Nudel Pasta Spätzle Ravioli

..“ nur selbstgemachte Nudeln machen glücklich…“

(Werbung, da Namensnennung)

Pasta, Nudeln, Spätzle unzählige Variationen gibt es in jeder Küche auf dieser Welt.

Es ist geradezu ein Muss geworden, dass der selbsternannte Hobbykoch seine Nudeln ebenmal selbst macht – na klar.

Ehrlich – wie viele Nudelteige daneben gehen - der Teig zu weich, die Nudeln matschig, die Füllung schwimmt im Nudelwasser – die Nudeln ein klebrige Masse , um nur eine Nudelkatastrophen zu nennen. 

Seit ca. 20 Jahren mache ich Nudeln, Pasta – wie auch immer wir sie nennen wollen.

Einwenig mundwässrig habe ich Euch ja schon gemacht mit meinen Fotos u. Videos.

Die Rezepte, Internetvidios, Kochanleitungen der bekannten Selbstdarsteller helfen bzw. halfen mir nur bedingt.

Die wichtigsten Fakten worauf es entscheident ankommt:

  • Auswahl der Zutaten:
  • – Mehl - Mischungsverhältnise (Gries/Mehl)-
  • – Flüssigkeit
  • – Größe u. Beschaffenheit der Eier
  • – Nudelmaschine – geht selbstverständlich auch ohne 
  • – Teigruhe – Temperaturen
  • – Konsistenz der Füllungen
  • – einwenig – handwerkliches Geschick – ist aber schnell erlernbar

Mehl: Es muss nicht das italienische Mehl Type 00 sein mit einem guten Mehl aus heimischen  Mühlen (Drax Mühle, Rechtmehring oder Blum Mühle (Hofbräuhaus Kunstmühle) gelingen Nudeln, bzw. Spätzle hervorragend (hier bevorzuge ich Weizen – bzw.Dinkeldunst) genannt Spätzlemehl.

Flüssigkeit:

  • hier scheiden sich der Geister, inwieweit der Teig sich verarbeiten läßt
  • Flüssigkeit je nach Bedarf zu geben – weniger ist oft mehr
  • 1-2 Eßlöffel Olivenöl
  • für Ravioli (gefüllte Nudeln ) kann der Teig etwas fester sein (krümelig, wenn ich aus der Maschine nehme )
  • Flüssigkeitzugabe ist immer möglich, daher Vorsicht
  • ist der Teig zu dünnflüssig , fällt es schwer die richtige Konsistenz zu erlangen
  • Mehlzugaben scheitern meist

Größe und Beschaffenheit der Eier:

  • sind die Eier frisch und groß nur das Eigelb nehmen bzw. z.B. 1 Vollei, 2 Eigelb bei insgesamt 300 gramm Mehl (Faustregel pro 100 gramm-1 Vollei)
  • auch Nudelteige, welche gänzlich auf Ei verzichten ergeben wunderbare Nudeln
  • keine Angst – dies ist eine kommende chellenge
  • frische Bauerneier geben dem Teig eine herrliche Farbe und Beschaffenheit
  • insbedondere bei Spätzleteig ist dies der Schlüssel zum Erfolg u. a.

Nudelmaschine – Nudelhölzer:

  • wenn Nudelmaschine, sollte es eine stabile (schwere) Ausführung sein, die Stand hat.
  • und über entsprechende Aufsätze verfügt
  • leicht sich verstellen läßt und mühlos Bandnudeln fertigt
  • Lasagneplatten wälzt -Rollnudelnträume verwirklicht
  • meine habe ich seit 25 Jahren eine Atlas von Marcato
  • ich glaube die Handhabung u. Ausstattung ist heute noch die gleiche
  • aber auch mit einem Nudelholz bzw. mit einem langen italienschen geht es ganz wunderbar – ist halt etwas mühsamer – das Ergebnis entlohnt die Muskelarbeit
  • die Nudelhölzer stets heiß abspülen und hin und wieder mit einem leichtgetränkter Küchenroll einreiben

Teigruhe Temperaturen :

  • der Teig ist mit der Küchenmaschine – aber auch von hand – schnell zusammengerührt bzw. geknetet.
  • wichtig ist den Teig mit dem Nudelholz ausrollen (Rechteck) falten und rundwirken
  • dann die Kugel in Frischhaltefolie wickeln und mind. 1/2 Stunde kühl stellen, damit sich der Teig entfalten kann
  • der gekühlte Teig läßt sich auch besser verarbeiten , insbesonder an heißen Tagen
  • die Zwischenzeit könnt ihr nutzen, um die Füllungen herzustellen, Bechamelsoße vorzubereiten ect.

Konsistenz der Füllungen:

  • hier ist alles erlaubt, was schmeckt und weg muss
  • wichtig ist bei Ravioli die Füllungsmenge so dosieren, dass die Nudel problemlos geschlossen werden kann – Probeobjekt ist hier empfehlenswert
  • hier macht Übung der Meister

einwenig – handwerkliches Geschick – ist aber schnell erlernbar:

  • am besten ist es die Nudelplatten zu Zweit zu walzen
  • immer darauf achten, dass die Stärke der Platte fortlaufend eingestellt wird
  • die Nudelbahnen abnehmen und auf ein separates Nudelbrett oder Steinplatte zu legen
  • gute Ausstecher unterstützen ungemein (sie haben bewegliche Innenleben, die fertige Ravioli formschön „fallen lassen“
  • stets zügig arbeiten
  • Übung macht den Meister

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpr

ess.com/20733878

Nun aber ran, am 14. ist Valentinstag !

„Nelke, Sternanis, Zimt, Pfeffer Soulfood“

(Werbung da Namennennung)

Der Duft von Bratäpfeln, Zimt, Orangen, Lebkuchen kann man nur eine kurze Zeit ertragen – mir geht es jedenfalls so –

Dieses Jahr hat sich der Winter zur richtigen Zeit eingestellt.

Meine Küche duftet, nach Zimt, Orangen, Nelke , obwohl ich nicht backe dieses Jahr.

Gö-Ga konnte nicht widerstehen und hatte herrliches Lamm/Rindhack – natürlich kg-weise – erstanden, riesige Granatäpfel lachten mich an….

Und jetzt ???

Außerdem wollte ich Heringe einlegen….. , eine deftige Schlachtplatte (Blut-Leberwurst, Kassler – Sauerkraut)

Glühwein – vorbereiten

Das Rinder/Lammhack paßte so gar nicht in meinen Plan.

So entstand mein Adventsrezept:

„Bulgur – Paprikaschote – knusprige , leicht scharfe Bällchen…“

Zunächst zum Bulgur.

Die Herstellung von Bulgur ist äußerst schonend. Da das gesamte Korn geschrotet wird, ist der Bulgur zudem sehr nährstoffreich. Der Weizengrieß enthält unter anderem verschiedene B-Vitamine sowie Vitamin E und die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium und Phosphor. Da Bulgur wie alle anderen Weizenprodukte auch Gluten enthält, ist er für Personen, die an Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leiden, nicht geeignet.

Tipp: Bulgur – wie Reis im Reiskocher dämpfen

Rezept:

Zutaten: für 4-6 Personen

für die Hackfleischmasse

  • 1 kg Hackfleisch Lamm/Rind
  • Paprikaschoten
  • Knoblauch
  • 2-3 Schalotten
  • Ingwer
  • Chilischote
  • 3-4 Eßlöffel Couscous – extra fein –
  • Petersilie, frische Minze (1-2 Blättchen), Koreander
  • Zitronenabrieb
  • 1 Schuß bestes Olivenöl
  • Gewürze
  • Zimtabrieb, Nelke, Kardamon -schwarz- Piment (im Mörser zerstoßen)
  • Bockshorn
  • ras el hanout
  • Salz aus der Mühle , schwarzer Pfeffer aus der Mühle

für die S0ße und Deko:

  • passierte Tomaten
  • 2 Eßlöffel Ajvar (Paprika-Auberginenpaste)
  • fein gehacker Koreander
  • Granatäpfelkerne

Zutaten für den Bulgur

150 gramm gut gewaschenen Bulgur, doppelte Menge Wasser

  • 2 Eßlöffel Olivenöl
  • Sternanis – ganz –
  • Nelken 2-3
  • Kardamon -grün- nur die kleinen schwarzen Körner
  • zwei Eßlöffel Tomatenmark (aufgelöst im Wasser, welches zum Kochen benötigt wird)

Zubereitung:

  • Hackfleischmasse

Wichtig: das Fleisch ca. eine 1/2 Stunde vorher aus der Kühlung nehmen und in eine große Schüssel geben und mit den Händen verteilen.

Schritt 1:

In der Zwischenzeit Schalotten, Knoblauch, Ingwer – ich nehme immer 3 Zehen Knoblauch, 3-4 Schalotten, 15 cm Ingwer) mehr oder weniger ist auch ok. – farblos in Olivenöl anschwitzen. Petersilie hacken , ruhig auch ein paar Stiele mitnehmen und ebenfalls mit anschwitzen

Schritt 2 :

Paprikaschoten aushöhlen, Kerne entfernen u. beiseite stellen

Schritt 3:

Die Hackfleischmasse würzen die Gewürze hinzugeben und die angeschwitzten Zutaten – sobald sie etwas abgekühlt ist – auf die Masse geben und mit den Händen gut vermischen, Zitronenabrieb hinzufügen. Auch Abrieb einer Orange ist hier zu empfehlen.

Die Gewürzen einarbeiten und die Paprikaschoten befüllen.

ca. 1/3 der Hackmasse mit frischem, gehackten Koreander vermischen und zu kleinen Bällchen formen u. beiseite stellen.

Schritt 4:

In eine hohe Pfanne oder auch geeigneten Topf geben wir 2 Eßlöffel Olivenöl und bei mittlerer Hitze braten wir die Paprikaschoten rundherum an.

dann löschen wir die Schoten mit den passierten Tomaten ab und geben ein kleinwenig Flüssigkeit hinzu (weniger ist mehr)

so lassen wir die Paprikaschoten in der Pfanne bei geschlossenem Deckel langsam schmoren.

immer mal kontrollieren – die Paprikaschoten sollten bißfestbleiben – nicht zu weich werden.

Schritt 5:

Die vorbereiteten Bällchen braten wir mit einem Stich guter Butter und etwas Olivenöl in der Pfanne knusprig .

So kann man mit einem Glas Rotwein beim köcheln schon mal testen….

Bulgurzubereitung:

Schritt 1:

Den Reiskocher auf die Kochstufe stellen und 1 Eßlöffel Olivenöl mit Tomatenmark anschwitzen. Dann den Bulgur hinzufügen , die Gewürze und das Wasser aufgießen (doppelte Menge – der Bulgurkörner = 300 ml Wasser)

Salzen und den Reiskocher arbeiten lassen.

Nach ca. 25 Minuten strahlen die Bulgurkörner Euch leicht gefärbt und glänzend an.

Etwas Koreander fein hacken .

Final:

  • die Paprikaschoten kurz herausnehmen
  • die Soße abschmecken und Ajvar zur Bindung hinzufügen
  • die Bällchen kurz in die Soße geben, damit sie warm bleiben
  • auf vorgewärmte Teller Bulgur, Soße, Paprikaschoten, Bällchen anrichten

Die orientalischen, weihnachtlichen Gewürze haben sich verbunden zu einem außergewöhnlichen, wunderbaren Geschmack – eine leichte Schärfe rundet das wunderbare, lockere Hack ab – die frischen Kräuter geben den besonderen Kick.

Dieses Gericht vereint die Gemüter und das Kerzenlicht verneigt sich würdevoll und läßt alle strahlen.

„Servus November – gut vorbei – kommt nicht böse wieder…“

Diesen Monat habe ich genossen, die Sonne, die Berge….

Die Natur heuchelte Frühlingsgefühle vor.

Irgendwie dachte ich – es wird so bleiben … , schließlich leben wir im Zeitalter de Klimawandels.

Dieses Wochenende hat uns schon zurückgeholt auf den Boden der Tatsachen.

Die Wintersachen habe ich hervorgeholt, die grünen Samtvorhänge im Schlafzimmer aufgehängt und ein kleinwenig freue ich mich auf den Winter.

Kerzenlicht , deftige Schmorgerichte, Schnee, glasklare, kalte Nächte – in lodernde Kamine blicken und träumen, lesen….

Den schweren Rotwein – dekantieren – Raclette mit den „Kindern“…. , ein paar Tage Städtetrip Theater, Konzerte

Servus November 2022

Bis bald

Genießt die Adventszeit

„Schnelle Lachsnudeln …“

Keine Zeit, Lust zum stundenlangen Köcheln, gerade wenn andere Prioritäten im Vordergrund stehen.

Die Tage sind eh so kurz und irgendetwas Warmes hätten wir schon gerne, aber auf die Pappschachtel vom Asiaten, Italiener… haben wir wirklich keine Lust mehr, nach den schrecklichen Erfahrungen während der Pandemie.

Einkaufsliste: (für zwei Personen)

  • eine Packung frische Bandnudeln aus dem Kühlfach
  • Basilikum,Petersilie frisch
  • eine mannshandvoll Cherrytomaten (bester Güte)
  • 1 Lachssteak
  • 1 Schalotte
  • 1 Zitrone
  • 125 ml Sahne

Zutaten:

  • Lachs
  • Sahne
  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • 1 kräftiger Schuß Weisswein
  • Kräuter (Petersilie Basilikum )
  • Meersalz, Pfeffer, Chilischote getrocknet oder frisch

Zubereitung:

Grundsoße:

  • 1-2 Eßlöffel Olivenöl in die Wokpfanne geben
  • Knoblauch, Schalotten klein hacken
  • Chilischote auskratzen, einwenig Petersiliestengel klein hacken
  • alles kurz anschwitzen und mit Weisswein ablöschen
  • köcheln lassen

Lachssteak:

  • mit Meersalz, einem Hauch Knoblauch und Zitronenscheibe auf den Grill legen
  • alternativ: in die Grillpfanne legen
  • bis es Farbe annimmt
  • wenden und Temperatur drosseln
  • durchziehen lassen – der Lachs sollte glasig sein-
  • dann das Steack auslössen und auf der Grillplatte parken

Nudeln:

Salz ins Wasser aufkochen und Nudeln 3-4 Min. garen

Fortsetzung:

  • die Cherrytomaten in die Grundsoße geben, Temperatur kurz erhöhen
  • schwenken
  • Temperatur zurück
  • Fisch hinzufügen
  • einen kleinen Schöpflöffel Nuddelwasser angießen
  • Sahne hinzufügen (nicht mehr kochen lassen!)
  • mit Pfeffer aus der Mühle abwürzen

und servieren….

Originalton Gö-Ga: “ Dieses Gericht machen wir jetzt jede Woche – saugut“

Kommentar meinerseits – Das machen wir nicht !!!

Tipp: die Tage sind sooo dunkel – die blaue Stunde (Zeitspanne der abendlichen Dämmerung) setzt spätestens gegen 16.00 Uhr ein.

  • genießt den „Marlen-Helen- Drink“

man nehme:

  • gemischte Beeren und friert sie mit Gin ein (in die Eiswürfelbehälter geben)
  • füllt das ganze mit Sekt oder Prosecco auf und die sommerlichen Beeren begleiten Euch.

Bis bald

M. Kuhl

„Hamsterkochen und Leben als gäbe es kein Morgen mehr…“

Werbung – da Namensnennung

3 ° C, bewölkt, leicht neblig – genau das richtige Wetter für mein Hamsterkochen.

Meine Kühlschubladen sind schon gut gefüllt. Doch das kann sich ja bei mir schnell ändern.

Die letzten Tage war es mild und sonnig – es zog mich in die Innenstadt – bevor der große Ansturm kommt

Überall, wo es irgendwie möglich ist, hat man schon die Buden aufgestellt.

Die schmerzvollen Verluste der letzten zwei Jahre müssen eingeholt werden.

Alles ist überfüllt, kein freier Tisch ist zu bekommen – mittags – schon.

Nach dem Motto „Tanzen als gäbe es kein Morgen mehr“ gem. dem Motto der Goldenen Zwanziger

(Zeit nach dem ersten Weltkrieg bis zum Dritten Reich) verfällt die Stadt in eine exzentrische Lebensweise.

Die Menschen warten am Viktualienmarkt brav, eng aneinander auf einen Platz im beim beliebten Fischhändler, der sich hier nach und nach ganz schön ausgebreitet hat.

Ehrlich, auch ich stehe in der Schlange, denn meine Freundin will heute zum Fisch-W….

Die schnelle, geschäftstüchtige Bedienung lenkt die „Hungrigen“ mit Sprüchen wie

“ Essen oder Gesehenwerden ?“

Brav antwortet der Mittsechziger vor uns : “ Wir möchten Essen….“

Irgendwie, irgendwann haben wir es geschafft – wir thronen auf den Hockern –

Mitten im Durchgangsverkehr – beste Ausssicht -Übersicht.

Riesige Austernplatten – Fisch – was das Herz begehrt – Wein fließt in Strömen

Alles ist vertreten – Asien – Wien – Paris – USA .

Meine Fischsuppe ist wie immer hervorragend. Die Servicekraft – offentsichtlich – im Osten Deutschlands aufgewachsen – will uns belehren, was wir trinken.

Vorschnell, eine Flasche Wasser und dann nehmen Sie den Veltliner 0,2 ist am günstigsten….

So nicht ! Kurz, heftig war meine Ansage – sie kann es halt nicht – ihre bayrischen Kolleginnen sind ihr da Lichtjahre voraus.

Meine Fischsuppe war – übrigens wie immer – einfach super guuuut, die Muscheln meiner Freundin einfach köstlich.

Man bekommt jetzt quasi eine Art Schlapperlatz aus Papier mit serviert und so kann man nach Lust und Laune die Suppe schlürfen, Muscheln essen….

Bummeln wollten wir dann nicht mehr, die Menschenmassen schoben sich durch die Innenstadt – nach dem Motto „Tanzen als gäbe es kein Morgen ….“

Sorry – jetzt aber das versprochene „Hamsterkochrezept“

Bolognese zum Überwintern

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731601

Diese Art Bolognese, bzw das Rezept kann mit Rindfleisch – Lammfleisch – gemischt zu bereitet werden.

Die Nudeln können hier schon bißfest (wichtig) gegart werden und dann in einzelne Portionen (für 2- 4-6 Personen) eingefroren werden.

Tipp: frieren sie die Bolognese in das Gefäß ein, welches sie in den Backofen Mikrowelle schieben

Hier eignen sich auch auf feuerfeste Glasformen – die wir mit Alufolie abdecken oder Aluschalen.

Derzeit sind die Gemüsesorten noch gut am Markt erhältlich und die Bolo kocht ja praktisch ganz alleine vor sich hin.

„Spitzpaprika für den Wintervorrat“

Tipp: die rohe Fleischmasse aufteilen (einmal Bolognes und den Rest entsprechend würzen und verarbeiten)

ergeben wunderbare, schmackhafte gefüllte Spitzpaprikaschoten.

der gekochte Reis kann hier ebenfalls schon miteingefroren werden und servierfertig portioniert ….

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20728137

Euch wünsche ich allen eine ganz entspannte, ruhige Herbstwoche.

Werde diese Woche einwenig verreisen, kochen und nach dem Motto leben

„Leben, Essen, Kochen als gäbe es kein Morgen mehr…. “

Die Bestellung beim Metzger habe ich schon aufgegeben – am Dienstag ab 5.00 Uhr kann ich meine Schätze abholen.

Was soll das schlechte Leben, da wollen wir nochmal richtig einkaufen, schlemmen und nächsten Monat ist es eh teurer, nicht zu bekommen – oder gar peinlich – wo doch so viele darben müssen….

Das nächste „Hamsteressen“ folgt bestimmt.

Bis bald

M. Kuhl

„Hamsterkochen befreit…“

Wer kennt das nicht, nach einem langen Spaziergang braucht der Mensch was „G’scheits“.

Der dritte Anruf beim Lieblingsitaliener, Griechen, Wirtshaus in der Nähe

„Es tut uns leid, wir können keine Reservierungen annehmen, Sie können aber gerne an der Bar Platz nehmen….“

Ok, aber es ist ein normaler Dienstag, keine Messe und die Menschen müssen doch alle sparen?

In den nächsten Tagen, Wochen bereite ich mit Euch Gerichte vor, die einfach zu kochen sind, sich gut einfrieren lassen und sofort verfügbar sind, wenn der Urhunger Euch überfällt – spontan Freunde – „Kinder“ kommen….

Leider ist es bei mir – aber das kennt ihr ja schon – einwenig Aufwand nötig.

Schaut in die Wetterkarte – gibt es einen kalten, nassen Tag – ist dies der ideale Kochtag, der später so viel Erleichterung bringt.

Heute starten wir mit der besonderen Rinderbrühe, welche die Basis für viele Tiefkühlkost werden wird.

Tipp: Portionieren beim Einfrieren

einmal als Basis für eine kräftige Wintersuppe

abgefüllt in Eiswürfelbehälter – so einzel entnehmbar für jede Soße

Rinderbrühe der Extraklasse

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732765

Ein kleiner Ausflug/Lauf besorgt die erforderlichen Zutaten – ohne – langes Anstehen im Supermarkt.

Beim Metzger solltet ihr anrufen und die Rinderschwanzenden bestellen, sowie

  • 1 kg Hackfleisch 1/2 (halb Schwein/halb Rind – oder halb Rind/ halb Lamm)
  • das brauchen wir für das nächste Tiefkühlgricht!
  • laßt Euch auch ein paar Knochen miteinpacken

Soweit das Gemüse sich nicht im Vorrat befindet mit Petersilienwurzeln ergänzen

Einkaufszettel schreiben und los geht es!

Gestern war ich wieder unterwegs – einwenig Laufen, Hamstern und das Leben genießen –

Bis dann

M Kuhl

„Grünkohl ohne Pinkel“

Angenehm wärmt die Oktobersonne – 19 grad – so soll es die nächsten Wochen bleiben.

Wer will dann Grünkohl mit Kassler, Pinkel (Grützwurst (Getreidewurst)) , Speck. Die Farbe leicht gräulich, wo möglich dreimal aufgewärmt. Oft bekam ich ihn so serviert.Bei Minustemperaturen mag das noch gehen – aber wenn der Winter warm wird – kann ich mich mit der eigentlichen Bremervariante – nicht anfreunden

Diese großen fahnenähnlichen Gebilde, die man erst putzen muss, Stile entfernen, klein schneiden vorblanchieren….

Nein , dann schmeckt es mir so nicht.

Alle schreiben jetzt, wie gesund dieses Gemüse sei. Dabei soll ja eigentlich der erste Frost gewesen sein, bevor man ihn erntet.

  • reichlich Vitamin A und C sowie viele wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Magnesium, außerdem Ballaststoffe
  • Flavonoide, die den Cholesterinwert senken können
  • Lutein und Zeaxanthin, die den Krankheitsverlauf bei der Augenkrankheit Makuladegeneration stabilisieren können
  • viele krebsvorbeugende Senföle (Glucosinolate)

In Norddeutschland hat man ein besonderes Verhältnis zu dem speziellen Kohl.

Mein Grünkohl hatte mir eine Freundin aus dem Garten ihrer Mutter mitgebracht. Eigentlich sah er gut, frisch, grün aus. Kurz überlegte ich, ob ich daraus meine Herbstdeko im Flur gestalten sollte.

Hier meine Variante:

Zutaten:

  • 1 kg jungen Grünkohl
  • 2 Eßlöffel bestes Olivenöl
  • 1 kleine, freche, scharfe Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 Messerspitze Natron (damit er schneller gart und grün bleibt)
  • Gewürze: Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss frisch gerieben

Zubereitung:

  • den Grünkohl von den dickeren Stilen befreien und gut unter fließendem Wasser waschen
  • grob in mundgerechte Stücke schneiden
  • darauf achten, dass die dickeren Stile entfernt werden
  • Olivenöl in eine Pfanne geben – ich nahm eine Wokpfanne –
  • gehackten Knoblauch , Schalotte, Chili kurz anschwitzen
  • den gewaschenen Grünkohl nach und nach hinzufügen
  • mit der Gemüsebrühe ablöschen
  • Deckel auf die Pfanne und ca. 15 -20 Minuten auf kleiner Flamme dünsten lassen
  • final mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle, Salz,Muskatnuss abwürzen

Beilagen: Bratkartoffel, Eier – pochiert – oder Spiegelei

Tipp:

Die Bratkartoffel nicht so klein schneiden und langsam, genüsslich mit einer gehackten Schalotte in einem Gemisch aus Butter und Griebenschmalz goldbraun braten.

Das Griebenschmalz nehme ich mir immer aus Tirol /Österreich mit – einwenig macht oft, gerade im Winter das entscheidende Mehr aus.

Fazit: gesund, preiswert und verhältnismäßig schnell ist der Grünkohl auf dem Tisch.

Bevor ich es vergesse Prosit – meinen Herbstdrink kann ich immer noch Draußen genießen

(Gin, Zitrone, Tonic)

Viel Freunde beim Ausprobieren

Bis bald

M. Kuhl

„Sonne, Herbst und dann….“

Die Tage sind intensiv und schon morgens, wenn noch alles etwas weniger belaufen ist, drehe ich meine Runde an der Isar.

Die Kinder kommen zum verlängerten Wochenende und ich will die Zeit mit ihnen genießen. Nicht in der Küche stehen – lange Herbstwanderungen – Essen – Ratschen – Lachen –

Sofort verfalle ich in die mir so gehassten Unarten meiner Mutter. …..:“

Kannst Du die Basseti-Tagesdecke gebrauchen, schau mal die Bettwäsche ist neu und gewaschen, magst Du das Villeroy Porzellan ??…“

N e i n . Nein

Freundlich lehnte man ab, zu floral, ach das Geschirr paßt nicht zu mir

  • ehrlich es hat auch bei mir nie gepaßt
  • war damals ein „Schnäppchen“ (wir hatten Freunde im Saarland besucht)

Auch ich wollte nicht die Sachen meiner Mutter…..

Wir fuhren nur 30 Kilometer – ins Voralpenland – genossen Bier und Ente und erfreuten uns an dem Beisammensein

resche Bauernente
Blick in die Berge

So soll es sein!

Gö-Ga stieg beim Stadtmarathon aus. Nach dem Frühstück gings mittags in die Stadt.

Mein Sohn kocht mittlerweile mit Leidenschaft und wir mußten natürlich in meinen Gewürzladen…

Dann bei Augustiner und Sprizz die Welt retten, Lachen und Pläne schmieden

Meine Kinder sind richtige „Stadtratten“ . Wir laufen von Stadtteil zu Stadtteil durch Gassen, Ecken, wo ich noch nie war.

Ja, da sind wir doch immer hergelaufen zur Schule, zum Sport…..

Schließlich landeten wir auf der Dult (Auer Dult) (s. auch https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/13638534

Hier ist die Zeit stehegeblieben. Nichts hat sich geändert in den letzten 25 Jahren. Es gibt das Ponyreiten, die Geschirrstände und alles was man braucht und nicht braucht. Manchmal auch echte Antiquitäten – aber nur manchmal.

Die Dämmerung zieht über die Au, der Himmel ist wolkenlos – es duftet, die Kinder lachen und die Menschen sitzen beisammen ohne Hektik und alles ist klein und überschaubar.

Wir gönnen uns die letzte Fahrt im Kettenkarusell.

Kettenkarusell
„ja, da waren wir früher auch immer…..“

und laufen anschließend Richtigung Rosenheimer Platz. Hier soll es laut meiner Tochter, die beste Pizza – auch wenn gewünscht glutenfrei – mit Dinkelmehl….- ) geben.

Wir ergattern einen Tisch – für eine Stunde – und bestellten einen Meter Pizza, eine Flasche Primitivo und Wasser.

Ehrlich, so ganz wohl fühle ich mich nicht. Der hintere Raum – gleicht einem Abstellraum –

Schon muß ich nörgeln: „Wenn er mir einen Lappen bringt, wische ich den Tisch mal…“

Der Kellner kommt, wischt, sprüht und meine Tochter bestellt auf italienisch – mit einem Lächeln – .

„Mama“ reiß Dich zusammen – das ist kein Sternelokal – aber die beste Pizza der Stadt.

Besonders lecker – Kartoffelpizza (hauchdünne Kartoffelscheiben – mit Trüffel )

Schaut selbst.

1 Meter Pizza mit besten Zutaten

Pünktlich nach einer Stunde mußten wir zahlen. Draußen hatte sich eine lange Menschenschlange gebildet – der Straßenverkauf der Pizzastücke – wie in Italien, dachte ich und das alles zu moderaten Preisen.

Einen Absacker – einen schönen Drink – im Freien – der Abend war so warm – mußten wir uns schnell abgewöhnen. Die wenigen Möglichkeiten um den Viktualenmarkt, Tal , Marienplatz waren restlos überfüllt.

Schade! So nahmen wir die U-bahn nach Hause.

Maskenpflicht – wen interessierts-

Wichtig ist die Fake-Tasche – früher – vor nicht zu langer Zeit – war man in München mal gut gekleidet. Alles vorbei!

Heute koch ich wieder selbst

  • leicht feurige Kürbissuppe
  • knusprige Schnitzel in Butterschmalz rausgebacken an Kartoffel-Vogerl-Salat mit Speck
  • Zwetschgen-panna-cotta
  • Wein – einen süffigen Zweigelt aus der Südoststeiermark

(alle Rezepte findet ihr auf meinem Blog)

Schönes Restwochenende

bis bald

M Kuhl

„Juli – es wor so schee – 2022“

So wie es „früher“ einmal war….

Die Tage genießen, sich von den Schönheiten der Natur, der Kultur, dem Leben treiben lassen

Ein kleines Schläfchen am Nachmittag – damit man den Abend in vollen Zügen genießen kann –

Der flimmernden Hitze in schattigen Pinienwäldchen entgleiten, dem unermüdlichen Konzert der Grillen lauschen – die Sonne fällt langsam ins tiefblaue Meer.

Schwimmen bis zum Horizont – die kühle Frische des Sees, des glatten Meeres genießen und einfach hoffen, dass es nie enden möge – die Tage des leichten Seins, voller Glück und Zuversicht.

Lange, anstrengende Wanderungen – die angenehme Kühle, frische Bergluft – den ersten Anflug der Herbstluft erhaschen – Naturgewalten erkennen..

Die verschiedenen Landesküchen austesten, mitnehmen und nicht an die Katastrophen der Welt denken.

Meine kleinen „Gärten“ gedeihen prächtig bei diesem Klima.

Das war mein Juli 2022

Schaut selbst:

Ciento
Umbrien
Bella Italia

Alpenküche der Spitzenklasse
Balkongarten und Zitronenschaufenster

Heute Dienstag, 12:21 Uhr – 24 grad – der See ruft

Bis bald

M Kuhl

„Die Leichtigkeit des Seins..