„Speisekarte, Menükarte..“

Was soll ich sagen, die Tage werden jeden Tag einwenig heller, es sprießt und dennoch der Wettergott hadert mit sich. Die Nächte immer noch viel zu kalt, die Sonnenstunden sind unberechenbar.

Mein Unruhezustand läßt mir kaum Zeit – Schwimmen, Laufen, Lesen, „Stadttermine“,Hausputz, Ausmisten,Einkaufen, Gartencenter, kleiner Ausflug mit dem Gö-Ga….

Organisation ist alles!

Diese Woche gibt es mal wieder die geliebte Walnußkruste

Brot der Woche

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731247

Walnußkruste

Den Winter endgültig verabschieden möchte ich mit meinem Fleisch-Kichererbseneintopf. Dann ist aber mal Schluß

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732800 mit den Hülsenfrüchten (Linsen, Bohnen….)

raffiniertes Kichererbsen-Kalbsfleischgericht

Tipp:

  • den Eintopf mit frischem Schnittlauch, Bärlauch ergänzen

Sie liegen mir schon wieder in den Ohren: “ Bärlauchknödel, Rote Beete -Knödel, die wären doch nochmal soo guut.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730994

rote Beete Knödel – im Werden
Bärlauchknödel

Tipp:

Gerade gestern habe ich es ausprobiert und es hat wunderbar funktioniert.

Die Knödel lassen sich nämlich wunderbar einfrieren, weder der Geschmack noch die Konsistenz verändern sich beim Wiederauftauen und genießen.

Wer Knödel auf Vorrat produzieren möchte, kann allerdings mit den Gewürzen etwas großzügiger sein.

und so gelingt es :

  • Einfrieren der ungekochten, bzw. gekochter Knödelmasse
  • Knödel formen und einzel auf einen Teller bzw. Platte in die Gefrierschublade geben und gefrieren (ca. 2 Stunden)
  • dann die Knödel einzel in Frischhaltefolie einwickeln und in eine Gefrierbox oder Gefrierbeutel geben
  • sie halten so ca. 6 Monate.

Auftauen: einen großen Topf mit Wasser aufstellen. Das Wasser darf nicht kochen!!! Den Siedepunkt nicht überschreiten.

Die Knödel mit der Folie in das Wasser geben. Je nach Größe der Knödel steigen sie in den nächsten 20-25 Minuten auf. Jetzt die Folie, soweit sie noch nicht abgefallen ist entfernen und servieren.

Also viel Spaß bei Eurem nächsten Knödeltag.

Schnell ein Süppchen gefällig, bevor wir ausschwirren oder wenn es mal wieder so kalt ….

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729638

Griesnockerlsuppe

Einwenig Sehnsucht nach Sommer, Reisen habe ich schon.

Diese Vorfreude kombiniere ich mit meinem etwas eigenwilligen „Fischgericht“

Mittlerweile kann man ja in den gutsortierten Fischläden die Tuben auch ohne Vorbestellung bekommen und sie sind auch meist nicht teuer.

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Ja und etwas ganz Gesundes – mit etwas Spargel – habe ich diese Woche auch für Euch.

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Emerrisotto

Was Süßes – ja , das braucht der Gö-Ga

Am besten etwas mit Rhabarber meint er..

Bitteschön:

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/18375162

Rhabarbersaft

Tipp:

Diesen Rhababersaft unbedingt kochen!!

Mit Prosecco und einwenig Minze der ideale Frühlingsdrink – nicht nur für Damen!

Verabschieden für diese Woche möchte ich mich mit einem kleinen Blütengruß

Bleibt fit! Bis bald M. Kuhl

„raus, raus treibt uns die Natur….“

Kennt Ihr das Gefühl -die ungeduldige Erwartung – bis die Knospe sich öffnet, das Grün der Bäume Gestalt annimmt, die Weite der Landschaft sich dem dunkelblauen Himmel ergibt…

Zwei Jahre war es kaum möglich, irgendwo einzukehren- die resche Ente zu bestellen, das frische Bier mit einem sponatan entdeckten saftigen Schweinebraten, mit krachender Schwarte und der so geliebten Idylle – sanfte Hügellandschaft, klare Seen und Bäche, zu genießen.

Das große Problem ist allerdings, wie vermeide ich die Touristenmassen, wie verhalte ich mich antizyklisch. Ein wahres Rezept habe ich noch nicht gefunden. Die klassischen bayrischen Anziehungsmagnete nur nach vorher genau ausgeklügelter Recherche ansteuern und ansonsten im Hinterland verschwinden und einfach nicht weitersagen, den Tag genießen und sich des Lebens freuen, habe ich mir zur Devise gemacht.

Die unzähligen Wander-Apps – Radlführer einfach vergessen und auf Entdeckungsreise gehen. Etwas Kultur, einwenig Bewegung, eine gute Brotzeit, einen schönen Landgasthof testen, was will man mehr.

Eine kleines Bilderbuch habe ich Euch zusammengestellt.

Es animiert zum Laufen, Radeln und macht sehr hungrig.

Blick aus dem Münterhaus in Murnau

Viel Spaß beim Frühlingserwachen, bis bald

M. Kuhl

„Bärlauch Gnocchi a la Meggie“

Heute, am Karfreitag wollte ich keine Rest mehr im Kühlschrank haben.

Bestand: gekochte Kartoffel, Bärlauchquarkrest vom Frühstück…..

So entstanden sie die lockeren, leicht nach Bärlauch schmeckenden Gnocchi.

Butter, Peccorino einen leichten, frischen Silvaner aus Rheinhessen und Gö-Ga ist im 7. Gnocchi Himmel.

Wann hört das auf: “ Heb noch eine Portion auf, falls Larissa (Tochter) kommt. ..“

Also zunächst zum Frühstücksquark:

„Frühstücksquark, frisch und grün“

Zutaten:

  • 250 gramm Magerquark
  • 2 Eßlöffel Rahmquark
  • 60 gramm frischer Bärlauch – oder mehr , je nach gewünschtem Bärlauchgeschmack)
  • 30 ml Kürbisöl
  • 1 kräftigen Schuß Mineralwasser mit Sprudel
  • weißer Pfeffer aus der Mühle
  • Meersalz aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Quark, Rahmquark in eine Schüssel geben und vermischen
  2. den Bärlauch heiß abprausen und trocken schütteln, nochmal mit Küchenkrepp abtupfen, dann ihn in einen hohen Becher geben und mit dem Kürbisöl pürieren. (Ggfs ist noch einwenig Flüssigkeit von Nöten, denn die Masse sollte giftgrün und glatt sein)
  3. die Bärlauchmasse mit der Quarkmasse vermischen
  4. einen kräftigen Schuß Sprudelwasser hinzufügen und glatt rühren
  5. mit Meersalz und weißem Pfeffer abschmecken

Gnocchi-Teig a la Meggie

Zutaten:

  • ca 700 gramm gekochte Kartoffel vom Vorteig oder Vorvorgestern
  • 3-4 Eßlöffel Restquark
  • 1 Eigelb
  • 130 gramm Spätzlemehl (oder 100 gramm Type 405 und 30 gramm Weizengries)
  • 2 Eßlöffel Kartoffelstärke
  • Salz, Muskatnuss, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Ehrlich mit dem Gnocchiteig ist es einwenig wie mit dem Hefeteig, Sauerteig, Nudelteig….

Etwas Übung ist hier immer erforderlich und das bestimmte Gefühlfür die Konsistenz, ich nenne es Backreife analog „Platzreife“ . Daher sind die Angaben in allen Rezepten Richtwerte, die es anzupassen gilt. Die Beschaffenheit eines Gnocchi-Teigs sollte weich und gleichzeitig so sein, dass er sich ohne Mühe auf der bemehlten Arbeitsfläche zu Rollen verarbeiten läßt.

Tipp:

  • der Teig sollte mindestens 30 Minuten geruht haben (Kühlschrank )
  • bei der Herstellung nicht mit der Maschine arbeiten
  • vielmehr mit einem Vinylhandschuh kneten, bis alle Zutaten sich zu einer homogenen Masse verbunden haben – immer leicht mit den Fingerspitzen beginnend, den Teig bearbeiten.
  • durch das Arbeiten mit dem Handschuh klebt der Teig nicht zwischen den Fingern und die Handwärme wird vom Teig ferngehalten, so wird er nicht zu weich.
  • ist der Teig zu weich, ein Prise Mehl hinzufügen
  • ist er zu fest etwas Quark (weniger ist mehr) unterheben

Zubereitung:

  • 1. Kartoffeln durch die flotte Lotte bzw. Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken
  • das Eigelb, den Bärlauchquark, das Mehl hinzufügen
  • mit den Händen (wie oben beschrieben) zu einem leichten Teig verarbeiten.
  • mit Muskatnuss, schwarzer Pfeffer und Salz würzen.
  • 2. zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie einpacken und kühlstellen.
  • 3. einen großen Topf mit Wasser aufstellen und das Wasser aufwallen lassen
    • dann salzen und die Temperatur zurücknehmen
    • das Wasser sollte nur noch sieden – nicht kochen
Gnocchiteigverarbeitung
  • 4. die Gnocchimasse auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu Rollen formen und mit der Teigkarte „Rohlinge“ abstechen
  • wieder mit dem Vinylhandschuh leicht formen und über einen Gabelrücken rollen.
  • 5. jetzt sanft in das siedene Wasser gleiten lassen.
  • 6. eine Pfanne mit guter Butter versehen
  • sobald die Gnocchi aufsteigen, kurz abtropfen lassen und in der Butter kurz schwenken und mit geriebenem Peccorino servieren

Der Bärlauchgeschmack ist dezent, durch den Quark sind sie locker und zergehen auf der Zunge. Die Verbindung von Kartoffeln und Bärlauch ist eine Offenbarung.

Also ein kleiner Spaziergang in den Park, Wald und die leckere Gnocchimahlzeit ist gesichert, Kartoffelreste verwertet und falls doch zuviele Gnocchis den Topf verlassen haben, setzen wir sie einzeln auf einen Teller, Brett, bedecken sie mit Klarsichtfolie und frieren sie ein. Sobald sie gefroren sind verfrachten wir sie in den Beutel – haltbar 6 Monate –

Wer eine längliche, nicht zu hohe Gefrierbox besitzt, kann sie dort einfüllen – bitte immer einzeln – mit Klarsichtfolie bedecken und die nächste Schicht….

Gehe jetzt Moos holen für das Osternest – bin gespannt – ob mir der Osterhase dieses Jahr auch was bringt.

P.S die erste Tulpe beginnt zu blühen

1. Tulpe traut sich raus am 15.April

Bis bald

M. Kuhl

„Bärlauch meets Lamm“

Vor einer Woche war es noch Winter. Mütze, Handschuhe, die Winterjacke wollte unbedingt noch einmal ausgeführt werden. Lustlos stapfte ich durch den viel zu trockenen Wald, begleitet von Graupelschauern.

Aber gestern war es gefühlt Sommer… Leichtfüßig, kurzämlig, die Sonne brannte uns eine leichte Röte ins Gesicht …..

Starnberger See am frühen Nachmittag
soll ich reinspringen – habe ich mich ernsthaft gefragt

Die Bärlauchspitzen strecken sich, die ersten Knospen kann man erwischen, um Bärlauchkapern, Bärlauchbutter, Bärlauchpesto….. herzustellen.

Bärlauch im Zauberwald

So entstand mein schnelles, kleines Rezept:

Lammbällchen an Bärlauchsoße

Lammhackbällchen
Frühlingszwiebel werden angedünstet

Zutaten:

(für 4 Personen)

  • 300 gramm Lammhack
  • Frühlingszwiebeln
  • 100 gramm Bärlauch – frisch geerntet-
  • handvoll gehackte Petersilie
  • 1 Becher saure Sahne
  • Butter oder Bärlauchbutter aus dem Eisfach
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • Olivenöl, Butter (weniger ist mehr)
  • 1 Schuß Anisschnaps
  • Gewürze: Salz, Peffer, Fenchelsamen, Schwarzkümmel, eine kleine getrocknete Chilischote

Schwierigkeit des Gerichts ist, das sanfte Braten der Hackfleischbällchen, da auf die Zugabe von Brot,Ei verzichtet wird.

Die kleine Bällche sollten möglichst sanft angebraten werden, aber dennoch Röstspuren bekommen und dann in der Bärlauchsoße garziehen. So werden sie innen weich, außen knusprig

Zubereitung:

  • das Lammhack mit Salz, Pfeffer, gehackerter Petersilie gut vermischen und im Kühlschrank parken (am besten schon am Vormittag)
  • Fenchelsamen, Schwarzkümmel, getrocknete Chilischote in der fettlosen Pfanne leicht erwärmen, bis es duftet
  • den Bärlauch heiß abprausen und mit der Salatschleuder trocknen, auf Küchenkrepp legen
  • die Frühlingszwiebel in kleine Ringe schneiden
  • die Hände einwenig mit Olivenöl versehen und kleine Bällchen aus der Hackmasse formen
  • Pfanne mit einem Eßlöffel Olivenöl, einem kleinen Stück Butter und den angerösteten Zutaten versehen
  • die Frühlingszwiebelringe hinzufügen und bei mittlerer Hitze die Lammhackbällchen rundherum bräunen.
  • dann die Bällchen aus der Pfanne nehme und warm stellen
  • unter Umständen mit einem Küchenkrepp etwas Fett aus der Pfanne nehmen,je nach Beschaffenheit des Lammhack
  • dann die Pfanne mit einem kräftigen Schuß Anisschnaps (Raki, Ouzo) ablöschen.
  • die Gemüsebrühe angießen und einreduzieren lassen.
  • den Bärlauch in einen hohen Becher geben und einenEßlöffel Gemüsebrühe (kalt) hinzufügen
  • dann pürieren und zum reduzierten Soßenansatz geben
  • die saure Sahne -oder auch Schmand – unterrühren , ggfs. noch etwas Brühe hinzufügen.
  • die Hackbällchen in Soße gleiten lassen
  • die kalte Butter hinzugeben
  • es entsteht eine herrliche sämige Soße in der sich die Hackbällche wälzen, bis der Tisch gedeckt ist
  • dazu habe ich gestern Nudeln gemacht, aber Reis, Couscous…oder Brot sind geeignete Beilagen.
Bärlauch-Lammbällchen (Foto vom warmgestellten Teller für das Töchterlein)

Sorry, da Foto gibt nicht die herrliche kräftig grüne, samtige Soße wider. Dem schönen, fotogenen Teller konnte Gö-Ga wieder mal nicht widerstehen. Die aufgewärmte Variante war aber immer noch sehr, sehr lecker.

Gutes Gelingen , bis bald

M. Kuhl

„… was gibt es heute zu essen…?“

Dies ist die häufigste Frage meiner Familie.

Manchmal kann ich es nicht mehr hören und antworte: „Nichts…!!“

oder: „gehackten Hund in Soße…“

Die zwingenden Frühjahrsaktionen muß ich erledigen.

Gestern habe ich meine riesige Gewürzschublade sortiert, gesäubert und es entstand eine neue Reisvariante:

Cocos-Chili-Kurkuma Wildreis (im Reiskocher gegart)

  • Reis waschen, ca 100 gramm Cocos-Chips zufügen
  • eine Prise Chili-Schrot hinzufügen
  • Abrieb von der Kurkumawurzel, Salz
  • 1 Sternanis (lag einsam in der Schublade)

und es entsteht ein wunderbarer Reis – welcher gestern als Beilage diente.

Ein paar einfache – Kochideen – mit den Zutaten der Saison habe ich aus meinem Fundus für Euch hervorgeholt.

Menüempfehlung für Freunde/Familien-treffen

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/15985130

Mit den Bildern möchte ich an den Bärlauch nochmal erinnern. Die Bärlauchspätzle sind schon eingefroren und können so schnell serviert werden.

Genießt die Sonnentage, ob in der Natur oder der Stadt. Bis bald

M. Kuhl

„Isaria die starke Frau“

Isaria von Flauchern die Starke

Da schaut ihr und könnt es nicht fassen, Isaria regiert mit starken Armen und hat kein Erbarmen mit den dummen Menschen die stören die Natur bei Ihrem Erwachen.

Die Krone ist noch nicht vollständig gewachsen oder kommt sie in die Jahre und es fehlen ihr die Haare ?

Gedemütigt an warmen Sommertagen konnte sie den Rauch nicht mehr ertragen, überall Berge von Müll von spät bis früh, enden tut das nie.

Sie hat den Winter arg genossen, obwohl nicht viel Wasser die Isar ist runtergeflossen.

Egal jetzt streckt sie sich dem Horizont entgegen,

das Frühjahr naht, welch ein Segen.

Gregor die Krähe ist auch schon da

„Eintopf, Ragout, dicke Suppe neu interpretiert…“

(Werbung da Namensnennung)

Hier der versprochene „Hauptgang“…. zum Pfannenbrot

Der Sturm pfeift, schreit über die freie Wiese zwischen den hohen Bäumen. Kleine Eiskristalle werden schmerzhaft in mein Gesicht geschleudert. Keine Menschenseele begegnet mir. Die Wollmütze ziehe ich tief in die Stirn, die Brille beschlägt, ich laufe immer schneller. Die Bäume im Wald knacken verdächtig. Raus hier – noch ca. 2 km trennen mich vom abgestellten Auto.

… da ist es wieder dieses flaue Gefühl in der Magengegend – das Kopfkino beginnt:

„…sämig, leichtscharf, kräftig, wärmend muß das Gericht sein, damit die wohlige Wärme sich in mir ausbreitet und alle Glieder erwärmt.Diese leichte Röte steigt dann in mir auf – die Nase beginnt zu laufen – die Gewürze verbinden sich – der Schluck des schweren Rotweins belebt meine erstarrten Sinne.. “

So hatte ich mir den Eintopf erträumt und immer die eisige Kälte, den Sturm im Hinterkopf, fing ich an zu kochen.

„Kalbs-Ragout-mit Limon Negro“

Zutaten:

  • 500 gramm Kalbsgeschnetzeltes
  • 250 gramm vorgekochte Kichererbsen (waren noch im Kühlschrank)
  • 2 mittlere Kartoffeln
  • 180 ml von meiner Rinderbrühe (alternativ Gemüsebrühe )
  • 2 Eßlöffel Olivenöl (scharf)
  • frische Petersilie (ca. 1/2 Bund)
  • frischen Koreander ( vor allem auch die Stiele)
  • 6 Scheiben Limon Negro (je nach Größe reichen auf 5)
  • eine handvoll Granatapfelkerne für die Deko

Gewürze:

  • Meersalz
  • Kurkuma
  • Sumach
  • Kreuzkümmel (gemörsert)
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Zimtstange
  • eine Spur Schärfe (Cayennepfeffer z. B. )
  • 50 gramm eiskalte Butter

Zubereitung:

  • das Olivenöl in einem Topf mit breitem Boden erhitzen und das Fleisch kurz anbraten
  • alle Gewürze hinzufügen ich habe jeweils einen 1/2 Teelöffel genommen, mal mehr mal weniger
  • kurz mitrösten
  • dann mit der Rinderbrühe ablöschen
  • Kartoffel in kleine Würfel hinzugeben
  • die Kräuter hacken
  • und zusammen mit den Limonenscheiben
  • hinzufügen
  • die Kichererbsen hinzufügen
  • eine Zimtstange beigeben
  • mit Deckel ca. 20 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln lassen
  • abschmecken mit Cayennepfeffer , Meersalz, schwarzem Pfeffer
  • die eiskalte Butter einmontieren und mit dem Fladenbrot servieren.

Wow – war dem Gö-Ga zu entlocken, das ging aber schnell und soo sau guuuut – da nehme ich mir gleich nochmal!

Ein richtiger Wintereintopf, aber gar nicht fett, schwer und steif, wie ich ihn noch aus meiner Kindheit kenne und hasse.

P.S. das Fladenbrot hatte ich schon im Kühlschrank und ergänzte das Gericht grandios.

„Brote für Jedermann…“

(Werbung, da Namensnennung)

Oft genug habe ich meine Leser gelangweilt mit meinen auführlichen Brotarien. Das Füttern der Teige, die Pflege von Hefewasser kann ich Euch ersparen.

Mein heutiges Brotrezept ist anwenderfreundlich. Allerdings kommt es auch hier auf die Zutaten an.

Dieses Pfannenbrot wird mit Einkornmehl Type 630 und Vollkorn Emmermehl gebacken. Die gelbe Farbe des Einkornmehl und der Geschmack sind einzigartig. Teige mit reinem Einkornmehl sind zwar grundsätzlich klebriger und haben weniger Struktur, aber man kann das Mehl hervorragend mit anderen Mehlsorten (Dinkel, Weizendunst..) vermischen , am besten im Verhältnis 50:50. Ihr werdet begeistert sein, schon der Duft ….

Dieses Mehl verfügt über den höchsten Gehalt an Carotinoiden, hat viel Vitamin E und Aminosäuren, die für den Nervenstoffwechsel enorm wichtig sind. Der hohe Eiweißgehalt spricht für sich und der feine Geschmack, süß nach Nuss und Vanille wird Euch begeistern. Eine Brioche , ein Hefezopf aus diese Mehl – werden jeden begeistern.

Pfannenbrot:

Zutaten:

  • 300 gramm Einkornmehl Type 630
  • 200 gramm Emmervollkornmehl
  • 2 Teelöffel Trockenhefe
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 60 gramm lauwarmes Wasser
  • 190 gramm lauwarme Milch
  • 190 gramm Magerquark
  • 1 1/2 Teelöffel Salz
  • 2 Eßlöffel Olivenöl (bzw. ich nehme mein angesetztes Chiliöl)
  • 1 1/2 Eßlöffel Schwarzkümmel

Zubereitung:

  • Mehle in die Schlagschüssel abwiegen und vermischen
  • eine Mulde in das Mehl drücken
  • Hefe zufügen
  • Zucker zufügen
  • das lauwarme Wasser in die Mulde gießen
  • ca. 10 Minuten stehen lassen (es brodelt schön)
  • lauwarme Milch hinzugeben
  • Quark hinzufügen
  • Salz hinzufügen
  • Öl hinzufügen
  • Schwarzkümmel einstreuen
  • 8-9 Minuten auf kleiner, bzw. mittlerer Stufe (Kennwood 1 u. 2) kneten lassen, bis sich der Teig von der Schüssel löst
  • ca. 1 Stunde – oder auch länger – gehen lassen
  • Teig ausrollen und kleine Kugeln schleifen
  • diese dann zu Fladen ausrollen
  • beschichtete Pfanne aufheizen und fettlos backen
  • das Pfannenbrot wirft Blasen
  • wenden
  • und mit Knoblauch, frischem Korenander servieren
Pfannenbrotteig
Pfannenbrotkugeln bereit für den Kühlschrank

Die restlichen Kugeln in den Kühlschrank verfrachten. Hier ruhen sie entspannt und warten auf ihren nächste Einsatz – ob zum Frückstück – gefüllt mit Gemüse und Käse – oder als kleiner Snak mit dem Linsenaufstrich…

Probiert es aus! Selbstverständlich funktioniert das Rezept auch mit normalem Haushaltsmehl !

P.S. Das Rezept für das Hauptgericht auf dem Foto folgt umgehend!

Jetzt muß ich mich aber bewegen !

Bis die Tage

M. Kuhl