„Wochenschmaus für Genießer“

Die Gartencenter haben geöffnet ! Nein, am Eröffnungstag bin ich nicht gleich hin, wo denkt ihr hin.

Ein paar Tage habe ich mich redlich gequält und bin dann doch zu meinem geliebten Gartencenter gefahren.

Viel mitnehmen konnte ich bei der Kälte ja noch nicht. Aber die spezielle Kräutererde , ein paar Primel für den Tisch und eine große Schale mit Hornveilchen mußten mit. Mit Spannung verfolge ich derzeit, ob meine mediteranen Kräuter diesen Winter überlebt haben. Der Schnittlauch ist schon da, auf ihn ist Verlaß.

Meinen obligatorischen Vorschläge für diese kalt-sonnige Woche lauten:

Montag: „gebackene Eier“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/11082908

geht sehr schnell, kein großer Aufwand die Zutaten dürften vorhanden sein oder können beliebig ausgetauscht werden.

Dienstag: „Emmer-Risotto“ Beitrag vom 25.6.2020

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729350

  • anstatt Spargel habe ich letzte Woche Schwarzwurzel verwendet – leider keine Fotos , da im Stress gekocht –
  • auch das Getreide ist beliebig austauschbar – ich werde diese Woche mit meinem beschriebenen Einkorn arbeiten
  • auch Graupen eignen sich hervorragend.
  • die Zugabe von aufgelösten Safranfäden (Safran ist nicht fettlöslich) gibt dem Gericht den besonderen Kick.

Tipp: bei Getreiderisotto empfehle ich es im Schnellkochtopf einwenig vorzukochen.

Mittwoch: „Quer durch den Garten“ s. Beitrag vom 30.3.19

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20728842

Jetzt haben wir das Bedürfnis, nach frischem Gemüse. Auf dem Markt finden wir schon Karotten, Kohlrabi, Broccoli, Blumenkohl… Die Fleischeinlage ist hier nicht zwingend.

Tipp: Tiefkühlgemüse ist ein guter Ersatz!

  • beschleunigt die Fertigstellung enorm.

Donnerstag: „sinnlicher Möhrensalat“ s. Beitrag vom 16.2.2014

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/17763445

Die Beilagen überlasse ich Eurer Fantasie – vielleicht ein cremiges Pastinakenpüree – oder Kartoffelselleriepüree

die Aufnahmen datieren vom Februar 2014, da war am Viktualienmarkt noch reges Treiben, was man derzeit nicht beobachten kann. Die Leere des Marktes, die maskenverhüllten Marktfrauen/männer – die jeden Tag ihre Stände aufbauen, haben mein Mitgefühl.

Am Samstag habe ich frischgemachlenen Mohn, Eier , besondere Asiakräuter schnell geholt.. Diese Vielfalt und Verfügbarkeit liebe ich und es macht mich tieftraurig zu sehen, wie der eigentliche Viktualienmarkt seine Kultur verliert.

Freitag: „Menschen vor Flußlandschaft“ s. Beitrag vom 18.10.20

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729699

Dieses Fischcurry liebe ich. Es vereint viele Aromen und ist ideal für einen schönen Familienabend.

Wochenende Highlight für ein Kochevent „Veggie-Menü“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/15618700

Fotos gibt es bei mir keine von diesem köstlichen Menü. Vielleicht aber von Euch?

Eine wunderschöne, vegetarische Woche – bleibt negativ und positiv im Denken.

M. Kuhl

„Blauer Himmel, soweit das Auge reicht…“

Die Pandemie und die Auflagen der Politik stressen uns mehr, wie wir zugeben möchten. Die ersten Sonnenstrahlen, die Wärme nach den kalten Tagen – wecken meine Geister !

Die Tulpen lupfen zwischen den mit Moos und Kieferzweigen bedeckten Balkonkästen, die Vögel machen sich ganz zart schon in der Früh (4.OO Uhr) bemerkbar. Diese Woche habe ich es getan, morgens in der Sonne im Schlafshirt bekleidet, gefrühstückt. Die Sonne wärmte meine Füße, das Obstfrühstück, der starke, schwarze Kaffee, die Luft, das Vögelzwitschern… In der Sonne träumen von Reisen ans Meer, von neuen Rezepten, von der Bergtour, vom Schwimmen im See, von der Fahrradwanderung …

Die vielen Menschen an meiner geliebten Isar sind fast unerträglich. Raus, raus – jeder einsame Feld- oder Wiesenweg ist mir da genug. Wie schön ist das Leben, wenn die Natur erwacht!

Mit ein paar Frühlingsbildern wünsche ich eine erholsame, genussreiche Endwoche .

Genießt die Sonne ! Der Frühjahrsputz kann warten, es soll ja nochmal Winter werden.!

P.S Heute durfte meine „Sophie“ raus – ein weiches, frisches leicht mit Kräutern der Provence gewürztes Brot oder doch lieber Hörnchen, Stangerl mit Salz und Kümmel oder beides – schauen wir mal..

„Gustl von Eisbachwiesen“

(Gustl= kann die Abkürzung von August oder Gustav bzw. Augusta sein)

Fast drei Jahre musste Gustl warten, bis er wieder die Kinderherzen und die der Erwachsenen erfreuen durfte . In München hatte es lange nicht mehr geschneit.

Gustl ist so dankbar, dass er den Kindern beim Toben, Rodeln zu sehen kann. Er betet jeden Tag, dass die Sonne, der Regen – seine natürlichen Feinde – eine Weile wegbleiben.

Er liebt die glasklare, kalte Winderluft , das gleissende Winterlicht. Er liebt die kleinen Hände die ihn aus dem Nichts erschaffen haben. Liebevoll haben sie seinen Körper gerollt, ihm alles gegeben, was so ein richtiger Gustl braucht und ihm Leben eingehaucht !

Hier im Englischen Garten fühlt er sich wohl. Vorsorglich hat er sich auch eine Maske verpassen lassen, denn es soll so ein blödes Virus kursieren, dem will er auf keinen Fall zum Opfer fallen.

Schaut selbst wie schön, winterlich, mystisch es hier ist.

– Eisbach –
Monopteros – engl. Garten München
Chinesischer Turm – verwaist –

Hier gibt es viele versteckte Wege, Pfade für Groß und Klein. Nur suchen muss man sie!

Am Abend schmeckt dann am besten ein leichter, süß-saurer Nudelwok.

Bestehend aus einem Schweinefilet, Gemüse und einer samtigen süß sauren Soße (Schweinfleisch – süß sauer siehe div. Wokbeiträge)

Schweinefleisch-Süß-sauer mit Asianudel

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…“(Matthäus 4,4)

(Werbung, da Namensnennung)

Diese Ausführungen stellen eine reine persönliche Meinung dar. Ähnlichkeiten mit Aussagen lebender oder toten Personen sind rein zufällig

„Es dient hier als biblisches Motto, das aufrütteln soll, zum Einhalten bringen und zum Nachdenken darüber, dass die Sicherung der täglichen Bedürfnisse dem Lebensweg noch nicht Sinn, Orientierung und Halt im Leben gibt, dass man sich geradezu verlieren kann in der Hast nach dem vermeint-lich Wichtigen, das sich doch als Nebensache erweist, sobald man zur Besinnung kommt und zum Nachdenken darüber, was das Leben wirk-lich trägt. Der Verzicht auf das Brot, das wir zwar zum Leben brauchen – von dem wir aber alleine nicht leben können – eröffnet ganz neue Erfahrungswerte , die das Leben bereichern – neue Perspektiven eröffnen… “

Die Lockdownverordnungen könnte man als Fastenverordnung interpretieren und auf Neuerung, Offenbarung von neuen Werten, neuen Lebensformen, neuen Möglichkeiten werten.

Wie man diese zwingenden Erfordernisse umsetzt, darüber kann man wahrlich streiten. Teilweise kann man eine klassische Bevormundung feststellen. Schon in der Pädagogik hat man lange eingesehen, dass das Prinzip „Lohn und Strafe“ nicht tatsächlich zielführend ist.

Keine kreativen, innovativen Ansätze werden gesucht. Keine Linie wird sichtbar. Die Zahlen die politisch geprägt sind, sind nicht wissenschaftlich einwandfrei belegbar, wie viele verschiedene Stimmen kundtun.

In der Innenstadt in München hat sie dieses Jahr tatsächlich begonnen

„Die staade Zeit“ Keine hektische Betriebsamkeit macht sich breit, keine Touristen bevölkern die Straßen und Plätze. Gestern konnte ich meine Besorgungen schnell erledigen. Aber ehrlich, die kleine Einkehr hat mir schon sehr gefehlt. Einen guten Rotwein, bei der Kälte , das Treffen mit Kollegen an der Residenz, der Duft von Glühwein….

Der Christbaum kommt mir dieses Jahr auch einwenig kleiner vor.

Weihnachtsbaum 2020 Rathaus München

Das was eine Großstadt ausmacht, Theater, Konzerte, ein gepflegter Restaurant-Besuch vermisse ich ganz arg. Da hilft es auch nicht die Wohnung zu dekorieren, zu kochen oder sich ein Heimkino einzurichten.

Die Stadt lebt nicht mehr. Ich versuche , die staade Zeit zu nutzen…

Wenn wir alle brav sind, kann ich ja mit meinem Stollen, meinem selbstgemachten Glühwein in der Thermosflasche eine kleine Stadtwanderung arrangieren,-selbstverständlich nur im ganz kleinen genehmigten Kreis- bevor der bayrische Krampus uns wieder zum Daheimbleiben verdammt.

Schaut mal wie schick sich die Stadt gemacht hat.

Allen wünsche ich eine schöne, geruhsame Staade Zeit!

„Hamstern, horten, vorsorgen, sammeln…“

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Das Jagen, Fischen, Sammeln ist die ist die älteste traditionelle Wirtschaftsform der Menschheit. (s. Wikipedia)

Es soll ja eine feste Zuständigkeit für diese Tätigkeiten der Geschlechter geben, die sich allerdings nicht bestätigen lassen.

Jedenfalls scheint es in meinen Genen ausgeprägt vorhanden zu sein, dass man sammelt, Vorräte schafft….

Beeren pflücken, Äpfel klauben, Pilze sammeln muss ich. Immer habe ich ein Messer, ein Sackerl dabei, sei es auch nur für einen Ast für die heimische Deko abzuzwicken.

Meine Bestände an Gewürzen, Ölen, div. Zutaten der besonderen Art, z. b. besondere Senfarten, Backzutaten und vieles mehr müssen ständig aufgefüllt werden.

Im Herbst benötige ich ganz andere Gewürze, wie immer Sommer.

Eine bunte, farbenfrohe Vielfalt an Obst, Gemüse findet man nur im Herbst.

Im Hinterkopf höre ich die Stimme: “ nur was in zwei Satteltaschen passt… !!!“ Dabei lacht mich der Wirsing, das Blaukraut, die Trauben, die Äpfelvielfalt, Zwetschgen, Kürbisse, Pilze, Salate so an, die schönen Kartoffel – was könnte ich damit alles machen – ….?

Sehr stark muss ich mich zusammenreißen, einen Handkarren könnte ich gebrauchen.

Während ich heim radele, überlege ich mir schon, was ich aus meinen Schätzen koche, backe.

Der Sellerie ist ganz besonders schön!

So entsteht dann ein Menü – ohne Fleisch – Wie immer höre ich: “ und was gibt es zur Hauptspeise?“

So entstehen die Gerichte in meiner Küche

Vorspeise:

Feine Broccoliesuppe (aus dem Strunk), aufgeschäumt mit Wein, etwas Sahne und dem schnell gezauberten Petersilienöl

Hauptspeise:

Sellerieschnitzel , mit in Butter geschwenkten Egerlingen und mit meinem besten Balsamico beträufelt, dazu ein Möhrenpüree mit Sahnekren angereichert.

Nachspeise: Buttermilcheis auf einem Zwetschgenrösterspiegel.

Fotos kann ich Euch nicht bieten, so schnell war alles verschlungen und auch die Männer verstummten. Der sich in der Speisefolge verankerter Jagdtrieb – die Fleischeslust- war besiegt!

Natürlich geht es viel schneller, ein Stück Fleisch in die Pfanne zu hauen, Kartoffelspalten aus dem Backofen und einwenig Pflücksalat zu servieren.

„Menschen vor Flusslandschaft“

(nicht zu verwechseln mit Frauen vor Flußlandschaft von Heinrich Böll)

Wer in München lebt, liebt die Isar. Hier trifft sich die Jugend, hier tankt man frische Luft, hier radelt man, hier führt man Hunde aus , grillt, schwimmt, sammelt Steine, genießt die Sonne – den Sonnenuntergang, rudert, paddelt, genießt das irre Gaudi der Floßfahrt – leider dieses Jahr nicht- aus bekannten Gründen –

Der Fluß nimmt und gibt – die wildromantische Landschaft ist einzigartig und entschädigt den geplagten Großstadtmenschen.

Auch mich zieht es immer an die Isar, wie man in diversen Blogbeiträgen schon lesen konnte.

Heute, 7 grad, windstill, trocken, grauer Himmel, dachte ich kann ich es Samstagsnachmittag wagen, eine ausgiebige Flusswanderung mir zu gönnen. Na, ja …. Nachdem Söder die Maßnahmen verschärft – dachten wohl viele so.

  • er/ sie mit schmerzverzerrtem Gesicht , mühsam sich quälende Jogger/in
  • dabei sieht man schon an seinem/ihrem „Gestell“ , dass sie/er niemals eine Steppfenläuferin werden wird. Doch das Qutfit ist perfekt gestylt, die Kopfhörer in Übergröße – jetzt komm ich !
  • das junge Paar mit Kinderwagen, er schaut missmutig drein, sie redet ohne Punkt und Komma – Wortfetzen „Du mußt, du kannst“ bleiben bei mir hängen. Vielleicht gehöre ich doch schon zu einer anderen Generation. Selbst wenn ich nur den Müll runterbringe, bin ich dezent „geschminkt“ d.h. dezenter Lippenstift, Tagescreme, keine fettigen ungepflegten Haare.
  • seit dem lockdown habe ich das Gefühl, man bewegt sich nur noch im Schlafanzug/Jogginganzug ist ungepflegt – so auch die junge Frau. Die gängige Knödelfrisur, kann über die fettigen, strähnigen ungepflegten Haare nicht hinwegtäuschen. Das Gesicht ist bleich , grau , sie schlurft lustlos neben dem kinderwagenschiebenden Partner.
  • er denkt sicher “ so ein Mist, wie gerne wäre ich mit meinen Jungs unterwegs…“
  • dann die jungen Eltern – alles haben sie dabei – riesige Karren, Essen, Trinken, die übermotivierten Mütter suchen ihre Selbstbestätigung unter Gleichgesinnten. Die jungen Männer versuchen krampfhaft die heißgeliebte „Familie“ zu bestätigen und die Worthülsen sind: „Projekt, Sommer der keiner war, ja und Meike hat dann…
  • ja Anja sieht das auch so….., wenn Leo erst mal in der Kita…
  • ja, Corona hat man sicher für heute vergessen, die Gruppe besteht aus mind. 10 Kindern und mehr als 15 Erwachsenen.

Wehmütig laufe ich schneller, meine Schwimmstellen – verwaist – die Isar hat sich alles wieder genommen, keine Kiesbank mehr da.

Das Wasser ist schmutzig grau, fast beleidigt treibt der Fluß ein paar schäumende Wellen vor sich hin. Die Luft ist feucht und frisch. Träge wälzt sich die grau-grüne Masse in Richtung Stadt. Die Isar braucht jetzt gut ein halbes Jahr, um sich von dem Sommerstress zu erholen.

Heute laufe ich mit Stöcken, komme sehr schnell voran und schaffe es bis zur Großhesseloher Brücke. Dabei habe ich Stöcke immer gehasst, belächelt und als spinnert abgetan. So ändern sich die Ansichten…..

Auf dem Rückweg meldet sich mein knurrender Magen und ich kann nur noch ans Essen denken. Was koche ich heute Abend?? Was Scharfes und doch Frisches – es muss schnell gehen. Eigentlich könnte ich ein Fischcurry machen. Da könnte ich die Currymischung, welche ich mir in eine Mühle gefüllt habe ausprobieren, Langpfeffer, meine Habaneros – scharf wie die Hölle- Gemüse wäre auch da.

Fischcurry – feurig-

(für 3-4 Personen)

Zutaten:

  • 500 Gramm fester Fisch – heute fester, dicker Seelachs bester Qualität
  • 1 kleine Zuccini
  • 2 Spitzpaprika
  • 1 1/2 Stange Lauch
  • 2 Karotten
  • Ingwer ca 10 cm
  • 2 Knoblauchzehen
  • ein wirklich kleines Stück Habaneros (weniger ist mehr!) (verleiht allerdings dem Gericht eine besondere Note.
  • 1/2 Teelöffel rote Currypaste
  • Tomatenmark , 1/2 Teelöffel
  • 200 ml Fischfond (aus dem Vorrat)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Chillisalz
  • Currymischung (notfalls auch pulverisiert)
  • Limonen
  • frischen Koreander
  • neutrales Öl

Beilage: Basmatireis mit rotem Reis gemischt

Dank meiner Schnippelhilfe ging die Zubereitung super schnell

Schritt 1:

Den Fisch in mundgerechte Stücke schneiden und in etwas Öl, mit ganz fein gehacktem Ingwer, Habaneros, Knoblauch und einem Spritzer Limonensaft, Sojasoße marinieren und beiseite stellen.

Reis waschen und in den Reiskocher bzw. Topf geben (2 Teile Basmati- 1 Teil roter Reis) salzen und kochen lassen.

Schritt 2

Gemüse putzen und schneiden (Lauch quer, damit es schöne Streifen gibt, die Karotte dünn und schräg schneiden, Paprika entkernen und in Streifen schneiden, Zuccinis ebenso.

Schritt 3

Den Wok mit neutralem Öl anheizen, dann Currypaste und das restliche Gemisch aus Knoblauch, Ingwer, Habaneros anschwitzen.

Schritt 4

das Gemüse nach und nach – beginnend mit dem härtesten – unter ständiger Bewegung garen und nach oben schieben.

Schritt 5

Fischfond angießen – erst mal nur die Hälfte- reduzieren lassen. Das Tomatenmark hinzugeben

Schritt 6

alles vermischen und die Kokosmilch unterheben.

Schritt 7

die marinierten Fischstücke hinzufügen und gar ziehen lassen Das geht sehr schnell ggfs. kurz den Deckel auf den Wok geben.

Frischer Koreander hacken und das Curry damit bestreuen.

Servieren!

Die jetzt angenehme Schärfe gibt dem Gericht den Kick

Der Fisch perfekt gegart

Die Gewürzaromen haben sich zu miteinander vereint.

“ B A C K T A G „

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Es ist nasskalt, die Tagestemperaturen bewegen sich im einstelligen Bereich. Es bereitet mir Kummer und körperliche Schmerzen, dass ich jetzt schon Strümpfe tragen muss. Die Finger schreien nach Handschuhen auf dem Fahrrad, dabei war es letzte Woche noch soo schön.

Vor kurzem habe ich mich mit diversen Mehlsorten eingedeckt.

Das bayrische Ruchmehl müsste sich doch mit einem Roggenmehl ….

Koreander, Fenchel, Kümmel – Sauerteig – Wasser und ein gutes Salz.

Gem. Wikipedia:

Ruchmehl ist eine im alemannischen Sprachraum verbreitete Bezeichnung für ein Mehl aus Weizen, das noch einen Teil der äußeren Schalenschichten enthält.[1]

Eine Definition von Ruchmehl ist Bestandteil von Gesetzesvorschriften in der Schweiz und zwar im Zusammenhang mit dem folgenden Begriffssystem:[2]

  • Weissmehl: vorwiegend aus dem inneren Teil des Getreidekornes gewonnenes Mehl (Typ 400)
  • Halbweissmehl: nahezu schalenfreies Mehl (Ausmahlungsgrad 75 %, Typ 700)
  • Ruchmehl: Mehl, das noch einen Teil der äusseren Schalenschichten enthält (Ausmahlungsgrad 85 %, Typ 1100)
  • Vollkornmehl: aus dem ganzen Getreidekorn gewonnenes Mehl, mit oder ohne äusserste Schalenteile (mindestens 98 Massenprozent des gesamten Getreidekorns)

Ruchmehl entspricht in etwa dem Ausmahlungsgrad der deutschen Type 1050 oder der österreichischen Type W 1600.

Es enthält mehr Eiweiss, Mineralstoffe und Vitamine aus der Randschicht des Korns und wird daher in der Vorstellung der Vollwerternährung als wertvoller als Weiss- oder Halbweissmehl bewertet. Es verfügt über einen ausgeprägteren Geschmack als Weissmehl und eignet sich für dunkle Backwaren, insbesondere alle Brotteige (in der Schweiz übliches sauerteigfreies dunkles Brot, Magenbrot etc.).

Ploetzblog hatte kürzlich ein ähnliches Brot – doppelt gebacken- vorgestellt. Mein besonderer Dank an Herrn Lutz Geißler für das „Austüfteln“ der grundsätzlichen Mengenverhältnisse, welche ich etwas abgeändert habe.

Es war mir einwenig weizenlastig und so entstand mein

Roggen-Ruchmehl- Gewürzbrot

  • Zutaten
  • 468 Gramm Roggen 997
  • 104 Gramm von meinem Sauerteig – direkt aus dem Kühlschrank –
  • 10 Gramm Salz
  • 468 Gramm gut warmes Wasser (etwas wärmer
  • 275 Gramm Vorteig (Hefewasserteig) bestehend aus Weizendunst (am Abend vorher aus dem Kühlschrank genommen)
  • nochmal kurz zur Herstellung:
  • 138 Gramm Hefewasser mit 275 gramm Mehl, je nach Bedarf vermischen und 10-24 Stunden abgedeckt stehen lassen. Dann in den Kühlschrank – hält bis zu 3 Wochen

Hauptteig:

362 Gramm Ruchmehl – DRAX-MÜHLE

1 1/2 Eßlöffel Brotgewürz – grob= Fenchel, Anis, Kümmel

1/2 Backmalz (Roggen – inaktiv)

Roggenschrot, nochmal 1 Eßlöffel Gewürze, Roggenmehl für die Arbeitsfläche

Nochmal kurz den zeitlichen Ablauf:

  • Sauerteigteig setze ich abends an, den Hefewasserteig aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Im übrigen gibt es eine sogenannte Sauerteigbörse, wo man ihn schon aktiv und einsatzfähig bekommen kann (s. Plötzblog)
  • am nächsten Morgen die Teige zusammenführen – das geht so:

Die feuchten Teige geben wir zuerst in die Rührschüssel der Küchenmaschine, dann das Ruchmehl und die weiteren Zutaten aus dem Hauptteig.

Auf der niedrigsten Stufe mischen wir die Teige gut durch und kneten die Teige nochmal 5 – 6 Minuten, bis sich der Teig halbwegs von der Schüssel löst.

Ggfs ist eine Zugabe von warmen Wasser angebracht. Dies ist aber meist nicht der Fall, da wir zwei aktive , freuchte Teige miteinander verbinden.

Den Teig in der Rührschüssel abdecken und bei Zimmertemperatur sich selbst überlassen. Nach ca. 3-4 Stunden hatte er sich verdoppelt.

Den Teig auf der mit Roggenmehl bemehlten Arbeitsfläche dann nochmals ganz vorsichtig bewegen und in ein mit Roggenmehl bestäubtes Garkörbchen geben.

Schnell wird er sich dort breit machen , er schreit nach dem Ofen.

Den Backstein oder das Blech – soweit kein Stein vorhanden- einfügen und den Ofen bis 250-270 grad vorheizen.

Dann das Brot hineinstürzen und 250 ml Wasser in den heißen Ofen gießen.

  • 10 Minuten auf dieser Temperatur backen
  • dann den Backofen öffnen und die heißen Schwaden entweichen lassen
  • weitere 50-60 Minuten auf 22o grad (Ober/Unterhitze) backen.

Erst wenn das Brot richtig hohl klingt, wenn wir es rausnehmen ist es gut durchgebacken und nicht mehr feucht.

Den Herd ausschalten und das Brot in dem Ofen abkühlen lassen.

Gestern hatte ich richtigen Stress, das Brot wollte in den Ofen aber meine spontan zusammengerührte Scharlotka wollte nicht weichen.

Das Rezept folgt selbstverständlich.

Dieses Brot war noch leicht warm – ich konnte mich nicht zurückhalten und mußte es anschneiden. Dann die Sünde! Lauwarmes würziges Brot bestrich ich mit Grammelschmalz (Schweineschmalz mit winzigen Speckteilchen), etwas Salz aus der Mühle. Genau die richtige Vorspeise bei dem Wetter!

„Sucht nach Sommer….“

Dieses Jahr war es sehr quälend für mich, der kalte Mai, der nasse Juni , belasteten mein Wohlbefinden ungemein.

Kein Schwimmen in meiner geliebten Isar, keine laue Sommernacht, die zum ausgiebigen Terassenabend einlud.

Wie ich die lauen Sommernächte liebe habe ich schon oft beschrieben.

Hastig, aufgeregt und voller Vorfreude fuhr ich an den See.

Warf meine Utensilien auf ein Handtuch , riss mir praktisch die Kleidug vom Leib und rannte zum Steg.

Ganz genüsslich schwebte ich die kleine Einstiegstreppe hinunter, kurzes Abkühlen und schoss kopfüber in das noch kühle Nass.

Bewegte meine ungeduldigen Glieder und hatte nur noch ein Ziel:

Raus auf den See – erst wenn die Sonnenschirme am Strand klein werden, die Boote im kleinen Hafen aussehen wie Spielzeuge, dann habe ich mein erstes Sommerziel erreicht.

Immer wieder tauchte ich unter. Das Wasser spült die ganze Schwere der vergangenen Wochen fort. Schwerelos , leicht, schwebend fühlte ich mich.

Am Horizont meine geliebten Berge , alles strahlte in diesem tiefen, gleichzeitig leuchtenden Blau. Diese angenehme Luft, die strahlenden Farben erwärmen mich, obwohl die kalten Strömungen des Sees von Zeit zu Zeit mich erfrischend berühren.

Das ist für mich Sommer!

Natürlich habe ich auch ein Sommerrezept – zum Genießen mit einem guten, frischen Weisswein….

„Sommerkartoffelsalat“

Zutaten:

1,5 kg festkochende Kartoffel

schwarze entsteinte Oliven ( Menge nach Belieben)

10 kleine Cherry-Tomaten

2-3 kleine Frühlingszwiebel (besonders gut – die kleinen roten)

1 kleine Zuccini

100 gramm bester italienischer roher Schinken

1 kleine rote Spitzpaprika

frische Peperocini

frisches Basilikum

1/8 Liter Gemüsebrühe

Gewürze: schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Meersalz a. d Mühle

Vinaigrette:

  • weißer Balsamico v. bester Güte
  • Olivenöl bzw. Zitronenolivenöl
  • Chiliöl
  • Dijon Senf
  • Abrieb einer Biozitrone

Die vorgenannten Zutaten mit dem Schneebesen aufschlagen. Es sollte sich eine homogene Masse ergeben, die ggfs. mit einem kleinen Schluck Mineralwasser ergänzt werden kann (wenn zu dickflüssig)

Zubereitung:

Die Kartoffel im Schnellkochtopf 10 Min. mit Salz abdämpfen oder 20 Min. im normalen Topf 20 Min.

Währenddesssen die Zwiebel, das Gemüse, den Schinken klein schneiden und in der Pfanne anschwitzen.

Mit der bereitgestellten Gemüsebrühe ablöschen .

Die abgekochten Kartoffel möglichst warm abpellen und in Scheiben schneiden . Dies hat den Vorteil, dass die warmen Kartoffel die Zutaten viel besser aufsaugen und so ein guter Geschmack entsteht.

Die abgelöschten Zutaten über die warmen Kartoffeln geben und locker durchmischen.

Die Vinaigrette aufschlagen und diese ebenfalls über die Kartoffel geben.

Die Tomaten vierteln und locker über den Salat verteilen.

Tipp: eine handvoll Rucola ergänzt den mediteranen Kartoffelsalat genial

Mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken, Basilikum , Oliven hinzugeben.

Fertig!

Im Kühlschrank oder in der Kühlbox wartet der frische Salat geduldig.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen genussreichen , sonnigen Sonntag!

„Saiblingstatar“

Den Einkaufsstress an hl. Abend habe ich auch hier schon oft beschrieben

Dieses Jahr hat es treffend s. blog Küchenereignisse.com beschrieben. Besser kann man es eigentlich nicht darstellen. (nochmals vielen Dank!)

Genau so! habe ich es unzählige Mal erlebt, mich geärgert, um 4.OO Uhr aufgestanden….

Das will ich nicht mehr! Es ist mir unerklärlich, dass an Weihnachten plötzlich alle meinen besonders gut zu kochen, einzukaufen…

Es ist gerade zu zum Statussymbol geworden! Das schönste Weihnachtsgeschenk ist doch eigentlich die Zeit die wir uns gönnen, nehmen, geben….

Ca. 20 Min stadtauswärts in der Pupplingerau kann man eigentlich immer entspannt die Natur genießen, radeln , spazieren gehen und Durchatmen.

So tun wir es auch am hl. Abend.

ganz s beiläufig – ohne Anstehen – vorbestellen- vordrängeln – kämpfen – erstehe ich fangfrische Saiblinge (sie befinden sich i. der Leichenstarre, wie ich unschwer zu hause feststellen konnte), frisches Forellenlachsfilet, lauwarme geräucherte Forellen , Saiblinge und zwei Fischsemmel für die Wegzehrung.

Die Sonne kommt raus und es ist fast menschenleer – die Hektik der letzten Tage ist besiegt.

R E Z E P T

(für 4 Personen)

Zutaten:

2-3 Saiblingfilets

3 Limonen

1/2 Fenchelknolle

2 kleine, säuerliche Äpfel ( z. b. Elstar)

2 Stöpselgurken

1 Schalotte , frischer Dill

Gewürze:

Salz aus der Mühle

Pfeffer (kuben) aus der Mühle

1 Schuss allerbestes Olivenöl (weniger ist mehr)

80 gramm Feldsalat

Radicchio ( 8 Blätter)

Orangenabrieb, ein wenig brauner Zucker

Vinaigrette:

Olivenöl, Kernöln, 2 Teelöffel besten Senf

1 Teelöffel Honig, Himbeeressig, 2-3 Tropfen alten , dunkle Balsamico, 1 Orange – frisch ausgepresst – Salz, Zitronenpfeffer

(mit dem Schneebesen aufschlagen, so dass sich alle Bestandteile zu einer homogenen Masse verbinden) und beiseite stellen.

Das Filetieren verlangt einwenig Übung! Das wichtigste ist allerdings ein scharfes Messer und ein biegsames zweites Messer, sowie eine Haushaltspinzette.

Fisch in kleine Würfel schneiden, alle anderen Zutaten ebenfalls und getrennt in den Kühlschrank geben

Ca. 1 Stunde vor dem Servieren, Limonen auspressen , über den rohen Fisch verteilen, nun alles miteinander vermischen und zu letzt ein paar Spritzer aller bestes Olivenöl hinzugeben.

Dann mit dem Salat anrichten und erst dann vorsichtig die Vinaigrette hinzugeben und mit einem guten Weisswein – oder …. Frohe Weihnachten!

So kann man auch den „Herrn des Hauses“ ggfs. miteinbeziehen!

F i s c h s u p p e

Z u t a t e n:

Restfisch einschl. Köpfe , Kräten

Rosmarin, Thymian, Salbei (zusammenbinden) ,Lorbeer

1 Orangenschale, Knoblauch, eine Zwiebel – angeröstet mit Schale- 1 kleines Stück frischen Ingwer, Safranfäden

Senfkörner, Kubenpfeffer, Piment , Szechuanpfeffer, Meersalz,

Das war es schon. Wir geben alles in einen Topf , bedecken die Fischreste gut mit Wasser und lassen die Suppe einfach vor sich hin köcheln .

Mit einem Knoblauchbaguette ein kleiner Snack am frühen Nachmittag und einem guten Glas Weisswein – kann der hl. Abend entspannt beginnen.