„Servus November – gut vorbei – kommt nicht böse wieder…“

Diesen Monat habe ich genossen, die Sonne, die Berge….

Die Natur heuchelte Frühlingsgefühle vor.

Irgendwie dachte ich – es wird so bleiben … , schließlich leben wir im Zeitalter de Klimawandels.

Dieses Wochenende hat uns schon zurückgeholt auf den Boden der Tatsachen.

Die Wintersachen habe ich hervorgeholt, die grünen Samtvorhänge im Schlafzimmer aufgehängt und ein kleinwenig freue ich mich auf den Winter.

Kerzenlicht , deftige Schmorgerichte, Schnee, glasklare, kalte Nächte – in lodernde Kamine blicken und träumen, lesen….

Den schweren Rotwein – dekantieren – Raclette mit den „Kindern“…. , ein paar Tage Städtetrip Theater, Konzerte

Servus November 2022

Bis bald

Genießt die Adventszeit

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„Schnelle Lachsnudeln …“

Keine Zeit, Lust zum stundenlangen Köcheln, gerade wenn andere Prioritäten im Vordergrund stehen.

Die Tage sind eh so kurz und irgendetwas Warmes hätten wir schon gerne, aber auf die Pappschachtel vom Asiaten, Italiener… haben wir wirklich keine Lust mehr, nach den schrecklichen Erfahrungen während der Pandemie.

Einkaufsliste: (für zwei Personen)

  • eine Packung frische Bandnudeln aus dem Kühlfach
  • Basilikum,Petersilie frisch
  • eine mannshandvoll Cherrytomaten (bester Güte)
  • 1 Lachssteak
  • 1 Schalotte
  • 1 Zitrone
  • 125 ml Sahne

Zutaten:

  • Lachs
  • Sahne
  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • 1 kräftiger Schuß Weisswein
  • Kräuter (Petersilie Basilikum )
  • Meersalz, Pfeffer, Chilischote getrocknet oder frisch

Zubereitung:

Grundsoße:

  • 1-2 Eßlöffel Olivenöl in eineWokpfanne geben
  • Knoblauch, Schalotten klein hacken
  • Chilischote auskratzen, einwenig Petersiliestengel klein hacken
  • alles kurz anschwitzen und mit Weisswein ablöschen
  • köcheln lassen

Lachssteak:

  • mit Meersalz, einem Hauch Knoblauch und Zitronenscheibe auf den Grill legen
  • alternativ: in die Grillpfanne legen
  • bis es Farbe annimmt
  • wenden und Temperatur drosseln
  • durchziehen lassen – der Lachs sollte glasig sein-
  • dann das Steack auslössen und auf der Grillplatte parken

Nudeln:

Salz ins Wasser aufkochen und Nudeln 3-4 Min. garen

Fortsetzung:

  • die Cherrytomaten in die Grundsoße geben, Temperatur kurz erhöhen
  • schwenken
  • Temperatur zurück
  • Fisch hinzufügen
  • einen kleinen Schöpflöffel Nuddelwasser angießen
  • Sahne hinzufügen (nicht mehr kochen lassen!)
  • mit Pfeffer aus der Mühle abwürzen

und servieren….

Originalton Gö-Ga: “ Dieses Gericht machen wir jetzt jede Woche – saugut“

Kommentar meinerseits – Das machen wir nicht !!!

Tipp: die Tage sind sooo dunkel – die blaue Stunde (Zeitspanne der abendlichen Dämmerung) setzt spätestens gegen 16.00 Uhr ein.

  • genießt den „Marlen-Helen- Drink“

man nehme:

  • gemischte Beeren und friert sie mit Gin ein (in die Eiswürfelbehälter geben)
  • füllt das ganze mit Sekt oder Prosecco auf und die sommerlichen Beeren begleiten Euch.

Bis bald

M. Kuhl

„Hamsterkochen und Leben als gäbe es kein Morgen mehr…“

Werbung – da Namensnennung

3 ° C, bewölkt, leicht neblig – genau das richtige Wetter für mein Hamsterkochen.

Meine Kühlschubladen sind schon gut gefüllt. Doch das kann sich ja bei mir schnell ändern.

Die letzten Tage war es mild und sonnig – es zog mich in die Innenstadt – bevor der große Ansturm kommt

Überall, wo es irgendwie möglich ist, hat man schon die Buden aufgestellt.

Die schmerzvollen Verluste der letzten zwei Jahre müssen eingeholt werden.

Alles ist überfüllt, kein freier Tisch ist zu bekommen – mittags – schon.

Nach dem Motto „Tanzen als gäbe es kein Morgen mehr“ gem. dem Motto der Goldenen Zwanziger

(Zeit nach dem ersten Weltkrieg bis zum Dritten Reich) verfällt die Stadt in eine exzentrische Lebensweise.

Die Menschen warten am Viktualienmarkt brav, eng aneinander auf einen Platz im beim beliebten Fischhändler, der sich hier nach und nach ganz schön ausgebreitet hat.

Ehrlich, auch ich stehe in der Schlange, denn meine Freundin will heute zum Fisch-W….

Die schnelle, geschäftstüchtige Bedienung lenkt die „Hungrigen“ mit Sprüchen wie

“ Essen oder Gesehenwerden ?“

Brav antwortet der Mittsechziger vor uns : “ Wir möchten Essen….“

Irgendwie, irgendwann haben wir es geschafft – wir thronen auf den Hockern –

Mitten im Durchgangsverkehr – beste Ausssicht -Übersicht.

Riesige Austernplatten – Fisch – was das Herz begehrt – Wein fließt in Strömen

Alles ist vertreten – Asien – Wien – Paris – USA .

Meine Fischsuppe ist wie immer hervorragend. Die Servicekraft – offentsichtlich – im Osten Deutschlands aufgewachsen – will uns belehren, was wir trinken.

Vorschnell, eine Flasche Wasser und dann nehmen Sie den Veltliner 0,2 ist am günstigsten….

So nicht ! Kurz, heftig war meine Ansage – sie kann es halt nicht – ihre bayrischen Kolleginnen sind ihr da Lichtjahre voraus.

Meine Fischsuppe war – übrigens wie immer – einfach super guuuut, die Muscheln meiner Freundin einfach köstlich.

Man bekommt jetzt quasi eine Art Schlapperlatz aus Papier mit serviert und so kann man nach Lust und Laune die Suppe schlürfen, Muscheln essen….

Bummeln wollten wir dann nicht mehr, die Menschenmassen schoben sich durch die Innenstadt – nach dem Motto „Tanzen als gäbe es kein Morgen ….“

Sorry – jetzt aber das versprochene „Hamsterkochrezept“

Bolognese zum Überwintern

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731601

Diese Art Bolognese, bzw das Rezept kann mit Rindfleisch – Lammfleisch – gemischt zu bereitet werden.

Die Nudeln können hier schon bißfest (wichtig) gegart werden und dann in einzelne Portionen (für 2- 4-6 Personen) eingefroren werden.

Tipp: frieren sie die Bolognese in das Gefäß ein, welches sie in den Backofen Mikrowelle schieben

Hier eignen sich auch auf feuerfeste Glasformen – die wir mit Alufolie abdecken oder Aluschalen.

Derzeit sind die Gemüsesorten noch gut am Markt erhältlich und die Bolo kocht ja praktisch ganz alleine vor sich hin.

„Spitzpaprika für den Wintervorrat“

Tipp: die rohe Fleischmasse aufteilen (einmal Bolognes und den Rest entsprechend würzen und verarbeiten)

ergeben wunderbare, schmackhafte gefüllte Spitzpaprikaschoten.

der gekochte Reis kann hier ebenfalls schon miteingefroren werden und servierfertig portioniert ….

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20728137

Euch wünsche ich allen eine ganz entspannte, ruhige Herbstwoche.

Werde diese Woche einwenig verreisen, kochen und nach dem Motto leben

„Leben, Essen, Kochen als gäbe es kein Morgen mehr…. “

Die Bestellung beim Metzger habe ich schon aufgegeben – am Dienstag ab 5.00 Uhr kann ich meine Schätze abholen.

Was soll das schlechte Leben, da wollen wir nochmal richtig einkaufen, schlemmen und nächsten Monat ist es eh teurer, nicht zu bekommen – oder gar peinlich – wo doch so viele darben müssen….

Das nächste „Hamsteressen“ folgt bestimmt.

Bis bald

M. Kuhl

„Hamsterkochen befreit…“

Wer kennt das nicht, nach einem langen Spaziergang braucht der Mensch was „G’scheits“.

Der dritte Anruf beim Lieblingsitaliener, Griechen, Wirtshaus in der Nähe

„Es tut uns leid, wir können keine Reservierungen annehmen, Sie können aber gerne an der Bar Platz nehmen….“

Ok, aber es ist ein normaler Dienstag, keine Messe und die Menschen müssen doch alle sparen?

In den nächsten Tagen, Wochen bereite ich mit Euch Gerichte vor, die einfach zu kochen sind, sich gut einfrieren lassen und sofort verfügbar sind, wenn der Urhunger Euch überfällt – spontan Freunde – „Kinder“ kommen….

Leider ist es bei mir – aber das kennt ihr ja schon – einwenig Aufwand nötig.

Schaut in die Wetterkarte – gibt es einen kalten, nassen Tag – ist dies der ideale Kochtag, der später so viel Erleichterung bringt.

Heute starten wir mit der besonderen Rinderbrühe, welche die Basis für viele Tiefkühlkost werden wird.

Tipp: Portionieren beim Einfrieren

einmal als Basis für eine kräftige Wintersuppe

abgefüllt in Eiswürfelbehälter – so einzel entnehmbar für jede Soße

Rinderbrühe der Extraklasse

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732765

Ein kleiner Ausflug/Lauf besorgt die erforderlichen Zutaten – ohne – langes Anstehen im Supermarkt.

Beim Metzger solltet ihr anrufen und die Rinderschwanzenden bestellen, sowie

  • 1 kg Hackfleisch 1/2 (halb Schwein/halb Rind – oder halb Rind/ halb Lamm)
  • das brauchen wir für das nächste Tiefkühlgricht!
  • laßt Euch auch ein paar Knochen miteinpacken

Soweit das Gemüse sich nicht im Vorrat befindet mit Petersilienwurzeln ergänzen

Einkaufszettel schreiben und los geht es!

Gestern war ich wieder unterwegs – einwenig Laufen, Hamstern und das Leben genießen –

Bis dann

M Kuhl

„Grünkohl ohne Pinkel“

Angenehm wärmt die Oktobersonne – 19 grad – so soll es die nächsten Wochen bleiben.

Wer will dann Grünkohl mit Kassler, Pinkel (Grützwurst (Getreidewurst)) , Speck. Die Farbe leicht gräulich, wo möglich dreimal aufgewärmt. Oft bekam ich ihn so serviert.Bei Minustemperaturen mag das noch gehen – aber wenn der Winter warm wird – kann ich mich mit der eigentlichen Bremervariante – nicht anfreunden

Diese großen fahnenähnlichen Gebilde, die man erst putzen muss, Stile entfernen, klein schneiden vorblanchieren….

Nein , dann schmeckt es mir so nicht.

Alle schreiben jetzt, wie gesund dieses Gemüse sei. Dabei soll ja eigentlich der erste Frost gewesen sein, bevor man ihn erntet.

  • reichlich Vitamin A und C sowie viele wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Magnesium, außerdem Ballaststoffe
  • Flavonoide, die den Cholesterinwert senken können
  • Lutein und Zeaxanthin, die den Krankheitsverlauf bei der Augenkrankheit Makuladegeneration stabilisieren können
  • viele krebsvorbeugende Senföle (Glucosinolate)

In Norddeutschland hat man ein besonderes Verhältnis zu dem speziellen Kohl.

Mein Grünkohl hatte mir eine Freundin aus dem Garten ihrer Mutter mitgebracht. Eigentlich sah er gut, frisch, grün aus. Kurz überlegte ich, ob ich daraus meine Herbstdeko im Flur gestalten sollte.

Hier meine Variante:

Zutaten:

  • 1 kg jungen Grünkohl
  • 2 Eßlöffel bestes Olivenöl
  • 1 kleine, freche, scharfe Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 Messerspitze Natron (damit er schneller gart und grün bleibt)
  • Gewürze: Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss frisch gerieben

Zubereitung:

  • den Grünkohl von den dickeren Stilen befreien und gut unter fließendem Wasser waschen
  • grob in mundgerechte Stücke schneiden
  • darauf achten, dass die dickeren Stile entfernt werden
  • Olivenöl in eine Pfanne geben – ich nahm eine Wokpfanne –
  • gehackten Knoblauch , Schalotte, Chili kurz anschwitzen
  • den gewaschenen Grünkohl nach und nach hinzufügen
  • mit der Gemüsebrühe ablöschen
  • Deckel auf die Pfanne und ca. 15 -20 Minuten auf kleiner Flamme dünsten lassen
  • final mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle, Salz,Muskatnuss abwürzen

Beilagen: Bratkartoffel, Eier – pochiert – oder Spiegelei

Tipp:

Die Bratkartoffel nicht so klein schneiden und langsam, genüsslich mit einer gehackten Schalotte in einem Gemisch aus Butter und Griebenschmalz goldbraun braten.

Das Griebenschmalz nehme ich mir immer aus Tirol /Österreich mit – einwenig macht oft, gerade im Winter das entscheidende Mehr aus.

Fazit: gesund, preiswert und verhältnismäßig schnell ist der Grünkohl auf dem Tisch.

Bevor ich es vergesse Prosit – meinen Herbstdrink kann ich immer noch Draußen genießen

(Gin, Zitrone, Tonic)

Viel Freunde beim Ausprobieren

Bis bald

M. Kuhl

Berge, Wege hinauf hinab

Tirol
Pilze für das Abendessen

Das Wetter ist trocken, auf 1200 m Höhe auch nicht gerade warm. Für Mitte Oktober eigentlich normal. Die letzten Tage hatte es stark geregnet, so daß wir die Wirtschaftswege Richtung Mittersill nicht verlassen konnten.

Dieses Hochmohr hat etwas mystisches, anziehendes für mich und je höher wir kamen, desto klarer wurde es und die Körper und Geist atmen auf.

Wie friedlich, leise und doch gewaltig die Bergwelt ist – auch eigentlich für jeden fußläufig – zu erreichen. Festes Schuhwerk, wer mag Wanderstücke …

Noch geht es ! Das Wetter soll ja warm und trocken bleiben.

Und dann einkehren – und sich die Alpenküche in vollen Zügen – gönnen.

Schweinebraten der Extraklasse

Packt schon mal den Rucksack

Wasser – Schokolade – sind für mich ein Muß (Regenjacke, Pullover…) selbstverständlich.

bis die Tage

M. Kuhl

„Sonne, Herbst und dann….“

Die Tage sind intensiv und schon morgens, wenn noch alles etwas weniger belaufen ist, drehe ich meine Runde an der Isar.

Die Kinder kommen zum verlängerten Wochenende und ich will die Zeit mit ihnen genießen. Nicht in der Küche stehen – lange Herbstwanderungen – Essen – Ratschen – Lachen –

Sofort verfalle ich in die mir so gehassten Unarten meiner Mutter. …..:“

Kannst Du die Basseti-Tagesdecke gebrauchen, schau mal die Bettwäsche ist neu und gewaschen, magst Du das Villeroy Porzellan ??…“

N e i n . Nein

Freundlich lehnte man ab, zu floral, ach das Geschirr paßt nicht zu mir

  • ehrlich es hat auch bei mir nie gepaßt
  • war damals ein „Schnäppchen“ (wir hatten Freunde im Saarland besucht)

Auch ich wollte nicht die Sachen meiner Mutter…..

Wir fuhren nur 30 Kilometer – ins Voralpenland – genossen Bier und Ente und erfreuten uns an dem Beisammensein

resche Bauernente
Blick in die Berge

So soll es sein!

Gö-Ga stieg beim Stadtmarathon aus. Nach dem Frühstück gings mittags in die Stadt.

Mein Sohn kocht mittlerweile mit Leidenschaft und wir mußten natürlich in meinen Gewürzladen…

Dann bei Augustiner und Sprizz die Welt retten, Lachen und Pläne schmieden

Meine Kinder sind richtige „Stadtratten“ . Wir laufen von Stadtteil zu Stadtteil durch Gassen, Ecken, wo ich noch nie war.

Ja, da sind wir doch immer hergelaufen zur Schule, zum Sport…..

Schließlich landeten wir auf der Dult (Auer Dult) (s. auch https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/13638534

Hier ist die Zeit stehegeblieben. Nichts hat sich geändert in den letzten 25 Jahren. Es gibt das Ponyreiten, die Geschirrstände und alles was man braucht und nicht braucht. Manchmal auch echte Antiquitäten – aber nur manchmal.

Die Dämmerung zieht über die Au, der Himmel ist wolkenlos – es duftet, die Kinder lachen und die Menschen sitzen beisammen ohne Hektik und alles ist klein und überschaubar.

Wir gönnen uns die letzte Fahrt im Kettenkarusell.

Kettenkarusell
„ja, da waren wir früher auch immer…..“

und laufen anschließend Richtigung Rosenheimer Platz. Hier soll es laut meiner Tochter, die beste Pizza – auch wenn gewünscht glutenfrei – mit Dinkelmehl….- ) geben.

Wir ergattern einen Tisch – für eine Stunde – und bestellten einen Meter Pizza, eine Flasche Primitivo und Wasser.

Ehrlich, so ganz wohl fühle ich mich nicht. Der hintere Raum – gleicht einem Abstellraum –

Schon muß ich nörgeln: „Wenn er mir einen Lappen bringt, wische ich den Tisch mal…“

Der Kellner kommt, wischt, sprüht und meine Tochter bestellt auf italienisch – mit einem Lächeln – .

„Mama“ reiß Dich zusammen – das ist kein Sternelokal – aber die beste Pizza der Stadt.

Besonders lecker – Kartoffelpizza (hauchdünne Kartoffelscheiben – mit Trüffel )

Schaut selbst.

1 Meter Pizza mit besten Zutaten

Pünktlich nach einer Stunde mußten wir zahlen. Draußen hatte sich eine lange Menschenschlange gebildet – der Straßenverkauf der Pizzastücke – wie in Italien, dachte ich und das alles zu moderaten Preisen.

Einen Absacker – einen schönen Drink – im Freien – der Abend war so warm – mußten wir uns schnell abgewöhnen. Die wenigen Möglichkeiten um den Viktualenmarkt, Tal , Marienplatz waren restlos überfüllt.

Schade! So nahmen wir die U-bahn nach Hause.

Maskenpflicht – wen interessierts-

Wichtig ist die Fake-Tasche – früher – vor nicht zu langer Zeit – war man in München mal gut gekleidet. Alles vorbei!

Heute koch ich wieder selbst

  • leicht feurige Kürbissuppe
  • knusprige Schnitzel in Butterschmalz rausgebacken an Kartoffel-Vogerl-Salat mit Speck
  • Zwetschgen-panna-cotta
  • Wein – einen süffigen Zweigelt aus der Südoststeiermark

(alle Rezepte findet ihr auf meinem Blog)

Schönes Restwochenende

bis bald

M Kuhl

„Herbstblues … vertreiben“

Der Sommer der nie enden sollte – verabschiedete sich von einer Minute zur anderen – nach ausgiebigen Seetagen, Wanderungen….

traf mich die aufsteigende Kälte mit einer unmissverständlichen Botschaft:

„Dein schönes, leichtes Dasein ist vorbei…“

Selbst das geliebte Kochen – Ausprobieren – Backen – …. konnte mich nicht begeistern. Ausgedehnte Shoppingtouren endeten im Frust.

Überall das gleiche, „Altware“ aus Zeiten vor der Pandemie, mangelhafte Qualitäten – zu erhöhten Preisen. Ansonsten schraubt sich die Preissteigerung in astronomische Höhen –

Besinnen wir uns auf uns selbst – Was brauch ich, was brauch ich nicht…

Die Menschen schauen Kochsendungungen (ich nicht – mehr!) blättern in Kochbüchern, schauen Bilder an und kaufen dann eine Tiefkühlpizza .

Das Einkaufsverhalten, Kochverhalten sollte die eifrige Regierung mal subventionieren -!!! Vielleicht ändert sich dann die Wertigkeit für entspanntes Essen, Trinken und Kochen. Die Basislebensmittel sind immer noch gut und preiswert zu bekommen und hieraus lassen sich tolle Gerichte zaubern.

Mein Minibalkongarten hat mir eine Ernte an Kräutern, Salaten, Paprika, Tomaten, Auberginen… beschert und ohne viel Arbeit und Aufwand.

Das Leben nehmen wie es kommt und vor allem die Natur ist immer gleichbleibend schön und liebenswert und verdient bewundert zu werden.

Hier ein paar Impressionen von der Vertreibung des Herbst-blues

Bis bald

M Kuhl

– 3. Septemer 2020 , 27 grad ein langer Badetag am Starnbergersee-
Der Weg ist das Ziel
München putzt sich raus in geldiger Erwartung
Auberginenernte von meinem Stadtbalkon