„Servus April- genug gemacht was er will….“

Irgendwie – trotz der Lockerungen – bleibt ein mulmiges Gefühl –

Die sich überstürzenden Kriegsereignisse in der Ukraine belasten wohl jeden.

Die Politik in Deutschland wird immer mehr vom Quotenverhalten bestimmt.

Traurig ist es für mich immer wieder festzustellen, dass keine Gelegenheit ausgelassen wird, um Parteipolitik zu betreiben.

Die Regierungsmannschaft – bis auf ganz wenige Ausnahmen – überzeugt nicht. Sinnloses „Geldverteilen“ – was andere wieder büßen müssen, kann nicht das allheilmachende Konzept sein.

Machtlos stehen wir als einzelnes Individuum da, dabei hatten wir Krieg, Teurungen doch längst vergessen, verdrängt.

Jeder soll konsumieren- sich den neuesten Fernseher… leisten können, Ausbeutung gewisser Berufsgruppen nehmen wir billigend in kauf. Disquonter überbieten sich mit immer neuen Tages-Wochenangeboten – dabei braucht dies meist kein Mensch.

Die Chance gilt es zu nutzen, sich wieder auf unsere Werte zu besinnen. Auch andere sinngebende, kostenlose Aktivitäten können glücklich machen.

Die Lebensmittel bekommen erstmals wieder die Beachtung, die ihnen gebührt. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn man Basiseinkaufs- bzw. Grundkurs Kochen mal finanziell unterstützen würde, anstatt Einmalleistungen unters Volk zu werfen, womit wieder konsumiert wird und der Staat wieder profitiert.

Genug, alles neu macht der Mai.

Der April war für mich wieder mal ein echter April, wie man ihn sich vorstellt.

Einwenig Sommer, einwenig Winter und die Erkenntnis, dass die Natur sich nicht täuschen läßt. Jedes Jahr sprießt der Bärlauch, die Wälder verwandeln sich in eine grüne Oase, die Kinder warten auf den Osterhasen.

Mit meinen Aprilbildern möchte ich Euch einwenig erheitern

April 2022

Bleibt negativ und positiv zugleich – alles neu macht der Mai.

Bis bald

schönes Wochenende

M. Kuhl

„Februar servus, ade, goodbye …“

Diesen Monat werden wir nie vergessen können. Dabei begann er recht hoffnungsvoll. Die ersten warmen Strahlen wärmten mein Gesicht,

die Pandemie irgendwie scheinbar gebannt,

die Krähen grüßten fast schon charmant,

mit Vogelgezwitscher erwachen die Tage,

der Frühling naht keine Frage

Reisepläne hab ich geschmiedet schon ganz konkret,

schauen wir mal was tatsächlich geht.

Die Narren halten der Weltpolitik den Spiegel vor,

so mancher ist jedoch taub auf diesem Ohr.

Mit Johann Wolfgang von Goethe schick ich meine Leser in den März,

Denken verursacht oft Schmerz.

Da steh‘ ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!
Heiße Magister, heiße Doktor gar,
Und ziehe schon an die zehen Jahr‘
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Schüler an der Nase herum –
Und sehe, daß wir nichts wissen können!..“

Bis bald

M. Kuhl

„Isaria die starke Frau“

Isaria von Flauchern die Starke

Da schaut ihr und könnt es nicht fassen, Isaria regiert mit starken Armen und hat kein Erbarmen mit den dummen Menschen die stören die Natur bei Ihrem Erwachen.

Die Krone ist noch nicht vollständig gewachsen oder kommt sie in die Jahre und es fehlen ihr die Haare ?

Gedemütigt an warmen Sommertagen konnte sie den Rauch nicht mehr ertragen, überall Berge von Müll von spät bis früh, enden tut das nie.

Sie hat den Winter arg genossen, obwohl nicht viel Wasser die Isar ist runtergeflossen.

Egal jetzt streckt sie sich dem Horizont entgegen,

das Frühjahr naht, welch ein Segen.

Gregor die Krähe ist auch schon da

„Lebensmittel – Luxus – zum Sattwerden?….“

(Werbung, da Namennennung)

Ein Großteil der Menschen geht – fährt in den nächsten großen Supermarkt und nimmt einen großen Einkaufswagen (animiert zum Füllen), hat einen Einkaufszettel – auch heute noch in der Zeit des allgegenwärtigen Smartphons.

Jetzt geht es los, zielorientiert – psychologisch manipuliert- arbeiten sie den Wochenendeinkauf ab. Gemüse, Fleisch, Mehl, Eier, Butter, Wein, Süßigkeiten…, dann Waschmittel, Duschgel, Putzmittel – hier und da eine nichtgeplanter Spontankauf – ist ja im Angebot. Der Bäcker befindet sich gleich am Ausgang, ebenso der Hähnchenstand – fürs schnelle Mittagessen.

Alles erledigt für die ganze Woche. Zeitaufwand maximal 1 1/2 Stunden, einschließlich Anfahrt.

Wieso funktioniert das bei mir nie. Seit Jahren besteht hier die streitige Diskussion.

  • Eier würde ich nicht im Supermarkt kaufen, sondern auf dem Markt oder beim Bauern direkt.
  • noch legewarm kann man sie entnehmen – ich schmecke, dass sie nicht mit Fischmehl gefüttert wurden und sie frei rumlaufen durften
  • Gemüse – kommt doch auch aus der Großmarkthalle – so mein Gö-GA
  • mag sein, aber….
  • mein Wirsing, mein Kraut, meine Suppengemüse bringen die Erzeuger selbst zum Markt. Die alten Kartoffelsorten für meine Schupfnudeln, Bratkartoffel…. erkenne ich sofort
  • Fleisch geht gar nicht – da habe ich konkrete Vorstellungen
  • angestrahlt – schön rot präsentiert, Hackfleisch fertig in der Auslage
  • Niemals
  • mein Wammerl (ein großes Stück, eingewickelt im Leinentuch) gibt die richtigen Speckchips, Speckwürfel, wann immer ich es brauch. Es ist nicht nass, schimmelt nicht.
  • das blöde Suppenhuhn muss nicht fett sein, um eine gute Brühe zu geben
  • aber es sollte aktiv gelebt haben. Das schmeckt man! Glaubt es mir.
  • Mehl, Hauptsache im Angebot für 0,59 Cent kann niemals gutes Brot, Kuchen… ergeben. Abgesehen von dem Nährwert.
  • Gewürze, schnell im Supermarkt gerafft, fertig pulverisiert würzen nicht
  • natürlich sind sie preiswerter
  • aber meine Gewürze, frisch im Mörser gestoßen, bzw. im speziellen Gewürzladen erstanden, geben dem Gericht erst das Leben und sind durch nichts zu ersetzen.
  • nicht jeder kann über einen guten Markt verfügen
  • nicht jeder hat Muße und Zeit, sich mit dem Einkauf derart zu beschäftigen
  • aber glaubt mir es macht riesigen Spaß nur die besten Produkte zu suchen
  • erst dann schließt sich der Kreis des Kochens mit Genuß und Leidenschaft.
  • Weniger ist mehr auch beim Lebensmitteleinkauf.

Heute hole ich frisches Sauerkraut – lose vom Fass – Eier bei meiner Eierfrau auf dem Markt – vielleicht hat sie eine schöne Entenbrust, wenn ich Glück habe.

Einwenig gute Schokolade für das Adventspaket an meinen Sohn, die er soo mag.

Mein Spätzlemehl schleppe ich im Rucksack – direkt hinterm Hofbräuhaus – gibt es die Hofbräuhaus Kunstmühle. In den nächsten Tagen werde ich Kürbisspätzle, Nussspätzle, Mohnspätzle aus guten Eier und dem wunderbaren Mehl auf Vorrat produzieren. An Weihnachten zum Wild sind sie immer willkommen und auch nach einem langen Spaziergang die geliebten Käsespätzle eine willkommene Mahlzeit.

Spätzlemehl
Schupfnudeln Mohnvariante mit Spätzlemehl angreichert

Gute Lebensmittel sind kein Luxus, gezielt eingesetzt bereichern sie das Leben ungemein und wie heißt der Spruch: „Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken..“(Johann Wolfgang von Goethe) gilt auch für unsere Lebensmittel in der heutigen Zeit.

Es macht im übrigen riesigen Spaß, Abwechslung in die Küche zu bringen.

Ein schöner, kalter Dezembertag, bestimmt macht er mich hungrig –

Heute gehe ich zu Fuß, mir fehlt die Bewegung. Das Schwimmen ist beschwerlich geworden – trotz Impfmung ist ein weiter Test erforderlich.

Erst im Januar kann ich mich boostern lassen, vielleicht hat sich dann schon etwas geändert.

Mit einem kleinen winterlichen Eindruck wünsche ich Euch viel Spaß beim „Hamstern“ und Vorbereiten. Bleibt gesund bis bald.

„Platzreife, Backreife, Kochreife….“

  • Erfahrung
  • Wissen
  • handwerkliches Können
  • perfekte Produkte
  • Kreativität
  • Mut
  • Geschick
  • Geduld
  • sensible Geschmacksnerven
  • Ausdauer
  • Liebe pur

Dies sind die Schlagwörter, die beim Kochen, Backen, Kreieren, Kombinieren den Taktstock schwingen.

Rezepte, aufs Gramm abgewogen, mit der Stopuhr versehen, automatisiert sollte man so schnell wie möglich vergessen! (Ausnahme Backrezepte, bzw. bestimmte Nachspeisen, bedürfen einer gesonderten Akribie)

  • geben sie Ihrem Gericht, Gebäck ihre Handschrift
  • lassen Sie sich auf ihre härtesten Kritiker ein
  • reden Sie beim Essen, über das Backen, die Handwerkstechnik
  • schenken Sie den Foodfotografien keine Bedeutung
  • sie sind nur ein willkommener Anreiz für Ihre Interpretationen
  • entwickeln Sie Ihren persönlichen Geschmack, der sich nicht täuschen läßt
  • nur so gelingt das sichere Abschmecken

Erst wenn Ihre Zunge bitter, salzig, scharf, sauer, süß lernt zu schmecken ist der Koch, die Köchin auf dem richtigen Weg zur Kochreife.

Genug ! Versteht eh keiner, will keiner lesen.

Hier nochmal die Anregung für die nächste Woche in Bildern:

Herbstküche, mal deftig, mal süß, mal vegetarisch.

  • und denkt dran, 1 Messerspitze Natron hält den Wirsing grün,
  • beschleunigt das Garwerden der Bohnen, bzw Hülsenfrüchte
  • 2 Eßlöffel feine Haferflocken, anstatt Kartoffelmehl, ergeben einen wunderbar, lockeren, innen weich – außen knusprigen – Raiba Datschie (Kartoffelpuffer)
  • halb Olivenöl/ halb Butter ist die ideale Basis für das Braten von Fisch, Lammfilets, Wild
  • Gewürze selber mörsern ist das Geheimnis meiner Wok-Gerichte

Alle Rezepte dieser Foto’s findet Ihr sicher auf meinem Blog.

Eine wunderschöne, stressfreie Woche bis bald

M. Kuhl

„Der Ton wird härter….“

(Werbung da Namensnennung)

Eigentlich hatte ich das Bloggen für den Monat Juni abgeschlossen.

Das Wetter ist sommerlich warm, ein kleiner „Schwimm“ ist immer drin und ganz nebenbei erledigen sich die diversen Einkäufe, die man coronabedingt immer aufgeschoben hat.

7:30 leichter Nieselregen – das paßt mir gar nicht, denn um 9:20 Uhr sollte ich meinen neuen Pass abholen

Noch eine 1/2 Stunde dösen, dann wollte ich aufstehen.

Verschlafen….

Der Fußballabend war lange und aufregend gewesen.

Meine „Bergziege“ wieherte schon, der Sattel war trotz Abdeckung nass.

Meine schöne graue Leinenhose somit auch nass und wie das aussah könnt ihr euch vorstellen.

Egal ich musste in die Pedale treten, um rechtzeitig anzukommen

In knapp 10 Minuten hatte ich es geschafft – Fahrrad ordnungsgem. geparkt und angebunden.

Eine sehr freundliche Mitarbeiterin des KVR übergab mir den Pass und seufzte ganz leise: “ Ach schön, dass es auch ganz normale Leute gibt…“

Nachdem sie einer jungen Frau bestimmt 10 Minuten erläutert hatte, welche Unterlagen für eine Abholung dringend benötigt werden.. Sie wollte es nicht verstehen, immer wieder argumentierte sie: „aber wieso muss ich , brauch ich, soll ich.. Wieso ist dann der Pass abholbereit?“

Die junge Deutsche Frau – wollte es nicht einsehen…“

Aber dann sollte der Tag eine andere Wendung nehmen

Mein Fahrrad, wo war es? Ich hatte es doch angebunden, weg vom Gehweg auf den extra hierfür vorgesehenen Randstreifen.

Meine Bergziege war völlig zugeparkt. Ein Fahrrad mit Kinderanghänger versperrte mir den Weg zum Rad.

Ich hob diesen Anhänger an und schob weg, um meine Bergziege aus den Zwängen zu befreien. Das Fahrrad vom Anhänger brauchte ich gottseidank nicht zu bewegen.

Plötzlich schrie auf der anderen Straßenseite vom Eingang des KVR ein Mann

(liebe Leser entschuldigt die jetzt wiedergegebene Sprache und Ausdruckweise)

„Was machst Du da, Du Missgeburt ? Ich hau Dir auf’s Maul“

Daraufhin sagte ich ganz sachlich und mit angemessener Schärfe

“ Was möchten Sie von mir, bitte äußern sie sich in einer angemessenen Sprache und kommen zu mir rüber..“

Der Mann (Alter 35-40)

„Halt Dein Maul, Du Missgeburt, ich schlage Dir die Fresse ein…“

Meine Antwort erneut:

„Schade, dass sie offentsichtlich wenig sinnvolle Wörter der Deutschen Sprache gelernt haben. Die Beleidigungen sind unverschämt und ihre Drohungen bestätigen, dass sie offentsichtlich erhebliche Probleme haben. Außerdem kann ich nicht halten, was ich nicht habe!“

Er lief davon in das Gebäude des KVR (Kreisverwaltungsreferat der Stadt München)

Hier holt er sicher seinen Pass, seine Aufenthaltsgenehmigung ab?.

Meine Bergziege mittlerweile ist sie in die Jahre gekommen, etwas schwerfällig ist sie geworden, obwohl ich sie immer gut gepflegt habe. Der Mister „Ritzel-Kitzel“ hat schon einwenig geschraubt, die abgenutzten Ritzel ausgetauscht. So richtig schnell – wie früher – dachte ich ist sie wirklich nicht mehr – und es liegt nicht an mir.

Seit ein paar Wochen leite ich immer die Blogeinträge von :https://tausendkilometer.wordpress.com/

an meinen Gö-Ga dem Ingenieur weiter – bislang ohne Erfolg .

Er ruht in sich und will mir ein neues Fahrrad einreden.

Mit meiner Bergziege habe ich unzählige Strecken zurückgelegt. Sicher mehr als 15000 km.

Der Mister „Ritzel-Kitzel“ (ortsansässiger Fahrradladen) ist zwar ein seltenes Original – vielleicht versteht er mich.

Heute radele ich in die Stadt, ein paar Besorgungen, am Viktualenmarkt vielleicht mal….

Bis die Tage in der Hoffnung, dass mir weitere „Zwischenfälle“ erspart bleiben.

Ach schaut mal, was ich für heute Abend vorbereitet habe

kleine, saftige Doraden warten auf ihren Einsatz

M. Kuhl

„Sommer bleib hier….“

(ohne Worte….)

Meine Lieblingsfrühjahrsblüten ….. , die Isar nach dem großen Regen – muß sie erstmal die lästigen Geister verscheuchen…, die Müll hinterlassen, die Ruhe der Natur stören und vom Feierwahn befallen sind….

Verschiedene Versuchsreihen habe ich derzeit am Laufen

  • fermentierte Nudeln (auf Sauerteigbasis)
  • Einkorn – backfähig ? –
  • optimierte Grillgerichte ….. Beilagen , Dips, Pesto

Ehrlich, manchmal muß ich einfach nur die Natur besuchen und die Hoffnung steigt, dass ich bald eintauchen kann in das kühle Nass der bayrischen Seen.

bis bald

eine schöne Woche!

M. Kuhl

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…“(Matthäus 4,4)

(Werbung, da Namensnennung)

Diese Ausführungen stellen eine reine persönliche Meinung dar. Ähnlichkeiten mit Aussagen lebender oder toten Personen sind rein zufällig

„Es dient hier als biblisches Motto, das aufrütteln soll, zum Einhalten bringen und zum Nachdenken darüber, dass die Sicherung der täglichen Bedürfnisse dem Lebensweg noch nicht Sinn, Orientierung und Halt im Leben gibt, dass man sich geradezu verlieren kann in der Hast nach dem vermeint-lich Wichtigen, das sich doch als Nebensache erweist, sobald man zur Besinnung kommt und zum Nachdenken darüber, was das Leben wirk-lich trägt. Der Verzicht auf das Brot, das wir zwar zum Leben brauchen – von dem wir aber alleine nicht leben können – eröffnet ganz neue Erfahrungswerte , die das Leben bereichern – neue Perspektiven eröffnen… “

Die Lockdownverordnungen könnte man als Fastenverordnung interpretieren und auf Neuerung, Offenbarung von neuen Werten, neuen Lebensformen, neuen Möglichkeiten werten.

Wie man diese zwingenden Erfordernisse umsetzt, darüber kann man wahrlich streiten. Teilweise kann man eine klassische Bevormundung feststellen. Schon in der Pädagogik hat man lange eingesehen, dass das Prinzip „Lohn und Strafe“ nicht tatsächlich zielführend ist.

Keine kreativen, innovativen Ansätze werden gesucht. Keine Linie wird sichtbar. Die Zahlen die politisch geprägt sind, sind nicht wissenschaftlich einwandfrei belegbar, wie viele verschiedene Stimmen kundtun.

In der Innenstadt in München hat sie dieses Jahr tatsächlich begonnen

„Die staade Zeit“ Keine hektische Betriebsamkeit macht sich breit, keine Touristen bevölkern die Straßen und Plätze. Gestern konnte ich meine Besorgungen schnell erledigen. Aber ehrlich, die kleine Einkehr hat mir schon sehr gefehlt. Einen guten Rotwein, bei der Kälte , das Treffen mit Kollegen an der Residenz, der Duft von Glühwein….

Der Christbaum kommt mir dieses Jahr auch einwenig kleiner vor.

Weihnachtsbaum 2020 Rathaus München

Das was eine Großstadt ausmacht, Theater, Konzerte, ein gepflegter Restaurant-Besuch vermisse ich ganz arg. Da hilft es auch nicht die Wohnung zu dekorieren, zu kochen oder sich ein Heimkino einzurichten.

Die Stadt lebt nicht mehr. Ich versuche , die staade Zeit zu nutzen…

Wenn wir alle brav sind, kann ich ja mit meinem Stollen, meinem selbstgemachten Glühwein in der Thermosflasche eine kleine Stadtwanderung arrangieren,-selbstverständlich nur im ganz kleinen genehmigten Kreis- bevor der bayrische Krampus uns wieder zum Daheimbleiben verdammt.

Schaut mal wie schick sich die Stadt gemacht hat.

Allen wünsche ich eine schöne, geruhsame Staade Zeit!

„Schwer mit den Schätzen des Marktes beladen ….“

Mir ist schon bewußt, dass in jedem Menschen der Sammlertrieb steckt. Seit frühester Kindheit sammelte ich mit meiner Großmutter – in halsbrecherischen Aktionen – Brombeeren, Holunder, raffte Kartoffel, Ähren bei Wind und Wetter und war immer ganz Stolz, wenn die Körbe , Eimer sich füllten und wir manchmal keuchend im Tal ankamen.

Dann wurde die hart gesammtelte Pracht verarbeitet. Ganz schnell waren die Vorräte aber wieder dahin – bei 9 Personen kein Wunder.

Dieses horden, sammeln kann ich nicht ablegen.

Gestern war mein Markt- u. Einkaufstag. Derzeit gibt es wunderbares Gemüse, Obst, Beeren….und da München bekanntlich die nördlichste Stadt Italiens ist, konnte ich meinen gliebten Tropeazwiebeln, wunderbaren Zucchinis – bzw. Zucchiniblüten, Netzmelonen, weißen Pfirsichen, Bohnen, frischem Knoblauch, Kräutern, Fenchel, luftgetrockneten Schinken, Fenchelsalami,  Pecorino … nicht widerstehen.

Außerdem gab es wunderbaren Pulpo – ich erwischte die letzten – natürlich 1,8 kg , tolle Sepiatuben  – zum Füllen ideal! So wie ich es in Sizilien gegessen hatte.

Die herrlichen  Cherrytomaten mußte ich gleich  kgweise erstehen, denn sie sind jetzt richtig gut… Meine Tomatensugo  wird heute leise vor sich hinköcheln aus den herrlich, aromatischen sizilianischen Cherrytomaten – purer Luxus!

Meine Tochter begleitete mich auf meinem Beutezug. 4 Satteltaschen prall gefüllt, die Fahrräder waren  kaum zu lenken.

Dabei ist eigentlich keiner dieses Wochenende da, der Sohn weilt auf Mallorca, die Tochter

„Mama ich bin aber am Samstag nicht da….“

Heute Samstag 14.24 Uhr beginne ich mit dem „Verarbeiten“.  Der Auberginenauflauf hält sich, den Pulpo habe ich schon gekocht. Jetzt kann ich entscheiden, ob es Pasta mit Meeresfrüchen… gegrillte, gefüllte Sepietuben…gibt.

Die herrlichen Spitzpaprika werde ich vorbereiten und dann  – wenn es wieder Sommer wird in München – holen wir all die Schätze aus meinem gelben , riesigen Loch  und freuen uns, dass keiner am Herd stehen muß.

Sorry ! So nennen wir unseren großen Kühlschrank. Doch heute habe ich ganz viel zu schnippeln, zu köcheln. Eigentlich ist die Küche gerade auf Hochglanz, aber dann kocht es sich am besten!

Schönes Wochenende!

„ein kleiner Sommerhauch…..“

Wer liebt es nicht nach Feierabend  – mit einem  leichten Sprizz den Abend einzuläuten.

Zuschauen, wie die Last des Tages den Menschen von der Seele fällt. Das neueste Sommerkleidchen  mal ausführen. Ein kleines Konzert im Freien genießen oder die Bierkartenkultur pflegen….

Dieses Jahr muß man , wenn  der Tag es zuläßt alles stehen und liegen lassen und genießen…

Hier ein kleiner kulunarischer Spaziergang durch München…..

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Hier unweit vom Ostbahnhof, gibt es für mich den besten original italienischen il Caffè, mit kleinem italienischem Gebäck… ein schattiges Plätzchen  wunderbar.

Steckbrief: Ostbahnhof , Richtung Weissenburger Platz….

Da ich keine „Schleichwerbung“ machen möchte  überlasse ich jedem diese noch nicht „entdeckten Schätze“ selbst herauszufinden -dürfte  allerdings nicht schwierig sein-.

So schlenderte ich an dem schönen lauen Abend mit meiner Tochter abseits der Touristenströme und entdeckte das ein oder andere Kleinod.

Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem bestimmten Obststand.  Für eine Geburtstagstorte brauchten wir besondere Beeren von besonderer Qualität. Die Torte wurde ein voller Erfolg! Frische Beeren, dreistöckig …. Leider wie immer Backmarathon in  letzter Minute – Folge: keine Fotos und wir fragen uns am nächsten Tag.

„Hast du’s aufgeschrieben?? , Nee , DU ?“ Wir backen nicht nach Backbuch, wir denken uns immer etwas aus -….

Lieferung erfolgt und bevor wir ein Foto gemacht haben, ist die Torte weg.

Stundenlang waren wir unterwegs,  alle verfügbaren Außenplätze der netten Bars,  Restaurants besetzt, die Füße schmerzten schon.

Ach, kurz noch über den Markt…. „Grüß Dich Alter Peter“

 

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Und dann hatten wir einwenig Hunger auf nette Kleinigkeiten , einfach beim Gärtnerplatz gerade aus in  Richtig Glockenbach…..

Schaut es Euch an:IMG_1752IMG_1754 1

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Wir schmolzen dahin , der Weisswein war vorzüglich – Die kleinen Überraschungen auf dem  Heimweg .

Nur eine Woche später –  wollte ich mit meinen Freundinnen wieder draußen zwischen Häuserfronten einfach auf der Straße sitzen ratschen und die tolle Tapas – Küche genießen

Doch daraus wurde leider nichts: „Sie haben nicht reserviert“…..

Das ist München ! Dienstag Abend 18:30 Uhr ! Das Lokal war leer. Man bot uns bei schönsten Sommerwetter  – den hinterletzten Tisch an.

Dankend lehnten wir ab, schließlich haben andere auch nette Überraschungen.