"Menü Donau – Impressionen "

Kochen, Reisen…. und und
der PC hatte einen bösartigen Virus und mußte vollkommen neu aufgesetzt werden.
Jetzt versuche ich es wieder.
Die Technik hasse ich abgrundtief – sie funktioniert nie – wenn man sie braucht . Ihre Helden – schneeweiße Haut , meist Glatze – tun sehr geheimnisvoll – und alles ist futsch!
Dazu kommt meine persönliche Ungeduld und Unkenntnis. So habe ich die Lust am Bloggen die letzten Monate verloren, obwohl ich soooo vieel gekocht, erlebt….

Neuer Start – neues Glück –
Auch dieses Jahr habe ich es wieder getan! Radtour – 14 Tage Passau – Wien – Budapest, insgesamt rund 900 km.
Das Wetter hautnah aufgesaugt – Regen, Sonnenschein , Hitze , laue Sommernächte – Impressionen -Eindrücke – Menschen….

Nach einem atemberaubenden Ritt durch Österreich, Slovakei , Ungarn hatte ein kleines , leichtes Sommermenü zusammengestellt.

Vorspeise:

„geräuchertes Forellenfilet auf Rotebeete-Creme“

Diese Rotebeete -Creme , wie ich sie nenne hatten wir in Grein in Österreich mit fangfrischen Waller – gegrillt – u. einem speziellen frischen Fasskraut (eine Art Sauerkraut) serviert bekommen.
Da ja die Köche ihre Rezepte immer verheimlichen, habe ich den Geschmack in meinem Geschmackzentrum
(Hirn) gespeichert und so entstand dieses wunderbare Rezept.

Zutaten: für 8 Personen

4 gekochte Rote Beete (Rahner im bayrischen oder auch in Österreich so genannt)
(gibt es vorgekocht zu kaufen, wer die Mühe sich sparen will diese intensiv färbenden Knollen abzukochen und den richtigen „Biss“ zu erwischen ist nochmal eine andere Sache)

1/2 kleine scharfe rote Chili-Schote – frisch –
1 1/2 Becher sauere Sahne oder Schmand
1 Teelöffel geriebener frischer Kren oder auch Sahnemeerrettich
2 1/2 Limonen
1 Prise schwarzer Peffer aus der Pfeffermühle

Zubereitung:

1. Die Rote Beete grob würfeln bzw. vierteln – am besten im Küchenwaschbecken mit Latexhandschuhen-

2. In einen Mixer geben oder mit dem Stabmixer fein pürieren

3. Limonen auspressen und hinzufügen, Chilischote, Kren ebenfalls mitmixen

4. Saure Sahne/Schmand nach und nach hinzufügen , abschmecken und kühl stellen

Die Farbe ist intensiv, der Geschmack, frisch und interessant. Der erdige Geschmack der roten Knolle
wird verdrängt und eine cremige Konsistenz zergeht auf der Zunge
Mit dünnen Limonenscheiben anrichten und die geräucherte Forelle /Saibling … anrichten

dazu reiche ich mein schnelles Walnuss-Brot.
Auch hier schnell das Rezept:

Zutaten:

300 gramm Dinkelmehl – 630 –
200 gramm Roggenmehl (bitte kein Vollkornmehl nutzen)
2 Eßlöffel Backmalz
1 kräftige Prise Puderzucker
1 Eßlöffel schwach gehäuftes Salz
1 Päckchen Trockenhefe 11 gramm
200 gramm Walnüsse (importiert aus der Südsteiermark) – einheimische tun es auch
300 ml lauwarmes Wasser
1 kräftigen Schuß Walnussöl
1 Eßlöffel Roggenschrot

und so gehts…

1. Mehl abwiegen und mischen

2. Salz und Backmalz unterheben

3. Die Zutaten in die Schlagschüssel der Küchenmaschine geben
In ein Mulde die Hefe schütten und mit einer Prise Puderzucker bestäuben

3. mit lauwarmen Wasser übergießen – lieber zu lau – denn Hefe verträgt kein heißes Wasser ! –

4. Den Teig auf kleiner Stufe in der Küchenmaschine kneten lassen, den Schuß Walnußöl einlaufen lassen
die Nüsse hinzufügen

5. Geschwindigkeit etwas erhöhen. Ca. 10 Min. sollte der Teig geknetet werden. Wenn er sich vom Schüsselboden gut gelöst hat und die Schüsselwand blank ist – dann ist der Brotteig idal

6. Den Teig in eine Kastenform oder Peddigrohrkörbchen oder in meine „braune Bombe“
– so nennt meine Familie meine Brotbackform, die meine Tochter mir aus London mitgebracht hat –
ideal – super saubere Sache und Backergebnis einfach genial –
aber man darf ja keine Werbung machen…..

7. Den Teig mit einem Esslöffel Roggenschrot bestreuen und an einen warmen Ort, Gärstufe Backofen –
oder über Nacht in der Küche stehen lassen…
Das Dinkelmehl hat eine gute Treibeigenschaft u. meist nach ca. einer Stunde hat sich das Volumen
verdoppelt. Selbst in der Kombination mit Roggen ist eine 2. Gehzeit nicht erforderl.

8. Backofen auf 220 grad Ober/Unterhitze vorheizen
und ca. 40 -45 Min. backen

Vorsicht Suchtgefahr!
So das ist Teil 1 meines kleinen sommerlichen Menüs – Hauptspeise – Nachspeise folgen
Aber ich denke mit der Vorspeise können Sie ja schon mal beginnen.
Bilder kommen später
und es ist August – Wie jedes Jahr hat meine Haushaltsunterstützung 4-6 Wochen Urlaub.
– Bügeln, putzen….,nichts hasse ich mehr !! Trotz Bügelautomat und allen techn. Geräten
es ist einfach nur schrecklich und dann mein angeborener Perfektionismus gibt mir den Rest.

Leider hat sich offentsichtlich diese Abneigung vererbt.
Es hilft nichts heute müssen sie alle ran.
Aber ich will noch auf den Markt, ins Sportstudio und am Nachmittag mit Freunden endlich
„Brotbacken“…..
Es ist 9.25 ich starte mit den Bädern –
Bis bald !
Da habe ich etwas falsch gemacht!