„Dschungelgefühl und Stadtverkehr…“

Alle reden über das Wetter – …….

Auf der ganzen Welt dient es als smaltalk , Eröffnung eines Gesprächs, dessen Verlauf ein ganz anderer nimmt.

Diese Woche konnte man schon deutlich die aufsteigende, feuchte Kälte wahrnehmen, wenngleich es tagsüber meist wieder tropisch wurde und am frühen Abend begann es pünktlich gewaltig zu schütten, begleitet von Donner und einem bedrohlichen Wolkenspiel.

Ich habe das Gefühl ich lebe im Dschungel, die grüne Lunge auf meinem Stadtbalkon ist explodiert. Fast wöchentlich kann ich meine Pflücksalate, Mangold, kleine scharfe Paprikas ernten und das lästige Gießen erledigt der sich täglich öffnende Himmel.

Irgendwie habe ich mich arrangiert, mein Fahrradregencape hat sich auch für meine Walkingrunden bewährt .

Soweit , so gut.

Gestern, bildete ich mir am Spätnachmittag ein, ein paar „dringende“ Besorgungen in der Stadt zu erledigen.

Genüßlich radelte ich etwas „außenherum“ in die Stadt.

So viele Menschen hatte ich seit einem Jahr nicht mehr gesehen. Touristen aus aller Welt, vor allem der arabischen, bevölkerten die Kaufingerstraße.

Im Stadtcafe ergatterte ich mir einen schönen Aussichtsplatz, genoß das Leben.

Es dauerte nicht lange, ein netter, gepflegter, schätzungsweise mitte 50ziger, fragt höflich, darf ich mich zu ihnen setzen

Ich wollte nicht so sein, der traut sich was , dachte ich. Er bestellte einen großen Capuccino (nachmittags um 17.15)

Blätterte halbherzig in den Prospekten des Stadtmuseums und dann ! – ohne zu fragen, zündet er sich eine Zigarette an.

Im Freien darf er rauchen, ehrlich es stört mich eigentlich überhaupt nicht , vielleicht hätte ich aus Sympathie eine mitgeraucht – a b e r

Es ist keine Art! Fragen kostet nichts und Anstand ist das Mindeste was ich erwarten kann.

Mit todesverachtender Mine schaute ich ihn an, er wollte ein Gespräch beginnen..

So nicht Freundchen, mit mir nicht.

Lächelnd genoß ich meinen Campari , biß mir dreimal auf die Zunge, denn Verachtung kann man auch anders ausdrücken

Campari – Orange

Gegen 17:30 Uhr beschloß meine Einkäufe zu erledigen, Parfümerie, Sportladen, Wäscheladen und natürlich

Wohnaccessoires. So lange hatte ich es nicht mehr getan, sich einfach treiben lassen….

Das Fahrrad war mir allerdings fast schon lästig. Ständig mußte ich einen Stellplatz suchen, von wegen fahrradfreundliche Stadt – „keine Fahrräder abstellen“ …. , obwohl der Jakobsplatz riesig ist.

Freudig überrascht stellte ich fest, dass meine „alte“ Fahrradroute aus der Stadt , Richtung Sendlinger Tor, neu gestaltet ist, die Baustellen verschwunden sind.

Dann bin ich, ja in 10 -15 Minuten daheim.

Der Horrortrip begann! Ein Donnergrollen, sofort öffnete der Himmel seine Schleusen

Hastig zerrte ich das Cape aus der Satteltasche

Zügig reihte ich mich in die nichtendende Schlange der Radfahrer ein. Ansich ist der Fahrradweg für die Masse an Radfahrern/innen etwas schmal. Mein Tacho zeigte einen Schnitt von 15-18 km/h an.

Eigentlich ist das für die Innenstadt meines Erachtens ein normales Tempo. Weit gefehlt! Von rechts wurde ich von einem Elektroroller mit irrem Tempo überholt, dann zwängte sich von links ein E-Bike- Raser an mir vorbei. Rechts, links überholte er, obwohl er an der nächsten Ampel, keine 300 m wieder stehen mußte.

Solche Mengen an Fahrradfahrer/innen habe ich noch nie auf dieser Strecke gesehen.

München ist keine Fahrradstadt mußte ich wiedermal feststellen. Die Fahrradwege enden abrupt ohne Hinweise, sie sind schmal, halbherzig angelegt.

Ich möchte die Autofahrer nicht verbannen, es gäbe sicher bessere Möglichkeiten ! Wären die Fahrradwege von gewisser Breite, könnte man z. B. eine Schnellspur für die Elektrobetriebenen Fahrzeuge einrichten, es gibt ja auch mehrspurige Autostraßen mit entsprechenden Geschwindigkeiten.

Vollmundige, politische Aktionen, Umfragen helfen da keineswegs die Situation zu verbessern!

Positiv – München lebt wieder a bisserl

„Der Ton wird härter….“

(Werbung da Namensnennung)

Eigentlich hatte ich das Bloggen für den Monat Juni abgeschlossen.

Das Wetter ist sommerlich warm, ein kleiner „Schwimm“ ist immer drin und ganz nebenbei erledigen sich die diversen Einkäufe, die man coronabedingt immer aufgeschoben hat.

7:30 leichter Nieselregen – das paßt mir gar nicht, denn um 9:20 Uhr sollte ich meinen neuen Pass abholen

Noch eine 1/2 Stunde dösen, dann wollte ich aufstehen.

Verschlafen….

Der Fußballabend war lange und aufregend gewesen.

Meine „Bergziege“ wieherte schon, der Sattel war trotz Abdeckung nass.

Meine schöne graue Leinenhose somit auch nass und wie das aussah könnt ihr euch vorstellen.

Egal ich musste in die Pedale treten, um rechtzeitig anzukommen

In knapp 10 Minuten hatte ich es geschafft – Fahrrad ordnungsgem. geparkt und angebunden.

Eine sehr freundliche Mitarbeiterin des KVR übergab mir den Pass und seufzte ganz leise: “ Ach schön, dass es auch ganz normale Leute gibt…“

Nachdem sie einer jungen Frau bestimmt 10 Minuten erläutert hatte, welche Unterlagen für eine Abholung dringend benötigt werden.. Sie wollte es nicht verstehen, immer wieder argumentierte sie: „aber wieso muss ich , brauch ich, soll ich.. Wieso ist dann der Pass abholbereit?“

Die junge Deutsche Frau – wollte es nicht einsehen…“

Aber dann sollte der Tag eine andere Wendung nehmen

Mein Fahrrad, wo war es? Ich hatte es doch angebunden, weg vom Gehweg auf den extra hierfür vorgesehenen Randstreifen.

Meine Bergziege war völlig zugeparkt. Ein Fahrrad mit Kinderanghänger versperrte mir den Weg zum Rad.

Ich hob diesen Anhänger an und schob weg, um meine Bergziege aus den Zwängen zu befreien. Das Fahrrad vom Anhänger brauchte ich gottseidank nicht zu bewegen.

Plötzlich schrie auf der anderen Straßenseite vom Eingang des KVR ein Mann

(liebe Leser entschuldigt die jetzt wiedergegebene Sprache und Ausdruckweise)

„Was machst Du da, Du Missgeburt ? Ich hau Dir auf’s Maul“

Daraufhin sagte ich ganz sachlich und mit angemessener Schärfe

“ Was möchten Sie von mir, bitte äußern sie sich in einer angemessenen Sprache und kommen zu mir rüber..“

Der Mann (Alter 35-40)

„Halt Dein Maul, Du Missgeburt, ich schlage Dir die Fresse ein…“

Meine Antwort erneut:

„Schade, dass sie offentsichtlich wenig sinnvolle Wörter der Deutschen Sprache gelernt haben. Die Beleidigungen sind unverschämt und ihre Drohungen bestätigen, dass sie offentsichtlich erhebliche Probleme haben. Außerdem kann ich nicht halten, was ich nicht habe!“

Er lief davon in das Gebäude des KVR (Kreisverwaltungsreferat der Stadt München)

Hier holt er sicher seinen Pass, seine Aufenthaltsgenehmigung ab?.

Meine Bergziege mittlerweile ist sie in die Jahre gekommen, etwas schwerfällig ist sie geworden, obwohl ich sie immer gut gepflegt habe. Der Mister „Ritzel-Kitzel“ hat schon einwenig geschraubt, die abgenutzten Ritzel ausgetauscht. So richtig schnell – wie früher – dachte ich ist sie wirklich nicht mehr – und es liegt nicht an mir.

Seit ein paar Wochen leite ich immer die Blogeinträge von :https://tausendkilometer.wordpress.com/

an meinen Gö-Ga dem Ingenieur weiter – bislang ohne Erfolg .

Er ruht in sich und will mir ein neues Fahrrad einreden.

Mit meiner Bergziege habe ich unzählige Strecken zurückgelegt. Sicher mehr als 15000 km.

Der Mister „Ritzel-Kitzel“ (ortsansässiger Fahrradladen) ist zwar ein seltenes Original – vielleicht versteht er mich.

Heute radele ich in die Stadt, ein paar Besorgungen, am Viktualenmarkt vielleicht mal….

Bis die Tage in der Hoffnung, dass mir weitere „Zwischenfälle“ erspart bleiben.

Ach schaut mal, was ich für heute Abend vorbereitet habe

kleine, saftige Doraden warten auf ihren Einsatz

M. Kuhl

„Meggies Muckerl“

Ende der Achtziger gab es in der Bäckerei um die Ecke, Riemische, Pfennigmuckerl und natürlich Semme, herrlich  resche Brezn und die Leute standen Schlange…

Wehe man konnte das Gebäck, welches man haben wollte nicht exakt „Ansagen“

„Semmel ho ma nett , moan se semme…“

Nur noch äußerst selten kann man heute Pfennigmuckerl , Maurer oder Riemische kaufen.

Wenn früher ein Maurer zur Arbeit gegangen ist, dann hat er zwei Maurerlaiberl
gekauft und zwei Regensburger, das war eine Brotzeit, die auch einen Handwerker
satt gemacht hat.

Maurerlaiberl und Schusterbuam deuten auf Vorlieben der Handwerker hin.
Pfenningmuckerl sind so klein, dass sie früher tatsächlich nur einen Pfennig gekostet
haben. Es werden immer 4 oder 5 in einer Stange gebacken. So hat man „uma a
fünferl“ fünf Semmel bekommen.
Doch woher stammt der Name „Riemische“, oft fälschlicherweise als „Römersemmel“
angeboten? Mit den Römern haben diese Roggensemmel garantiert nichts zu tun.
Es gibt zwei Versionen woher der Name stammen könnte. Erstens: es handelt sich
um einen bestimmten Ausmahlungsgrad des Roggenmehls. Zweitens: man hat
Roggen- und Weizenmehlsäcke gut ausgeschüttelt und aus diesem „Gemisch“, die
Riemischen, die Laiberl und Muckerl gebacken.

Meine speziellen Muckerl  entstanden eigentlich aus einer Art Übergare und sind aus reinem Roggenmehl auf Sauerteigbasis.

Seit 4 Monaten ist es mir gelungen einen sehr guten triebfähigen Sauerteig zu erhalten. Dieser bildet die eigentliche Basis für das wunderbare Brot, welches im wahrsten Sinn des Wortes weggeht „wie geschnitten Brot“.

Z u t a t e n:

50 gramm Sauerteigansatz Roggen 1150

Tag 1: 100 gramm Roggenmehl 1150 , 100 ml lauwarmes Wasser

Tag 2: 100 gramm Roggenmehl 1150, 100 ml lauwarmes Wasser

Tag 3:200 gramm Roggenmehl 1150, 200 ml lauwarmes Wasser

800 gramm Roggenmehl 1150

2 1/2  Eßlöffel Gerstenmalz

2 Eßlöffel Salz

100-120 gramm Roggenschrot

2 Eßlöffel Brotgewürz (Fenchelsamen, Kümmel , Koreander)

“ die Brotbackarie „

  • Dienstagsmorgen setze ich den Sauerteig mit 100 gramm u. lauwarmen Wasser an
  • verrühre ihn gut, decke ihn mit Klarsichtfolie ab und stelle die Schüssel  in das Zimmer welches am wärmsten ist.
  • diesen Vorgang wiederhole ich 3 Tage
  • und der Teig wirft Blasen , riecht nach frischen Äpfeln, leicht säuerlich
  • am Donnerstagabend fülle ich 50 gramm des Sauerteigs ab und fülle ihn in ein Schraubglas – welches ich nicht ganz zuschraube – sondern den Deckel nur drauflege und so in den Kühlschrank befördere
  • auf den restlichen Sauerteig gebe ich dann 800 gramm Roggenmehl und lasse den Teig 3-4 Stunden einfach an einem warmen Platz stehen
  • der Sauerteig ist gierig, bald zeigen sich Risse in der Mehlmasse
  • nun gebe ich Gerstenmalz, Brotgewürz hinzu
  • spanne den Kessel in die Küchenmaschine und gieße   die Hälfte des Wassers an
  • dann gebe ich das Roggenschrot hinzu und lasse die Maschine alles gutdurchmischen
  • je nachdem gebe ich noch etwas lauwarmes Wasser oder 1 – 2 Eßlöffel Mehl hinzu
  • es sollte ein zäher schwerer Teig entstehen, dem ich zum  Schluß das Salz hinzufüge
  • dann 2-4 Stunden in der Gärstufe des Backofens gehen lassen.
  • das Volumen sollte sich verdoppelt haben
  • nun knete ich  den Teig auf der bemehlten Fläche nochmal durch
  • ggfs. noch Mehl hinzufügen.
  • das Gärkörbchen lege ich mit einem Küchentuch oder Mullwindel aus,  stäube etwas Mehl hinein und lasse das Körbchen über Nacht am offenen Küchenfenster stehen und gehen
  • gegen 6.OO Uhr springt der Teig aus dem Körbchen
  • die Teigreste nehme ich weg und forme hieraus
  • Meggie’s Muckerl
  • bestreiche sie mit lauwarmem Wasser und streue etwas Kümmel über die Muckerl
  • den Backstein lege ich in den Backofen , mit einer Schüssel Wasser
  • nun heize ich den Herd auf die höchste Stufe – b. 275 grad auf
  • während ich  meine Morgentoilette verrichte
  • super,  die Muckerl haben nochmal einen kleinen „Triebschub“ bekommen und das Brot lechzt nach dem Ofen
  • jetzt stürze ich das Brot auf den Backstein, die 4 Muckerl platziere ich außen herum
  • nach 15 Min.  dämpfe ich ab,  d. h. ich öffne die Ofentür und schütte dann eine Tasse Wasser in den Ofen und reduziere die Temperatur auf 220 grad
  • die Muckerl sind nach ca. 20 Min. gut und sind herrlich knusprig!
  • ein Muckerl zum Frühstück und man ist satt bis mittags.

Es lohnt sich wirklich diesen Aufwand zu betreiben, das Brot ist ein Traum.

Diese Woche werde ich etwas Teig abnehmen und kleine Pfennigmuckerl formen und aneinander backen.

P.S.  falls der verwendete Sauerteigansatz noch nicht richtig triebfähig ist,  empfiehlt es sich  ca. 1/2 Päckchen frische Hefe hinzuzugeben.

Soweit die Gärzeit verlängert wird reicht auch weniger.

Eigentlich benötigt dieses Brot und seine Muckerl nur Zeit und einwenig Zuneigung.

„Heimkommen…“

Endlich – nach langer Reise –  nach einer gefühlten Ewigkeit erstarrt der Körper – eine wohltuende Wärme verbreitet sich  – der Atem stockt – die Tür geht auf

D A H E I M

Der Geruch, die Geräusche, die Stimmen,  die oft als Enge empfundene Umgebung, die gewohnte Kleinbürgerlichkeit…

Manchmal  – ganz selten – hatte mein Vater bruchstückhaft von seinem Heimkommen aus russischer Kriegsgefangenschaft  mit tränenerstickter Stimme berichtet.

Vielen Menschen ist es nicht  vergönnt jemals wieder heimzukommen.

Nur wer heimkommen kann, weiß wo seine Wurzeln sind und kann neue Kraft tanken um wieder Fortzugehen – sich zu entfalten .

Genug….

Diese Woche kam meine Tochter – nach drei Monaten – wieder heim .  Das Studium in Rom gefällt ihr ausgesprochen gut,  aber die Sehnsucht  war plötzlich ganz groß, insbesondere  nach Mamas Küche.

  • gefüllte Paprikaschoten mit buttrigem Kartoffelpüree
  • Kasspatzen  mit Feldsalat
  • Erbelskuche
  • Fleischpflanzerl mit Möhrengemüse

Dies sind die Gerichte , die meine Tochter soo liebt, nach denen  sie sich soo sehnt

Der Magen verkrampft sich,  das ist das Gefühl  was ich immer „Urhunger“ nenne.

Bedingungslos, dem Essen hingeben, auf der Zunge zergehen lassen,  weil man weiß, das  es genau das Gericht ist, welchem man sooo vermisst hatte.

Auf meine Frage, welches Gericht ich ihr denn beim Heimkommen servieren sollte antwortete Sie : „Alles“ –

und hier mein Rezept:

„gefüllte Spitzpaprika  an buttrigem Kartoffelpüree“

Zutaten:

750 gramm gemischtes Hackfleisch (halb  Rind /halb Schwein)

1 kg frische, feste Spitzpaprika

1 1/2 Zwiebel

1 -2 Knoblauchzehen

2 Eier

1 Teelöffel  Ayvar

2 rote Zwiebel

Olivenöl

Gewürze:

schwarzer Peffer aus der Mühle

scharfes Paprika

Peperoncini

Kräuter der Provence

Salz

gehackter Petersilie

Zubereitung:

  • Hackfleisch mit Gewürzen, Eiern , kleingehackten Zwiebeln, Knoblauch
  • zu einem  Teig verarbeiten
  • am besten geht das mit den Händen
  • dann das Fleisch in die ausgewaschenen, ausgehöhlten Paprika füllen

eine große Pfanne  mit einem Hauch allerbestem Olivenöl versehen

und auf Betriebstemperatur bringen.

Die Spitzpaprika kurz anbraten , dann auch kleiner Flamme  in der Pfanne schmoren lasseen. Spitzpaprika wenden und mit einem Deckel abdecken und sich selbst überlassen.

Tomatensoße:

  • einen kleinen Spritzer Olivenöl in den Topf geben
  • möglichst ganz kleingeschnittenem Sellerie, Karotten und einwenig Lauch, mit Tomatenmark anschwitzen mit einer Dose besten Tomaten ablöschen
  • einen Schuß  Gin hinzufügen
  • dann kräfigen – mit einem Teelöffel gekörnte Brühe
  • Pfeffer , Salz,  Paprika  abwürzen
  • nun ca. eine 1/2 Stunde köcheln lassen
  • bevor man  die Paprikaschoten hinzugibt

In  der Zwischenzeit Paprika prüfen – die Haut sollte fest und aromatisch bleiben.

Dann mit fluffigem, buttrigem Kartoffelpüree mit einem Hauch Trüffelöl servieren.

Spätestens nach dem zweiten Biß, begleitet von einem  kräftigen  Rotwein,  ist man

D a h e i m.

img_2560

.

„Ofenschub löst Kochschub aus…“

 

Alle die gelegentlich Brot backen, kennen den sogenannten Ofenschub . Das Brot muß in den ersten 10-15 Min. nochmal einen Schub bekommen. Aufgehen, einwenig platzen …

Diesen Anblick durch die Glasscheibe liebe ich und endwickelt das Gefühl:.“ Ja, mit dem Brot wird es was!“ Ofenschub ist aber auch ein Gefühl in meiner Magengegend, welches sich bei mir oft morgens zwischen 5-6 Uhr meldet. Doch nicht nur der Ofenschub, nein auch der Kochschub sendet Boten – jetzt gibt es kein  Halten mehr, nachdem ich aus einem wirren Traum von großen Töpfen erwachte.img_2361

Was backe ich? Brot, Kuchen, habe ich noch Sauerteigansatz…. Es treibt mich aus den Federn, der Ansatz wird gefüttert, ein schneller Blick in das „gelbe Loch“ entscheidet welchen Kuchen ich heute backe.  Rezepte brauche ich nicht. Handwerklich sind es bei den Teigvarianten (Hefe, Biskuit, Rührteig…. ) immer die gleichen Schritte.

Roggen-Dinkelbrot ,  gleichzeitig rührt meine Elisa – sie schwächelt in den letzten Wochen wieder ganz schön – Zucker und Eier schaumig, gaanz langsam fließt die halbflüssige gute Butter ein…

Ach, das blöde Suppenhuhn könnte ich auch aufsetzen , schön wäre eine kräftige asiatische Brühe – und schon liegt das blöde Huhn auf seinem Gemüse, zwischen Kefirblättern , Ingwer, Chillies, Zitronengras, gebräunten  Zwiebeln.

Ach, am Freitag will ich ja für – mit – meiner Freundin kochen.

Schnell sind die Zutaten für die Kürbissuppe gehackt , das Hackfleisch  angebräunt., den Speck und die übrigen Zutaten geschnippelt. Mit einem kräftigen Rotwein lösche ich das Fleisch ab und im bauchigen Topf  kann  die Bolognese jetzt stundenlang  auf ganz kleiner Flamme köcheln.

Während das blöde Huhn schon bluppert, ich dem Kuchen einwenig Mehl, Mohn, Marzipan, einen kräftigen Schuß Orangenlikör gönne, den Backofen auf 180 grad vorheize, die Tomatensugo aufgieße – , genieße ich den Duft meiner Küche.

Nochmal einwenig Stress, alles unter Kontrolle bringen, Kuchen in den Ofen.

Nur mein Sauerteigbrot gibt Ruhe und der Ansatz frißt sich in das Mehl und wartet auf mich 8 Stunden, bis ich ihn zu einem herrlichen Brot verarbeite.

Uff, der Mohnkuchen sieht nach 45 Min. richtig gut aus – raus damit – Hilfe ich muß in die Arbeit  – wo ist meine beige Bluse, duschen, restaurieren  – heute trage ich den  klassisch roten Lippenstift.

Glücklich, zufrieden sitze ich um 8.20 in der S 8, dass sie heute etwas zockelt nehme ich gelassen hin, denn ich habe mich von meinem Back-Koch-Schub erfolgreich befreit!

 

 

“ die wahre Lust am Leben….“

img_2229Die Sonne streichelt sanft die Dirndl-Dekolletés und frischt die Urlaubsbräune auf, ein laues Lüfterl weht manchmal einwenig Kühlung zu, der Himmel ist so koboltblau , wie er nur zu dieser Jahreszeit sein kann. Draußen in den gemütlich hergerichteten Gastgärten  ist um die Mittagszeit nichts zu spüren von der lauten, kracherden Wiesn.

Eine kleine Maß Prosecco, eine Brezn…img_2247

A gescheite Brotzeit und dann was Guats . Schließlich muss man Grundlage schaffen, denn der Tag wird lang…

Genau kann man es beobachten – das Balzgebahren  der Ungeübten – in voller Wichs, da fehlt es an nichts. Der Charivari baumelt gekonnt und locker , die strammen Wadlstrümpf stellen die Männerhaxen zur Schau.

Ja und da laufen sie schon auf,   die zarten weiblichen Fehenwesen gaaanz schlank,  balancierend auf High heels , ihre Tüllschürzel schwingen mit ihrem Bling,  Bling leicht bei jedem Schritt, die Täschchen der bekannten Marken fest unter dem Arm.

Geht da was ??

Wir sind mittlerweile beim Kaiserschmarrn angekommen und die Stimmung  steigt…img_2223

Dann ein jähes Ende, die Reservierung ist vorbei – freundlich werden wir aufgefordert zum Gehen – a Flascherl geht noch … könnens draußen im Gang ja noch trinken…

Ja, wo gem ma jetzt hi, … draußen finden ma sicher koan Platz.

Schon sind wir in unserem kleinen Zelt, was wir alle so lieben. Gleich haben wir einen Stehtisch ergattert und los gehts… Alle sind textsicher, alle tanzen , singen lauthals mit,  tanzen auf den Bänken. Die Schwaben nebenuns gestehen Eure Wiesn ist doch viel, viel schöner,  unser Wasen kann da nicht mithalten…

Den Tag , die Stunden feiern – und dann spielen Sie den für mich diesjährigen Wiesn-Hit

von

Seiler und Speer – Ham kummst

Der blonde Kölner versteht nichts mehr,  obwohl er sicher auch schon eine schware Nacht hatte. Jetzt san mi dro …

Vergeblich versuchen wir zu übersetzen.  Alles kloar, das ist das wahre Leben, gell morgen kema wieder treff ma uns um 5 beim Schichtl.

So ist die Wiesn für mich jedes Jahr aufs neue eine schware Zeit und immer wieder wunderschön .img_2203

 

 

 

 

 

 

„Schwer mit den Schätzen des Marktes beladen ….“

Mir ist schon bewußt, dass in jedem Menschen der Sammlertrieb steckt. Seit frühester Kindheit sammelte ich mit meiner Großmutter – in halsbrecherischen Aktionen – Brombeeren, Holunder, raffte Kartoffel, Ähren bei Wind und Wetter und war immer ganz Stolz, wenn die Körbe , Eimer sich füllten und wir manchmal keuchend im Tal ankamen.

Dann wurde die hart gesammtelte Pracht verarbeitet. Ganz schnell waren die Vorräte aber wieder dahin – bei 9 Personen kein Wunder.

Dieses horden, sammeln kann ich nicht ablegen.

Gestern war mein Markt- u. Einkaufstag. Derzeit gibt es wunderbares Gemüse, Obst, Beeren….und da München bekanntlich die nördlichste Stadt Italiens ist, konnte ich meinen gliebten Tropeazwiebeln, wunderbaren Zucchinis – bzw. Zucchiniblüten, Netzmelonen, weißen Pfirsichen, Bohnen, frischem Knoblauch, Kräutern, Fenchel, luftgetrockneten Schinken, Fenchelsalami,  Pecorino … nicht widerstehen.

Außerdem gab es wunderbaren Pulpo – ich erwischte die letzten – natürlich 1,8 kg , tolle Sepiatuben  – zum Füllen ideal! So wie ich es in Sizilien gegessen hatte.

Die herrlichen  Cherrytomaten mußte ich gleich  kgweise erstehen, denn sie sind jetzt richtig gut… Meine Tomatensugo  wird heute leise vor sich hinköcheln aus den herrlich, aromatischen sizilianischen Cherrytomaten – purer Luxus!

Meine Tochter begleitete mich auf meinem Beutezug. 4 Satteltaschen prall gefüllt, die Fahrräder waren  kaum zu lenken.

Dabei ist eigentlich keiner dieses Wochenende da, der Sohn weilt auf Mallorca, die Tochter

„Mama ich bin aber am Samstag nicht da….“

Heute Samstag 14.24 Uhr beginne ich mit dem „Verarbeiten“.  Der Auberginenauflauf hält sich, den Pulpo habe ich schon gekocht. Jetzt kann ich entscheiden, ob es Pasta mit Meeresfrüchen… gegrillte, gefüllte Sepietuben…gibt.

Die herrlichen Spitzpaprika werde ich vorbereiten und dann  – wenn es wieder Sommer wird in München – holen wir all die Schätze aus meinem gelben , riesigen Loch  und freuen uns, dass keiner am Herd stehen muß.

Sorry ! So nennen wir unseren großen Kühlschrank. Doch heute habe ich ganz viel zu schnippeln, zu köcheln. Eigentlich ist die Küche gerade auf Hochglanz, aber dann kocht es sich am besten!

Schönes Wochenende!

“ Das schwarz rot goldene Fähnchen“

IMG_1642Auf meinen langen Radtouren habe ich immer wieder Menschen getroffen, die stolz  ihre Heimatfahne  an das Fahrrad befestigt hatten. Franzosen, Italiener, Schweizer…. alle fuhren sie mit dem entsprechenden Stolz Ihre Flagge durch Europa.

2014 – am Tage des Endspiels – starteten wir unsere Tour von Passau – Wien- Budapest und ich tönte: „Wenn Deutschland Weltmeister wird, dann fahre ich auch mit Fahne“

Mittlerweile bin ich viele mehrere tausend Radkilometer mit dem Fähnchen  geradelt.

Allerdings bekomme ich manchmal eine leichte Schamesröte ins Gesicht,  wird man mit dem Fähnchen nicht automatisch in eine politische Ecke gedrängt? Nein,   wir leben in einem freien, schönen Land und mein Fähnchen signalisiert keine politische Gesinnung in die eine oder andere Richtung.

Mein lieber Freund Christian meinte: „Fahr doch mit der bayrischen Fahne!“

Aber Bayern gewinnt keine Weltmeisterschaft – höchstens im  Granteln….

An einem der sonnigen, heißen Tage – die gab es endlich und wirklich – träumte ich im IsarkiesbettIMG_1636 von meinen Publing viewing Buffet , wenn es wieder losgeht mit der Europameisterschaft.  Meine Devise heißt den „Weltmeister“ können  sie uns nicht nehmen, selbst wenn die Jungs gnadenlos versagen – so sieht es ja derzeit aus.

Also das Fähnchen fährt mit.

Und hier mein erstes Rezept für mein Publing viewing-buffet:

Safran -SpargelsalatIMG_1652

Zutaten für 4-6 Personen

1 kg frischer weißer Spargel (Zitrone, Butter, braunen Zucker, Salz)

Safranfäden

200 gramm besten gekochten Schinken mit Trüffel

100 gramm Datteltomaten

2 Biozitronen

1 Stück Zitronengras

Vinaigrette:  Aprikosenchutney, bestes Olivenöl,  ein Spritzer Dijon Senf, weissen Balsamico, grünen frishen Pfeffer, einen kräftigen Schuß vom Spargelabkochwasser

und los geht’s

  • Spargel schälen und in Stück schneiden, die Köpfe beiseite stellenIMG_1654
  • Wasser aufsetzen und mit Safranfäden, Zitrone,  1 Würfel braunen Zucker, Salz und einen Stich Butter hinzugeben und  aufkochen lassenIMG_1656
  • die Spargelstücke in die kochende Brühe geben und ca. 10 Min auf mittlerer Hitze kochen lassen
  • nach 5 Minuten die Spitzen hinzufügen und alles bißfest garenIMG_1659
  • herausnehmen und abtropfen lassen
  • Brühe aufheben für  Suppen, Risotto…

während der Spargel eine leichte gelbliche Farbe angenommen hat und abkühlt.

  • den Schinken klein schneiden
  • grüner Pfeffer hinzufügen (weniger ist mehr)
  • die Datteltomaten ggfs. halbieren und hinzufügen
  • Zitronenzesten herstellen
  • Zitronengras – Klopfen – und in kleinste Ringe schneiden.
  • in einer Schüssel alle Zutaten vermischen, am besten geht das mit den Händen

IMG_1660

Vinaigrette: alle Zutaten mit dem Pürierstab aufmontieren,  das Spargelwasser hinzufügen und über den Salat geben  gut durchziehen lassen und mit frischem selbstgebackenem Brot mit zum Fußballschauen mitnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

"Blütenpracht und Maiennacht…"

Wonnemonat Mai, versöhnt die Natur – warmer Regen läßt alles was das Herz begehrt sprießen.IMG_0524
Der Spargel schmeckt jetzt richtig intensiv.
Verschiedene Anbaugebiete liefern unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Der Gäuboden-Spargel – kräftig intensiv –
der Schrobenhausener mild gefällig.
Spargelsüppchen – siche Archiv in verschiednen Variationen z. b. mit einem Hauch Curcuma und Zitronengras eine echte Geschmacksexplosion.

Spargelgerichte sind sehr gut für die „Vorratsküche“ geeignet. Am Wochenende koche ich 2-3 kg Spargel,
Reste verwende ich für Salate, Schinkelröllchen – mit gekochtem Schinken mit Trüffel – Vinaigrette leicht , zitronig und einem Hauch Safran, Datteltomaten, Rucula – ein gutes Sommerbrot….
Einen schönen frischen Weisswein – Riesling aus Rheinhessen, Welschriesling , Grauburgunder oder die mineralischen Weine aus d. Pfalz –
Auch wunderbare Begleitungen ins Grüne – mit einem guten Buch – Hörbuch – den blauen Bayernhimmel anstarren … das ist für mich Entspannung pur.

Meine Rhabarbertarte habe ich mit frischen Rosmarinblüten bedacht, meine Nachspeisen mit Waldmeister.
Die Blüten welken auf dem Eßtisch dekorativ und verbreiten den Duft nach Mai, Frühling, Lebensfreude.

Heute ist Muttertag!
Alle die mich kennen und lieben wissen , dass ich eine Gegnerin von dem Tag bin. Er wurde – eigentlich in Deutschland- in der Zeit des Nationalsozialismus eingeführt –
Eine aktive, leidenschaftliche Mutter kann sicher auf besondere Ehrungen,Tage verzichten… Ihre Lieben werden sie lieben , achten und mit Stolz sagen: „Aber meine Mama, macht… , nein meine Mama hat immer – und Mama kommst Du heute mit..“
Pralinen, langweilige Floristenblumen oder Herzkuchen – das ist doch eher peinlich.
Das ausgefallene Lieblingsparfüm, die flippige Geldbörse von Liebeskind – unter dem Jahr
Mensch, die wäre doch cooool für meine Mama..ersetzt jeden Muttertag.

Wer meint er braucht die Ehrungen zum Muttertag, der soll sich sie gönnen, aber ich verzichte gerne drauf.
Aber weil ich heute schon früh aufgestanden bin.

Hier meine Biskuitrollte zum Muttertag:

Zutaten:
5 Eier kalt aus dem Kühlschrank
120 Gramm Puderzucker
100 Gramm Dinkelmehl 630
50 Mondamin
1 kräftige Messerspitze Backpulver
1 Brise Salz
3 Eßlöffel kaltes Wasser
Zesten von einer Limone
250 gramm Sahne
250 gramm Mascarpone
40 ml Limoncello
2 Eßlöffel braunen Vanillezucker

so gehts ganz schnell:

Schritt: 1
Erdbeeren klein schnippeln, mit dem Limoncello marinieren, brauner Vanillezucker hinzufügen und kühl stellen
alle Zutaten abwiegen und hinstellen. Das Mehl mit dem Mondamin, 1 Brise Salz, Backpulver vermischen und in ein Mehlsieb geben.

Schritt: 2

Eier trennen und das Eiweiß in ein gesondertes Gefäß mit einer Brise Salz und drei Eßlöffeln kaltem Wasser geben.
Das Eigelb in der Küchenmaschine gelblich aufschlagen, langsam den Zucker einrieseln lassen und auf mittlerer Stufe
laufen lassen.
Tipp: Eiertrennen für viele schwierig. Da es bei mir immer schnell gehen muss – soll habe ich mir angewöhnt, das Ei
aufzuschlagen, das Eiweiß durch die Finger laufen zu lassen und den Dotter in eingespannte Rührschüssel der Küchen-maschine gleiten lassen. Das geht schnell einfach und dann lasse ich die Küchenmaschine laufen, während ich mit dem Handrührer das Eiweiß steif und glänzend aufschlage.
Backofen – Unter- Oberhitze 210 grad vorheizen

Schritt 3:
Das gemischte Mehl auf die Ei-Zuckermasse sieben und gut unterheben.

Schritt 4:
Nun die Massen zügig miteinerander verbinden, kräftig unterheben nicht rühren – die Massen sollte locker bleiben.
Ein Backblech mit kleinem Tupfen Butter fixieren und hierauf Backpapier legen. Am Ende etwas einknicken, damit wir später das Papier gut abziehen können.

Schritt 5:
Teigmasse gleichmässig auf dem Blech verteilen – ich nehme einen Teigschaber zur Hilfe, damit auch die Ecken gleichmäßig befüllt werden. Zesten von einer Limone über dem Teig verteilen

Schritt 6:
10 Min bei 210 backen

Schritt 7:
Ein Küchentuch leicht mit Zucker bestreuen und einen Silikonpinsel und etwas Wasser bereit stellen.
Den gebackenen Biskuit mit der Teigseite auf das Küchentuch stürzen. Das Backpapier sofort mit Wasser bepinseln.
Jetzt läßt sich das Backpapier einfach abziehen.

Schritt 8:
Mit dem Küchentuch die Biskuitplatte einrollen und kühl stellen

Füllung:

Schritt 1
250 gramm Mascarpone, Saft einer Limone u. 3 Eßlöffel Limoncello verrühren.
200 ml Sahne und  Mascarpone verrühren, dann mit dem Handmixer steif schlagen.
Mit einer Palette die Creme auf die ausgerollte Biskuitplatte verteilen.

Schritt 2

Die Erdbeeren aus der Kühlung holen und in die Creme leicht eindrücken und verteilen.

 

Schritt 3
Die Platte einrollen und wer mag auch außen mit Sahne versehen und etwas dekorieren.

Schritt 4
nochmal für 1-2 Stunden kühlen

Lecker, unwiderstehlich , auch einwenig Kindheitserinnerungen werden wach, diese Rollen gab es immer mit verschiedenen Füllungen, auch mal mit dunklem Biskuit
Keine Angst, es ist eigentlich ganz einfach und gelingt immer.

P.S mit den Fotos war der Blogg wiedermal überfordert, später geht es vielleicht…