..“ nur selbstgemachte Nudeln machen glücklich…“
(Werbung, da Namensnennung)
Pasta, Nudeln, Spätzle unzählige Variationen gibt es in jeder Küche auf dieser Welt.
Es ist geradezu ein Muss geworden, dass der selbsternannte Hobbykoch seine Nudeln ebenmal selbst macht – na klar.
Ehrlich – wie viele Nudelteige daneben gehen - der Teig zu weich, die Nudeln matschig, die Füllung schwimmt im Nudelwasser – die Nudeln ein klebrige Masse , um nur eine Nudelkatastrophen zu nennen.
Seit ca. 20 Jahren mache ich Nudeln, Pasta – wie auch immer wir sie nennen wollen.
Einwenig mundwässrig habe ich Euch ja schon gemacht mit meinen Fotos u. Videos.
Die Rezepte, Internetvidios, Kochanleitungen der bekannten Selbstdarsteller helfen bzw. halfen mir nur bedingt.
Die wichtigsten Fakten worauf es entscheident ankommt:
- Auswahl der Zutaten:
- – Mehl - Mischungsverhältnise (Gries/Mehl)-
- – Flüssigkeit
- – Größe u. Beschaffenheit der Eier
- – Nudelmaschine – geht selbstverständlich auch ohne
- – Teigruhe – Temperaturen
- – Konsistenz der Füllungen
- – einwenig – handwerkliches Geschick – ist aber schnell erlernbar
Mehl: Es muss nicht das italienische Mehl Type 00 sein mit einem guten Mehl aus heimischen Mühlen (Drax Mühle, Rechtmehring oder Blum Mühle (Hofbräuhaus Kunstmühle) gelingen Nudeln, bzw. Spätzle hervorragend (hier bevorzuge ich Weizen – bzw.Dinkeldunst) genannt Spätzlemehl.
Flüssigkeit:
- hier scheiden sich der Geister, inwieweit der Teig sich verarbeiten läßt
- Flüssigkeit je nach Bedarf zu geben – weniger ist oft mehr
- 1-2 Eßlöffel Olivenöl
- für Ravioli (gefüllte Nudeln ) kann der Teig etwas fester sein (krümelig, wenn ich aus der Maschine nehme )
- Flüssigkeitzugabe ist immer möglich, daher Vorsicht
- ist der Teig zu dünnflüssig , fällt es schwer die richtige Konsistenz zu erlangen
- Mehlzugaben scheitern meist
Größe und Beschaffenheit der Eier:
- sind die Eier frisch und groß nur das Eigelb nehmen bzw. z.B. 1 Vollei, 2 Eigelb bei insgesamt 300 gramm Mehl (Faustregel pro 100 gramm-1 Vollei)
- auch Nudelteige, welche gänzlich auf Ei verzichten ergeben wunderbare Nudeln
- keine Angst – dies ist eine kommende chellenge
- frische Bauerneier geben dem Teig eine herrliche Farbe und Beschaffenheit
- insbedondere bei Spätzleteig ist dies der Schlüssel zum Erfolg u. a.
Nudelmaschine – Nudelhölzer:
- wenn Nudelmaschine, sollte es eine stabile (schwere) Ausführung sein, die Stand hat.
- und über entsprechende Aufsätze verfügt
- leicht sich verstellen läßt und mühlos Bandnudeln fertigt
- Lasagneplatten wälzt -Rollnudelnträume verwirklicht
- meine habe ich seit 25 Jahren eine Atlas von Marcato
- ich glaube die Handhabung u. Ausstattung ist heute noch die gleiche
- aber auch mit einem Nudelholz bzw. mit einem langen italienschen geht es ganz wunderbar – ist halt etwas mühsamer – das Ergebnis entlohnt die Muskelarbeit
- die Nudelhölzer stets heiß abspülen und hin und wieder mit einem leichtgetränkter Küchenroll einreiben
Teigruhe Temperaturen :
- der Teig ist mit der Küchenmaschine – aber auch von hand – schnell zusammengerührt bzw. geknetet.
- wichtig ist den Teig mit dem Nudelholz ausrollen (Rechteck) falten und rundwirken
- dann die Kugel in Frischhaltefolie wickeln und mind. 1/2 Stunde kühl stellen, damit sich der Teig entfalten kann
- der gekühlte Teig läßt sich auch besser verarbeiten , insbesonder an heißen Tagen
- die Zwischenzeit könnt ihr nutzen, um die Füllungen herzustellen, Bechamelsoße vorzubereiten ect.
Konsistenz der Füllungen:
- hier ist alles erlaubt, was schmeckt und weg muss
- wichtig ist bei Ravioli die Füllungsmenge so dosieren, dass die Nudel problemlos geschlossen werden kann – Probeobjekt ist hier empfehlenswert
- hier macht Übung der Meister
einwenig – handwerkliches Geschick – ist aber schnell erlernbar:
- am besten ist es die Nudelplatten zu Zweit zu walzen
- immer darauf achten, dass die Stärke der Platte fortlaufend eingestellt wird
- die Nudelbahnen abnehmen und auf ein separates Nudelbrett oder Steinplatte zu legen
- gute Ausstecher unterstützen ungemein (sie haben bewegliche Innenleben, die fertige Ravioli formschön „fallen lassen“
- stets zügig arbeiten
- Übung macht den Meister

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Nun aber ran, am 14. ist Valentinstag !


































