„falsches Kalbsschnitzel für Pilzfreunde“

Die Parasolpilze waren ganz besonders schöne Exemplare.

Die „mittlere“ Größe mag ich am liebsten (Größe eines Kuchentellers) .Aber auch die kleineren , dick und weich, schön paniert , leich gross gebraten…

Das klassische Erkennungsmerkmal ist der Schaft am Pilzstil, welcher sich schieben lassen muss.

Wir haben den beliebten Pilz zweimal verschenkt und nur soviel mitgenomen, wie wir für unser Abendessen benötigten.

Die herrlichen Parasolpilze waren schnell geputzt und geviertelt. (sonst passen sie schwer in die Pfanne)

Hier das wunderbare, einfache Rezept: (für 2 Personen)

Zutaten:

2 kuchentellergroße Parasolpilze

2 Eier

Semmelbrösel (selbst hergestellt oder bei dem Bäcker ihres Vertrauens erstanden)

Petersilie

Preiselbeeren

Gewürze: Salz aus der Mühle, weißer Pfeffer aus der Mühle, eine Spur Muskatnuss – frisch gerieben

gutes Olivenöl

gute Butter

und schon geht es los:

Schritt 1

Eier verquirlen, Gewürze zugeben und in einen tiefen Teller oder Panierschale geben.

Schritt 2

Die Parasolpilze vierteln und durch die Eimasse ziehen

Schritt 3

Pfanne einwenig Olivenöl gönnen, ein Stück Butter (ca. 30 gramm)

Schritt 4

bei mittlerer Hitze braten, einmal wenden

und mit Preiselbeeren, Petersilie und einem guten Glas Weisswein servieren.

Der Pilzhimmel öffnet sich!

beste Semmelbrösel – handgeraspelt –

Guten Appetit !!!

Also schnell Parasol-Pilze suchen – gibt es nicht zu kaufen – und Freunde einladen zum falschen „Schnitzelabend“

„Steinpilze & Co.“

Der Hochwald, besser gesagt das Hochmoor ist mystisch, fazinierend, geheimnisvoll und gleichzeitig entspannend.

Der nicht zu beschreibende Duft, die feuchte, milde Luft hat etwas leichtes, würziges, befreiendes für Körper und Seele.

Das verschiedene Moos, mal rot, mal grün, die Binsengräser, die ständig bestehende Gefahr einzuzinken in den Morast, läßt die Sinne erwachen, welche wir schon glaubten , verloren zu haben.

Das Moos hat sich vollgezogen – der Regen in der Nacht – läßt den Wald aufleben. Mit sicherem Tritt, immer den nächsten Stein, die festen Ränder des Waldes im Auge , kämpfen wir uns voran.

Zeit zum Fotografieren bleibt nicht. Das Gelände verlangt höchste Konzentration. Viele Pilzgruppen begegnen uns . Wir beschränken unseren Sammlertrieb allerdings nur auf die Sorten , die wir wirklich genau kennen und erfreuen uns an der vielfältigen Darbietung der Natur.

Die Fliegenpilze, jedes Kind kennt und fürchtet sie – präsentieren sich prachtvoll und im intensiven Rot.

Mühsam kommen wir in dem steilen, feuchten Gelände auf ca. 1300 Höhemeter voran. Freilaufende Bisons und eine kleine Haflingerherde begegnen uns . Wir zollen den Tieren entsprechend Respekt. So ganz wohl ist mir allerdings dabei nicht.

Die Stofftaschen, welche wir uns um den Hals gehängt haben, füllen sich mit einzelnen Steinpilzen, Pfifferlingen und so streifen schon 2 Stunden durch das Hochmoor.

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