"Fußball-lahmacun"

„Hallo, Mama, heute spielt Bayern, kann ich ein paar Freunde mitbringen ….“,fragte mein Sohn. Natürlich, einen großen Salat hatte ich schnell vorbereitet. Frühling der 1. 002 (1)
Ein Kühlschrankcheck brachte mich auf eine Idee.
Blätterteig, ja Bolognesesoße war auch noch etwas im Tiefkühler.

Eigentlich bin ich gar kein Fußballfan. Als ich sah mit welcher Begeisterung man sich für Bayern München begeistert, wurde mir klar, dass es nicht um den Fußball eigentlich geht, sondern um das gemeinsame Erlebnis.
Ganz ehrlich, irgendwie konnte ich keine Spielzüge dieser Mannschaft nachvollziehen. Sie lagen 2:1 zurück und rannten für mich planlos über den Platz. Nichts gelang, gelbe Karten, Gerangel und wieder nichts. Die jungen Leute nahmen es gelassen.
Die herrliche „Fußball-Lahmacun“ war willkommen.
Die Bayern gewinnen in der Verlängerung oder im Elfmeterschießen tönten die Fußballspezialisten
und lobten meinen schönen, großen Salat und vorallem die „Fußball-Lahmacun“ wie ich sie genannt hatte.

Rezept:

Zutaten:
1 Packung Blätterteig
250 gramm ca. Bolognese aus dem Tiefkühlfach
1 Zitrone
Petersilie oder Basilikum
-Rezept s. http://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/-Bolognese-klassisch–1745800.html
je nach Vorrat, eine handvoll, Cherry-Tomaten, frische Kräuter…
das wars.

Zubereitung:

Eine 26er Tarteform leicht mit Butter einfetten und den Blätterteig in die Form legen. Frühling der 1. 001 (1)
Ränder etwas abschneiden und so verteilen, dass die Form gut bedeckt ist.
die Bolognese- Soße kurz auftauen und über die Tart verteilen. Frühling der 1. 003 (2)
Tomaten, Frühlingszwiebeln , was sich gerade anbietet über die Tarte verteilen.
Ca. 25-30 Min. bei 180 grad goldbraun backen.
Etwas frische Zitrone drüber geben und frischen Petersilie oder Basilikum, was sich gerade anbietet und servieren.

Leider konnte ich das herrliche Endergebnis nicht mehr fotografieren.
Es war schon gegessen…..
Liebe Leser ich empfehle schon mal die Zutaten zu besorgen, wenn die Europa-Meisterschaft dann doch stattfindet…, bzw. das Endspiel der Bayern… und die gehen wieder in die Verlängerung, dann wäre es nicht schlecht, wenn ich mir genügend Blätterteig, Bolognese organisiere. Man kann ja nicht wissen, wer noch zum „puplic viewing“ bei uns aufschlägt.

Diese Tarte schmeckt auch kalt, einfach einpacken und am nächsten Tag mit ins Büro, Schule oder mit zum Picknick nehmen.

"Quickly Lammfilet und Couscous"

Im Frühling möchte ich nicht stundenlang in der Küche stehen, den Braten begießen, den ganzen Nachmittag Vorbereitungen treffen für : Vorspeise, Hauptspeise , Nachspeise
Im Winter, wenn es draußen schneit, regnet, dunkel ist das eine sinnvolle Alternative.
Aber jetzt will ich Radeln, Wandern, mich mit Freunden im Biergarten treffen…
Frühling der 1. 020
Die Basis für die Sommerküche hatte ich letztes Jahr schon beschrieben.
Die frischen Salate, Kräuter, das Fleisch, den Fisch sind mit meiner „Bergziege“ schnell besorgt und los geht es. Vorspeise, Spaghetti vongole oder einfach, Schinken, Käse, Oliven, gutes – ein selbstgebackenes Weissbort – und schon sind alle meine Esser glücklich.

An die Töpfe , an die Pfannen. Dieses Menü bedarf einwenig Vorbereitung ist aber total schnell gemacht, wenn man einen Mitschnippler hat.

Gemüsecouscous: für 10 Personen

500 gramm Couscous
3 Spitzpaprika
1 Aubergine
1/2 Gurke
1 mittlere Zucchini
3 unbehandelte Zitronen
2 Knoblauchzehen
2-3 cm frischer Ingwer
Meersalz
Ras el hanout ( typ. Couscousgewürz, ohne geht es nicht)
frische Minze oder Petersilie nach Belieben
bestes Olivenöl
1 Liter Wasser
1 Stich Butter, falls nötig
1 Liter Wasser in einen Topf geben und das Wasser zum Kochen bringen, mit einem Eßlöffel
Olivenöl und Meersalz bereichern.

10 Lammfilets (ich nehme immer ein Filet pro Person)
10 Zweige frisches Rosmarin, 1 Chili -rot-, eine 2-3mm dicke Scheibe(chen) frischer Ingwer
1 1/2 Eßlöffel Olivenöl, ein Stück gute Butter – weniger ist hier mehr –

Sobald es kocht geben wir den Couscous in den Topf, kurz aufkochen lassen, Deckel auf den Topf und nicht mehr beachten. Der Couscous quillt vor sich hin.

Das Gemüse klein würfeln,-die Gurke schmoren wir nicht mit- in eine Pfanne 1-2 Eßlöffel Olivenöl geben und das Gemüse leicht anschmoren, mit etwas Chili aus der Mühle und Meersalz abwürzen.Frühling der 1. 011 (1)

Der Couscous ist leicht körnig, sollte nicht aneinanderkleben, dann ist er bereit für das Gemüse. Alles miteinander vermischen, die kleingewürfelte Gurke noch hinzufügen und von drei Zitronen die Schale abreiben, den Saft auspressen und alles gut unterheben.
Frühling der 1. 012 (1)
Minze mit der Küchenschere klein schneiden.
Kräftig mit ras el hanout würzen, ca. 1 Teelöffel
Zitronensaft übergießen, je nach Konsistenz noch etwas Olivenöl hinzugeben.
Wer mag kann dem ganzen mit Tomatenmark noch eine rote Farbe verleihen.
Final die Minze drüber streuen und noch warm zum Lamm servieren.
Einer weiteren Beilage bedarf es nicht.
Frühling der 1. 014 (1)
Lammfilets:
Zwei Pfannen oder eine große 32 cm Durchmesser mit Olivenöl u. einem Stich Butter versehen , die chilis, den frischen Ingwer mitlaufen lassen.
Die Filets mit einem Zweig Rosmarin belegenFrühling der 1. 013 (1) und mit der „Rosmarinseite“ in die heiße Pfanne geben. Die Filets gehen auf, ca. 6 Min. auf der Rosmarinseite braten, wenn sich das Fleisch gelöst hat, wenden. Temperatur zurücknehmen und gar ziehen lassen.
Erfordert einwenig Fingerspitzengefühl, das Filet sollte innen rosa sein.
Das Fleisch etwas ruhen lassen. Teller anrichten – bitte unbedingt vorwärmen – denn Lamm schmeckt niemals kalt. Zügig Couscous anrichten und mit einem guten Schluck Rotwein genießen.
Frühling der 1. 015 (1)
Den Rest Couscous in den Kühlschrank, schmeckt auch als Salat, in Kombi mit Blattsalaten
Ach, die Nachspeise – Mango-Rhabarber-Tiramisu- ruht ja schon im Kühlschrank.
Oder ?? Hier waren die unsichtbaren Geister, Esser….. Macht nichts, dann zaubern wir mit Mangos und der Rhabarber-Grütze die noch im Kühlschrank lauert eine kleine schnelle Alternative.

Ein Traum – zartes, rosa Lamm, würziger, frischer Couscous mit herrlichem Gemüse – wer kann da widerstehen ?Frühling der 1. 018 (1)

"Quickly Spaghetti Vongole"

Muscheln soll man nur in den Monaten mit „R“ zubereiten, so lautet die Empfehlung. Jeder hat es schon mal gelesen, gehört. Es gibt verschiedene Empfehlungen der Ernährungspäpste, die empfehlen Muscheln nur von September – Februar zu verzehren.
Aber der April hat auch ein „R“ und ich denke, dass man in den warmen Jahreszeiten auf Muscheln verzichten sollte, wegen Algen, Aufbewahrung…..

Ob als Vorspeise oder schnelles unkompliziertes Abendessen mit Freunden, mit selbstgemachten Tagliatelle, winzigen , aromatischen selbstgepflückten Minitomaten. Dieses Gericht kann den Urlaub in Italien ein kleinwenig zurückholen – Meer, Sonnnenuntergang, dazu den Weißen mit den 13 Umdrehungen…

Für mich ist es auch einwenig „Winter-Ade-Essen“, denn im Sommer kaufe ich keine Muscheln aus den genannten Gründen. Ein richtiges Gericht zwischen den Jahreszeiten und soo schnell gekocht, entscheidend sind die Zutaten! Frühling der 1. 002 (2)Frühling der 1. 008 (1)
Für 4 Personen sind die Zutaten als Hauptgang gedacht, für 7-8 als Vorspeise:

1000 gramm kleine Vongolo – sogen. Venusmuschel –
3 Stück rote Chilischoten oder Peperoncini
1-2 Stück Knoblauchzehen – bzw. frischer hauchdünngeschnittener frischer Knoblauch –
125 ml Weißwein
1/2 Bund frische glatte Petersilie
Gewürze: Meersalz
500 gramm Spaghetti – Nr. 3 – oder frische Tagliatelle
1 handvoll , kleine Minitomaten
Olivenöl von bester Güte
Zubereitung:

Die Muscheln waschen. In eine entsprechend große Schüssel legen wir einen Teller hinein (damit der Sand aufgefangen wird)
Die Schüssel mit Wasser auffüllen, eins -zwei Prisen Meersalz hinzufügen und zwei Chilischoten hinzufügen. Dies führt dazu, das die Muscheln – sie leben ja! – den Sand ausspucken. Es ist schön zu beobachten – wie es ganz leicht plup macht und sich die Muscheln bewegen. Eine Stunde könnnen wir den Muscheln um sich auszuspucken.

In der Zwischenzeit setzen wir das Nudelwasser auf(eine Chilischote ins Wasser) und bereiten den gehackten Knoblauch vor, den 1/4 L Weißwein, denn die Muscheln sind in 3-6 Min. fertig.
Petersilie und eine weitere Chilischote ebenfalls kleinhacken Frühling der 1. 007 (1)Frühling der 1. 009
Je nach Garzeit der Nudeln starten wir:
Am besten nehmen wir einen großen Topf mit Deckel
Knoblauch mit einem Eßlöffel Olivenöl anschwitzen – nicht bräunen lassen ! –
Die Muscheln abgießen und in den Topf geben, mit Weißwein ablöschen. Es verdampft ganz schnell und nun den Deckel auf den Topf.

Den Topf nach ca. 2,5 Min. geschlossen rütteln, die Muscheln springen auf. Temperatur etwas zurücknehmen, wieder rütteln.
Nudeln, abgießen und die Nudeln zu den Muscheln geben.
Durchmischen, mit gehacktem Petersilie u. der gehackten Chilischote bestreuen alles gut mischen und heiß servieren.

Bon appetito !Frühling der 1. 010 (2)

Nachspeise: Rhabarber-Mango-Tiramisu – Rezept folgt bei Gelegenheit –
Frühling der 1. 019

"quickly , Kartoffeln, Romanesco…."

Freitag, uff die Woche geschafft. Ein kleiner Abstecher in meinem Lieblingsbuchladen.
Krimi, Kochbuch, Reiseliteratur eines dieser süßen gebundenen Taschenbücher – edel, klassisch ??. Habe mich für Jonathan Franzen – Freiheit – entschieden.

Ein kurzer Gang über den Markt -wieder konnte ich nicht widerstehen – u. habe eine Flugmango mitgenommen. Meine Gedanken kreisen, wie eigentlich ständig ums Essen. Die restlichen Gemüsevorräte sehe ich bildlich vor mir in der kühlen Kammer auf meinem Balkon.
– Romanesco, Kartoffel – viel mehr ist da nicht mehr. Frühling der 1. 002

Mein kleines fleischloses Menü stand fest: feste Kartoffeln, mit einem Stück Ingwer im Schnellkochtopf schonend gegart.
Den wunderschönen Romanesco mit einer Kräuter-Kapernsoße, nein mit einem schönen frischen, zitronigen Pesto mit Pinienkernen und den Kräutern des Frühlings…
Dazu vielleicht ein Fladenbrot aus der Pfanne….

Vorspeise, ja eine Tomatensuppe mit Gries-Bärlauch-Nockerl
Nachspeise: ein leckeres Rhabarber-Mango-Crumble

Meine Familie wollte heute sich erst gegen 20.OO Uhr einfinden.
Endlich mal ein Menü ohne Fleisch..
Der klassische Riesling, mit der frischen Note von der Nahe würde gut gekühlt das kleine Menü abrunden. Dieser Wein läßt einen klitzekleinen, süßen Kick aufkommen, der aber dann wieder verschwindet und hervorragend zu diesem Menü und zum Frühling paßt. Er gaukelt einwenig mehr vor, was er zu geben bereit ist. Genau so tut es der Frühling doch auch – ein paar wärmende Strahlen lassen uns euphorisch von nackten Füßen, kühlendem, frischem Gras, fließender Sommermode und langen, lauen Abenden in freier Natur träumen.

Das Träumen vergeht mir, denn ich treffe meine Küche wieder mal unaufgeräumt auf – obwohl ich alles blitzeblank verlassen hatte.
Der Herr Sohn, hatte sich und (?) wohl eine herrliche Pasta zubereitet.
Penne, Bärlauch, Sahne, Speck waren wohl im Einsatz.
Gegen 17.30 kommt – früher wie angenommen – die Tochter: „Mama, hört sich gut an, dann mache ich eine Rhabarber-Tiramisu, denn wir haben noch soo viel Mascarpone.
Kurze Zeit später kommt überraschend der Herr des Hauses – vorzeitig- der Verkehr lief so gut! Das Handy summt – sms – Sohn kommt vom Rugby-Training vorzeitig- mit einem Freund und hat Riesenhunger!!!

Schade, kein fleischloses Menü.
Ran an die Schnellkochtöpfe – Kartoffeln sind in 6 Min. fertig,
Das Gemüse gart schonend in ca. 3 Min. natürlich im Schnellkochtopf.
Pfanne aufgesetzt, Butterschmalz rein
– ach die vorbereiteten, schon gewürzt eingefrorenen, Zitronenschnitzelchen sind schnell aufgetaut –
Während die Schnellkochtöpfe puffen , Schnitzel panieren, Backofen auf 100 grad vorwärmen.
Schnitzelchen raus auf Küchenkrepp in den Backofen.
Tisch gedeckt, die Semmelbrösel in der Butter braun werden lassen.
Ok, über den Romanesco geben … Dampfende Schüsseln, mit herrlichen Salzkartoffeln, Gemüse und diese leckeren, knusprigen Zitronen-kalbschnitzelchen….
Nachspeise – kalorienreich und eine Geschmacksexplosion in der Kombi-Rhabarber-Mango .
Aber mein vegetarisches Menü – wär doch auch ein Traum gewesen oder?

"Nachspeisen, Nachtisch, Dessert, Weincreme.."

Es ist keine Zeit für meine Lieblingsnachspeisen, die meist aus Früchten in allen Variationen bestehen. Die heimische Obstkiste hat noch nichts zu bieten.
Hatte ich mich doch letzte Woche dazu hinreißen lassen Erdbeeren in meinem Feinkostsupermarkt zu kaufen. Toll sahen sie aus, aber das Aroma – na ja – nicht wirklich gut.

Rhabarber ist da wirklich eine Alternative. Da habe ich schon ein paar Ideen.
Oft erfordern gute Nachspeisen viel Arbeit und sie müssen kühlen, stocken….
Dennoch Nachspeise muß sein, denn sie ist der würdige Abschluß eines jeden Menüs, war die Hauptspeise noch zu gut. Etwas „Nachtisch“ geht immer. Wer läßt sich nicht von herrlichen herbsüßem Schmelz betören, wer kann der mit Champagner gedopten fluffigen Creme widerstehen,
den warmen, schokoladigen Überraschungen in Form von kleinen Guglhupfpralinen…

In meiner Familie, gab es eigentlich keine typischen Desserts. Ein schnell gekochter Pudding, wurde höchstens etwas verfeinert,Obst eingemacht, denn spätestens um 15.30 Uhr wurden sonntags die Kuchen, Torten serviert.
Eine Ausahme bildete allerdings die Weincreme, die eine Cousine meiner Mutter ausschließlich an der Erstkommuion der Kinder servierte.
Wir Kinder bekamen eine Mini-Portion, wegen dem Alkohol.
Diese „Bechenter-Maria“ war riesengroß und strotzte vor Selbstbewußtsein – Gott hab sie seelig-! Diese Köchin führte ein eisernes Regiment, alle mußten ihren Befehlen folgen.

Immer wieder kochte sie in unserer Familie, schließlich hatte sie schon zur Hochzeit meiner Eltern 1953 für die große Hochzeitgesellschaft sich ins Zeug gelegt.
Das Rezept von dieser Weincreme werde ich noch auftreiben, denn es besteht noch Kontakt zu den Töchtern – deren Kleider – ich immer auftragen mußte.
Jetzt bin ich aber vom Thema abgekommen, denn eigentlich wollte ich ja meine
„Mini-Mississippi-Pie“ präsentieren.
Das fürchterliche Osterwetter führte zu Back-Koch-Arien und meine Tochter probierte ein aufwendiges Tarte-Rezept aus. Diese Tarte sollte mit einer Masse gefüllt werden…..Die Menge war aber zuviel, wir füllten Förmchen, Espressotassen und staunten nicht schlecht wie diese Füllung sich entwickelte, ja sie ging auf, wie ein perfektes Souffle.

Hier das Rezept:
„Mini-Mississippi-Pie “
Zutaten:
175 gramm Butter
250 gramm brauner Zucker
4 Eier – leicht verquirlt –
4 Eßlöffel gesiebter Kakao
150 gramm Zartbitterschokolade 60-70 %
300 gramm Sahne
1 Teelöffel Honig
100 gramm Sahne für den Belag
Eierlikör
frische Minze zum dekorieren
Schokoraspel oder Schokoplättchen

Die Butter (weich) geben wir in die Rührschüssel der Küchenmaschine und lassen auf
mittlerer Stufe den Zucker einrieseln.
Nach und nach geben wir die Eier hinzu und den Kakao und lassen ihn sich langsam mit der Masse verbinden.
Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.
Die Sahne und den Honig unter die Eiermasse heben.
Die Schokolade unterziehen und in Förmchen füllen.

Den Backofen auf 160 grad vorheizen und die Förmchen ca. 15 Min. backen, wenn sie sich erheben noch einige Minuten, bei ausgeschaltetem Backofen stehen lassen.
Herausnehmen und abkühlen lassen.
Die restliche Sahne steifschlagen und in die Förmchen füllen, Eierlikör auf auf die Sahne geben und mit Schokoplättchen und Minze dekorieren.

Vorsicht: durch den hohen Schokoanteil, ungemein guuut !! Frühling der 1. 012
Der perfekte Nachtisch für ein perfektes Menü….. Betörend,feinherb, frisch…..

"Quickly-Menu"

Schneller, besser geht es nicht. Ein echtes Männer-Menü.

Vorspeise: Feldsalat mit kleinen Speckwürfelchen, Weissbrotcroutons, einem Hauch altem
Peccorino mit Peperoni und einer Vinaigrette aus Dijonsenf, verschieden Ölen
(Kernöl, Olivenöl, Fruchtessige (Himbeer/Apfel/Beeren) je nachdem was der Vorrat
hergibt

Hauptspeise: das beste vom Rind, klassisch in einer Grillpfanne mit Butterschmalz gebraten
Beilage: Ofenkartoffel mit Rosmarin, knusprig

Nachspeise: vorbereitete „Missisippi-Mango Pie “ – Rezept folgt –
alternativ, kleine, feine Exotic-Obst-Spieße an Tongasahne
(bestehend aus Mango, Beeren, Ananas, Feigen….)

Vorspeise: Zubereitung

Schritt 1: Salat putzen und in einer Salatschleuder trocken schleudern
Weissbrot in Würfel schneiden, Pfanne mit einer Knoblauchzehe ausreiben,
eine Spur Olivenöl u. braun schütteln , kleines Pfännchen mit den Speckwürfel
nicht aus den Augen lassen

Schritt 2: Vinaigrette aus verschiedenenn Ölen (Kernöl, Nussöl, Olivenöl) Dijonsenf
Fruchtessig z. B. Himbeer, Beeren- oder Apfelessig, eine Spur
Balsamicocreme herstellen. Alles in einen hohen Becher füllen u. verquirlen

Schritt 3: Salat verteilen, Speckwürfel verteilen, mit einem Eßlöffel die Vinaigrette drüber
geben und mit einer Reibe den Peccorino draufhobeln.

Frühling der 1. 002 (1)

Zwischenzeitlich, die Kartoffeln schälen, in mundgerechte Schnitze schneiden und mit Küchenkrepp mgl. trocken tupfen. Ein Blech mit Backpapier belegen und die Kartoffelschnitze verteilen. Kräftig mit Meersalz – grob – würzen , Rosmarinzweiglein verteilen, einen kleinen Schuß bestes Olivenöl und den Ofen auf 220 grad vorheizen und auf der mittleren Schiene ca. 25-30 Min. goldbraun werden lassen.

Genußvoll nehmen wir schon mal die Vorspeise ein.
Pfanne aufsetzen, einwenig Butterschmalz – walnußgroß – heiß werden lassen und die Steaks gleichmäßig schneiden – bitte auf keinen Fall zu dünn –
Steaks in der Grillpfanne nach Wunsch zu bereiten . Erst wenden wenn sich das Fleisch von dem Pfannenboden gelöst hat. Ein gutes Rind gelingt immer. Es sollte gut abgehangen sein – Beim Metzger das Fleisch am Stück kaufen!

Die selbstgemachte Kräuterbutter bzw. in dieser Jahreszeit Bärlauchbutter, liegt schon vorbereitet im Tiefkühlfach.
Einfaches Rezept:
250 g weiche Butter mit den Kräutern der Saison, etwas Meersalz ,verbinden.Auf Klarsichthülle ausbreiten und zu einer Rolle formen. Diese Rolle ruht im Tiefkühlfach, bis sie gebraucht wird.

Inzwischen sind unsere Ofenkartoffel, schön knusprig und der Hauptgang kann genossen werden.
Hierzu den schönen Roten. Frühling der 1. 005 (1)
Frühling der 1. 004 (2)
Nachspeise: Rezept folgt!

Schnell, göttlich gut!Frühling der 1. 012
Das Aufräumen der Küche übernehmen bei dem Menu natürlich die Männner quickly!

"Quickly-Menu"

Heute funktioniert das Bloggen irgendwie schwierig, schon gestern konnte ich mich auf die Technik nicht verlassen.
Einblick in das schnelle kleine Abendessen:P1040785 (1)P1040786P1040787
1. Das Filet in der Mitte so einschneiden, dass ein Rechteck entsteht u. ggfs. mit dem Fleischklopfer etwas begradigen.
2. Kräuter vorbereiten: (Rosmarin, Thymian, Basilikum, frischer junger Knoblauch u. eine
Chilischote geben wir in einen Blitzhacker o. ä. u. geben 2-3 Tropfen Olivenöl hinzu.
Den frischen Knoblauch schneiden wir auf der Brotmaschine ganz dünn auf.
quickly: kein langes kleinhacken, schnippeln u. ehrlich geschmacklich habe ich keinen
Unterschied festgestellt.

3. Die Kräutermasse mit dem hauchdünnen Knoblauch streichen wir auf das Filet.
4. Dann zusammenrollen und mit einem starken Faden oder Kordel fixieren.
5. Auf allen Seiten gut in Butterschmalz anbraten.P1040788 (1)
6. Backofen auf 135 vorheizen
7. Filet auf mittlerer Stufe ca. 35 Min. Ruhe gönnen.
8. nach 15 Min. das Gemüse auf einem Backblech über dem Filet einschieben.

quickly: Gemüse
1 Paprikaschote, 1 Fenchel, 1 Zucchini (Alternativen nach Belieben) z.B. kleine
Datteltomaten, Bohnen was sich gerade anbietet
das Gemüse wird ebenfalls auf der Brotmaschine mgl. dünn geschnitten, kräftig mit
Meersalz versehen, 1-2 Spritzer Olivenöl, frischen Thymian drüberzupfen und in den
Ofen.
P1040789
Als Beilage eignen sich Nudel, Reis oder auch nur ein frisches Baguette
P1040790 (1)P1040791 (1)
Die Vorspeise besteht aus Oliven, aufgeschnittenem ital.Schinken…
Die Nachspeise aus frischen Beeren mit Sahne oder Obstsalat.
Schnell gemacht, keine Topfparade zu beseitigen!
Während das Schweinefilet im Ofen „ruht“ entspannt sich die Köchin mit einem guten Tropfen oder bereitet schon mal die Beeren vor. Ganz entspannt und schnell gemacht!

Blogger-Frust

Nach mehr als einem Jahr bloggen macht sich einwenig der Frust breit.
Die Themen gehen mir nicht aus.
Eigentlich habe ich mich nicht für andere Foodblogger groß interessiert, habe einfach situationsbedingt gebloggt, Foto geschossen ….
Denn ich wollte nicht immer hören: „Kannst Du mir das Rezept aufschreiben?“
Meist wußte ich gar nicht mehr wie ich es an diesem Tag, Abend gekocht hatte.
Wie sooft, war das Rezept aus dem Inhalt des Kühlschranks/Vorrat einfach entstanden.
In der letzten Woche hatte ich etwas Zeit und Muse Benchmarketing zu betreiben.
Schock!!! Tolle Fotos präsentierten sich mir, professionell gestylte Web-Sites
Der Inhalt, wiederholte sich irgendwie schon, doch so schön dargestellt – ein Traum – für jeden Foodblogger.

Information ist alles, Recherche im Internet, ich suchte einschlägige Buchläden auf. Das Angebot im Netz ist vielfältig, aber für einen EDV-Minikönner nicht zu bewältigen. Bei der kostenlosen Neugestaltung meines Bloggs stürzte mein PC ab….
Ich wünsche mir so sehr eine schnellere Verbindung zwischen Foto u. Blogg ohne lästiges „Hochladen, speichern, bloggen“

Die einschlägigen Bücherkaufhäuser hatten auch nichts zu bieten. Ein mageres Blooger-Dummies
einige Fotografiebücher ganz brauchbar, sogar eine Neuerscheinung konkret für Foodfotografie.
Nach einem 2 stündigen Studium vor Ort war ich auch nicht wirklich schlauer.

Fazit: Ich benötige eine bessere Kamera, ein besseres Bildbearbeitungsprogramm
Kosten zwischen 1000,– u. 2000,– EURO im mittleren Level

Bis ich diese Hilfsmittel perfekt beherrsche müßte ich natürlich einen Kurs buchen, auch die Volkshochschule bietet glaub ich so was.

Meine Entscheidung steht fest, ich möchte mich nicht stundenlang aufhalten mit bloggen, fotografieren. Mein Blogg soll situationsbedingt, zeitnah, in dem Moment Gerichte, Gefühle…. festhalten
Am besten geht das mit einer einfachen Digitalkamera oder mit dem bekannten Handy …

Meine Besucher derzeit mehr als 8000 in einem Jahr sollen Spaß haben und über den ein oder anderen Kommentar – auch kritisch – freue ich mich. Deswegen werden ich nicht Twitter, Googlecommunity Mitglied. Aber eins kann ich versprechen Quikly-Menüs werden Euch die nächsten Monate begleiten, die jeder nachkochen kann.

"kühler Viktualienmarkt"

Mein Marktgang war heute begleitet von leichtem Nieselregen, missmutigen Marktleuten und Touristen…
Auf meinem elektronischen Einkaufzettel standen: Eier, Bärlauch, Artischocken, Brot, Kräuter -auf meinem Dachbalkon tut sich immer noch rein gar nichts –

Ja, was koche ich bloß am Wochenende?

Artischokensalat an Zitronenvinaigrette ? Frühling der 1. 001
Spinat- Gnocchi mit Flußkrebsen?
gegrillter Radicciho den die Italiener auf dem Markt derzeit anbieten?
Rhabarbergemüse mit Ingwer für das Kilo 7,50 EURO?Frühling der 1. 003
Spargelspitzensalat mit Safran?

Zicklein, Fisch, Wild – nochmal – oder ??
Wer die Wahl hat die Qual.
Spargel, ein riesiges Angebot. Alle Anbaugebiete Bayern sind vertreten.
Dieser „Wärmeschlangenspargel“ ich weiß nicht so recht.
Die Spargelbauern verlängern so die Saison – es sei ihnen vergönnt – aber, ehrlich leidet da nicht der Geschmack?
Spargel, mit einem leichten Riesling auf der Terasse mit gegrilltem Fisch, kleinen Filets… an einer Dattel-Orangen-Majo , aber bei dem Wetter ein Risotto , da stehe ich wieder und rühre u. rühre…

Erstmal nehm ich eine Flugmango – manchmal muß es sein – denn das Obst aus heimigen Gefilden
gibt es ja nicht, dann die Idee.
Wie wärs mit einem kräutergefülltem Filet an buntem Gemüse
Nachspeise kreire ich aus meiner vorbereiteten Tarte, schokoladig, sündig mit der gereiften Mango.Frühling der 1. 002
Also so kann das Wochenende doch noch was werden.

Frühling der 1. 007
Einen kleinen Frühlingsgruß gönne ich mir auch noch für die Vase auf dem Tisch. Frühling der 1. 006

"Feriensandwich"

Die Kinder – äh die „Minierwachsenen“ haben Ferien. Ihr Rhythmus ist ein anderer. Aufstehen vor 11.OO- 12.OO Uhr , wieso … hab doch Ferien.
Das Frühstück gammelte oft stundenlang vor sich hin…
Mittagessen, nee , wer will denn das ??
So entstand mein „Feriensandwich“. Sättigend, genau das Richtige zwischen Frühstück u. Abendessen. Ideal zum Mitnehmen zur Schule, Picknick, Büro…..
Mmmh, eigentlich Brot/Füllung/Brot, aber bei einem deftigen Bauernbrot reicht auch eine Scheibe!
Die Steigerung wäre natürlich das Bauernbrot ganz dünn zu schneiden , schön zu rösten und dann stapeln. Probieren Sie es aus!!
Frühling der 1. 034

Zutaten:

Pesto:
1 kleiner Bund Petersilie
1 kleiner Bund Schnittlauch
1 kleiner Bund Dill
1 einen dünnen Schnitt (m. Brotmaschine) frischer Knoblauch kann auch durch Bärlauch ersetzt werden

30 gramm alter Peccorino gerieben
80 ml bestes Olivenöl (ggfs. mehr)
1 handvoll Mandeln oder Nüsse bzw. Pinienkerne je nach Vorrat
1 kräftige Prise Meersalz
Zubereitung:
1. Kräuter grob mit einer Küchenschere zerkleinern und in den Mixer geben
2. Öl und Käse hinzufügen
3. 2 Minuten auf mittlerer Stufe zu einer homegen Masse pürieren lassen.
4. Konsistenz überprüfen
Sollte es zu dünnflüssig sein, ggfs. noch etwas Käse bzw. Pinienkerne ect zufügen.
5. In Twistgläser abfüllen
Dieses Pesto kann man als Salatsauce verarbeiten, über Nudeln geben….
Hält sich im Kühlschrank mind. 1 Woche.

Zutaten: „Feriensandwich“

Käse, gekochter Schinken, Frischkäse je nach Vorrat
Gurke, Paprika, Rucula , Salat ….
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

In eine fettlose Pfanne geben wir die Brotscheiben u. lassen sie auf mittlerer Temperatur leicht anrösten.
Wir bestreichen die Brote mit dem Frischkäse, anschließend mit dem Pesto und belegen sie mit gekochtem Schinken, rohem Schinken.., dann einer Scheibe kräftigem Käse – nicht zu dünne Scheibe- final folgen Gurke -Paprika.

Die Temperatur auf mittlere Stufe erhöhen und bei geschlossenem Deckel solange wärmen, bis der Käse beginnt zu zerlaufen.
Guten Hunger!! Entspannte Ferien mit den „Minierwachsenen“
„Echt geil“ , war der Kommentar.