„Juli – es wor so schee – 2022“

So wie es „früher“ einmal war….

Die Tage genießen, sich von den Schönheiten der Natur, der Kultur, dem Leben treiben lassen

Ein kleines Schläfchen am Nachmittag – damit man den Abend in vollen Zügen genießen kann –

Der flimmernden Hitze in schattigen Pinienwäldchen entgleiten, dem unermüdlichen Konzert der Grillen lauschen – die Sonne fällt langsam ins tiefblaue Meer.

Schwimmen bis zum Horizont – die kühle Frische des Sees, des glatten Meeres genießen und einfach hoffen, dass es nie enden möge – die Tage des leichten Seins, voller Glück und Zuversicht.

Lange, anstrengende Wanderungen – die angenehme Kühle, frische Bergluft – den ersten Anflug der Herbstluft erhaschen – Naturgewalten erkennen..

Die verschiedenen Landesküchen austesten, mitnehmen und nicht an die Katastrophen der Welt denken.

Meine kleinen „Gärten“ gedeihen prächtig bei diesem Klima.

Das war mein Juli 2022

Schaut selbst:

Ciento
Umbrien
Bella Italia

Alpenküche der Spitzenklasse
Balkongarten und Zitronenschaufenster

Heute Dienstag, 12:21 Uhr – 24 grad – der See ruft

Bis bald

M Kuhl

„Servus Juni 2022 … „

(Werbung, da Namenerkennung möglich)

wunderschön war dieser Monat – nach Regen folgte Sonnenschein – eine konstante Wärme – heiße Badetage – und laue Nächte

Allerdings die Wetterprognosen sind meist ungenau – bis nicht zutreffend.

Die Leichtigkeit des Seins ist wieder einwenig zurückgekommen. Corona haben wir einwenig verdrängt.

Osterseen im Regen
einwenig leichte Kost
Balkongarten im Juni 2022
Natur pur Genuß

Bleibt gesund und munter

Bis die Tage

M. Kuhl

„Mai servus, ade….“

Der Mai hatte schon ein paar Wonnemonatmomente, aber für mich war er viel zu kalt.

Der Mai war gekommen, doch die Bäume schlugen nicht aus. Es mangelte schlicht an der erforderlichen Feuchtigkeit. Meinen Balkongarten konnte ich erst letzte Woche in Angriff nehmen. Die Pflänzchen lechzen nach Sonne und Wärme in diesen kalten Tagen. Die Chilli- u. Paprikapflanzen möchten am liebsten zurück ins Gewäschshaus, das Basilikum streikt und will abends rein. Der Pflücksalat streckt verzweifelt seine Ärmchen am Nachmittag in die Sonne!

Allerdings war es möglich die Badesaison einzuläuten und ich hatte das Gefühl von dieser Leichtigkeit des Seins, die mir nur der Sommer bescheren kann, ist gekommen , um zu bleiben.

Der Pilsensee war so warm, das Wasser so sanft und die verliebten Krötenmännchen lieferten sich Liebensarien der besonderen Klasse.

Ein paar kleine Ausflüge und eine Kurzreise ins Rheinland und schon war er vorbei der Mai 2022.

Der angesetzte Rhabarbersirup wartet auf seinen Einsatz !

Rhabarber-Sirup im Werden
„Abfüllanlage“

Eisgekühlt, mit Prosecco aufgegossen …

Rezept folgt.

Schöne Zeit!

M. Kuhl

„Servus April- genug gemacht was er will….“

Irgendwie – trotz der Lockerungen – bleibt ein mulmiges Gefühl –

Die sich überstürzenden Kriegsereignisse in der Ukraine belasten wohl jeden.

Die Politik in Deutschland wird immer mehr vom Quotenverhalten bestimmt.

Traurig ist es für mich immer wieder festzustellen, dass keine Gelegenheit ausgelassen wird, um Parteipolitik zu betreiben.

Die Regierungsmannschaft – bis auf ganz wenige Ausnahmen – überzeugt nicht. Sinnloses „Geldverteilen“ – was andere wieder büßen müssen, kann nicht das allheilmachende Konzept sein.

Machtlos stehen wir als einzelnes Individuum da, dabei hatten wir Krieg, Teurungen doch längst vergessen, verdrängt.

Jeder soll konsumieren- sich den neuesten Fernseher… leisten können, Ausbeutung gewisser Berufsgruppen nehmen wir billigend in kauf. Disquonter überbieten sich mit immer neuen Tages-Wochenangeboten – dabei braucht dies meist kein Mensch.

Die Chance gilt es zu nutzen, sich wieder auf unsere Werte zu besinnen. Auch andere sinngebende, kostenlose Aktivitäten können glücklich machen.

Die Lebensmittel bekommen erstmals wieder die Beachtung, die ihnen gebührt. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn man Basiseinkaufs- bzw. Grundkurs Kochen mal finanziell unterstützen würde, anstatt Einmalleistungen unters Volk zu werfen, womit wieder konsumiert wird und der Staat wieder profitiert.

Genug, alles neu macht der Mai.

Der April war für mich wieder mal ein echter April, wie man ihn sich vorstellt.

Einwenig Sommer, einwenig Winter und die Erkenntnis, dass die Natur sich nicht täuschen läßt. Jedes Jahr sprießt der Bärlauch, die Wälder verwandeln sich in eine grüne Oase, die Kinder warten auf den Osterhasen.

Mit meinen Aprilbildern möchte ich Euch einwenig erheitern

April 2022

Bleibt negativ und positiv zugleich – alles neu macht der Mai.

Bis bald

schönes Wochenende

M. Kuhl

„raus, raus treibt uns die Natur….“

Kennt Ihr das Gefühl -die ungeduldige Erwartung – bis die Knospe sich öffnet, das Grün der Bäume Gestalt annimmt, die Weite der Landschaft sich dem dunkelblauen Himmel ergibt…

Zwei Jahre war es kaum möglich, irgendwo einzukehren- die resche Ente zu bestellen, das frische Bier mit einem sponatan entdeckten saftigen Schweinebraten, mit krachender Schwarte und der so geliebten Idylle – sanfte Hügellandschaft, klare Seen und Bäche, zu genießen.

Das große Problem ist allerdings, wie vermeide ich die Touristenmassen, wie verhalte ich mich antizyklisch. Ein wahres Rezept habe ich noch nicht gefunden. Die klassischen bayrischen Anziehungsmagnete nur nach vorher genau ausgeklügelter Recherche ansteuern und ansonsten im Hinterland verschwinden und einfach nicht weitersagen, den Tag genießen und sich des Lebens freuen, habe ich mir zur Devise gemacht.

Die unzähligen Wander-Apps – Radlführer einfach vergessen und auf Entdeckungsreise gehen. Etwas Kultur, einwenig Bewegung, eine gute Brotzeit, einen schönen Landgasthof testen, was will man mehr.

Eine kleines Bilderbuch habe ich Euch zusammengestellt.

Es animiert zum Laufen, Radeln und macht sehr hungrig.

Blick aus dem Münterhaus in Murnau

Viel Spaß beim Frühlingserwachen, bis bald

M. Kuhl

„Bärlauch meets Lamm“

Vor einer Woche war es noch Winter. Mütze, Handschuhe, die Winterjacke wollte unbedingt noch einmal ausgeführt werden. Lustlos stapfte ich durch den viel zu trockenen Wald, begleitet von Graupelschauern.

Aber gestern war es gefühlt Sommer… Leichtfüßig, kurzämlig, die Sonne brannte uns eine leichte Röte ins Gesicht …..

Starnberger See am frühen Nachmittag
soll ich reinspringen – habe ich mich ernsthaft gefragt

Die Bärlauchspitzen strecken sich, die ersten Knospen kann man erwischen, um Bärlauchkapern, Bärlauchbutter, Bärlauchpesto….. herzustellen.

Bärlauch im Zauberwald

So entstand mein schnelles, kleines Rezept:

Lammbällchen an Bärlauchsoße

Lammhackbällchen
Frühlingszwiebel werden angedünstet

Zutaten:

(für 4 Personen)

  • 300 gramm Lammhack
  • Frühlingszwiebeln
  • 100 gramm Bärlauch – frisch geerntet-
  • handvoll gehackte Petersilie
  • 1 Becher saure Sahne
  • Butter oder Bärlauchbutter aus dem Eisfach
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • Olivenöl, Butter (weniger ist mehr)
  • 1 Schuß Anisschnaps
  • Gewürze: Salz, Peffer, Fenchelsamen, Schwarzkümmel, eine kleine getrocknete Chilischote

Schwierigkeit des Gerichts ist, das sanfte Braten der Hackfleischbällchen, da auf die Zugabe von Brot,Ei verzichtet wird.

Die kleine Bällche sollten möglichst sanft angebraten werden, aber dennoch Röstspuren bekommen und dann in der Bärlauchsoße garziehen. So werden sie innen weich, außen knusprig

Zubereitung:

  • das Lammhack mit Salz, Pfeffer, gehackerter Petersilie gut vermischen und im Kühlschrank parken (am besten schon am Vormittag)
  • Fenchelsamen, Schwarzkümmel, getrocknete Chilischote in der fettlosen Pfanne leicht erwärmen, bis es duftet
  • den Bärlauch heiß abprausen und mit der Salatschleuder trocknen, auf Küchenkrepp legen
  • die Frühlingszwiebel in kleine Ringe schneiden
  • die Hände einwenig mit Olivenöl versehen und kleine Bällchen aus der Hackmasse formen
  • Pfanne mit einem Eßlöffel Olivenöl, einem kleinen Stück Butter und den angerösteten Zutaten versehen
  • die Frühlingszwiebelringe hinzufügen und bei mittlerer Hitze die Lammhackbällchen rundherum bräunen.
  • dann die Bällchen aus der Pfanne nehme und warm stellen
  • unter Umständen mit einem Küchenkrepp etwas Fett aus der Pfanne nehmen,je nach Beschaffenheit des Lammhack
  • dann die Pfanne mit einem kräftigen Schuß Anisschnaps (Raki, Ouzo) ablöschen.
  • die Gemüsebrühe angießen und einreduzieren lassen.
  • den Bärlauch in einen hohen Becher geben und einenEßlöffel Gemüsebrühe (kalt) hinzufügen
  • dann pürieren und zum reduzierten Soßenansatz geben
  • die saure Sahne -oder auch Schmand – unterrühren , ggfs. noch etwas Brühe hinzufügen.
  • die Hackbällchen in Soße gleiten lassen
  • die kalte Butter hinzugeben
  • es entsteht eine herrliche sämige Soße in der sich die Hackbällche wälzen, bis der Tisch gedeckt ist
  • dazu habe ich gestern Nudeln gemacht, aber Reis, Couscous…oder Brot sind geeignete Beilagen.
Bärlauch-Lammbällchen (Foto vom warmgestellten Teller für das Töchterlein)

Sorry, da Foto gibt nicht die herrliche kräftig grüne, samtige Soße wider. Dem schönen, fotogenen Teller konnte Gö-Ga wieder mal nicht widerstehen. Die aufgewärmte Variante war aber immer noch sehr, sehr lecker.

Gutes Gelingen , bis bald

M. Kuhl

„Home-bakery -selfmad brot – Semmel – Sauerteigbrote …“

Jeden Tag eine neue schlechte Nachricht über anstehende Teuerungen, Verknappungen machen uns das Leben nicht leichter.

Ehrlich, seit Tagen verbreitet das Internet, dass die Lebensmittelpreise steigen, ab nächster Woche…

Ich empfand es als eine aggressive Werbeaktion der großen Discounter. Die Lager müssen geräumt werden, damit man nicht umpreisen muss. Schaut man genau hin, sind dort viele Artikel betroffen, die man eigentlich eh nicht braucht oder kauft.

Soweit die Grundnahrungsmittel betroffen sind (Brot, Mehl, Gemüse, Obst) trifft es manche Familien schon arg. Aber braucht man dieses Überangebot, die riesigen Mengen an Brot und Lebensmittel, die teilweise frisch entsorgt werden, wirklich?

Wenn ich die Einkaufswägen beobachte, kann ich feststellen, dass sehr viele Fertigprodukte, Tütengerichte und Lebensmittel die keinen Nährwert enthalten, gekauft werden.

Jahreszeitliche Küche, mit einem kleinen Wochenplan würden das Budget schon enorm verbessern.

Mit minimalen Aufwand lassen sich oft wertvolle, leckere Gerichte zaubern.

Gerade jetzt, in der Jahreszeit ist eine deftige Brotzeit mit selbstgebackenem Brot, verschiedenen Aufstrichen doch sooo guuut.

Mit einwenig Übung sind die Back- und Gärprozesse einfach in den Alltag zu integrieren und das Altbrot kann auch wieder verwendet werden für das nächste Brot.

Der Start wäre das Herstellen eines Hefewassers, mit welchem die zukünftige Fütterung der Teige jederzeit möglich ist. Es macht – besonders mit Kindern Spaß – diese Prozesse zu begleiten. Der Besuch einer Getreidemühle im Umland ist ein Ausflug wert – bzw. . kann man in München eine Mühlenführung organisieren (verbunden mit einer Stadtrallye – sicher auch für Kinder ein toller Tag-).

Heute möchte ich Euch einige meiner Brotschätze näher bringen.

Allsamt haben diese Rezepte die Qualitätsprüfung von Gö-Ga und der Familie überstanden und sind als besonders gut bewertet worden. (das will was heißen, wo immer nur kritisiert, gemeckert wird)

Starten wir mit dem einfachsten Brot, dem Pfannenbrot. Die Mehlsorte ist beliebig austauschbar und Trockenhefe oder frische Hefe aus dem Supermarkt läßt das Gelingen nicht scheitern.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732786

Pfannenbrotrohlinge
Pfannenbrot mit Kichererbsencurry

Gerade in der Zeit vor Ostern backe ich das Eierkäsbrot häufig. Es ist einfach und schnell gebacken und auch für Anfänger geeignet.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20725771

Hefebrot Eierkäse
Eierkäse aus Kuhnhöfen im Westerwald mit Eierkäsbrot von Oma Brigitte

In der Zwischenzeit kann das Hefewasser angesetzt werden und der Roggensauerteigansatz täglich gefüttert werden.

Hier findet hier sicher viele Anleitungen im Internet.

Meinen Roggensauerteig habe ich mit 100 gramm Roggenmehl Type1370 und 100 gramm warmen Wasser angesetzt und ihn so über Jahre fortgeführt.

Der Ansatz des Hefewassers ist auch denkbar einfach.

  • in eine Glasmilchflasche geben wir 3-4 Datteln wichtig ungeschwefelt!
  • auch getrocknete Aprikosen -ungeschwefelt –
  • getrocknete Tomaten eignen sich hervorragend
  • 1 Eßlöffel besten Imkerhonig
  • füllen die Flasche zu 3/4 mit warmen Wasser auf
  • kräftig schütteln
  • an einem warmen Plätzchen auf der Fensterbank stehen lassen
  • immer wieder mal schütteln
  • nach 3-5 Tagen steigen die Früchte auf
  • beim Öffnen zicht es
  • daher niemals ganz zudrehen, immer den Deckel locker draufdrehen
  • Explosionsgefahr!
  • schon kann das Hefewasser eingesetzt werden
  • es wird immer wieder auf die gleiche Art aufgefüllt
  • und wird richtig triebstark, so daß man ohne Industriehefe auskommt.
Hefewasser im Werden

Irgendwann kauft ihr kein Brot mehr – oder nur in seltenen Ausnahmen –

Wie wärs als nächstes mit herrlichen Olivenbrot zu Ostern.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731794

Olivenbrot

Tipp: die verschiedenen Teigführungen und Ansätze gelingen von selbst.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730132

Viel Spaß beim Starten der Brotbackarie. Von Mißerfolgen solltet ihr Euch nicht bremsen lassen.

Tipp: Brotbacktag – mehrere Brote backen und einfrieren. Einfach aus dem Kühlfach nehmen auftauen lassen und genießen. Der Geschmack und die Frische bleibt erhalten.

Weitere Brotempfehlungen folgen

Schöne Woche und liebe Grüße aus dem eisigen, kalten München

(Montag 9.20 Uhr, – 1 grad , sonnig)

„Vogelgezwitscher…. „

(Werbung , da Namensnennung)

Ab dem Morgengrauen, so gegen 5.OO Uhr setzt es lautstark ein Vogelgezwitscher, mal schrill , mal leise mal selbstbewußt…

So sehr ich mich bemühe, die einzelnen Vogelstimmen erschließen sich mir nicht.

Erbarmungslos scheint die noch „kalte“ Sonne und die noch vorhandene Kälte der Nacht, teilt unmissverständlich mit, es ist noch nicht richtig Frühling ist.

Meine mediteranen Kräuter haben den Winter gut überstanden, die Tulpen und Zierzwiebeln lupfen aus der Erde.

Seit Wochen treibe ich mich rum. Großeinkauf beim Asiaten, Spezialitäten aus der Gegend von Rosenheim (Essig, Spezialsalz u. vieles mehr) , Käse aus Tirol usw. …

Ja und dann genieße ich es Konzerte, Theater und diverse Restaurants aufzusuchen.

Ausgiebig mit Freunden ratschen, essen einen guten Schluck und ich stelle fest – andere sicher auch bei mir – diese Pandemie ist nicht spurlos geblieben. Das bedeutet noch mehr körperliche Bewegung. Schwimmen, Radeln, lange Spaziergänge gehören zu meinem ruhelosen Alltag. Es ist einfach wunderbar!

gefüllte Zucchiniblüten – leicht fritiert
Knurrhahn-Eintopf

Zurück zu meinen Beutezügen:

Bio-Rausch so nennt sich die Firma. Dieser Orangen-Apfelessig ist das „Geheimnis“ meines Kartoffelsalats. Meine Freundin Mona hatte mir diese dekorative Flasche als „guten Aperitiv“ geschenkt.

Trinkessige sind milder im Geschmack als herkömmliche Essige, da ihr Säuregehalt maximal bei sechs Prozent liegt. Sie bereiten den Gaumen aufs Menü vor oder unterstützen nach der Speisenfolge die Verdauung. Aperitif- oder Digestifessige können auf Wein-, Frucht- und Honigbasis hergestellt werden. Klassische Fruchtaperitifessige sind Apfel- und Birnenessige. Aber auch Himbeer-, Johannisbeer- oder Quittenessige eignen sich wunderbar als…..

Mich haut diese „Menüfolge“ ehrlich gesagt nicht vom Hocker – aber bei der Zubereitung diverser Speisen sind diese Essige einfach der Hammer.

https://biorausch.com/

„meine Lieblinge von Biorausch“

Natürlich koche, backe „brutschele“ ich täglich und habe vieles so organisiert, dass ich nicht ständig in der Küche angekettet bin.

Tipp: Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Bohnen, Linsen jedweder art) sind feste Bestandteile meines Wochenspeiseplans.

Die Hülsenfrüchte aus der Dose mag ich ich gar nicht!

Brav weiche ich die Hülsenfrüche ein und gare sie dann fix im Schnellkochtopf. So stehen die Bohnen, Erbsen, Linsen immer bereit für ihren Einsatz. (je nachdem entsteht ein Curry, ein indische Dal-Variante, ein Eintopf)

Ein gutes Drittel verarbeite ich dann zur wohlschmeckenden Paste, welche als Aufstrich, Bindemittel für Soßen, ob warm oder kalt gerne auch zum Pfannenbrot gegessen wird.

Die Rezeptur basiert eigentlich auf meinem Humusrezept und wird immer abgewandelt : Thunfisch in Wasser mit pürieren, fein gehackte getrocknete Tomaten hinzufügen, Meersalzflocken… siehe nachfolgender Link

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731560

oder: indische Gewürze, Knoblauchzehe, Koreander frisch

Linsen-Curry-Paste mit Ingwer und Kurkuma

asiatische Variante mit Zitronengras, Chilli, Limonensaft

zur Zeit ist bei mir der Bärlauchhumus sehr gefragt.

In Marmeladengläser füllen, mit einem Schuß Olivenöl versiegeln.

So hält sich der Aufstrich gut eine Woche und ist auch ein willkommenes Mitbringsel.

Themenwechsel: Leseempfehlung Jonathan Franzen Crossroads

Dieser Roman hat was. Einerseits spiegelt er das nackte Leben und beschreibt schonungslos und dennoch gefühlvoll die einzelnen Charaktäre einer an für sich durchschnittlichen Familie…

Schaut Euch das Wetter an! Mein Rosmarin hat so schöne Blütenknospen angesetzt und muß jetzt diese weiße Last ertragen.

Kochen werde ich heute eine schöne, lange geköchelte Rindsbolognese mit gutem Rotwein, italienischen Tomaten (aus der Dose und getrockneten Tomaten), mit einem schönen luftgetrocknetem Guanciale, die Kräuter werde ich vom Schnee befreien – alles schön vor sich hinköcheln lassen.

Lesen Rotwein genießen und inständig hoffen, dass der Frühling wieder kommt.

Genießt den Frühling – bis bald

M. Kuhl

„Servus März 2022“

Das Leben beginnt neu im März,

vorbei scheint der Winterschmerz

zart sprießt es aus allen Ecken,

die Vöglein uns schon um 5.00 Uhr wecken.

Die Sonne gaukelt uns schon den Sommer vor,

so sehr es auch nachts noch fror.

Die Nackerten der Isar sind zurück

und suchen auf den kalten Isarkieseln ihr Glück.

Die Pandemie wird heftig verdrängt,

in den Wirtshäusern wird wieder kräftig ausgeschänkt.

Der Monat hat mir viel Kraft gegeben,

ich fühle mich über den Dingen schweben.

Genießt die Frühlingstage in der Natur in Stadt und Land, dies

erfrischt Herz und Verstand.

M. Kuhl