„Der Teufel hat den Schnaps…..“

so trällerte 1973 Udo-Jürgens. Dabei kommt es auf den Schnaps an! Schlechter Schnaps, wie er manchmal in den Ländern hergestellt wird, wo er zu hoch besteuert wird – oder verboten ist, ist ohne Zweifel oft tödlich.

Immer wieder werde ich von meinem Gö-Ga (Göttergatten) gerügt, wenn ich seinen heiligen Tropfen zum Kochen benutze.

Eine unscheinbare, etiketlose Flasche, mit einem Schraubverschluß dessen Herkunft ich dem Land Österreich zuordnen konnte, stand im Schrank.

Ein kleiner Aufkleber – ich entzifferte Obstler- ok, genau den brauch ich jetzt für ein winterliches Apfelmus.

Sicherheitshalber mal dran riechen – kann nichts schaden – dachte ich.

Wow – es roch nach Birnen, Zwetschgen, Äpfeln – was ist denn das? Nicht der so beißende Geruch von Schnaps. Das Obst konnte man riechen, einen klitzekleinen Schluck goß ich in ein Stamperl, eine fast ölige Konsistenz, es bildeten sich kleine Kirchenfenster , wie bei einem guten Rotwein.

Dann die Offenbarung, wohliger Wärme machte sich in meinem Mund breit, ein weicher, angenehmer Geschmack. Die Obstaromen sind voll präsent.

Uff- wo kommt der denn her? Das ist doch der Schnaps von Ben’s Opa, teilte man mir mit.

Jetzt viel es mir wie Schuppen von den Augen. Der weise betagte Mann kenne ich nur aus Erzählungen. Ben ist der beste Freund meines Sohnes.

Im Sommer hatten sie sich in Österreich beim Opa getroffen…… Der Opa, versteht etwas von Landwirtschaft, Schnapsbrennen und auch etwas von Menschen. Sein bewegtes Leben gibt ihm die Gnade den göttlichsten Schnaps oder sagt man Brand? zu destillieren, den ich je genießen durfte.

So etwas können nur Engel – von wegen der Teufel …..

Danke!

Ach und das einfachste Rezept der Welt:

Winterliches Apfelmus

Zutaten:

3-4 kg Äpfel (Sorten können gemischt sein)

1 Zitrone (bio)

Gewürze: Zimtstange, Kardamon, Piment, Sternanis, Nelke

2 Eßlöffel Glühweingewürz (getrocknet) (ersatzweise Abrieb von Orangen, Mandarinen…)

1 Stamperl besten Obstbrand oder auch etwas mehr.

Zubereitung:

Die Äpfel grob vierteln und mit den Gewürzen und der in Scheibe geschnittenen Zitronen in einen großen Topf geben.

Kurz aufkochen lassen , kein Wasser hinzufügen, keinen Zucker beigeben!!!

Mit dem Obstbrand ablöschen und auf mittlerer – kleiner Stufe die Äpfel weich kochen. Abkühlen lassen

Die gekochten Äpfel durch die “ flotte Lotte“ (Passiermühle) passieren und nochmal durchpürieren. Das Apfelmus zum Einfrieren vorbereiten oder als Nachspeise, Kuchen… genießen.

Die Konsistenz ist cremig, zerschmilzt auf der Zunge und der Geschmack von reifen, süßen, leichtsäuerlichen Äpfel wirkt gerade zu betörend. Die Gewürze lassen eine ganz leichte Note durchkommen, sehr dezent und harmonisierend.

Die Krönung wurde erreicht, indem ich gestern aus 2,5 kg festkochenden Kartoffeln – Hamsterware vom Bauern- Reiberdatschieteig zubereitete.

Leider war es mir nicht möglich dies im Foto festzuhalten. So schnell war der Reiberdatschi in den hungrigen Mündern verschwunden und vom Apfelmus blieb auch nichts mehr….

Eine Ladung habe eingefroren, aber es ist ja schnell wieder hergestellt, das besoffene Apfelmus.


„Die Transzendenz des Hefezopfes…“

(Werbung da Namennennung)

Fast 10 Jahre dauerte mein Kampf mit dem Hefegebäck. Sicher wird es vielen ähnlich gehen bzw. gegangen sein.

Seit März 2020 experimentierte ich mit dem selbsthergestellten Hefewasser , welches einer ständigen Pflege bedarf.

Diese fetten Hefezöpfe, gefüllt…. passen mir gerade nicht so. Im Winter, wenn es eisig, grau und kalt ist – dann ein gutes Buch Tee mit Schuß oder noch schlimmer Amareto-Schokolade – heilt alle Seelenwunden

Derzeit stelle ich mir ein Hefegebäck vor, dass nicht so süß, trotzdem saftig, fluffig – mal mit Käse, bester Marmelade aus eigener Herstellung oder gar mit meinem Zwetzschgenröster ….

Es sollte auch für meine langen Spaziergänge geeignet sein, wenn plötzlich der „leichte Hunger“ kommt. Es gibt ja derzeit keine Einkehrmöglichkeiten mehr coronabedingt.

Überall wird der süße Starter (Sauerteig) beschrieben. Was soll ich denn noch alles füttern. Obwohl reizen würde es mich schon. Vielleicht kreire ich hiermit mal eine Panettone anstatt die stressige Stollenbäckerei.

Meine Backprojekte werden vielfach von meinen Lieben und Freunden belächelt – denn sie müssen ja als Tester immer herhalten- Die Frage ist dann immer in welchem Stadium sich das Projekt befindet – wenns sich in der Verifizierung sich befindet, nehme ich ein Stück …

Ein paar Impressionen, bevor ich manche von Euch mit dem Rezept langweilen muss.

Das Rezept:

Vorteig:

275 Gramm Mehl Type 405

138 Gramm Hefewasser mit den aufgestiegenen 3-4 Datteln pürieren

24 Stunden sich selbst überlassen.

Hauptteig:

Zutaten:

300 gramm Mehl Type 405 – oder 550

50 gramm feinen Rohrzucker

50 gramm zimmerweiche Butter

Abrieb einer Zitrone

eine Prise Salz

1 Ei f. d. Teig

1 Ei für den finalen Glanz

80 Gramm Kefir (selbstgemacht) oder Milch (Zimmertemperatur)

15 Gramm Lievito Madre (nicht zwingend, hatte ich gerade übrig)

Zubereitung:

Vorteig mit den o.g. Zutaten in eine Rührschüssel geben und auf kleiner Stufe vermischen, dann ca. 12 Minuten insgesamt Kneten lassen. Bis ein glatter , zäher Teig entstanden ist.

dann ca. 1-2 Stunden mit einem feuchten Tuch bedeckt ruhen lassen.

Dann in eine Teigwanne oder Schüssel geben und für ca. 10-24 Stunden in den Kühlschrank verfrachten.

Am nächsten Tag – Zeitraum kann dem Alltag angepaßt werden -Zopf formen, kleine Brötchen in Papiermuffinformen platzieren .

Die Teiglinge mit einem verquirlten Ei, dem ich eine Prise Salz und einen 1/2 Teelöffel Puderzucker beigefügt habe bestreichen und wieder ca eine 3/4 Stunde bei ca. 20 grad gedeihen lassen.

Dann kurz vor dem Einschieben in den Ofen nochmals bestreichen, den Ofen vorheizen auf 200 grad Unter/Oberhitze mittlere Schiene.

Eine Schale mit Wasser in den Ofen stellen und fallend bis auf 180 , 150 grad abbacken. Je nach Ofen dauert dies ca. 4o Min.

Die Stäbchenprobe garantiert den Backerfolg. Wenn der Teig nicht mehr am Holz klebt kann das Gebäck aus dem Ofen.

Hefezopf - Hefebrötchen

Der Zopf ist sooo aromatisch, fluffig und ausgewogen im Geschmack.

Laut meinem Gö-Ga sehr gut verträglich – auch halb warm –

Sicher hat der Hefeteig von den mitpürierten Datteln profitiert, die ich nicht entsorgen wollte.

„Multi-media und viel , viel mehr“

Werbung da Namensnennung

Es ist 6.30 Uhr , Freitag, den 13.11.2020

Ich sitze im dunklen Wohnzimmer und kann genau beobachten, wie sich die kühle Nacht verabschiedet und der neue Tag – was immer er bringen mag – erwacht.

früh um 7.30
die Nacht muss dem Tag weichen…

Der neueste Blogbeitrag von Carax&Van-Nuys hat mir bewusst gemacht, dass ich Opfer der Multi-media-Welt geworden bin.

Zugeben würde ich es nie! Auf dem i-pad meines Sohnes darf ich auf Netflix schauen- was mir sehr gefällt-.

Kochszenarien, Serien….

Ja, ich werde mir einen Netflixzugang zulegen.

Spotify ist zu meinem ständigen Begleiter geworden.

Podcast, Die Zeit, FAZ …, klassische Musik, Entspannungsmusik…. gehört längst zu meinem Alltag!

Meine Tochter hatte mir vor einiger Zeit die App installiert.

Das Fernsehprogramm ist meist dürftig und benutze ich überwiegend zur Information (Nachrichtn, politische Sendungen – die ich meist abbreche – da ich mich sooo aufregen muss! –

Selbstverständlich besitze ich schon seit ein paar Jahren einen Tolino, wenngleich ich nach wie vor gebundene Bücher verschlinge und liebe.

Seit ein paar Monaten habe ich die abhängige Arbeit eingestellt. Die Freiheit ist grenzenlos !

Meine Brotrezepturen galt es zu verifizieren. Manchmal braucht es einwenig Zeit, Muße und viel Geduld, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten.

Meine Übernachtgare ist seit 7.OO Uhr im Ofen und ich glaube es wird ein Superbrot.

Ruchmehl-Sauerteigbrote

Monatelang habe ich Recherche betrieben im Netz, mit Bäckern geredet….

Der Blog von Brotbackliebe … und mehr 
Valesa Schell hat mich stark beeindruckt und angeregt.

Das bayrische Ruchmehl bio habe ich von der DRAX-Mühle bezogen, wie alle meine Mehle und hieraus entstehen die – wie meine Kinder zu sagen pflegen – endlich verifizierten Brote.

Das Rezept hat sich bewährt.

Zutaten:

700 gramm bayrisches Ruchmehl bio

100 gramm Roggenmehl 1370

40 gramm Anstellgut Roggen (aus dem Kühlschrank)

370 gramm zimmerwarmes am Vortag abgekochtes Wasser

100 gramm selbstgemachter Kefir (mit gekauftem funktioniert es nicht, dann lieber auf Buttermilch zurückgreifen)

60 gramm Lievito Madre ( aufgefrischt, aus dem Kühlschrank)

19 gramm Salz

2 TL Imkerhonig

26 gramm bestes Olivenöl

Teigling bereit für das Feuer
Teigling zum Einschießen

Zubereitung:

Die obengenannten Zutaten, bis auf das Wasser in die Schlagschüssel der Küchenmaschine (ich benutze eine 12 Jahre alte Kennwood) geben.

Auf kleiner Stufe 5 Minuten durchmischen, dann das Wasser hinzufügen und nochmals auf Stufe 1-2 6 -7 Minuten kneten lassen.

Der Teig löst sich von der Schüssel. Wir formen eine kleine Kugel, ziehen diese zu einem kleinen Fenster auseinander und wenn man praktisch „durchschauen“ ohne, dass der Teig reißt – ist der Teig perfekt geknetet.

Für 1 Stunde darf er dann sich in einer Teigwanne ausruhen. Zwischendurch ziehe und dehne ich ihn noch 2-3 mal.

Dann kommt er für mindestens 16, längstens 24 Stunden in den Kühlschrank. Achtung! er geht noch erheblich auf – eine geeignete Schüssel wählen. Die Kühlschranktüre sollte, wenn möglich nicht mehr geöffnet werden.

Am nächsten Morgen den Teig in zwei Rechtecke teilen und wie Briefumschläge falten, etwas rundwirken, damit der Teig Spannung erhält und nochmals für 1 Stunde im gemehlten Gärkörbchen bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Den Ofen auf 250-270 grad vorheizen.

Die Teiglinge einschießen, und 250 ml Wasser in den Ofen schütten – keine Angst verdampft sofort – 10 Minuten backen, dann die Ofentür öffnen und den Dampf ablassen.

Weitere 20 Min. – auf 220 grad backen, dann weitere 25 Minuten auf 2oo grad. Wenn die Brote hohl klingen, sind sie bereit für den Rost.

bayrische Ruchmehl-Wecken

Ich arbeite mit einem Backstein, der sich bewährt hat. Aber auch auf dem normalen Blech, wenn der Ofen gut vorgeheizt ist, dürfte es kein Problem sein. Es ist nun 8.03 Uhr – Wunderbare Brote! Der Duft ist unbeschreiblich.

Jetzt laufe ich eine Runde – mit den Stöcken – denn ich will auch heute den wunderschönen Tag genießen. Natürlich habe ich die Knöpfe im Ohr – beschwingt mit einer Arie aus der Oper Carmen verlasse ich das Haus.

„Scharlotka“ , hoppla

Werbung da Namennennung

In den kargen Lagen des Westerwaldes wuchsen eigentlich nur Äpfel und Zwetschgen, vereinzelt gab es noch Birnen – meist von minderer Qualität.

Entweder war ein Zwetschgenjahr oder ein Apfeljahr.

Dieses Jahr gibt es Äpfel im Überfluss. Die Sorten meiner Kindheit, Bohneäpfel (sauer, klein – Boskop – sauer – dick) mag ich eigentlich bis heute nicht – zumindest roh essen.

Aber als Zwetschgenmus, Chutney , Apfelmus mit verschiedenen Apfelsorten habe ich die verhassten „Äppel“ schätzen und lieben gelernt.

Wochenlang musste man als Kind, die Lesäppel sammeln, die dann zu Saft, Apfelmus und Kuchen… verarbeitet wurden. Viele Rezepte sind mir heute noch auf Anhieb geläufig.

Gekocht habe ich sie in den letzten Jahren so gut wie nie.

Allerdings habe ich meine „Hassliebe/Liebe“ zu den alten Sorten wieder gefunden. Die Supermarktäpfel haben meist keinen Geschmack oder die in Mode gekommenen Sorten sind meist ungeeignet um ein richtig gutes Apfelmus zu kochen- nur schön anzusehen sind sie.

Beim Foodblog Kochtrotz bin ich auf ein Rezept gestoßen, dass mich neugierig werden ließ. Es kommt mit wenig Mehl aus, ist unkompliziert.

In Russland ist der Apfelkuchen „Scharlotka“ (russisch: Яблочный пирог „Шарлотка“) sehr beliebt. Kein Wunder – das Rezept ist einfach, so dass jeder den Kuchen backen kann. Dieser Apfelkuchen ist sehr fettarm (ohne Butter) und kann schnell aus einfachen Zutaten gebacken werden.

Natürlich musste ich das Rezept abändern und einwenig interpretieren.

  • säuerlicher Apfel meets Zimt, Kardamon, einwenig Nelke, eine Spur Ingwer
  • dicke Bauerneier, feiner Rohrzucker…..

Scharlotka – Rezept:

Zutaten:

  • 5o Gramm Mehl Type 405
  • 1 Päckchen Puddingpulver – vanille –
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • Kardamon (Kaspel zerstoßen)
  • Abrieb 1 Zitrone
  • Abrieb vom frischen Ingwer
  • Saft um die Äpfel zu beträufeln
  • 1-2 zerstoßene Nelken
  • 200 Gramm Marzipanrohmasse
  • 12o Gramm feiner Rohrzucker
  • 1 Kilogramm Äpfel
  • Puderzucker zum Bestäuben

so geht es schnell;

  • die trockenen Zutaten – bis auf den Zucker- und die Gewürze mischen
  • Äpfel schälen und klein schneiden
  • Marzipan i. kleine Stücke schneiden
  • alles miteinander vermischen, Saft einer Zitrone unterziehen
  • Abrieb der Zitrone ebenfalls untermischen
  • die Eier aufschlagen und auf höchster Stufe zu einer steifen Masse werden lassen.
  • in der Zwischenzeit eine Springform mit Backpapier auslegen,
  • Ofen auf 170 grad Ober/unterhitze vorheizen
  • leicht mit Rohrzucker bestreuen und den Rand gut einfetten
  • jetzt die trockenen Zutaten sanft und schnell unterheben
  • die Apfel/Marzipanmasse in die Form füllen
  • die schaumige Masse gleichmäßig auf die Form verteilen
  • die Form etwas rütteln, damit sich die Masse nach unten verteilt, bzw. mit der Spachtel etwas nach unten drücken.
  • die Scharlotka ca. 45-50 Min. backen (Zwischenkontrolle m Stäbchen)
  • dann abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben

Mit noch leicht flüssiger Zimtsahne servieren

Ein Apfeltraum geht in Erfüllung

P.S meine siebenköpfigen Raupen krochen schon wieder heran – bevor ich meine Scharlotka servieren konnte, hatte jemand sich schon mal ein großes Stück gegönnt.

“ B A C K T A G „

  • Werbung da Namensnennung

Es ist nasskalt, die Tagestemperaturen bewegen sich im einstelligen Bereich. Es bereitet mir Kummer und körperliche Schmerzen, dass ich jetzt schon Strümpfe tragen muss. Die Finger schreien nach Handschuhen auf dem Fahrrad, dabei war es letzte Woche noch soo schön.

Vor kurzem habe ich mich mit diversen Mehlsorten eingedeckt.

Das bayrische Ruchmehl müsste sich doch mit einem Roggenmehl ….

Koreander, Fenchel, Kümmel – Sauerteig – Wasser und ein gutes Salz.

Gem. Wikipedia:

Ruchmehl ist eine im alemannischen Sprachraum verbreitete Bezeichnung für ein Mehl aus Weizen, das noch einen Teil der äußeren Schalenschichten enthält.[1]

Eine Definition von Ruchmehl ist Bestandteil von Gesetzesvorschriften in der Schweiz und zwar im Zusammenhang mit dem folgenden Begriffssystem:[2]

  • Weissmehl: vorwiegend aus dem inneren Teil des Getreidekornes gewonnenes Mehl (Typ 400)
  • Halbweissmehl: nahezu schalenfreies Mehl (Ausmahlungsgrad 75 %, Typ 700)
  • Ruchmehl: Mehl, das noch einen Teil der äusseren Schalenschichten enthält (Ausmahlungsgrad 85 %, Typ 1100)
  • Vollkornmehl: aus dem ganzen Getreidekorn gewonnenes Mehl, mit oder ohne äusserste Schalenteile (mindestens 98 Massenprozent des gesamten Getreidekorns)

Ruchmehl entspricht in etwa dem Ausmahlungsgrad der deutschen Type 1050 oder der österreichischen Type W 1600.

Es enthält mehr Eiweiss, Mineralstoffe und Vitamine aus der Randschicht des Korns und wird daher in der Vorstellung der Vollwerternährung als wertvoller als Weiss- oder Halbweissmehl bewertet. Es verfügt über einen ausgeprägteren Geschmack als Weissmehl und eignet sich für dunkle Backwaren, insbesondere alle Brotteige (in der Schweiz übliches sauerteigfreies dunkles Brot, Magenbrot etc.).

Ploetzblog hatte kürzlich ein ähnliches Brot – doppelt gebacken- vorgestellt. Mein besonderer Dank an Herrn Lutz Geißler für das „Austüfteln“ der grundsätzlichen Mengenverhältnisse, welche ich etwas abgeändert habe.

Es war mir einwenig weizenlastig und so entstand mein

Roggen-Ruchmehl- Gewürzbrot

  • Zutaten
  • 468 Gramm Roggen 997
  • 104 Gramm von meinem Sauerteig – direkt aus dem Kühlschrank –
  • 10 Gramm Salz
  • 468 Gramm gut warmes Wasser (etwas wärmer
  • 275 Gramm Vorteig (Hefewasserteig) bestehend aus Weizendunst (am Abend vorher aus dem Kühlschrank genommen)
  • nochmal kurz zur Herstellung:
  • 138 Gramm Hefewasser mit 275 gramm Mehl, je nach Bedarf vermischen und 10-24 Stunden abgedeckt stehen lassen. Dann in den Kühlschrank – hält bis zu 3 Wochen

Hauptteig:

362 Gramm Ruchmehl – DRAX-MÜHLE

1 1/2 Eßlöffel Brotgewürz – grob= Fenchel, Anis, Kümmel

1/2 Backmalz (Roggen – inaktiv)

Roggenschrot, nochmal 1 Eßlöffel Gewürze, Roggenmehl für die Arbeitsfläche

Nochmal kurz den zeitlichen Ablauf:

  • Sauerteigteig setze ich abends an, den Hefewasserteig aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Im übrigen gibt es eine sogenannte Sauerteigbörse, wo man ihn schon aktiv und einsatzfähig bekommen kann (s. Plötzblog)
  • am nächsten Morgen die Teige zusammenführen – das geht so:

Die feuchten Teige geben wir zuerst in die Rührschüssel der Küchenmaschine, dann das Ruchmehl und die weiteren Zutaten aus dem Hauptteig.

Auf der niedrigsten Stufe mischen wir die Teige gut durch und kneten die Teige nochmal 5 – 6 Minuten, bis sich der Teig halbwegs von der Schüssel löst.

Ggfs ist eine Zugabe von warmen Wasser angebracht. Dies ist aber meist nicht der Fall, da wir zwei aktive , freuchte Teige miteinander verbinden.

Den Teig in der Rührschüssel abdecken und bei Zimmertemperatur sich selbst überlassen. Nach ca. 3-4 Stunden hatte er sich verdoppelt.

Den Teig auf der mit Roggenmehl bemehlten Arbeitsfläche dann nochmals ganz vorsichtig bewegen und in ein mit Roggenmehl bestäubtes Garkörbchen geben.

Schnell wird er sich dort breit machen , er schreit nach dem Ofen.

Den Backstein oder das Blech – soweit kein Stein vorhanden- einfügen und den Ofen bis 250-270 grad vorheizen.

Dann das Brot hineinstürzen und 250 ml Wasser in den heißen Ofen gießen.

  • 10 Minuten auf dieser Temperatur backen
  • dann den Backofen öffnen und die heißen Schwaden entweichen lassen
  • weitere 50-60 Minuten auf 22o grad (Ober/Unterhitze) backen.

Erst wenn das Brot richtig hohl klingt, wenn wir es rausnehmen ist es gut durchgebacken und nicht mehr feucht.

Den Herd ausschalten und das Brot in dem Ofen abkühlen lassen.

Gestern hatte ich richtigen Stress, das Brot wollte in den Ofen aber meine spontan zusammengerührte Scharlotka wollte nicht weichen.

Das Rezept folgt selbstverständlich.

Dieses Brot war noch leicht warm – ich konnte mich nicht zurückhalten und mußte es anschneiden. Dann die Sünde! Lauwarmes würziges Brot bestrich ich mit Grammelschmalz (Schweineschmalz mit winzigen Speckteilchen), etwas Salz aus der Mühle. Genau die richtige Vorspeise bei dem Wetter!

Isar – Licht und Schatten….,,

Situationsgetreuer Beitrag

Isar Grosshesseloher Brücke

Nur wenige Meter bin ich gefahren, erst mal zum Flaschenkontainer, milde Temperaturen, die Sonne schaut einwenig skeptisch zwischen den Wolken und Bäumen hervor

Gerade denke ich, dass jeder zweite i München einen Hund ausführt

Ich mag Hunde eigentlich sehr gerne

Und meine Entscheidung Hund ja oder Nein – ist immer noch nicht gefallen.

Vollbremsung die Erste – aus dem Gebüsch schießt der Hund mit gerade Wegs vors Rad.

Wenige Meter, schon wieder….

Nach dem Motto „kommst oder bleibst“ geht Frauchen/Herrchen mit dem Hund um. Hoffe nur, dass sie über eine Hundehaftpflicht verfügen.

Die Rücksichtlosigkeit ist kaum zu überbieten. Frauchen steht auf dem Fahrradweg (als solcher ausdrücklich gekennzeichnet) und läßt ihren Oskar von der Leine. Mir reicht es – ich kehre um – und beschließe einen Großeinkauf zu machen.

Gesagt getan, kaum zu bewegen war mein Fahrrad.

Wie nennt man das heute „koch-flash“

Hühner- u. Rinderbrühe angesetzt, Brotteig, Datschie-Teig angesetzt.

Spätzleteig musste ich auch noch machen, denn die Eier die ich erstanden hatte, boten sich dafür an.

Einen speziellen Gulasch – Rind/Schwein gemischt – Rotwein, erlesene Gewürze in meinem „alten Freund“ (Bräter aus dem 17. Jahrhundert) geht auch noch.

Eigentlich müßte dies – bei entsprechender Vorratshaltung- für mindestens zwei Wochen reichen.

Weit gefehlt ! Nachts schleichen Sie um die Töpfe, verbeißen sich….

Der Datschie – nachts – ich weiß nicht? Den buttrigen Zimtzopf… in lauer Fönnacht … , wers mag.

Und schon sind sie wieder weg diese siebenköpfigen Raupen.

Die Fettaugen der Hühnerbrühe strahlen mich an, die herrlich gelbe Farbe leuchtet mir entgeben. (hatte eine kleine Kurkumawurzel mitgekocht).

Diese asiatische Variante verwende ich für meine scharfen Glasnudelsuppen – wenn es draußen noch kälter wird. Jetzt wandert die Brühe erstmal in den Tiefkühlschrank.

Die Rinderbrühe – klassisch- kommt in Eiswürfelbeutel und der Rest ergibt eine köstliche Suppe mit Griesnockerl, genauso wie es die „gefräßigen Raupen“ lieben. Frage mich nur , wann es endlich Schmetterlinge werden und sie davon fliegen?

Meine „Elisa“ (Küchenmaschine) ist aus dem Sanatorium zurück. 6 Wochen war sie auf Kur, nun surrt sie wieder Gott sei Dank!

Daher will ich auch meine neueste Brotvariation Euch nicht länger vorenthalten:

„Weizenvollkorn m mediteranem Kick“

Zutaten:

Vorteig:

275 gramm Weizendunst (oder doppelgriffiges Mehl – Spätzlemehl)

138 gramm Hefewasser

12 Stunden sich selbst überlassen!

(mein Hefewasser habe ich im März 2020 angesetzt, immer wieder aufgefrischt, wochenlang nicht benutzt) Die Mühe lohnt sich. Wie bereits beschrieben, setze ich immer zwei Teige an, die sich auch bis zu 3 Wochen im Kühlschrank ohne Probleme halten, um dann weiterverarbeitet zu werden – einmal Pizzateig z. B. einmal Hefeteig für meine Sonntagsbrioch.

Hauptteig:

200 gramm aktiven Lievito madre aus dem Kühlschrank

(schnelle Variante mit dem Hefewasser hat vor 3 Monaten super funktioniert) Tipps u. Herstellung ist im Netz vielfältig vorhanden! Einmal angesetzt super für Pizza oder auch Pinsa (römische Pizza, sagt jedenfalls meine Tochter)

300 gramm Weizenvollkornmehl – bio –

2 Eßlöffel bestes Olivenöl

1 1/2 Esslöffel Meersalz

300 ml Wasser wirklich lauwarm, da bei Maschinenknetung nochmal Wärme erzeugt wird

1 Teelöffel Kräuter der provence

Zubereitung:

(m. Küchenmaschine)

Vorteig, Mehl, Öl, Salz in die Rührschüssel geben, etwas von dem Wasser hinzufügen und auf kleinster Stufe gut durchmischen.

Dann 5 Minuten auf Stufe 1 kneten, Geschwindigkeit erhöhen , Wasser nach und nach hinzufügen und 10 Minuten auf Stufe 2 kneten.

Der Teig löst sich vom Schüsselboden und ist bereits für eine ausgiebige Ruhephase. Nach ca. 2 Stunden den Teig in der Schüssel falten, damit er Spannung bekommt, diesen Vorgang beliebig wiederholen.

Der Teig sollte sich verdoppelt haben, bevor er in das bemehlte Garkörbchen kommt. Hier ist kein zeitlicher Rahmen vorgegeben, lasst dem Teig die Zeit die er braucht, ggfs. nochmals falten und sich selbst überlassen.

Jetzt kann man praktisch zu sehen, wie er aufgeht in der warmen Küche, der Gulasch wird gerade angebraten, der Zwetschgendatschie genießt die Ofenwärme – der Spätzleteig wird durchgedrückt – …. so liebe ich es !

Gemüse - Rind- Schwein

Einwenig klassische Musik und ich genieße meinen „Kochflash“

Das Brot mit einem Teelöffel Kräuter der Provence bestreuen.

"kleine Datschie - Springform

Datschie raus, Ofen auf 250 grad mit dem Backstein aufheizen und das Brot einschießen, bzw. auf den Backstein stürzen.

  • 10 Minuten auf 250 grad backen (eine große Tasse Wasser in den heissen Backofen schütten (etwa 250 ml)
  • Temperatur auf 200 / 180 reduzieren
  • insgesamt 50 Minuten backen (je nach Herd)
  • Klopfprobe
Weizenvollkorn - mediteran

Abkühlen lassen ….

Morgen ist von dem Brot sicher nichts mehr zu sehen, die siebenköpfigen Raupen werden sich dran laben.

Vollkornweizen - mediteran

Tipp: Wenn Ihr die Blogbeiträge in den vergangenen Jahren verfolgen möchtet, viele Rezepte findet ihr z. b. (Monat 9/11/12/13 des jeweiligen Jahres. Diese Menü- u. Rezeptvorschläge passen stets in die entsprechende Jahreszeit.

Schönen Sonntag!

„Dinkel-Butter-Zimt-Schnecken-Bett“

Treffend hat die Bloggergemeinde ihren Frust, ihre Pein über die Corona-Situation beschrieben. Sie haben sich befreit, von Sorgen, Ängsten, um so die Hoffnung zu bewahren – das alles wieder

“ G U T“ wird so wie es früher war….

Bloggen ist die beste Möglichkeit sich zu befreien, sich selbst in den Mittelpunkt der Erde zu stellen und gelassen herabzublicken, was denn die „Anderen“ sagen meinen.

Somit es es systemrelevant geworden !

Die Coroana-Situation kann man ja aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachten, aber für mich bleibt eine Unsicherheit, eine große Unbekannte – er. Nutzt die Politik die Situation nicht aus?

Wenn mal allein bedenkt, welche Hebel man unserem Gesundheitsminister kurzfristig zur Verfügung gestellt hat. Schon werden erste Betrugsfälle verlautbar – Die schnelle , gutgemeinte Soforthilfe wird erschlichen und versiekt in dunklen Kanälen.

Es ist aber immer leicht aus der Vogelperspektive die Lage zu kritisieren – entscheiden müssen ja andere –

Genug! Wechsel wir das Thema

Meine Mehlvorräte sind dahin, demnächst muss ich wieder aufs Land reisen und Dinkelmehl, Vollkornmehle, Backmalz….. ergattern.

Heute habe ich – ehrlich gesagt – durch ein Missgeschick (ich hatte die Butter im Hefeteig vergessen) eine Dinkel-Butter-Zimtschnecken- Variante kreiert, die ich so noch nie gebacken hatte.

R e z e p t :

die Zutaten für den Grundteig

45o gramm bestes Dinkelmehl (630)

100 gramm Zucker oder Rohrzucker

22o ml lauwarme Milch

1 kräftige Prise Salz

1 gutes, dickes Hühnerei

Abrieb einer Biozitrone

3/4 vom Frischhefepäckchen

1 Teelöffel Honig

Finalbearbeitung

Zutaten:

8o gramm zerlassene Butter

ca. 1oo gramm Gemisch aus gemahlenem Zimt und Rohrzucker

und los geht es

  • das Mehl abwiegen und in eine Rührschüssel sieben
  • das Salz inzufügen
  • die Milch lauwarm werden lassen.
  • eine Mulde in das Mehl drücken
  • die Hefe hineinbröckeln
  • den Honig auf die Hefe geben
  • soviel lauwarme Milch angießen, so das die Mulde gerade gefüllt ist
  • mit Folie oder einem Küchentuch abdecken und die restlichen Zutaten vorbereiten
  • nach ca. 15 Min , die Hefe arbeitet aktiv
  • die restlichen Zutaten
  • Zucker, Ei, Abrieb der Zitrone hinzugeben
  • die restliche lauwarme Milch angießen
  • alles mit dem Rührgerät, Küchenmaschine oder von hand zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
  • der Teig sollte sich von der Schüssel lösen.
  • nun abdecken , an einen warmen , zugfreien Ort stellen

Nach ca. 1 Stunde sollte sich der Teig verdoppelt haben, wenn nicht einfach noch etwas sich selbst überlassen oder in den Backofen mit der Backofenbeleuchtung noch mal gehen lassen

  • den Teig nun kräftig mit den Händen kneten , falten und aus zwei Rollen ein Rechteck auswalken.
  • möglichst dünn !
  • nun bestreichen wir die Teigplatten mit der zerlassenen Butter
  • – großzügig ! , mit einem kleinen Sieb das Zucker-Zimt-Gemisch verteilen
  • dann rollen wir das Rechteck wieder zusammen , möglichst ganz dünne Röllchen
  • die Röllchen setzen wir in eine gefettete Form
  • final bestreichen wir die Form mit der restlichen Butter
  • und lassen die Form nochmal ca. 30 Min gehen.

Den Ofen auf

200 grad (Ober/Unterhitze) vorheizen

1 große Tasse Wasser hineinstellen

Die Form auf dem 2. Rost v. unten einschieben und 10 Min. backen.

Nun die Temperatur zurücknehmen auf ca. 180 grad und weitere 25 Minuten backen .(Es kann auch länger sein, je nach Herdbeschaffenheit)

Das Gebäck nicht aus den Augen lassen. Wenn es zu braun wird schnell mit Alufolie abdecken und so zu Ende backen.

Eigentlich hatte ich gedacht, die Schnecken zum Frühstück zu servieren, nach dem Einkaufsritt – die Nacht hatten sie aber nicht überlebt. Seltsame Geister tappten nachts in die Küche und weg waren sie .

Schönes Wochenende – mit einem morgendlichen Sonnengruß aus München

„Calvados – Zopf und die hl. drei Könige“

Dicke Hefezöpfe, gefüllt mit Nüssen , Zimt, Rosinen   – Reste von der Weihnachtsbäckerei – gab es so lange ich denken kann am Neujahrsmorgen, bzw. an Heilig  drei König, wenn die Sternsinger kamen.

Casper , Melchior und  Balthasar   kamen und mit weißer Kreide schrieben sie: C +M+ B 1964  an die große Haustür. Sie brachten Weihrauch, Myrrhe und Gold …mit und ich glaube Melchior war der  „Schwarze“.

Meine Tante, Cäcilia, war etwas gekränkt, gerne hätte sie die Sternsinger begleitet, bzw. angezogen und hergerichtet. Es war ihr nicht vergönnt.

Der Küster aus dem Nachbardorf Reckenthal – ein  fommer Mann – zog mit den  Sternsingern durch die Dörfer und sammelte an jeder Tür eine Gabe für die armen Kinder dieser Welt.   Wir Kinder waren Feuer und Flamme, wunderschön waren die Heiligen drei Könige ausgestattet , mit alten Messgewändern aus den tiefen der  Sakristei, liebevoll aufgebügelt.

Es kam eine stattliche Summe zusammen in diesem Jahr, doch die armen Kinder dieser Welt erhielten die Gaben nie.

Der fromme Küster  – war leider den weltlichen Genüssen erlegen – und hatte alles verbraucht – für seine man munkelt bis heute  – irdischen Begierden.

So ist das Leben…

Mein folgendes Rezept widme ich den Sternsingern jener Zeit und wenn sie es lesen, werden sie wissen….. warum es ein Calvados-Zopf sein muss – und so manch Andere auch.

Z U T A T E N:

500 gramm Dinkelmehl 405

100 gramm Butter

250 ml Milch 3,5 %

80   gramm Zucker

42 gramm frische Hefe

insgesamt 250  ml lauwarme Milch

1 Prise Salz

Safranfäden

300 gramm Marzipanmasse

5     gemischte  Äpfel (Boskop, Elster..)

1  -2 Kardamon- Kapseln

Zimt

gemahlener Sternanis (Prise)

100 gramm übernacht in Calvados eingelegte Rosinen

Puderzucker  zum Karamelisieren  der Äpfel

Calvados der besten Sorte, zum Ablöschen, pafümieren

1 Ei, 1 Eßlöffel Sahne , mandel

und so gehts:

  •  Mehl abwiegen und durchsieben
  • Zucker, Butter abwiegen
  • Hefe in lauwarmer Milch ca. 50 ml und etwas braunem Zucker auflösen ,
  • mit etwas Mehl bestäuben und  ca. 1/2 Stunde sich selbst  überlassen
  • Zucker, Safranfäden, restliche Milch,  Butter erwärmen, bis die Butter halbwegs aufgelöst ist.
  • Schlagkessel mit Mehl füllen, Hefeansatz hinzufügen und auf kleinster Stufe ankneten
  • dann Zucker- Butter-Milch nach und nach  hinzugeben und durchkneten, bis der Teig sich von der Schüssel löst
  • den Teig in der Garstufe ca. eine Stunde gehen lassen
  • inzwischen :
  • Äpfel schälen, entkernen
  • Puderzucker in eine Pfanne geben und die Äpfel karamelisieren
  • mit einem kräftigen Schuss Calvados ablöschen
  • Rohmarzipan, Rosinen, Zimt, Kardamon und die Prise gemahlenen Sternanis hinzufügen
  • Masse abkühlen lassen
  • dann Teig in ein  ofenblechgroßes Rechteck auswalken
  • drei gleich – ruhig – breite Streifen abgrenzen
  • diese Teigstreifen mit der Apfel- Marzipan-Füllung bestreichen
  • dann die Teigstreifen rollen und zu einem dicken  Zopf flechten
  • warm stellen
  • Backofen  auf 180 grad Ober – Unterhitze vorheizen
  • Ei mit Sahne verquirlen
  • Zopf hiermit bestreichen, Mandelblättchen drüberstreuen
  • und ca. 30-35 Min. abbacken
  • ggfs. Temperatur reduzieren, wenn Zopf zu dunkel wird

Es  l ohnt sich schaut selbstimg_2667