„Morgen Kinder wird’s was geben….“

Die Straßen, Plätze und Gassen sind leer,

das Christkind will dieses Jahr nicht mehr,

hetzen, jagen, kämpfen durch die Massen

und die vollen Fußgängerzonen hassen.

Was tun die Menschen bloß so einsam bei

Gans und Kloß

Gemütlich haben sie sich es doch schon lange gemacht,

mit der Schwiegermutter endlich für immer verkracht.

Essen, Trinken und mit dem Struppi ums Haus,

vergessen sind die langen Staus.

Schlange stehen wie im Krieg,

hamstern, schachern und erhaschen,

mühsam heimgeschleppt die schweren Taschen.

Was mag das Christkind den meinen siebenköpfigen Raupen bringen,

die fleißig backen und liebevoll basteln, putzen

Sicher Kinder wird’s was geben !

Eine geheimnisvolle Schüssel steht auf dem Balkon,

das Christkind wartet schon

viermal werden wir noch wach,

…. dann ist….

„Schnelle Küche für Jedermann – Jedefrau“

Die Kinder kommen um 13.00 Uhr,  Termine, Arbeit …IMG_1344

Dieses Gericht bedarf keiner großen Vorbereitung,  allerdings sollte ein Basisvorrat vorhanden sein.

Tipp: fester Bestandteil des Wochenendeinkaufs sollten sein:

Süßkartoffel

Rote Curry-Paste

Cocos-Milch

Schalotten

1 Packung Mung Linsen

oder Belugalinsen, gelbe Linsen, heimische Linsen

Mit diesen Zutaten kann man gerade in der kälteren Jahreszeit sehr viele Gerichte „aufpeppen“, den Göttergatten zum Staunen bringen und selbst bei dem Jungvolk ein „WOW – GEIL“ erreichen.

 

Ja, mit dem Schnellkochtopf kann ich nicht umgehen,“ da habe ich Angst , dass er explodiert….“ , so die Kritiker seit Jahren. Für mich ist dieser Kochtopf der Schlüssel zum schnellen, schonungsvollen Garen, Kochen! In meinem Haushalt befinden sich 3 verschiedene Schnellkochtöpfe und in meiner Familie war er seit  50 Jahren im Einsatz und nichts ist schief gegangen.  Die heutigen Töpfe sind in allen Farben erhältich und auch für den 1 Mann/Frau Haushalt in Kleinstform erhältlich.

Mit dem Schnellkochtopf sind beispielsweise Salzkartoffeln in 5-6 Min. fertig, gerade so fest wie sie sein sollen , natürlich vorher in gleiche Stücke geschnitten. Eintöpfe, Linsen, Bohnengerichte benötigen kein stundenlanges Kochen und Einweichen.

Sauerkraut frisch vom Fass, benötigt 6 Minuten, die Kartoffel garen gleichzeitig in dem Einsatz mit. Die Milch für den Kartoffelbrei wärmt sich gleichzeitig im Milchtopf, während in der Pfanne die Blut-Leberwurst schwitzt und auf Ihren Einsatz wartet. Soll es ganz schnell gehen, kommt das Kassler auf das Sauerkraut , dann der Einsatz mit den Kartoffeln und in 10 Minuten ist alles auf dem Tisch.

Sicher nicht jeden Tag, kocht man derartige Schnellgerichte, so bleibt Ihnen aber die Leidenschaft eine schöne , klare Brühe zu ziehen, die perfekte Bolognese zu köcheln, die herrlichen  Tartes zu zaubern  oder auf der Couch zu liegen und zu Lesen, Musik hören….

So jetzt zum

Rezept:

Zutaten: für 4 Personen

 

2 Süßkartoffel

250 gramm Mung Linsen

2 Schalotten, ein nussgroßes Stück frischen Ingwer

1 Dose Cocosmilch

1 Teelöffel rote Curry-Paste (je nach Bedarf u. Schärfe)

1 Teelöffel Butterschmalz, geklärte Butter oder Olivenöl (was gerade da ist)

1 kleine Spitzpaprika, 1 feste Tomate  (nicht mehr)

1 getrocknete Chillischote

Zubereitung:

Schritt 1: Die Munglinsen in den Schnellkochtopf , eine getrocknete Chillischote, 1 Stückchen Ingwer hinzufügen , alles ca. fingerbreit mit kaltem Wasser bedecken und ohne Salz 10 Min. im Schnellkochtopf kochen. Dann beiseite stellen. Soweit kein Schnellkochtopf vorhanden brauchen die Linsen  ca. 25 Min. Dies kann man auch schon einen Tag vorher abkochen.

Schritt 2 :

Pfanne aufsetzen , mittlere Hitze  Butterschmalz oder Olivenöl hinzufügen

Schalotten grob kleinschneiden, Ingwer schälen und kleinhacken

Zugügig in die Pfanne gleiten lassen und glasig dünsten.

Schritt3:

Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden, ebenfalls in die Pfanne geben

Paprika klein schneiden  und hinzufügen.

Schritt 4:

Die Dose Cocosmilch aufgießen  und die Currypaste einrühren,  die Munglinsen unterheben, Deckel drauf und ca.

8 Minuten köcheln lassen.

Schritt 5:

Koreander hacken , mit Stiel

und sofort servieren!

Tipp:

500 gramm Munglinsen abkochen,  die Hälfte am nächsten Tag als Salat oder mit Kurkuma,  gewürzt  – als Beilage –  Vorspeise

Servieren oder den Rest mit frischem Fisch u. Limonenscheiben verfeinert ein tolles Abendessen für den Göttergatten

 

 

 

„Beste Freundinnen Wellnessurlaub….“

Einmal im Jahr muß es sein, Wellness pur… Auszeit von  Familie, Arbeit  und den lästigen Alltagspflichten.

Der beste Ehemann von Welt, hatte  es sich nicht nehmen lassen, seiner Ehefrau einen Wellness-Urlaub  – mit bester Freundin zu schenken.

Die Hotelbeschreibung ließ uns dahinschmelzen, 5 Sterne,  Wellness-Spa Bereich 1000 qm, Spitzenrestaurant, Alpenblick , geschmackvolle Komfortzimmer……

Endlich hatten wir einmal Zeit, für lange Gespräche, Spaziergänge in  der  herrlichen bayrischen Seenlandschaft.

Es ist zwischenzeitlich ein ganz wichtiger Tourismuszweig  geworden.

Das ergraute Publikum mit dem gehobenen Budget ist die gewünschte Zielgruppe und diese nimmt es dankbar an.

Es gehört zum guten Ton,  ein paar Tage sich verwöhnen zu lassen,  ein wunderbares Geschenk – ohne viel Aufwand zu besorgen .

Online ist es gleich gebucht – bei den Angeboten findet jeder das für ihn passende , preisgünstige Arrangment mit den Superleistungen – „alles dabei“.

Das nach Aufmerksam lechzende, betagte Klientel ist schnell zu begeistern….

Die persönliche Begrüßung – des Hoteliers oder Geschäftsführer – läßt sie dahinschmelzen. Dabei  merke ich, dass ihn die ständigen Fragen nach dem Wetter,  Essen…. eigentlich nicht wirklich interessieren.

Alles ist perfekt dekoriert – jedenfalls für den oberflächlichen Betrachter – Am Kamin in der herrlichen Frückstückslokalität steht noch das Putzmittel, mit Lappen -Aber das erhabene, schöne dünne Porzellan, das Silberbesteck…. der Service – der seine Augen schnell verschließt – wenn er gebraucht werden könnte… den alles ist auf Selbstbedienung abgestimmt.  Wer will aber durch das ganze Lokal mit seinem Cappuccino wackeln …

Die  Relexliegen am Hotelpool sind alle so gerichtet, dass der betagte Herr sich daran erfreuen kann, wie die Saunabesucherinnen  Ihre Bademäntel fallen lassen – das Highlight des Aufenthaltes – von der Rubensfigur , bis zum durchtrainierten, straffen Hinterteil der „40zigerin“…. alles wird geboten. Oma liegt weise lächelt neben ihm und hofft auf den gestählten Adoniskörper.

Das ist Altern auf höchstem Niveau!

 

Wellness, frei Tage ja, aber irgendwie passe ich noch nicht – in diese 5 Sterne – Scheinwelt. Aktive Entspannung, Lachen, guten Wein trinken, das Essen genießen – das geht Gott sei Dank noch anders.

Aber das nächste Jahr fahren wir wieder in ein „gutes Hotel“ zum Entspannen,  Ratschen, Lachen, Essen und Trinken. Wir sind halt unverbesserlich!

Danke Marion, Danke Wolfgang!

 

 

 

 

„Fastekreppel“

Schon im Februar 2011 hatte ich einen kleinen Beitrag geschrieben …..

Dieses Hefegebäck gab es zu meiner Kindheit in jedem Haus zur Fassenacht. Manchmal schmeckten sie schrecklich, nach nichts – altem Fett –

Bei unseren Streifzügen durch das Dorf, sammelten wir in jedem Haus Kreppelcher u. sonstige Süßigkeiten.

Ho, ho, ho die Fassenacht es do, hot die Schou  met Witt gebunne… so sangen wir lauthals. Alle waren wir kostümiert, die Buben meistens Cowboy – nur meine Brüder waren Schornsteinfeger oder Clown , weil meine Familie keine Schießgewehre mochte.

Mein erstes Kostüm  – ich erinnere mich genau – war Rotkäppchen – Süß muß ich ausgesehen haben, alle bestaunten meinen kleinen Korb mit dem Guglhupf und dem kleinen Fläschen Rotwein, herrliche rote Wangen und rote Lippen hatten Sie mir gemalt .

Eigentlich wollte ich lieber Funkenmariechen sein und laut rufen :“Kammellle de Prinz küt“  – so hatte es Onkel Jupp aus Kölle mir schon mit 2 Jahren beigebracht. Er stand am Fenstersims und rief mir zu: „Tanz Marieche , tanz… “ und ich hüpfte pützend (Handküsschen werfend)  über den Hof , immer und immer wieder.

Onkel Jupp warf Kamelle….  und erzählte mir vom Tanzmarieche aus Kölle  und vom  Prinz, Bauer und der Jungfrau.  Ja, und das sind alles Männer –

warum??

Früh am Morgen  wurde der Teig “ eingemacht“ für die Fastekreppele ,  manchmal auch einwenig vergessen, aber das nimmt der Hefeteig gern in kauf.  Ein ganz bestimmter Duft zog durch das Haus und wir stürzten uns auf die noch warmen Kreppelcher  und schnell waren sie gegessen, denn frisch gebacken sind sie einfach am besten!

Meine Schwester hatte noch dieses alte Familienrezept und es ist mir gelungen , die Fastekreppel wieder zu beleben.

R e z e p t :

Zutaten:IMG_1276

500 gramm Mehl Type 550

1 Päckchen frische Hefe

80 gramm Zucker

80 gramm Butter

1 Ei

1 kräftige Prise Salz

250 ml Milch

Abrieb von einer Biozitrone  (unbehandelt)

Fett zum Ausbacken (ca. 3/4 L neutrales Öl oder auch Butterschmalz)

 

Schritt 1:

200 gramm Mehl abwiegen und dies in eine Schüssel mit Deckel sieben , ein Mulde in das Mehl drücken und die frische Hefe zerbröckeln.

3 Eßlöffel Milch leicht erwärmen  – nicht heiß werden lassen !!-

Die Hefe mit einem Teelöffel selbstgemachtem Vanillzucker bestreuen (feiner brauner Zucker in eine Dose geben und Vanillestangenreste hinzufügen und gut verschließen).  Auch ein Teelöffel Honig erfüllt den gleichen Zweck. Die Hefe lechzt nach Zucker!

Nun die lauwarme Milch übergießen und vom Rand her die Mulde mit Mehl schließen.  Deckel drauf und erst mal Ruhen lassen.

Die Zeit ist hier nicht so wichtig,  bei Zimmertemperatur in der Küche kann  der Ansatz auch ein paar Stunden stehen. Soll es schneller gehen an einen warmen Ort – ans sonnige Fenster… in die Nähe der Heizung… stellen.

 

Schritt 2:

Milch lauwarm werden lassen.

Das restliche Mehl mit der Prise Salz vermischen und alle Zutaten in die Schüssel hineingeben. Die Butter  in kleine Stückchen schneiden – sie sollte Zimmertemperatur haben.   Abgeriebene Zitrone hinzugeben und mit der lauwarmen Milch übergießen.

Mit dem Handrührer (Knethaken) jetzt einen elastischen Teig herstellen. Alles sollte sich schön verbinden und es entsteht ein elastischer Teig, der sich von dem Boden der Schüssel vollständig löst.

Schritt 3:

Deckel auf die Schüssel und  gehen lassen. Nach ca. einer 3/4 Stunde ploppt es der Deckel der Schüssel springt auf, der Teig hat sich verdoppelt und ist bereit für die Weiterverarbeitung.

Schritt 4:

Ein  Backbrett leicht mit Mehl bestäuben und den Teig zu einem Rechteck (Damenfingerdick) ausrollen.

Mit einem Wasserglas Kreise ausstechen und den Rest nochmal ausrollen bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

Mit einem Küchentuch abdecken  und ca. 20 Min ruhen lassen.IMG_1278

 

Schritt 5:

Friteuse oder Fritiertopf vorbereiten. Zucker zum Wälzen  vorbereiten.

Tipp: feiner Zucker, gemischt mit einwenig Zimt  ! oder einfach Puderzucker mit dem Teesieb

Für meine Fastekreppel nutzte ich meine Induktionsplatte.  Stelle die Temperatur auf 180 grad ein und gebe das Öl in den Topf – soviel, dass das Gebäck gut drin schwimmen kann – es ist aber nicht erforderlich  – wie oft beschrieben 2 L  Öl zu benutzen!

Kurzer Test – mit dem Stil des Kochlöffels – ob das Öl bereit ist die lechzenden Kreise zu empfangen.

 

Schritt 6:

Das Gebäck mit der aufgegangenen Seite in das Öl gleiten lassen und  nach ca.  2 Min  wenden  und goldbraun backen.

Auf  Küchenkrepp kurz abtropfen lassen und im Zucker wälzen.

Jetzt ist Schnelligkeit gefragt – besster geht es natürlich – zu Zweit – aber  das kennen wir alle – keiner ist in Sicht.

Die Temperatur kann jetzt auf 160 grad herunter genommen werden.  Ratz, fatz sind sie fertig die Fastekreppelcher .

Es duftet – ja aber wie früher –  und genau so schnell sind sie auch gegessen!

 

Helau , Alaf  …  !!

 

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„Wintermärchen“

Gleissendes Sonnenlicht umhüllt die kahlen Bäume .  Der eiskalte Wind treibt die aschgrauen Wolken rasendschnell voran. Es riecht nach Schnee!!

Die Welt versinkt in weißer Watte, alles wird zugedeckt und es wird leiser, die Flocken tanzen unermüdlich ihren winterlichen Tanz.

Schon als Kind liebte ich diese weiße Pracht über alles. Für mich gab es kein Halten mehr, wenn Feld und Wiesen mit einer mindestens 20 cm hohen Schneedecke überzogen waren.  Es gab keine Funktionskleidung die mich vor Kälte und Nässe schützen hätte können.

Mit einer Speckschwarte rieb ich die Kufen meines Schlittens  ein, damit er schnell über die 2,5 km lange steile, Eisbahn rasen konnte.  Stundenlang pflegten wir bei einsetzender Dunkelheit unsere Rodelbahn. Gegen Einbruch der Dunkelheit schütteten wir Wasser aus den kleinen Wiesengräben auf die Bahn. So entstand eine Eisschicht, die oft tückisch mit Neuschnee bedeckt war und uns beim Bergaufgehen den Anstieg erschwerte.

Erst wenn die Hosen gefroren waren, die Finger  steif vor Kälte sich nicht mehr bewegen ließen  … noch einmal ein letzter Ritt durch den Eiskanal – die Dunkelheit einsetzte folgten wir den  schrillen Pfiffen aus dem Tal und begaben uns auf den Heimweg. Alle meine Freunde -hauptsächlich Jungs – lagen bäuchlings auf ihren Rodel und die Füße wurden beim Hintermann eingehängt.

Der Beste fuhr vorne  – Lenken und immer die Geschwindigkeit halten – die hinteren trieb es aus der Bahn – schnell lag man im Graben, aber die weiße Pracht fing jeden auf.

Daheim angekommen riss mir meine Tante die nassen, gefrorenen Kleider von Leib massierte meine Eisfüße – umhüllte mich mit Decken und ich durfte meine Füße in den „Backofen“ halten so lange bis eine wohlige Wärme in meinem Körper wieder erwachte.

Der riesengroße Bräter mit „Eierschmeer“ stand  bereit oder die wärmende Suppe, die warme Milch von meiner Lieblingskuh Bella.

Diesen Riesenbräter , den man auf das offene Feuer stellen konnte , indem man aus dem Herd verschiedene Ringe entfernte und so auf offenem Feuer Anbraten konnte, Warmhalten…. habe ich geerbt. Genau weiß ich nicht wie alt dieser Topf ist, aber bestimmt mehr als 100 Jahre!

In diesem Bräter werde ich die Rezepte meiner Kindheit versuchen nachzukochen.

Die herrlichen Bratäpfel,  die knusprigen Kartoffelkuchen mit reschem Speck und das warme, weiche „Eierschmeer“ mit den Grieben  dazu kräftiges Sauerteigbrot.

Es muß aber für diese Gerichte Winter sein – so wie ich ihn beschrieben habe – denn nur dann schmecken diese deftigen Gerichte.

Am Wochenende soll der Schnee kommen – dann kann ich loslegen!

Natürlich werde ich die Rezepte mit Bildern zum Nachkochen einstellen!

Der Bräter wartet geduldig mit seiner dicken Patina in der Kammer auf seinen Einsatz im neuen Leben!

 

 

„die letzten Reste … Weihnachten 2015 “ Rezept: Mohnschupfnudeln

Der Stress ist vorbei,  gaaanz langsam kehrt die bleiernde Winterruhe ein.IMG_1169  An den festgefahrenen Ritualien und die schon oft beschriebenen Menüfolgen hatte sich auch Weihnachten 2015 nichts geändert.

An Heiligabend wurde das Raclettekabel eine Stunde lang verzweifelt gesucht, dabei war es doch immer  ….

Ende gut alles gut. Natürlich blieben von den schönen, dicken mehligen Kartoffel fast 1 kg übrig.

So entstanden meine Mohnschupfnudeln:

Rezept:

Zutaten:

1000 gramm gekochte , mehlige Kartoffel vom Vortag

125    gramm Dunstmohn

250   gramm Spätzlemehl

2        Eier

Prisen: Salz, Muskatnuss frisch gerieben


 

Schritt: 1

Die gepellten Kartoffel durch die Kartoffelpresse drücken – direkt auf die Arbeitsplatte –

Eine kleine Mulde eindrücken und hier die Eier reinschlagen, das abgewogene Mehl hinzugeben und mit einer Teigkarte gut vermischen.

Ggfs. muß noch etwas Mehl hinzugeführt werden, bis ein Teig entsteht. Er sollte eine angenehme feste Konsistenz erhalten – aber nicht zu fest sein –

Den Teig geben wir dann in eine Frischhaltefolie für ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank.

Schritt :2

Nun fertigen wir eine ca.  10 cm breite Rolle aus dem Teig und stechen mit dem Teigschaber die Nudel ab, ggfs. nochmal zwischen den gemehlten Handflächen korrigieren.

Schritt :3

Einen großen Topf mit Wasser erhitzen , kurz aufwallen lassen, Salz zufügen .

Jetzt lassen wir die Schupfnudeln nach und nach in das siedende – nicht kochende Wasser – gleiten.

Sie steigen langsam hoch und werden schnell in ein bereitgestelltes Küchensieb zum Abtropfen gegeben

Schritt :4

Eine Pfanne mit einem wenig Butterschmalz erhitzen  und die Schupfnudeln goldgelb schwenken.

Eine wunderbare  Beilage zu Wild, Braten , Sauerkraut….

Einfach guuut!IMG_1188

Aller Anfang ist schwer…

8573153_1f40c03b04_dUmzug ist immer mit Suchen, viel , viel Arbeit verbunden. Meinen „alten“ Blog habe ich leider nicht mitgenommen.
Dies ist mein Versuch, die Beiträge aus den vergangenen 5 Jahren wieder zu aktivieren.

Komplizierte Lade- u. Kopiervorgänge – der Blog taucht bei Google nicht auf.

Ja und wir bekomme ich Bilder eingefügt?

Der „alte“ Blog wird vielen sehr viel Freude machen und bietet für heute Lesestoff für die nächsten Tage