„The best of 2021“

„Was gut vorbei ist, kommt nicht Böse wieder…“ , pflegte meine Großmutter zu sagen, seufzte aus tiefstem Herzen und kippte einen selbstgemachten Pfefferminzlikör, bevor sie sich bis ins hohe Alter den alltäglichen Pflichten widmete. Den Likör bzw. Pfefferminzschnaps setzte sie selbst an. Die besondere Minze mit den dickfleischigen Blättern wuchs in ihrem Garten und den Schnaps, den sie beim Schnapsbrenner erwarb, indem sie mit ihm ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse, bzw. Spezialitäten tauschte. Dieser Schnaps ist mir leider verlorengegangen. Sie nahm täglich eine homöopathische Dosis (ein kleines Stamperl)

Mit meiner kleinen Jahresübersicht von Beiträgen und Rezepten möchte ich mich herzlich bedanken bei allen Lesern/innen meines Blogs, der dieses Jahr von immer wachsender Beliebtheit geprägt wurde. Die Statistik bestätigt mich, auch im Jahr 2022 meine Ideen am Herd, mein Leben mit Euch einwenig zu teilen.

Januar 2021

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730228

Nach langer Zeit hatte sich München mal wieder in weiß gekleidet. Ein paar eindrucksvolle Fotos aus dem englischen Garten.

Gerade im wenn es Draußen kalt ist, liebe ich es Gerichte im Wok zu kochen.

Am besten startet Ihr mit meinem „Bilderkochenrezept“ vor langer Zeit…

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/10744057

Im Januar hatte ich begonnen, etwas mehr mit Schwarzwurzeln zu kochen.

Das nachfolgende Rezept würde ich zum Gewinner des Winters 2021 küren.

Zunächst wurden die erdigen Stangen kritisch beäugt und mit negativen Bewertungen von eklig, wie sehen die denn aus, das kann man essen?… , bewertet.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730086

Februar 2021:

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730546

Nocheinmal möchte ich Euch mitnehmen an meinen Fluß, die Isar.

Diesen Fluß liebe ich – er gibt mir immer wieder Kraft, auch wenn es regnet oder schneit, die Hitze unerträglich wird – Die Isar ist immer für mich da und jetzt freue ich mich schon auf meine Schwimmstelle.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730536

Gibt es etwas besseres zum Frühstück/Brotzeit?

Gerade im Winter liebe ich sie die knusprigen, reschen Korznspitz. Auf die Entwicklung des Rezeptes bin ich ganz besonders stolz. Der Ansatz und die liebevolle Pflege meines Roggensauerteigs haben sich gelohnt. Vielleicht für den Einen oder Andereren das Projekt 2022 – Ansatz der Sauerteige. Der Start mit dem Roggensauerteig gelingt mit Sicherheit. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

März 2021:

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730686

Die Pandemie hat die Menschen fest im Griff. Das Arbeitsleben ist weitgehend von

„homeoffice“ geprägt. Es ist meist kalt und unfreundlich und es fällt den Menschen schwer ihren Alltag zu ertragen. Der genannte Beitrag wurde zum Blogerfolg.

Das Rezept ist einfach – ohne viele Zutaten und beliebt bei Jung und Alt

Wäre das nichts als kleiner Happen zwischen den Jahren?

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730884

Meine „Sonntagssemmel“ begleiten mich seit dem ersten Backen im März 2021 über das ganze Jahr und werden vehement vom Gö-Ga und den Kindern – wenn sie wieder mal sich anmelden – gefordert. Manchmal muß ich aber streiken, denn einwenig Aufwand, Arbeit ist das schon. Allerdings sind sie auch nach 2 Tagen noch wie frisch gebacken – der Aufwand lohnt sich.

April 2021:

Den Monat möchte ich meinem geliebten Bärlauch widmen. Schon jetzt freue ich auf ihn, wenn er überall um mich herum sprießt.

Aber mal ganz ehrlich, am besten schmeckt er in den Wochen, Monaten, wo man ihn frisch ernten kann. In vielen Gegenden Deutschlands kommt er im übrigen nicht oder kaum vor.

Daher hatte ich auch mein Pesto an gute Freunde verschickt. Ein Päckchen wurde beschädigt und der Geruch verbreitete sich – für den einen oder anderen war das unerträglich – so einen intensiven Knoblauchgeruch ist für einen echten Rheinländer nämlich nicht so leicht zu ertragen. Geschmeckt hat es aber glaube ich trotzdem, wenn man auch mit einer gewissen Skepsis dem Gläschen gegenüberstand.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731022

Die indische Küche hielt bei mir Einzug – wenngleich ich bis heute kein indisches Restaurant genossen habe, was mich überzeugte. Die Speisen kommen mir meist irgendwie verkocht vor und den vielgelobten Gewürzvariationen konnten mir noch nicht präsentiert werden.

Wagt Euch heran, geht in einen gutsortierten Gewürzladen und die Reise beginnt.

Mai 2021:

Alles neu macht der Mai

macht die Seele frisch und frei,
kommt heraus, lasst das Haus,
windet einen Strauß!
Rings erglänze Sonnenschein,
duftend prangen Flur und Hain,
Vogelsang, Hörnerklang
tönt den Wald entlang……

Hermann von Kamp

(1796 – 1867), Lehrer in Mühlheim/Ruhr

Der Mai 1921 war immer noch sooo kalt und die Gartencenter hatten kein wirkliches Angebot

Die Sonne ließ sich ihren Mut nicht nehmen und drückte die Tulpen, Narzissen heraus. Kleine Lichtblicke! Der Bärlauch blühte immer noch nur vereinzelt und ich probierte meine Bärlauchknödel (alternativ mit Spinat, Parmesan) …

Die Knödelherstellung perfektionierte ich

siehe : https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731157

Jede Möglichkeit versuchte ich nach Draußen zu kommen. Die Tage wurden allerdings immer mehr von dem Brotbacken, Küche, Küche geprägt

Das werde ich 2022 ändern!!! – versuchen werde ich es zumindest.

Aber meine Walnußkruste will ich Euch nochmal ganz besonders ans Herz legen

Dieses Brot ist der Schlüssel zum wahren Brotgenuss !

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731247

Juni 2021

Es gab kein halten mehr für mich, pünktlich mit dem Beginn des Monats war es möglich im Starnbergersee ausgiebig zu schwimmen. Keine Gelegenheit ließ ich mir entgehen.

Mein See

Die Leichtigkeit des Seins stellte sich wieder ein. Meine kürzlich erst gepflanzten Kräuter expolodierten förmlich. Es duftete soo guuut. Die Hoffnung auf eine Corona-Impfung wurde endlich erfüllt. Eine Aufbruchstimmung machte sich breit.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731390

Mein Minz-Pesto erfreute sich allgemeiner Beliebtheit, denn es ist so einfach herzustellen.

Juli 2021:

Eigentlich hatte ich mein Sommerbrot ja schon im Juni veröffentlicht. Im Juli bereitete ich es sehr oft zu. Gegrillt, als Picknickbasis , die Hartweizenkruste duftete am See, auf dem Balkon….

Hier mein Sommerbrot 2021

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731468

„Tomaten-Hartweizenkruste“

Gegrillte Doraden, Lammvariationen, herrliche Beilagen immer unter dem Motto „Weniger ist mehr“.. Im Sommer liebe ich es entspannt den Gö-Ga grillen zu lassen, Draußen sein bis spät in die Nacht. Lesen, den Fledermäusen zu zu schauen – ganz inständig bete ich, lass den Sommer niemals enden. Jäh unterbrochen wurde ich von dem „Hagelschnee“ auf der Rückfahrt vom See, wieder Regen, Regen….

August 2021:

Der Sommer kam mit Wucht zurück. Meine Zweitimpfung war nicht in Sicht, Reisepläne wurden verworfen. Der Starnberger See, das Radeln bis zum Horizont entschädigte mich gebührend. Die Abende wurden aber schon kühler, die Tage kürzer..

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20731973

Die Isarinsel war immer noch nicht zurückerobert.

Verschiedene Ausflüge ins Münchner Umland wurden unternommen. Keine Landmetzgerei ist vor meinem Gö-Ga sicher. Stets muß ich ihm Einhalt gebieten, er würde ständig Unmengen nach Hause tragen.

Aber die von mir als Metzgerfinger bezeichneten rohen Bratwürste stehen bis heute öfters auf dem Speiseplan

Meggies Metzgerfinger
„Hohenpeißenberger Gnadenkapelle“

September 2021:

Welch ein Traum wird wahr, der September entpuppt sich als vollständiger Sommermonat.

Nicht einen einzigen Beitrag habe ich gebloggt. Viel zu beschäftigt war ich. Die Panik stieg jeden Tag in mir hoch: “ Das ist der letzte Badetag….“

„Klarstellung : es ist nicht der Gö-GA“

Oktober 2021:

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732187

Nachdem ich am 3.10.2021 nochmals mehr als eine Stunde im See schwimmen konnte, verabschiedete ich die Badesaison. Herbstliche Gerichte wollte ich jetzt kochen.

Nach dem vielen Grillen wollte ich mehr vegetarische Gerichte kochen.

Ständig hörte ich: “ Ja, des Kürbiscurry ist ja lecker, aber was gibt es dabei?“

So entstand mein Blumenkohlschnitzel und es hat auch die Männer der Familie überzeugt.

Auch der Oktober hatte wunderschöne Tage. Viele Ausflüge, Wanderungen konnten wir unternehmen. Sicher habt ihr schon bemerkt, dass Tirol/Österreich mein Lieblingsausflugziel zu jeder Jahreszeit seit vielen, vielen Jahren ist.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732220

Dieses Jahr im Oktober war der Himmel so blau – die Luft so klar

Dann möchte ich die Berge umarmen – stundenlang an einer warmen Hauswand sitzen – und mich des Lebens freuen.

November 2021:

Im November war ich mit den Quitten beschäftigt. Eine tolle Frucht, aber irre arbeitsintensiv.

Zwischenzeitlich hatte ich noch ein Quittenchutney mit Krümelzucker, erlesenem Essig und Rohrzucker – sehr pikant geköchelt. Es war eine Offenbarung zu meinem Wild.

Leider war die Ausbeute nicht besonders hoch.

Auch der November war meist erträglich , viele sonnige Tage wurden uns geschenkt

Zeit für wunderschöne Herbstspaziergänge. Das Knödelthema beschäftigte mich auf im November. Endlich waren meine Zwetschgenknödel so gelungen, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Zwischenzeitlich habe ich sie mit Nougat bzw. dunkler Schokolade gefüllt.

Auf einem Zwetschgenmarmeladenspiegel serviert – eine Wucht – sag ich Euch.

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20732428

  • meine Winterknödel mit Muskatkürbis ebenfalls nicht zu verachten!

Dezember 2021:

Der Dezember raste dahin, eigentlich wie jedes Jahr. Das aufwendige Backen haben ich dieses Jahr verschmäht. Die Zeit aber sehr genossen, wenngleich die Pandemie uns erneut plagt. Große Tischrunden waren nicht möglich, so habe ich auch auf meine 9 kg Pute verzichtet und geruhsam im kleinen Kreis die Tage intensiv genossen.

Viele haben sich mit Meggie’s Weihnachtspute beschäftigt, wie meine Blogstatistik mir bestätigt.

Irgendwann gibt es sie wieder und wir feiern wieder Weihnachten, so wie es früher einmal war. (s. Blogbeiträge aus den besseren Zeiten)

Genießt die Rauhnächte, die Zeit mit Euren Lieben und bleibt gesund. Bis bald

M. Kuhl