„feurige Soße – Reisevorbereitungen …“

(Werbung, da Namensnennung)

Die versprochenen Biergarteneindrücke konnte ich noch nicht liefern – sorry –

Das nette Ehepaar aus Dachau, der schöne Sonntagnachmittag…

Wieder blieb keine Gelegenheit ein paar Fotos zu schießen.

Aber meine Portion Spirerips von gestern Abend will ich Euch nicht vorenthalten, dazu Augustiner vom Faß und die Welt ist in Ordnung.

Spirerips

Das erfrischende Bad in der Isar, die leidigen, gegerbten Isarmänner fortgeschrittenen Alters – erheben sich, wenn ich ins Wasser stapfe, läßt sich täglich genießen.

Meine Balkongärtchen halten mich auf Trab und jetzt soll ich auch noch Koffer packen – Reiseapotheke – , der Herr Sohn hat sich angekündigt –

Mir reichte es – erst mal einen ausgiebigen Stadtbummel und einen klassische italienische Erfrischung – dann mal schauen, was sich deligieren läßt an Haushaltspflichten.

Campari Soda

Doch jetzt zu meiner Spezialsoße, nach der sicherlich jedes Grillfleisch lechzt.

Zutaten:

  • rote, kleine Frühlingszwiebeln
  • ein Stück Ingwer frisch
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • eine 1/2 geschälte Spitzpaprika ( gerne auch vorher gegrillt)
  • 1 Dose Tomaten gestückelt –
  • 2 Eßlöffel Olivenöl
  • 1 kleiner Schuß Whisky
  • 1 kleine Chilischote – ohne Kerne –
  • Gewürze: Sortiment „Gewürze der Welt „:
  • je einen1/2 Teelöffel Bio Vadouvan, Drachenfeuer-Curry, Bio Orientcurry
  • eine kräftige Messerspitze geräuchertes Paprika, spicy
  • eine Prise geräuchertes Salz
  • frischen Koreander

Zubereitung:

  • Zwiebel, Knoblauch,Ingwer, Paprika, Chilischote klein schneiden und im Olivenöl andünsten
  • mit dem Whisky ablöschen und einköcheln lassen
  • dann die gestückelten Tomaten angießen und köcheln lassen
  • wenn sich eine schöne sämige Konsistenz gebildet hat, die Gewürze hinzufügen
  • mit Koreander bestreuen und zum Fleisch, Fisch, zur gegrillten Wurst genießen
„feurige Grillsoße“

„Currywurst“

Tipp:

  • Kartoffel waschen mit Schale in hauchdünne Scheiben auf dem Allesschneider (oder Brotmaschine genannt) schneiden
  • und fritieren

Schönes Wochenende, viel Spaß beim köcheln, grillen, sonnen ……

Bei mir geht die Sonne gerade unter…

Sonne geht

„Speisekarte, Menükarte..“

Was soll ich sagen, die Tage werden jeden Tag einwenig heller, es sprießt und dennoch der Wettergott hadert mit sich. Die Nächte immer noch viel zu kalt, die Sonnenstunden sind unberechenbar.

Mein Unruhezustand läßt mir kaum Zeit – Schwimmen, Laufen, Lesen, „Stadttermine“,Hausputz, Ausmisten,Einkaufen, Gartencenter, kleiner Ausflug mit dem Gö-Ga….

Organisation ist alles!

Diese Woche gibt es mal wieder die geliebte Walnußkruste

Brot der Woche

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731247

Walnußkruste

Den Winter endgültig verabschieden möchte ich mit meinem Fleisch-Kichererbseneintopf. Dann ist aber mal Schluß

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732800 mit den Hülsenfrüchten (Linsen, Bohnen….)

raffiniertes Kichererbsen-Kalbsfleischgericht

Tipp:

  • den Eintopf mit frischem Schnittlauch, Bärlauch ergänzen

Sie liegen mir schon wieder in den Ohren: “ Bärlauchknödel, Rote Beete -Knödel, die wären doch nochmal soo guut.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730994

rote Beete Knödel – im Werden
Bärlauchknödel

Tipp:

Gerade gestern habe ich es ausprobiert und es hat wunderbar funktioniert.

Die Knödel lassen sich nämlich wunderbar einfrieren, weder der Geschmack noch die Konsistenz verändern sich beim Wiederauftauen und genießen.

Wer Knödel auf Vorrat produzieren möchte, kann allerdings mit den Gewürzen etwas großzügiger sein.

und so gelingt es :

  • Einfrieren der ungekochten, bzw. gekochter Knödelmasse
  • Knödel formen und einzel auf einen Teller bzw. Platte in die Gefrierschublade geben und gefrieren (ca. 2 Stunden)
  • dann die Knödel einzel in Frischhaltefolie einwickeln und in eine Gefrierbox oder Gefrierbeutel geben
  • sie halten so ca. 6 Monate.

Auftauen: einen großen Topf mit Wasser aufstellen. Das Wasser darf nicht kochen!!! Den Siedepunkt nicht überschreiten.

Die Knödel mit der Folie in das Wasser geben. Je nach Größe der Knödel steigen sie in den nächsten 20-25 Minuten auf. Jetzt die Folie, soweit sie noch nicht abgefallen ist entfernen und servieren.

Also viel Spaß bei Eurem nächsten Knödeltag.

Schnell ein Süppchen gefällig, bevor wir ausschwirren oder wenn es mal wieder so kalt ….

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729638

Griesnockerlsuppe

Einwenig Sehnsucht nach Sommer, Reisen habe ich schon.

Diese Vorfreude kombiniere ich mit meinem etwas eigenwilligen „Fischgericht“

Mittlerweile kann man ja in den gutsortierten Fischläden die Tuben auch ohne Vorbestellung bekommen und sie sind auch meist nicht teuer.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20727096

Ja und etwas ganz Gesundes – mit etwas Spargel – habe ich diese Woche auch für Euch.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729350

Emerrisotto

Was Süßes – ja , das braucht der Gö-Ga

Am besten etwas mit Rhabarber meint er..

Bitteschön:

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/18375162

Rhabarbersaft

Tipp:

Diesen Rhababersaft unbedingt kochen!!

Mit Prosecco und einwenig Minze der ideale Frühlingsdrink – nicht nur für Damen!

Verabschieden für diese Woche möchte ich mich mit einem kleinen Blütengruß

Bleibt fit! Bis bald M. Kuhl

„Home-bakery -selfmad brot – Semmel – Sauerteigbrote …“

Jeden Tag eine neue schlechte Nachricht über anstehende Teuerungen, Verknappungen machen uns das Leben nicht leichter.

Ehrlich, seit Tagen verbreitet das Internet, dass die Lebensmittelpreise steigen, ab nächster Woche…

Ich empfand es als eine aggressive Werbeaktion der großen Discounter. Die Lager müssen geräumt werden, damit man nicht umpreisen muss. Schaut man genau hin, sind dort viele Artikel betroffen, die man eigentlich eh nicht braucht oder kauft.

Soweit die Grundnahrungsmittel betroffen sind (Brot, Mehl, Gemüse, Obst) trifft es manche Familien schon arg. Aber braucht man dieses Überangebot, die riesigen Mengen an Brot und Lebensmittel, die teilweise frisch entsorgt werden, wirklich?

Wenn ich die Einkaufswägen beobachte, kann ich feststellen, dass sehr viele Fertigprodukte, Tütengerichte und Lebensmittel die keinen Nährwert enthalten, gekauft werden.

Jahreszeitliche Küche, mit einem kleinen Wochenplan würden das Budget schon enorm verbessern.

Mit minimalen Aufwand lassen sich oft wertvolle, leckere Gerichte zaubern.

Gerade jetzt, in der Jahreszeit ist eine deftige Brotzeit mit selbstgebackenem Brot, verschiedenen Aufstrichen doch sooo guuut.

Mit einwenig Übung sind die Back- und Gärprozesse einfach in den Alltag zu integrieren und das Altbrot kann auch wieder verwendet werden für das nächste Brot.

Der Start wäre das Herstellen eines Hefewassers, mit welchem die zukünftige Fütterung der Teige jederzeit möglich ist. Es macht – besonders mit Kindern Spaß – diese Prozesse zu begleiten. Der Besuch einer Getreidemühle im Umland ist ein Ausflug wert – bzw. . kann man in München eine Mühlenführung organisieren (verbunden mit einer Stadtrallye – sicher auch für Kinder ein toller Tag-).

Heute möchte ich Euch einige meiner Brotschätze näher bringen.

Allsamt haben diese Rezepte die Qualitätsprüfung von Gö-Ga und der Familie überstanden und sind als besonders gut bewertet worden. (das will was heißen, wo immer nur kritisiert, gemeckert wird)

Starten wir mit dem einfachsten Brot, dem Pfannenbrot. Die Mehlsorte ist beliebig austauschbar und Trockenhefe oder frische Hefe aus dem Supermarkt läßt das Gelingen nicht scheitern.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732786

Pfannenbrotrohlinge
Pfannenbrot mit Kichererbsencurry

Gerade in der Zeit vor Ostern backe ich das Eierkäsbrot häufig. Es ist einfach und schnell gebacken und auch für Anfänger geeignet.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20725771

Hefebrot Eierkäse
Eierkäse aus Kuhnhöfen im Westerwald mit Eierkäsbrot von Oma Brigitte

In der Zwischenzeit kann das Hefewasser angesetzt werden und der Roggensauerteigansatz täglich gefüttert werden.

Hier findet hier sicher viele Anleitungen im Internet.

Meinen Roggensauerteig habe ich mit 100 gramm Roggenmehl Type1370 und 100 gramm warmen Wasser angesetzt und ihn so über Jahre fortgeführt.

Der Ansatz des Hefewassers ist auch denkbar einfach.

  • in eine Glasmilchflasche geben wir 3-4 Datteln wichtig ungeschwefelt!
  • auch getrocknete Aprikosen -ungeschwefelt –
  • getrocknete Tomaten eignen sich hervorragend
  • 1 Eßlöffel besten Imkerhonig
  • füllen die Flasche zu 3/4 mit warmen Wasser auf
  • kräftig schütteln
  • an einem warmen Plätzchen auf der Fensterbank stehen lassen
  • immer wieder mal schütteln
  • nach 3-5 Tagen steigen die Früchte auf
  • beim Öffnen zicht es
  • daher niemals ganz zudrehen, immer den Deckel locker draufdrehen
  • Explosionsgefahr!
  • schon kann das Hefewasser eingesetzt werden
  • es wird immer wieder auf die gleiche Art aufgefüllt
  • und wird richtig triebstark, so daß man ohne Industriehefe auskommt.
Hefewasser im Werden

Irgendwann kauft ihr kein Brot mehr – oder nur in seltenen Ausnahmen –

Wie wärs als nächstes mit herrlichen Olivenbrot zu Ostern.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731794

Olivenbrot

Tipp: die verschiedenen Teigführungen und Ansätze gelingen von selbst.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730132

Viel Spaß beim Starten der Brotbackarie. Von Mißerfolgen solltet ihr Euch nicht bremsen lassen.

Tipp: Brotbacktag – mehrere Brote backen und einfrieren. Einfach aus dem Kühlfach nehmen auftauen lassen und genießen. Der Geschmack und die Frische bleibt erhalten.

Weitere Brotempfehlungen folgen

Schöne Woche und liebe Grüße aus dem eisigen, kalten München

(Montag 9.20 Uhr, – 1 grad , sonnig)

„Vogelgezwitscher…. „

(Werbung , da Namensnennung)

Ab dem Morgengrauen, so gegen 5.OO Uhr setzt es lautstark ein Vogelgezwitscher, mal schrill , mal leise mal selbstbewußt…

So sehr ich mich bemühe, die einzelnen Vogelstimmen erschließen sich mir nicht.

Erbarmungslos scheint die noch „kalte“ Sonne und die noch vorhandene Kälte der Nacht, teilt unmissverständlich mit, es ist noch nicht richtig Frühling ist.

Meine mediteranen Kräuter haben den Winter gut überstanden, die Tulpen und Zierzwiebeln lupfen aus der Erde.

Seit Wochen treibe ich mich rum. Großeinkauf beim Asiaten, Spezialitäten aus der Gegend von Rosenheim (Essig, Spezialsalz u. vieles mehr) , Käse aus Tirol usw. …

Ja und dann genieße ich es Konzerte, Theater und diverse Restaurants aufzusuchen.

Ausgiebig mit Freunden ratschen, essen einen guten Schluck und ich stelle fest – andere sicher auch bei mir – diese Pandemie ist nicht spurlos geblieben. Das bedeutet noch mehr körperliche Bewegung. Schwimmen, Radeln, lange Spaziergänge gehören zu meinem ruhelosen Alltag. Es ist einfach wunderbar!

gefüllte Zucchiniblüten – leicht fritiert
Knurrhahn-Eintopf

Zurück zu meinen Beutezügen:

Bio-Rausch so nennt sich die Firma. Dieser Orangen-Apfelessig ist das „Geheimnis“ meines Kartoffelsalats. Meine Freundin Mona hatte mir diese dekorative Flasche als „guten Aperitiv“ geschenkt.

Trinkessige sind milder im Geschmack als herkömmliche Essige, da ihr Säuregehalt maximal bei sechs Prozent liegt. Sie bereiten den Gaumen aufs Menü vor oder unterstützen nach der Speisenfolge die Verdauung. Aperitif- oder Digestifessige können auf Wein-, Frucht- und Honigbasis hergestellt werden. Klassische Fruchtaperitifessige sind Apfel- und Birnenessige. Aber auch Himbeer-, Johannisbeer- oder Quittenessige eignen sich wunderbar als…..

Mich haut diese „Menüfolge“ ehrlich gesagt nicht vom Hocker – aber bei der Zubereitung diverser Speisen sind diese Essige einfach der Hammer.

https://biorausch.com/

„meine Lieblinge von Biorausch“

Natürlich koche, backe „brutschele“ ich täglich und habe vieles so organisiert, dass ich nicht ständig in der Küche angekettet bin.

Tipp: Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Bohnen, Linsen jedweder art) sind feste Bestandteile meines Wochenspeiseplans.

Die Hülsenfrüchte aus der Dose mag ich ich gar nicht!

Brav weiche ich die Hülsenfrüche ein und gare sie dann fix im Schnellkochtopf. So stehen die Bohnen, Erbsen, Linsen immer bereit für ihren Einsatz. (je nachdem entsteht ein Curry, ein indische Dal-Variante, ein Eintopf)

Ein gutes Drittel verarbeite ich dann zur wohlschmeckenden Paste, welche als Aufstrich, Bindemittel für Soßen, ob warm oder kalt gerne auch zum Pfannenbrot gegessen wird.

Die Rezeptur basiert eigentlich auf meinem Humusrezept und wird immer abgewandelt : Thunfisch in Wasser mit pürieren, fein gehackte getrocknete Tomaten hinzufügen, Meersalzflocken… siehe nachfolgender Link

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731560

oder: indische Gewürze, Knoblauchzehe, Koreander frisch

Linsen-Curry-Paste mit Ingwer und Kurkuma

asiatische Variante mit Zitronengras, Chilli, Limonensaft

zur Zeit ist bei mir der Bärlauchhumus sehr gefragt.

In Marmeladengläser füllen, mit einem Schuß Olivenöl versiegeln.

So hält sich der Aufstrich gut eine Woche und ist auch ein willkommenes Mitbringsel.

Themenwechsel: Leseempfehlung Jonathan Franzen Crossroads

Dieser Roman hat was. Einerseits spiegelt er das nackte Leben und beschreibt schonungslos und dennoch gefühlvoll die einzelnen Charaktäre einer an für sich durchschnittlichen Familie…

Schaut Euch das Wetter an! Mein Rosmarin hat so schöne Blütenknospen angesetzt und muß jetzt diese weiße Last ertragen.

Kochen werde ich heute eine schöne, lange geköchelte Rindsbolognese mit gutem Rotwein, italienischen Tomaten (aus der Dose und getrockneten Tomaten), mit einem schönen luftgetrocknetem Guanciale, die Kräuter werde ich vom Schnee befreien – alles schön vor sich hinköcheln lassen.

Lesen Rotwein genießen und inständig hoffen, dass der Frühling wieder kommt.

Genießt den Frühling – bis bald

M. Kuhl

„Samtpfötchen gefällig ?“

Der Waldboden weich und elastisch läßt mich durch das nahe Wäldchen hüpfen, die Sonnenstrahlen wärmen meinen Nacken. Die Bäume tragen noch kein grünes Kleid und lassen alles in einem warmen, angenehmen Licht erscheinen. Soweit mein Auge reicht, reihen sich Schneeglöckchenteppiche aneinander. Die Natur erwacht, so gewaltig und die Luft ist klar und auch einwenig frisch.

Schneeglöckchenteppich

Das nahe Glück kann ich fast nicht ertragen und in dieser Stimmung entstehen bei mir oft seltsame Rezepte.

Laßt Euch inspirieren, anstacheln – von meinen Samtpfötchen – ganz leise und leicht kommen sie daher.

Zutaten:

(für 2-3 Personen)

  • 500 gramm Süßkartoffeln
  • 125 gramm Hartweizengrieß
  • 40 gramm Einkornmehl Type 630
  • 50 gramm Speisestärke (Kartoffelmehl)
  • 1 Eigelb Größe M
  • 100 gramm Butter
  • 3-4 Eiertomaten
  • 1/2 Bund Petersilie
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Spur Chilipulver
  • Paprikapulver -scharf
  • Meersalz aus der Mühle
  • 1-2 Eßlöffel Olivenöl
  • 1 kleine Schalotte
  • Schluck rosa Gin
  • Parmesan frisch gerieben zum Bestreuen

Zubereitung:

  • 2-3 Süßkartoffel ca. 500 gramm ohne Schale soll es ergeben
  • Süßkartoffel ungekocht mit einer Gabel einstechen
  • im Schnellkochtopf – gut salze -abdämpfen und auskühlen lassen
  • in der Zwischenzeit Tomaten kreuzweise einschneiden , mit kochendem Wasser übergießen und die Haut abziehen
  • die Tomaten beiseite stellen

Teigzubereitung:

  • die Süßkartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken und Mehl, Ei, Kartoffelmehl, Eigelb schnell zu einem Teig verarbeiten
  • nicht viel kneten mit Vinylhandschuhen den Teig locker kneten, alle Zutaten sollten sich homogen verbinden
  • mit Paprikapulver, Salz, einer Spur Chilli würzen
  • und für ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank verfrachten

Die Zubereitung der Samtpfötchen erfordert einwenig handwerkliches Geschick, da der Teig noch weicher ist, wie der normale Gnocchiteig.

Wir arbeiten mit List und Tücke:

  • zunächst bemehlen wir ein Backblech hauchdünn mit Mehl
  • geben in eine große Tasse kochendes Wasser
  • mit einem Teelöffel stechen wir uns nun vom Teig kleine Nocken ab, indem wir den Teelöffel immer wieder ins heiße Wasser geben
  • so bleibt der Teig nicht kleben
  • die Nocken geben wir auf das bemehlte Blech und formen sie einwenig
  • je nach Geschmack , drücken mit der Gabel kleine Pfoten
  • nun setzen wir in einem größeren Topf Salzwasser auf, lassen es aufkochen
  • zügig geben wir die Pfötchen in das siedende Wasser
  • und warten bis die Pfötchen hochkommen
  • 2-3 Minuten ziehen lassen
  • abtropfel lassen
  • Butter in die Pfanne und
  • die Pfötchen kurz hierin schwenken
  • Petersilie hacken und bestreuen
  • final etwas abwürzen , je nach Geschmack

Wer der roten Farbe huldigen möchte – würfelt die Tomaten – schwitzt sie in Olivenöl an – ggfs. ein Spritzer Tomatenmark – ablöschen mit Gin, eine Brise Zucker darf nicht fehlen…

Die Pfötchen mit frischgeriebenem Käse genießen ob in Butter oder mit Tomaten – bleibt Euch überlassen –

Viel Spaß beim Nachkochen

bis bald

M. Kuhl

„Quinoa – Superfood oder Modegetreide ?“

Die letzten Tage habe ich meine Vorräte aufgeräumt, die Tiefkühlschubladen mit Essigwasser ausgewaschen und ein sogenanntes

„Schrank-Kühlfach-Essen“

veranstaltet. Natürlich war Gö-Ga mehr als skeptisch.

„Mach doch das was Du immer gut machst! “

Geht’s noch? Ehrlich, manchmal ist mir in meinem Unruhezustand schon etwas fad und so entstehen Gerichte, Rezepte, Aktionen, Unterehmungen, die das Leben bereichern.

Der erste Schrank:

  • diverse Reissorten, Nudeln, Saaten aus den unterschiedlichsten
  • Ländern, Regionen
  • ja – Bio-Quinoa 500 gramm – Ablaufdatum: 15.3.2022 (kann Getreide schlecht werden ?)
  • Chia-Samen
  • im Kühlschrank:
  • 1 Rest Sauerkraut
  • ein Stück Kren
  • Rest griechicher Joghurt
  • in der Obstetagere – Granatapfel – Elster-Äpfel
  • in der Zwiebelschublade 2-3 französische Schalotten
  • in der einen Gefrierschublade befand sich außerdem Blattspinat

Die üblichen Bratlingrezepte verwenden nicht die vorhandenen Zutaten.

Mein erster Versuch aus diesen Zutaten Quinoa-Bratlinge herzustellen war nicht perfekt. Der Geschmack war zwar nicht schlecht, aber es fehlte die Bindung in der Masse. Auch wollte ich dem Pflanzerl einen Geschmack verleihen, der sich an den Zutaten orientiert.

Neuer Versuch mit den nachfolgenden Zutaten:

Zutaten: (für 4 Personen)

  • 280 gramm Quinoa
  • 220 gramm frisches Sauerkraut aus dem Fass
  • ca. 500 ml Gemüsebrühe (Kochanleitung Reiskocher=Verhältnis 2:1)
  • 2 Schalotten
  • 1 säuerlicher Apfel mittlerer Größe
  • 2 Teelöffel frisch geriebenen Meerrettich (oder einen Eßlöffel aus dem Glas
  • 40 gramm Chia-Samen
  • 3 Eßlöffel grobe Haferflocken
  • 1 Eßlöffel Maisstärke
  • 1 Granat Apfel (je nach Größe reicht auch die Hälfte)

Spinat-Topping

400 gramm Blattspinat

1 Eßlöffel Butter

einen kräftigen Schuß Martini

2 1/2 Eßlöffel Joghurt 10 %

Gewürze:

Salz, Pfeffer, im Mörser gemahlener Kümmel, Muskatnuss, frisch gerieben (natürlich immer ganz zum Schluß)

Sonstiges:

neutrales Bratfett (Sonnenblumenöl, Rapsöl ect) zum Ausbacken und Anschwitzen der Schalotten

1 Stück gute Butter

Zubereitung:

  • Quinoa in kaltem Wasser 5-10 Minuten einweichen
  • abspülen
  • im Reiskocher mit der erforderlichen Menge Gemüsebrühe garen
  • bzw. im Verhältnis 2 Teile Brühe 1 Teil Quinoa im Topf garen, bis das Wasser vollständig verkocht ist. (Ggfs. noch Salz und Pfeffer hinzufügen, je nachdem wie gut die Brühe gewürzt ist.
  • Schalotten klein schneiden, Kümmel mörsern
  • die Schalotten mit 1 Eßlöffel Öl glasig dünsten
  • das Sauerkraut gut ausdrücken und grob klein schneiden
  • den gekochten Quinoa lockern und mit einem kräftigen Stück Butter versehen
  • Sauerkraut, Quinoa, Kümmel, Haferflocken, Chia Samen in eine Schüssel geben
  • den Apfel hineinreiben und den Meerrettich frisch reinreiben
  • mit etwas Pfeffer aus der Mühle versehen
  • 2/3 der gedünsteten Schalotten hinzufügen
  • mit den Händen alles gut vermischen und ca. 20-30 Minuten
  • beiseite stellen (am besten kühl)
  • in der Zwischenzeit den Spinat in eine Pfanne geben und auftauen lassen, immer wieder die Flüssigkeit abgießen
  • dann die restlichen Schalotten kurz fertig dünsten, mit Martini ablöschen, Salz, Muskatnuss versehen
  • warmstellen
  • Granatapfelkerne vorbereiten
  • nun zügig kleine Bratlinge formen
  • das Sonnenblumenöl erhitzen (Kochlöffelprobe)
  • und die Pflanzerl bzw. Bratlinge goldgelb ausbacken
  • in der Zwischenzeit den Spinat mit dem Joghurt pürieren, Joghurt mit laufen lassen, Muskatnußabrieb hinzufügen, ggfs etwas nachsalzen
  • und auf vorgewärmte Teller streichen
  • mit den Granatapfelkernen bestreuen
  • schnell die Bratlinge hinzufügen und aus den hungrigen , skeptischen Essern werden Genussesser
  • guuuut, wow, da nehm ich noch zwei!

Einwenig Aufwand ist es schon, aber es lohnt sich!

Auch die Sauerkrautmuffel sind hier schnell zu überzeugen.

Die Wintersonne lacht mich an, jetzt werde ich einen ausgiebigen Spaziergang machen.

Hoffentlich begegnen mir nicht wieder diese Krapfen, gefüllt mit einer Eierlikörmasse oder Mohn-Zwetschge …..

Eine schöne Restwoche – bis bald

„Wintercouscous und kleine Lammlachse…“

Kalt muß es sein, am besten Minustemperaturen, dann gelüstet es mich nach Deftigem. Sauerkraut, Blut und Leberwurst, ein schöner Barolobraten, langsam im Ofen gegart – Draußen schneit es, der Rotwein wärmt Körper und Seele….

Winterliche Gewürzvariationen – ein heißer Glühwein – Lebkuchen, Früchtebrote auf dem langen Isarspaziergang genießen.

Ich hoffe doch sehr, dass es nochmal richtit zapfig wird und dann…

Heute lade ich Euch ein, mit mir meinen Wintercouscous zu genießen. Die Zutaten sind vielleicht gewöhnungsbedürftig – aber überzeugten letztlich die verwöhnten Gaumen meiner Lieben.

Wintercouscous

Zutaten:

  • 2 kleine möglichst frische Karotten
  • 1 kleine Spitzpaprika geschält
  • 1 Knoblauchzehe
  • 10 cm frischer Ingwer
  • 2 Teelöffel
  • die Kerne von einem Granatapfel
  • 3 kernlose Datteln
  • eine Chilischote ohne Kerne
  • 2 Limonen
  • 1 Bund gehackter Koreander
  • 250 gramm Instandcouscous
  • 2 Teelöffel Ajvar (Aubergingenpaste)
  • Abrieb von einer Zimtstange (ein Hauch)
  • Steinsalz
  • 2 Teelöffel Ras el Hanout
  • bestes Olivenöl

Zubereitung:

  • den Couscous mit einem Eßlöffel Olivenöl und einer kräftigen Prise Salz gem. Packungsangabe – Wasser mit Öl und Salz aufkochen –
  • Couscous hinzufügen vom Herd nehmen, abdecken und 10 Min. quellen lassen.
  • er sollte sich meiner Gabel lockern lassen
  • unbedingt draufachten, dass er nicht zu nass wird ! (d. h. Wassermenge :weniger =mehr)
  • das Karotten, Datteln, Paprika ganz klein schneiden
  • und mit einer Spur Rohrzucker , etwas Olivenöl anschwitzen
  • unter den Couscous heben und mit der Auberginenpaste, Salz Ras el Hanout abwürzen
  • Granatäpfelkerne unterheben
  • alles locker vermischen
  • Salz aus der Mühle
  • Abrieb der Limonen und den Saft hinzufügen
  • 1 1/2 Eßlöffel Olivenöl bester Güte hinzufügen
  • den gehackten Koriander einstreuen
  • und einwenig durchziehen lassen, aber warm halten

Lammlachse:

Zutaten:

  • pro Person 2 kleine Lachse parieren
  • ungefähr 1-2 Stunden vorher aus der Kühlung nehmen
  • Rosmarin, Knoblauchzehen vorbereiten
  • Restvanilleschote
  • 1 kleine Chilischote
  • Olivenöl und Butter

Zubereitung:

  • Pfanne aufsetzen mit Olivenöl und einem Stück Butter
  • auf mittlerer Termperatur erhitzen (nicht zu heiß)
  • Rosmarin, Knoblauch ruhig mit Schale, Chili, ein kleines Stück einer Vanilleschote in das ÖL/Buttergemisch geben.
  • die Lammlachse von allen Seiten rundherum anbraten, so dass sie Farbe angenommen haben
  • dann Herd auf Stufe 1 zurückstellen
  • und gar ziehen lassen und in der Öl-Buttermischung schwenken
  • rosa sollten sie sein!
  • es dauert ca. 10 Minuten, wenn nachdem Anbraten die saftigen Lammfilets langsam garziehen, nachdem sie rundherum angebraten wurden.
  • Wichtig: Herd sofort zurückstellen !

Wer will kann noch eine leichte Soße mit Schalotten, Rotwein reduzieren lassen und mit Butter aufmontieren. Allerdings erforderlich ist es meines Erachtens nicht. Die Lammlachse sind saftig werden kurz mit Meersalz aus der Mühle gesalzen und leicht gepfeffert.

Lecker, leicht, wenn es im Winter mal Frühling ist – genau das Richtige –

Einen guten Schluck verträgt das kleine Gericht sicherlich gerne!

Gut gestärkt, gehen wir ins Konzert, Theater und genießen das Leben, soweit es in diesen Zeiten möglich ist.

P.S auch hier setzte sich Gö-Ga durch – die Portion könnte schon etwas netter, kleiner sein…

„Da kann er lange schmoren…..“

Montagmorgen, 4 grad , leichter Nieselregen und so soll es die ganze Woche….

Das beste Gegenmittel gegen diesen Novemberblues ist für mich Kochen, Backen, Lesen und einen neuen Tee oder einen schweren Rotwein zu genießen.

Meine Schmortöpfe habe ich aus dem Keller geholt, ebenso einen zweiten Wok.

Diese Schmorgerichte zaubern aus jedem Fleisch eine Köstlichkeit. Aufgewärmt wachsen diese Gerichte über sich hinaus. Sie sind somit nicht an feste Essenszeiten fixiert und können bei Bedarf auch schnell mal „verlängert“ werden, wenn ein Esser mehr erscheint, wie erwartet.

Mit einem gewissen, tiefen Schmunzler habe ich den kleinen, französischen Schmortopf gerade gespült und einwenig mit einem Tropfen Öl eingefettet.

Dieser Topf ist 50 Jahre alt. Meine Großmutter hatte ihn mir zu Weihnachten geschenkt mit den Worten:

„Denk immer daran, auch Männer muss man wie das Fleisch manchmal lange schmoren lassen, bis sie brauchbar sind…! So war sie.

Für die naßkalten Winterwochen möchte ich Euch daher meine Schmorgerichte etwas näher bringen.

Diese Schmorgerichte gewinnen enorm an Geschmack. Im geschlossenen Topf halten sie bei mäßiger Hitze automatisch ihre Kerntemeratur und werden herrlich zart, saugen die Kräuter, den Wein… praktisch auf und sind ideal für große Tischrunden. Zusätzliche Beilagen an Gemüse sind meist nicht erforderlich.

Meine Schmorgerichte fülle ich niemals mit Wasser auf. Nein, entweder entsprechenden Fond aus dem Vorrat, oder mit der Fleischbrühe, die ich oft gleichzeitig köcheln lasse.

Ob Rind, Huhn, Lamm, Kalb alles ist geeignet zum Schmoren. Auch einen Gemüseschmortopf mit herrlichen Wintergemüse (Karotten, rote Beete, Petersilienwurzel, Kohl,Schwarzwurzel, Paprika, Kartoffel) eignen sich sehr gut, wer es vegetarisch mag.

Meine Schmorgerichte für die kalte Jahreszeit:

„Ossobucco between Orient and Okzident“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729972

Die Lammvariante wird auch im geschlossenen gusseisernen Topf phantastisch. Alle Aromen verbinden sich. Löschen Sie mit dem Wein ab, den sie auch zum Gericht trinken!

Dies handhabe ich grundsätzlich so.

Mein „Klassiker“ beliebtes Schmorgericht bei Alt und Jung.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/17763847

„Mein Schichtgulasch“

Hier genügt ein guter Rotwein, schöne Knödel und das Herz erwärmt sich, das wohlige Gefühl in der Magengegend macht sich breit…

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/16692809

In Anlehnung an Bœuf bourguignon , hier spielen das Fleisch und der Wein die Hauptrolle.

Abschließend noch meine Rouladen – das Deutsche Schmorgericht schlechthin- jede Hausfrau, jeder Koch hat seine eigene Variante

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20211849

Meine Empfehlungen:

  • sollte beim Schmoren mal etwas zuviel Röstaromen erzeugt werden
  • läßt es sich heilen, indem man eine Scheibe Graubrot dünn mit Honig bestreicht
  • und diese auf das Schmorgut legt
  • der nicht erwünschte Geschmack verschwindet
  • je nachdem kann das Brot zerfallen oder wieder rausgenommen werden
  • nach dem Anbraten und Angießen eins -zwei Löffel Mehl über das Bratgut für die Soße
  • und den Topfdeckel bestäuben, so bleibt alles verschlossen und das Geschmorte kann sich wunderbar entfalten
  • niemals in Flüssigkeit ertränken, sonst gibt es „gekochtes Fleisch“
  • dem Schmorgericht Zeit lassen – 2-4 Stunden je nach der Menge des Fleisches und Beschaffenheit
  • zum Angießen Fond, Wein und Brühe verwenden

Viel Spaß beim Schmoren!

Eine schöne Woche

M Kuhl

„Weiß und Grün , wie lieb ich Dich….“

(Werbung , da Namensnennung)

Das königliche Gemüse hatte es dieses Jahr richtig schwer in Gang zu kommen. Die Monate April und Mai waren naß, kalt und ungemütlich. Kein Wetter für das beliebte Gemüse.

Natürlich wird er heute “ angeheizt, zugedeckt… “ um das Wachstum zu beschleunigen.

Jetzt wo es ihn nur noch wenige Wochen geben soll – warum eigentlich dieses Jahr wäre es doch sicher möglich die Saison aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse zu verlängern.

Gemäß die Grundsatz :

„Kirschenrot – ist Spargeltod“

Wie dem auch sei. Der Spargel ist für mich der Beginn des „Leichten Kochens“ im Frühsommer des Jahres.

Daher möchte ich meine „Spargel-Highlight“ zum Ende der Saison nochmal kurz zusammenfassen

  • Spargelsalat mit Safran

das schnelle, feine Spargelsüppchen

oder…

Die Rezepte sind eigentlich einfach und dürften Jedem auf Anhieb gelingen.

Mit etwas Glück gibt es zum Dessert frische Erdbeeren – wenn möglich vom Erdbeerfeld –

Der aktuelle Marktpreis für eine gute Qualität im Handel wird derzeit mit 15,00 EURO/pro Kilo angeboten.

Ich war entsetzt !

Gutes Gelingen!

„mach mer es uns kuschelig…“

Sanft ist alles mit Schnee bedeckt, die Geräusche der Stadt sind einwenig gedämpft, die Luft ist feucht und kalt. Stolz trägt der Wald die weiße Pracht zur Schau. Die Menschen atmen auf – die Hunde freuen sich, die Kinder werden nicht müde, sich dem Schnee hinzugeben. So manches Kind, sieht den weißen, lockeren Belag das erste Mal in seinem Leben.

Jetzt schmecken die Bratäpfel, der Glühwein , die Ripperl mit Kraut, die Blut- u. Leberwurst, die samtigen Knödel, die Eintöpfe besonders gut. Allerdings bedeutet es auch, dass man/ frau die „natürliche Umgebung der Kochenden “ kaum verläßt.

So ging es mir am Samstag , Apfelmus gekocht, Saatensemmelteig angesetzt, Marmor-Eierlikör-Kuchen gebacken, Hefeteig angesetzt für Puddingbrezen, Sauerteigpflege intensiv, ein Belugalinsengemüse vorbereitet, Fische gebraten…..

Komisch, immer noch blieb genug Zeit zum Lesen, Ratschen , Träumen, Teetrinken…

Der Radius der Menschen ist arg beschränkt – kein Freizeitstress plagt ihn mehr. Wir müssen nicht um 5 aufstehen, um rechtzeitig an der Bergbahn zu sein. Dabei wäre es jetzt schön in einer Skihütte, wo nicht viel los ist, am Kachelofen…. und dann laufen lassen, bis die Augen tränen – kein Anstehen nur die Freiheit des Winters und des Skifahrens zu genießen. Mit einer schweißtreibenden Langlaufloipe und anschließender Sauna, Schwimmen wäre ich ja auch schon zufrieden.

Es geht nicht!

Treffen im Lieblingscafe nicht möglich, Theater geschlossen.

Frisör verschoben, Kosmetik – stellen wir hinten an. Der Samstags-Shopping fällt aus….

Manch einer wird denken , jammern auf höchstem Niveau

Heute werde ich es mir kuschelig machen, die Küche hat der Gö-Ga geputzt und aufgeräumt.

Einen ausgiebigen Spaziergang werde ich mir gönnen, wenn spät am Nachmittag das Winterlicht alles verzaubert – gleissend in eine andere Welt – .

Genießen wir einwenig die erzwungene Pandemieruhe, bevor neue Hiobsbotschaften uns erreichen.

Schöne Woche!

P.S mein Küchenplan:

  • Blaukrautstrudel und Kürbispüree,
  • Schwarzwurzelrisotto, Mohnschupfnudeln,
  • StrohschweinKoteletts für den Gö-Ga auf mildem Kraut und cremigem Kartoffel-Pastinaken-Püree oder Ingwer-Wirsinggemüse
  • Salat mit Avocado, Radicchio, Blauschimmelkäse, Nüssen
  • Pulpo Kartoffel
  • was Süßes fehlt – schauen wir mal – was die Woche so bringt.
  • vielleicht Palatschinken – Quark- überbacken, Zimt, Rosinen , Rum