„mach mer es uns kuschelig…“

Sanft ist alles mit Schnee bedeckt, die Geräusche der Stadt sind einwenig gedämpft, die Luft ist feucht und kalt. Stolz trägt der Wald die weiße Pracht zur Schau. Die Menschen atmen auf – die Hunde freuen sich, die Kinder werden nicht müde, sich dem Schnee hinzugeben. So manches Kind, sieht den weißen, lockeren Belag das erste Mal in seinem Leben.

Jetzt schmecken die Bratäpfel, der Glühwein , die Ripperl mit Kraut, die Blut- u. Leberwurst, die samtigen Knödel, die Eintöpfe besonders gut. Allerdings bedeutet es auch, dass man/ frau die „natürliche Umgebung der Kochenden “ kaum verläßt.

So ging es mir am Samstag , Apfelmus gekocht, Saatensemmelteig angesetzt, Marmor-Eierlikör-Kuchen gebacken, Hefeteig angesetzt für Puddingbrezen, Sauerteigpflege intensiv, ein Belugalinsengemüse vorbereitet, Fische gebraten…..

Komisch, immer noch blieb genug Zeit zum Lesen, Ratschen , Träumen, Teetrinken…

Der Radius der Menschen ist arg beschränkt – kein Freizeitstress plagt ihn mehr. Wir müssen nicht um 5 aufstehen, um rechtzeitig an der Bergbahn zu sein. Dabei wäre es jetzt schön in einer Skihütte, wo nicht viel los ist, am Kachelofen…. und dann laufen lassen, bis die Augen tränen – kein Anstehen nur die Freiheit des Winters und des Skifahrens zu genießen. Mit einer schweißtreibenden Langlaufloipe und anschließender Sauna, Schwimmen wäre ich ja auch schon zufrieden.

Es geht nicht!

Treffen im Lieblingscafe nicht möglich, Theater geschlossen.

Frisör verschoben, Kosmetik – stellen wir hinten an. Der Samstags-Shopping fällt aus….

Manch einer wird denken , jammern auf höchstem Niveau

Heute werde ich es mir kuschelig machen, die Küche hat der Gö-Ga geputzt und aufgeräumt.

Einen ausgiebigen Spaziergang werde ich mir gönnen, wenn spät am Nachmittag das Winterlicht alles verzaubert – gleissend in eine andere Welt – .

Genießen wir einwenig die erzwungene Pandemieruhe, bevor neue Hiobsbotschaften uns erreichen.

Schöne Woche!

P.S mein Küchenplan:

  • Blaukrautstrudel und Kürbispüree,
  • Schwarzwurzelrisotto, Mohnschupfnudeln,
  • StrohschweinKoteletts für den Gö-Ga auf mildem Kraut und cremigem Kartoffel-Pastinaken-Püree oder Ingwer-Wirsinggemüse
  • Salat mit Avocado, Radicchio, Blauschimmelkäse, Nüssen
  • Pulpo Kartoffel
  • was Süßes fehlt – schauen wir mal – was die Woche so bringt.
  • vielleicht Palatschinken – Quark- überbacken, Zimt, Rosinen , Rum

„Der Murmeltiertrieb“

(Werbung, da Namensnennung sichtbar)

Die posierlichen Tierchen sind bekannt dafür, dass sie mit Wenig den Winter überleben können und sich einen Vorrat im Herbst anlegen, der sie über den Winter ernährt.

Photo by Russell Combs on Pexels.com

Habe ich diesen Trieb – ist er gar krankhaft ausgebildet ? –

Immer wenn es kalt, trüb und die Tage kurz sind, bricht er aus.

Erstmal habe ich meinem Gö-Gatte eine Liste geschrieben, die wie folgt lautete:

Metzger:

2,5 kg Schweinebraten

1 kg Hackfleisch (halb Rind, halb Schwein)

1,5 kg Rindfleisch zum Kochen (konkret: Tafelspitz v. Rind Das entsprechende Fleisch gehört zum auslaufenden Schwanzstück des Wiederkäuers und grenzt an den Hüftdeckel oder Tafelspitz an)

1 kg Markknochen

1/2 Seite vom geräucherten Wammerl (feiner, durchwachsener Bauspeck)

Gemüsehändler – türkischer Händler

5 rote Beete

1 Babyspitzkohl

1 kg rote, 1 kg weiße Zwiebel

1 kg Karotten

1 mittelgroßer Sellerie

1 kg Pastinaken

Lauch, Rosenkohl, Petersilie, Koreander, Feldsalat, Spitzpaprika

3 kg Äpfel

Leicht schräg hat er geschaut, nahm die Liste und war 2 Stunden verschwunden.

Ehrlich ist schon einwenig viel – für 2 Personen , selbst wenn die siebenköpfigen Raupen – sich anmelden:

„Ich habe Hunger, ich sterbe, brauch etwas Warmes“….

Minus 9 grad zeigt das Thermometer an! Locktown pur wurde vom bayrischen Ministerpräsidenten verordnet. Mein kurzer Supermarktbesuch endet dramatisch. Mit rumlungernden Verschwörungspöbel habe ich mir fast eine Schlägerei geleistet. Keine Masken, keine Einkaufskörbe oder Wagen werden genutzt. ….

„Corona , interessiert uns nicht, ist doch nur eine Grippe….“

Das Supermarktpersonal schreitet nicht ein.

Zurück zu meinem Leiden. Nachdem die Vorräte aufgefüllt sind, setzt die tiefverwurzelte Kochsucht ein! Bolognese, Tafesspitz, Schweinebraten, Spitzkohlrouladen, Marktklößchen stehen auf dem Plan. Hartgemüse schnippeln, Fleisch parieren, Zutaten , Gewürze bereitstellen…

Meine Sauerteige – oh je die haben sich ja verdreifacht – raus aus dem Backofen – Sonntagssemmelteig, Roggenbrotteig – ansetzen. Meine Küchenmaschine protestiert schon – hilft nichts – soll sich nicht so anstellen – sie war schließlich erst im August zur Kur bzw. Reparatur.

Mit einem nicht zu bremsenden Elan stürze ich mich an die Töpfe. Hier kann ich mich jetzt voll uns ganz meiner Sucht widmen. Ein wunderbares Gefühl, wohlige, Wärme, die Geschmacksnerven sen­si­bi­li­sie­ren sich. Die Bolognese simmert leise vor sich hin, der Tafelspitz will den Eiweißschaum abgenommen haben, der Schweinebraten schreit nach seinem dunklen Bier – draußen wird es langsam dunkel – es beginnt zu schneien – . Der Prosecco hat geduldig im Schnee gewartet.

Perlend grüßt er mich . Jetzt noch eine schöne Musik, den Roman weiterlesen –

„Mensch mach mal alles auf – die ganze Wohnung riecht nach Essen…“ Meinem GöGa werden sich diese wohltuenden Düfte nie erschließen!

Die Gefrierschubladen sind nun gut gefüllt – ich kann wieder etwas streunen gehen in der herrlichen, schneebedeckten Natur und mir überlegen – bis der nächste Suchtanfall kommt- was ich kochen, backen, ausprobieren könnte.

„Suppe ist kein Essen ….. Grüne Suppe, mag ich nicht….“

…so tönte mein Sohn schon mit 10 Jahren. Im Kindergarten, bei der Tagesmutter, in der Schule immer hatte es Suppe gegeben.

Die schreckliche Geschichte vom Suppenkasper, die eine Erzieherin im Kindergarten, so gerne vorlaß und auch mein Sohn wollte sie immer wieder hören.

lt. Wikipedia ..“Struwwelpeter (auch Der Struwwelpeter) ist der Titel eines Werkes des Frankfurter Arztes und Psychiaters Heinrich Hoffmann aus dem Jahr 1844 und zugleich die Titelfigur des Buches. Das seit 1845 gedruckte Bilderbuch enthält mehrere Geschichten, in denen oft Kinder nach unvorsichtigem Verhalten drastische Folgen erleiden, die von einem Sturz ins Wasser bis zum Tod reichen.

hatte ihn wahnsinnig beeindruckt – nochmal für Nichtkenner:

  • Der Kaspar, der war kerngesund,
  • Ein dicker Bub und kugelrund,
  • Er hatte Backen rot und frisch;
  • Die Suppe aß er hübsch bei Tisch.
  • Doch einmal fing er an zu schrei’n:
  • „Ich esse keine Suppe! Nein!
  • Ich esse meine Suppe nicht!
  • Nein, meine Suppe ess’ ich nicht!“
  • Am nächsten Tag, — ja sieh nur her!
  • Da war er schon viel magerer.
  • Da fing er wieder an zu schrei’n:
  • „Ich esse keine Suppe! Nein!
  • Ich esse meine Suppe nicht!
  • Nein, meine Suppe ess’ ich nicht!“
  • Am dritten Tag, o weh und ach!
  • Wie ist der Kaspar dünn und schwach!
  • Doch als die Suppe kam herein,
  • Gleich fing er wieder an zu schrei’n:
  • „Ich esse keine Suppe! Nein!
  • Ich esse meine Suppe nicht!
  • Nein, meine Suppe ess’ ich nicht!“
  • Am vierten Tage endlich gar
  • Der Kaspar wie ein Fädchen war.
  • Er wog vielleicht ein halbes Lot —
  • Und war am fünften Tage tot.

Diese „schwarze Pädagogik“ hält sich bis heute tapfer und die übermotivierten Eltern setzen bis heute solche „Geschichten“ ein, um das Eßverhalten ihrer Lieblinge zu beeinflussen.

Das Gegenteil tritt meist ein, wie ich selbst erleben durfte.

Suppen sind daher bei meinen Kindern verpönt, bis auf Eintöpfe mit besonderen Fleischeinlagen bzw. div. Klößchen.

Grüne Bohnesuppe

Zutaten: (für 3 Personen)

500 gramm grüne, lange Bohnen

1 Rippe vom kleinen Muskatkürbis

1 kleine Pastinake

1 Kartoffel in Würfel geschnitten

1 weiße Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 kleines Stück frischen Ingwer

200 gramm weiße dicke Bohnen (auch aus dem Glas oder Dose möglich)

1-2 Eßlöffel Olivenöl

1 Liter Brühe (Gemüse, Hühner oder Rindsbrühe aus dem Vorrat oder zur Not Instant Produkt)

Gewürze: Chiliflocken, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, ggfs. etwas Meersalz, Bohnenkraut getrocknet

Einlage: Mettenden oder Debreziner

Kochen: im Schnellkochtopf – Stufe 1 – Dauer 5 Min. , normaler Kochtopf ca. 20 Min. auf Stufe 4-5

Zubereitung:

Schritt 1 :

Olivenöl erwärmen und die kleingeschnittene Zwiebel, Knoblauchzehe, Ingwer, den Kürbis, die Pastinake farblos anschwitzen..

Schritt 2:

Die Bohnen putzen und in Rauten schneiden, dann kurz mitschwitzen lassen. Kartoffelwürfel (mgl. klein) hinzufügen

Brühe angießen und im Schnellkochtopf auf Stufe 1 5 Min, im normalen Topf ca. 20 Min. kochen.

Schritt 3:

Final die gekochten Bohnen hinzufügen, dieWürste klein schneiden und kurz durchziehen lassen.

Abschmecken mit schwarzem Pfeffer, Chiliflocken ggfs. Salz, Bohnenkraut und heiß servieren

Die frischen Bohnen , der gelbe Muskatkürbis , die dicken Bohnen gehen eine herrliche Verbindung miteinander ein und die Farben bringen Leben in den tristen Wintertag.

Die Debreziner vom Landmetzger kräftig, schmackhaft

Diese Wintersuppe überzeugt den gestraften Supenkasper.

Viel Spaß beim Kochen und Genießen!

„Teig, Sauerteig, Hefeteig….“

(Werbung , da Namensnennung)

In der Zeit der Pandemie haben viele Menschen begonnen ihr Brot selbst zu backen.

Schnell stellt sich ein Erfolg ein. Backmischungen, einfachste Rezepturen meist auf Hefebasis sorgen für mehr oder weniger gute Brote. Wenn man jedoch sich länger hiermit beschäftigt, erkennt man den feinen aber wesentlichen Unterschied zwischen guten Brot, gutem Gebäck und stellt fest, dass es gar nicht so einfach ist auf Dauer und vor allem gleichbleibende Qualität zu backen.

Seit 10 Jahren backe ich schon Brot. Die ersten Veröffentlichhungen möge man mir verzeihen. Geschmacklich – kommen sie nicht an die Brote heran, welche ich in den letzten Monaten gebacken habe.

Hier ein paar kleine Hinweise zum beständigen , guten Gelingen.

  • Sauerteige sollten gut gepflegt sein, d. h. innerhalb von möglicht 2-4 Wochen aufgefrischt werden
  • verschiedene Sauerteigansätze sind für verschiedene Brote, Brötchen, Hefegebäck von Vorteil

Darf ich vorstellen:

„Sophie“ Lievito Madre mild und hell

  • bestehend aus einer Anstellgut LM (lievito madre) und aufgefrischt mit
  • 550 er Weizenmehl (angesetzt im März 2020 erstmals mit der Hefewassermethode)
  • die feine Sophie fühlt sich wohl in leichten , lockeren Teigen , Sonntagssemmel,süßen Schnecken und Zöpfen
  • mindestens 10 % sollte man dem Gebäck von ihr gönnen, ausgehend von der Grammzahl des verwendeten Mehls. Beispiel: 700 gramm Mehle = 70 gramm „feine Sophie“ ggfs. zuzüglich 30 gramm „Franceska“, je nachdem welche Mehle wir verwenden.

„Franceska“ Lievito Madre die Urmutter und Starke

  • bestehend aus Weizenvollkornmehl bio, mehrfach aufgefrischt
  • erprobt beim Backen der guten Ruchmehlbrote , Roggenmischbrote
  • enorm triebstark
  • auch hier für z. B. die Ruchmehlbrote 60 gramm zzgl. 30 gramm „Hermann“ der Starke , ausgehend von 800 gramm gemischtem Mehl (Ruchmehl plus Roggenvollkornmehl)

„Hermann“ der Starke – nur mit Wasser und Mehl geführte Sauerteig in seiner Urform

  • reiner Roggensauerteigansatz , gepflegt seit vielen Jahren
  • Fütterung besteht nur aus Mehl und Wasser
  • Triebstark, mächtiger Trieb
  • wird für Bauernbrote, Roggenlaibe eingesetzt, je nach Rezept mit Vorteig, Anstellgut und Hauptteig.

Tipp: die Livieto Madre Ansätze frische ich stets mit Hefewasser auf(2 Teile Mehl/Anstellgut – 1 Anteil Wasser auf

Beispiel: 50 gramm Anstellgut aus dem Glas i. Kühlschrank

50 gramm 550er Weizenmehl oder Bio-weizenvollkorn- Mehl

25 gramm Hefewasser (geschüttelt aus dem Kühlschrank)

zu einem festen Teig verarbeiten und in warmer Umgebung ca. 12 – 24 Stunden sich vermehren lassen. (Blasenbildung)

Meine Brote, bzw. Backergebnisse – mit 100%igem Erfolg:

s. Beitrag „gewürztes Weihnachtsbrot ( Rezept für Roggenbrotzubereitung) vom 19.12.20

s. Beitrag „Die Transzendenz des Hefezopfes…“ vom 16.11.2020

s. Beitrag „Multi-media und viel, viel mehr (Ruchmehlbrot ) vom 13.11.2020

Die Sauerteigführungen sind beliebig einsetzbar, insbesondere die süßen Varianten, wie Rosinensemmel, Schokosemmel, gefüllte Zöpfe gelingen mir von Woche zu Woche besser.

Tipps:

  • um die erforderliche Wärme im Winter zu gewährleisten stelle ich meine Freundinnen/meinen Freund in den Backofen und stelle die Backofenlampe an.
  • gerade bei batzigen Roggenteigen, hilft es mit Haushaltshandschuhen zu arbeiten und die Hände in lauwarmes Wasser zu tauchen
  • übrigens auch geeignet bei Knödelformen
  • Öffnen mind. 12 Stunden unterlassen. Übernacht ist meist gewährleistet, dass am Morgen die Auffrischung perfekt funktioniert hat. So wird es auch mit dem Brot/Brötchen etwas. – ein bereits erprobtes Rezept verifizieren, abwandeln für Brötchen, Kuchen
  • Die Mengenangaben und das Verhältnis zur Flüssigkeit genau verfolgen.
  • Manchmal braucht ein „Gutding“ Weile, dem Teig die Zeit lassen, die er braucht.
  • Ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt des Backens entwickeln
    • gutes Mehl verarbeiten – Ein Supermarktmehl für 0,39 Cent ist nicht zu Brotbacken geeignet!
    • besser und auch billiger ist es, sich bei guten Getreidemühlen im Umland mit verschiedenen Sorten Mehl einzudecken
    • Erfahrungen mit anderen „Bäckern“ austauschen

Mein neuestes Semmelrezept ist durch Zufall wunderbar gelungen und kann so veröffentlicht werden. Es entstand aus verschiedenen Mehlresten und durch viel Zeit zum „Gehen“ der Teiglinge, da ich ein längere Telefonate führen musste.

Es hat sich ausgezahlt, die Semmel sind zum Einfrieren hervorragend geeignet und können so auf Vorrat prodoziert werden.

Rezept:

ZUTATEN:

500 gramm 550 er Weizenmehl

100 gramm Roggenmehl 997

100 gramm Dinkelmehl 630

60 gramm Anstellgut frisch aufgefrischt“Franceska“ Lievito Madre

40 gramm Anstellgut „Sophie“ Lievito Madre mild und hell

2 gramm Hefe oder entsprechende Menge Trockenhefe (oder weglassen, bei mehrfach aufgefrischten Sauerteigkulturen)

370 gramm Wasser -lauwarm-

50 gramm Kefir

25 gramm Olivenöl

18 gramm Salz

2 Teelöffel Honig

ca. 50 -70 Gramm verschiedene Körner (Sonnenblumen, Kürbis, Sesam….Leinsamen)

Vollkornmehl Roggen 1370 zum bestäuben der Teiglinge bzw. Einschiebebrettchen nach Bedarf

Zubereitung:

(die Zubereitung erfolgt mit einer Kennwood ) kann aber auch per hand oder mit anderen Knetmaschinen erfolgen)

Schritt 1:

  • den Sauerteigansatz (Sophie und Franceska) in die Rührschüssel abwiegen
  • die Mehlsorten einzel zuwiegen
  • alle weiteren Zutaten nach und nach hinzugeben, bis auf Wasser und Salz
  • zum Schluss Salz zugeben und 3/4 der Wassermenge

Schritt 2 :

  • mit dem Knethaken auf niedrigster Stufe die Zutaten vermischen (Dauer ca. 4 Min.)
  • dann restliches Wasser hinzugeben und 10-12 Minuten auf der nächst höheren Stufe kneten
  • bis sich der Teig ganz vom Boden löst.
  • die „Fensterprobe“ machen ( tennisballgroßes Bällchen formen und auseinanderziehen..) Der Teig sollte nicht reißen! ggfs. noch 1-3 Minuten weiterkneten.
  • Teig in eine geölte Teigwanne auf die Heizung bzw. warmen Ort stellen
  • ein – bis zweimal falten innerhalb der nächsten 2 Stunden
  • wenn der Teig aufgegangen ist – muss sich nicht verdoppeln ! –
  • in eine geeignete Schüssel geben und 10-24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  • abends die Saaten mit kochendem Wasser überbrühen und eine Nacht stehen lassen.

Schritt 3:

  • Saaten abgießen und beiseite stellen
  • Teig aus dem Kühlschrank nehmen , kurz aklimatisieren lassen
  • zwei Rechtecke formen und mit einem Teelöffel die Saaten hierauf verteilgen
  • einrollen
  • die Rolle in Teiglinge von ca. 70-80 gramm abstechen, vorsichtig und leicht etwas formen
  • und auf ein mit Vollkornmehl 1370 gestäubtes Küchentuch bzw.Bäckerleinen setzen
  • leichte Falte schieben und so nach und nach mit dem restlichen Teig verfahren
  • mit einem ebenfalls ganz leicht bemehlten Küchentuch abdecken
  • dann ca. 1-2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen

Gönnen Sie den Teiglingen die Zeit, bedingt durch die noch nassen Saaten tut es den Semmel sehr gut, wenn sie ausreichend rasten können.

Schritt: 4

  • den Ofen auf 250 grad (Ober/Unterhitze) aufheizen mit samt dem Backstein. (2. Stufe von unten im Backofen)
  • dann mit einem bemehlten Brettchen (Frühstücksbrettchen nehme ich) einschießen.
  • eine Tasse ca. 250 ml Wasser in den heißen Ofen schütten
  • 10 Min. auf 250 grad, dann 15-20 Min auf 200 grad goldbraun abbacken

Fluffig, saftig, resch, geschmackvoll , gleichzeitig wohlig sättigend sind sie diese wunderbaren Semmel, die es nicht zu kaufen gibt.

Sonntagsbrötchen

Es hat sich gelohnt!

Schwarzwurzel, Pastinaken, Sellerie, Rosenkohl, Blaukraut….“

(Werbung, da Namennennung)

Beliebig läßt sich die Liste fortsetzen: Karotten, Spitzkohl, rote Beete , Kartoffel, – festkochend – mehlig, -Rosenkohl , Sauerkraut , Sellerie, Lauch, Bittersalate

Alle warten geduldig auf ihren Einsatz. Das Blaukraut schiebt sich an Weihnachten immer in den Vordergrund und giert nach Äpfeln, Quitten, Orangen und erlesenen Gewürzen , Schmalz, Rotwein, Balsamico und bestem Zwetschgenmus, um sich in seiner Vollendung zu präsentieren.

Zugegeben ist die Zubereitung der Wintergemüse manchmal etwas zeitraubend, aber es lohnt sich immer.

Diese Wintergemüse sind gut lagerungsfähig – d. h. der Einkaufsgang hält sich in Grenzen – . Meine frostsichere Kiste habe ich auf dem Balkon platziert – hier fühlen sich die Gemüsesorten, Kartoffel sehr wohl. Die Lagerung ist auch der üblichen Kühlschranklagerung im Gemüsefach vorzuziehen. Dies gilt auch für lagerungsfähige Äpfel und Birnen.

Es schwebt mir vor, in regelmäßigen Beiträgen die verschiedenen Wintergemüse vorzustellen.

Heute fange ich mit der Schwarzwurzel an.

Außer dem Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen enthält das leichtverdauliche Gemüse auch Inulin, ein für Diabetiker besonders geeignetes Polysaccharid. Das Inulin ist gleichzeitig auch dafür verantwortlich, dass es bei empfindlichen Menschen beim Verzehr von Schwarzwurzeln zu Verdauungsproblemen (Blähungen, Durchfall) kommen kann.[15] Der weißlich-gelbe, kautschukhaltige Milchsaft färbt die Haut beim Verarbeiten braun. (lt. Wikipedia)

Schwarzwurzeln sind kalorienarm, aber reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie z.B. Vitamin E, Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Bemerkenswert ist der hohe Ballaststoffanteil:

Die größten Anbaugebiete der Schwarzwurzel liegen in Frankreich. Auch in Deutschland wird die wohlschmeckende Wurzel immer häufiger angebaut und hat so einige Bezeichnungen erhalten, zum Beispiel Gartenschwarzwurzel, Winterspargel, Spanische oder Echte Schwarzwurzel oder Skorzenerwurzel.

Keine Angst, die Bearbeitung und Verarbeitung ist gar nicht so schwer.

Wichtig: Beim Putzen, der mit Erde behafteten , schwarzen Stangen immer Handschuhe (Einmal-Küchenhandschuh) tragen.

  • unter fließendem Wasser werden die Stangen zunächst mit der Gemüsebürste vom gröbsten Schmutz befreit
  • dann eine Schüssel mit Wasser füllen und den Saft von einer Zitrone hinzufügen
  • die ausgepressten Zitronenhälften ebenfalls in das Wasser geben.
  • mit einem Kartoffelschäler (Sparschäler) schälen wir die Stangen , schneiden sie in mittelfinger große Stücke und legen sie in das Zitronenwasser.
  • so werden sie nicht braun
  • am besten eine Schürze tragen, den der klebrige Saft ist sehr hartnäckig und verursacht böse Flecken auf der Kleidung.

Mein Rezept für einen würdevollen Genuß des tollen Winterstars ist sowohl als Vorspeise, als auch als Hauptgang zu servieren.

Zutaten:

1 kg Schwarzwurzeln

Schweinebauch – ganz dünn aufgeschnitten – (sollte gut durchwachsen ein, fest und mild geräuchert) kann aber auch durch Schinken ersetzt werden.

Safranfäden

2 Zitronen

1 Schuß weißer Balsamico bester Güte

5 Lorbeerblätter

ca. 60 gramm Peccorino

ca. 60 gramm Parmesan

500 ml Sahne

Gewürze: schwarzer Pfeffer, Meersalz, Muskatnuß , Safranfäden

Beilage: 1 kg Kartoffel, 1 Pastinake , 200 ml Milch, Butter, Muskatnuss, Pfeffer, Chilisalz aus der Mühle

Zubereitung:

  • nach dem Säubern und Schälen der Stangen, fetten wir eine Auflaufform leicht mit Butter ein
  • reiben den Käse (geht auch mit der Küchenmaschine)
  • schneiden uns die Speckscheiben (oder bereiten die dünnen rohen Schinkenscheiben vor)
  • währenddessen kochen wir die Schwarzwurelstücke mit ein paar Fäden Safran, Salz, eine Schuss Balsamico-Essig und dem Saft einer Zitrone bissfest (ca 15-18 Min)
  • nun lassen wir die Schwarzwurzelstücke gut abtropfen, bevor wir sie mit Speck umwickeln und in die Auflaufform geben
  • die Lorbeerblätter auf die ganze Form verteilen
  • in der Zwischenzeit kochen wir die gewürzte Sahne (Pfeffer, Meersalz, Muskatnuss) kurz auf und übergießen die Schwarzwurzel
  • bei ca. 200 grad gratinieren wir den Auflauf unter Verwendung der Grillfunktion
Schwarzwurzel in Safran gekocht wartet auf Vollendung
Schwarzwurzel in Safran gekocht wartet auf Vollendung
Schwarzwurzel lechzt nach dem Ofen

Die Beilage (Kartoffel, Pastinaken) läuft nebenbei mit.

Kartoffel u. Pastinaken in Salzwasser mit dem Schnellkochtopf abdämpfen , Butter , heiße Milch hinzufügen, durchstampfen mit dem Schneebesen final bearbeiten und abschmecken.

Ein total, leckeres Essen. Die Schwarzwurzel haben eine ganze leichte Safrannote , schmecken sehr intensiv: würzig und leicht nussig, aber ohne sogenannte Störnoten.

In Verbindung mit dem Kartoffel-Pastinaken-Stampf ein richtiges Heimkommen-Gericht – für kalte, dunkle Tage.

Wintergemüse für Feinschmecker in Perfektion

Die Arbeit lohnt sich. Dazu guten Weisswein als Aperetivo einen Gelber Muskateller Frizzante vom Weingut Pfeiffer, St. Anna a Aigen Südoststeiermark.

Viel Spaß beim Nachkochen.

„Gustl von Eisbachwiesen“

(Gustl= kann die Abkürzung von August oder Gustav bzw. Augusta sein)

Fast drei Jahre musste Gustl warten, bis er wieder die Kinderherzen und die der Erwachsenen erfreuen durfte . In München hatte es lange nicht mehr geschneit.

Gustl ist so dankbar, dass er den Kindern beim Toben, Rodeln zu sehen kann. Er betet jeden Tag, dass die Sonne, der Regen – seine natürlichen Feinde – eine Weile wegbleiben.

Er liebt die glasklare, kalte Winderluft , das gleissende Winterlicht. Er liebt die kleinen Hände die ihn aus dem Nichts erschaffen haben. Liebevoll haben sie seinen Körper gerollt, ihm alles gegeben, was so ein richtiger Gustl braucht und ihm Leben eingehaucht !

Hier im Englischen Garten fühlt er sich wohl. Vorsorglich hat er sich auch eine Maske verpassen lassen, denn es soll so ein blödes Virus kursieren, dem will er auf keinen Fall zum Opfer fallen.

Schaut selbst wie schön, winterlich, mystisch es hier ist.

– Eisbach –
Monopteros – engl. Garten München
Chinesischer Turm – verwaist –

Hier gibt es viele versteckte Wege, Pfade für Groß und Klein. Nur suchen muss man sie!

Am Abend schmeckt dann am besten ein leichter, süß-saurer Nudelwok.

Bestehend aus einem Schweinefilet, Gemüse und einer samtigen süß sauren Soße (Schweinfleisch – süß sauer siehe div. Wokbeiträge)

Schweinefleisch-Süß-sauer mit Asianudel

„… mir schmeckt es nicht…. „

Sinne, Geschmacksinne eines jeden Menschen sind mehr oder weniger sensibl, meist sehr geprägt von der Kindheit.

Die feinen Geschmacksnerven, die ein Gericht ausgewogen, süß, sauer , bitter schmecken lassen haben nur die Wenigsten – wage ich mal zu behaupten.

Mein Gö-Ga wurde offentsichtlich nicht sehr verwöhnt, was den Geschmack der Speisen betraf, eigentlich ging es schlicht um die Sättigung.

Die Auswahl seiner liebsten Ehefrau von allen…. , wurde glaube ich heute – stark von seinem Appetit geleitet. Die Damen unserer Familie – an der Anzahl mind. 3 (Mutter, Großmutter, Tante, Hilfskräfte) waren stets damit beschäftigt, dicke Braten, Brote, Kuchen , Gemüse in allen Variationen, Eintöpfe, Süßspeisen, Torten, Eingemachtes herzustellen.

Immer stand irgend ein Topf auf dem Herd, der den beschriebenen – Urhunger – von jetzt auf gleich befriedigen konnte.

Das gefiel Mister Gö-Ga, er war ein dankbarer Abnehmer, der Kartoffelgerichte, Braten, Hefekuchen.

Jeden Sonntag traf er pünktlich zur Kafferunde ein (mindestens eine Torte, nebst Obst und „feste Kuchen“) auf fein gedeckter Kaffeetafel lächelten ihm entgegen.

Eine kleine Übersicht – könnte es jeden Tag geben ….

Kritik konnte er in keiner Weise akzeptieren

  • er merkte nicht, wenn der Hefeteig zu fest war, zu dick, zu wenig durchgebacken
  • der Marmorkuchen nach Backpulver schmeckte
  • die Käsesahne nicht den erforderlichen Stand hatte
  • der Braten mal wieder angebrannt
  • die Schnitzel zu fest, zu dick
  • die Suppe fad
  • der Pudding Klümpchen bzw. Haut hatte, der Himbeersaft nicht selbstgemacht…

beliebig könnte ich die Reihe fortsetzen.

Meine Küche schätzt er nur bedingt, wenn es gerade sein „Lieblingsessen“ gibt kommt

  • kann man essen
  • ja gut
  • kannste nochmal machen

Der Geschmacksinn hat sich kaum weiterentwickelt.

  • Nudel al dente (kann man nicht essen, sind nicht gar!)
  • Eier weich – geht gar nicht – früher mußte ich die Eier aus dem Stall stehlen und direkt trinken…
  • er liebt Brot – Butter – Leberwurst und dann selbstgemachte Marmelade als Topping
  • er liebt – Leinöl, Quark, Marmelade, Dinkelpops mit Flohsamen, Joghurt – täglich
  • er liebt Salzkartoffel, Salzkartoffel, Kartoffel ..Kartoffel – ohne alles
  • Gewürze, Kräuter kann er kaum unterscheiden

Aber meckern, wenn was eigentlich selten vorkommt, etwas schief geht

Er ist der größte Kritiker auf Erden – ohne je zu schmecken, zu riechen , zu genießen!

Daher gibt es morgen eine neue Wok-Variation !

Nur so viel sei angemerkt, Lamm, Rind, Wintergemüse , Kürbis , scharf , geschmacksintensiv, durch Taibasilikum, Zitronengras , Ingwer …. Bin gespannt, ob wieder kommt

  • kann man nicht essen (probieren wird er es – „der Hunger treibst rein ..“
  • ob er das Quiz der Zutaten besteht –

In diesem Sinne bis die Tage, dann werde ich Euch das Rezept liefern – ob ihm geschmeckt hat oder nicht.

„Servus – 2020 „

Ich beende das Jahr mit einem herrlichen Spaziergang – in der Nähe von Bernried am Starnbergersee.

Hier war ich 2020 sehr oft – die Seele baumeln lassen, schwimmen, schwimmen – die Welt vergessen.

Die Natur hat jeden Tag eine Überraschung für uns ! Die schwarzen Eichhörnchen springen keck in den Wipfeln der Bäume und grüßen frech: „Ja, das möchtest du auch, aber ihr Menschen seit viel zu schwerfällig, unbeweglich und habt keinen Mut!“

Fotografieren – ließ es sich nicht. Obwohl es so schön war, einen weißen Bauch, gecke, fröhliche Äuglein, spitze Öhrchen.

Sollten wir uns nicht an diesem kleinen Wesen ein Beispiel nehmen, etwas mehr Leichtigkeit, etwas mehr Mut in Alltagsdingen, etwas mehr Zuverzicht –

Das wünsche ich allen meinen Lesern!

2021 ist zwar noch blaß, aber der Backofen sagt: „werd scho“

Frühstücksemmel 2021

Das Schwein schaut noch grimmig drein, muss sich halt dran gewöhnen, dass wir „Schwein“ haben.

„Back to the Roots“

(Werbung, da teilweise Namenserkennung )

Manchmal, aber nur manchmal, sehne ich mich nach dem Essen meiner Kindheit zurück.

Immer dann, wenn dieser Hunger von ganz unten aus der Magengegend hochkommt – ich nenne ihn das Urgefühl des Bedürfnisses, schnell, warm und die Sinne schmeichelnd – sich in das Stadium der Sättigung zu versetzen. Es macht sooo glücklich, zufrieden und die Krönung ist dann nur noch der gute Schluck – Wasser, Wein , Saft….

Der Winterspaziergang in frischer, kalter, womöglich windiger Luft erzeugt dieses Urhungergefühl , das gleißende Licht eines Wintertages unterstützt diese Sehnsucht, nach warmen, wohlschmeckenden Speisen.

Es sind die Speisen, die oft lange simmernd gegart werden (Suppen, Fleischragout, cremige Eintöpfe, Bratäpfel, frisches Brot mit guter Butter)

Allerdings wenn der Urhunger einsetzt, ist mir die Suppe zu heiß, der Bratapfel zu kompliziert zu essen, er muss nämlich mit Vanillesoße angereichert werden!

Einen lauwarmen Kartoffelsalat mag ich dann, der bereits im Backofen steht- auf niediger Temperatur – eben mundgerecht. Dazu eine wirklich sehr gute Metzgerwurst – oder auch nicht – denn die wirklich guten Metzger, welche Würste herstellen scheinen auszusterben.

Meinen lauwarmen Kartoffelsalat mit einfachen, guten Zutaten werdet ihr lieben!

Zutaten zum warmen Kartoffelsalat

Das wichtigste sind gute, festkochende Kartoffeln – die nicht „Fisch nicht Fleisch“ Karotffeln – nicht fest – mittelmehlig – oder gar nichts – taugen absolut nicht für den lauwarmen, leicht schlotzigen , ausgewogen gewürzten Kartoffelsalat.

Voraussetzung für den besten Kartoffelsalat ist außerdem, dass die Kartoffeln warm verarbeitet werden, gut gedämpft sind, direkt geschält und dann mit der warmen

Vinaigrette überzogen werden. Wie immer bestimmen die Zutaten das Ergebnis.

Zutaten:

2,5 kg Kartoffel

2oo gramm besten , trocknen gut durchwachsenen Speck

2 mittlere weiße Zwiebeln

1/2 Liter beste Brühe (Fleich, Gemüse oder Geflügel)

1/2 Bund Petersilie

für die Vinaigrette:

neutrales Öl

Djion- Senf

Apfelessig

einen kräftigen Schuss Gurkenwasser

Gewürze: Salz aus der Mühle, Muskatnuss frisch gerieben, schwarzer Pfeffer, Abrieb vom Kren (Meerettisch)

Zubereitung:

Schritt 1 :

Die Kartoffel am besten im Dampftopf mit Schale kochen. Gut ausdämpfen lassen und noch warm pellen und in Scheiben schneiden.

Schritt 2 :

bzw. während des Dämpfens der Kartoffeln

Speck in möglichst kleine Würfel schneiden, Zwiebel klein würfeln

Schritt 3 : Brühe erhitzen, Speck in fettlose Pfanne geben und zusammen mit den Zwieblen farblos anschwitzen.

Petersilie mit dem Wiegemesser hacken und zur Speck-Zwiebelmasse geben, die heiße Brühe angießen und auf ganz kleiner Flamme leicht simmern lassen.

Schritt 4 :

Vinaigrette:

Öl,Senf, Meerettisch zu einer homogenen Masse verrühren, mit gutem Apfelessig anreichern, leicht salzen und abschmecken. (Mengen variieren, je nach Kartoffel , Grundsatz: 2 Teelöffel Senf, 80 ml Öl, 40 ml Apfelessig) ggfs. erweitern.

Die Vinaigrette mit dem Schneebesen gut vermischen und zur Speckbrühe geben , umrühren – nicht mehr aufkochen!

Die Masse über die warmen Kartoffel geben und mit den Händen vorsichtig vermischen. Am besten geht das mit Handschuhen (Einmalhandschuh).

Final: mit Muskatnuss, schwarzem Pfeffer, einer Spur frischgeriebenem Kren und ggfs. aber weniger ist mehr , Salz abschmecken

Dazu die gutdurchgezogene Wurst, das Kassler , die groben geräucherten Würste aus Westfalen ….

Dann kommt das Gefühl „back to the roots“ in Euch auf, wenn ihr wisst was ich damit meine.

schlunzig, mundgerecht gewärmt...

Ein besseres Foto war mir nicht vergönnt – zuviele Menschen mit dem Urgefühl des Hungers waren …..