„…Sonntagsruhe- Zeit -umstellung..“

In meinem Inneren findet gerade ein Kampf statt.

Es ist Sonntagsmorgen 7.OO -eigentlich 6.OO Uhr – Die Sonne lukt hinter den noch kahlen Bäumen hervor.

Die Isar ruft, komm hier ist es jetzt sooo schön, wenige Menschen, klare Luft. Die Vögel rufen fast schon unverschämt laut, schrill für diese Tageszeit.

Schnell – ungeduscht – in die Sporthose …, Stöcke und eine Stunde laufen, laufen, laufen

Doch da lauern sie die verifizierten Sonntagssemmel für meine Hasenbrote. Die ganze Nacht hatte der Teig im Kühlschrank geruht und jetzt wirft er dicke Blasen.

Unverschämt gebärdet sich der zähe Batz. Er schreit nach Erlösung. Kalt, zäh quäle ich ihn aus der Schüssel und steche mit der Teigkarte möglichst gleichgroße Rechtecke ab.

Falte mit geschlossenen Augen, die Müdigkeit übermannt mich, kleine Kuverts, die ich dann zu kleinen Ballen versuche zu schleifen. Im Halbschlaf lass ich die Bällchen auf das bemehlte Küchentuch gleiten.

So jetzt, laßt mich in Ruhe. Es dauert jetzt eh bis der Ofen samt Backstein aufgeheizt ist.

Was tue ich, Comuputer hochfahren und bloggen, denn die Hasenbrote sollen doch nächste Woche Euer Leibgericht werden und ich muss noch Bärlauchpesto, Petersilienöl , rote Beeteaufstrich, Alpenroggenbrot….vorbereiten.

Das Frühstück fällt heute aus, Gö-Ga schläft den Schlaf der Gerechten (oder Gerächten) ?

Jetzt muss ich es doch rausrücken – mein verifiziertes Rezept, welches ich seit mehreren Monaten immer wieder sonntags backe. Gestern habe ich schon mal die Freunde aktiviert und so waren sie nachmittags fit für den Einsatz.

Schaut Euch mal die freche „Sophie“ an, sie platzte vor Tatendrang.

Sonntagskörnersemmel deluxe

Zutaten:

Vorteig 1:

  • 65 gramm Weizenmehl Type 550 oder Dinkelmehl Type 630
  • 65 gramm lauwarmes Wassr
  • 1 gramm Hefe/ bzw Trockenhefe (:3=Menge)

Vorteig 2:

  • 10 gramm Anstellgut Vollkorn (Franceska)
  • 10 gramm Anstellgut hell 550er Mehl (Sophie)
  • 70 gramm Vollkorn bio Weizenmehl
  • 70 gramm Wasser

Quellstück 3:

  • 25 gramm Sonnenblumenkerne
  • 25 gramm Leinsamenkerne (am besten geschrotet)
  • 25 gramm Sesam
  • 25 gramm Kürbiskerne / alternativen sind möglich oft nehme ich auch Chiasamen hinzu
  • 220 gramm kochendes Wasser

Hauptteig:

  • 240 gramm Wasser
  • 120 gramm Weizenvollkorn bio Mehl
  • 100 gramm Ruchmehl oder Dinkelmehl
  • 300 gramm Weizenmehl Type 550
  • 18 gramm Meersalz
  • 25 gramm Olivenöl
  • 1 Teelöffel Honig oder Backmalz

so einfach geht die Herstellung der kleinen Vorteige

Vorteig: 1

  • Weizenmehl mit dem lauwarmen Wasser und dem Gramm Hefe vermischen, abdecken beiseite stellen

Vorteig: 2

  • hier zunächst das Wasser in eine kleine Schüssel abwiegen
  • das Anstellgut hinzufügen und gut verrühren
  • dann das Vollkornmehl kurz mit den Händen verkneten (am besten geht es mit Handschuhen)

Saatenquellstück : 3

  • die Saaten gut vermischen und mit kochendem Wasser übergießen, abdecken und ca.4-5 Stunden oder auch übernacht stehen lassen.

Hauptteig:

  • das Wasser in die Rührschüssel geben, die Vorteige, nebst Quellstück hinzufügen
  • die Zutaten des Hauptteiges abwiegen und in die Rührschüssel geben
  • auf kleiner Stufe den Teig vermischen – anschließend 12 Minuten auf der nächst höheren Stufe (Kennwood Stufe 2) kneten lassen. Praktisch bis der Teig sich vom Boden löst.

Finalefertigstellung:

  • Teigwanne mit wenig Öl auspinseln und bereit stellen
  • Teig in die geölte Wanne geben und nach einer 1/2 Stunden mit feuchten Fingern dehnen und nochmal ca. 1 Stunde an einem warmen, zugfreien Ort sich selbst überlassen.
  • der Teig hat an Volumen zugenommen und kann jetzt über Nacht in den Kühlschrank

Am Morgen:

  • Teig aus der Schüssel nehmen und auf der leicht bemehlten Arbeitsplatte (Roggenmehl) zu einem Rechteck ca. 30 x40 drücken.
  • mit der Teigkarte das Rechteck in ca. 12 Teigstücke zerteilen
  • wieder kleine Kuverts falten, zu Bällchen schleifen und auf ein bemehltes Küchentuch legen
  • abdecken – je nach Temperatur – ca. 1 Stunde sich selbst überlassen
  • Ofen inzwischen auf 250 grad Ober/Unterhitze mit Backstein vorheizen
  • 250 ml Wasser in den Ofen gießen und die Rohlinge mit Wasser besprühen
  • 10 Minuten auf 250 grad backen
  • Backofentüre öffnen und den Dampf ablassen
  • weitere 18-20 min. fallend abbacken 220 grad/200 grad
  • Klopfprobe (die Semmel müssen, wie beim Brot hohl klingen)
  • dann nichts wie raus auf den Frühstückstisch

Während ich hier schreibe, haben sich die Freunde selbständig gebacken, sehen hervorragend aus.

Das wirklich Gute an diesem Rezept ist, dass diese Semmel auch die nächsten Tage noch genießbar sind und aufgeschnitten, vielleicht auch leicht in der Grillpfanne geröstet, wunderbare Hasenbrote ergeben

Es ist jetzt kurz vor 9.OO Uhr – ein kurzer Isarlauf geht noch.

Gönnt Euch die Muße des Sauerteig-Semmel-Backens. Sie befreit, entschleunigt und der Morgen gehört Euch ganz alleine. Der Duft von frischgebackenen Semmel zieht durch die Räume, leise Musik läßt Euch Flügel wachsen für einen total entspannten Sonntag.

Man sieht/hört/liest sich

M. Kuhl

„Hasenbrot“

Irgendwann habe ich schon mal meine Geschichte vom Hasenbrot erzählt.

https://meggieskochstudio.wordpress.com/tag/hartes-brot-ist-nicht-hart/

bzw. von meinen Brotzeiten.. .

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/10768000

Gerade in Zeiten der nicht endenden Pandemie sind kleine Aufmerksamkeiten, ein humorvolles Zeichen wohltuend und erheitert.

Gem. dem Motto “ Humor ist, wenn man trotzdem lacht..

Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Otto Julius Bierbaum

(1865 – 1910), auch Martin Möbius, deutscher Lyriker, Romanautor und Herausgeber der Zeitschrift »Pen«

Quelle: Bierbaum, Yankeedoodle-Fahrt und andere Reisegeschichten, 1909. Vorangestellte Devise

Homeschooling, homeoffice, home, home . Es wird eng in den vier Wänden, egal wie groß sie sind. Die Hauptlast tragen natürlich – meist – Ausnahmen bestätigen die Regel

  • die

Frauen – die Mütter – die Ehefrauen – Lebensgefährtinnen -Großmütter…

die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind für mich nicht ausreichend geregelt, wie so vieles in der Pandemie. Die Not macht erfinderisch und läßt Maßnahmen, Begebenheiten, Möglichkeiten zu, von denen wir vor Jahren geträumt haben. Homeoffice war in den Großkonzernen, denen ich dienen durfte, ein Unwort – ein zu vermeidender Begriff.

Die Transzendenz des Seins spiegelt sich in den guten Ratschlägen, empfohlenen Ernährungsweisen wider, wie man alles händelt, selbstverständlich top gestylt, super Figur, immer lieb und ein Lächeln auf den Lippen!

  • während die Herren der Schöpfung sich „gehen“ lassen.
  • Jogginganzug, Dreitagebart, leicht müffelnd, drängelnd Hausmann an der Kasse
  • er ist auch dann noch Mister „Wichtig“
  • erteilt Anweisungen an die Warteschlange, rügt Verhalten…

Natürlich habe ich ihm angedeutet, dass es hier riecht – kommt nicht an

„Ich denke, der Geruch kommt von ihnen…

Peng, das saß , leicht errötend, den Kopf leicht gesenkt, wirft er hektisch seine Einkäufe aufs Band.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Zurück zu meinem Hasenbrot.

Meine Definition:

  • unter Hasenbrot verstehe ich ein liebevoll zu bereitetes Mitnehmbrot, belegt mit Wurst, Käse, Gemüse, Salat,
  • Aufstrich, Schokolade ect, welches nicht aufgegessen wurde – also wieder eingepackt wurde.
  • um es an den Mann/Kind/Frau zu bringen erfindet man eine spannende Geschichte

„… Meine Heimfahrt war heute sehr, sehr lang. Der endlose Stau trieb mich fast in den Wahnsinn. Im Waldstück kurz nach Sauerlach mußte ich die Straße verlassen. Ein schrecklicher Verkehrsunfall – leichenblaß kamen mir die Sanitäter entgegen – ich wollte es nicht sehen, hören, wissen und parkte im sich anbietenden Feldweg.

Mir war speiübel – krampfhaft versuchte ich Durchzuatmen – Der Waldboden, mit hellgrünem Moos sanft bedeckt, lies meine Schritte schneller werden und plötzlich stand er vor mir. Leibhaftig, keine optische Täuschung, riesengroß, die langen Ohren aufgestellt. Das gräulich-braune Winterfell tarnt ihn perfekt.

Es drückt sich tief auf den Sassengrund und wird so nahezu unsichtbar.

Mist, meine Oma hat immer gesagt: „Du mußt im Salz auf die Blume streuen, dann kannst Du ihn fangen..“

Im Auto wäre welches, so ein Pech. Zwischen den Pfoten trägt er ein kleines in Pergament eingeschlagenes Paket, den kleinen roten Gummiring erkenne ich. Er hat Brote dabei.

Bäuchlings robbe ich mich ran, er erstarrt, schaut mich an. Ich kann ein leises „Murren“ wahrnehmen.

Mit atemberaubender Geschwindigkeit schlägt er Haken, ändert die Richtung und ist verschwunden.

Das kleine Paket habe ich ihm abjagen können. Da sind sie meine Hasenbrote, lecker, frisch. Sie haben den Geruch des Mooses angenommen.

Schade, denn meine Hasenbrote rochen immer nach Zement, manchmal leicht nach Eisen.

Diese Brote gibt es heute Abend, frisch gefangen im Wald vom Osterhasen.

In der nächsten Zeit, werde ich Euch ein paar Hasenbrotideen vorstellen.

In der Karwoche bleibt die Küche dann auch mal kalt, denn die leckeren Hasenbrote sind gesund, sättigend und bei einwenig Vorbereitung schnell zubereitet.

Dann schlagen wir dem Kochzwang einen Haken!

gem. dem Motto :Homur ist, wenn man trotzdem lacht…

„Beugerl, Beugel,Bagel“

(Werbung da Namensnennung)

Schon vor geraumer Zeit hatte ich leichsinnigerweise auf meinem Instagram account meine „Beugerl“ vorgestellt.

In Anlehnung an das von Bloggerin Gaumenschmaus eingestellte Rezept

https://www.gaumen-schmaus.at/ war meine Beugerlinterpretation ein voller Erfolg. Seit 2 Monaten stelle ich den „kalten Hefeteig“ einmal in der Woche her und bei Bedarf entstehen hieraus verschiedene Gebäcke.

Den Teig in eine eckige Springform gedrückt, gefüllt mit Apfelmus oder div. Nussmischungen , versehen mit div. Streuseln sind sie zum Dauergebäck geworden.

Die Streusel mal nussig, mal salzig-karamellig, buttrig. Ein voller Erfolg.

Gerade wird wieder von vielen Blogger/innen syncron gebacken und man spricht von einem „neuen Trend“, den das sogenannnte Wollknäuelbrot auslöst.

Der einfache Hefeteig wird praktisch in Beugel-Art gewickelt und in eine Springform gesetzt. Superidee!

Die Füllungen kann man hier, auch wenn meist Marmelade (Aprikose) verwendet wird, nach Lust und Laune variieren.

Meine kleine Recherche deckt wahrlich eine interessante Historie auf und ermuntert zum Mitbacken, Nachbacken und genießen.

Eine andere Legende besagt, dass der Beugel im Jahre 1683 in Wien von einem jüdischen Bäcker erfunden wurde, der dem polnischen König Jan Sobieski für den Sieg über die Türken bei der Zweiten Wiener Türkenbelagerung danken wollte. Da der König ein begeisterter Reiter war, kreierte der Bäcker ihm zu Ehren ein Brot in hufeisenähnlicher Form. Zu dieser Zeit war „Beugal“ das österreichische Wort für Hufeisen. Eine andere Version besagt, dass damit der (Steig-) Bügel gemeint war.

Oft wird der Bialy, der in der nordpolnischen Stadt Bialystok erfunden wurde, als Vorfahre des heutigen Beugel angesehen. Das Gebäck besteht aus dem gleichen Teig, wird aber vor dem Backen nicht gekocht. Ursprünglich fehlte dem Bialy das Loch in der Mitte, welches nachträglich in Folge einer neuen Hygieneverordnung entstanden sein soll. Die Verordnung verbot den Verkauf des Gebäcks auf Tabletts und damit Bialys auf Schnüren und Stocken angeboten werden konnten, wurde das Loch notwenig.

In 1880ern brachten europäische jüdische Auswanderer das Gebäck in die USA, wo aus „Beugal“ der „Bagel“ wurde, und es sich zu einem der beliebtesten Frühstücksgebäcke entwickelte

https://www.bmlrt.gv.at/land/lebensmittel/trad-lebensmittel/speisen/beugel_pikant_suess.html

hier findet ihr auch ein ursprüngliches Rezept, welches mehr oder weniger zufällig meinem sehr ähnelt.

Meggie’s Mohnkipferl

Zutaten für den kalten Hefeteig:

(die weiteren Zutaten, außer Mehl und Zucker, werden alle kalt aus dem Kühlschrank entnommen)

500 gramm Weizen oder Dinkelmehl (Type 550 bz.w Type 630)

30 gramm Hefe oder die entsprechende Menge Trockenhefe= 10 gramm

50 gramm feinen Backzucker

10 gramm Vanillerohrzucker

200 gramm Butter

150 ml kalte Milch

1 Ei

1/2 Teelöffel Salz

Abrieb einer Zitrone oder auch Orange

Mark einer halben Vanilleschote

Zutaten und Zubereitung für die Mohnfüllung:

s. Beitrag vom 6.2.2020

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730470

  • Zubereitung Hefeteig
  • Mehl, Hefe, Zucker, Butter in kleine Stücke schneiden, Ei, Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und
  • zunächst auf kleiner Stufe mischen
  • dann ca. 8 Minuten kneten
  • der Teig sollte sich von der Schüssel lösen und schön geschmeidig sein
  • dann in Folie einpacken und in den Kühlschrank legen.

Jetzt haben wir alle Zeit der Welt die Mohnfüllung oder jegliche andere Füllung herzustellen. Auch die Füllung kann man im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf verwenden.

Zubereitung der Kipferl

  • der Teig soll kühl verarbeitet werden
  • den Teig zu Kugeln ca. 40 gramm verarbeiten
  • diese Kugeln auswalken, ca. 2-3 cm am oberen Rand etwas dicker lassen
  • zügig den Teiglappen in Fransen schneiden , dreiviertel des Teiglappens werden dann zu Streifen
  • 1 Eßlöffel der Füllung draufgeben und einrollen
  • Puderzucker, Eigelb, eine Prise Salz und Sahne verquirlen
  • das Gebäck hiermit zügig bestreichen
  • Ofen vorheizen auf 180 grad und dann ca. 20Min goldgelb abbacken

Diesen Teig verwende ich auch ohne die Zuckermenge, mit etwas mehr Meersalz ca. 7-9 gramm als herzhafte Variante und fülle die Beugerl mit Speck, Käse, Sauerrahm, Zwiebel – lauwarm zum Wein- die Offenbarung!

Also dem „kalten Hefeteig“ sind keine Grenzen gesetzt.

Vielleicht lassen sich die Beugerl auch in eine Springform setzen – und sind eine Interpretation des „Syncronbackens“.Nur Mut!

Mit meinem Waldfoto verabschiede ich mich für heute. Den blauen Himmel habe ich heute sooo genossen.

„quick sweet f. homeoffice“

Es ist wieder kalt, naß und grau. Gegen Nachmittag befällt mich ein Gefühl in der Magengegend, es schreit nach Süße, Frucht nach etwas Wärme – andererseits muß es leicht und frisch sein.

Bei aller Backleidenschaft – verzeiht mir – ich habe es wieder getan.

Meine Quarktaschen sind so schnell gemacht, gebacken und auch verzehrt…

Mango-Quarktaschen

Zutaten:

1 Blätterteig aus dem Kühlregal des Supermarktes ihres Vertrauens

250 gramm Quark 20 %

1 Schuß frischgepressten Orangensaft

1/2 Mango frisch oder aus der Tiefkühlung

40 gramm Rohrzucker

1 Puddingpulverpackung

1 Eigelb, 1 Schuß Sahne, Prise Salz und einen Eßlöffel Puderzucker (zum Bestreichen)

oder Aprikosenmarmelade verflüssigen und hiermit bestreichen

Zubereitung:

  • den Blätterteig in Quadrate mit einem Messer oder Teigschaber aufteilen
  • Kreise ausstechen (mit Schnapsglas, Deckel oder ähnlichem)
  • die restlichen Zutaten zu einer Masse verrühren
  • Backofen auf 190 grad vorheizen
  • je ein Eßlöffel der Quarkmasse auf das Quadrat verteilen, dann kleine Kuverts falten und mit dem runden Teigstück verschließen
  • mit der verflüssigten Marmelade oder dem Ei/Zuckergemisch bestreichen
  • 2o-25 Min. goldgelb backen

Fruchtig, süß, leicht zerschmilzt die kleine süße Verführung auf der Zunge.

So läßt sich das Homeoffice versüßen!

Viel Spaß beim Genießen.

Quarktaschen easy going

„Lichtblick durch’s Pandemiegitter“

(Werbung – da Namensnennung)

Verschwommen gleitet mein Blick in den Wald. Die kleine Wallfahrtskirche am Hügel hinter der Drax-Mühle hatte ich heute mehr zufällig entdeckt, nachdem ich meinen Mehlvorrat aufgefrischt hatte.

Wie immer habe ich auch ein paar Besonderheiten mitgenommen, wie Einkornmehl. Dieses Mehl wird meist als ganzes Korn, bzw. Vollkornmehl angeboten, wenn es überhaupt erhältlich ist.

Es verfügt von allen Gereidearten über den höchsten Gehalt an Carotinoiden, viel Vitamin E und Aminosäuren, die für den Nervenstoffwechsel besonders wichtig sind. Der Geschmack ist fein, einwenig süßlich, aber auch nussig – läßt Vanillenoten ahnen.

Die gelbe Farbe wunderbar. Meine Vision : Spätzleteig aus einer Mischung von Einkornmehl und Dunst (Griessler).

Laßt Euch überraschen, die Ergebnisse meiner Erfolge oder Mißerfolge werde ich Euch mitteilen.

An diesem naßkalten Freitag, mit immer wieder wechselnden Schnee-regen-Schauern – habe ich eine kleine Wanderung gemacht und mir die Kraft für die Woche geholt, neue Kochideen schwirren mir durch den Kopf.

Das Wetter war schon einwenig „aprilig“, wenn ihr wißt , was ich damit meine. Schönes Restwochenende mit meinen kleinen Eindrücken… und meinem Alpenroggenbrot auf reiner Sauerteigbasis will ich Euch auch nicht verhehlen. Ich mag es so dunkel, die resche Kruste und der herzhafte Geschmack mit Butter und ein paar Radieserl vom Markt in meinem Stadtviertel – unglaublich gut –

Alpenroggen-Sauerteigbrot lechzt nach dem Ofen
Alpenroggen-Sauerteigbrot mit Roggenschrot, Brotgewürz und viel Liebe gebacken

„quick Lunch, homeofficefood…“

Für alle die meine „komplizierten Zutaten, Rezepte…“ nicht so mögen, habe ich heute ein schnelles Rezept.

Auch wenn Fasten angesagt ist, gibt es immer Ausnahmen: Schwerarbeiter, Schwangere, Leistungssportler, Kranke…

Sie gehören zu keiner dieser Gruppen? auch gut.

Speckflammkuchen

Zutaten:

  • einen Flammkuchenteig aus dem Supermarkt (hättet ihr nie von mir gedacht…, dass ich so was benutze)
  • 150 gramm saure Sahne oder Schmand
  • 1 schöne rote Zwiebel
  • ca. 100 gramm geräuchertes Wammerl (Bauchspeck geräuchert)
  • 1 handvoll Champignon
  • 1 Bund Frühlingszwiebel oder Petersilie
  • Gewürze Pfeffer aus der Mühle , Meersalz , Prise Muskatnuss, Tropfen Balsamico, sowie eine Spur Honig

so gehts:

  • den Flammkuchenteig mit der sauren Sahne/Schmand bestreichen
  • Speck, Zwiebel und Pilze daraufverteilen
  • Ofen auf 250 grad vorheizen
  • fallend bis auf 200/180 grad backen, bis die Ränder des Flammkuchenteig leicht gebräunt sind.
  • final mit einer Spur Balsamicocreme oder Balsamico – alt – beträufeln, eine kleine Spur Honig
  • und jetzt genießen oder mitnehmen auf die Parkbank

Schönen Tag!

„Frisch und Fruchtig meets Limoncello pur…“ weekly cake

Die Tage werden spürbar länger, die kalten Sonnentage bringen Energie und herrliche Landschaften. Der Himmel hat sein schönstes, strahlendes Stahlblau hervorgeholt und alles strahlt dem Frühling entgegen.

Mein kleiner Ausflug ins Voralpenland war traumhaft. Klirrende Kälte, die Nasenflügel kleben.

Ein dampfenden Tee, mit einem guten Stück Kuchen oder dem in der Gegend so beliebten Schmalzgebäck.

Es ist nicht möglich …. Die Pandemie wütet auch hier. Wie lange noch???

Die Wartezeit will ich Euch versüßen mit meinem lockeren, aromatischen, auf der Zunge zergehenden Zitronen-Limoncello-Kuchen. Er ist einfach zu backen und gelingt garantiert Jedem.

Nebenbei habe ich noch mit Hefeteig (Livieto madre) mich an den Mohnbeugerl von Gaumenschmaus versucht.

Ergebnis überwältigend, wenn sie auch optisch nicht so schön sind, wie die von dem blog Gaumenschmaus.Mohnbeugerl

mohnbeugerl

Das Rezept habe ich etwas abgewandelt. Die Mohnmischung selbst hergestellt (s. Rezept vom 6.2.2021 Mohn-Organgen -Kumquats-Marmeladen-Kuchen) , das Gebäck final mit einer Ei-Sahne-Salz-Puderzuckermischung bestrichen. Traumhaft gut.

Jetzt schnell zum Rezept für meinen Zitronen-Limoncello-Kuchen

Die Zutaten:

  • 5 Eier
  • 145 gramm Zucker
  • 200 gramm Butter (wachsweich)
  • 375 gramm Mehl (gesiebt, Type 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 5 Zitronen
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Limonello
  • Saft von 4 Zitronen, und Abrieb von 3 Zitronen
  • 30 ml Sahne

und so schnell geht es:

  • Eier schaumig aufschlagen
  • langsam den Zucker einrieseln lassen bis eine gelbliche, dicke Masse entsteht
  • weiche Butter nach und nach mitrühren
  • stop
  • Austausch jetzt weiterarbeiten mit dem elastischen Rührblatt (Kennwood)
  • Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen und eßlöffelweise zufügen
  • Form ausfetten, Ofen auf 170 grad Ober/Unterhitze vorheizen
  • Teig gleichmäßig in eine Kastenform verteilen
  • Backzeit: 50 -55 Min.
Zitronen-Limoncello-Kuchen

Nach Belieben mit einem Zitronenguss versehen oder wie bei mir meist – es kam nicht mehr dazu.-

Teetime, mit frischem Zitronenkuchen, Mohnbeugerl wer kann da widerstehen?

Zum Abendessen gab es einen asiatischen Nudelwok – grüne Currypaste – marinierte Hühnerbrust – frisches Taibasilikum, Koreander – angenehme Schärfe, gut abgeschmeckt.

grünes Curry – mit Gemüse u. Hühnerbrust

Die Sonntagssemmel sind auch angesetzt. Es reicht für heute.

„Kornspitz herzhaft und würzig“

(Werbung da Namensnennung)

Anfang der 80ziger lernte ich meine bis heute geliebten Frühstückszutaten kennen.

In München frühstückte man schnell, einfach.

Das Rezept: 1 Butterbreze vom Bäcker des Vertrauens und eine Abendzeitung, bzw. freitags die Süddeutsche mit Beilage.

Jeden Tag um die gleich Zeit begegnete man den gleichen Menschen, grüßte sich, sprach übers greislige, kalte Wetter und man war in Eile, die Tram, die U-bahn, der Bus warteten nicht. Im Büro wurde man meist von einem Kaffeeduft begrüßt, der Tag war gerettet. Latte, Espresso, Capuccino genoss mein höchstens in der Mittagspause beim Italiener ums Eck – aber nur manchmal – .

Nach einer „Münchner-Nacht“ und wenig Schlaf, liebte ich die kräftigen, knusprigen, nach Kümmel schmeckenden, dunklen Kornspitz, belegt mit Speck oder Bergkäse, die es beim Hindelang Käseladen gab. Zusammen mit der Buttermilch, mit den Flocken drin, war ich fit für den Tag.

Leider muss man heute lange suchen – wenn man überhaupt- eine gescheite Breze oder die überwiegend aus Roggenmehl bestehenden Kornspitz findet.

Ich konnte nachlesen, dass es diverse Streitigkeiten – auch international – gegeben hat, wer dieses köstliche Gebäck erfunden hat. Nach verschiedenen, meist gescheiterten Backaktionen ist es mir gelungen diese Köstlichkeit selbst zu backen.

Die etwas langwierige Herstellung solltet Ihr in kauf nehmen, ebenso die Verarbeitung des batzigen Roggenteigs.

Das Ergebnis entschädigt!

Kornspitz Rezept:

Zutaten:

Vorteig 1:

  • 50 gramm Alpenroggen Vollkorn
  • 50 gramm Weizenvollkorn bio
  • 100 gramm lauwarmes Wasser
  • 2,5 gramm Hefe

Vorteig 2:

  • 60 gramm Anstellgut Roggen aus dem Kühlschrank
  • 40 gramm LM Vollkorn (Franceska) Livieto madre
  • 100 gramm Roggenmehl 1150
  • 100 gramm lauwarmes Wasser

Vorteig 3:

  • 100 gramm Roggenschrot
  • 110 gramm kochendes Wasser

weitere Zutaten:

14 gramm Salz

20 ml Olivenöl

1 Teelöffel Roggenmalz

2 Eßlöffel Kümmel

Breznsalz

für den Hauptteig die nachfolgenden Zutaten verwenden

Hauptteig:

  • Vorteige 1-3 zusammenfügen
  • 100 gramm Alpenroggen-Vollkorn oder 1370 er Roggenmehl
  • 100 gramm Roggenmehl 1150
  • 320 gramm Dinkelmehl 630
  • 280-300 ml Wasser warm

Mehr bedarf es nicht.

Die wichtigste Zutat ist allerdings einwenig Zeit.

Die Vorteige am Morgen(8-9.00 Uhr) mischen und warm stellen, der Hefevorteig nach 1 Stunde in der Küche (bzw. etwas kühler) stehen lassen. Oder am Abend vorher ansetzen, wie es gerade paßt.

Beim Roggenschrotbrühstück empfiehlt es sich das Schrot über Nacht, abgedeckt stehen zu lassen. Es kann auch unabhängig von den Vorteigen angegossen werden.

Vorteig aus Anstellgut u. Alpenroggenvollkorn/Roggenmehl

Anstatt des Alpenroggenvollkornmehl kann man auch ein normales 1370 iger Roggenmehl verwenden. Es sollten gute Mehle verarbeitet werden.

und so geht es ganz einfach und schnell:

  • die Teige, das Schrot zusammen in die Rührschüssel oder Schüssel geben
  • 3/4 des Wassers angießen
  • die Zutaten für den Hauptteig, sowie Salz, Kümmel, Malz, Öl hinzufügen
  • und alles vermischen (Dauer ca. 3 Min. auf kleiner Rührstufe) hier benutze ich das Rührblatt meiner Kennwood
  • anschließend nochmal ca. 8 Min mit dem Knethaken durchkneten lassen.
  • der Teig löst sich nicht ganz von der Schüssel, sollte sich jedoch verbinden
  • ggfs. Wasser nachschenken, je nach Mehl
  • den Teig in eine geölte Teigwanne oder Schüssel geben
  • an einem warmen Ort „aufspringen“ lassen – (dauert meist 1-2 Stunden, je nach Temperatur)
  • dann für 10-24 Stunden in den Kühlschrank geben.

Den Teig könnte man auch nachdem Aufgehen verarbeiten. Allerdings finde ich, bei dem Roggenteig ist es einwenig einfacher, wenn er kalt ist, dann kann man ihn besser formen.

Die weiteren Schritte:

  • Den kalten Teig in ein Rechteck ausrollen und in 100-110 gramm Stücke teilen.
  • Dann die Stücke etwas ausrollen und zu „Kipferln“ zusammenrollen. Dies ist etwas schwierig
  • die Teiglinge auf ein mit Roggenmehl bestäubtes Tuch legen, leicht mit lauwarmen Wasser einpinseln und mit dem Breznsalz bestreuen
  • Den Ofen auf 250 grad mit dem Backstein vorheizen
  • gut bemehlte Einschubhilfen vorbereiten (Brett, Schieber )
  • die Teiglinge einschießen und 250 ml Wasser in den Ofen gießen
  • 10 Min. backen , Backofentüre öffnen, Dampf ablassen – Vorsicht Verbrennungsgefahr –
  • weiter 15 -20 min auf 220-200 grad backen
  • wie beim Brot sind sie fertig, wenn sie hohl klingen (Klopfprobe)
  • auskühlen lassen und nicht unbeaufsichtigt lassen , meine waren sooo schnell weg.

Würzig, knusprig, aromatisch und trotzdem locker …. Genau so hatte ich sie mir vorgestellt meine Kornspitz.

Der Aufwand lohnt sich! Warum nicht zum Valentinstag ein besonderes Frühstück zu bereiten

Ein Menü macht jeder. Viel Spaß und ein schönes sonniges Winterwochenende

M Kuhl

„quickly weekly cake -Wochenkuchen“

Damit auch alle den täglichen Kuchen genießen können möchte ich meinen

Marmor-Amaretto-Kuchen

kurz vorstellen.

Die Zutaten:

375 gramm Mehl Type 405

2 1/2 TL Backpulver

1 Prise Salz

200 gramm Puderzucker

200 gramm gute Butter

5 Eier

Abrieb einer Orange

160 ml Amaretto

40 ml Sahne

2 Eßlöffel (schwach gehäuft) Salzkakao

1 Eßlöffel dunkler Kakao

Form: Kastenform oder Guglhufform

so einfach geht es:

Eier aus dem Kühlschrank nehmen und die Zutaten abwiegen, Mehl, Backpulver, Prise Salz vermischen

  • Puderzucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine oder auch Handmixer geben
  • nach und nach ein Ei unterrühren lassen – bei mittlerer Geschwindigkeit –
  • Geschwindigkeit etwas erhöhen
  • wenn sich eine hellgelbe fluffige Masse ergeben hat
  • nach und nach die weiche Butter unterrühren (Butter sollte wirklich weich sein!) damit sie sich schön mit der Eier-Zuckermasse verbindet.
  • dann das elastische Rührblatt (Kennwood) einspannen und eßlöffelweise das Mehl unterrühren
  • schluckweise den Amaretto und die Sahne zugeben
  • Kastenform leicht einfetten und mehlieren – oder Semmelbrösel durchlaufen lassen, damit der Kuchen gut aus der Form geht.
  • 3/4 des Teiges in die Form füllen
  • 1/4 des Teiges mit dem Kakao versehen u. ggfs. etwas Flüssigkeit hinzugeben und nochmals verrühren lassen.
  • final den Teig mit einer Gabel durchziehen, damit der Marmoreffekt sich bildet
  • 50 -55 Min. bei 170 – 150 grad backen
  • Stäbchenprobe und abkühlen lassen.

Schnell hatte ich den Kuchen gebacken – bevor ich das Abendessen zu kochen begann. (Putenschnitzel, Spitzkohlapfelsalat, Sesamchips (Kartoffelscheiben im Backofen gebräunt) –

Der sich plötzlich einstellende Hunger wurde erstmal mit der Glasnudelsuppe einwenig bearbeitet, die ich am Abend vorher vorbereitet hatte.

Den Saatensemmelteig – dazu später mehr – in den Kühlschrank verfrachtet.

Hier schon mal eine „Ahnung“ .

Wir wollten wieder einen Spieleabend machen und ich gönnte mir entspannt einen Gin-Tonic.

Der Wochenkuchen ….

war wunderbar aufgegangen , ließ sich sehr gut aus der Form entfernen.

Am nächsten Morgen, 8:00 Uhr begab ich mich in die Küche, um die Saatensemmel zu backen…

Schockstarre – von dem Marmorkuchen der Extraklasse war nur noch die Hälfte da. Vonwegen Wochenkuchen!!

So habe ich ihn kurzerhand eingeschlossen.

Schaut selbst

Kuchendiebe in der Nacht

Ehrlich er ist auch unwiderstehlich, das leichte Amaretto-Aroma, locker leicht kommt er daher und der“gute Kakao“ überzeugt.

Mir reicht es, der Wochenkuchen wird hier zum Tageskuchen.

Kurzerhand habe ich ihn heute morgen eingeschlossen in einen glänzenden Schokoguss aus weisser und schwarzer Schokolade.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen entspannten Pandemiesonntag, wenn auch die Wetterwarnungen nichts gutes verheißen.

Der Schnee fehlt in Süddeutschland! Laßt uns noch was übrig!

„Mohn-Orangen-Kumquats-Marmeladen-kuchen-Nachmittag“

Plötzlich, aus heiterem Himmel überfällt mich seit Neustem die schier unstillbare Gier nach Kuchen, Krapfen, Schokoladenkuchen….

Seit Sommer 2020 esse ich nämlich höchst selten Schokolade. Frisches Obst, ab und zu einen guten Esspresso mit einem Bällchen Vanilleeis genügten mir.

Auch in der Weihnachtszeit hielt ich das Süße weitgehend von mir fern.

Meine Favoriten in den letzten Wochen, Eierlikörkuchen, Schokoladenkuchen, Streusel., Käsekuchen.

Jede Woche muss ich schnell einen Kuchen rühren – backen und schwubs ist er weg.

Am Spätnachmittag eine gute Tasse Tee und ein Stück Kuchen, das ist Entspannung pur.

Ich backe eigentlich wenig nach Rezepten, sonderen habe meinen Standartteig.

  • einmal Hefeteig
  • oder den Rührteig für die Kastenkuchen

Diese Woche gab es Hefeteig, den ich mit Livieto Madra angesetzt hatte. Dies hat den Vorteil, dass man sich mit dem Backen ein variables Zeitfenster schaffen kann. Der Teig nimmt es nicht übel, wenn er 24 Stunden sich selbst überlassen bleibt.

Daher möchte ich kurz vor dem Wochenende meinen Easy-Mohn-Kuchen einstellen.

Zutaten:

500 gramm Mehl Type 405 oder 630er Dinkelmehl

1 Ei

250 ml Milch

100 gramm Butter

100 gramm Zucker

1 Prise Salz

Abrieb einer Biozitrone

1 Brise Salz

1 Ei

60 gram Livieto Madre oder 5,5 gramm Trockenhefe oder entsprechende Menge frische Hefe 30 gramm

für die Mohnfüllung :

250 gramm gemahlenen Mohn (bitte nicht selbst mahlen mit Blitzhacker oder ähnlichem, nur eine Mohnmühle ist hier geeignet, den der Mohn sollte gequetscht werden)

2 Päckchen Puddingpulver (oder selbstgemachten Pudding)

100 ml Eierlikör

650 ml Milch

100 Zucker

50 gramm Puderzucker

200 gramm Orangen-Kumquats-marmelade oder Aprikosenmarmelade

1 Eigelb, Puderzucker, eine Prise Salz in einer Tasse verquirlen

Zubereitung des Hefeteigs:

  • Mehl abwiegen, Trockenhefe einstreuen, bzw. Livieto madre
  • Milch mit der Butter leicht erwärmen (nicht mehr wie ca. 38 grad)
  • Zucker beifügen
  • die Zutaten in die Rührschüssel geben und ca 10 Min. zu einem glatten Teig kneten
  • wenn sich der Teig von der Schüssel löst – ist er meist genug geknetet.

an einem warmen , zufreien Ort gehen lassen, bis er sich gut vergrößert hat

mit dem LM dauert es meist etwas länger, bis der Teig anspringt.

Zubereitung der Mohnmasse:

  • Puddingpulver, Mohn, Zucker in einen Topf geben und vermischen
  • anschließend Milch und Eierlikör hinzufügen und unter ständigem Rühren aufkochen
  • die Masse ca. 25 Minuten quellen lassen
  • die Marmelade aufwärmen bis sie flüssig geworden ist.

Eine runde oder auch eckige Springform mit Backpapier ausgleiten und Hefeteig „damenzeigefingerdick“ in die Form geben. Den Restteig beiseite stellen.

Ein Stück Teig dünn ausrollen und in Streifen schneiden.

Restlichen Teig zu einem Rechteck ausrollen.

Die Mohnmasse nun auf die Form verteilen, mit der Flüssigen Marmelade bepinseln und die Streifen drauflegen.

Das Rechteck ebenfalls mit der Mohnmasse befüllen und zusammenrollen – Es entsteht ein größeres Hörnchen.

Final die Teigriemchen und das große Hörnchen mit der Ei-Salz-Puderzuckermischung bepinseln.

Ofen auf ca. 180 grad vorheizen und fallend bis ca. 160 grad 45 Min. backen.

Fotos konnte ich wieder keine erstellen, kaum war der Kuchen bzw. das Hörnchen aus dem Ofen, waren die Küchendiebe schon wieder tätig.

Gö-Ga war zunächst sehr zurückhaltend

„Es läuft wieder ein seltsames Mohn-projekt, sicher wieder für den Abfalleimer….“

Er konnte dann aber beim „Küchendiebstahl“ überrascht werden.

Wie immer: „Geht , kannst nochmal machen“

Ein Nachbacken ist lohnenswert, wenn man Mohn mag. Saftig, frisch kommt der Mohnkuchen daher und vermittelt einen ganz kleinen Hauch von südlichem Flair mit seinem Orangen- Kumquats-Toping.

Wer die Marmelade kochen will siehe Blogbeitrag 6.1.2011