„quickly – spicy Chilli-Öl“

Meine Ernte war dieses Jahr sehr ertragreich, die knallroten Schoten eine Augenweide.

Doch jetzt war es Zeit für die Ernte, denn die Pflanze ist sehr kälteempfindlich.

Für alle die es lieben, auf der Pizza final, beim Dünsten von Gemüse, beim feurigen Paprikagericht , ein paar Tröpfchen auf die sahnige Kohlrabisuppe….

Dieses Öl ist so vielseitig einsetzbar.

Es erinnert an die Glut des Sommers, dabei war die Pflanze so bescheiden. Mit wenig Wasser kam sie aus, die herrlichen kleinen weißen Blüten waren ein regelrechtes Magnet für die Bienen. Jetzt steht es an dem sonnigen Küchenfenster und wartet geduldig auf seinen Einsatz.

Hier das einfache Rezept:

Chilli-Habaneros-Öl

Zutaten:

  • bestes natives Olivenöl
  • eine handvoll Habaneros bzw. Chillis

Weniger ist oft mehr.

Zubereitung:

  • die kleinen, fleischigen Schoten waschen, trocken tupfen
  • klein schneiden
  • jedem ist überlassen, ob er die Kerne rausnimmt
  • ich lasse sie drin
  • dann füllen wir die kleingeschnittenen Schoten in die
  • ausgekochten, trockenen Fläschchen
  • und stellen diese auf die Fensterbank
  • nach 3-4 Wochen ist ein herrliches Würzöl entstanden

Viel Spaß !

P.S die Quitten sind gekocht und der Saft tropft langsam vor sich hin.

Der Gö-Ga lautert schon, den Quittengelee liebt er so sehr

„Blumenkohl Variante für Männer“

Nein ich habe keine Umfrage gemacht, dennoch glaube ich zu wissen, dass das Schnitzel eines der beliebtesten Gerichte vieler Menschen ist. Vorallem dürfte es bei den männlichen Zeitgenossen sehr hoch im Kurs stehen.

Auch mein Gö-Ga würde jede Woche am liebsten einmal Kalb-, einmal Schweine-, einmal Hähnchenschnitzel und an besonderen Festtagen Rehschnitzel , selbstverständlich mit allen Raffinessen essen.

Nachdem die Kinder aus dem Haus sind, fällt es mir oft schwer in kleinen Mengen zu kochen.

Die ewigen Reste im Kühlschrank stören mich gewaltig, aber ich schaffe es nie die Mengen anzupassen.

Kochen heißt für mich jeden Tag etwas Neues aus dem Althergebrachten zu entwickeln

So gab es gestern Blumenkohlschnitzel !

Schnell , einfach!!

Blumenkohlschnitzel an Blumenkohlstampf dekoriert mit fritierten Salzkapern

Zutaten:

  • Kartoffel
  • Blumenkohl
  • Sahne
  • Butter
  • Salzkapern
  • Gewürze:
  • scharfes Paprika, 1 Messerspitze Wasabipaste, weißer Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss frisch gerieben, Steinsalz
  • 1 Ei
  • 1 Zitrone
  • Semmelbrösel (natürlich selbstgemacht

Auf die Plätze fertig los:

  • Kartoffel schälen (deligieren an Mitesser)
  • Blumenkohl von den harten, grünen Blätter befreien
  • Zitronenscheibe (etwas dicker) vorbereiten
  • die Hälfte des Blumenkohls in mannfingerdicke Scheiben schneiden
  • in einen Schnellkochtopf geben wir Salz, den restlichen Blumenkohl und die erforderliche Menge an Wasser
  • auf Stufe eins garen, bis der Stift hochgekommen ist, beiseite stellen
  • im zweiten Topf garen die Kartoffel
  • ein Ei mit etwas Sahne, Paprika, Salz, weißem Pfeffer, einer Messerspitze Wasabipaste , falls nicht zu hand Meerettischpaste
  • verquierlen
  • Schale mit Semmelbrösel füllen
  • die Blumenkohlscheiben in der Eimasse wälzen und in den Semmelbrösel panieren
  • Pfanne mit Butterschmalz (2 Eßlöffel, je nach Menge) füllen und heiß werden lassen
  • Blumenkohlschnitzel goldgelb backen und dann auf kleiner Hitze gar ziehen lassen
  • Kartoffel abgießen , mit einem kräftigen Stück Butter versehen, Sahne hinzufügen
  • und den restlichen, zwischenzeitlich gegarten Blumenkohl hinzufügen und stampfen
  • anschließend mit dem Schneebesen nochmals etwas durchrühren und mit Muskatnuss, ggfs. Salz, Peffer abschmecken
  • die Kapern in ein kleines Butterpfännchen in heißem neutralen Öl fritieren
  • auf die Teller fertig los

Was soll ich Euch sagen …

  • schweigend, mit glänzenden Augen genoß er sein Schnitzel
  • stand auf, holte sich Nachschlag vom Stampf
  • keine Reste!!
  • Bayern hatte Leverkusen vom Platz gefegt
  • Gö-Ga war im „Siebten Schnitzelhimmel“

Diese Woche plane ich diverse Hamsterfahrten – es soll nochmal 20 grad werden !

Außerdem habe ich gestern herrliche Quitten bekommen.

Quittenrezepte gibt es ja sooo viele. Erstmal mache ich Quittengelee, dann sehen wir weiter

Schöne Woche!

„Goldener Oktober ….“

So golden, wie er aussieht ist er leider nicht.

Die Nächte sind empfindlich kalt. Mein kleiner „Großstadtgarten“ gibt nochmal Alles.

Mangold, kleine , scharfe Paprika, verschiedene Habaneros und die mediteranen Kräuter sind besonders intensiv derzeit. Es duftet herrlich nach Thymian, Minze und es ist ein besonderer Luxus, wenn man kocht und nur schnell ein paar frische Kräuter abschneiden kann.

Die Umstellung auf Herbst- und Winteressen fällt mir dieses Jahr ganz besonders schwer.

Einwenig tröste ich mich mit meinen geliebten Hamstertouren, die ich mittlerweile bis nach Tirol ausdehnen mußte. Kartoffel, Mehl, Eier, Käse, einwenig gutes Fleisch, Fisch und Gemüse sind die Bestandteile meiner Alltagsküche. Die Ausflüge verbinde ich mit ausgiebigen Wanderungen, Kultur und der ein oder andere Landgasthof lädt zum Verweilen ein.

So läßt es sich leben……

Selbstverständlich dürft Ihr wieder in meinen Kochtopf schauen und Euch die eine oder andere Anregung mitnehmen

Gestern habe ich von unserem Sonntagsausflug an den Ammersee herrliche Kürbisse mitgebracht

  • Kürbissuppe
  • Kürbiscurry
  • Kürbisnudeln wird es die nächsten Wochen bestimmt öfters geben..

Viel Spaß beim Kürbiskochen !

Irgendwie lebt man wieder auf – die Isarphilharmonie hat neu eröffnet, das Volkstheater ist neu gestaltet – alles in meiner unmittelbaren Nähe.

Ein kleiner Mittagstreff mit ehemaligen Kollegen ist kurzfristig möglich. Schwimmen, Saunieren, diverse Ausstellungen – Konzerte.

Ja und die Restaurierungstermine sind in meinem Alter auch von elementarer Bedeutung.

Die Kinder müssen sich halt anmelden, wenn sie mal wieder bekocht werden wollen.

Da werde ich das Kochen, Backen… schon etwas besser organisieren müssen.

Servus, die Sonne scheint, leider nur 11 grad – ich muß schnell mal in die Stadt meinen neuen Lesestoff abholen.

Bis bald

Eure

Meggie

„Septembersommertraum“

(ohne Worte )

Nocheinmal, nocheinmal…..

Wer geglaubt hatte die letzten Badetage seien vorbei, wurde eines Besseren belehrt

Der 3. Oktober , 26 grad Lufttemperatur, der See leicht wellig und für mich angenehme Schwimmtemperatur.

Keine Menschenseele im See, eintauchen kopfüber und gegen die Wellen schwimmen, die Kulisse der Berge begleitet mich, immer schneller, in langen Zügen schwimme ich ….

Der Gö-Ga sitzt angstvoll auf den See blickend am Steg und grollt…

  • keiner schwimmt soweit
  • muss das sein
  • es ist viel zu wellig
  • ein Glück, dass es bald vorbei ist…

Sommerfeeling pur bis zum letzten Sonnenstrahl

Im September hatte ich meine Küche weitgehend geschlossen .

Die Landgasthäuser hatten wieder geöffnet und der Himmel strahlte bayrisch-blau.

Es war einfach unbeschreiblich schön, wandern, schwimmen, Freunde treffen und Sonne tanken….

„Liebe geht durch den Magen …“

Fortsetzung

Manfred kam völlig durchnäßt, erschöpft und schweißgebadet bei Greta gegen Mitternacht an.

Eine heiße Dusche, einen Teller von der Überlebenssuppe weckten seine Lebensgeister auf.

Das Spätsommergewitter hatte die Luft gereinigt, die unerträgliche Schwüle der letzten Tage, war einer frischen, fast herbstlichen Luft gewischen. Diese „Müncher-Bergluft“ verlieh ihm eine bärenhafte Energie.

Greta saß still und fröstelnd im Schneidersitz am Boden. Aufgeregt biß sie auf dem Bleistift herum, der Duft verunsicherte sie völlig. Wie kann nach so langer Zeit sich der Geruch so verfestigen?

Manfred öffnete die erste Kiste und entnahm ein Bündel Briefe , mit einem rotem Seidenband waren sie sorgfältig zusammengebunden. Die Pergamentrolle entpuppte sich als einen Familienstammbaum der sehr kunstvoll gestaltet war.

Er begann im 17. Jahrhundert und endete 1942.

Hiermit wollte er sich zunächst intensiv auseinandersetzen. Doch Greta war schon völlig vertieft und hin und hergerissen, diese alte Schrift bereitete ihr immer noch große Probleme.

Aber eins war klar, es war der Briefwechsel zwischen ihrer Urgroßmutter und ihrem geliebten späteren Ehemann, dem Brauer aus dem Egerland.

Die äußerst aktive und scheinbar quirlige junge Frau lebte in Wien – und so konnte sie lesen, hatte sich gegen den Willen ihrer Eltern entschlossen Köchin zu werden. Die geschwungende Handschrift , die riesigen Anfangsbuchstaben , die förmlichen Anreden und eine nicht zu beschreibende Sehnsucht spiegelte sich in den Briefen wider.

Doch wie hatte ihre Urgroßmutter, den jungen Braumeister kennengelernt? Wie kam es zu dieser Verbindung?

Manfred, tat diese Briefe als sentimentales Beiwerk ab.

Greta solle sich gefälligst auf die Fakten und Daten des Familienstammbaums konzentrieren.

Schließlich hatten sie unzählige Kunstwerke, Versicherungspolicen gefunden, von unschätzbarem Wert die von elementarer Bedeutung für ihn waren. Es mußte irgeneinen Zusammenhang auch mit seinen Vorfahren geben.

Er konnte nachts nicht mehr ruhig schlafen und diese Gefühlsduselei brachte ihn zur Weißglut.

Bis der Morgen graute, stritten sie sich und Greta fand einen Briefwechsel zwischen dem Brauer aus dem Egerland und der Wiener Fabrikantentochter , der sehr heftig geführt worden war. Hier ging es um die Zwetschgenknödel, wie Greta unschwer erkennen konnte

Der junge Brauer schwor auf das Rezept seiner Großmutter und behauptete, nur mit den Kartoffeln aus seiner Heimat und den festen, süßen Zwetschgen aus dem Egerland, gäbe es sie weltbesten Zwetschgenknödel.

Während Ritschie auf ihre österreichischen Zwetschgenknödel mit Topfen und erlesenen Zutaten schwörte.

Manfred war völlig aufgewühlt, er mußte die nächsten Tage nochmal in die Kellergänge, es mußte Klarheit geschaffen werden über diese Besitzverhältnisse und dann wollte er sich an die Behörden wenden.

Greta , schrie, weinte vor Verzweifelung und beschwor ihn, es nicht zu tun, bevor sie nicht ihren Vater erreicht hatte.

Greta zweifelte an der Liebe Manfreds, an sich und bereute zutiefst, dass sie mit in den Keller gegangen war.

Diese Zwetschgenknödel würde sie noch heute kochen und darauf freute sie sich wahnsinnig.

Sie wußte auch schon, wo sie geeignete Zwetschgen bekam!

Hastig notierte sie sich die Zutaten , soweit sie sie entziffern konnte:

13 Stk. Zwetschgen
13 Stk. Würfelzucker
250 g fetter Quark
100 g Mehl
50 g Speisestärke
100 g Butter (zimmerwarm)
20 g Puderzucker
2 Eigelb
1 Schote Vanille
1-2 Bio-Zitronen
1 Prise Salz
Semmelbrösel
etwas Butter
Zimt und Zucker

Greta ergänzte das Knödelrezept. In das Knödelwasser gab sie eine kräftige Prise Salz und braunen Rohrzucker, sowie die ausgekratzte Vanilleschote, um den Knödeln noch mehr Aroma zu verleihen. Der Probeknödel stieg langsam hoch, sie wälzte ihn in den warmen Butterbröseln, die in der Pfann auf dem Herd sehnsüchtig auf ihre Bestimmung warteten. Der Probeknödel war locker und so aromatisch , himmlisch!

Mit sehr großer Hingabe und Liebe hatte Greta das Rezept Ihrer Ururgroßmutter angewendet, doch die restlichen Zwetschgenknödel waren nicht gelungen!

Die Knödel schwammen im leicht siedenden Wasser und fielen trotz Probeknödel auseinander.

War das ein Zeichen, dass die Liebe zu Manfred, die Aufarbeitung der Vergangenheit sinnlos sein sollte.

Sie vermisste ihren Vater mehr den je. Warum konnte sie ihn nicht erreichen.

Greta, erstarrte – die Türglocke schrillte mehrfach agressiv.

Ihre Beine versagten , sie stürzte und die Bilder verschwammen, es wurde dunkel.

In dem Altbautreppenhaus hallte eine laute, scharfe Männerstimme

„Öffnen Sie sofort.., sonst dringen wir gewaltsam ein…“

Greta war nicht im stande zu öffnen….

(Fortsetzung) folgt

„Augustimpressionen visuell – liquid „

ohne Worte

Servus August, du hast dein Bestes gegeben – einwenig mehr Seewetter hätte ich aber doch erwartet

Sommergetränke

Einen schönen Sonntag

Status: 11 grad Dauerregen

Plan: Regenkleidung (Regenhose, Regenjacke, Gamaschen) und eine Runde Fahrradfahren, Bäcker, Zeitungen und dann warten bis die Sonne aufgeht.

„Sieg der Nackerten und „Zitteraale“

Die Isarinsel war von „Künstlern“ besetzt worden. Der Kampf begann. Es wurde geräumt, wieder zurückerobert von den mutigen Freidenkern, die ihre Kunst missverstanden fühlten

Über Wochen ging es hin und her. Die Nackerten haben gesiegt!

Wo kämen wir dahin, wenn die uns mit so einem Schmarrn unsere Insel nehmen..

Heute genossen viele der älteren, Lederhäute – ich nenne sie liebevoll Zitteraale, denn ihr müßtet es einmal sehen!…

Todesmutig begeben sie sich in die kalte Isar , einmal eintauchen – auf der Brücke bleiben die Touristen stehen – und bewundern die harten Burschen, die sich dann zitternd wieder aus dem Fluten befreien.

Ein Spätsommertag , wie München ihn liebt.

„Liebe geht durch den Magen….“

(Fortsetzung) Werbung da Namennennung

Die Isar liebte Greta ganz besonders, die lauschigen Plätze unweit vom Flaucher hatten es ihr, seit sie in München lebte ,angetan. Die Steine waren noch warm von der Augusthitze, die großen Feiergruppen waren abgezogen.

Sie breitete Ihre große Picknickdecke aus, stilvoll, wie Greta es liebte, legte sie das gestärkte, mit dem Monogramm ihrer Urgroßmutter bestickte Leinenkopfkissen auf, um die Köstlichkeiten zu servieren.

Der gut gekühlte Veuve Clicquot – den sie so liebte, perlte in den Champagnerschalen.

Manfred konnte es nicht fassen, was Greta unter einem kleinen Picknick an der Isar verstand.

Ihr Picknickkorb mit Kühlakkus hatte kaum auf’s Fahrrad gepaßt.

Sie hatte an alles gedacht und er schnitt das frische Baguette auf. Manfred konnte sich nicht entscheiden, was er zu erst sich nehmen wollte, den luftgetrockneten Schinken, den Rohmilchkäse, die Fenchelsalami, die Pastete, die kleinen süßen Kirschtomätchen, die herrlichen Trauben….

Greta hatte eine leichte Röte im Gesicht, sie war außer sich vor Freude und die Schmetterlinge im Bauch wollten nicht mehr aufhören es ihr zu deuten.

Eine tiefe Zuneigung empfand sie für Manfred, der sie aufgeregt ansah. Auf seinen langen, braunen Wimpern hatten sich kleine Tröpchen angesammelt. Manfred, der niemals sentimental wurde, dem immer das Praktische näher war, dem es ganz schwer viel, Gefühle zu zeigen, noch sie auszudrücken, war soo glücklich!

Natürlich hatte sie auch eine Flasche seines Lieblingsbiers dabei, dieses naturtrübe helle, welches in einer Münchner Braugaststätte hergestellt wurde schäumte auf die Isarkiesel.

Die leckeren winzigen Törtchen von Feinkosthaus, das weit über die Grenzen Bayerns bekannt ist, krönten das stimmungsvolle Picknick. Schokoladig, leicht herb – perfekt!

Die Sonne ging unter, nur noch die Natur gab ihre Laute von sich, die Luft wurde frisch und klar.

Das im Glas mit Sand gefüllte Kerzenlicht zauberte ein wunderbares Licht.

Manfred hatte eine Überraschung für Greta vorbereitet. Er wollte eine Flaschenpost versenden.

Auf dem grünen, nach Rosen duftenden Papier stand:

„Greta, Du bist das Zahnrädchen was mir immer gefehlt hat, Du bist die Sonne meines Lebens!

Geh mit mir auf die Lebensreise, wie diese Flaschenpost –

wo immer sie hinschwimmt, geh mit mir! „.

Die Flasche hatte ihre Reise begonnen und Greta war sprachlos, wieder diese Worte: “ Du bist die Sonne meines Lebens, gab es da eine Verbindung? Sie wollte heute nicht grübeln und küsste Manfred innig und er füllte ihr Glas mit Champagner.

Manfred hatte einen Bärenhunger und diese kleinen Röllchen hatten es ihm angetan, hauchdünne gegrillte Auberginen gefüllt mit einem Käse oder mit Kartoffel und Schnittlauch .

„Greta , wo hast Du die denn her?“

Greta lächelte, weisst Manfred, die Aubergine war so schön, das Käserezept meiner Ururgroßmutter wollte ich schon lange mal ausprobieren und so sind sie entstanden, diese Röllchen.

„Auberginen Röllchen gefüllt mit bayrischem Kartoffelkäse“

Zutaten:

1 mittlere Aubergine

1-2 Knoblauchzehen,

Petersilie, Meersalz

300 gramm festkochende Kartoffel

180 gramm Sauerrahm

1 Eßlöffel Kefir oder Milch, dann 3Eßlöffel

3 Eßlöffel Sahne

2 Eßlöffel gute Butter

Schnittlauch

1 Schalotte

Zitronenabrieb

Gewürze: Salz, gemahlener Kümmel, weißer Pfeffer,

Zubereitung:

  • Aubergine mit der Brotmaschine in dünne Scheiben schneiden
  • eine Schale mit Wasser bereitstellen
  • Wasser kräftig mit Meersalz verrühren
  • die Auberginescheiben in das Wasser legen
  • die Kartoffel mit der Schale im Schnellkochtopf ca. 8-10 Minuten kochen
  • dann noch warm pellen
  • Tipp: unter fließendem kalten Wasser geht das ganz leicht
  • die Milch /Sahne leicht erhitzen und mit den angegebenen Gewürzen versehen
  • die Schalotte glasig andünsten – wichtig : ganz klein hacken
  • Schnittlauchröllchen vorbereiten
  • dann aus den restlichen Zutaten einen Teig zusammenrühren
  • abschmecken, etwas Zitronenabrieb hinzugeben
  • in einen Spritzbeutel geben und im Kühlschrank ruhen lassen
  • mindestens 1/2 Stunde

Auberginenröllchen:

  • nun wenden wir uns unseren Auberginenscheiben zu
  • die Scheiben abtropfen lassen und auf Küchencrepe legen, ruhig mehrere Schichten
  • den Grill anheizen, die einzelnen Scheiben mit Olivenöl u. etwas Salz bestreichen und
  • grillen (s. Foto)
  • die Scheiben etwas abkühlen lassen – auf Küchencrepe
  • dann mit gehackter Petersilie und gehacktem Knoblauch leicht bestreuen
  • den Kartoffelkäse aufspritzen und verteilen
  • Röllchen herstellen
  • leicht mit Parmesan und einem Hauch bestem Balsamico versehen und genießen.

Tipp: warme Variante in Tomatensoße kurz erwärmen – ein Traum!

  • auf Zahnstocher aufspießen 1/2 Cherrytomate, Mozzarellabällchen, leicht mit Olivenöl beträufeln und einen Hauch getrocknete Kräuter der provence gönnen.
  • so lohnt sich die eigentlich aufwendige Herstelung der restliche Kartoffelkäse ist vielseitig einsetzbar
  • Brotzeit, Biergarten, Füllung für Ravioli…

Wie die Geschichte weitergeht werdet Ihr erfahren

Soviel schon mal voraus, es bleibt spannend.

„Metzgerfinger und Bratkartoffel….“

(Werbung da Namennennung)

Nach langen Grillabenden mit erlesenen Beilagen (gegrilltes Gemüse, mariniert mit dem alten Balsamico und den Salzkapern,gefüllte Auberginenröllchen in Tomatensoße, diversen Couscous-Varianten, Süßkartoffel vom Blech mit den Gewürzen des Orients, resche Kartoffelscheiben, fein aufgeschnitten mit Rosmarin, diversen Kräuterdips, Zasiski, Nudelsalat, Kartoffelsalat, Reissalat, Knoblauchbrot, Sommerbrote, Fisch in allen Variationen, Lamm, dicke durchgehangene Steaks, saftigen Köfte aus Rind/Lammhack….., Meeresfrüchten, Salaten von meinem Balkongärtchen) reicht es mir!

Das Grillen ist – nachdem das Fleisch/Fisch eingelegt und vorbereitet im Kühlschrank liegt, kein großer Aufwand

Die Vorbereitung der Beilagen und Salate ist zeitintensiv und bleibt an mir hängen, der „kleine“ Picknickimbiss für den See ist für Gö-Ga selbstverständlich. Kühltäschchen pflegen – immer gekühlte Akkus parat haben – Flaschenöffner….

Es folgt die Teilgrillpause I !

Was das heißt? Nun ich lebe meine Würstelleidenschaft in vollen Zügen aus, bei meinen Streifzügen, bin ich immer auf der Suche nach guten Landmetzgereien und nach besonderen Würsten, ob zum Grillen, Sieden oder aus der Faust zu essen- egal.

Stolz, leicht mundwässrig , gönne ich mir den Geruch, frischer Würste und denke sehnsüchtig, an meinen Onkel, den Metzger Alois (s. Beitrag „Die Sau ist tod“)

Diese mannsfingerdicken Schweinewürstel hatten mir es angetan!

Klein, kurz und so dick, wie die Finger meines Onkels.

Am besten werden sie , wenn man sie gaaanz, langsam auf Holzkohle grillt, bis sie die gewünschte Farbe annehmen, aber innen saftig bleiben und der Naturdarm sich verbindet.

Einwenig Kren , Senf – ich liebe die französischen Sorten… und natürlich eine große Pfanne Bratkartoffel, bayrisches , frisches Bier und die Welt ist „weiß-blau“. Augen schließen und dann kommen sie von selbst diese weiß-blauen Rauten.

„Meine Bratkartoffel“

Sä ä

Zutaten:

1 kg festkochende Kartoffel

Sonnenblumenöl

ein großes Stück gute Butter (ca. 100 – 120 gramm

Salz

🧈 ungeschält, gelb, neue Ernte

Kümmel

Panch Phoron

Zubereitung:

  • im Schnellkochtopf am Tag vorher abgedämpft
  • eine Pfanne (ich nehme die große Gusspfanne) mit einem großen Stück guter Butter versehen
  • und einem kräftigen Schuss neutralem Sonnenblumenöl
  • jetzt muß die Pfanne richtig heiß werden
  • die Butter schäumt und ziert sich einwenig
  • durch die Verwendung von neutralem Öl verhindere ich, dass die Butter schwarz wird
  • der buttrige Geschmack bleibt erhalten
  • die Kartoffel schneiden wir in dünne Scheiben und lassen sie Pfanne gleiten
  • zunächst bekommt jede Kartoffelscheibe ihren Platz in der Pfanne
  • einfach einwenig Geduld haben, nicht schwenken , wenden oder hin und herschieben
  • wenn die Kartoffel Farbe angenommen haben, schwenken, wenden und weitere Scheiben nachlegen
  • salzen und wieder bräunen lassen
  • die Pfanne nimmt nach und nach alle gekochten Kartoffelscheiben auf, aufgrund der Fettzusammenstellung und der
  • konstant hohen Temperatur saugen sie Kartoffel sich nicht voll Fett, sondern werden braun und knusprig
  • final mit einer Prise Kümmel und einer Spur Panch Phoron (indische Gewürzmischung, mit gerösteter Saat)
  • jetzt sind auch die Metzgerfinger fertig!

Viel zu schnell waren die Metzgerfinger gegessen, die letzten Kartoffelscheiben aus der Pfanne gefischt.

„Was hast Du denn da für ein Gewürz verwendet?

Verraten habe ich es nicht, denn dann hätte es wieder endlose Diskussionen gegeben.

Wie heißt es so schön: „Männer dürfen alles essen, aber nicht alles wissen..“

Viel Spaß bei der Suche nach dem Metzgerfinger und beim Zubereiten der Bratkartoffel.

P.S gutes Foto war nicht möglich, denn die Pfanne war leer, noch bevor ich mich um entsprechenden Hintergrund bemühen konnte.

„Summer hot and spicy…“

(Werbung, da Namensnennung)

Der Asphalt ist weich, er droht zu fließen , die Hitze flimmert vor den Augen.

An der roten Ampel stehe ich in der Stadtmitte, der Schweiß rinnt mir den Rücken herunter, obwohl ich nur ein paar Kilometer langsam geradelt bin.

Die Trekkingsandalen haben das typische Muster auf die Füße gebrannt, der Körper saugt jeden Schluck Wasser gierig auf, um ihn sofort wieder preis zu geben.

Das kurze Gewitter – fast schon eine Erlösung -.

Im August sind die Tage merklich kürzer und die Sonnenauf – und Untergänge spektakulär. Der See hat die Spätsommerbrise am Nachmittag und läßt die Müdigkeit in die Glieder fahren.

Ganz tief im Inneren spüre ich, dass der Sommer gehen will….

Jeden lauen Abend pflege ich die Lichter zu entfachen und seit langer Zeit, habe ich das Bedürfnis einen schönen, schweren Rotwein zu trinken.

Dazu eine heiße, scharfe Suppe , geröstetes Knoblauchbrot und dann den Fledermäusen zu schauen, bis die Lider von selbst sich langsam schließen und Gö-Ga drängt : „Es ist schon spät, willst du Draußen schlafen?“

Hier meine hot and spicy soup

Sommersuppe für Genießer

Zutaten:

  • das Gemüsefach öffnen
  • 2 Karotten
  • 1/2 Blumenkohl
  • 1/2 Fenchel
  • 4 Tomaten
  • 1 große Kartoffel /festkochend
  • 1 Spitzpaprika – rot –
  • 1 grüne türkische Paprika
  • 2 scharfe lange Paprikaschoten
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Stangensellerie
  • bzw. alles was im Gemüsefach sich anbietet.
  • die ersten Chilis vom Balkon
  • 1 Liter Gemüse oder Fleischbrühe aus dem Vorrat oder Gemüsefond, Rinderfond.
  • 4 scharfe Brühwürste vom Metzger Roiderer aus Straßlach (oder einem Metzger eures Vertrauens)
  • 2 Eßlöffel Olivenöl bester Güte

Gewürze: Safran, Kubenpfeffer, schwarzer Peffer, Meersalz, Chili, geräuchertes Salz, Auberginen-Paprikapaste, Tomatenmark, brauner Zucker mit Vanille, geräuchertes Paprikapulver scharf.

Ein Bouget aus Thymian, Salbei, Rosmarin, Zitronenthymian, Basilikum mit dem Küchengarn zusammenbinden.

Zubereitung:

  • das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden
  • Zwiebel klein hacken
  • 2 Eßlöffel Olivenöl in den Topf geben
  • die gehackte Zwiebel hinzufügen und leichtanschwitzen
  • mit einem Teelöffen (braunen Zucker, in dem eine Vanilleschote wohnt) karamellisieren
  • 1 kräftigen Teelöffel Tomatenmark, sowie die Auberginen-paprika-Pasten hinzugeben
  • Karotten und Knoblauch hinzufügen
  • nach und nach sämtliches Gemüse in den Topf geben und mit der Brühe ablöschen.
  • auf kleiner Flamme simmern lassen
  • dann die Gewürze zuführen
  • final eine kräfte Brise Rauchsalz, sowie das Kräuterbouget in den Topf geben
  • alles solange kochen, bis das Gemüse bißfest ist.
  • abschmecken
  • und heiß mit dem Knoblauchbaguette servieren

Schaut selbst, diese Suppe ist ein echtes Highlight für heiße Augusttage bzw. Abende.

Guatn!