"Rhabarber-Tiramisu-Issy"

Meine Rezepte haben stets einen Bezug zur Jahreszeit, aber manchmal auch zu einem Ereignis, einer Person. Dieses Rezept ist durch Zufall entstanden, als vor ein paar Jahren zuviel Rhabarber im Kühlfach war und ich 10 Personen zum Abendessen eingeladen hatte.
Dieses Jahr haben wir die beste „Machart“ herausgefunden.
Wir nehmen die große italienische Form aus Stahl. Diese Form habe ich in Kalabrien auf einem Dorffest erworben und ist würdig diese herrliche Nachspeise zu beherbergen.
Ich bin davon abgekommen, die Masse zu schichten. Denn die Kalorien sind schon mächtig genug! issy 18 023
Hier das Rezept:
für 10 – 12 Personen
Zutaten
200 gramm Löffelbiskuits
2 doppelte Expresso a 80 ml
Amaretto nach Belieben (bitte nicht die Löffelbiskuits hierin ertränken!)
6 Blatt Gelatine
4 Eigelb
130 gramm Zucker
1000gramm Mascarpone
500 gramm (40 %) Quark
Rharbarberkompott von ca. 750 gramm Rhabarber P1040807 (1)
– s. Rharbarber-Erdbeer-Traum –
4 Eßlöffel Milch
Abrieb v. d. Tonkabohne
Zubereitung:

Schritt 1
Löffelbiskuits grob zerteilen und in eine Auflaufform geben.
Die Biskuits mit Amaretto und dem Espresso tränken. Gelatine in kaltes Wasser legen.

Schritt 2

Mascarpone, Quark mit Ei und dem Zucker mit dem Handrührer verquirlen.
Tonkabohne reinreiben
Die ausgedrückte Gelatine in 4 Eßlöffel warmer Milch auflösen und unterrühren.
Das Rhabarberkompott unterziehen.
Die Masse auf die Löffelbiskuits verteilen.
Mindestens 4 Stunden, besser über Nacht durchziehen lassen.
Dann mit Kakao bestäube und servieren.

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Ganz besonders gut war diese Nachspeise – als ich in Ermangelung von Löffelbiskuits – selbst welche hergestellt hatte.
Aber es ist schon eine aufwendige Angelegenheit und nur etwas für Menschen mit Muße!

Die Sucht nach Schokolade…….

Schwarze, dunkle Schokolade, Schokopudding, Schokoladenkuchen, Schokoladentarte, zarter Schmelz der die Seele wärmt. Im Winter – ganz ehrlich nur dann – packt mich die Schokoladensucht und so erinnerte ich mich an eine Nachspeise meiner Kindheit. Schokladen-Sahne-Pudding. Meine Kinder nennen den Klassiker „Inge-Pudding“ liebevoll, denn immer wenn Mama auf Dienstreise war, kochte Inge Fleischpflanzerl, Kartoffelpüree und „Inge-Pudding“

Deshalb habe ich das Rezept ein kleinwenig interpretiert und diese Nachspeise macht süchtig und ist soo schnell gemacht.

Zutaten: 5-6 Personen
2 Päckchen Puddungpulver das beste v. Dr.- Schokolade gala –
250 ml beste Sahne
100 gramm dunkle Schokolade 70 %
50 ml Cocnac
gehackte, dunkle Schokolade zu Verzieren
12 Amarenakirschen – eingelegt –

und los gehts

100 g dunkle Schokolade grob hacken , den Pudding nach Packungsanleitung kochen und die Schokolade einschmelzen, mit einem Schneebesen glatt rühren und auf den Balkon – hier ist es eiskalt – und im nu ist der Pudding abgekühlt und verarbeitungsbereit.

Die Sahne steif schlagen und mit dem Handrührer den Pudding und die steifgeschlagene Sahne verquirlen, den Cocnac einlaufen lassen

Gläser, Schalen…. den Rest aus der Schüssel schlecken
jeweils 2 Amarenakirschen auf die eingefüllte Creme geben , mit der gehackten Schokolade bestreuen und mmmmmhhh
einfach, lecker und einkleinwenig dachte ich an 1961…. den Pudding gab es oft für uns Kinder mit Schokostreusel , selbstverständlich ohne Cocnac !!!
Sicher haben Sie die Zutaten auf Vorrat!! champagner marion 129