„Emmer – Risotto „

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Emmer (Triticum dicoccum), auch Zweikorn genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Weizen (Triticum). Er ist, zusammen mit Einkorn, eine der ältesten kultivierten Getreidearten. Diese Weizenart mit lang begrannten, meist zweiblütigen Ährchen wird heute in Europa kaum noch angebaut – wenn, dann im Wesentlichen der Schwarze Emmer. Daneben gibt es den Weißen und den Roten Emmer. (Wikipedia)

Emmer (Zweikorn) ist eine der ältesten Getreidearten, die sich bis 10000 v. Christus zurückverfolgen läßt.

Meinem Lieblingsgemüse – dem Spargel wollte ich einen würdigen Abschied geben. Ein ganz besonderes Gericht wollte ich ihm widmen. Allerdings hatte ich die Garzeit von meinem Bio-Emmer i Urzustand völlig unterschätzt. Es gibt auch den sogenannten Perl-Emmer (ist behandelt und kann wie Reis gekocht werden) Meinem Ur-emmer hätte es gut getan, wenn ich ihn eingeweicht hätte – oder im den Schnellkochtopf gegönnt hätte. Allerdings den einzigartigen , nussigen Geschmack ist nur mit dem langen Garen und Rühren zu erreichen

Hier die Zutaten: ( für 4 Personen)

300 gramm Emmer (. s. oben)

4oo gramm Spargelspitzen

150-200 gramm frische Erbsen

1 kleines Stück Bleichsellerie

1 frische kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 kräftiger Schuß bestes Olivenöl

Gewürze: Schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Meersalz

2 Liter Spargelbrühe oder Gemüsebrühe (die Spargelbrühe vom letzten Spargelessen bereichert das Gericht) „Kühlschrankkochen“

1/8 Liter Weisswein

1 Schuss Sahne

80 gramm geriebener Bergkäse

1 kräftiges Stück gute Butter

Schritt 1

  • das Hartgemüse möglichst klein schneiden
  • Knoblauch, Zwiebelchen mit dem Emmer andünsten.

Schritt 2

mit dem Wein ablöschen und nach und nach auf mittlerer Flamme rühren und köcheln lassen.

Schritt 3

nach ca. einer guten halben Stunde fügen wir die Erbsen und den Spargel hinzu, gieße wieder die Spargelbrühe an, rühren , rühren

ganz langsam wird das Korn bissfest.

Schritt 4 es erfordert Geduld, Muße den Risotto zu betreuen

  • nun fügen wir den geriebnen Bergkäse, etwas Butter und einen kleinen Schuss Sahne hinzu.

Die pure Geschmackexplosion , das bissfeste, dennoch leicht weich und die übrigen Zutaten haben sich zu einem – einmaligen Gaumenerlebnis entwickelt. Hätte ich nicht gedacht. Allerdings stehe ich jetzt 1 1/2 Stunden am Herd .

„Frieda vom Isarstrand“

Ehrlich – manchmal – haben wir das Gefühl – die Zeit steht!

Träge vergehen die Regentage und ein nicht mehr weichendes Gefühl – der schweren Last – des Nichtstun wird unerträglich.

Eine bleiernde Müdigkeit macht sich in mir breit.

Erfolgreich dagegen ankämpfen läßt sich nur mit körperlicher Bewegung.

So lernte ich vor ein paar Tagen FRIEDA vom ISARSTRAND kennen.

Gerade war der warme Regenschauer vorbei, ganz leise, langsam, träge hatte sie sich aus dem Unterholz gewagt. Schaute ganz vergnügt drein. Die warme Feuchtigkeit , die Nähe des Flusses versetzten sie in eine Art Ekstase . Sie streckte beide Fühler aus, um sich zu räkeln und blinzelte in die aschfahle Abendsonne.

„Mein Gott! Schon wieder ein Mensch – groß – fett – gierig – immer müssen sie mich so anstarren….

Immer haben diese Geschöpfe ein kleines Kästchen dabei und starren hinein.

Was diese – ich glaube – weiblichen Menschenwesen – alles brauchen. Für mich hochwohlgeborene Hochheit vom Isarstrand unvorstellbar. Bin ich doch heilfroh, alles bei mir zu haben. Mein kleines Haus , braucht keine Gäste zu beherbergen, gehört mir allein. Hier darf ich ich wohnen , kann es überall hin mitnehmen. Das ist Freiheit, um die mich so mancher Mensch sicher beneidet.

Bevor die Spezies noch auf Sammel- oder Jagdgedanken kommt, ziehe ich mich schnell in mein Schneckenhaus zurück.“

Möchten wir es nicht manchmal Frieda vom Isarstrand gleichtun ?

Ehrlich, manchmal wäre es schon gut. Vielleicht lernen wir es noch dann aber im richtigen Moment herauszukommen und ….

die grauen Wolken in Sommerwolken zu verwandeln

Schöne Abend ! Heute koch ich Emmer-Risotto mit Spargelspitzen, frischen Erbsen . Werde berichten, ob es ein Erfolg oder Misserfolg war.

„Grillbeilagen für Anfänger und Fortgeschrittene“

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Dieser Sommer will zumindest in Bayern nicht so richtig beginnen. Tagelanger „Schnürlregen“ begleitet uns mit Temperaturen um die 12-14 grad.

In den hiesigen Breiten kann es aber immer spontan zu einem Sonnentag kommen. Dann heißt es raus – ob in die Natur – Terasse – Balkon. Draußen essen, einen herrlichen, frischen Weisswein oder einen gutgekühlten Roséwein… genießen und den Grill anheizen.

Die Lammkoteletts sollten immer mariniert im Kühlschrank lauern, den man weiss nie wann es soweit ist.

Meine schnellen Beilagen:

Joghurt- Dips (bis das Fleisch, der Fisch gar ist )

gegrilltes Weissbrot mit Knoblauch abgerieben und leicht mit dem besten Olivenöl bepinselt – lecker –

So geht es ganz, ganz schnell:

Zutaten:

6 Eßlöffel griechicher Joghurt ( zwischen 8 und 10%)

Variante Kräuter- Dip:

2 gehäufte Eßlöffel Joghurt

Kräuter: Zitronenthyminan, Minze, Koreander , Basilikum…

(was in dem Kräutergärtchen gerade gedeiht)

einen Tropfen gutes Olivenzitronenöl –

fertig!

Variante 2

2 gehäufte Eßlöffel Joghurt

1 – 2 Spritzer FRUITS DE LA PASSION – Préparation au vinaigre et à la pulpe de fruit de la passion

2 Messerspitzen La Chinata Pimentón de la Vera Picante – geräuchertes Paprikapulver

1 Spritzer chili – öl

Verühren mit Frühlingszwiebel- Röllchen garnieren

Fertig

Variante 3

ganz easy

2 gehäufte Eßlöffel Joghurt, eine handvoll süße kleine Tomaten,

gehacktes Basilikum

bestes Olivenöl – weniger ist mehr

Meersalz aus der Mühle

Es lohnt sich in gutsortierten Feinkostabteilungen zu stöbern , ein paar wirklich gute Zutaten lohnen sich immer .

Die weitere Anti pasti ist schnell gemacht.

Zutaten:

2-3 Spitzpaprika

2-3 Knoblauchzehen

1 Zucchini

grobes Meersalz

frischer Rosmarin, Thymian, Salbei

So geht es:

Backblech mit Backpapier belegen

Paprika entkernen und in Streifen schneiden

Zuccini ebenfalls mundgerecht in Scheiben oder Streifen schneiden

Knoblauch in ganz feine Scheibchen schneiden

Alles auf das Backpapier verteilen, mit groben Meersalz, den frischen , gehackten Kräutern bestreuen, einen kräftigen Schuß Olivenöl über alles verteilen.

Backofen auf 220 Ober/Unterhitze vorheizen

und ca 25 Min. bissfest garen.

Fertig!

Anschließend mit einem guten Balsamico beträufeln, ggfs. einwenig guten Parmesan leicht darüber reiben.

Weniger ist mehr!

Zeitplan, Essensplan, Fakten, Zahlen ….

In den letzten Wochen, Monaten konnte mann überall gutgemeinte Ratschläge finden, wie man seinen Tagesablauf – Essensplan – Fitnessplan, Einkaufsplan am besten gestaltet.

Das Home-office gehört gescheit organisiert , sanfte Bevormundung ist zu spüren.

Die altbewährte Grundvorratshaltung ist ja lange in Vergessenheit geraten. Die Menschen brauchen für alles appgesteuerte Schedules.

Die Freiheit, die Kreativität geht leider vollständig verloren.

Frustriert kommen die nun vermehrt einkaufenden Männer vom Einkauf zurück „gabs nicht mehr, habe ich nicht gefunden, wollte nicht nochmal… und das alles mit Maske, anstehen und ständiger Ärger…“

Meine Empfehlung heißt :

K ü h l s c h r a n k -K o c h e n

schickt Euren einkaufenden Partnern ein Foto von dem Kühlschrank.

mit beschrifteten Schüsseln , Behältern

  • Rest Tomatensoße
  • Rest Kartoffel
  • Grillgemüse
  • Fleischreste
  • Spargelwasser
  • Gemüsefach

So wird der Einkäufer/in angeleitet kreativ zu werden.

Er kann dann sich eigene Gerichte zusammenstellen, je nachdem was er vorfindet.

  • z B. am Obst-Gemüsestand nimmt er Spargelspitzen in weiss u. grün mit, um mit dem Spargelwasser ein leckeres Risotto zu kochen. (Reis, Risottoreis gehört schließlich zum Grundvorrat)
  • für den Rest Kartoffel, Grillgemüse bietet sich ein Auflauf an
  • mit dem Bergbauernkäse den es gerade gibt
  • ja aus dem Rest der Tomatensoße disigne ich eine extravagante Tomatensuppe , da brauch ich Gin (gleich gut für den Aperetiv)
  • mit kleinen Kräuterbällchen (Gries u. Butter=Grundvorrat, Kräuter auf dem Balkon)
  • ja der Spargel sieht super aus und das Angebot überzeugt
  • beim Obststand nehme ich auch die saisonalen Angebote mit
  • die guten Bauerneier kann ich immer brauchen…

Es entstehen Gerichte, die man eigentlich gar nicht geplant hatte und abwechslungsreich, gesund, vegan wie auch immer sich gestalten lassen.

Dann gibt es ja auch noch die Notfallgerichte:

  • Pfannenkuchen – süß oder herzhaft
  • Notfall-Spagetti (Olivenöl, peperocini, Knoblauch, Parmesan)

Ein Rezept zum Einstieg in das kreative Einkaufen und Kochen will ich Euch nicht vorenthalten.

Derzeit ist es heiß begehrt bei meinen siebenköpfigen Raupen:

Spargelspitzen-Risotto

Zutaten: ( für 4 Personen)

400 gramm Risotto Reis (alternativ auch für Emmer-Getreide geeignet)

300 gramm Spargelspitzen

1 kleine Möhre

ein Stück Sellerie oder Bleichsellerie

1 Knoblauchzehe

1 kleine frische Zwiebel

1 -1/2 Liter Spargelbrühe (vom letzten Spargelkochen ), heiß

2-3 Safran-Fäden

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Meersalz

bestes Olivenöl

1/8 Liter Weisswein

80 gramm geriebenen Parmesan oder Peccorino

1 Schuss Sahne alterniv ein Stück Butter ca. 4o gramm

Das Hartgemüse , den Knoblauch, die Zwiebel in 2 Eßlöffel Olivenöl anschwitzen – nicht braun werden lassen !

Den abgewogenen Reis hinzufügen und verrühren, bis der Reis hörbar zu knacken beginnt. Leicht pfeffern und auch etwas Meersalz hinzufügen. Vorsicht, wenn die Spargelbrühe viel Salz enthält!

Schritt 2:

Jetzt ist der Zeitpunkt wo der Risotto nach dem kräftigen Schluck Weisswein dürstet .

Gierig saugt der Risotto den Weisswein auf. Nun geben wir die erste Kelle unserer Spargelbrühe hinzu, sowie die Safranfäden

Ganz wichtig: Ein Gelingen des Gerichts setzt zwingnd voraus, dass wir ständig mit einem Holzlöffel den Risotto rühren.

Immer wenn die Brühe aufgesaugt wurde, die nächste Kelle hinzugeben und rühren. Ganz langsam beginnt der Risotto „schlunzig“ zu werden.

Schritt 3:

Sobald die Hälfte der Brühe verarbeitet ist, geben wir die Spargelspitzen hinzu. (je nach Größe nochmal i. mundgerechte Stücke schneiden)

Wir fügen Kelle um Kelle der Spargelbrühe hinzu. Die Reiskörner saugen die Flüssigkeit auf. Der Risotto sollte schlunzig und trotzdem bissfest sein.

Sobald die Brühe verbraucht ist, sollte auch der Spargel bissfest sein.

Ggfs. nochmal etwas nachjustieren.

Geriebenen Käse unterziehen und einen Schluck Sahne

Nicht mehr kochen lassen.

Schnell in vorgewärmte Teller verteilen und mit einem Weisswein genießen!

Ein schönes Foto war leider nicht mehr möglich

  • die siebenköpfigen Raupen sind unersättlich

„Dinkel-Butter-Zimt-Schnecken-Bett“

Treffend hat die Bloggergemeinde ihren Frust, ihre Pein über die Corona-Situation beschrieben. Sie haben sich befreit, von Sorgen, Ängsten, um so die Hoffnung zu bewahren – das alles wieder

“ G U T“ wird so wie es früher war….

Bloggen ist die beste Möglichkeit sich zu befreien, sich selbst in den Mittelpunkt der Erde zu stellen und gelassen herabzublicken, was denn die „Anderen“ sagen meinen.

Somit es es systemrelevant geworden !

Die Coroana-Situation kann man ja aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachten, aber für mich bleibt eine Unsicherheit, eine große Unbekannte – er. Nutzt die Politik die Situation nicht aus?

Wenn mal allein bedenkt, welche Hebel man unserem Gesundheitsminister kurzfristig zur Verfügung gestellt hat. Schon werden erste Betrugsfälle verlautbar – Die schnelle , gutgemeinte Soforthilfe wird erschlichen und versiekt in dunklen Kanälen.

Es ist aber immer leicht aus der Vogelperspektive die Lage zu kritisieren – entscheiden müssen ja andere –

Genug! Wechsel wir das Thema

Meine Mehlvorräte sind dahin, demnächst muss ich wieder aufs Land reisen und Dinkelmehl, Vollkornmehle, Backmalz….. ergattern.

Heute habe ich – ehrlich gesagt – durch ein Missgeschick (ich hatte die Butter im Hefeteig vergessen) eine Dinkel-Butter-Zimtschnecken- Variante kreiert, die ich so noch nie gebacken hatte.

R e z e p t :

die Zutaten für den Grundteig

45o gramm bestes Dinkelmehl (630)

100 gramm Zucker oder Rohrzucker

22o ml lauwarme Milch

1 kräftige Prise Salz

1 gutes, dickes Hühnerei

Abrieb einer Biozitrone

3/4 vom Frischhefepäckchen

1 Teelöffel Honig

Finalbearbeitung

Zutaten:

8o gramm zerlassene Butter

ca. 1oo gramm Gemisch aus gemahlenem Zimt und Rohrzucker

und los geht es

  • das Mehl abwiegen und in eine Rührschüssel sieben
  • das Salz inzufügen
  • die Milch lauwarm werden lassen.
  • eine Mulde in das Mehl drücken
  • die Hefe hineinbröckeln
  • den Honig auf die Hefe geben
  • soviel lauwarme Milch angießen, so das die Mulde gerade gefüllt ist
  • mit Folie oder einem Küchentuch abdecken und die restlichen Zutaten vorbereiten
  • nach ca. 15 Min , die Hefe arbeitet aktiv
  • die restlichen Zutaten
  • Zucker, Ei, Abrieb der Zitrone hinzugeben
  • die restliche lauwarme Milch angießen
  • alles mit dem Rührgerät, Küchenmaschine oder von hand zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
  • der Teig sollte sich von der Schüssel lösen.
  • nun abdecken , an einen warmen , zugfreien Ort stellen

Nach ca. 1 Stunde sollte sich der Teig verdoppelt haben, wenn nicht einfach noch etwas sich selbst überlassen oder in den Backofen mit der Backofenbeleuchtung noch mal gehen lassen

  • den Teig nun kräftig mit den Händen kneten , falten und aus zwei Rollen ein Rechteck auswalken.
  • möglichst dünn !
  • nun bestreichen wir die Teigplatten mit der zerlassenen Butter
  • – großzügig ! , mit einem kleinen Sieb das Zucker-Zimt-Gemisch verteilen
  • dann rollen wir das Rechteck wieder zusammen , möglichst ganz dünne Röllchen
  • die Röllchen setzen wir in eine gefettete Form
  • final bestreichen wir die Form mit der restlichen Butter
  • und lassen die Form nochmal ca. 30 Min gehen.

Den Ofen auf

200 grad (Ober/Unterhitze) vorheizen

1 große Tasse Wasser hineinstellen

Die Form auf dem 2. Rost v. unten einschieben und 10 Min. backen.

Nun die Temperatur zurücknehmen auf ca. 180 grad und weitere 25 Minuten backen .(Es kann auch länger sein, je nach Herdbeschaffenheit)

Das Gebäck nicht aus den Augen lassen. Wenn es zu braun wird schnell mit Alufolie abdecken und so zu Ende backen.

Eigentlich hatte ich gedacht, die Schnecken zum Frühstück zu servieren, nach dem Einkaufsritt – die Nacht hatten sie aber nicht überlebt. Seltsame Geister tappten nachts in die Küche und weg waren sie .

Schönes Wochenende – mit einem morgendlichen Sonnengruß aus München

„Was lange währt, wird endlich gut … „

Ovid

43 v. Chr. – 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

Meine Backarien sind weitgehend abgeschlossen.

Fazit: Hefewasser ist unberechenbar.

Meinem Sauerteigbrot hat es zu einem irren Schub verholfen, eigentlich etwas zu viel. Die zweite Variante mit karamelisierten Walnüssen will ich nicht vorenthalten.

Im Verhältnis 30/70 ca 1000 gramm insgesamt

  • 300 gramm Dinkelmehl 630
  • 700 gramm Vollkornroggenmehl 1370
  • Sauerteigansatz
  • 1 Eßlöffel Salz
  • 1 kräftiger Esslöffel Brotgewürz (Koreander , Kümmel, Anis)
  • 150 gram Walnüsse
  • 1 Eßlöffel Steirer Kernöl
  • 250 ml Hefewasser (125 hätten voll gereicht – bzw. ganz ohne)
  • einwenig Wasser (nach Gefühl) der Teig war eh schon nass und schwer.

Die bereits beschriebene Teigführung verkürzte sich diesmal! Es war warm geworden und das liebt der Sauerteig bekanntlich. Nach 4 Tagen war er angefüttert und backreif.

Morgens um 6 sprang mir der Teig aus der Schüssel. Zäh und wild entschlossen sich im heißen Backofen zu räkeln. Mit Gärkörbchen brauchte ich nicht mehr zu arbeiten.

Aber der Topf vom Käsefondue – der wäre doch geeignet.

Backofen vorheizen – Topf mit Backpapier ausgleiten – Roggenschrot einstreuen und nach einer guten 1/4 Stunde war der Topf im Ofen.

Nach 10 Min. goß ich hektisch eine große Tasse Wasser in den Ofen und stellte den Timer auf 50 Min.

So verließ ich trotz Corona das Haus!

Home office ist für einen freien Menschen eine Qual !

Was werden die Arbeitgeber in Zukunft daraus machen? Alle sind doch so begeistert und verkünden , wie sie alles meistern (Haushalt, Kinder , Go – to meeting- ) allzeit bereit !

Büroraum ist sehr teuer! Verdichtung heißt das neue Schlagwort.

Es stehen nur noch wenige Büroarbeitsplätze zur Verfügung. Nachtschichten, Frühschichten, Spätschichten? Das alles gab es doch schon mal ? Heimarbeiter – innen –

Ausgebeutet, schlecht entlohnt….

Die Brotfertigstellung überließ ich meiner Tochter – die fluchend den Timer entgegennahm.

Roggen-Dinkel-Walnussbrot

Herzhaft, tolle Kruste , aufgeplatzt. Gute Butter genügt – oder etwas Bärlauch – sonst nichts. Einfach guuut!!

schaut selbst –

zum Reinbeißen

Allerdings will ich Euch meinen Misserfolg – ihr erinnert euch an den Ansatz mit den Kartoffelschalen… – nicht verschweigen.

Kartoffelschalen – konnte das was werden?

Der Hefezopf sah super aus – allerdings war er steinhart – ähnlich wie Salzteig. Mal wieder für die Tonne, tönte mein Gö – Gatte.

missglückter Hefezopf

So schnell gebe ich nicht auf . Mit dem Ansatz im Kühlschrank werde ich ein Weissbrot erneut ansetzen und dann will ich mal sehen , ob der Ansatz nicht doch eine Berechtigung hat.

Frohe Ostern!

„Zeit für Brot in einem rastlosen Leben „

(Andrew Whitley)

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Diese Überschrift sprang mir in einer kleinen Buchhaltung entgegen vor ca. 1 Jahr. Dann hatte mir meine Tochter ein herrliches, ansprechendes Backbuch aus Rom mitgebracht

“ ANTICO FORNO ROSCIOLI“ Elisa Menduni

Die beiden Bücher liegen seit einem Jahr oben auf. Gebacken habe ich schon ganz lange nicht mehr. Die Kinder nicht da, für zwei Personen war mir der Aufwand zu groß.

Leider war mein guter, jahrelang gepflegter Sauerteig gestorben.

Gestern – obwohl Ausgangssperre – fuhr ich aufs Land zu einer Getreidemühle und erstand einen geeigneten Mehlvorrat. Man weiß ja nie wie lange die Corona-Einschränkungen dauern .

Das Sammeln, Jagen und Hamstern liegt mir ja im Blut.

Hier herrschte Andrang, nur 6 Personen durften in den großen Mühlenladen. Gerne hätte ich länger gestöbert, aber dann bestand die Gefahr , dass der „bayrische Mindestabstand“ nicht eingehalten werden könnte.

„Zeit für Brot in einem rastlosen Leben…..“

Arbeiten, Termine, Events, Sport , Ausflüge , soziale Kontakte

Von allem sind wir derzeit befreit. Wir haben Zeit für den Hausputz, zum Kochen, Lesen , können uns ausgiebig den nächsten Mitmenschen widmen. Wann gab es das jemals.

Die Frühjahrsmode nervt auch nicht – zu eng – zu altbacken –

Keine ausgiebigen Shoppingarien ….

Meine Weinlieferung aus Österreich (Steiermark) wurde 2 Tage nach der Bestellung heute geliefert.

Geht doch!

Mein Projekt besteht aus zwei verschiedenen Ansätzen

Einmal Roggenansatz und einen Weizenansatz auf Kartoffelschalenbasis.

Lasst Euch überraschen!

„Winterhunger….“

Die wohlige, aufsteigende Wärme in der Magengegend , abgerundet von einem weichen, nach tiefroten Beeren, mit leichter Zimt, Vanillenote im Abgang, schmeckenden Rotwein…

Das reife, kräftige dunkle Fleisch in der köstlichen Soße , verbindet sich mit dem Knödel, der genau die richtige Konsistenz hat – nicht zu fest, nicht zu weich – aromatisch gewürzt…

Das Wintergemüse, glänzt und bedient sich den Gewürzen des Orients oder ist frisch und schnell mit entsprechender leichter Schärfe – angereichert mit Ingwer und Pilzen die Königin im Wok

Der Bratapfelduft weht durch den Raum …. Krapfen, wamer Strudel mit der köstlichen Vanillesoße, angereichert mit Gewürzen.

Sündiger Schokoladennachtisch – lauwarm –

Deftiges Kraut, mit Kassler und dazu ein Püree aus den mehligen Kartoffeln, Blut- u. Leberwürste , Schupfnudeln – Schmand …

Wildgerichte , wie ich sie liebe , Rotweinbirnen , selbstgeschabte Spätzle mit guten Eiern…

Die Winter meiner Kindheit waren lange, rauh , dunkel , die Fenster zugefroren. Auf dem Speicher des alten Fachwerkhauses stand ein riesiger, runder Zuber . Eine Art Holzbottisch, mit einem Durchmesser von ca. 1 m, gehalten von einem Eisenreifen – ähnlich wie bei Fässern- die Fleischbütt halt umgangsprachlich genannt.

Hierin lagen Schweinefüße, Haxen, Ripperl, Kassler. Eingesalzen mit Gewürzen und von einer leichten Eisschicht bedeckt, mit Eichenholz beschwert.

Es war uns strengstens verboten dort hoch zu gehen. Ich tat es aber immer wieder, sei es um mich zu verstecken oder zu schauen, was sich hier alles verbarg. Koffer voller Inflationsgeld, alte Gefäße, Briefe aus dem Krieg, Fotos, Wehrmachtspost.

Das Salzfleisch – war mir nicht geheuer – ich erschrak förmlich , wenn ich die dicken Schweinefüße die Haxen … schwimmen sah.

Doch geschmeckt haben sie mir trotzdem mit dem Kraut und den Kartoffeln, rot – rosa war das Fleich, fest und würzig , saftig. Auch das Fett war fest und schmeckte eigentlich gut, wenn da nur nicht die Borsten teilweise noch dran gewesen wären…

Vergeblich warte ich dieses Jahr auf den Winter, meine deftigen Wintergerichte konnte ich bislang gar nicht so richtig kochen.

Die Minusgrade der vergangenen Woche lösten bei mir Träume aus.

„lockere böhmische Knödel, Rahmbraten, Gulasch , sämige Suppen…. “

Ob ich es dieses Jahr noch kochen kann??

Es muss immer die richtige Zeit, Temperatur, ja der richtige Wind wehen, um so manche Gericht so zu kochen, wie man sie erträumt.

Die Ganzjahresküche ist langweilig, bietet keine vollwertige Ernährung.

Ich hoffe inständig, dass der Winter nochmal kommt!

„Saiblingstatar“

Den Einkaufsstress an hl. Abend habe ich auch hier schon oft beschrieben

Dieses Jahr hat es treffend s. blog Küchenereignisse.com beschrieben. Besser kann man es eigentlich nicht darstellen. (nochmals vielen Dank!)

Genau so! habe ich es unzählige Mal erlebt, mich geärgert, um 4.OO Uhr aufgestanden….

Das will ich nicht mehr! Es ist mir unerklärlich, dass an Weihnachten plötzlich alle meinen besonders gut zu kochen, einzukaufen…

Es ist gerade zu zum Statussymbol geworden! Das schönste Weihnachtsgeschenk ist doch eigentlich die Zeit die wir uns gönnen, nehmen, geben….

Ca. 20 Min stadtauswärts in der Pupplingerau kann man eigentlich immer entspannt die Natur genießen, radeln , spazieren gehen und Durchatmen.

So tun wir es auch am hl. Abend.

ganz s beiläufig – ohne Anstehen – vorbestellen- vordrängeln – kämpfen – erstehe ich fangfrische Saiblinge (sie befinden sich i. der Leichenstarre, wie ich unschwer zu hause feststellen konnte), frisches Forellenlachsfilet, lauwarme geräucherte Forellen , Saiblinge und zwei Fischsemmel für die Wegzehrung.

Die Sonne kommt raus und es ist fast menschenleer – die Hektik der letzten Tage ist besiegt.

R E Z E P T

(für 4 Personen)

Zutaten:

2-3 Saiblingfilets

3 Limonen

1/2 Fenchelknolle

2 kleine, säuerliche Äpfel ( z. b. Elstar)

2 Stöpselgurken

1 Schalotte , frischer Dill

Gewürze:

Salz aus der Mühle

Pfeffer (kuben) aus der Mühle

1 Schuss allerbestes Olivenöl (weniger ist mehr)

80 gramm Feldsalat

Radicchio ( 8 Blätter)

Orangenabrieb, ein wenig brauner Zucker

Vinaigrette:

Olivenöl, Kernöln, 2 Teelöffel besten Senf

1 Teelöffel Honig, Himbeeressig, 2-3 Tropfen alten , dunkle Balsamico, 1 Orange – frisch ausgepresst – Salz, Zitronenpfeffer

(mit dem Schneebesen aufschlagen, so dass sich alle Bestandteile zu einer homogenen Masse verbinden) und beiseite stellen.

Das Filetieren verlangt einwenig Übung! Das wichtigste ist allerdings ein scharfes Messer und ein biegsames zweites Messer, sowie eine Haushaltspinzette.

Fisch in kleine Würfel schneiden, alle anderen Zutaten ebenfalls und getrennt in den Kühlschrank geben

Ca. 1 Stunde vor dem Servieren, Limonen auspressen , über den rohen Fisch verteilen, nun alles miteinander vermischen und zu letzt ein paar Spritzer aller bestes Olivenöl hinzugeben.

Dann mit dem Salat anrichten und erst dann vorsichtig die Vinaigrette hinzugeben und mit einem guten Weisswein – oder …. Frohe Weihnachten!

So kann man auch den „Herrn des Hauses“ ggfs. miteinbeziehen!

F i s c h s u p p e

Z u t a t e n:

Restfisch einschl. Köpfe , Kräten

Rosmarin, Thymian, Salbei (zusammenbinden) ,Lorbeer

1 Orangenschale, Knoblauch, eine Zwiebel – angeröstet mit Schale- 1 kleines Stück frischen Ingwer, Safranfäden

Senfkörner, Kubenpfeffer, Piment , Szechuanpfeffer, Meersalz,

Das war es schon. Wir geben alles in einen Topf , bedecken die Fischreste gut mit Wasser und lassen die Suppe einfach vor sich hin köcheln .

Mit einem Knoblauchbaguette ein kleiner Snack am frühen Nachmittag und einem guten Glas Weisswein – kann der hl. Abend entspannt beginnen.

„Seelenwärmer – Wintertraum – Allesgutmacher….“

  • raffinierter Hauptgang für einen genußreichen Abend mit Freunden

Die den Menschen ereilende Sehnsucht ist überall spürbar.

Man sehnt sich nach weißen Landschaften, die alles Grau zudecken, alles weicher, weniger laut erscheinen lassen. Winterziele, Wintermärchen…

Ja, Weihnachten wäre es schon schön…. weiße Weihnacht, so soll es sein.

Die nicht endende Hetze ist überall spürbar, ergreift mit Macht den Alltag.

Dabei ist es so einfach innezuhalten, einfach frühmorgens am Fluß entlang zu laufen, ohne Menschen, einfach den Gedanken nachhängen . Kraft schöpfen – innehalten – genießen und einen „Tagkochtraum“ sich gönnen

Isar am Morgen

Zimt, Koreander, Nelken, getrocknete Früchte, Pfeffer, Anis, Kardamon, Schärfe , sonnengereifte Zutaten. Rotwein – samtig , die Sinne beraubend ….

zartes, Fleisch , Gemüse…. , Rosmarin, Minze ….

So entstehen meine Rezepte und das Kochen befreit mich ganz langsam von der Hektik der Woche…

Ein genüsslicher Waldspaziergang einen guten Glühwein…

Mein alter Bräter wiehert schon im Schrank. Jetzt ist seine Zeit gekommen.

Nicht länger will ich es Euch vorenthalten:

Lammragout – intensiver Geschmack – raffiniert geschmort “ an Granatapfel- Bulgur – mit einer kühlenden , erfrischender Cumin-Joghurt-Creme an frischen Kräutern

Hier die Zutaten: (f 8 Personen)

2,2 kg vorbereitetes Lamm (vom Türkischen Metzger meines Vertrauens) liebevoll zu recht geschnitten.

3 rote Zwiebeln, 3 rote Spitzpaprika, 3-4 grüne Schotenpaprika, 1 Karotte, 2-3 Zehen Knoblauch , ein Stück Sellerie, eine handvoll getrocknete Tomaten, Tomatenmark, 2oo gramm ungeschwefelte getrocknete Aprikosen, getrocknete Aubergine , 1 Granatapfel, 50 gramm Pinienkerne, frische Minze, frischer Koreander, Rosmarin.,

-Gewürze: Bockshornklee, Kreuzkümmel, Nelken, Kardamon , Zimtstange , Piment, frische Chilis, Couscousgewürzmischung, schwarzer Pfeffer, Steinsalz.

  • Granatapfelbulgur

Zutaten: 1 Granatapfel , 200 gramm Bulgur , ca 1 Liter Gemüsebrühe

frischer Minze ,Couscousgewürz, frische gehackter Koreander, Salz, 1 Eßlöffel bestes Olivenöl

  • Cumin-Joghurt

Zutaten: 300 gramm griechischer Joghurt,2 Teelöffel Cumin, Salz, Pfeffer, frische Petersilie und Minze – frisch gehackt, mit dem Wiegemesser , Zitronenabrieb v. Biozitrone.


Allgemeine Zutaten: Olivenöl, 1-2 Eßlöffel doppelgriffiges Mehl, Lammfond



Die Zubereitung ist wenig arbeitsintensiv

Schritt 1: Zwiebeln, Hartgemüse möglichst klein schneiden und alle Gewürze u. Zutaten in Sichtweite vorbereiten.

Schritt 2:

Den Bräter aufheizen und 3 Eßlöffel Tomatenmark, mit Olivenöl anschwitzen, dann sorgfältig das Lammfleisch anbraten.

Schritt 3:

Das Hartgemüse, Zwiebel u. Knoblauch in separater Pfanne anschwitzen und über das Fleisch verteilen. Dann Paprika, getrocknete Aprikosen, Auberginen hinzugeben und einwenig einköcheln lassen

Schritt 4

Mit Rotwein kräftig ablöschen, Gewürze, hinzugeben , einwenig Fond angießen, einen Zweig Rosmarin (frisch) und eine Zimtstange oben auf legen

Schritt 5

Das Ragout mit 1- 2 Eßlöffel doppelgriffigem Mehl bestäuben . Mit dem Deckel verschließen und 1 3/4 Stunden bei 160 grad in den Backofen.

Cumin-Joghurt

Zubereitung:

Joghurt mit 2 Teelöffel Cumin verrühren, Petersilie und Minze (nicht sparen an d. Kräutern) m. dem Wiegemesser klein schneiden .

Die Kräuter unterheben und mit Salz, schwarzem Pfeffer und Zitronenabrieb abrunden und kühl stellen.

Granat-Apfelbulgur

Zubereitung

1 Liter Gemüsebrühe zum Kochen bringen unter Hinzugabe von 1 Eßlöffel Olivenöl, ggfs. Salz, soweit die Brühe nicht schon entsprechend Salz enthält

1-3 Min. köcheln lassen , dann quellen lassen und Couscous-Gewürz unterrühren.

Den Granatapfel von den Kernen entfernen und diese unterheben. Dann mit der Saftpresse den Apfel auspressen – beiseite stellen

Lammragout final

Lammragout von der Zimtstange befreien, umrühren, ggfs. etwas Fond angießen, den Granatapfelsaft hinzufügen und auf kleiner Stufe warm halten.

50 gramm Pinienkerne in fettloser Pfanne anrösten und über das Ragout verteilen, dann mit kleingehacktem Koreander bestreuen und in die vorgewärmten Teller anrichten

Ein wohliges Gefühl macht sich in den hungrigen Mägen breit, die Messer und Gabeln singen mein Lieblingslied – einen Augenblick ist es still – ich lausche dem Besteck- Konzert und genieße den nasskalten Dezemberabend.

Gemüsebrühe ca.

,

„Atemlos – ärmellos…“

Ja, der November ist da! Er gibt uns einen Vorgeschmack auf düstere Tage, Dunkenlheit und weckt gleichzeitig Aktivitäten , welche man erst wieder lieben und leben lernen muss.

Aber letztes Wochenend da war es nochmal S o m m e r

Radeln, in der Sonne Frühstücken und einfach Draußen sein.

Für den Großstadtmenschen in München ist es immer mehr zu einer Herausforderung geworden, sich antizyklisch zu verhalten, um so die wunderschöne Bergwelt und Alpenvorlandgebiete aufzusuchen.

Längst stehen gefühlt ALLE früh auf und der Stau beginnt schon auf den Ausfahrtsstraßen.

Mein persönliches Rezpet: Gar nicht dran stören. Einfach aufstehen, frühstücken oder nicht . Selbstverständlich stehen die festen Schuhe, mein obligatorisches Ingwerwasser bereit- wenn wir dann losfahren.

Nur so wird der Ausflug entspannt. Siehe da, ohne weitere Schwierigkeiten verlassen wir gegen 11.OO Uhr die Stadt und da , wo keine Hütte lockt, wo keine vermeintlichen Highlights im Internet versprochen werden da ist es entspannend, ruhig, klare Luft und kein Sessellift bringt mich hoch.

Ärmellos , schnellen Schrittes zog uns der Berg an. Über Stock und Stein, durch den Mischwald, die Sonne meinte es soo gut.

Der kleine Wasserfall unter mir plätschert vor sich hin.

„kleiner Wasserfall..“

Nur nach oben schauen , nicht zurück und seitlich nach unten – der Weg ist das Ziel…

Ärmellos- atemlos kommen wir voran, über die Skipiste – die in wenigen Wochen, wenn Gott will – ihren Betrieb aufnimmt.

Dann rasten auf der hohen Lichtung, den Kopf in die Sonne halten, die Seele baumeln lassen. Nur wenige Wanderer und junge, durchtrainierte Radfahrer grüßen freundlich

Der Weg wird wieder gemütlicher – und leichtfüßig , hüpfend – ärmellos – atemlos – genießen wir den Tag.

Die Zeit verrinnt

Abstiegsaussicht

nach 3 Stunden sind wir wieder unten. Gutgelaunt, die müden Glieder bewegt, die Gleichgewichtssinne sensibilisiert und hungrig. Das ist das negative Thema. Alle brauchbaren Lokalitäten sind überfüllt – kein Parkplatz – vollbesetzt. Auch gut !

Dann fahren wir in die Stadt – wieder antizyklisch – der große Rückstrom hat gegen 16.OO Uhr noch nicht eingesetzt.

Meine Balkonpaprika lachen mich an und so entsteht ein wunderbares schnelles Abendessen:

Zutaten:

1-2 rote kleine frisch gepflückte Paprikaschoten

1 kleiner , frischer Spitzkohl

1 Schalotte

1 nussgroßes Stück Ingwer

Kümmel

Zitronenabrieb

12o ml Ingwerwasser

Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 kleine Chilischote v Balkon

Zubereitung:

Spitzkohl in feine Streifen schneiden

Paprika ebenfalls in dünne , feine Streifen schneiden

Wokpfanne aufsetzen

mit neutralem Öl befüllen

Gemüse reingeben und kräftig mit Salz würzen

ständiges Bewegen führt schnell zum Erfolg

mit einem kräftigen Schuß „Ingwerwasser“ ablöschen,

leichte Kümmelnote setzen und auf kleiner Flamme , nicht zu weich garen.

Pfannenspitzkohl

Dazu gab es schnelle geteilte Hühnerbrüste . Paniert mit selbstgeriebenen Semmelbrösel – angerichtet mit Sauerrahm u Preiselbeeren …

Ein Foto kam nicht mehr zustande ! Der Hunger war zu groß.

„Kürbis – Kürbis – Alarm“

Vor vielen, vielen Jahren sollte ich für die Halloween-feier im Kindergarten eine Kürbissuppe kochen.

Die Halloween-Feierlichkeiten waren damals eigentlich noch nicht so beliebt, wie der heutige – nicht mehr angemessene Halloweenwahn- .

20 Liter Suppe sollte ich beisteuern. Wie immer, war ich im Stress .

unter dem obigen Link könnt ihr auch dieses Rezept nachkochen.

https://www.kuechengoetter.de/rezepte/kurbis-suppe-kein-tippfehler-an-user-kurbis-orientiert-34947

Eigentlich war die Suppe mir zu scharf geraten und in meiner Hektik goß ich einfach eine Dose Cocosmilch hinein und alle waren total begeistert.

Irgendwann nach allenmöglichen Kürbisvariationen , habe ich die Kürbisküche gemieden. Jedes Lokal, Restaurant, Kantine …. serviert im Herbst Kürbisgerichte, geschmort, gefüllt, gedünstet.

Eigentlich schmeckt der Kürbis selbst nach nichts. Aber dieses Jahr habe ich mich erneut mit den verschiedenen Kürbisarten befasst

Auch der Musatkürbis hat mir es dieses Jahr angetan. Verschiedene Testsuppen habe ich meinem Göttergatten zur Prüfung überlassen. Er der Kürbisspezialist – er liebt Kürbis in jeglicher Variation –

Die Muskatkürbissuppe habe ich langsam in Milch geschmelzt und mit Muskat aus der Mühle beglückt

Dann bekam ich frischgeschleuderten Honig aus Niederbayern und ich träumte von Passau, Wien, Steiermark

So entstand die neue Kürbissuppenvariante !

Suppenbasis
„Gemüsebrühe“

Das Geheimnis dieser Suppe sind die Zutaten und ja sie ist etwas aufwendig – aber es lohnt sich –

Meine Gemüsebrühen sind immer an die jeweilige Jahreszeit orientiert – bzw. an die Gemüsevorräte. Diese Brühe ist die Sommerabschiedsbrühe und paßt hervorragend zu den verschiedenen Kürbissorten der nachfolgend beschriebenen Kürbissuppe .

Rezept:

Zutaten:

Karotten, Lauch, Sellerie , Petersilienwurzel , eine Zwiebel mit Schale, Fenchelknolle , Tomate, Chilischoten (2) , jenach Schärfe

Kräuter: Rosmarin, Thymian, Basilikum , Salz, Senfsaat, Kubenpfeffer,

Das Gemüse grob putzen und nicht allzuklein schneiden.

Gemüsebrühe

Nun geben wir das Gemüse , Gewürze und Kräuter in einen großen Topf und lassen die Brühe ca. 2-3 Stunden köcheln.

Dann absieben und bei Seite stellen.

Die Brühe ist kräftig und hat eine klare Farbe. Ist hervorragend zum Einfrieren geeignet . Sie erinnert an die letzten Sonnentage des Jahres.

Kürbissuppe :

Zutaten:

1 Butternut

1 kräftiger Schnitt vom Muskatkürbis

1 Eßlöffel Honig

1 Teelöffel brauner Zucker

kräftiger Schuss Himbeeressig

1 Teelöffel Kernöl

1/8 l Weisswein

1/2- 3/4 L Gemüsebrühe

1 Zimtstange

1 Muskatblüte

3 Nelken

1 Chilischote

Zubereitung:

Kürbis schälen und in Stücke schneiden

Den Schnellkochtopf mit einem Eßlöffel Honig versehen u. auf mittlerer Stufe anheizen, bis der Honig Blasen wirft

Jetzt gegen wir einen Teelöffel brauner Zucker hinzu und lassen ihn etwas karamelisieren.

Nun löschen wir den Honig mit einem kräftigen Schuß Himbeeressig ab und geben den geschnittenen Kürbis in den Topf.

Mit dem Weisswein löschen wir nochmal etwas ab.

Geben einen Teelöffel Kernöl hinzu.

Jetzt lassen wir es ein paar Minuten köcheln und geben dann unsere Gemüsebrühe hinzu.

Final geben wir die Zimtstange, die Nelken und die Muskatblüte hinzu.

Zimt, Muskatblüte ..

Schließen den Topf und lassen ihn auf der kleinen Stufe gar werden.

Nach ca. 10- 15 Minuten entnehmen wir die Gewürze und pürieren die Suppe gut durch. Mit Muskatnuss, vielleicht einwenig Salz abschmecken

geröstete Kürbiskerne in die Teller streuen und servieren.

Ja, sie schmeckt ganz anders – einwenig sagt sie Servus Sommer – streichelt den Herbst und die leichte Zimtnote läßt ahnen, dass der Winter nicht mehr weit ist.

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„Steinpilze & Co.“

Der Hochwald, besser gesagt das Hochmoor ist mystisch, fazinierend, geheimnisvoll und gleichzeitig entspannend.

Der nicht zu beschreibende Duft, die feuchte, milde Luft hat etwas leichtes, würziges, befreiendes für Körper und Seele.

Das verschiedene Moos, mal rot, mal grün, die Binsengräser, die ständig bestehende Gefahr einzuzinken in den Morast, läßt die Sinne erwachen, welche wir schon glaubten , verloren zu haben.

Das Moos hat sich vollgezogen – der Regen in der Nacht – läßt den Wald aufleben. Mit sicherem Tritt, immer den nächsten Stein, die festen Ränder des Waldes im Auge , kämpfen wir uns voran.

Zeit zum Fotografieren bleibt nicht. Das Gelände verlangt höchste Konzentration. Viele Pilzgruppen begegnen uns . Wir beschränken unseren Sammlertrieb allerdings nur auf die Sorten , die wir wirklich genau kennen und erfreuen uns an der vielfältigen Darbietung der Natur.

Die Fliegenpilze, jedes Kind kennt und fürchtet sie – präsentieren sich prachtvoll und im intensiven Rot.

Mühsam kommen wir in dem steilen, feuchten Gelände auf ca. 1300 Höhemeter voran. Freilaufende Bisons und eine kleine Haflingerherde begegnen uns . Wir zollen den Tieren entsprechend Respekt. So ganz wohl ist mir allerdings dabei nicht.

Die Stofftaschen, welche wir uns um den Hals gehängt haben, füllen sich mit einzelnen Steinpilzen, Pfifferlingen und so streifen schon 2 Stunden durch das Hochmoor.

„„Steinpilze & Co.““ weiterlesen

“ Quer durch den Garten…“

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Ende August, Anfang September ging meine Großmutter mit ihrer langen, großen Schürze in den Garten.

An jedem Beet blieb sie stehen :“ hol die kleinen Kohlräbchen, die Erbsenschoten auf dem Boden und wirf sie in meine Schürze“

So hüpften wir Kinder hin und her, lernten ganz nebenbei wie Saubohnen, grüne Bohnen, Wirsing, Kohl, Möhren, Erbsen, Mangold, Frühkartoffel., Sellerie, … aussahen, wie man das Gemüse erntet. Bevorzugt das Gemüse, was nicht so schön gewachsen war. Die doppelte Möhre , den kleinen Wirsingkopf, das große Mangold…

Sobald die Schürze prall gefüllt war, gingen wir zu den Kräutern am Wegesrand der einzelnen Beete . Rosmarin , Thymian, Salbei, Petersilie…, ach nimm noch ne Zwiebel mit…

Jetzt ging es erstmal in die Waschküche, das Gemüse grob zu recht schneiden, den Abfall direkt dem Vieh bringen…

Es war schon eine Herausforderung das Gemüse kochfertig vorzubereiten für 9 Personen. Das Messer war scharf und es war eine gefährliche Arbeit – also gut aufpassen.

Stolz trug ich das geputzte , kochfertige Gemüse in die Küche.

Einmal in der Woche gab es „dicke Sopp“, wie wir es nannten.

Heute heißen diese Art Eintöpfe das one pot – bowl Gerichte .

Der Sinn war eigentlich ganz praktisch Ein Gericht, einen Topf der von selbst kocht, alle satt macht und abends nochmal für die berufstätigen Männer aufgewärmt werden konnte.

Je nach dem wurde Fleisch, Knochen mitgegart, aber nicht immer.

Gestern war ich auch mit meiner „Schürze “ auf dem Markt (Satteltasche)

und entstanden ist eine wundervolle Kreation dieses Gerichts aus Kindheitstagen.

R e z e p t :

Zutaten:

Gemüse: Lauch, Karotten, Bohnen, Zucchini, Broccolie , Tomaten, Kohlrabi, Paprika , eine Handvoll getrocknete Tomaten frische kleine scharfe Zwiebel, Knoblauch

Menge beliebig

500 gramm bestes Rinderhack , frisch durchgelassen

1 Ei , 2-3 Eßläufel Semmelbrösel

1 dünn geschnittenes Stück geräucherters Wammerl

Kräuter: Oregano, Rosmarin, Thymian, Salbei, Petersilie

(zu einem Sträußchen) zusammenbinden .

Gewürze: Senfkörner, Peitschenpfeffer, schwarzer Pfeffer , Piment, frische Chilischote, Meersalz

Abrieb Muskatnuss

Tomatenmark

Semmelbrösel

Schritt 1 :

Gemüse putzen und zurecht schneiden

  • kann ruhig etwas gröber sein
  • Hartgemüse immer zu erst !

-Einen großen Topf aufsetzen , die Wammerlscheibe etwas anschwitzen und einen Teeläufel Tomatenmark hinzufügen.

  • das Wurzelgemüse hinzufügen – etwas anschwitzen –
  • dann nach und nach das Gemüse in den Topf geben
  • mit Gemüsebrühe oder auch Wasser – wenn keine Brühe zu hand – ablöschen
  • und zwar so, dass das Gemüse nur leicht bedeckt ist
  • das Gemüse-Sträußchen auf das Gemüse legen
  • Pfeffer u. restliche Gewürze hinzugeben

Deckel auf den Topf und bei mittlerer Hitze ca. 20-25 Minuten köcheln lassen.

Schritt 2 :

Hackfleisch kräftig mit Pfeffer, Salz , Paprika würzen

  1. fein gehackte Zwiebel und Knoblauch hinzugeben
  2. eine frische Chilli- Schote
  3. siehe Foto (v meinem Balkon)
  4. Petersilie fein hacken und über die Hackfleischmasse geben
  5. Masse mit 2-3 Esslöffeln Semmelbrösel bestreuen
  6. gut durcharbeiten, am besten geht es immer noch mit den Händen!

Dann kleine Bällchen formen und diese bei Seite stellen.

Topf öffnen – ggfs. noch etwas Brühe nachschenken –

Die Hackfleischbällchen , nach und nah hineingleiten lassen und

ca. 10 Min simmern lassen.

Abschmecken mit Muskatnuß von der Reibe, ggs. Salz, Pfeffer aus der Mühle.

Ich höre sie schon meckern – meine Männer – Suppe ist doch kein Essen, was gibt es danach.

Heute waren sie ganz perplex – mmh – sehr guuuuut !

Ja, das geht ja schnell – kocht von alleine…

Fazit: „Der gewöhnliche Mensch lebt nur vom Brot allein“

Den herrlichen Duft, des frischen Gemüses, dazu einen nicht ganz leichten Cabernet Blanc – Weinhof Pfeiffer – PIWI-Sorte, würzig-beerig- Stachelbeere, Ribisel – St. Anna/Aigen

wissen sie eigentlich auch nicht zu schätzen.

So ist das Leben!

Viel Spaß beim Kochen und genießen.

„Die Qualen des Frühlings“

– Werbung da Namensnennung –

  • winziger Bauerngarten 
  • zartes Erwachen der Kräuter

Es ist mühsam mit anzusehen, wie der Frühling versucht sich durchzusetzen. Die Kraft des kalten, weißen Winters ist dieses Jahr besonders intensiv.

Die Natur, das Spüren des Erwachens mit dem leichten, frischen Leben kann man besonders gut in den Bergen  , riechen,  fühlen, schmecken und Erleben.

Seit vielen  Jahren genieße immer wieder ich ein paar entspannte Tage in Tirol  – zum Bewegen, Essen, Träumen und Genießen.

Die tiroler Küche hat sich enorm entwickelt, von dem deftigen alpenländischen , klassischen  Wiener Schnitzel , Kaiser-Schmarrn hin zur experimentellen, vielseitigen  Variantenküche. 

Allerdings ohne die Herkunft der Urprodukte zu verleugnen, sondern stets nach der Harmonie suchend, welche eine gute, abwechslungsreiche Speisekarte ausmacht.

So ist der  Gasthof Auwirt der Gebrüder Winkler in Aurach b. Kitzbühel zu einem meiner Liebelingsrestaurants geworden.

Der warmherzige, unaufdringliche gute Service, die  klaren Linien in den Räumen verbinden auf eine wunderbare Weise  Altes mit Neuem

Sichtbeton mit der Urgemütlichkeit eines urigen , gemütlichen Gasthofs.

Die Weinbegleitung ist kompetent und vielseitig.

Man verzichtet auf große Deko und kann es sich leisten, einfach sich selbst zu sein!

Schaut mal auf die Teller…  zu verschiedenen Jahreszeiten genossen.

  • Forelle, Kartoffelpüree , Spinat

  • Rehleber , frische Steinpilze – was braucht man mehr

„Gockel mit Füllung“ war ein Hauptgang im Überraschungsmenü zum Ende der Wintersaison

Herrliches, Frühlingsgemüse und ein Huhn mit einer wunderbaren

besonderen Semmelknödelfüllung.img_0840

  • wachsweichen Ei – Kaviar – Frühlingsgemüse an leichter Mayonnaise
  • Marlin gebeizt – unwiderstehlich –

  • Spanferkelsülze – Rote Beete  eine Offenbarung schlecht hin

  • Mokkaeis  — und …… lecker !!!
  • und die Brownies – eine irre Kombination – beste Schokolade  mmmhhh
  • die Schokoladen Creme brulee

Ein würdiger Sonnenuntergang verabschiedete die ersten Frühlingstage

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„Calvados – Zopf und die hl. drei Könige“

Dicke Hefezöpfe, gefüllt mit Nüssen , Zimt, Rosinen   – Reste von der Weihnachtsbäckerei – gab es so lange ich denken kann am Neujahrsmorgen, bzw. an Heilig  drei König, wenn die Sternsinger kamen.

Casper , Melchior und  Balthasar   kamen und mit weißer Kreide schrieben sie: C +M+ B 1964  an die große Haustür. Sie brachten Weihrauch, Myrrhe und Gold …mit und ich glaube Melchior war der  „Schwarze“.

Meine Tante, Cäcilia, war etwas gekränkt, gerne hätte sie die Sternsinger begleitet, bzw. angezogen und hergerichtet. Es war ihr nicht vergönnt.

Der Küster aus dem Nachbardorf Reckenthal – ein  fommer Mann – zog mit den  Sternsingern durch die Dörfer und sammelte an jeder Tür eine Gabe für die armen Kinder dieser Welt.   Wir Kinder waren Feuer und Flamme, wunderschön waren die Heiligen drei Könige ausgestattet , mit alten Messgewändern aus den tiefen der  Sakristei, liebevoll aufgebügelt.

Es kam eine stattliche Summe zusammen in diesem Jahr, doch die armen Kinder dieser Welt erhielten die Gaben nie.

Der fromme Küster  – war leider den weltlichen Genüssen erlegen – und hatte alles verbraucht – für seine man munkelt bis heute  – irdischen Begierden.

So ist das Leben…

Mein folgendes Rezept widme ich den Sternsingern jener Zeit und wenn sie es lesen, werden sie wissen….. warum es ein Calvados-Zopf sein muss – und so manch Andere auch.

Z U T A T E N:

500 gramm Dinkelmehl 405

100 gramm Butter

250 ml Milch 3,5 %

80   gramm Zucker

42 gramm frische Hefe

insgesamt 250  ml lauwarme Milch

1 Prise Salz

Safranfäden

300 gramm Marzipanmasse

5     gemischte  Äpfel (Boskop, Elster..)

1  -2 Kardamon- Kapseln

Zimt

gemahlener Sternanis (Prise)

100 gramm übernacht in Calvados eingelegte Rosinen

Puderzucker  zum Karamelisieren  der Äpfel

Calvados der besten Sorte, zum Ablöschen, pafümieren

1 Ei, 1 Eßlöffel Sahne , mandel

und so gehts:

  •  Mehl abwiegen und durchsieben
  • Zucker, Butter abwiegen
  • Hefe in lauwarmer Milch ca. 50 ml und etwas braunem Zucker auflösen ,
  • mit etwas Mehl bestäuben und  ca. 1/2 Stunde sich selbst  überlassen
  • Zucker, Safranfäden, restliche Milch,  Butter erwärmen, bis die Butter halbwegs aufgelöst ist.
  • Schlagkessel mit Mehl füllen, Hefeansatz hinzufügen und auf kleinster Stufe ankneten
  • dann Zucker- Butter-Milch nach und nach  hinzugeben und durchkneten, bis der Teig sich von der Schüssel löst
  • den Teig in der Garstufe ca. eine Stunde gehen lassen
  • inzwischen :
  • Äpfel schälen, entkernen
  • Puderzucker in eine Pfanne geben und die Äpfel karamelisieren
  • mit einem kräftigen Schuss Calvados ablöschen
  • Rohmarzipan, Rosinen, Zimt, Kardamon und die Prise gemahlenen Sternanis hinzufügen
  • Masse abkühlen lassen
  • dann Teig in ein  ofenblechgroßes Rechteck auswalken
  • drei gleich – ruhig – breite Streifen abgrenzen
  • diese Teigstreifen mit der Apfel- Marzipan-Füllung bestreichen
  • dann die Teigstreifen rollen und zu einem dicken  Zopf flechten
  • warm stellen
  • Backofen  auf 180 grad Ober – Unterhitze vorheizen
  • Ei mit Sahne verquirlen
  • Zopf hiermit bestreichen, Mandelblättchen drüberstreuen
  • und ca. 30-35 Min. abbacken
  • ggfs. Temperatur reduzieren, wenn Zopf zu dunkel wird

Es  l ohnt sich schaut selbstimg_2667

 

 

 

„Kirschkernweitspucken und der Traum vom besten Kirschkuchen….“

Dunkelrote, dicke Kirschen, saftig, süüüß, jetzt gibt es sie wieder – wer kann ihnen widerstehen?

Im Alter von 4-10 Jahren habe ich meinen Kindern immer pfundweise Kirschen nach dem Kindergarten/Schule  gekauft und wir haben dann Kirschkernweitspucken gespielt.

Rechnen geübt  und die Kerne gesammelt.

Ein kleines Sandeimerchen stand mitten auf der Terasse und wir spuckten um die Wette…“Mein Kern hat genau getroffen, Nein, Du hast geschummelt.. Sieger !“

Ehrlich gesagt ich habe immer verloren,  zu weit oder daneben , der Kirschsaft bildete nicht wieder zu entfernende Flecken. Es war ein Riesenspaß und ich glaube ganz fest, wenn ich heute zum Kirschkernweitspucken aufrufen würde, zumindest mein Sohn würde sofort mitmachen und ich auch!

Kirschkuchen gab es zu jener Zeit nie, denn die Kirschen brauchten wir ja zum Kirschkernweitspucken . Die alte Weisheit , wenn man Kirschen gegessen hat, darf man nichts trinken haben wir damals auch widerlegt.

Heute Nacht träumte ich von einem wundervollen Kirschkuchen , mit saftigen Kirschen, einem lockeren leicht schokoladigen Boden und einer echten Vanillecreme – wie ich sie in Frankreich mal gegessen hatte. Die Creme sollte Stand haben ,  nicht  fließen und dennoch nicht fest sein!

Meine Recherchen im Netz und in meinen diversen Backbüchern  waren negativ.

Selbst ist die Frau!

Wie war das noch mit der Vanillecreme – die es früher – ganz früher – als es noch keine Fertigmischungen zum Anrühren gab….

Quatsch –  so ähnlich wie meine Vanillesoße – so müßt es gehen.

Liebe Leser, mir ist vollkommen klar, dass keiner diesen Kuchen nachbackt, denn der Aufwand ist sicher jedem zu wider. Dennoch hier kommt Teil I

Vanillecreme

Zutaten:

  •  400 ml Milch
  • 75 gramm Zucker
  • 40 gramm Speisestärke (Kartoffel- oder Maismehl)
  • 3 Eigelb
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Becher beste Schlagsahne
  • 30 ml Kirschwasser bester Qualität

so gehts:

  • Zucker, Eigelb , Speisestärke und 100 ml Milch  zu einer glatten Masse verrühren
  • Vanilleschote auskratzen und mit der Milch aufkochen
  • beiseite Stellen und kurz abkühlen lassen – aber nicht kalt werden lassen !
  • jetzt heißt es mit dem Schneebesen kräftig ca. 10 Min. rühren , es entsteht eine wunderbare dickliche Creme.
  • Kirschwasser unterrühren und erkalten lassen.

Diese Grundcreme kann man je nach Bedarf für viele Füllungen oder auch als Dessertbasis verwenden, angereichert mit verschiedenen Geschmacksvariationen (Limone, Orange, Zimt, Kardamon ect. mit Quark, Joghurt… )

Teil II

Kirschkuchen

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Zutaten:

180 gramm Dinkelvollkornmehl

2     Eßlöffel Kakao

5     Eier  (Größe M)

100 gramm Rohrzucker

2 Teelöffel natural Muscovado

80 gramm  Butter

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

1-2 Rippen Schokolade 70 %

500 gramm entkernte dunkelrote Kirschen

und los:

  •  eine 26er  Hebebodenform mit Backpapier ausgleiten
  • Backofen auf 180 grad vorheizen (Ober/Unterhitze)
  • Zutaten abwiegen und bereitstellen
  • Mehl und Kakao sieben
  • 1 Prise Salz hinzufügen
  • Butter bei kleiner Hitze flüssig werden lassen – nicht braun werden lassen –
  • Schlagkessel einspannen und die Eier aufschlagen
  • langsam den Zucker und Muscovado einrieseln lassen
  • auf höchster Stufe zu einer gelblichen Masse aufschlagen
  • ein herrlicher Karamellduft steigt Ihnen jetzt in die Nase
  • nun lassen wir in einem dünnen Strahl die geklärte Butter einlaufen
  • anschließend sieben wir die Mehl-Kakao-Mischung hinzu
  • zunächst 1/3, dann den Rest
  • mit dem Schneebesen zugügig unterheben, nicht rühren !
  • Masse in die Hebeform füllen
  • ca. 10-12 Kirschen beiseite legen
  • die restlichen Kirschen auf den Teig verteilen , bzw. einsinken lassen.
  • sofort in den Backofen und ca. 20-25 Min. backen
  • Stäbchenprobe und abkühlen lassen.

Teil III

Topping und Vollendung:

  • Vanillecreme mit der Sahne steifschlagen, ggfs. noch etwas Kirschwasser ergänzen- Vorsicht wird schnell zu dünnflüssig  !
  • restliche Kirschen auf dem Kuchen legen
  • Schokoladespäne hobeln und verteilen
  • eine kleine Blüte Lavendel hinzufügen
  • und dann für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank
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Mein Gö-Gatte (Göttergatte) lauert schon seit Stunden auf den Kuchen und war – das will was heißen – sonst immer nur : „Geht, kann man essen … “ Hin und weg!

Tipp: echter Herrenkuchen – da nicht zu süß und die Kirschwasseraromen in Verbindung mit der geschmeidigen Creme … lassen auch Männerherzen höher schlagen.

„die letzten Reste … Weihnachten 2015 “ Rezept: Mohnschupfnudeln

Der Stress ist vorbei,  gaaanz langsam kehrt die bleiernde Winterruhe ein.IMG_1169  An den festgefahrenen Ritualien und die schon oft beschriebenen Menüfolgen hatte sich auch Weihnachten 2015 nichts geändert.

An Heiligabend wurde das Raclettekabel eine Stunde lang verzweifelt gesucht, dabei war es doch immer  ….

Ende gut alles gut. Natürlich blieben von den schönen, dicken mehligen Kartoffel fast 1 kg übrig.

So entstanden meine Mohnschupfnudeln:

Rezept:

Zutaten:

1000 gramm gekochte , mehlige Kartoffel vom Vortag

125    gramm Dunstmohn

250   gramm Spätzlemehl

2        Eier

Prisen: Salz, Muskatnuss frisch gerieben


 

Schritt: 1

Die gepellten Kartoffel durch die Kartoffelpresse drücken – direkt auf die Arbeitsplatte –

Eine kleine Mulde eindrücken und hier die Eier reinschlagen, das abgewogene Mehl hinzugeben und mit einer Teigkarte gut vermischen.

Ggfs. muß noch etwas Mehl hinzugeführt werden, bis ein Teig entsteht. Er sollte eine angenehme feste Konsistenz erhalten – aber nicht zu fest sein –

Den Teig geben wir dann in eine Frischhaltefolie für ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank.

Schritt :2

Nun fertigen wir eine ca.  10 cm breite Rolle aus dem Teig und stechen mit dem Teigschaber die Nudel ab, ggfs. nochmal zwischen den gemehlten Handflächen korrigieren.

Schritt :3

Einen großen Topf mit Wasser erhitzen , kurz aufwallen lassen, Salz zufügen .

Jetzt lassen wir die Schupfnudeln nach und nach in das siedende – nicht kochende Wasser – gleiten.

Sie steigen langsam hoch und werden schnell in ein bereitgestelltes Küchensieb zum Abtropfen gegeben

Schritt :4

Eine Pfanne mit einem wenig Butterschmalz erhitzen  und die Schupfnudeln goldgelb schwenken.

Eine wunderbare  Beilage zu Wild, Braten , Sauerkraut….

Einfach guuut!IMG_1188

„Stollenbäckerei 2013“

Ganz ehrlich, bei uns ist nicht -noch nicht – die Adventsdeko aus dem Keller geholt. Den Adventskranz habe ich auch noch nicht brennen und das ist gut soooo!

Diese Überdeko in den Läden und Straßen fällt mir dieses Jahr ganz besonders negativ auf!
Aber ein paar Zweige – den Geruch von selbstgemachten Glühwein, Orangen, Zimt, Nelken – einen besonderen Tee – lange Spielabende…, bei einer guten Flasche Rotwein….
Einen Stapel Bücher habe ich schon auf dem Nachtisch.
Der Winter kann kommen!!

Diese Woche hatte ich einen freien Tag! Um sechs in der Früh bin ich aufgestanden und nach einem kleinen Frühstück gings los- Aus 5 kg bestem Bäckermehl 550 habe ich verschiedene Stollen gebacken. Schön verpackt warten sie nun auf Ihre Bestimmung.

Hier meine Rezepte:

klassischer bayrischer Stollen – nach einem überlieferten Rezept von meiner Freundin Inge –

Zutaten: (für eine große Stollenform u. eine kleine Stollenform)

750 gramm Mehl Type 550
3 Eigelb
200 gramm Zucker
250 gramm gute Butter
Zitronenabrieb von einer Biozitrone
1 Päckchen Hefe 11 gramm – Trockenhefe – oder 42 gramm frische Hefe
1 Brise Salz
ca. 200 ml lauwarme Milch (sie sollte angenehm warm sein, aber auf keinen Fall heiß! – Fingerprobe!)
100 gramm Zitronat
100 gramm Orangnat
(von der großen Zitronatzitrone- bzw. Orange vom Markt) selbstgeschnitten u. ganz fein gehackt
200 gramm beste Rosinen über Nacht in Rum gebadet
Puderzucker
flüssige Butter zum Bestreichen

und los geht es:

Mehl, Zucker, Butter abwiegen und zuerst das Mehl in den Schlagkessel der Küchenmaschine geben, eine Brise Salz hinzufügen.

Eine Mulde in das Mehl drücken und die Trockenhefe hineinschütten
Den Zucker folgen lassen, die Butter in kleine Stücke ebenfalls hinzufügen u. Abrieb von einer Zitrone hinzufügen.

Die Küchenmaschine mit dem Knethaken versehen und auf der kleinen Stufe mit dem Kneten starten.
Langsam die laufwarme Milch hinzugießen – manchmal benötigt man keine 200 ml –
Dann auf mittlere Geschwindigkeit erhöhen.
Ca. 10 Min. Kneten. Der Teig sollte sich vom Boden lösen und nach Möglichkeit einen Klumpen bilden.

Nun decken wir den Teig mit einem leicht feuchten Küchentuch ab und beachten ihn 1 1/2 Stunden nicht.
In der Zwischenzeit, die abgezogenen Mandeln hacken, das Zitronat, Orangnat klein hacken.

Nach dem der Teig sich verdoppelt hat walken wir die übrigen Zutaten ein, geben die Rumrosinen hinzu.
Die Stollenformen werden leicht eingefettet und mit dem Teig gut befüllt – d. h. bis auf 2 cm unterdem Rand.
An einem warmen Ort lassen wir die Stollen in der Form nochmals gehen.

Backofen auf 250 grad vorheizen
Das Backblech mit Backpapier belegen und die Stollenformen auf das Papier setzen.DSC02544 (2)
Nach ca. 10 Min. die Temperatur auf 170 grad Ober/Unterhitze zurücknehmen und die Stollen ca.
35 backen, dann die Stollenformen entfernen und die Stollen goldbraun – ca. insgesamt 50-60 Min. backen.

Ein großes Stück Butter schmelzen und die Stollen gut damit bepinseln.
Wenn die Stollen abgekühlt sind kräftig mit Puderzucker versehen.
Erst wenn die Stollen ganz abgekühlt sind gut einpacken und ca. 14 Tage an einem kühlen Ort ruhen lassen.
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Den ganzen lieben Tag habe ich eine „Stollenmischung“ nach der anderen abgewogen, gehen lassen …..
Ein hartes Stück Arbeit. Aber es duftete soo herrlich und es entwickelte sich ein wohliges, gutes Gefühl in mir.
Meine Küchengeschenke dieses Jahr, Stollen, Chutney, Marmeladen, Ingwernüsse, Barbecue-Soße mit Rauchsalz u. geräuchertem Pfeffer… ja da habe ich noch einiges zu tun.

Die Deko kann warten…
Auf meine neue Kreation Mohn-Marzipan-Ingwer-Amaretto-Stollen bin ich mal gespannt.
ach und vielleicht mache ich noch eine Mango-Variante – da schwebt mir schon was vor.
Das Rezept für die Mohnstollen – schreiben ich die nächsten Tage –

Montag, Dienstag , Mittwoch…. Weihnachtstreffen – Essen – Umtrunk – und wann soll ich die Deko machen?
Guten Start in die neue Woche!
Nur Mut Stollenbacken ist sooo einfache , wie man hier sehen kann:IMG_1479
Heute am 7.12.2013 habe ich noch ein paar Fotos ergänzt. Mein Stollenvorrat ist dahin, für…, ich brauch auch einen für meine Adventsfeier in der Uni, ja und ich wollte der netten Frau….“ ist ja guut – Deko kann warten.
Die Stollenbäckerei beginnt noch mal von vorn.

Heidelbeer-Bisquit-Torte

Danke f das klassische Rezept ! Den Boden zweimal herstellen ? – oder m dem Tortenmesser i zwei Böden verwandeln?

It's Cakeable!

Für heiße Sommertage sind viele Torten zu schwer oder zu schokoladig. Nicht aber diese. Wer auf der Suche nach einer leichten und fruchtigen Sommertorte ist, der hat sie gefunden!

Zutaten für den Biskuit-Boden

  • 3 Eier
  • 3 EL heißes Wasser
  • 150g Zucker
  • 150g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Zutaten für die Creme

  • 300 g Frischkäse
  • 1 Tasse Puderzucker
  • 300g Schlagsahne
  • 2 Packungen Sahnesteif
  • 1Packung Vanillezucker
  • 300g Heidelbeeren
  • *2 Packungen Tortenguss

Bisquit-Boden

Den Backofen auf 200°C vorheizen und den Boden der Backform mit 20 cm Durchmesser einfetten.

WICHTIG: Da es sich um einen Bisquit-Boden handelt, muss der Rand uneingefettet bleiben, damit der Teig daran ´hinaufklettern´ kann.

Die Eier mit dem heißen Wasser in einem schmalen Gefäß 3 Minuten fest schlagen.

Den Zucker mit dem Vanillezucker vermischen und unter die Eiercreme rühren.

Als nächstes das Mehl mit dem Backpulver vermengen und ebenfalls unterrühren. Nach Belieben vorher sieben. Obwohl ich dafür meistens zu ungeduldig bin!

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„Der Frühling spannt sein blaues Band… „

(- Lyriker Eduard Friedrich Mörike)

Werbung da Namensnennung

Die wärmenden Sonnenstrahlen, die Lockerungen und der nicht mehr zu bändigende Drang der Menschen, sich Draußen zu bewegen – prägt das Stadtbild, die Parks….

Wehmütig schlendere ich über meinen geliebten Viktualienmarkt, um ein paar Besorgungen zu erledigen. Die Marktatmosphäre ist völlig zerstört. Die Marktleute schütteln traurig die Köpfe.

Quer über den ganzen Markt bilden sich Menschenschlangen, die Plastikbecher in den Händen halten, mit einem Sprizz oder was immer es sein sollte. Ein großer Stehausschank auch beim Pfälzerweinstandl und für gewisse Menschen ist reserviert, um Edelfisch u…. zu „genießen“.

Den frischen Spinat, den leckeren Käseaufschnitt – perfekt zusammengestellt – bei der Käs-Gabi bekomme ich nur mühsam. Es macht keinen Spaß mehr.

Aber meinen Rharbarer habe ich auch bekommen, so wie ich ihn liebe

Die Seele befreien , die Gedanken befreien….

Es bleibt nur die Stadtflucht! Raus aufs Land , lange Waldläufe ohne Menschenmassen.

Meinen herrlichen Rhabarber Hefekuchen will ich Euch auch nicht länger vorenthalten.

Seit mehr als 3 Monaten habe ich mir angewöhnt , bestimmtes Brot, Hefekuchen nur noch mit meinem Hefewasser zu backen.

Das Hefewasser bereite ich wöchentlich auf mit ungeschwefelten Datteln. Hieraus entstehen , herrliche Brote, weiches Hefegebäck jeglicher Art.

Grundteig:

wie gesagt, zwei Teige bereite ich vor, die sich dann bis zu zwei Wochen im Kühlschrank lagern lassen

  • einmal für Brot
  • einmal für leckeren süßen Hefeteig

wir benötigen

275 gramm Weizenmehl 550 oder Dinkelmehl 630

138 gramm aktives Hefewasser

mit den Händen verarbeite ich die Mengen zu einem Teig, decke die kleine Schüssel mit Folie gut ab und lasse den Teig ca. 12 Stunden stehen. Wenn es warm ist geht der Teig schneller auf. Er sollte sich schon verdoppeln, bzw. sichtbar vergrößern

Jetzt wiederhole ich die Prozedur erneut und der zweite Teig ruht ebenfalls 12 Stunden um sich zu entfalten.

Bei dem Verhältnis Mehl/Hefewasser habe ich sehr lange verschiedene Verhältnisse ausprobiert – mit leider mäßigem Erfolg.

Beim Backen sollte man sich doch an die vorgegebenen Mengen genau halten. Die Profis wissen schon warum sie hier genaue Angaben benötigen .

Seit vielen Jahren orientiere ich mich hier an https://www.ploetzblog.de/

Die hier erarbeiteten Rezepturen stimmen exakt.

Nachdem die Teige 12 Stunden sich ausgeruht haben

bereite ich aus

413 gramm Mehl (Dinkel/Weizenmehl)

310 gramm Wasser

14 gramm Salz

1 Eßlöffel bestes Olivenöl

den Brotteig, er ist für eine Übernachtgare gut geeignet.

Aus den o.g. Zutaten bereite ich einen geschmeidigen Teig in der Maschine, lasse ich 2- 2/12 Stunden an einem warmen zugfreien Ort aufgehen.

Dann gebe ich ihn in ein bemehltes Gärkörbchen – mit dem Schuss nach oben – ausnahmsweise.

Dann packe ich ihn in eine große Plastiktüre und am nächsten Morgen, lass ich ihn sich ca. 20 -30 Min. aklimatisieren und backe das Brot

beginnend auf 250 grad( ca 10 min) – dann auf 200 grad 40-50 Min.

Locker, knusprig wird es schnell gegessen oder zu Sandwiches verarbeitet, mit Rucula – selbstgemachter Tunacreme, Cherrytomaten …

Den Hefeteig für das süße Gebäck

Ergänze ich

mit 413 gramm Mehl, 300 ml lauwarme Milch, 80 gramm Butter, 14 gramm Salz, Abrieb einer Zitrone, einem Eigelb

Er braucht eine etwas längere Gehzeit – ist ebenfalls sehr gut für eine Übernachtgare – geeignet

Hieraus entstehen, Hefeschnecken mit verschiedenen Füllungen, oder meine Rhabarberkreation.

1 kg Rhabarber schälen – Schalen nicht wegwerfen !!

in schräge Stücke schneiden , leicht zuckern ( 2 Eßlöffel braunen Zucker) übernacht ziehen lassen.

Dann auf kleiner Flamme kochen – bis er leicht zu verfallen beginnt –

1 Mango schälen und klein würfeln.

Den Hefeteig ausrollen, ca mannsfingerdick – ca. 15-20 Min. gehen lassen

  • auf ein tiefes Blech mit Backpapier legen
  • ca. 15-20 Min. gehen lassen
  • Inzwischen aus ca. 150 gramm Butter (weich), Mehl , Zucker, 1 Prise Zimt die Krümel für den Belag mit den Händen herstellen.
  • ein tiefes Blech mit Backpapier belegen ( mit kleinen Butterflöckchen anheften , dann verrutscht es nicht
    • Rhabarermasse , Mangostücken auf dem Blech verteilen
    • mit 1 – 2 Eßlöffel Stärke bestäuben (Mondamin i. kleines Sieb geben)
    • Ofen auf 180 grad (Ober- Unterhitze vorheizen und einer Schale Wasser versehen)
    • 4o Min. fertigbacken (Backzeit variiert, je nach Ofenbeschaffenheit)

Mit halbfester Zimtsahne – ein kleinwenig lauwarm –

Schönen Sonntag!