„Servus November – gut vorbei – kommt nicht böse wieder…“

Diesen Monat habe ich genossen, die Sonne, die Berge….

Die Natur heuchelte Frühlingsgefühle vor.

Irgendwie dachte ich – es wird so bleiben … , schließlich leben wir im Zeitalter de Klimawandels.

Dieses Wochenende hat uns schon zurückgeholt auf den Boden der Tatsachen.

Die Wintersachen habe ich hervorgeholt, die grünen Samtvorhänge im Schlafzimmer aufgehängt und ein kleinwenig freue ich mich auf den Winter.

Kerzenlicht , deftige Schmorgerichte, Schnee, glasklare, kalte Nächte – in lodernde Kamine blicken und träumen, lesen….

Den schweren Rotwein – dekantieren – Raclette mit den „Kindern“…. , ein paar Tage Städtetrip Theater, Konzerte

Servus November 2022

Bis bald

Genießt die Adventszeit

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„Hamsterkochen und Leben als gäbe es kein Morgen mehr…“

Werbung – da Namensnennung

3 ° C, bewölkt, leicht neblig – genau das richtige Wetter für mein Hamsterkochen.

Meine Kühlschubladen sind schon gut gefüllt. Doch das kann sich ja bei mir schnell ändern.

Die letzten Tage war es mild und sonnig – es zog mich in die Innenstadt – bevor der große Ansturm kommt

Überall, wo es irgendwie möglich ist, hat man schon die Buden aufgestellt.

Die schmerzvollen Verluste der letzten zwei Jahre müssen eingeholt werden.

Alles ist überfüllt, kein freier Tisch ist zu bekommen – mittags – schon.

Nach dem Motto „Tanzen als gäbe es kein Morgen mehr“ gem. dem Motto der Goldenen Zwanziger

(Zeit nach dem ersten Weltkrieg bis zum Dritten Reich) verfällt die Stadt in eine exzentrische Lebensweise.

Die Menschen warten am Viktualienmarkt brav, eng aneinander auf einen Platz im beim beliebten Fischhändler, der sich hier nach und nach ganz schön ausgebreitet hat.

Ehrlich, auch ich stehe in der Schlange, denn meine Freundin will heute zum Fisch-W….

Die schnelle, geschäftstüchtige Bedienung lenkt die „Hungrigen“ mit Sprüchen wie

“ Essen oder Gesehenwerden ?“

Brav antwortet der Mittsechziger vor uns : “ Wir möchten Essen….“

Irgendwie, irgendwann haben wir es geschafft – wir thronen auf den Hockern –

Mitten im Durchgangsverkehr – beste Ausssicht -Übersicht.

Riesige Austernplatten – Fisch – was das Herz begehrt – Wein fließt in Strömen

Alles ist vertreten – Asien – Wien – Paris – USA .

Meine Fischsuppe ist wie immer hervorragend. Die Servicekraft – offentsichtlich – im Osten Deutschlands aufgewachsen – will uns belehren, was wir trinken.

Vorschnell, eine Flasche Wasser und dann nehmen Sie den Veltliner 0,2 ist am günstigsten….

So nicht ! Kurz, heftig war meine Ansage – sie kann es halt nicht – ihre bayrischen Kolleginnen sind ihr da Lichtjahre voraus.

Meine Fischsuppe war – übrigens wie immer – einfach super guuuut, die Muscheln meiner Freundin einfach köstlich.

Man bekommt jetzt quasi eine Art Schlapperlatz aus Papier mit serviert und so kann man nach Lust und Laune die Suppe schlürfen, Muscheln essen….

Bummeln wollten wir dann nicht mehr, die Menschenmassen schoben sich durch die Innenstadt – nach dem Motto „Tanzen als gäbe es kein Morgen ….“

Sorry – jetzt aber das versprochene „Hamsterkochrezept“

Bolognese zum Überwintern

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731601

Diese Art Bolognese, bzw das Rezept kann mit Rindfleisch – Lammfleisch – gemischt zu bereitet werden.

Die Nudeln können hier schon bißfest (wichtig) gegart werden und dann in einzelne Portionen (für 2- 4-6 Personen) eingefroren werden.

Tipp: frieren sie die Bolognese in das Gefäß ein, welches sie in den Backofen Mikrowelle schieben

Hier eignen sich auch auf feuerfeste Glasformen – die wir mit Alufolie abdecken oder Aluschalen.

Derzeit sind die Gemüsesorten noch gut am Markt erhältlich und die Bolo kocht ja praktisch ganz alleine vor sich hin.

„Spitzpaprika für den Wintervorrat“

Tipp: die rohe Fleischmasse aufteilen (einmal Bolognes und den Rest entsprechend würzen und verarbeiten)

ergeben wunderbare, schmackhafte gefüllte Spitzpaprikaschoten.

der gekochte Reis kann hier ebenfalls schon miteingefroren werden und servierfertig portioniert ….

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20728137

Euch wünsche ich allen eine ganz entspannte, ruhige Herbstwoche.

Werde diese Woche einwenig verreisen, kochen und nach dem Motto leben

„Leben, Essen, Kochen als gäbe es kein Morgen mehr…. “

Die Bestellung beim Metzger habe ich schon aufgegeben – am Dienstag ab 5.00 Uhr kann ich meine Schätze abholen.

Was soll das schlechte Leben, da wollen wir nochmal richtig einkaufen, schlemmen und nächsten Monat ist es eh teurer, nicht zu bekommen – oder gar peinlich – wo doch so viele darben müssen….

Das nächste „Hamsteressen“ folgt bestimmt.

Bis bald

M. Kuhl

Berge, Wege hinauf hinab

Tirol
Pilze für das Abendessen

Das Wetter ist trocken, auf 1200 m Höhe auch nicht gerade warm. Für Mitte Oktober eigentlich normal. Die letzten Tage hatte es stark geregnet, so daß wir die Wirtschaftswege Richtung Mittersill nicht verlassen konnten.

Dieses Hochmohr hat etwas mystisches, anziehendes für mich und je höher wir kamen, desto klarer wurde es und die Körper und Geist atmen auf.

Wie friedlich, leise und doch gewaltig die Bergwelt ist – auch eigentlich für jeden fußläufig – zu erreichen. Festes Schuhwerk, wer mag Wanderstücke …

Noch geht es ! Das Wetter soll ja warm und trocken bleiben.

Und dann einkehren – und sich die Alpenküche in vollen Zügen – gönnen.

Schweinebraten der Extraklasse

Packt schon mal den Rucksack

Wasser – Schokolade – sind für mich ein Muß (Regenjacke, Pullover…) selbstverständlich.

bis die Tage

M. Kuhl

„Sonne, Herbst und dann….“

Die Tage sind intensiv und schon morgens, wenn noch alles etwas weniger belaufen ist, drehe ich meine Runde an der Isar.

Die Kinder kommen zum verlängerten Wochenende und ich will die Zeit mit ihnen genießen. Nicht in der Küche stehen – lange Herbstwanderungen – Essen – Ratschen – Lachen –

Sofort verfalle ich in die mir so gehassten Unarten meiner Mutter. …..:“

Kannst Du die Basseti-Tagesdecke gebrauchen, schau mal die Bettwäsche ist neu und gewaschen, magst Du das Villeroy Porzellan ??…“

N e i n . Nein

Freundlich lehnte man ab, zu floral, ach das Geschirr paßt nicht zu mir

  • ehrlich es hat auch bei mir nie gepaßt
  • war damals ein „Schnäppchen“ (wir hatten Freunde im Saarland besucht)

Auch ich wollte nicht die Sachen meiner Mutter…..

Wir fuhren nur 30 Kilometer – ins Voralpenland – genossen Bier und Ente und erfreuten uns an dem Beisammensein

resche Bauernente
Blick in die Berge

So soll es sein!

Gö-Ga stieg beim Stadtmarathon aus. Nach dem Frühstück gings mittags in die Stadt.

Mein Sohn kocht mittlerweile mit Leidenschaft und wir mußten natürlich in meinen Gewürzladen…

Dann bei Augustiner und Sprizz die Welt retten, Lachen und Pläne schmieden

Meine Kinder sind richtige „Stadtratten“ . Wir laufen von Stadtteil zu Stadtteil durch Gassen, Ecken, wo ich noch nie war.

Ja, da sind wir doch immer hergelaufen zur Schule, zum Sport…..

Schließlich landeten wir auf der Dult (Auer Dult) (s. auch https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/13638534

Hier ist die Zeit stehegeblieben. Nichts hat sich geändert in den letzten 25 Jahren. Es gibt das Ponyreiten, die Geschirrstände und alles was man braucht und nicht braucht. Manchmal auch echte Antiquitäten – aber nur manchmal.

Die Dämmerung zieht über die Au, der Himmel ist wolkenlos – es duftet, die Kinder lachen und die Menschen sitzen beisammen ohne Hektik und alles ist klein und überschaubar.

Wir gönnen uns die letzte Fahrt im Kettenkarusell.

Kettenkarusell
„ja, da waren wir früher auch immer…..“

und laufen anschließend Richtigung Rosenheimer Platz. Hier soll es laut meiner Tochter, die beste Pizza – auch wenn gewünscht glutenfrei – mit Dinkelmehl….- ) geben.

Wir ergattern einen Tisch – für eine Stunde – und bestellten einen Meter Pizza, eine Flasche Primitivo und Wasser.

Ehrlich, so ganz wohl fühle ich mich nicht. Der hintere Raum – gleicht einem Abstellraum –

Schon muß ich nörgeln: „Wenn er mir einen Lappen bringt, wische ich den Tisch mal…“

Der Kellner kommt, wischt, sprüht und meine Tochter bestellt auf italienisch – mit einem Lächeln – .

„Mama“ reiß Dich zusammen – das ist kein Sternelokal – aber die beste Pizza der Stadt.

Besonders lecker – Kartoffelpizza (hauchdünne Kartoffelscheiben – mit Trüffel )

Schaut selbst.

1 Meter Pizza mit besten Zutaten

Pünktlich nach einer Stunde mußten wir zahlen. Draußen hatte sich eine lange Menschenschlange gebildet – der Straßenverkauf der Pizzastücke – wie in Italien, dachte ich und das alles zu moderaten Preisen.

Einen Absacker – einen schönen Drink – im Freien – der Abend war so warm – mußten wir uns schnell abgewöhnen. Die wenigen Möglichkeiten um den Viktualenmarkt, Tal , Marienplatz waren restlos überfüllt.

Schade! So nahmen wir die U-bahn nach Hause.

Maskenpflicht – wen interessierts-

Wichtig ist die Fake-Tasche – früher – vor nicht zu langer Zeit – war man in München mal gut gekleidet. Alles vorbei!

Heute koch ich wieder selbst

  • leicht feurige Kürbissuppe
  • knusprige Schnitzel in Butterschmalz rausgebacken an Kartoffel-Vogerl-Salat mit Speck
  • Zwetschgen-panna-cotta
  • Wein – einen süffigen Zweigelt aus der Südoststeiermark

(alle Rezepte findet ihr auf meinem Blog)

Schönes Restwochenende

bis bald

M Kuhl

„Juli – es wor so schee – 2022“

So wie es „früher“ einmal war….

Die Tage genießen, sich von den Schönheiten der Natur, der Kultur, dem Leben treiben lassen

Ein kleines Schläfchen am Nachmittag – damit man den Abend in vollen Zügen genießen kann –

Der flimmernden Hitze in schattigen Pinienwäldchen entgleiten, dem unermüdlichen Konzert der Grillen lauschen – die Sonne fällt langsam ins tiefblaue Meer.

Schwimmen bis zum Horizont – die kühle Frische des Sees, des glatten Meeres genießen und einfach hoffen, dass es nie enden möge – die Tage des leichten Seins, voller Glück und Zuversicht.

Lange, anstrengende Wanderungen – die angenehme Kühle, frische Bergluft – den ersten Anflug der Herbstluft erhaschen – Naturgewalten erkennen..

Die verschiedenen Landesküchen austesten, mitnehmen und nicht an die Katastrophen der Welt denken.

Meine kleinen „Gärten“ gedeihen prächtig bei diesem Klima.

Das war mein Juli 2022

Schaut selbst:

Ciento
Umbrien
Bella Italia

Alpenküche der Spitzenklasse
Balkongarten und Zitronenschaufenster

Heute Dienstag, 12:21 Uhr – 24 grad – der See ruft

Bis bald

M Kuhl

„Servus Juni 2022 … „

(Werbung, da Namenerkennung möglich)

wunderschön war dieser Monat – nach Regen folgte Sonnenschein – eine konstante Wärme – heiße Badetage – und laue Nächte

Allerdings die Wetterprognosen sind meist ungenau – bis nicht zutreffend.

Die Leichtigkeit des Seins ist wieder einwenig zurückgekommen. Corona haben wir einwenig verdrängt.

Osterseen im Regen
einwenig leichte Kost
Balkongarten im Juni 2022
Natur pur Genuß

Bleibt gesund und munter

Bis die Tage

M. Kuhl

„Mai servus, ade….“

Der Mai hatte schon ein paar Wonnemonatmomente, aber für mich war er viel zu kalt.

Der Mai war gekommen, doch die Bäume schlugen nicht aus. Es mangelte schlicht an der erforderlichen Feuchtigkeit. Meinen Balkongarten konnte ich erst letzte Woche in Angriff nehmen. Die Pflänzchen lechzen nach Sonne und Wärme in diesen kalten Tagen. Die Chilli- u. Paprikapflanzen möchten am liebsten zurück ins Gewäschshaus, das Basilikum streikt und will abends rein. Der Pflücksalat streckt verzweifelt seine Ärmchen am Nachmittag in die Sonne!

Allerdings war es möglich die Badesaison einzuläuten und ich hatte das Gefühl von dieser Leichtigkeit des Seins, die mir nur der Sommer bescheren kann, ist gekommen , um zu bleiben.

Der Pilsensee war so warm, das Wasser so sanft und die verliebten Krötenmännchen lieferten sich Liebensarien der besonderen Klasse.

Ein paar kleine Ausflüge und eine Kurzreise ins Rheinland und schon war er vorbei der Mai 2022.

Der angesetzte Rhabarbersirup wartet auf seinen Einsatz !

Rhabarber-Sirup im Werden
„Abfüllanlage“

Eisgekühlt, mit Prosecco aufgegossen …

Rezept folgt.

Schöne Zeit!

M. Kuhl

„Servus April- genug gemacht was er will….“

Irgendwie – trotz der Lockerungen – bleibt ein mulmiges Gefühl –

Die sich überstürzenden Kriegsereignisse in der Ukraine belasten wohl jeden.

Die Politik in Deutschland wird immer mehr vom Quotenverhalten bestimmt.

Traurig ist es für mich immer wieder festzustellen, dass keine Gelegenheit ausgelassen wird, um Parteipolitik zu betreiben.

Die Regierungsmannschaft – bis auf ganz wenige Ausnahmen – überzeugt nicht. Sinnloses „Geldverteilen“ – was andere wieder büßen müssen, kann nicht das allheilmachende Konzept sein.

Machtlos stehen wir als einzelnes Individuum da, dabei hatten wir Krieg, Teurungen doch längst vergessen, verdrängt.

Jeder soll konsumieren- sich den neuesten Fernseher… leisten können, Ausbeutung gewisser Berufsgruppen nehmen wir billigend in kauf. Disquonter überbieten sich mit immer neuen Tages-Wochenangeboten – dabei braucht dies meist kein Mensch.

Die Chance gilt es zu nutzen, sich wieder auf unsere Werte zu besinnen. Auch andere sinngebende, kostenlose Aktivitäten können glücklich machen.

Die Lebensmittel bekommen erstmals wieder die Beachtung, die ihnen gebührt. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn man Basiseinkaufs- bzw. Grundkurs Kochen mal finanziell unterstützen würde, anstatt Einmalleistungen unters Volk zu werfen, womit wieder konsumiert wird und der Staat wieder profitiert.

Genug, alles neu macht der Mai.

Der April war für mich wieder mal ein echter April, wie man ihn sich vorstellt.

Einwenig Sommer, einwenig Winter und die Erkenntnis, dass die Natur sich nicht täuschen läßt. Jedes Jahr sprießt der Bärlauch, die Wälder verwandeln sich in eine grüne Oase, die Kinder warten auf den Osterhasen.

Mit meinen Aprilbildern möchte ich Euch einwenig erheitern

April 2022

Bleibt negativ und positiv zugleich – alles neu macht der Mai.

Bis bald

schönes Wochenende

M. Kuhl

„raus, raus treibt uns die Natur….“

Kennt Ihr das Gefühl -die ungeduldige Erwartung – bis die Knospe sich öffnet, das Grün der Bäume Gestalt annimmt, die Weite der Landschaft sich dem dunkelblauen Himmel ergibt…

Zwei Jahre war es kaum möglich, irgendwo einzukehren- die resche Ente zu bestellen, das frische Bier mit einem sponatan entdeckten saftigen Schweinebraten, mit krachender Schwarte und der so geliebten Idylle – sanfte Hügellandschaft, klare Seen und Bäche, zu genießen.

Das große Problem ist allerdings, wie vermeide ich die Touristenmassen, wie verhalte ich mich antizyklisch. Ein wahres Rezept habe ich noch nicht gefunden. Die klassischen bayrischen Anziehungsmagnete nur nach vorher genau ausgeklügelter Recherche ansteuern und ansonsten im Hinterland verschwinden und einfach nicht weitersagen, den Tag genießen und sich des Lebens freuen, habe ich mir zur Devise gemacht.

Die unzähligen Wander-Apps – Radlführer einfach vergessen und auf Entdeckungsreise gehen. Etwas Kultur, einwenig Bewegung, eine gute Brotzeit, einen schönen Landgasthof testen, was will man mehr.

Eine kleines Bilderbuch habe ich Euch zusammengestellt.

Es animiert zum Laufen, Radeln und macht sehr hungrig.

Blick aus dem Münterhaus in Murnau

Viel Spaß beim Frühlingserwachen, bis bald

M. Kuhl