„Der Teufel hat den Schnaps…..“

so trällerte 1973 Udo-Jürgens. Dabei kommt es auf den Schnaps an! Schlechter Schnaps, wie er manchmal in den Ländern hergestellt wird, wo er zu hoch besteuert wird – oder verboten ist, ist ohne Zweifel oft tödlich.

Immer wieder werde ich von meinem Gö-Ga (Göttergatten) gerügt, wenn ich seinen heiligen Tropfen zum Kochen benutze.

Eine unscheinbare, etiketlose Flasche, mit einem Schraubverschluß dessen Herkunft ich dem Land Österreich zuordnen konnte, stand im Schrank.

Ein kleiner Aufkleber – ich entzifferte Obstler- ok, genau den brauch ich jetzt für ein winterliches Apfelmus.

Sicherheitshalber mal dran riechen – kann nichts schaden – dachte ich.

Wow – es roch nach Birnen, Zwetschgen, Äpfeln – was ist denn das? Nicht der so beißende Geruch von Schnaps. Das Obst konnte man riechen, einen klitzekleinen Schluck goß ich in ein Stamperl, eine fast ölige Konsistenz, es bildeten sich kleine Kirchenfenster , wie bei einem guten Rotwein.

Dann die Offenbarung, wohliger Wärme machte sich in meinem Mund breit, ein weicher, angenehmer Geschmack. Die Obstaromen sind voll präsent.

Uff- wo kommt der denn her? Das ist doch der Schnaps von Ben’s Opa, teilte man mir mit.

Jetzt viel es mir wie Schuppen von den Augen. Der weise betagte Mann kenne ich nur aus Erzählungen. Ben ist der beste Freund meines Sohnes.

Im Sommer hatten sie sich in Österreich beim Opa getroffen…… Der Opa, versteht etwas von Landwirtschaft, Schnapsbrennen und auch etwas von Menschen. Sein bewegtes Leben gibt ihm die Gnade den göttlichsten Schnaps oder sagt man Brand? zu destillieren, den ich je genießen durfte.

So etwas können nur Engel – von wegen der Teufel …..

Danke!

Ach und das einfachste Rezept der Welt:

Winterliches Apfelmus

Zutaten:

3-4 kg Äpfel (Sorten können gemischt sein)

1 Zitrone (bio)

Gewürze: Zimtstange, Kardamon, Piment, Sternanis, Nelke

2 Eßlöffel Glühweingewürz (getrocknet) (ersatzweise Abrieb von Orangen, Mandarinen…)

1 Stamperl besten Obstbrand oder auch etwas mehr.

Zubereitung:

Die Äpfel grob vierteln und mit den Gewürzen und der in Scheibe geschnittenen Zitronen in einen großen Topf geben.

Kurz aufkochen lassen , kein Wasser hinzufügen, keinen Zucker beigeben!!!

Mit dem Obstbrand ablöschen und auf mittlerer – kleiner Stufe die Äpfel weich kochen. Abkühlen lassen

Die gekochten Äpfel durch die “ flotte Lotte“ (Passiermühle) passieren und nochmal durchpürieren. Das Apfelmus zum Einfrieren vorbereiten oder als Nachspeise, Kuchen… genießen.

Die Konsistenz ist cremig, zerschmilzt auf der Zunge und der Geschmack von reifen, süßen, leichtsäuerlichen Äpfel wirkt gerade zu betörend. Die Gewürze lassen eine ganz leichte Note durchkommen, sehr dezent und harmonisierend.

Die Krönung wurde erreicht, indem ich gestern aus 2,5 kg festkochenden Kartoffeln – Hamsterware vom Bauern- Reiberdatschieteig zubereitete.

Leider war es mir nicht möglich dies im Foto festzuhalten. So schnell war der Reiberdatschi in den hungrigen Mündern verschwunden und vom Apfelmus blieb auch nichts mehr….

Eine Ladung habe eingefroren, aber es ist ja schnell wieder hergestellt, das besoffene Apfelmus.


„Menschen vor Flusslandschaft“

(nicht zu verwechseln mit Frauen vor Flußlandschaft von Heinrich Böll)

Wer in München lebt, liebt die Isar. Hier trifft sich die Jugend, hier tankt man frische Luft, hier radelt man, hier führt man Hunde aus , grillt, schwimmt, sammelt Steine, genießt die Sonne – den Sonnenuntergang, rudert, paddelt, genießt das irre Gaudi der Floßfahrt – leider dieses Jahr nicht- aus bekannten Gründen –

Der Fluß nimmt und gibt – die wildromantische Landschaft ist einzigartig und entschädigt den geplagten Großstadtmenschen.

Auch mich zieht es immer an die Isar, wie man in diversen Blogbeiträgen schon lesen konnte.

Heute, 7 grad, windstill, trocken, grauer Himmel, dachte ich kann ich es Samstagsnachmittag wagen, eine ausgiebige Flusswanderung mir zu gönnen. Na, ja …. Nachdem Söder die Maßnahmen verschärft – dachten wohl viele so.

  • er/ sie mit schmerzverzerrtem Gesicht , mühsam sich quälende Jogger/in
  • dabei sieht man schon an seinem/ihrem „Gestell“ , dass sie/er niemals eine Steppfenläuferin werden wird. Doch das Qutfit ist perfekt gestylt, die Kopfhörer in Übergröße – jetzt komm ich !
  • das junge Paar mit Kinderwagen, er schaut missmutig drein, sie redet ohne Punkt und Komma – Wortfetzen „Du mußt, du kannst“ bleiben bei mir hängen. Vielleicht gehöre ich doch schon zu einer anderen Generation. Selbst wenn ich nur den Müll runterbringe, bin ich dezent „geschminkt“ d.h. dezenter Lippenstift, Tagescreme, keine fettigen ungepflegten Haare.
  • seit dem lockdown habe ich das Gefühl, man bewegt sich nur noch im Schlafanzug/Jogginganzug ist ungepflegt – so auch die junge Frau. Die gängige Knödelfrisur, kann über die fettigen, strähnigen ungepflegten Haare nicht hinwegtäuschen. Das Gesicht ist bleich , grau , sie schlurft lustlos neben dem kinderwagenschiebenden Partner.
  • er denkt sicher “ so ein Mist, wie gerne wäre ich mit meinen Jungs unterwegs…“
  • dann die jungen Eltern – alles haben sie dabei – riesige Karren, Essen, Trinken, die übermotivierten Mütter suchen ihre Selbstbestätigung unter Gleichgesinnten. Die jungen Männer versuchen krampfhaft die heißgeliebte „Familie“ zu bestätigen und die Worthülsen sind: „Projekt, Sommer der keiner war, ja und Meike hat dann…
  • ja Anja sieht das auch so….., wenn Leo erst mal in der Kita…
  • ja, Corona hat man sicher für heute vergessen, die Gruppe besteht aus mind. 10 Kindern und mehr als 15 Erwachsenen.

Wehmütig laufe ich schneller, meine Schwimmstellen – verwaist – die Isar hat sich alles wieder genommen, keine Kiesbank mehr da.

Das Wasser ist schmutzig grau, fast beleidigt treibt der Fluß ein paar schäumende Wellen vor sich hin. Die Luft ist feucht und frisch. Träge wälzt sich die grau-grüne Masse in Richtung Stadt. Die Isar braucht jetzt gut ein halbes Jahr, um sich von dem Sommerstress zu erholen.

Heute laufe ich mit Stöcken, komme sehr schnell voran und schaffe es bis zur Großhesseloher Brücke. Dabei habe ich Stöcke immer gehasst, belächelt und als spinnert abgetan. So ändern sich die Ansichten…..

Auf dem Rückweg meldet sich mein knurrender Magen und ich kann nur noch ans Essen denken. Was koche ich heute Abend?? Was Scharfes und doch Frisches – es muss schnell gehen. Eigentlich könnte ich ein Fischcurry machen. Da könnte ich die Currymischung, welche ich mir in eine Mühle gefüllt habe ausprobieren, Langpfeffer, meine Habaneros – scharf wie die Hölle- Gemüse wäre auch da.

Fischcurry – feurig-

(für 3-4 Personen)

Zutaten:

  • 500 Gramm fester Fisch – heute fester, dicker Seelachs bester Qualität
  • 1 kleine Zuccini
  • 2 Spitzpaprika
  • 1 1/2 Stange Lauch
  • 2 Karotten
  • Ingwer ca 10 cm
  • 2 Knoblauchzehen
  • ein wirklich kleines Stück Habaneros (weniger ist mehr!) (verleiht allerdings dem Gericht eine besondere Note.
  • 1/2 Teelöffel rote Currypaste
  • Tomatenmark , 1/2 Teelöffel
  • 200 ml Fischfond (aus dem Vorrat)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Chillisalz
  • Currymischung (notfalls auch pulverisiert)
  • Limonen
  • frischen Koreander
  • neutrales Öl

Beilage: Basmatireis mit rotem Reis gemischt

Dank meiner Schnippelhilfe ging die Zubereitung super schnell

Schritt 1:

Den Fisch in mundgerechte Stücke schneiden und in etwas Öl, mit ganz fein gehacktem Ingwer, Habaneros, Knoblauch und einem Spritzer Limonensaft, Sojasoße marinieren und beiseite stellen.

Reis waschen und in den Reiskocher bzw. Topf geben (2 Teile Basmati- 1 Teil roter Reis) salzen und kochen lassen.

Schritt 2

Gemüse putzen und schneiden (Lauch quer, damit es schöne Streifen gibt, die Karotte dünn und schräg schneiden, Paprika entkernen und in Streifen schneiden, Zuccinis ebenso.

Schritt 3

Den Wok mit neutralem Öl anheizen, dann Currypaste und das restliche Gemisch aus Knoblauch, Ingwer, Habaneros anschwitzen.

Schritt 4

das Gemüse nach und nach – beginnend mit dem härtesten – unter ständiger Bewegung garen und nach oben schieben.

Schritt 5

Fischfond angießen – erst mal nur die Hälfte- reduzieren lassen. Das Tomatenmark hinzugeben

Schritt 6

alles vermischen und die Kokosmilch unterheben.

Schritt 7

die marinierten Fischstücke hinzufügen und gar ziehen lassen Das geht sehr schnell ggfs. kurz den Deckel auf den Wok geben.

Frischer Koreander hacken und das Curry damit bestreuen.

Servieren!

Die jetzt angenehme Schärfe gibt dem Gericht den Kick

Der Fisch perfekt gegart

Die Gewürzaromen haben sich zu miteinander vereint.

„Grüne Gerichte und summende Helfer….“

Milde wurde ich im Frühjahr von meiner Familie belächelt. Meine Streifzüge durch die diversen Gartencenter brachten jede Woche ein neues Pflänzchen mit. Auberginen, Zuccini, Tomaten, Rucola, Pflücksalat, rotes Mangold….

Die verschiedenen Habaneros bis zur Schärfe 10 , Paprika , div. Kräuter habe ich auf meine beiden Balkone verteilt, umrahmt von Bienenblumen, wie ich sie nenne.

Das wird nie was in unseren Breitengraden, so meine Gö-Gatte …..

Meine kleine „grüne Lunge“ wächst und gedeiht wunderbar. Stundenlang bin ich mit Gießen, Zupfen, Düngen , Schädlingsbekämpfung beschäftigt.

(Brennnesseljauche, Milchmischung müssen auch hergestellt und zielorientiert eingesetzt werden.

Auberginenblüte

Abends , wenn die Sonne untergegangen ist, entspanne ich bei einem Glas Weisswein. Ja, coronabedingt sind die Menschen mehr daheim und man hört so manches, was mir früher doch tatsächlich entgangen ist.

In der letzten Zeit konnte man im Netz, in der Presse, sowie in wissenschaftlichen Abhandlungen interessante Diskussionen verfolgen, welche Auswirkungen das viel gepriesene home office hat.

Zusammenfassend wurde festgestellt, dass der Mensch an sich nicht dafür geeignet ist, nur über digitale Kontakte zu kommunizeren.

Dies deckt sich auch mit meinen Beobachtungen.

Ungefährt 400-500 m von meinem Balkon entfernt, baut sich mehrmals täglich Mister „Wichtig“ (so nenne ich ihn) auf.

Große, schalldichte Kopfhörer zieren seine Halbglatze, bekleidet, täglich mit einem , ich würde sagen (Shorty) =Schlafanzug für Männer im Sommer.

So tänzelt er auf seinem Balkon , lautstark gestikulierend, die Körpersprache ist in vollem Einsatz.

  • “ genau… ich würde vorschlagen …..
  • nein, dies muss geprüft…
  • ja, das war doch mein Vorschlag
  • Herr Dr.. muss sich der Sache annehmen
  • Grüß Gott, schön , dass ich Sie erreihe
  • das Budget beträgt 1.2 Mille… usw.“

Man merkt deutlich, dass ihm die Bühne, der Flipshart, der große Konferenztisch mit geduldigen, bzw. kopfnickenden Personen gänzlich fehlt. Andererseits ist es für ihn die große Chance, niemanden zu Wort kommen zu lassen und sich im digitalen „Gesülze“ zu bestätigen. Die Gesprächsteilnehmer /innen haben sicher längst auf lautlos gestellt und feilen sich die Nägel….

Da ist eine neue Marktlücke geboren für die großen Coaches der Branche.

Der digitale Workshop – Kurs mit einem Tagessatz von 1800-2500,– EURO ist zwingend, wenn man künftig bestehen will

Mein Rezept will ich Euch nicht vorenthalten.

Die ersten Zuccinis gilt es zu ernten, der Koreander ist so üppig gewachsen und läßt dem Zitronenthymian keine Luft mehr.

  • Koreanderdip – green

Zutaten:

2 großzüge Hände voll Koreander schneiden

1 walnußgroßes Stück Ingwer

2 große Radieschen

1 saftige Stöpselgurke

1 Spritzer Zitrone, Abrieb ebenfalls

kräftiger Schuss bestes Olivenöl

und los

alles in den Pürierbecher geben und durchpürieren.

Es entsteht eine giftgrüne Creme, welche wir mit einwenig Chillisalz aus der Mühle anreichern

Final 1 1/2 Teelöffel griechischen Joghurt (mind. 10 %)

und der Dip kann serviert werden.

Sorry, meine Zuccinipflanzerl waren so schnell aufgegessen. Es war kein Foto mehr möglich. Wie so oft bei meinen siebenköpfigen Raupen.

ZUCCINIMASSE

Rezept:

Zutaten

3-4 nicht so große Zuccini

2 Eier

3 Eßlöffel (Vollkorzweizenmehl)

1 handvoll Haferflocken

kräftig mit Chilisalz, Pfeffer, Muskatnuss würzen.

So gehts:

Zuccini raspeln nicht zu fein –

Eier, Mehl , Gewürze, Haferflocken hinzufügen und alles zu einem Teig vermengen.

Ca. 1/2 Stunde stehen lassen.

Dann in einer beschichteten Pfanne schöpflöffelweise ausbacken.

Mit einer kleinen Salatgarnitur ( Rucola, Tomate) anrichten und weg sind sie , meine Zuccinipflanzerl

Schönes Wocheende

„Grillbeilagen für Anfänger und Fortgeschrittene“

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Dieser Sommer will zumindest in Bayern nicht so richtig beginnen. Tagelanger „Schnürlregen“ begleitet uns mit Temperaturen um die 12-14 grad.

In den hiesigen Breiten kann es aber immer spontan zu einem Sonnentag kommen. Dann heißt es raus – ob in die Natur – Terasse – Balkon. Draußen essen, einen herrlichen, frischen Weisswein oder einen gutgekühlten Roséwein… genießen und den Grill anheizen.

Die Lammkoteletts sollten immer mariniert im Kühlschrank lauern, den man weiss nie wann es soweit ist.

Meine schnellen Beilagen:

Joghurt- Dips (bis das Fleisch, der Fisch gar ist )

gegrilltes Weissbrot mit Knoblauch abgerieben und leicht mit dem besten Olivenöl bepinselt – lecker –

So geht es ganz, ganz schnell:

Zutaten:

6 Eßlöffel griechicher Joghurt ( zwischen 8 und 10%)

Variante Kräuter- Dip:

2 gehäufte Eßlöffel Joghurt

Kräuter: Zitronenthyminan, Minze, Koreander , Basilikum…

(was in dem Kräutergärtchen gerade gedeiht)

einen Tropfen gutes Olivenzitronenöl –

fertig!

Variante 2

2 gehäufte Eßlöffel Joghurt

1 – 2 Spritzer FRUITS DE LA PASSION – Préparation au vinaigre et à la pulpe de fruit de la passion

2 Messerspitzen La Chinata Pimentón de la Vera Picante – geräuchertes Paprikapulver

1 Spritzer chili – öl

Verühren mit Frühlingszwiebel- Röllchen garnieren

Fertig

Variante 3

ganz easy

2 gehäufte Eßlöffel Joghurt, eine handvoll süße kleine Tomaten,

gehacktes Basilikum

bestes Olivenöl – weniger ist mehr

Meersalz aus der Mühle

Es lohnt sich in gutsortierten Feinkostabteilungen zu stöbern , ein paar wirklich gute Zutaten lohnen sich immer .

Die weitere Anti pasti ist schnell gemacht.

Zutaten:

2-3 Spitzpaprika

2-3 Knoblauchzehen

1 Zucchini

grobes Meersalz

frischer Rosmarin, Thymian, Salbei

So geht es:

Backblech mit Backpapier belegen

Paprika entkernen und in Streifen schneiden

Zuccini ebenfalls mundgerecht in Scheiben oder Streifen schneiden

Knoblauch in ganz feine Scheibchen schneiden

Alles auf das Backpapier verteilen, mit groben Meersalz, den frischen , gehackten Kräutern bestreuen, einen kräftigen Schuß Olivenöl über alles verteilen.

Backofen auf 220 Ober/Unterhitze vorheizen

und ca 25 Min. bissfest garen.

Fertig!

Anschließend mit einem guten Balsamico beträufeln, ggfs. einwenig guten Parmesan leicht darüber reiben.

Weniger ist mehr!

„Saiblingstatar“

Den Einkaufsstress an hl. Abend habe ich auch hier schon oft beschrieben

Dieses Jahr hat es treffend s. blog Küchenereignisse.com beschrieben. Besser kann man es eigentlich nicht darstellen. (nochmals vielen Dank!)

Genau so! habe ich es unzählige Mal erlebt, mich geärgert, um 4.OO Uhr aufgestanden….

Das will ich nicht mehr! Es ist mir unerklärlich, dass an Weihnachten plötzlich alle meinen besonders gut zu kochen, einzukaufen…

Es ist gerade zu zum Statussymbol geworden! Das schönste Weihnachtsgeschenk ist doch eigentlich die Zeit die wir uns gönnen, nehmen, geben….

Ca. 20 Min stadtauswärts in der Pupplingerau kann man eigentlich immer entspannt die Natur genießen, radeln , spazieren gehen und Durchatmen.

So tun wir es auch am hl. Abend.

ganz s beiläufig – ohne Anstehen – vorbestellen- vordrängeln – kämpfen – erstehe ich fangfrische Saiblinge (sie befinden sich i. der Leichenstarre, wie ich unschwer zu hause feststellen konnte), frisches Forellenlachsfilet, lauwarme geräucherte Forellen , Saiblinge und zwei Fischsemmel für die Wegzehrung.

Die Sonne kommt raus und es ist fast menschenleer – die Hektik der letzten Tage ist besiegt.

R E Z E P T

(für 4 Personen)

Zutaten:

2-3 Saiblingfilets

3 Limonen

1/2 Fenchelknolle

2 kleine, säuerliche Äpfel ( z. b. Elstar)

2 Stöpselgurken

1 Schalotte , frischer Dill

Gewürze:

Salz aus der Mühle

Pfeffer (kuben) aus der Mühle

1 Schuss allerbestes Olivenöl (weniger ist mehr)

80 gramm Feldsalat

Radicchio ( 8 Blätter)

Orangenabrieb, ein wenig brauner Zucker

Vinaigrette:

Olivenöl, Kernöln, 2 Teelöffel besten Senf

1 Teelöffel Honig, Himbeeressig, 2-3 Tropfen alten , dunkle Balsamico, 1 Orange – frisch ausgepresst – Salz, Zitronenpfeffer

(mit dem Schneebesen aufschlagen, so dass sich alle Bestandteile zu einer homogenen Masse verbinden) und beiseite stellen.

Das Filetieren verlangt einwenig Übung! Das wichtigste ist allerdings ein scharfes Messer und ein biegsames zweites Messer, sowie eine Haushaltspinzette.

Fisch in kleine Würfel schneiden, alle anderen Zutaten ebenfalls und getrennt in den Kühlschrank geben

Ca. 1 Stunde vor dem Servieren, Limonen auspressen , über den rohen Fisch verteilen, nun alles miteinander vermischen und zu letzt ein paar Spritzer aller bestes Olivenöl hinzugeben.

Dann mit dem Salat anrichten und erst dann vorsichtig die Vinaigrette hinzugeben und mit einem guten Weisswein – oder …. Frohe Weihnachten!

So kann man auch den „Herrn des Hauses“ ggfs. miteinbeziehen!

F i s c h s u p p e

Z u t a t e n:

Restfisch einschl. Köpfe , Kräten

Rosmarin, Thymian, Salbei (zusammenbinden) ,Lorbeer

1 Orangenschale, Knoblauch, eine Zwiebel – angeröstet mit Schale- 1 kleines Stück frischen Ingwer, Safranfäden

Senfkörner, Kubenpfeffer, Piment , Szechuanpfeffer, Meersalz,

Das war es schon. Wir geben alles in einen Topf , bedecken die Fischreste gut mit Wasser und lassen die Suppe einfach vor sich hin köcheln .

Mit einem Knoblauchbaguette ein kleiner Snack am frühen Nachmittag und einem guten Glas Weisswein – kann der hl. Abend entspannt beginnen.

„Atemlos – ärmellos…“

Ja, der November ist da! Er gibt uns einen Vorgeschmack auf düstere Tage, Dunkenlheit und weckt gleichzeitig Aktivitäten , welche man erst wieder lieben und leben lernen muss.

Aber letztes Wochenend da war es nochmal S o m m e r

Radeln, in der Sonne Frühstücken und einfach Draußen sein.

Für den Großstadtmenschen in München ist es immer mehr zu einer Herausforderung geworden, sich antizyklisch zu verhalten, um so die wunderschöne Bergwelt und Alpenvorlandgebiete aufzusuchen.

Längst stehen gefühlt ALLE früh auf und der Stau beginnt schon auf den Ausfahrtsstraßen.

Mein persönliches Rezpet: Gar nicht dran stören. Einfach aufstehen, frühstücken oder nicht . Selbstverständlich stehen die festen Schuhe, mein obligatorisches Ingwerwasser bereit- wenn wir dann losfahren.

Nur so wird der Ausflug entspannt. Siehe da, ohne weitere Schwierigkeiten verlassen wir gegen 11.OO Uhr die Stadt und da , wo keine Hütte lockt, wo keine vermeintlichen Highlights im Internet versprochen werden da ist es entspannend, ruhig, klare Luft und kein Sessellift bringt mich hoch.

Ärmellos , schnellen Schrittes zog uns der Berg an. Über Stock und Stein, durch den Mischwald, die Sonne meinte es soo gut.

Der kleine Wasserfall unter mir plätschert vor sich hin.

„kleiner Wasserfall..“

Nur nach oben schauen , nicht zurück und seitlich nach unten – der Weg ist das Ziel…

Ärmellos- atemlos kommen wir voran, über die Skipiste – die in wenigen Wochen, wenn Gott will – ihren Betrieb aufnimmt.

Dann rasten auf der hohen Lichtung, den Kopf in die Sonne halten, die Seele baumeln lassen. Nur wenige Wanderer und junge, durchtrainierte Radfahrer grüßen freundlich

Der Weg wird wieder gemütlicher – und leichtfüßig , hüpfend – ärmellos – atemlos – genießen wir den Tag.

Die Zeit verrinnt

Abstiegsaussicht

nach 3 Stunden sind wir wieder unten. Gutgelaunt, die müden Glieder bewegt, die Gleichgewichtssinne sensibilisiert und hungrig. Das ist das negative Thema. Alle brauchbaren Lokalitäten sind überfüllt – kein Parkplatz – vollbesetzt. Auch gut !

Dann fahren wir in die Stadt – wieder antizyklisch – der große Rückstrom hat gegen 16.OO Uhr noch nicht eingesetzt.

Meine Balkonpaprika lachen mich an und so entsteht ein wunderbares schnelles Abendessen:

Zutaten:

1-2 rote kleine frisch gepflückte Paprikaschoten

1 kleiner , frischer Spitzkohl

1 Schalotte

1 nussgroßes Stück Ingwer

Kümmel

Zitronenabrieb

12o ml Ingwerwasser

Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 kleine Chilischote v Balkon

Zubereitung:

Spitzkohl in feine Streifen schneiden

Paprika ebenfalls in dünne , feine Streifen schneiden

Wokpfanne aufsetzen

mit neutralem Öl befüllen

Gemüse reingeben und kräftig mit Salz würzen

ständiges Bewegen führt schnell zum Erfolg

mit einem kräftigen Schuß „Ingwerwasser“ ablöschen,

leichte Kümmelnote setzen und auf kleiner Flamme , nicht zu weich garen.

Pfannenspitzkohl

Dazu gab es schnelle geteilte Hühnerbrüste . Paniert mit selbstgeriebenen Semmelbrösel – angerichtet mit Sauerrahm u Preiselbeeren …

Ein Foto kam nicht mehr zustande ! Der Hunger war zu groß.

„falsches Kalbsschnitzel für Pilzfreunde“

Die Parasolpilze waren ganz besonders schöne Exemplare.

Die „mittlere“ Größe mag ich am liebsten (Größe eines Kuchentellers) .Aber auch die kleineren , dick und weich, schön paniert , leich gross gebraten…

Das klassische Erkennungsmerkmal ist der Schaft am Pilzstil, welcher sich schieben lassen muss.

Wir haben den beliebten Pilz zweimal verschenkt und nur soviel mitgenomen, wie wir für unser Abendessen benötigten.

Die herrlichen Parasolpilze waren schnell geputzt und geviertelt. (sonst passen sie schwer in die Pfanne)

Hier das wunderbare, einfache Rezept: (für 2 Personen)

Zutaten:

2 kuchentellergroße Parasolpilze

2 Eier

Semmelbrösel (selbst hergestellt oder bei dem Bäcker ihres Vertrauens erstanden)

Petersilie

Preiselbeeren

Gewürze: Salz aus der Mühle, weißer Pfeffer aus der Mühle, eine Spur Muskatnuss – frisch gerieben

gutes Olivenöl

gute Butter

und schon geht es los:

Schritt 1

Eier verquirlen, Gewürze zugeben und in einen tiefen Teller oder Panierschale geben.

Schritt 2

Die Parasolpilze vierteln und durch die Eimasse ziehen

Schritt 3

Pfanne einwenig Olivenöl gönnen, ein Stück Butter (ca. 30 gramm)

Schritt 4

bei mittlerer Hitze braten, einmal wenden

und mit Preiselbeeren, Petersilie und einem guten Glas Weisswein servieren.

Der Pilzhimmel öffnet sich!

beste Semmelbrösel – handgeraspelt –

Guten Appetit !!!

Also schnell Parasol-Pilze suchen – gibt es nicht zu kaufen – und Freunde einladen zum falschen „Schnitzelabend“

„Steinpilze & Co.“

Der Hochwald, besser gesagt das Hochmoor ist mystisch, fazinierend, geheimnisvoll und gleichzeitig entspannend.

Der nicht zu beschreibende Duft, die feuchte, milde Luft hat etwas leichtes, würziges, befreiendes für Körper und Seele.

Das verschiedene Moos, mal rot, mal grün, die Binsengräser, die ständig bestehende Gefahr einzuzinken in den Morast, läßt die Sinne erwachen, welche wir schon glaubten , verloren zu haben.

Das Moos hat sich vollgezogen – der Regen in der Nacht – läßt den Wald aufleben. Mit sicherem Tritt, immer den nächsten Stein, die festen Ränder des Waldes im Auge , kämpfen wir uns voran.

Zeit zum Fotografieren bleibt nicht. Das Gelände verlangt höchste Konzentration. Viele Pilzgruppen begegnen uns . Wir beschränken unseren Sammlertrieb allerdings nur auf die Sorten , die wir wirklich genau kennen und erfreuen uns an der vielfältigen Darbietung der Natur.

Die Fliegenpilze, jedes Kind kennt und fürchtet sie – präsentieren sich prachtvoll und im intensiven Rot.

Mühsam kommen wir in dem steilen, feuchten Gelände auf ca. 1300 Höhemeter voran. Freilaufende Bisons und eine kleine Haflingerherde begegnen uns . Wir zollen den Tieren entsprechend Respekt. So ganz wohl ist mir allerdings dabei nicht.

Die Stofftaschen, welche wir uns um den Hals gehängt haben, füllen sich mit einzelnen Steinpilzen, Pfifferlingen und so streifen schon 2 Stunden durch das Hochmoor.

„„Steinpilze & Co.““ weiterlesen

“ Quer durch den Garten…“

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Ende August, Anfang September ging meine Großmutter mit ihrer langen, großen Schürze in den Garten.

An jedem Beet blieb sie stehen :“ hol die kleinen Kohlräbchen, die Erbsenschoten auf dem Boden und wirf sie in meine Schürze“

So hüpften wir Kinder hin und her, lernten ganz nebenbei wie Saubohnen, grüne Bohnen, Wirsing, Kohl, Möhren, Erbsen, Mangold, Frühkartoffel., Sellerie, … aussahen, wie man das Gemüse erntet. Bevorzugt das Gemüse, was nicht so schön gewachsen war. Die doppelte Möhre , den kleinen Wirsingkopf, das große Mangold…

Sobald die Schürze prall gefüllt war, gingen wir zu den Kräutern am Wegesrand der einzelnen Beete . Rosmarin , Thymian, Salbei, Petersilie…, ach nimm noch ne Zwiebel mit…

Jetzt ging es erstmal in die Waschküche, das Gemüse grob zu recht schneiden, den Abfall direkt dem Vieh bringen…

Es war schon eine Herausforderung das Gemüse kochfertig vorzubereiten für 9 Personen. Das Messer war scharf und es war eine gefährliche Arbeit – also gut aufpassen.

Stolz trug ich das geputzte , kochfertige Gemüse in die Küche.

Einmal in der Woche gab es „dicke Sopp“, wie wir es nannten.

Heute heißen diese Art Eintöpfe das one pot – bowl Gerichte .

Der Sinn war eigentlich ganz praktisch Ein Gericht, einen Topf der von selbst kocht, alle satt macht und abends nochmal für die berufstätigen Männer aufgewärmt werden konnte.

Je nach dem wurde Fleisch, Knochen mitgegart, aber nicht immer.

Gestern war ich auch mit meiner „Schürze “ auf dem Markt (Satteltasche)

und entstanden ist eine wundervolle Kreation dieses Gerichts aus Kindheitstagen.

R e z e p t :

Zutaten:

Gemüse: Lauch, Karotten, Bohnen, Zucchini, Broccolie , Tomaten, Kohlrabi, Paprika , eine Handvoll getrocknete Tomaten frische kleine scharfe Zwiebel, Knoblauch

Menge beliebig

500 gramm bestes Rinderhack , frisch durchgelassen

1 Ei , 2-3 Eßläufel Semmelbrösel

1 dünn geschnittenes Stück geräucherters Wammerl

Kräuter: Oregano, Rosmarin, Thymian, Salbei, Petersilie

(zu einem Sträußchen) zusammenbinden .

Gewürze: Senfkörner, Peitschenpfeffer, schwarzer Pfeffer , Piment, frische Chilischote, Meersalz

Abrieb Muskatnuss

Tomatenmark

Semmelbrösel

Schritt 1 :

Gemüse putzen und zurecht schneiden

  • kann ruhig etwas gröber sein
  • Hartgemüse immer zu erst !

-Einen großen Topf aufsetzen , die Wammerlscheibe etwas anschwitzen und einen Teeläufel Tomatenmark hinzufügen.

  • das Wurzelgemüse hinzufügen – etwas anschwitzen –
  • dann nach und nach das Gemüse in den Topf geben
  • mit Gemüsebrühe oder auch Wasser – wenn keine Brühe zu hand – ablöschen
  • und zwar so, dass das Gemüse nur leicht bedeckt ist
  • das Gemüse-Sträußchen auf das Gemüse legen
  • Pfeffer u. restliche Gewürze hinzugeben

Deckel auf den Topf und bei mittlerer Hitze ca. 20-25 Minuten köcheln lassen.

Schritt 2 :

Hackfleisch kräftig mit Pfeffer, Salz , Paprika würzen

  1. fein gehackte Zwiebel und Knoblauch hinzugeben
  2. eine frische Chilli- Schote
  3. siehe Foto (v meinem Balkon)
  4. Petersilie fein hacken und über die Hackfleischmasse geben
  5. Masse mit 2-3 Esslöffeln Semmelbrösel bestreuen
  6. gut durcharbeiten, am besten geht es immer noch mit den Händen!

Dann kleine Bällchen formen und diese bei Seite stellen.

Topf öffnen – ggfs. noch etwas Brühe nachschenken –

Die Hackfleischbällchen , nach und nah hineingleiten lassen und

ca. 10 Min simmern lassen.

Abschmecken mit Muskatnuß von der Reibe, ggs. Salz, Pfeffer aus der Mühle.

Ich höre sie schon meckern – meine Männer – Suppe ist doch kein Essen, was gibt es danach.

Heute waren sie ganz perplex – mmh – sehr guuuuut !

Ja, das geht ja schnell – kocht von alleine…

Fazit: „Der gewöhnliche Mensch lebt nur vom Brot allein“

Den herrlichen Duft, des frischen Gemüses, dazu einen nicht ganz leichten Cabernet Blanc – Weinhof Pfeiffer – PIWI-Sorte, würzig-beerig- Stachelbeere, Ribisel – St. Anna/Aigen

wissen sie eigentlich auch nicht zu schätzen.

So ist das Leben!

Viel Spaß beim Kochen und genießen.

„Ofenschub löst Kochschub aus…“

 

Alle die gelegentlich Brot backen, kennen den sogenannten Ofenschub . Das Brot muß in den ersten 10-15 Min. nochmal einen Schub bekommen. Aufgehen, einwenig platzen …

Diesen Anblick durch die Glasscheibe liebe ich und endwickelt das Gefühl:.“ Ja, mit dem Brot wird es was!“ Ofenschub ist aber auch ein Gefühl in meiner Magengegend, welches sich bei mir oft morgens zwischen 5-6 Uhr meldet. Doch nicht nur der Ofenschub, nein auch der Kochschub sendet Boten – jetzt gibt es kein  Halten mehr, nachdem ich aus einem wirren Traum von großen Töpfen erwachte.img_2361

Was backe ich? Brot, Kuchen, habe ich noch Sauerteigansatz…. Es treibt mich aus den Federn, der Ansatz wird gefüttert, ein schneller Blick in das „gelbe Loch“ entscheidet welchen Kuchen ich heute backe.  Rezepte brauche ich nicht. Handwerklich sind es bei den Teigvarianten (Hefe, Biskuit, Rührteig…. ) immer die gleichen Schritte.

Roggen-Dinkelbrot ,  gleichzeitig rührt meine Elisa – sie schwächelt in den letzten Wochen wieder ganz schön – Zucker und Eier schaumig, gaanz langsam fließt die halbflüssige gute Butter ein…

Ach, das blöde Suppenhuhn könnte ich auch aufsetzen , schön wäre eine kräftige asiatische Brühe – und schon liegt das blöde Huhn auf seinem Gemüse, zwischen Kefirblättern , Ingwer, Chillies, Zitronengras, gebräunten  Zwiebeln.

Ach, am Freitag will ich ja für – mit – meiner Freundin kochen.

Schnell sind die Zutaten für die Kürbissuppe gehackt , das Hackfleisch  angebräunt., den Speck und die übrigen Zutaten geschnippelt. Mit einem kräftigen Rotwein lösche ich das Fleisch ab und im bauchigen Topf  kann  die Bolognese jetzt stundenlang  auf ganz kleiner Flamme köcheln.

Während das blöde Huhn schon bluppert, ich dem Kuchen einwenig Mehl, Mohn, Marzipan, einen kräftigen Schuß Orangenlikör gönne, den Backofen auf 180 grad vorheize, die Tomatensugo aufgieße – , genieße ich den Duft meiner Küche.

Nochmal einwenig Stress, alles unter Kontrolle bringen, Kuchen in den Ofen.

Nur mein Sauerteigbrot gibt Ruhe und der Ansatz frißt sich in das Mehl und wartet auf mich 8 Stunden, bis ich ihn zu einem herrlichen Brot verarbeite.

Uff, der Mohnkuchen sieht nach 45 Min. richtig gut aus – raus damit – Hilfe ich muß in die Arbeit  – wo ist meine beige Bluse, duschen, restaurieren  – heute trage ich den  klassisch roten Lippenstift.

Glücklich, zufrieden sitze ich um 8.20 in der S 8, dass sie heute etwas zockelt nehme ich gelassen hin, denn ich habe mich von meinem Back-Koch-Schub erfolgreich befreit!