„Summerfeeling …..“

6.00 Uhr am Morgen, die innere Unruhe treibt mich raus

Starter -Espresso

Die Wärme streichelt meine Beine und der Espresso verbreitet einen Duft, dem man nicht widerstehen kann.

  • die Sauerkirschen sind in der Pfanne
  • der Kefir ist wunderbar gestockt – und will abgefüllt werden
  • Waschmaschine – die 3. – läuft
  • den Spargelrest vom Wochenende werde ich zu einem schlunzigen, cremigen Risotto verarbeiten –
  • Wein einkühlen – für den ersten, zweiten .. lauen Abend.
  • heute Abend treffe ich mich mit einer Freundin aus Hamburg in der Stadt
  • vielleicht einwenig rumtreiben…
„Neues Rathaus im Sonnenschein“
Löwenzahn servus
Zierlauch will hoch hinaus

Hier mein cremiges Sommereis zum Genießen:

Cremiges Tonkabohne-Sauerkirsch-Eis

(ohne Eismaschine, einfach so frieren lassen)

Zutaten:

  • 340 gramm gesüße Kondensmilch (kaufe ich sonst niemals, aber für die cremige Masse leider zwingend)
  • 440 gramm Sahne (32 %)
  • 150 gramm tiefgefrorene Sauerkirschen
  • 2 Eßlöffel braunen selbstgemachten Vanillezucker
  • einen kräftigen Schuß Kirschlikör oder Rum
  • Abrieb von der Tongabohne (ruhig kräftig)

und schon geht es los:

  • Kondensmilch mit der Tonkabohne bereichern und bei seite stellen
  • die Sauerkirschen mit dem braunen Zucker kurz karamelisieren und dann mit dem Likör bzw. Rum ablöschen und einreduzieren lassen
  • abkühlen lassen.
  • die Sahne steif schlagen und die Kondensmilch zunächst ca 1/3 unterheben, nach und nach die Masse mit dem Schneebesen locker unterheben und nur kurz verrühren
  • dann in eine längliche Form gießen, abdecken und für ca. 16-24 Stunden gefrieren lassen.

Das Eis wunderbar, cremig , süß und doch einen gewissen leicht säuerlichen Abgang.

  • Tipp: die Sauerkirschen durch Rharbarber-Vanille-Prosecco Kompott bzw. Erdbeer-rote Pfeffer-Limoncello Kompott ersetzen
  • Zitronen auspressen, Zesten = Zitroneneis der Extraklasse

Der Eissommer ist gerettet !

Tonka-Bohne -Sauerkirsch

Viel Spaß beim Schlecken, Sonnen, Lesen, Urlaubspläne schmieden

M. Kuhl

"Nachspeisen, Nachtisch, Dessert, Weincreme.."

Es ist keine Zeit für meine Lieblingsnachspeisen, die meist aus Früchten in allen Variationen bestehen. Die heimische Obstkiste hat noch nichts zu bieten.
Hatte ich mich doch letzte Woche dazu hinreißen lassen Erdbeeren in meinem Feinkostsupermarkt zu kaufen. Toll sahen sie aus, aber das Aroma – na ja – nicht wirklich gut.

Rhabarber ist da wirklich eine Alternative. Da habe ich schon ein paar Ideen.
Oft erfordern gute Nachspeisen viel Arbeit und sie müssen kühlen, stocken….
Dennoch Nachspeise muß sein, denn sie ist der würdige Abschluß eines jeden Menüs, war die Hauptspeise noch zu gut. Etwas „Nachtisch“ geht immer. Wer läßt sich nicht von herrlichen herbsüßem Schmelz betören, wer kann der mit Champagner gedopten fluffigen Creme widerstehen,
den warmen, schokoladigen Überraschungen in Form von kleinen Guglhupfpralinen…

In meiner Familie, gab es eigentlich keine typischen Desserts. Ein schnell gekochter Pudding, wurde höchstens etwas verfeinert,Obst eingemacht, denn spätestens um 15.30 Uhr wurden sonntags die Kuchen, Torten serviert.
Eine Ausahme bildete allerdings die Weincreme, die eine Cousine meiner Mutter ausschließlich an der Erstkommuion der Kinder servierte.
Wir Kinder bekamen eine Mini-Portion, wegen dem Alkohol.
Diese „Bechenter-Maria“ war riesengroß und strotzte vor Selbstbewußtsein – Gott hab sie seelig-! Diese Köchin führte ein eisernes Regiment, alle mußten ihren Befehlen folgen.

Immer wieder kochte sie in unserer Familie, schließlich hatte sie schon zur Hochzeit meiner Eltern 1953 für die große Hochzeitgesellschaft sich ins Zeug gelegt.
Das Rezept von dieser Weincreme werde ich noch auftreiben, denn es besteht noch Kontakt zu den Töchtern – deren Kleider – ich immer auftragen mußte.
Jetzt bin ich aber vom Thema abgekommen, denn eigentlich wollte ich ja meine
„Mini-Mississippi-Pie“ präsentieren.
Das fürchterliche Osterwetter führte zu Back-Koch-Arien und meine Tochter probierte ein aufwendiges Tarte-Rezept aus. Diese Tarte sollte mit einer Masse gefüllt werden…..Die Menge war aber zuviel, wir füllten Förmchen, Espressotassen und staunten nicht schlecht wie diese Füllung sich entwickelte, ja sie ging auf, wie ein perfektes Souffle.

Hier das Rezept:
„Mini-Mississippi-Pie “
Zutaten:
175 gramm Butter
250 gramm brauner Zucker
4 Eier – leicht verquirlt –
4 Eßlöffel gesiebter Kakao
150 gramm Zartbitterschokolade 60-70 %
300 gramm Sahne
1 Teelöffel Honig
100 gramm Sahne für den Belag
Eierlikör
frische Minze zum dekorieren
Schokoraspel oder Schokoplättchen

Die Butter (weich) geben wir in die Rührschüssel der Küchenmaschine und lassen auf
mittlerer Stufe den Zucker einrieseln.
Nach und nach geben wir die Eier hinzu und den Kakao und lassen ihn sich langsam mit der Masse verbinden.
Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.
Die Sahne und den Honig unter die Eiermasse heben.
Die Schokolade unterziehen und in Förmchen füllen.

Den Backofen auf 160 grad vorheizen und die Förmchen ca. 15 Min. backen, wenn sie sich erheben noch einige Minuten, bei ausgeschaltetem Backofen stehen lassen.
Herausnehmen und abkühlen lassen.
Die restliche Sahne steifschlagen und in die Förmchen füllen, Eierlikör auf auf die Sahne geben und mit Schokoplättchen und Minze dekorieren.

Vorsicht: durch den hohen Schokoanteil, ungemein guuut !! Frühling der 1. 012
Der perfekte Nachtisch für ein perfektes Menü….. Betörend,feinherb, frisch…..