„quick sweet f. homeoffice“

Es ist wieder kalt, naß und grau. Gegen Nachmittag befällt mich ein Gefühl in der Magengegend, es schreit nach Süße, Frucht nach etwas Wärme – andererseits muß es leicht und frisch sein.

Bei aller Backleidenschaft – verzeiht mir – ich habe es wieder getan.

Meine Quarktaschen sind so schnell gemacht, gebacken und auch verzehrt…

Mango-Quarktaschen

Zutaten:

1 Blätterteig aus dem Kühlregal des Supermarktes ihres Vertrauens

250 gramm Quark 20 %

1 Schuß frischgepressten Orangensaft

1/2 Mango frisch oder aus der Tiefkühlung

40 gramm Rohrzucker

1 Puddingpulverpackung

1 Eigelb, 1 Schuß Sahne, Prise Salz und einen Eßlöffel Puderzucker (zum Bestreichen)

oder Aprikosenmarmelade verflüssigen und hiermit bestreichen

Zubereitung:

  • den Blätterteig in Quadrate mit einem Messer oder Teigschaber aufteilen
  • Kreise ausstechen (mit Schnapsglas, Deckel oder ähnlichem)
  • die restlichen Zutaten zu einer Masse verrühren
  • Backofen auf 190 grad vorheizen
  • je ein Eßlöffel der Quarkmasse auf das Quadrat verteilen, dann kleine Kuverts falten und mit dem runden Teigstück verschließen
  • mit der verflüssigten Marmelade oder dem Ei/Zuckergemisch bestreichen
  • 2o-25 Min. goldgelb backen

Fruchtig, süß, leicht zerschmilzt die kleine süße Verführung auf der Zunge.

So läßt sich das Homeoffice versüßen!

Viel Spaß beim Genießen.

Quarktaschen easy going

„Wochenschmaus für Genießer“

Die Gartencenter haben geöffnet ! Nein, am Eröffnungstag bin ich nicht gleich hin, wo denkt ihr hin.

Ein paar Tage habe ich mich redlich gequält und bin dann doch zu meinem geliebten Gartencenter gefahren.

Viel mitnehmen konnte ich bei der Kälte ja noch nicht. Aber die spezielle Kräutererde , ein paar Primel für den Tisch und eine große Schale mit Hornveilchen mußten mit. Mit Spannung verfolge ich derzeit, ob meine mediteranen Kräuter diesen Winter überlebt haben. Der Schnittlauch ist schon da, auf ihn ist Verlaß.

Meinen obligatorischen Vorschläge für diese kalt-sonnige Woche lauten:

Montag: „gebackene Eier“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/11082908

geht sehr schnell, kein großer Aufwand die Zutaten dürften vorhanden sein oder können beliebig ausgetauscht werden.

Dienstag: „Emmer-Risotto“ Beitrag vom 25.6.2020

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729350

  • anstatt Spargel habe ich letzte Woche Schwarzwurzel verwendet – leider keine Fotos , da im Stress gekocht –
  • auch das Getreide ist beliebig austauschbar – ich werde diese Woche mit meinem beschriebenen Einkorn arbeiten
  • auch Graupen eignen sich hervorragend.
  • die Zugabe von aufgelösten Safranfäden (Safran ist nicht fettlöslich) gibt dem Gericht den besonderen Kick.

Tipp: bei Getreiderisotto empfehle ich es im Schnellkochtopf einwenig vorzukochen.

Mittwoch: „Quer durch den Garten“ s. Beitrag vom 30.3.19

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20728842

Jetzt haben wir das Bedürfnis, nach frischem Gemüse. Auf dem Markt finden wir schon Karotten, Kohlrabi, Broccoli, Blumenkohl… Die Fleischeinlage ist hier nicht zwingend.

Tipp: Tiefkühlgemüse ist ein guter Ersatz!

  • beschleunigt die Fertigstellung enorm.

Donnerstag: „sinnlicher Möhrensalat“ s. Beitrag vom 16.2.2014

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/17763445

Die Beilagen überlasse ich Eurer Fantasie – vielleicht ein cremiges Pastinakenpüree – oder Kartoffelselleriepüree

die Aufnahmen datieren vom Februar 2014, da war am Viktualienmarkt noch reges Treiben, was man derzeit nicht beobachten kann. Die Leere des Marktes, die maskenverhüllten Marktfrauen/männer – die jeden Tag ihre Stände aufbauen, haben mein Mitgefühl.

Am Samstag habe ich frischgemachlenen Mohn, Eier , besondere Asiakräuter schnell geholt.. Diese Vielfalt und Verfügbarkeit liebe ich und es macht mich tieftraurig zu sehen, wie der eigentliche Viktualienmarkt seine Kultur verliert.

Freitag: „Menschen vor Flußlandschaft“ s. Beitrag vom 18.10.20

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729699

Dieses Fischcurry liebe ich. Es vereint viele Aromen und ist ideal für einen schönen Familienabend.

Wochenende Highlight für ein Kochevent „Veggie-Menü“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/15618700

Fotos gibt es bei mir keine von diesem köstlichen Menü. Vielleicht aber von Euch?

Eine wunderschöne, vegetarische Woche – bleibt negativ und positiv im Denken.

M. Kuhl

„Plan, schedule , Essensvorbeitungen….“

Erstmal der gefühlt längste Monat des Jahres ist schon vorbei. Wow – ging das schnell.

Die Tage werden schon ein kleinwenig länger, heller und hier und da kann man morgens schon ein Vögelchen hören.

Der Januar:

Januar 2021 Köstlichkeiten und Highlights

Fällt Euch auf, welche Gerichte ich noch nicht eingestellt habe? Selbstverständlich werden diese demnächst kommen. Mit Naanbrot und dem Lammcurry verabschiede ich den Monat Januar 2021

Ein paar Anregungen für die Woche will ich nicht vorenthalten.

Montag: Spaghetti Vongole – ich liebe dieses Gericht sehr. Die Grundidee und das Rezept sind bei Witzigmann (Münchner Sternekoch) entliehen.

siehe Beitrag vom 22.4.2012

Dienstag:

„quickly, Kartoffeln, Romaneso , sie Beitrag vom 21.04.12 – Geht auch mit Blumenkohl – den gibt es schon wieder in guter Qualität – ein kleines Gericht, für alle die das Wintergemüse mal leid sind und einwenig Hoffnung auf den Frühling sich erträumen wollen

Mittwoch:

Spinatsalat an Speckpflaumen und gegrilltem Halloumi – leicht lecker und sättigend –

Die Erdbeeren ersetze ich in dieser Jahreszeit mit Mango bzw. Papaya (Kerne unbedingt trocknen u in eine Pfeffermühle geben)

s. Beitrag vom 11.06.2011

Donnerstag:

„Pfeffer-Mango-Wok“ s. Beitrag vom 2.03.2011

Vielleicht bittet Ihr im Rahmen der erlaubten Pandemievorschriften Euren Nachbarn, Kollegen/in, Freund zu Tisch. Ein wunderbarer Abend wird es mit dem köstlichen Wok-Gericht.

Freitag:

im Gedenken an den schönen Januar-Winter

Wintermärchen Karottensuppe und dann s. Beitrag vom 26.02.2012

Ein Süppchen ist heute eigentlich genug, bestimmt sind noch kleine Reste da. Das Wochenende immer entspannt angehen. Vielleicht mit einem schönen Cocktail , einer schönen Nachspeise, guter Musik den Einstieg ins Wochenende genießen.

Gutes Gelingen, beim Nachkochen oder auch nur zum Anschauen – was man kochen könnte, planen würde, wenn man Lust und Laune hätte.

„Winterhunger“

Draußen tobt der Schneesturm – eine weiße Wand, sonst nichts –

Schon wieder muss ich an Essen denken. Hunger habe ich nicht, aber dieser Drang nach warmen Essen …

Feuer – Wasser – Luft -Erde diese vier Elemente verschmelzen sich beim Kochen.

Seit Urzeiten sind sie für mich die Basis für Essen, Kochen und somit der Schlüssel zu einem ausgeglichenem Leben.

Was kochen wir morgen, so lautet die Frage bei vielen Menschen. Mir fällt es immer schwer, eine Entscheidung zu treffen..

Schupfnudeln mit Kraut, Kürbissuppe, Lammwok, Skrei (Winterkabeljau)… Nudelauflauf, Salzfleisch mit Gerstenrisotto, Kassler, Blut- und Leberwurst, Linseneintopf, Grünkernknödel, Tafelspitz mit Senf-Meerettisch Wirsing auf Pastinakenpüree, Rotweinbraten

Diese Woche empfehle ich:

Montag: Bohneneintopf s. Beitrag 12.1.2021

Dienstag: Ossobucco between Orient und Ikzident Beitrag vo 1.12.20

Mittwoch: schnelle rote Beete Suppe s. Beitrag „Dunkelroter Charm meets Limone“ vom 29.10.2020

rote Beete Süppchen
Rote Beete , Limonen, Zitronenmelisse

Donnerstag: Erbelskuche (Deppekuche) Kartoffelkuchen s. Beitrag vom 12.12.2016

„resch, deftig , bereit sich dem Apfelmus hinzugeben“

Freitag : Estragon-Skrei an Fenchelorangengemüse auf Kartoffel-Möhren-Ingwer- Stampf siehe Beitrag vom 22.1.2011

Skrei satt

Die Gerichte sind alle auch für „Anfänger“ machbar. Zeit und Muße benötigt man. Dank der Pandemie sind da sicher die Zeitfenster vorhanden. Außerdem zusammen Kochen macht stark !

Eine schöne Woche – genießt den Winter – drinnen und draußen.

„Der Teufel hat den Schnaps…..“

so trällerte 1973 Udo-Jürgens. Dabei kommt es auf den Schnaps an! Schlechter Schnaps, wie er manchmal in den Ländern hergestellt wird, wo er zu hoch besteuert wird – oder verboten ist, ist ohne Zweifel oft tödlich.

Immer wieder werde ich von meinem Gö-Ga (Göttergatten) gerügt, wenn ich seinen heiligen Tropfen zum Kochen benutze.

Eine unscheinbare, etiketlose Flasche, mit einem Schraubverschluß dessen Herkunft ich dem Land Österreich zuordnen konnte, stand im Schrank.

Ein kleiner Aufkleber – ich entzifferte Obstler- ok, genau den brauch ich jetzt für ein winterliches Apfelmus.

Sicherheitshalber mal dran riechen – kann nichts schaden – dachte ich.

Wow – es roch nach Birnen, Zwetschgen, Äpfeln – was ist denn das? Nicht der so beißende Geruch von Schnaps. Das Obst konnte man riechen, einen klitzekleinen Schluck goß ich in ein Stamperl, eine fast ölige Konsistenz, es bildeten sich kleine Kirchenfenster , wie bei einem guten Rotwein.

Dann die Offenbarung, wohliger Wärme machte sich in meinem Mund breit, ein weicher, angenehmer Geschmack. Die Obstaromen sind voll präsent.

Uff- wo kommt der denn her? Das ist doch der Schnaps von Ben’s Opa, teilte man mir mit.

Jetzt viel es mir wie Schuppen von den Augen. Der weise betagte Mann kenne ich nur aus Erzählungen. Ben ist der beste Freund meines Sohnes.

Im Sommer hatten sie sich in Österreich beim Opa getroffen…… Der Opa, versteht etwas von Landwirtschaft, Schnapsbrennen und auch etwas von Menschen. Sein bewegtes Leben gibt ihm die Gnade den göttlichsten Schnaps oder sagt man Brand? zu destillieren, den ich je genießen durfte.

So etwas können nur Engel – von wegen der Teufel …..

Danke!

Ach und das einfachste Rezept der Welt:

Winterliches Apfelmus

Zutaten:

3-4 kg Äpfel (Sorten können gemischt sein)

1 Zitrone (bio)

Gewürze: Zimtstange, Kardamon, Piment, Sternanis, Nelke

2 Eßlöffel Glühweingewürz (getrocknet) (ersatzweise Abrieb von Orangen, Mandarinen…)

1 Stamperl besten Obstbrand oder auch etwas mehr.

Zubereitung:

Die Äpfel grob vierteln und mit den Gewürzen und der in Scheibe geschnittenen Zitronen in einen großen Topf geben.

Kurz aufkochen lassen , kein Wasser hinzufügen, keinen Zucker beigeben!!!

Mit dem Obstbrand ablöschen und auf mittlerer – kleiner Stufe die Äpfel weich kochen. Abkühlen lassen

Die gekochten Äpfel durch die “ flotte Lotte“ (Passiermühle) passieren und nochmal durchpürieren. Das Apfelmus zum Einfrieren vorbereiten oder als Nachspeise, Kuchen… genießen.

Die Konsistenz ist cremig, zerschmilzt auf der Zunge und der Geschmack von reifen, süßen, leichtsäuerlichen Äpfel wirkt gerade zu betörend. Die Gewürze lassen eine ganz leichte Note durchkommen, sehr dezent und harmonisierend.

Die Krönung wurde erreicht, indem ich gestern aus 2,5 kg festkochenden Kartoffeln – Hamsterware vom Bauern- Reiberdatschieteig zubereitete.

Leider war es mir nicht möglich dies im Foto festzuhalten. So schnell war der Reiberdatschi in den hungrigen Mündern verschwunden und vom Apfelmus blieb auch nichts mehr….

Eine Ladung habe eingefroren, aber es ist ja schnell wieder hergestellt, das besoffene Apfelmus.


„Menschen vor Flusslandschaft“

(nicht zu verwechseln mit Frauen vor Flußlandschaft von Heinrich Böll)

Wer in München lebt, liebt die Isar. Hier trifft sich die Jugend, hier tankt man frische Luft, hier radelt man, hier führt man Hunde aus , grillt, schwimmt, sammelt Steine, genießt die Sonne – den Sonnenuntergang, rudert, paddelt, genießt das irre Gaudi der Floßfahrt – leider dieses Jahr nicht- aus bekannten Gründen –

Der Fluß nimmt und gibt – die wildromantische Landschaft ist einzigartig und entschädigt den geplagten Großstadtmenschen.

Auch mich zieht es immer an die Isar, wie man in diversen Blogbeiträgen schon lesen konnte.

Heute, 7 grad, windstill, trocken, grauer Himmel, dachte ich kann ich es Samstagsnachmittag wagen, eine ausgiebige Flusswanderung mir zu gönnen. Na, ja …. Nachdem Söder die Maßnahmen verschärft – dachten wohl viele so.

  • er/ sie mit schmerzverzerrtem Gesicht , mühsam sich quälende Jogger/in
  • dabei sieht man schon an seinem/ihrem „Gestell“ , dass sie/er niemals eine Steppfenläuferin werden wird. Doch das Qutfit ist perfekt gestylt, die Kopfhörer in Übergröße – jetzt komm ich !
  • das junge Paar mit Kinderwagen, er schaut missmutig drein, sie redet ohne Punkt und Komma – Wortfetzen „Du mußt, du kannst“ bleiben bei mir hängen. Vielleicht gehöre ich doch schon zu einer anderen Generation. Selbst wenn ich nur den Müll runterbringe, bin ich dezent „geschminkt“ d.h. dezenter Lippenstift, Tagescreme, keine fettigen ungepflegten Haare.
  • seit dem lockdown habe ich das Gefühl, man bewegt sich nur noch im Schlafanzug/Jogginganzug ist ungepflegt – so auch die junge Frau. Die gängige Knödelfrisur, kann über die fettigen, strähnigen ungepflegten Haare nicht hinwegtäuschen. Das Gesicht ist bleich , grau , sie schlurft lustlos neben dem kinderwagenschiebenden Partner.
  • er denkt sicher “ so ein Mist, wie gerne wäre ich mit meinen Jungs unterwegs…“
  • dann die jungen Eltern – alles haben sie dabei – riesige Karren, Essen, Trinken, die übermotivierten Mütter suchen ihre Selbstbestätigung unter Gleichgesinnten. Die jungen Männer versuchen krampfhaft die heißgeliebte „Familie“ zu bestätigen und die Worthülsen sind: „Projekt, Sommer der keiner war, ja und Meike hat dann…
  • ja Anja sieht das auch so….., wenn Leo erst mal in der Kita…
  • ja, Corona hat man sicher für heute vergessen, die Gruppe besteht aus mind. 10 Kindern und mehr als 15 Erwachsenen.

Wehmütig laufe ich schneller, meine Schwimmstellen – verwaist – die Isar hat sich alles wieder genommen, keine Kiesbank mehr da.

Das Wasser ist schmutzig grau, fast beleidigt treibt der Fluß ein paar schäumende Wellen vor sich hin. Die Luft ist feucht und frisch. Träge wälzt sich die grau-grüne Masse in Richtung Stadt. Die Isar braucht jetzt gut ein halbes Jahr, um sich von dem Sommerstress zu erholen.

Heute laufe ich mit Stöcken, komme sehr schnell voran und schaffe es bis zur Großhesseloher Brücke. Dabei habe ich Stöcke immer gehasst, belächelt und als spinnert abgetan. So ändern sich die Ansichten…..

Auf dem Rückweg meldet sich mein knurrender Magen und ich kann nur noch ans Essen denken. Was koche ich heute Abend?? Was Scharfes und doch Frisches – es muss schnell gehen. Eigentlich könnte ich ein Fischcurry machen. Da könnte ich die Currymischung, welche ich mir in eine Mühle gefüllt habe ausprobieren, Langpfeffer, meine Habaneros – scharf wie die Hölle- Gemüse wäre auch da.

Fischcurry – feurig-

(für 3-4 Personen)

Zutaten:

  • 500 Gramm fester Fisch – heute fester, dicker Seelachs bester Qualität
  • 1 kleine Zuccini
  • 2 Spitzpaprika
  • 1 1/2 Stange Lauch
  • 2 Karotten
  • Ingwer ca 10 cm
  • 2 Knoblauchzehen
  • ein wirklich kleines Stück Habaneros (weniger ist mehr!) (verleiht allerdings dem Gericht eine besondere Note.
  • 1/2 Teelöffel rote Currypaste
  • Tomatenmark , 1/2 Teelöffel
  • 200 ml Fischfond (aus dem Vorrat)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Chillisalz
  • Currymischung (notfalls auch pulverisiert)
  • Limonen
  • frischen Koreander
  • neutrales Öl

Beilage: Basmatireis mit rotem Reis gemischt

Dank meiner Schnippelhilfe ging die Zubereitung super schnell

Schritt 1:

Den Fisch in mundgerechte Stücke schneiden und in etwas Öl, mit ganz fein gehacktem Ingwer, Habaneros, Knoblauch und einem Spritzer Limonensaft, Sojasoße marinieren und beiseite stellen.

Reis waschen und in den Reiskocher bzw. Topf geben (2 Teile Basmati- 1 Teil roter Reis) salzen und kochen lassen.

Schritt 2

Gemüse putzen und schneiden (Lauch quer, damit es schöne Streifen gibt, die Karotte dünn und schräg schneiden, Paprika entkernen und in Streifen schneiden, Zuccinis ebenso.

Schritt 3

Den Wok mit neutralem Öl anheizen, dann Currypaste und das restliche Gemisch aus Knoblauch, Ingwer, Habaneros anschwitzen.

Schritt 4

das Gemüse nach und nach – beginnend mit dem härtesten – unter ständiger Bewegung garen und nach oben schieben.

Schritt 5

Fischfond angießen – erst mal nur die Hälfte- reduzieren lassen. Das Tomatenmark hinzugeben

Schritt 6

alles vermischen und die Kokosmilch unterheben.

Schritt 7

die marinierten Fischstücke hinzufügen und gar ziehen lassen Das geht sehr schnell ggfs. kurz den Deckel auf den Wok geben.

Frischer Koreander hacken und das Curry damit bestreuen.

Servieren!

Die jetzt angenehme Schärfe gibt dem Gericht den Kick

Der Fisch perfekt gegart

Die Gewürzaromen haben sich zu miteinander vereint.

„Grüne Gerichte und summende Helfer….“

Milde wurde ich im Frühjahr von meiner Familie belächelt. Meine Streifzüge durch die diversen Gartencenter brachten jede Woche ein neues Pflänzchen mit. Auberginen, Zuccini, Tomaten, Rucola, Pflücksalat, rotes Mangold….

Die verschiedenen Habaneros bis zur Schärfe 10 , Paprika , div. Kräuter habe ich auf meine beiden Balkone verteilt, umrahmt von Bienenblumen, wie ich sie nenne.

Das wird nie was in unseren Breitengraden, so meine Gö-Gatte …..

Meine kleine „grüne Lunge“ wächst und gedeiht wunderbar. Stundenlang bin ich mit Gießen, Zupfen, Düngen , Schädlingsbekämpfung beschäftigt.

(Brennnesseljauche, Milchmischung müssen auch hergestellt und zielorientiert eingesetzt werden.

Auberginenblüte

Abends , wenn die Sonne untergegangen ist, entspanne ich bei einem Glas Weisswein. Ja, coronabedingt sind die Menschen mehr daheim und man hört so manches, was mir früher doch tatsächlich entgangen ist.

In der letzten Zeit konnte man im Netz, in der Presse, sowie in wissenschaftlichen Abhandlungen interessante Diskussionen verfolgen, welche Auswirkungen das viel gepriesene home office hat.

Zusammenfassend wurde festgestellt, dass der Mensch an sich nicht dafür geeignet ist, nur über digitale Kontakte zu kommunizeren.

Dies deckt sich auch mit meinen Beobachtungen.

Ungefährt 400-500 m von meinem Balkon entfernt, baut sich mehrmals täglich Mister „Wichtig“ (so nenne ich ihn) auf.

Große, schalldichte Kopfhörer zieren seine Halbglatze, bekleidet, täglich mit einem , ich würde sagen (Shorty) =Schlafanzug für Männer im Sommer.

So tänzelt er auf seinem Balkon , lautstark gestikulierend, die Körpersprache ist in vollem Einsatz.

  • “ genau… ich würde vorschlagen …..
  • nein, dies muss geprüft…
  • ja, das war doch mein Vorschlag
  • Herr Dr.. muss sich der Sache annehmen
  • Grüß Gott, schön , dass ich Sie erreihe
  • das Budget beträgt 1.2 Mille… usw.“

Man merkt deutlich, dass ihm die Bühne, der Flipshart, der große Konferenztisch mit geduldigen, bzw. kopfnickenden Personen gänzlich fehlt. Andererseits ist es für ihn die große Chance, niemanden zu Wort kommen zu lassen und sich im digitalen „Gesülze“ zu bestätigen. Die Gesprächsteilnehmer /innen haben sicher längst auf lautlos gestellt und feilen sich die Nägel….

Da ist eine neue Marktlücke geboren für die großen Coaches der Branche.

Der digitale Workshop – Kurs mit einem Tagessatz von 1800-2500,– EURO ist zwingend, wenn man künftig bestehen will

Mein Rezept will ich Euch nicht vorenthalten.

Die ersten Zuccinis gilt es zu ernten, der Koreander ist so üppig gewachsen und läßt dem Zitronenthymian keine Luft mehr.

  • Koreanderdip – green

Zutaten:

2 großzüge Hände voll Koreander schneiden

1 walnußgroßes Stück Ingwer

2 große Radieschen

1 saftige Stöpselgurke

1 Spritzer Zitrone, Abrieb ebenfalls

kräftiger Schuss bestes Olivenöl

und los

alles in den Pürierbecher geben und durchpürieren.

Es entsteht eine giftgrüne Creme, welche wir mit einwenig Chillisalz aus der Mühle anreichern

Final 1 1/2 Teelöffel griechischen Joghurt (mind. 10 %)

und der Dip kann serviert werden.

Sorry, meine Zuccinipflanzerl waren so schnell aufgegessen. Es war kein Foto mehr möglich. Wie so oft bei meinen siebenköpfigen Raupen.

ZUCCINIMASSE

Rezept:

Zutaten

3-4 nicht so große Zuccini

2 Eier

3 Eßlöffel Vollkornweizenmehl)

1 handvoll Haferflocken

kräftig mit Chilisalz, Pfeffer, Muskatnuss würzen.

So gehts:

Zuccini raspeln nicht zu fein –

Eier, Mehl , Gewürze, Haferflocken hinzufügen und alles zu einem Teig vermengen.

Ca. 1/2 Stunde stehen lassen.

Dann in einer beschichteten Pfanne schöpflöffelweise ausbacken.

Mit einer kleinen Salatgarnitur ( Rucola, Tomate) anrichten und weg sind sie , meine Zuccinipflanzerl

Schönes Wocheende

„Grillbeilagen für Anfänger und Fortgeschrittene“

Werbung da Namensnennung

Dieser Sommer will zumindest in Bayern nicht so richtig beginnen. Tagelanger „Schnürlregen“ begleitet uns mit Temperaturen um die 12-14 grad.

In den hiesigen Breiten kann es aber immer spontan zu einem Sonnentag kommen. Dann heißt es raus – ob in die Natur – Terasse – Balkon. Draußen essen, einen herrlichen, frischen Weisswein oder einen gutgekühlten Roséwein… genießen und den Grill anheizen.

Die Lammkoteletts sollten immer mariniert im Kühlschrank lauern, den man weiss nie wann es soweit ist.

Meine schnellen Beilagen:

Joghurt- Dips (bis das Fleisch, der Fisch gar ist )

gegrilltes Weissbrot mit Knoblauch abgerieben und leicht mit dem besten Olivenöl bepinselt – lecker –

So geht es ganz, ganz schnell:

Zutaten:

6 Eßlöffel griechicher Joghurt ( zwischen 8 und 10%)

Variante Kräuter- Dip:

2 gehäufte Eßlöffel Joghurt

Kräuter: Zitronenthyminan, Minze, Koreander , Basilikum…

(was in dem Kräutergärtchen gerade gedeiht)

einen Tropfen gutes Olivenzitronenöl –

fertig!

Variante 2

2 gehäufte Eßlöffel Joghurt

1 – 2 Spritzer FRUITS DE LA PASSION – Préparation au vinaigre et à la pulpe de fruit de la passion

2 Messerspitzen La Chinata Pimentón de la Vera Picante – geräuchertes Paprikapulver

1 Spritzer chili – öl

Verühren mit Frühlingszwiebel- Röllchen garnieren

Fertig

Variante 3

ganz easy

2 gehäufte Eßlöffel Joghurt, eine handvoll süße kleine Tomaten,

gehacktes Basilikum

bestes Olivenöl – weniger ist mehr

Meersalz aus der Mühle

Es lohnt sich in gutsortierten Feinkostabteilungen zu stöbern , ein paar wirklich gute Zutaten lohnen sich immer .

Die weitere Anti pasti ist schnell gemacht.

Zutaten:

2-3 Spitzpaprika

2-3 Knoblauchzehen

1 Zucchini

grobes Meersalz

frischer Rosmarin, Thymian, Salbei

So geht es:

Backblech mit Backpapier belegen

Paprika entkernen und in Streifen schneiden

Zuccini ebenfalls mundgerecht in Scheiben oder Streifen schneiden

Knoblauch in ganz feine Scheibchen schneiden

Alles auf das Backpapier verteilen, mit groben Meersalz, den frischen , gehackten Kräutern bestreuen, einen kräftigen Schuß Olivenöl über alles verteilen.

Backofen auf 220 Ober/Unterhitze vorheizen

und ca 25 Min. bissfest garen.

Fertig!

Anschließend mit einem guten Balsamico beträufeln, ggfs. einwenig guten Parmesan leicht darüber reiben.

Weniger ist mehr!

„Saiblingstatar“

Den Einkaufsstress an hl. Abend habe ich auch hier schon oft beschrieben

Dieses Jahr hat es treffend s. blog Küchenereignisse.com beschrieben. Besser kann man es eigentlich nicht darstellen. (nochmals vielen Dank!)

Genau so! habe ich es unzählige Mal erlebt, mich geärgert, um 4.OO Uhr aufgestanden….

Das will ich nicht mehr! Es ist mir unerklärlich, dass an Weihnachten plötzlich alle meinen besonders gut zu kochen, einzukaufen…

Es ist gerade zu zum Statussymbol geworden! Das schönste Weihnachtsgeschenk ist doch eigentlich die Zeit die wir uns gönnen, nehmen, geben….

Ca. 20 Min stadtauswärts in der Pupplingerau kann man eigentlich immer entspannt die Natur genießen, radeln , spazieren gehen und Durchatmen.

So tun wir es auch am hl. Abend.

ganz s beiläufig – ohne Anstehen – vorbestellen- vordrängeln – kämpfen – erstehe ich fangfrische Saiblinge (sie befinden sich i. der Leichenstarre, wie ich unschwer zu hause feststellen konnte), frisches Forellenlachsfilet, lauwarme geräucherte Forellen , Saiblinge und zwei Fischsemmel für die Wegzehrung.

Die Sonne kommt raus und es ist fast menschenleer – die Hektik der letzten Tage ist besiegt.

R E Z E P T

(für 4 Personen)

Zutaten:

2-3 Saiblingfilets

3 Limonen

1/2 Fenchelknolle

2 kleine, säuerliche Äpfel ( z. b. Elstar)

2 Stöpselgurken

1 Schalotte , frischer Dill

Gewürze:

Salz aus der Mühle

Pfeffer (kuben) aus der Mühle

1 Schuss allerbestes Olivenöl (weniger ist mehr)

80 gramm Feldsalat

Radicchio ( 8 Blätter)

Orangenabrieb, ein wenig brauner Zucker

Vinaigrette:

Olivenöl, Kernöln, 2 Teelöffel besten Senf

1 Teelöffel Honig, Himbeeressig, 2-3 Tropfen alten , dunkle Balsamico, 1 Orange – frisch ausgepresst – Salz, Zitronenpfeffer

(mit dem Schneebesen aufschlagen, so dass sich alle Bestandteile zu einer homogenen Masse verbinden) und beiseite stellen.

Das Filetieren verlangt einwenig Übung! Das wichtigste ist allerdings ein scharfes Messer und ein biegsames zweites Messer, sowie eine Haushaltspinzette.

Fisch in kleine Würfel schneiden, alle anderen Zutaten ebenfalls und getrennt in den Kühlschrank geben

Ca. 1 Stunde vor dem Servieren, Limonen auspressen , über den rohen Fisch verteilen, nun alles miteinander vermischen und zu letzt ein paar Spritzer aller bestes Olivenöl hinzugeben.

Dann mit dem Salat anrichten und erst dann vorsichtig die Vinaigrette hinzugeben und mit einem guten Weisswein – oder …. Frohe Weihnachten!

So kann man auch den „Herrn des Hauses“ ggfs. miteinbeziehen!

F i s c h s u p p e

Z u t a t e n:

Restfisch einschl. Köpfe , Kräten

Rosmarin, Thymian, Salbei (zusammenbinden) ,Lorbeer

1 Orangenschale, Knoblauch, eine Zwiebel – angeröstet mit Schale- 1 kleines Stück frischen Ingwer, Safranfäden

Senfkörner, Kubenpfeffer, Piment , Szechuanpfeffer, Meersalz,

Das war es schon. Wir geben alles in einen Topf , bedecken die Fischreste gut mit Wasser und lassen die Suppe einfach vor sich hin köcheln .

Mit einem Knoblauchbaguette ein kleiner Snack am frühen Nachmittag und einem guten Glas Weisswein – kann der hl. Abend entspannt beginnen.

„Atemlos – ärmellos…“

Ja, der November ist da! Er gibt uns einen Vorgeschmack auf düstere Tage, Dunkenlheit und weckt gleichzeitig Aktivitäten , welche man erst wieder lieben und leben lernen muss.

Aber letztes Wochenend da war es nochmal S o m m e r

Radeln, in der Sonne Frühstücken und einfach Draußen sein.

Für den Großstadtmenschen in München ist es immer mehr zu einer Herausforderung geworden, sich antizyklisch zu verhalten, um so die wunderschöne Bergwelt und Alpenvorlandgebiete aufzusuchen.

Längst stehen gefühlt ALLE früh auf und der Stau beginnt schon auf den Ausfahrtsstraßen.

Mein persönliches Rezpet: Gar nicht dran stören. Einfach aufstehen, frühstücken oder nicht . Selbstverständlich stehen die festen Schuhe, mein obligatorisches Ingwerwasser bereit- wenn wir dann losfahren.

Nur so wird der Ausflug entspannt. Siehe da, ohne weitere Schwierigkeiten verlassen wir gegen 11.OO Uhr die Stadt und da , wo keine Hütte lockt, wo keine vermeintlichen Highlights im Internet versprochen werden da ist es entspannend, ruhig, klare Luft und kein Sessellift bringt mich hoch.

Ärmellos , schnellen Schrittes zog uns der Berg an. Über Stock und Stein, durch den Mischwald, die Sonne meinte es soo gut.

Der kleine Wasserfall unter mir plätschert vor sich hin.

„kleiner Wasserfall..“

Nur nach oben schauen , nicht zurück und seitlich nach unten – der Weg ist das Ziel…

Ärmellos- atemlos kommen wir voran, über die Skipiste – die in wenigen Wochen, wenn Gott will – ihren Betrieb aufnimmt.

Dann rasten auf der hohen Lichtung, den Kopf in die Sonne halten, die Seele baumeln lassen. Nur wenige Wanderer und junge, durchtrainierte Radfahrer grüßen freundlich

Der Weg wird wieder gemütlicher – und leichtfüßig , hüpfend – ärmellos – atemlos – genießen wir den Tag.

Die Zeit verrinnt

Abstiegsaussicht

nach 3 Stunden sind wir wieder unten. Gutgelaunt, die müden Glieder bewegt, die Gleichgewichtssinne sensibilisiert und hungrig. Das ist das negative Thema. Alle brauchbaren Lokalitäten sind überfüllt – kein Parkplatz – vollbesetzt. Auch gut !

Dann fahren wir in die Stadt – wieder antizyklisch – der große Rückstrom hat gegen 16.OO Uhr noch nicht eingesetzt.

Meine Balkonpaprika lachen mich an und so entsteht ein wunderbares schnelles Abendessen:

Zutaten:

1-2 rote kleine frisch gepflückte Paprikaschoten

1 kleiner , frischer Spitzkohl

1 Schalotte

1 nussgroßes Stück Ingwer

Kümmel

Zitronenabrieb

12o ml Ingwerwasser

Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 kleine Chilischote v Balkon

Zubereitung:

Spitzkohl in feine Streifen schneiden

Paprika ebenfalls in dünne , feine Streifen schneiden

Wokpfanne aufsetzen

mit neutralem Öl befüllen

Gemüse reingeben und kräftig mit Salz würzen

ständiges Bewegen führt schnell zum Erfolg

mit einem kräftigen Schuß „Ingwerwasser“ ablöschen,

leichte Kümmelnote setzen und auf kleiner Flamme , nicht zu weich garen.

Pfannenspitzkohl

Dazu gab es schnelle geteilte Hühnerbrüste . Paniert mit selbstgeriebenen Semmelbrösel – angerichtet mit Sauerrahm u Preiselbeeren …

Ein Foto kam nicht mehr zustande ! Der Hunger war zu groß.