“ Das schwarz rot goldene Fähnchen“

IMG_1642Auf meinen langen Radtouren habe ich immer wieder Menschen getroffen, die stolz  ihre Heimatfahne  an das Fahrrad befestigt hatten. Franzosen, Italiener, Schweizer…. alle fuhren sie mit dem entsprechenden Stolz Ihre Flagge durch Europa.

2014 – am Tage des Endspiels – starteten wir unsere Tour von Passau – Wien- Budapest und ich tönte: „Wenn Deutschland Weltmeister wird, dann fahre ich auch mit Fahne“

Mittlerweile bin ich viele mehrere tausend Radkilometer mit dem Fähnchen  geradelt.

Allerdings bekomme ich manchmal eine leichte Schamesröte ins Gesicht,  wird man mit dem Fähnchen nicht automatisch in eine politische Ecke gedrängt? Nein,   wir leben in einem freien, schönen Land und mein Fähnchen signalisiert keine politische Gesinnung in die eine oder andere Richtung.

Mein lieber Freund Christian meinte: „Fahr doch mit der bayrischen Fahne!“

Aber Bayern gewinnt keine Weltmeisterschaft – höchstens im  Granteln….

An einem der sonnigen, heißen Tage – die gab es endlich und wirklich – träumte ich im IsarkiesbettIMG_1636 von meinen Publing viewing Buffet , wenn es wieder losgeht mit der Europameisterschaft.  Meine Devise heißt den „Weltmeister“ können  sie uns nicht nehmen, selbst wenn die Jungs gnadenlos versagen – so sieht es ja derzeit aus.

Also das Fähnchen fährt mit.

Und hier mein erstes Rezept für mein Publing viewing-buffet:

Safran -SpargelsalatIMG_1652

Zutaten für 4-6 Personen

1 kg frischer weißer Spargel (Zitrone, Butter, braunen Zucker, Salz)

Safranfäden

200 gramm besten gekochten Schinken mit Trüffel

100 gramm Datteltomaten

2 Biozitronen

1 Stück Zitronengras

Vinaigrette:  Aprikosenchutney, bestes Olivenöl,  ein Spritzer Dijon Senf, weissen Balsamico, grünen frishen Pfeffer, einen kräftigen Schuß vom Spargelabkochwasser

und los geht’s

  • Spargel schälen und in Stück schneiden, die Köpfe beiseite stellenIMG_1654
  • Wasser aufsetzen und mit Safranfäden, Zitrone,  1 Würfel braunen Zucker, Salz und einen Stich Butter hinzugeben und  aufkochen lassenIMG_1656
  • die Spargelstücke in die kochende Brühe geben und ca. 10 Min auf mittlerer Hitze kochen lassen
  • nach 5 Minuten die Spitzen hinzufügen und alles bißfest garenIMG_1659
  • herausnehmen und abtropfen lassen
  • Brühe aufheben für  Suppen, Risotto…

während der Spargel eine leichte gelbliche Farbe angenommen hat und abkühlt.

  • den Schinken klein schneiden
  • grüner Pfeffer hinzufügen (weniger ist mehr)
  • die Datteltomaten ggfs. halbieren und hinzufügen
  • Zitronenzesten herstellen
  • Zitronengras – Klopfen – und in kleinste Ringe schneiden.
  • in einer Schüssel alle Zutaten vermischen, am besten geht das mit den Händen

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Vinaigrette: alle Zutaten mit dem Pürierstab aufmontieren,  das Spargelwasser hinzufügen und über den Salat geben  gut durchziehen lassen und mit frischem selbstgebackenem Brot mit zum Fußballschauen mitnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

„Mmmh noch ein Stück“zitronig, locker, frisch…

Keiner mag ihn, den Geschmack nach Backpulver, festen, trockenen Kuchen….

In meiner Familie war der trockene Kuchen verhaßt, man liebte Biskuitböden, Obst, Sahne -Quark-Variationen….. Am liebsten „dreistöckig“.

Desserts waren äußerst selten, in der Regel wartete jeder auf die üppige Kaffetafel .

Sonntagsnachmittag gegen 16:00 Uhr trafen wir alle ein

Die Kaffetafel – und das jeden Sonntag – bog sich, etwas cremiges, etwas mit Obst, Rest Hefekuchen vom Samstag, Sahne.. Donauwelle, Flockensahne, Käsesahne und frisch aufgebrühter Kaffee – je nach Wunsch.Der Herr des Hauses war hiermit beschäftigt. Stark, schwarz immer bereit in den damal üblichen Warmhaltekannen.

Dieses Ritual fehlte mir später – ganz ehrlich – denn Backen konnte ich nicht und es war auch nicht mehr zeitgemäß sich bei Kaffee und Kuchen zu treffen.

Ganz mühsam begann ich  mit dem Backen…

Vieles landete im Abfalleimer, ging nicht aus der Form,  die Backzeit zu lang zu kurz, obwohl ich mich an die Rezepte konkret gehalten hatte.

Hier meine Interpretation vom einfachen Rührkuchen  – der doch nicht sooo easy ist…

Zutaten:  (beste Zitronen vom der Amalfiküste,  gute Butter, 405 er Mehl v. der Spezialmühle…..)

250 gramm Mehl 405/ auch Dinkelmehl geeignet , aber 405 ist manchmal schwierig zu bekommen

1 Prise fleur de sel

2 Teelöffel Backpulver

200 gramm gute Butter

180- 200 gramm Zucker ( 150 gramm feiner weisser Zucker, 50 gramm Rohrzucker  – angereichert mit Vanilleschote)

5 dicke, frische Eier

3-4 Zitronen (= 100 ml  Zitronensaft) + Schuß Orangenlikör

50 gramm  fein geraspelte Marzipanmasse

Zesten von zwei Zitronen

eigentlich geht es schnell nur die Art und Weise ist etwas gewöhnungsbedürftig.

  • Ofen auf 180 grad vorheizen (Ober/Unterhitze)
  • Guglhupfform einfetten  und Semmelbrösel durchlaufen lassen- bitte sorgfältig einfetten!   Wichtig !!
  • die Butter auf kleiner Stufe verflüssigen – dann flüssig  vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen
  • alle Zutaten abwiegen und das Mehl mit Backpulver,  Salz vermischen
  • Eier sollten zimmertemperatur haben
  • es empfiehlt sich die Eier einzelnen aufzuschlagen und in ein geeignetes Gefäß zu geben
  • Zucker und die flüssige Butter in die Schlagschüssel der Küchenmaschine geben
  • – oder mit dem Handrührer aufschlagen  – dauert ca. 8-10 Min.
  • die Masse verbindet sich zur homogenen weisslichen Creme
  • ggfs. noch 1-2 Teelöffel Puderzucker hinzufügen
  • jetzt ein Ei nach dem anderen hinzufügen und ca. 1 Min. schlagen lassen
  • Wichtig; jetzt wechseln wir vom bauchigen Schlagbesen zum Patissier-Rührer
  • kurz – intervallmäßig – anrühren
  • Mehl anschließend  reinsieben – zunächst nur 1/3 –
  • Zitronensaft hinzugeben
  • Rest Mehl einsieben
  • Zitronenzesten und Marzipanraspel ebenfalls hinzugeben
  • nur kurz laufen lassen, ggfs. mit dem Schneebesen nochmal unterheben!
  • Teig in die Form geben und ca. 55 Minuten backen
  • es empfiehlt sich die Temperatur etwas zurückzunehmen  ca. 160 grad nach dem Anbacken

Den gebackenen Kuchen  etwas abkühlen lassen, ggfs. die Form mit einem nassen Küchentuch überdecken – er geht manchmal trotz einfetten  schlecht aus der Form –

Mit einem Holzstäbchen den Guglhupf einstechen, tiefe kleine Löscher  stechen.

Saft von 1-2 Zitronen mit Puderzucker verflüssigen  und dann heiß über den Kuchen pinseln.  Diese zuckerhaltigen steifen Überzüge sind nur etwas für bestimmte Augen.

So saugt sich der Guglhupf voll mit Zitrone, wird saftig und entspricht dem  Ideal von Zitronenkuchen zum Earl grey…. bei Regen und Sonnenschein…

Schaut selbst: meine Interpretation von  Rührkuchen – locker, leicht, zitronig – bescheiden – einfach nur guuuuuut!IMG_1626.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Eisenheiligenblues 2016“

Eigentlich ist es ganz normal, dass um diese Jahreszeit es kalt, regnerisch und unbeständig ist. Der Sommer kämpft mit dem schleichenden Winter . Die letzten Jahre waren wir sehr verwöhnt worden , mit richtigen Sommertagen im April.

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Jetzt können die Münchner ihrem  „Grant“ freien Lauf lassen.

Die Herkunft der Bezeichnung Grant ist nicht eindeutig belegt, sagt Professor Anthony Rowley, Herausgeber des bayerischen Wörterbuchs und Leiter der Kommission für Mundartforschung an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Die erste Nennung gehe auf den Münchner Stadtschreiber Wolfgang Schönsleder von 1618 zurück. In einem Wörterbuch übersetzte er das bayerische Wort „gränt“ in das Lateinische „querulus“, was „klagend, weinerlich“ bedeutet.


Der bayerische Grant – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Der-bayerische-Grant-id19837786.html

Mürrig blicken sie vor sich hin, die daheim geblieben sind. Viele sind schon  nach Italien – Gardasee- geflohen.

Das laue Mailüfterl fehlt ihnen – endlich will man im Biergarten sitzen,  Ratschen und in den stahlblauen Himmel starren, den Gedanken nachhängen.

Die Kastanien haben ihre schönsten Dolden in weiss und rot zur Feier des Tages angezogen. Satt  – grün – wie niemals mehr in diesem Jahr stehen sie in den Biergärten und warten auf das Klingen, Rauschen des Sommers – der nie enden möge-IMG_0600 m

Die Radl sind geputzt und fit gemacht für lange Fahrradtouren bis …. ans Ende der Welt !

Allerdings enden die Radltouren der meisten Münchner  im Aumeister oder Flaucher, wo man sich dem kühlen Trunk hingibt und eine gescheite Brotzeit gönnt.

Mei is des schee!

Die Spargelzeit nähert sich ihrem Höhepunkt die Preise fallen und alle Marktleute versuchen ihren Spargel an den Mann , die Frau zu bringen.IMG_1604

In meinem „Spezialfrischemarkt“ bot man ihn heute nur noch  geschält an … warum wohl?  So entschied ich mich für einen  grünen Spargel der aus Italien kam.

Letzte Woche hatte ich einen wunderbaren Safran-Spargelsalat zum gegrillten Entrecote gereicht

Tipp: Spargelstücke mit Safranfäden, 1 Stück braunem Zucker, Butter und einem Schuß Weisswein kochen – ca. 10 Min. – , abgießen – Brühe aufheben .

Die Spargelstücke, mit Rauke, besten Cherry-Tomaten aus italien und  kleingeschnittenem gekochtem Trüffelschinken mischen. Eine leichte Vinaigrette bestehend aus bestem Olivenöl, weissem Balsamico, Feigensenf, einer Spur Curry aufschlagen  – übergießen, mischen und gut durchziehen lassen.

Wunderbar!  Leider kein Foto, da der Salat sich blitzschnell in die hungrigen Mägen verabschiedet hatte.

Die Brühe ist herrlich gelb, aromatisch und genau die richtige Basis für mein  „grünes Spargelrisotto“

Grundrezept siehe:

Bärlauchrisotto……IMG_1598

hier habe ich genau beschrieben , wobei es beim Risotto wirklich ankommt! – Aufs ständige Rühren mit meinem Olivenholslöffel aus dem Cilento!

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lets go:

Risotto nach dem Grundrezept herstellen, anstatt Weisswein verwende ich heute einen kräftigen Schuß  Noilly prat – eine OffenbarungIMG_1594

 

Dann nach dem Grundrezept rühren, rühren und nach dem Ablöschen und einmal Angießen der Safranbrühe die Spargelstücke hinzufügen und mit garen.

  • im letzten Drittel die Spargelspitzen hinzufügen
  • mit  garen
  • ca. 80 gramm gute Butter , besten Pegorino hinzufügen
  • mit Cherrytomaten und Basilikumblättchen garnieren
  • den gekühlten — Veltliner – einschenken und ….IMG_1612
  • die Konsistenz – schlunzig, trotzdem bissfest, die Spargelstücke –  Spargelspitzen…. ein Traum – die leichte Bitternote – begleitend von dem Safranhauch –
  • das ideale Abendessen  an einem soooo verregneten, kühlen PfingstsamstagIMG_1602

Mein Eisheiligenblues  verschwindet – der frische Lössveltiner paßt hervorragend .

Nachspeise:

meine bewährte Rhabarbergrütze  in  feuerfeste Förmchen  und wunderbare buttrige Krümel ausIMG_1615

  •  100 gramm Butter , braunem Zucker nach Belieben und Dinkelmehl
  • Förmchen einfetten , Rhabarbergrütze mit frisch geriebenem Ingwer versehen, Streusel drüber in den Backofen …..
  • und servieren…. mit einer leichten Zimtsahne
  • Sünde muss sein, bei diesem nassen , grauen Tag!IMG_1618 m

Es gibt kein schlechtes Wetter  – nur die falsche Kleidung-

Morgen früh werde ich meinen  Isarlauf starten – egal ob es regnet, schneit…

weg mit dem Eisheiligenblues!

 

 

 

 

 

 

 

„Roggenbärlauchsemmelchen“

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Diese Woche hatte ich schon ein herrliches Roggen-Dinkel-Gewürzbrot gebacken.

Ein  herrlicher Duft nach frischem Brot verbreitete sich. Das Urgefühl – Hunger – meldete sich sofort. Ungeduldig – diese Brote müssen gut abkühlen – bevor man sie anschneiden kann, sonst ist es mit der Krume nicht weit her – wartete die Familie auf den Anschnitt.

Butter  – feingehackten Bärlauch –  und alle waren im 7. Brothimmel – wieder mal kein Foto-

Das Brot hatte eine herrliche Kruste und die dezent eingesetzten  – Kümmel- Fenchel- und Koreandersamen  verliehen einen wunderbaren Geschmack.

Seit einiger Zeit bin ich dazu übergegangen, die Brote über nacht im Kühlschrank „gehen“ zu lassen und morgens  zu backen, nachdem sich der Teig ca. 1 Stunde aklimatisiert hat bei normaler Raumtemperatur.

Da Roggenteige oft etwas weich sind bestreue ich vor dem Einschub  das Brot mit Roggenschrot. So bildet sich eine herrliche Grundkruste und das Brot klebt nicht am Backstein an.

Diese Brote backe ich mit Sauerteig , gebe allerdings etwas Hefe hinzu, da ich zur Zeit keinen reifen Sauerteig  habe. Allerdings funktioniert es auch ausgezeichnet mit meinem Roggenvollornsauerteig in Pulverform.

Tipp:

Das Geheimnis heißt:  Mehl abwiegen, in eine Mulde Hefe, Honig geben,  dann je nach dem wie schwer das Brot ist – 3-5 Eßlöffel Roggenvollkornsauerteig gemahlen einstreuen, lauwarmes Wasser  angießen und dann  alles mit Mehl bedecken und einfach stehen lassen, bis man Lust und Laune hat, das Brot zu kneten. Am besten wird es , wenn  man den Ansatz 24 Stunden nicht beachtet.

Tipp:

Bei einem Brot von ca. 750 gramm Mehl, gebe ich 250 gramm 20 %igen Quark hinzu und geize etwas mit dem lauwarmen Wasser (350 ml). Dies hat zur Folge, dass sich der Roggen/Dinkelteig besser verarbeiten läßt. Er bekommt eine stabile Konsistenz. Brote mit einem Dinkelanteil werden oft schnell trocken, durch die Zugabe von Quark bleiben sie angenehm frisch.

So nun zu meinen Sonntagssemmel  – ob sie was werden ? – kann ich noch nicht sagen, denn das Rezept habe ich noch nicht gebacken. Begleitet  mich daher heute bei meinem Erfolg – oder Mißerfolg.

R     E     Z      E     P     T

Zutaten:

400 gramm  Roggenvollkornmehl

250 gramm  Dinkelmehl

250 gramm Quark 20 %

1 1/2 Eßlöffel fleur de sel

1       Eßlöffel Honig

20    gramm frische  Hefe

4       Eßlöffel Trockensauerteig

ca 400 ml lauwarmes Wasser

einen kräftigen Schuß bestes Olivenöl

frischer Bärlauch nach Belieben

ca. 50 gramm Roggenschrot , sowie nochmal  etwas Roggenschrot (in einem Unterteller einstreuen, um die Teiglinge darin kurz andrücken, damit sich die Bodenkruste bildet)

und los gehts:

  • Mehl abwiegen, Salz hinzufügen , Mulde in die Rührschüssel drücken, Hefe reinbröckel, Honig hinzufügen und 4-5 Eßlöffel Vollkorn-Sauerteig- Pulver hinzufügen – lauwarmes Wasser drübergießen ca. 50 – 60 ml -mit einem Löffel das Mehl von außen  auf den Ansatz geben, bis alles mit Mehl bedeckt ist und nun mindestens 12 Stunden stehen lassen.
  • die Rührschüssel in die Küchenmaschine einspannen ,  Quark hinzufügen, sowie ca.350 ml Wasser, erst mal etwas angießen und langsam auf kleiner Stufe ankneten.
  • 50 gramm Roggenschrot einstreuen – etwas Wasser hinzufügen und weiterkneten lassen.
  • etwas höher stellen und gut durchkneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst.

Teigschüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort – oder Gärstufe  im Backofen – gehen lassen ca. 1-2 Stunden, wenn es länger steht macht es nichts .

und dann:

  • einwenig Mehl auf die Arbeitsfläche geben und den Teig mit den Händen kräftig durchwalken
  • eine Teigrolle herstellen und hiervon  ca. 30 gramm schwere Stücke abschneiden
  • gestern abend habe ich um 23.00 Uhr nichts mehr abgewogen, sondern je nach Laune
  • die Teiglinge gestaltet
  • die Teigstücke platt drücken mit den  Händen und den geschnittenen Bärlauch drauflegen.
  • dann die Teigstücke zu Kugeln schleifen (d.h. runde Bälle formen, im Netz sind unzählig viele Filmchen zu sehen, wie man die Brötchen „schleift“. Am besten probiert man es selbst aus, wichtig der Bärlauch soll drinn bleiben und nicht sichtbar sein, denn er würde schnell verbrennen.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Teiglinge über nacht in den Kühlschrank verfrachten.IMG_1533-me

ausgeschlafen?

  • Teigbällchen herausnehmen , in zwei Unterteller jeweils Mehl und Schrot bereitstellen
  • Teiglinge ins Roggenschrot drücken (f. die resche Unterseite)
  • Teiglinge ins  Mehl drücken (Oberseite) und kreuzweise  einschneiden
  • ca. 1 Stunde stehen lassen.IMG_1534-me

Einen kleinen Lauf machen – Küche aufräumen – in der Sonne sitzen – wird heute wieder nichts – sieht nach Regen aus.

  • Backofen  mit Backstein vorheizen 250 grad , Schale mit Wasser nicht vergessen
  • Brötchen auf den Backstein setzen
  • 5 Min.bei 250 grad anbacken
  • dann Backofentür öffnen
  • und bei fallend bei 220-200 grad 30 Min. fertig backen.

Bis später , bin gespannt wie sie werden.

Ja schaut selbstIMG_1543 me

Fazit : tolle Kruste, innen schön fluffig so wie man sich Sonntagssemmel vorstellt, die Bärlauchvariante wunderbar, obwohl nicht viel vom grün bleibt

Aber: sehr sättigend,  teilweise etwas zu groß geraten

Doch da habe ich schon eine Idee:

  • auf der Brotmaschine aufschneiden  in drei Teile
  • mit Bärlauchpesto bestreichen, Käse,  Trüffelschinken, Toskanasalami, Tomate, Gurke ….
  • ergeben die idealen Brotzeitpäckchen für meine immer hungrigen Studenten
  • Voraussetzung ist allerdings, dass die „Semmelchen“ bis morgen überlegen

 

Schönen Sonntag!