"Winter-Basiskochtag II"

Heute ist der Tag grau, kalt und nichts rührt sich. Die Straßen sind menschenleer. Für mich ein schöner Winterkochtag. Wobei alles eine Frage der Organisation ist.

Koch-Back-Plan

8.OO Uhr Hefeteig für Brioche angesetzt

8.15 Uhr Überlebenssuppe Basis vorbereitet

8.30 Uhr Bolognesegroßration vorbereitet

8.45 Uhr Wurzelgemüse vorbereitet für Schweinekrustenbraten
einschl. Kraut gehobelt für Krautsalat

Die Suppe simmert auf dem Herd, die Bolognese köchelt vor sich hin. Der Teig „geht“ und ich habe Zeit zum Zeitunglesen, Schönheitsreperaturen (d. h. Maske, Haarpackung ect).

Meine Familie ruht in sich.
Ich genieße es.

Mein Wochenkochplan:

Montag: Reste vom Schweinbraten mit Kruste
allerdings mit veränderter Soße

ca. 250 ml hatte ich nebenhin gestellt in meinen Freiluftkühlschrank

3-4 Backpflaumen mit aufkochen, mit frischem Kren – je nach Belieben versehen –
mit dem Pürierstab zu einer homogenen Soße verarbeiten, ggfs. eine Messerspitze
Chiliflocken und daszu wenn man mag Rosenkohl frisch zu bereiten und geröstete
Knödel oder frische Spätzle, Kartoffel – mal sehen – wozu ich morgen Lust habe

Dienstag: schnelle Variante Nudelauflauf, mit meiner Bolognese und geriebenem Bergkäse

Mittwoch: Eintopf – Linsen, Erbsen, Bohnen ?? die Brühe ist griffbereit
Gemüse kurz vorbereiten, das Rindfleisch klein schneiden und in einen feurigen
Bohneneintopf mit Kidneybohnen – aus der Dose – geht ganz schnell – oder lieber
Linsen, mit herrlichen Debrezinern – die ich gestern gekauft habe –
oder Wirsing-Spitzkohl- Rosenkohl, mit den Kalbsbeinscheiben , die ich noch
im Kühlfach habe – noch kann ich mich nicht entscheiden –

Donnerstag: Rohkostsalate – aus Sellerie, Karotten, Fenchel, Paprika , Gurke, Rote Beete
mit verschiedenen verschiedenen Dressing – mit Mixer oder Küchenmaschine
Nüsse, Kürbiskerne drüberstreuen , frisches Baguette oder selbstgebackenes Brot

Freitag: Kartoffelpüree, Sauerkraut, geräucherte kleine Surhaxl und ein frisches Bier
es soll ja kalt bleiben

Das ist der Speiseplan für die Winterwoche mit meinem „Basisvorrat“ keine Hexerei!

Und jetzt ?? 10:50 Sonntagsfrühstück, mit scharfen Ingwer-Eiern, Brioch, Obst, Saft,
Schinken, Käse, leiser Musik

So bleibt noch viel, viel Zeit für Sonntagsaktionen, Lesen, Spazierengehen, Schlittenfahren
– das möchte ich am liebsten – aber alle lachen mich aus.
Lahme Gesellschaft, den zeige ichs.
Bis später – heute mache ich einen Schweinebraten – gibt es ganz, ganz selten –
und daher möchte ich es mal ausführlich dokumentieren.
Das hat aber Zeit bis 17:00 Uhr.

Schönen Sonntag einstweilen.

"Quickly-Linseneintopf"

Nieselregen, alles grau in grau. Eintopfzeit! In meiner Kindheit gab es eigentlich jede Woche im Winter einen Eintopf. Herrliche, sie Seele wärmende Eintöpfe trösteten über lange, dunkle, kalte Wintermonate hinweg. Als Nachspeise einen selbstgemachten Schokopudding.

Im August, September gab es den ersten Gemüseeintopf „Quer durch den Garten“ nannte meine Mutter diesen Eintopf. Mit einer großen Schüssel ging man in den Garten alles was dort sich anbot wanderte in den Suppentopf. Blumenkohl, Erbsen, Kohl, Karotten, Erbsen, Lauch, Wirsing,
Tomaten, Kartoffel, Sellerie….
Als Basis diente schon damals die gute, selbstgemachte Brühe – siehe Archiv Basissuppe –
Je nach Erntezeit veränderte sich der Eintopf.

Ein Arme-Leute-Essen, sagte man später und man vernachlässigte viele Jahre den wirklich guten, klassischen Eintopf.

Der klassische -fester Bestandteil der Deutschen Küche – war und ist der Linseneintopf.
Lange gekocht…. in Schwaben mit Spätzle und Saitenwürstle serviert, wer kann da widerstehen.

Heute habe ich eine schnelle Variante gekocht. Ehrlich – ohne Schnippeln- ist der Linseneintopf in 15 Min. auf dem Tisch.

Zutaten:
500 kleine Berglinsen
4 Kartoffel -klein-
1/4 Hokaido – Kürbis
1 kleiner Fenchel
2 Karotten
3 Schalotten
10 cm frischer Ingwer
120 gramm geräucherter Bauchspeck
1,5 Liter Fleischbrühe aus dem Vorrat
(oder 1,5 Liter Gemüse- Hühnerbrühe)
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
1 St Muskatblüte
2 rote Chilis
Pfeffergemisch – gemörstert – Piement, schwarzer Pfeffer, Peitschenpfeffer ect – s. Archiv
Salz aus der Mühle
1 Eßlöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Couscousgewürz
Zitrone
frische Minze oder Petersilie
Zubereitung:
Zwei Schnellkochtöpfe sind hier nicht zu verachten.
Die kleinen Berglinsen gebe ich in einen Schnellkochtopf und bedecke die Linsen fingerbreit mit Wasser. Ohne Salz oder sonstige Zutaten kochen wir die Linsen bißfest. (ca. 5 Min.)
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Alle Gemüsezutaten werden in mundgerechte Würfel geschnitten. Den Bauchspeck klein würfeln.
In den zweiten Schnellkochtopf geben wir die Speckwürfel ohne Fett und lassen sie etwas anschwitzen, dann feingehackten Ingwer und Schalotten hinzufügen und unter Bewegung glasig dünsten.
Das restliche, geschnittene Gemüse zugeben und mit der Brühe auffüllen.
8-10 Min. im Schnellkochtopf kochen.
Abschmecken, mit dem Saft einer Zitrone, 1/2 Teelöffel Couscousgewürz(Harissa)
Herrlich duftet es und nach 15 Min. kann serviert werden.
Das einzige Gericht , was ich kenne, was aufgewärmt besser schmeckt ist dieser Linseneintopf.
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Was sind denn die weißen Punkte auf dem Foto? Ja das war mein Versuch aus Couscous Nockerl herzustellen, sie sind auseinandergefallen. Dem Geschmack der Suppe tat dies aber keinen Abruch. Aber mit den Nockerl muß ich mich nochmal beschäftigen. Die Einlage meiner Linsensuppe werde ich noch perfektionieren.

"Quickly Spaghetti Vongole"

Muscheln soll man nur in den Monaten mit „R“ zubereiten, so lautet die Empfehlung. Jeder hat es schon mal gelesen, gehört. Es gibt verschiedene Empfehlungen der Ernährungspäpste, die empfehlen Muscheln nur von September – Februar zu verzehren.
Aber der April hat auch ein „R“ und ich denke, dass man in den warmen Jahreszeiten auf Muscheln verzichten sollte, wegen Algen, Aufbewahrung…..

Ob als Vorspeise oder schnelles unkompliziertes Abendessen mit Freunden, mit selbstgemachten Tagliatelle, winzigen , aromatischen selbstgepflückten Minitomaten. Dieses Gericht kann den Urlaub in Italien ein kleinwenig zurückholen – Meer, Sonnnenuntergang, dazu den Weißen mit den 13 Umdrehungen…

Für mich ist es auch einwenig „Winter-Ade-Essen“, denn im Sommer kaufe ich keine Muscheln aus den genannten Gründen. Ein richtiges Gericht zwischen den Jahreszeiten und soo schnell gekocht, entscheidend sind die Zutaten! Frühling der 1. 002 (2)Frühling der 1. 008 (1)
Für 4 Personen sind die Zutaten als Hauptgang gedacht, für 7-8 als Vorspeise:

1000 gramm kleine Vongolo – sogen. Venusmuschel –
3 Stück rote Chilischoten oder Peperoncini
1-2 Stück Knoblauchzehen – bzw. frischer hauchdünngeschnittener frischer Knoblauch –
125 ml Weißwein
1/2 Bund frische glatte Petersilie
Gewürze: Meersalz
500 gramm Spaghetti – Nr. 3 – oder frische Tagliatelle
1 handvoll , kleine Minitomaten
Olivenöl von bester Güte
Zubereitung:

Die Muscheln waschen. In eine entsprechend große Schüssel legen wir einen Teller hinein (damit der Sand aufgefangen wird)
Die Schüssel mit Wasser auffüllen, eins -zwei Prisen Meersalz hinzufügen und zwei Chilischoten hinzufügen. Dies führt dazu, das die Muscheln – sie leben ja! – den Sand ausspucken. Es ist schön zu beobachten – wie es ganz leicht plup macht und sich die Muscheln bewegen. Eine Stunde könnnen wir den Muscheln um sich auszuspucken.

In der Zwischenzeit setzen wir das Nudelwasser auf(eine Chilischote ins Wasser) und bereiten den gehackten Knoblauch vor, den 1/4 L Weißwein, denn die Muscheln sind in 3-6 Min. fertig.
Petersilie und eine weitere Chilischote ebenfalls kleinhacken Frühling der 1. 007 (1)Frühling der 1. 009
Je nach Garzeit der Nudeln starten wir:
Am besten nehmen wir einen großen Topf mit Deckel
Knoblauch mit einem Eßlöffel Olivenöl anschwitzen – nicht bräunen lassen ! –
Die Muscheln abgießen und in den Topf geben, mit Weißwein ablöschen. Es verdampft ganz schnell und nun den Deckel auf den Topf.

Den Topf nach ca. 2,5 Min. geschlossen rütteln, die Muscheln springen auf. Temperatur etwas zurücknehmen, wieder rütteln.
Nudeln, abgießen und die Nudeln zu den Muscheln geben.
Durchmischen, mit gehacktem Petersilie u. der gehackten Chilischote bestreuen alles gut mischen und heiß servieren.

Bon appetito !Frühling der 1. 010 (2)

Nachspeise: Rhabarber-Mango-Tiramisu – Rezept folgt bei Gelegenheit –
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"Schnelles Frühlingsmenü"

Ein paar freie Tage und schon hat man unzählige „Kochideen“ im Kopf.

Außerdem hatte sich man Freundin aus Jugendtagen angekündigt und ich wollte nicht stundenlang in der Küche stehen, denn wir haben uns immer – noch – irre viel zu erzählen…..

So entstand mein schnelles feines Frühjahrsmenü, was sicherlich jeder Leser „nachkochen“ kann.
In der Fischhalle am Großmarkt erstand ich frischen, wunderschönen Wolfsbarsch, Meeresfrüchtesalat und herrliche säuerlich eingelegte Sardinen, so wie ich sie vom Cilento kenne. Auf meiner Großmarktroute stieß auf „wilde“ Rauke aus Italien, wie die roch…
Zeit zum Fotografieren blieb mir allerdings an diesem Morgen nicht.
Ganz feine, junge Spinatblättchen lachten mich an und so entstand mein kleines Frühjahrmenü, welches ganz schnell gezaubert war und alle Zeit zum Ratschen… ließ.

Die Rezepte:

http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Sandwiches+%26+Brote/-gegrille-Auberginen–2963942.html

http://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/-Wolfsbarschfilet-an-jungem-Spinatsalat–2964037.html

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"Peffer-Mango-Wok"

Herrliche brasilianische Mangos – reif -gelb -aromatisch-  hatte ich  von  einer lieben Freundin  direkt aus Brasilien mitgebracht bekommen.  Ein für die Mango würdiges Gericht mußte geschaffen werden.

Aufgrund folgender Begebenheit: 7.30 Uhr in der Früh,  muß noch zur Bank,  will die S-Bahn rechtzeitig  erwischen, ach und kalt ist es, gehe einen Schritt schneller… Oh, je, die  „Frau Klink“ vom Goetheplatz kommt mir entgegen. Es gibt kein Entkommen mehr. „Gries Di Meggie,  Du biast a Brave, immer  in der Fria zsammgericht, recht so… woaßt die  junga , die schlofn bis um 11, genge da zum MC…. koache kenne die fei nix…., die Schrazen kommen net  naus… , sie ist nicht zu bremsen….. I bin so fria dro, hob mer beim Schlachthof Surehaxen kafft, bei dem Weder genau des richtige, woaßt wenns worm werd, da mog i des nima, do schau wos a  drum Haxn.. mei liaba… Endlich habe ich es geschafftt, springe für 1 Station  in den Bus…. da geht mir es durch den Kopf eigentlich müßte ich nochmal die Surhaxe….

Am Abend komme ich heim die brasilianischen Mangos strahlen mich an. Die zündende Idee habe ich . Verschiedene Pfeffersorten, Szechuanpfeffer, Kubenpfeffer, Peitschenpfeffer , feines Schweinefilet vom besonderen Schwein hab ich auch noch…Die Mengen könnt ihr  der jeweiligen Personenzahl anpassen.

Final die Sprossen, kurz abbrausen unterheben und mit frischem Koreander bestreuen. Gemischter Reis (Basmati/Duftreis) aus dem Reiskocher.
Frisches , knackiges Gemüse, zartes Schweinefilet, die gemischte Pfeffervariation…..
Einen frischen, trockenen Weißwein…. Der Abend ist gerettet.

Wichtig ist hier die verschiedenen Pfeffersorten in dem Wok leicht anrösten bis sie den Duft von Pfeffer in der Nase haben:Mango-Wok 014Mango-Wok 015Mango-Wok 016Mango-Wok 017Mango-Wok 018Mango-Wok 019Mango-Wok 020
Wie wir hier sehr schön sehen können, habe ich  den Pfeffer etwas im Mörser  zerstoßen , bevor er „geröstet“ wurde.

Einwenig schnippeln ist schon angesagt, schaut Euch die Reihenfolge an, nichts ist einfacher ……Mango-Wok 008Mango-Wok 009Mango-Wok 010Mango-Wok 011Mango-Wok 012Mango-Wok 013
Wir kommen hier fast ohne Zugabe von Flüssigkeit aus, die saftigen Mangos,  das Gemüse, etwas schwarzer Sesam, frische rote Tai-Chilis, Ingwer, einwenig Knoblauch , Zitronengras… es duftet unwiderstehMango-Wok 022Mango-Wok 023Mango-Wok 024Mango-Wok 025Mango-Wok 026Mango-Wok 027Mango-Wok 028Mango-Wok 029lich

Wenn es jemand nachkochen will,  einfach den PC mit in die Küche und  los geht das Bilderkochen…..

alles andere kommt von selbst!

– Schlemmerwoche mit meinen Lieblingsgerichten-

Diese Woche habe ich meinen „Speiseplan“ all denen gewidmet, die gerne kochen und nicht immer das 5 Minuten Gericht bevor:zugen müssen…. , denn , wie ich zugetragten bekam,  sind auch Blog-Leser dabei, die sich die Zeit etwas freier gestalten können……. Hier mein Speiseplan: gutes Gelingen5257012_ced844b6a7_d-2

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Ran an die Töpfe, Messer….

Was koche ich morgen…

Nur nochmal ein kleiner Tipp, viele Rezepte habe ich bei den genannten Küchengöttern veröffentlich.
Suppe: z. b. http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Suppen/-schnelle-Tomaten-Baerlauchnockerl-Suppe–1657482.html Anstatt Bärlauch kann man auch kleingehackte Petersilie, Balsilikum ect. verwenden oder 1-2 Teelöffel frischgeriebenen Parmesan vermischen.
Die Grundsuppe:
Zutaten:
2 Eßlöffel Olivenöl
1-2 kleine franz. Schalotten
1/2 Karotte o. Sellerie, Petersilienwurzel je nach dem was der Vorrat bietet
1 Knoblauchzehe/Chilischote
3/4 L Gemüse- Geflügel oder Fleischbrühe, je nach Vorrat. Wie bereits erwähnt gibt es auch sehr gute Instandlösungen.
Olivenöl in dem Topf erwärmen, kleingehackte Schalotten, Karotte ect. anschwitzen, Gemüse oder eine große Dose Tomaten hinzufügen und mit der Brühe ablöschen. Suppe für 5-10 Min. köcheln lassen. Fertig ist die Suppe. Die Einlage können Sie variieren.

Für Fortgeschrittene Suppenköche empfehle ich meine Basissuppe:
http://www.kuechengoetter.de/community/kochbuecher/kurbis/Suppen-u.-Eintoepfe-1781705.html

Der Essensplan basiert auf schneller Küche für Menschen, die nicht lange Rezepte lesen möchten, sondern einfach die Idee „mitnehmen“ möchten.

Was kochen wir morgen ???

Unter dieser Rubrik möchte ich versuchen einen kleinen Speiseplan einzustellen, an den man sich aber keineswegs zwingend halten sollte. Die besten Rezepte, Menüs entstehen nämlich immer beim Improvisieren. Eine kleine Vorratshaltung setze ich voraus.Blog Speiseplan
Rezepte: Montag
Die Rezepte hierzu findet ihr teilweise z.B. „deftige Kartoffelsuppe“ unterhttp://www.kuechengoetter.de/rezepte/Suppen/-deftige-Kartoffelsuppe–1845894.html
Soweit kein Schnellkochtopf eingesetzt werden kann, verlängern sich die Garzeiten entsprechend.
Rezept: Gemüsenudeln mit geriebenem Bergkäse

Zutaten: 4OO gramm Nudeln, je nach Gusto, wenn mann frische Nudeln nimmt geht es noch schneller, 1 Schalotte, 2 Knoblauchzehen, 3 Eßlöffel Olivenöl, schwarzer Pfeffer, Meersalz jeweils aus der Mühle, 2 getrocknete Chilis.Wer mag 1 Dose Tomaten
Gemüse: aus dem Vorrat, Karotten, Paprika, Broccolie, Wirsing, Kohl, was der Vorrat zu bieten hat. 100 gramm geriebener Bergkäse
Sämtliches Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, Olivenöl in die Pfanne und die Zwiebel mit der Knoblauchzehe anschwitzen, d. h. die Zwiebel sollte keine Farbe annehmen.
Zügig geben wir das restliche Gemüse in die Pfanne und lassen es bei geschlossenem Deckel dünsten. Auf die Temperatur achten, ggfs. zurückschalten.
Nun ist es an der Zeit einen großen Topf mit Wasser aufzusetzen. Hier arbeite ich immer mit dem Wasserkocher. Das kochende Wasser geben wir in den Topf, erst wenn es richtig kocht, geben wir Salz hinzu und lassen die Nudeln ins Wasser gleiten.
Je nach Garzeit der Nudeln, Bißprobe, die Nudeln abgießen. Bitte nicht mit kaltem Wasser erschrecken, sondern in ein Sieb geben und am besten in eine vorgewärmte Schüssel geben.
1 Eßlöffel Olivenöl hierüber verteilen und das Pfannengemüse schreit schon „ich will mit“, über die Nudeln geben. Sofort in tiefe Pastateller servieren, Käse drüber streuen.
Ein echtes Seelenessen im Winter, schnell, warm und gut.

Dienstagsrezept: Fleischpflanzerl s.http://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/-Hackfleisch-Variationen–1838267.html
Es darf auch die klassische Variante gewählt werden, ist aber meines Erachtens arbeitsintensiver.
Karottengemüse:
Zutaten: 3OO gramm Karotten aus dem Vorrat,1 Schalotte, 10 cm frischen Ingwer (a.d. Vorrat),20 cl noilly prat, 1 Prise braunen Zucker, 2-3 Eßlöffel Olivenöl,weisser Pfeffer und Meersalz aus der Mühle. Karotten in dünne Scheiben oder Stifte schneiden. Pfanne aufsetzen, Olivenöl auf mittlere Temperatur bringen, den kleingehackten Ingwer und die Schalotte miteinander kurz anschwitzen (s.oben). Die Karotten hinzufügen und schwenken, eine Prise braunen Zucker drüber streuen und wenn das Gemüse beim Dünsten „laut“ wird mit dem Noilly Prat ablöschen, wer dieses Getränk nicht im Vorrat hat, bedient sich Weisswein, Sherry o.ä.
Die Fleischpflanzerl warten auf ihren Einsatz, mit Gemüse und gegebenenfalls gehackter Petersilie, soweit vorhanden bestreuen. Einer weiteren Sättigungsbeilage bedarf es nicht.
Rezept: lauwarmer Gemüsesalat
Zutaten: Gemüse aus dem Vorrat vom Paprika – Kohl – Tomate- Wirsing- Kohlrabi, 1-2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, was sie gerade in ihrem Wintervorrat horten ist geeignet. 2o ml guten Balsamico a. d. Vorrat, 5O ml Gemüsebrühe (Brühwürfel aus dem Reformhaus verwenden, wenn keine selbstgemachte Brühe da ist), frische Kräuter (Thymian, Rosmarin ect. oder 1 1/2 Teelöffel Kräuter der Provence getrocknet. 3 Eßlöffel gutes Olivenöl, Meersalz und Pfeffer aus der Mühle.Fleischpflanzerlvariationen 001Fleischpflanzerlvariationen 002

Das Gemüse in mundgerechte Stücke, Scheiben, Streifen schneiden. In der Pfanne das Olivenöl heiß werden lassen. Schalotten, Knoblauch anschwitzen, dann weiteres Hartgemüse (Karotten, Sellerie, Kohlrabi hinzufügen, dann Paprika, fein geschnittenen Kohl, Wirsing hinzugeben.
Wenn es „laut“ wird mit der Gemüsebrühe ablöschen und bißfest garen. Final den Balsamico u. die Kräuter hinzugeben, kurz durchschwenken und mit frischem Bauernbrot oder Baguette servieren. Wer mag kann sich noch Käse drüber reiben. Super gut!!