„Speisekarte, Menükarte..“

Was soll ich sagen, die Tage werden jeden Tag einwenig heller, es sprießt und dennoch der Wettergott hadert mit sich. Die Nächte immer noch viel zu kalt, die Sonnenstunden sind unberechenbar.

Mein Unruhezustand läßt mir kaum Zeit – Schwimmen, Laufen, Lesen, „Stadttermine“,Hausputz, Ausmisten,Einkaufen, Gartencenter, kleiner Ausflug mit dem Gö-Ga….

Organisation ist alles!

Diese Woche gibt es mal wieder die geliebte Walnußkruste

Brot der Woche

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731247

Walnußkruste

Den Winter endgültig verabschieden möchte ich mit meinem Fleisch-Kichererbseneintopf. Dann ist aber mal Schluß

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732800 mit den Hülsenfrüchten (Linsen, Bohnen….)

raffiniertes Kichererbsen-Kalbsfleischgericht

Tipp:

  • den Eintopf mit frischem Schnittlauch, Bärlauch ergänzen

Sie liegen mir schon wieder in den Ohren: “ Bärlauchknödel, Rote Beete -Knödel, die wären doch nochmal soo guut.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730994

rote Beete Knödel – im Werden
Bärlauchknödel

Tipp:

Gerade gestern habe ich es ausprobiert und es hat wunderbar funktioniert.

Die Knödel lassen sich nämlich wunderbar einfrieren, weder der Geschmack noch die Konsistenz verändern sich beim Wiederauftauen und genießen.

Wer Knödel auf Vorrat produzieren möchte, kann allerdings mit den Gewürzen etwas großzügiger sein.

und so gelingt es :

  • Einfrieren der ungekochten, bzw. gekochter Knödelmasse
  • Knödel formen und einzel auf einen Teller bzw. Platte in die Gefrierschublade geben und gefrieren (ca. 2 Stunden)
  • dann die Knödel einzel in Frischhaltefolie einwickeln und in eine Gefrierbox oder Gefrierbeutel geben
  • sie halten so ca. 6 Monate.

Auftauen: einen großen Topf mit Wasser aufstellen. Das Wasser darf nicht kochen!!! Den Siedepunkt nicht überschreiten.

Die Knödel mit der Folie in das Wasser geben. Je nach Größe der Knödel steigen sie in den nächsten 20-25 Minuten auf. Jetzt die Folie, soweit sie noch nicht abgefallen ist entfernen und servieren.

Also viel Spaß bei Eurem nächsten Knödeltag.

Schnell ein Süppchen gefällig, bevor wir ausschwirren oder wenn es mal wieder so kalt ….

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729638

Griesnockerlsuppe

Einwenig Sehnsucht nach Sommer, Reisen habe ich schon.

Diese Vorfreude kombiniere ich mit meinem etwas eigenwilligen „Fischgericht“

Mittlerweile kann man ja in den gutsortierten Fischläden die Tuben auch ohne Vorbestellung bekommen und sie sind auch meist nicht teuer.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20727096

Ja und etwas ganz Gesundes – mit etwas Spargel – habe ich diese Woche auch für Euch.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729350

Emerrisotto

Was Süßes – ja , das braucht der Gö-Ga

Am besten etwas mit Rhabarber meint er..

Bitteschön:

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/18375162

Rhabarbersaft

Tipp:

Diesen Rhababersaft unbedingt kochen!!

Mit Prosecco und einwenig Minze der ideale Frühlingsdrink – nicht nur für Damen!

Verabschieden für diese Woche möchte ich mich mit einem kleinen Blütengruß

Bleibt fit! Bis bald M. Kuhl

„… was gibt es heute zu essen…?“

Dies ist die häufigste Frage meiner Familie.

Manchmal kann ich es nicht mehr hören und antworte: „Nichts…!!“

oder: „gehackten Hund in Soße…“

Die zwingenden Frühjahrsaktionen muß ich erledigen.

Gestern habe ich meine riesige Gewürzschublade sortiert, gesäubert und es entstand eine neue Reisvariante:

Cocos-Chili-Kurkuma Wildreis (im Reiskocher gegart)

  • Reis waschen, ca 100 gramm Cocos-Chips zufügen
  • eine Prise Chili-Schrot hinzufügen
  • Abrieb von der Kurkumawurzel, Salz
  • 1 Sternanis (lag einsam in der Schublade)

und es entsteht ein wunderbarer Reis – welcher gestern als Beilage diente.

Ein paar einfache – Kochideen – mit den Zutaten der Saison habe ich aus meinem Fundus für Euch hervorgeholt.

Menüempfehlung für Freunde/Familien-treffen

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/15985130

Mit den Bildern möchte ich an den Bärlauch nochmal erinnern. Die Bärlauchspätzle sind schon eingefroren und können so schnell serviert werden.

Genießt die Sonnentage, ob in der Natur oder der Stadt. Bis bald

M. Kuhl

„was koche ich nur diese Woche?…“

(Werbung , da Namensnennung möglich)

Überall ist zu lesen, dass alles sehr teuer geworden ist und die Inflation unaufhaltsam fortschreitet. Soweit die Lebensmittel betroffen sind, sollte man dies jedoch genau beobachten, analysieren!

Vieles war früher wesentlich teurer , z. b. Fleisch im Verhältnis zu den üblichen Einkommen. Die Menschen haben sich an dem orientiert, was in der Region angebaut wurde, haben eine gewisse Vorratshaltung betrieben und verstanden es einfache, schmackhafte Gerichte zu zaubern. Fleisch gab es am Wochenende, Mehlspeisen waren mindestens einmal in der Woche auf dem Speiseplan, sowie Gemüse je nach Jahreszeit. Natürlich gab es am Wochenende Kuchen und auch mal ein schönes Menü zu besonderen Anlässen.

Würde man dies heute einwenig beherzigen, wäre der Wocheneinkauf sicherlich nach wie vor erschwinglich. Der Warenkorb den letzte Woche eine Münchner Boulevardzeitung veröffentlichte enthielt keinen Artikel , den ich kaufen müßte. Vermeintliche „Markenartikel“ , die kein Mensch braucht.

In der kommenden naßkalten Woche empfehle ich daher:analysieren

Montag: „Antonias Mehl-Klies“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/10401901

Dieses Kindheitsgericht würde ich diese Woche mit schönen Speckwürfel servieren und mit einem Apfel-Mangomus toppen.

Das Rezept für das Apfelmus findet ihr auch auf meinem Blog. Einfach eine reife Mango schälen, pürieren und mit dem Apfelmus vermischen.

Tipp: für das Apfelmus kaufe ich meist gemischte Bodenseeäpfel lose

(oder bei den Supermärkten und Discountern gibt es abgepackte

Beutel, mit der Bezeichnung „säuerlich“)

Dieses Gericht habe ich ebenfalls schon ewig nicht mehr gekocht.

Bin gespannt, wie es ankommt.

Dienstag: „Winter-Kürbis-Knödel“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732449

Jetzt gibt es noch Kürbis im Gemüsehandel. Es muß nicht immer Hokaido sein. Der Muskatkürbis – zwei-drei Rippen genügen- hat ein wunderbares Aroma, gerade für diese Art Knödel.

Winter-Kürbis-Knödel

Die Beilage kann aus einem kleinen Feldsalat bestehen, angemacht mit Himbeeressig – oder Honigdressing und ein paar Granatäpfelkerne bestreut – ein leckeres Essen.

Mittwoch:

Estragon-Skrei an Fenchelorangengemüse auf Kartoffel-Möhren-Ingwer-Stampf

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/10414107

Jetzt ist die Jahreszeit für diesen herrlichen Kabeljau! Schneeweiß, glasig, gefächert gibt er sich dem Genießer hin. Nicht immer ist er leicht zu bekommen –

Warum nicht Mittwochs mal einen Spielabend organisieren

(Krimidinner z. b. mit den „Kindern“ oder guten Freunden)

Fenchel-Orangengemüse
Skrei – Winterkabeljau

Donnerstag:

„Blumenkohl Variante für Männer“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732187

Blumenkohl ist gerade sehr preisgünstig auf dem Markt. Meist kommt er allerdings aus Spanien. Es gibt in in verschiedenen Farben (lila, grün..)

Eine willkommene Abwechselung, wer sich vom Wirsing, Spitzkohl, dem üblichen Hartgemüse mal etwas abwenden möchte.

Tipp: Kochwasser und Strunk nicht wegwerfen

hieraus ist eine schnell Suppe gezaubert, die herrlich nachdem Winterspaziergang wärmt und den kleinen Hunger – zwischendurch -bändigt. Angereichert mit einer Currymischung, etwas Zitrone und vielleicht ein paar fritierten Kichererbsen eine echte Bereicherung der Woche.

Freitag: „Quinoa Bratlinge -herzhaft – extravagant“

Nochmal lege ich sie Euch ans Herz! Zunächst war ich sehr zwiegespalten bei meinem Restverwertungskochen, aber dann

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732712

„Quinoa-Bratlinge gesund und herzhaft“

Tipp: versucht rotes Quinoa zu bekommen, es soll noch gesünder sein!

Quinoa- Mischung für Bratlinge
Quinoa-Bratlinge

Samstag:

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732272

Walnuß-Radicchio-Blauschimmel-Pasta

Die Bitterstoffe, der Käse und die Walnüsse verbinden sich zu einer geschmackvollen Einheit

Sättigend und schnell gemacht, vielleicht haben wir ja am Freitag noch was vor?

Blauschimmelkäse

Bis lang kein Fleischgericht! Keiner wird es vermissen und das Haushaltsbudget wird auch nicht überstrapaziert.

Brot der Woche :

kleine Weizenbrote – frisch mit selbstgemachtem Aufstrich, Käse..

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731794

Am Sonntag empfehle ich einen kleinen Ausflug – oder auch nicht –

Aber einen gescheiten Landgasthof, wo es einen guten Braten gibt, werdet ihr schon finden.

Viel Spaß beim Schmökern, Kochen und macht das Beste aus Allem!

M. Kuhl

„Rehschlegel – sprengen die Töpfe ….“

Dieses Jahr bin ich eigentlich sehr entspannt, was die weihnachtlichen Vorbereitungen betrifft. Ein paar Besorgungen bzw. Aktionen müssen zwangsläufig geschehen.

Die Bestände an Fond und das Leeren der Kühlschubladen läßt sich nicht mehr verschieben. Spätzlevorrat muß auch produziert werden.

Die Pandemie vergönnt mir nichts. Gerade, Samstag 15.36 Uhr wurde per mail unser Theaterabend “ Der Brandner Kaspar“ von Franz Kobell abgesagt – auf diese Neuinzenierung im neuen Volkstheater hatte ich mich riesig gefreut. Der Aufwand – Testtermin, obwohl zweimal geimpft vereinbart – Tochter und Freundin hatten sich mühsam den Termin freigeschaufelt. Ein schöner Theaterabend, mit einem kleinen feinen Abendessen im dazugehörigen Lokal. Wieder nichts…

Irgendwie reicht es mir allmählich ! Weihnachtsstimmung kommt da nicht so richtig auf.

Die Rehunterschenkel enthielten doch viel mehr Fleisch, wie zunächst vermutet und so gab es zum Trost ein kleines feines Rehragout – sehr zur Freude von Gö-Ga. Gierig verschlang er die liebevoll geschabten Kürbisspätzle. Widererwarten waren sie wunderbar gelungen.

(s. Grundrezept :https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731083

  • der Spätzleteig wird hier mit ca 150 gramm püriertem Hokaido ergänzt, den ich im Dampftopf mit Steinsalz, einer Spur Ingwer abgekocht hatte.

Diese Spätzle sind die ideale Ergänzung zum Wild.

Der Rest kann zur Vorspeise als Suppe verarbeitet werden.

Diese Kürbissuppenwintervariante wird dominiert von winterlichen Gewürzen

(Zimt, Sternanis, Nelke , Lorbeer, rosa Pfeffer) sowie einem säuerlichen Apfel.

Die Suppe wird mit Brühe (ob Huhn, Rind oder Gemüse) ist ansich nicht entscheidend, aufgegossen. Die sorgfältig gerösteten Croûtons werden mit Zimt und Abrieb vom frischen Ingwer versehen und geben der Suppe den besonderen Kick. Wichtig ist final der Abrieb von frischer Muskatnuss und sie sollte heiß serviert werden, die richtige Konsistenz haben (d.h. nicht zu dickflüssig sein)

Anstatt Hokaido kann auch Muskatkürbis verwendet werden, der allerdings ganz fein geraspelt auch roh verwendet in den Spätzleteig gegeben werden kann.

Zurück zum Wildfond, den ich schnell mal übernacht köcheln lassen wollte….

Wildfondzutaten

Hier hatte ich Wacholderbeeren, Piment, schwarzer Pfeffer, Nelke einwenig angeröstet. Frischen Thymian, Rosmarin, 1 Blättchen Salbei, Lorbeer zu einem Sträußchen gebunden. Sellerie, Karotte, rote Zwiebeln, ein paar Schalotten vorbereitet;. klassische Musik laut aufgedreht, die Küche duftete, die Wintersonne strahlte mich an.

Mein alter Freund, der Bräter freute sich auf seinen Einsatz. Schnell die Knochen hinzufügen – aber sie ließen sich nicht brechen, sämtliche Küchenwerkzeuge versagten. Wo Herr Gö-Ga in seinen diversen Werkzeugkisten eine Säge versteckte, konnte ich nicht klären- er war natürlich nicht da. So mußte ich erstmal einen Schluck von dem Rotwein nehmen, mit dem ich den Fond angießen wollte.

Wildknochen und jetzt ???

Dann ein Geistesblitz! Schnell verfrachtete ich die Knochen in eine Tüte, verließ die Wohnung und lief zum unserer Autowerkstatt. Wir bezeichnen ihn als „Autotandler“. Er schraubt, repariert immer schnell und zuverlässig und hat diesen unwiderstehlichen österreichischen Humor, der vielen hierzulande fehlt. Er unterbrach sein Tagwerk – obwohl der Andrang – wie immer groß war – jeder wollte noch sein meist betagtes Auto – fit gemacht haben…. , stellte seinen Gehilfen kurz ab, der sägte mir in Windeseile die Knochen auseinander und ich rannte glücklich zurück zu meinem alten Freund , dem Bräter.

  • röstete die Knochen scharf an, löschte sie mit ca. einem 3/4 Liter Rotwein ab, fügte die Kräuter hinzu
  • nach ca. eins bis zwei Stunden folgte das vorbereitete Wurzelgemüse, welches ich in gesonderter Pfanne sorgfältig angeschwitzt hatte.
  • Deckel drauf und ließ den Fond übernacht ganz leicht köcheln.
  • zwei Gläser Fond waren das Ergebnis (Gurkengläsergröße)
  • Diese Köstlichkeit bereichert meine Soßen zum Hirschfilet, zur Rehkeule
  • und wir nennen ihn jetzt nach dem genannten Autotandler den „Ronnerfond“

Genießt die letzten Tage vor dem Fest! Heute werde ich einen Spaziergang machen… ich träume von einem erlesenen Cafehausbesuch, mit Punsch, Elisenlebkuchen oder dicken Cremetorten – schokoladig, cremig, angereichert mit….

Bis bald , schöne Zeit

M. KUhl

„Dessert, Nachspeise, Süßes…“

(Werbung da Namensnennung)

München, 6.12.2021 – 0 grad, bewölkt , Montagmorgen

Dieses Jahr will eine vorweihnachtliche Freude einfach nicht aufkommen. Die Stadt ist irgendwie erstarrt unter der nimmer endenden Pandemie. Fast vermisse ich schon die früher so gehasste hektische Betriebssamkeit der Vorweihnachtszeit. Kein gemütlicher Bummel und ein kleines Treffen….

Der Viktualienmarkt, am Spätnachmittag gegen 16.30 Uhr , der Christbaum strahlt am Marienplatz trotzig in den Abend.

Seit Anfang November steht die prächtige Weißtanne vor dem Rathaus, am 22.11. wurden ihre 3000 Lichter zum ersten Mal angeschaltet. Auch wenn der Baum aus Peiting nicht wie geplant und erhofft über den Christkindlmarkt wachen darf – bis zum Dreikönigstag leuchten seine Kerzen täglich.

Viktualienmarkt am 2.12.2021, 16:30

Trösten wir uns mit meinen süßen Köstlichkeiten.

Meine Winterdesserts erfreuen Leib und Seele und dürften auch dem ungeübten Zubereiter/innen gelingen.

Mit meinen Winterkuchen möchte ich diese Woche starten.

Dieser einfache Apfelkuchen kann mit winterlichen Gewürzen (Sternanis, Zimt, Nelken, Kardamon) angereichert werden und wird sich wunderbar in die Kaffetafel zum Advent einfügen.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729683

Die Sucht nach Schokolade ist in den Wintermonaten ist fatal…

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20727810

Dieser Kuchen ist eigentlich ein echter „Herrenkuchen“

Nach einem langen Winterspaziergang mit einem aromatischen Ingwertee eine echte Offenbarung.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/16692809

Mohn – Walnuß – Schokolade – in der Adventszeit angereichert mit winterlichen Gewürzen – perfekt, schnell gemacht und der würdige Abschluß des kleinen Adventsmenüs für hungrige Gäste.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/17509120

Dieser kühle Schmelz entzündet eine sinnliche Freude und erlöst vom opulenten Weihnachtsbraten

  • leider kein Foto vorhanden – trotzdem besteht Suchtgefahr

https://meggieskochstudio.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=15192831&action=edit&calypsoify=1&block-editor=1&frame-nonce=a9fe378d6b&origin=https%3A%2F%2Fwordpress.com&environment-id=production&support_user&_support_token

Diese mousse lebt von der Qualität der Schokolade! Sie kann seelische Schmerzen beseitigen, Sehnsüchte wecken und allen Kummer dieser Welt für den entscheidenden Moment heilen. Gönnen Sie sich diese Nachspeise, wann immer Sie es gelüstet!

Zum Abschluß nochmal Zimt&Ingwer und Orangen…. in Begleitung einer kleinen Menüfolge. Angereichert mit Lebkuchengewürz oder Glühweingewürz ideal zum Weihnachtsessen.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/12410278

Diese süßen Schätze lassen sich wunderbar vorbereiten und sind der krönende Abschluss…

Viel Spaß beim Schlemmen und Nachrühren.

M. Kuhl

„Seelenwärmer für Suppenkasper…“

Küchenplan für eine nasskalte Dezemberwoche

Natürlich stehen hier meine Suppen im Vordergrund. Nichts ist schneller gekocht und bietet diverse Möglichkeiten der klassischen Resteverwertung.

Diese Woche möchte ich Euch meine Eintöpfe, Suppen an’s Herz legen.

Markklößchensuppe

  • das Sonntagssüppchen meiner Kindheit
  • fast in Vergessenheit geraten
  • wenn es ganz festlich zuging noch mit Eierstich …

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20727680

Markklößchensuppe

Die Suppenknochen bzw. Markknochen muss man heutzutage vorbestellen beim Metzger.

Tipp: ich bestelle mir immer auch Kalbsmarkknochen mit für das berühmte Risottogericht (alla milanese) anstatt Olivenöl verwende ich zum Ansatz das ausgelassene Mark der Kalbsknochen.

Eintopf mit oder ohne Einlage

(Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Gemüse…. )

aufgewärmt schmecken sie einfach nochmal so gut.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730315

Tipp: diese Eintöpfe eignen sich auch hervorragend zum Einfrieren und sind

schnell aufbereitet, wenn unerwartet die Esser einfallen.

Tipp: Hülsenfrüchte im Dampftopf vorkochen ohne Salz , so spart man sich das lästige Einweichen

Experimentieren Sie mit Gewürzen je nach Jahreszeit (Safran, Zimt, Chilli, Kümmel….) Limone, Zitronen sorgen für die Frische.

Ein selbstgebackenes Pfannenbrot macht so manchen Eintopf salonfähig.

Die selbstgezogene Brühe (Gemüse, Fleisch, Fisch) bietet immer die Basis für eine wunderbare Suppe.

Gerade simmert (lächelt) meine Wildbrühe vor sich hin. Vielleicht gibt es ja eine …. Wild-Consommé mit Trüffelnocken..

Eine schöne Adventszeit und genießt das Backen, Kochen…

M. Kuhl

„Da kann er lange schmoren…..“

Montagmorgen, 4 grad , leichter Nieselregen und so soll es die ganze Woche….

Das beste Gegenmittel gegen diesen Novemberblues ist für mich Kochen, Backen, Lesen und einen neuen Tee oder einen schweren Rotwein zu genießen.

Meine Schmortöpfe habe ich aus dem Keller geholt, ebenso einen zweiten Wok.

Diese Schmorgerichte zaubern aus jedem Fleisch eine Köstlichkeit. Aufgewärmt wachsen diese Gerichte über sich hinaus. Sie sind somit nicht an feste Essenszeiten fixiert und können bei Bedarf auch schnell mal „verlängert“ werden, wenn ein Esser mehr erscheint, wie erwartet.

Mit einem gewissen, tiefen Schmunzler habe ich den kleinen, französischen Schmortopf gerade gespült und einwenig mit einem Tropfen Öl eingefettet.

Dieser Topf ist 50 Jahre alt. Meine Großmutter hatte ihn mir zu Weihnachten geschenkt mit den Worten:

„Denk immer daran, auch Männer muss man wie das Fleisch manchmal lange schmoren lassen, bis sie brauchbar sind…! So war sie.

Für die naßkalten Winterwochen möchte ich Euch daher meine Schmorgerichte etwas näher bringen.

Diese Schmorgerichte gewinnen enorm an Geschmack. Im geschlossenen Topf halten sie bei mäßiger Hitze automatisch ihre Kerntemeratur und werden herrlich zart, saugen die Kräuter, den Wein… praktisch auf und sind ideal für große Tischrunden. Zusätzliche Beilagen an Gemüse sind meist nicht erforderlich.

Meine Schmorgerichte fülle ich niemals mit Wasser auf. Nein, entweder entsprechenden Fond aus dem Vorrat, oder mit der Fleischbrühe, die ich oft gleichzeitig köcheln lasse.

Ob Rind, Huhn, Lamm, Kalb alles ist geeignet zum Schmoren. Auch einen Gemüseschmortopf mit herrlichen Wintergemüse (Karotten, rote Beete, Petersilienwurzel, Kohl,Schwarzwurzel, Paprika, Kartoffel) eignen sich sehr gut, wer es vegetarisch mag.

Meine Schmorgerichte für die kalte Jahreszeit:

„Ossobucco between Orient and Okzident“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729972

Die Lammvariante wird auch im geschlossenen gusseisernen Topf phantastisch. Alle Aromen verbinden sich. Löschen Sie mit dem Wein ab, den sie auch zum Gericht trinken!

Dies handhabe ich grundsätzlich so.

Mein „Klassiker“ beliebtes Schmorgericht bei Alt und Jung.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/17763847

„Mein Schichtgulasch“

Hier genügt ein guter Rotwein, schöne Knödel und das Herz erwärmt sich, das wohlige Gefühl in der Magengegend macht sich breit…

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/16692809

In Anlehnung an Bœuf bourguignon , hier spielen das Fleisch und der Wein die Hauptrolle.

Abschließend noch meine Rouladen – das Deutsche Schmorgericht schlechthin- jede Hausfrau, jeder Koch hat seine eigene Variante

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20211849

Meine Empfehlungen:

  • sollte beim Schmoren mal etwas zuviel Röstaromen erzeugt werden
  • läßt es sich heilen, indem man eine Scheibe Graubrot dünn mit Honig bestreicht
  • und diese auf das Schmorgut legt
  • der nicht erwünschte Geschmack verschwindet
  • je nachdem kann das Brot zerfallen oder wieder rausgenommen werden
  • nach dem Anbraten und Angießen eins -zwei Löffel Mehl über das Bratgut für die Soße
  • und den Topfdeckel bestäuben, so bleibt alles verschlossen und das Geschmorte kann sich wunderbar entfalten
  • niemals in Flüssigkeit ertränken, sonst gibt es „gekochtes Fleisch“
  • dem Schmorgericht Zeit lassen – 2-4 Stunden je nach der Menge des Fleisches und Beschaffenheit
  • zum Angießen Fond, Wein und Brühe verwenden

Viel Spaß beim Schmoren!

Eine schöne Woche

M Kuhl

„Platzreife, Backreife, Kochreife….“

  • Erfahrung
  • Wissen
  • handwerkliches Können
  • perfekte Produkte
  • Kreativität
  • Mut
  • Geschick
  • Geduld
  • sensible Geschmacksnerven
  • Ausdauer
  • Liebe pur

Dies sind die Schlagwörter, die beim Kochen, Backen, Kreieren, Kombinieren den Taktstock schwingen.

Rezepte, aufs Gramm abgewogen, mit der Stopuhr versehen, automatisiert sollte man so schnell wie möglich vergessen! (Ausnahme Backrezepte, bzw. bestimmte Nachspeisen, bedürfen einer gesonderten Akribie)

  • geben sie Ihrem Gericht, Gebäck ihre Handschrift
  • lassen Sie sich auf ihre härtesten Kritiker ein
  • reden Sie beim Essen, über das Backen, die Handwerkstechnik
  • schenken Sie den Foodfotografien keine Bedeutung
  • sie sind nur ein willkommener Anreiz für Ihre Interpretationen
  • entwickeln Sie Ihren persönlichen Geschmack, der sich nicht täuschen läßt
  • nur so gelingt das sichere Abschmecken

Erst wenn Ihre Zunge bitter, salzig, scharf, sauer, süß lernt zu schmecken ist der Koch, die Köchin auf dem richtigen Weg zur Kochreife.

Genug ! Versteht eh keiner, will keiner lesen.

Hier nochmal die Anregung für die nächste Woche in Bildern:

Herbstküche, mal deftig, mal süß, mal vegetarisch.

  • und denkt dran, 1 Messerspitze Natron hält den Wirsing grün,
  • beschleunigt das Garwerden der Bohnen, bzw Hülsenfrüchte
  • 2 Eßlöffel feine Haferflocken, anstatt Kartoffelmehl, ergeben einen wunderbar, lockeren, innen weich – außen knusprigen – Raiba Datschie (Kartoffelpuffer)
  • halb Olivenöl/ halb Butter ist die ideale Basis für das Braten von Fisch, Lammfilets, Wild
  • Gewürze selber mörsern ist das Geheimnis meiner Wok-Gerichte

Alle Rezepte dieser Foto’s findet Ihr sicher auf meinem Blog.

Eine wunderschöne, stressfreie Woche bis bald

M. Kuhl

„wie bei Oma, wie bei Muttern….“

Jede Kochshow, jedes als besonders zu empfehlendes Rezept nutzt diesen Spruch.

Selbst hochdekorierte Sternenköche werden nicht müde immer wieder zu betonen: “ Wie bei Omma“, selbst wenn es sich um verkochte grüne Bohnen mit auseinanderfallenden Frikadellen, handelt.

Ja, es gibt sie diese überlieferten Familienrezepte, die von der Mutter an die Tochter weitergegeben werden. Die aufwendigen Backrezepte, der besondere Weihnachtsbraten, die besonderen Knödel….

Immer kommt es aber darauf an, welche Küche hier überliefert werden soll.

Die Rezepte von Tante „Mulli“ (Wilhelmine) basieren auf einer langjährigen Tätigkeit in den besten Küchen Frankfurts, bzw. in diversen Konditioreien.

Die Rezepte meiner Großmutter, sind eher bäuerlich, einfach und dennoch orientiert an dem wunderbaren Produkt (ob Fleisch, Gemüse, Getreide…)

Seit Jahrhunderten überliefert, schließlich war sie auf einem großen Gut in „Stellung“, wie sie immer stolz betonte.

Andere Tanten hatten einen Bezug zu Frankreich und ihre Familienrezepte waren entsprechend geprägt

Viele dieser Rezepte sind und waren sehr arbeitsintensiv, andere einfach, dennoch nicht weniger gut…

Aber…. , nicht jede Omma-Küche ist für alle Gaumen bestimmt.

Die Kochtechniken haben sich geändert. Wer will heute noch den Wirsing durch den Fleischwolf gedreht, das Blaukraut stundenlang geschmort mit Unmengen an Fett, die fetten Schweinefleischeintöpfe, die man den Feldarbeitern auf den Acker brachte.

Von allem das Beste sollte der Wahlspruch lauten, die beste Garmethode, die besten Zutaten, das beste handwerkliche Können.

Kreative Abwandlungen bereichern die überlieferten Rezepte und es entstehen diese Gerichte, an die sich unsere Kinder und Kindeskinder erinnern.

Eine kleine Auswahl meiner …… „schmeckt, wie bei Oma Kath…. “ will ich Euch nochmal in Erinnerung rufen , gerade in dieser Jahreszeit.

  • diese saftigen, würzigen, gefüllten Paprikaschoten, waren in den 50zigern
  • „moderne Küche“
  • interpretiert neu sind sie auch heute noch heiß begehrt ://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20728137

Diesen Heringssalat habe ich oft „mitgebracht“. Besonders beliebt war er bei meinen Freunden nach langen, feuchtfröhlichen Nächten.

„Ist noch was von dem roten Heringssalat da, der bringt mich wieder auf die Beine….“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730051

Pink-Heringsalat - Tante Mulli

Das folgende Gericht ist mein Favorit, aber es gelingt eigentlich nur in meinem alten Bräter.

Knusprig, weich, würzig, mit reschem durchwachsenen Bauspeck, begleitet von frischem Apfelmus. Besonders jetzt, wo es die neuen festkochenden Lieblingskartoffel gibt.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20727963

Über den Eierkäs und seine Freiheit am Herd hatte ich schon ausführlich geschrieben.

Der Beitrag ist der meistgelesene auf meinem Blog.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20725771

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/13112868

Die Liste der überlieferten Gerichte könnte ich beliebig fortsetzen.

Die dicken Braten meiner Mutter, Antonia, die Hefekuchen…..

In diesem Sinne viel Spaß beim Kochen und ausprobieren und denkt dran, nicht immer ist „wie bei Omma, wie bei Muttern…“ das Gericht wirklich gut, aber sicher ist es wert, es zu interpretieren. So entwickeln sich Familienrezepte!

„Herbstimpressionen ….“

Auch der Herbst hat schöne Tage. Der Spruch gilt sowohl für das Älterwerden, alsauch für die Natur.

Welche Farbgewalt sich in den letzten Tagen entfaltet hat! Leider kann man diese Pracht nur bedingt festhalten.

Am Mittwoch vergangener Woche stiegen die Temperaturen auf 24 grad und ich begab mich auf Hamstertour nach Tirol.

9 verschiedene Sorten Käse, der Joghurt füllte man mir in die mitgebrachten Milchflaschen, den Naturjoghurt in ein großes Glas.

Auf meine Frage, welchen Fettgehalt der wohl hat antwortete man mir:“ Alles was die Kuh hergab.“ Ok, er ist cremig, wunderbar erfrischend, der Rahm hat sich voll erhalten.

Dann eine Brotzeit an der Hauswand, das Holz leicht von der Sonne aufgewärmt, frische Buttermilch – Herbstglück pur.

Nicht versäumen möchte ich Euch einen Wochentip für Eure Alltagsküche mitzugeben.

Das Grundrezept siehe Beitrag : „Rote Knödel in eleganter Begleitung vom vergangenen Jahr.

https://meggieskochstudio.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=20729880&action=edit&calypsoify=1&block-editor=1&frame-nonce=ad7acd45da&origin=https%3A%2F%2Fwordpress.com&environment-id=production&support_user&_support_token

Tipp: die rote Beete im Schnellkochtopf mit Lorbeer, Meersalz, Senfsaat unbedingt mit der Schale kochen (so bleiben sie schön rot) , um sie dann mit eine kleinen Teil des Kochwassers zu pürieren.

Abänderung des Rezept’s:

  • die Knödel habe ich mit dem Blauschimmelkäse aus Tirol gefüllt
  • er ist etwas fester in der Konsistenz, als
  • der allseits verwendete Gorgonzola
  • aber sehr aromatisch und die perfekte Füllung für den roten Knödel
  • dazu habe ich Salbeibutter gereicht, mit fritierten Salbeiblättern

Gö-Ga war sprachlos! Der Käse lief aus dem Knödel, wie bei einem Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern.

„Das ist die Transzendenz des Knödels“, murmelte er mit vollem Mund.

Laßt Euch diese Knödel nicht nehmen, wenn sie auch etwas arbeitsintensiv sind.

Eine schöne Herbstwoche !