(Werbung, da Namennennung)

Ein Großteil der Menschen geht – fährt in den nächsten großen Supermarkt und nimmt einen großen Einkaufswagen (animiert zum Füllen), hat einen Einkaufszettel – auch heute noch in der Zeit des allgegenwärtigen Smartphons.
Jetzt geht es los, zielorientiert – psychologisch manipuliert- arbeiten sie den Wochenendeinkauf ab. Gemüse, Fleisch, Mehl, Eier, Butter, Wein, Süßigkeiten…, dann Waschmittel, Duschgel, Putzmittel – hier und da eine nichtgeplanter Spontankauf – ist ja im Angebot. Der Bäcker befindet sich gleich am Ausgang, ebenso der Hähnchenstand – fürs schnelle Mittagessen.
Alles erledigt für die ganze Woche. Zeitaufwand maximal 1 1/2 Stunden, einschließlich Anfahrt.
Wieso funktioniert das bei mir nie. Seit Jahren besteht hier die streitige Diskussion.
- Eier würde ich nicht im Supermarkt kaufen, sondern auf dem Markt oder beim Bauern direkt.
- noch legewarm kann man sie entnehmen – ich schmecke, dass sie nicht mit Fischmehl gefüttert wurden und sie frei rumlaufen durften
- Gemüse – kommt doch auch aus der Großmarkthalle – so mein Gö-GA
- mag sein, aber….
- mein Wirsing, mein Kraut, meine Suppengemüse bringen die Erzeuger selbst zum Markt. Die alten Kartoffelsorten für meine Schupfnudeln, Bratkartoffel…. erkenne ich sofort
- Fleisch geht gar nicht – da habe ich konkrete Vorstellungen
- angestrahlt – schön rot präsentiert, Hackfleisch fertig in der Auslage
- Niemals
- mein Wammerl (ein großes Stück, eingewickelt im Leinentuch) gibt die richtigen Speckchips, Speckwürfel, wann immer ich es brauch. Es ist nicht nass, schimmelt nicht.
- das blöde Suppenhuhn muss nicht fett sein, um eine gute Brühe zu geben
- aber es sollte aktiv gelebt haben. Das schmeckt man! Glaubt es mir.
- Mehl, Hauptsache im Angebot für 0,59 Cent kann niemals gutes Brot, Kuchen… ergeben. Abgesehen von dem Nährwert.
- Gewürze, schnell im Supermarkt gerafft, fertig pulverisiert würzen nicht
- natürlich sind sie preiswerter
- aber meine Gewürze, frisch im Mörser gestoßen, bzw. im speziellen Gewürzladen erstanden, geben dem Gericht erst das Leben und sind durch nichts zu ersetzen.
- nicht jeder kann über einen guten Markt verfügen
- nicht jeder hat Muße und Zeit, sich mit dem Einkauf derart zu beschäftigen
- aber glaubt mir es macht riesigen Spaß nur die besten Produkte zu suchen
- erst dann schließt sich der Kreis des Kochens mit Genuß und Leidenschaft.
- Weniger ist mehr auch beim Lebensmitteleinkauf.
Heute hole ich frisches Sauerkraut – lose vom Fass – Eier bei meiner Eierfrau auf dem Markt – vielleicht hat sie eine schöne Entenbrust, wenn ich Glück habe.

Einwenig gute Schokolade für das Adventspaket an meinen Sohn, die er soo mag.
Mein Spätzlemehl schleppe ich im Rucksack – direkt hinterm Hofbräuhaus – gibt es die Hofbräuhaus Kunstmühle. In den nächsten Tagen werde ich Kürbisspätzle, Nussspätzle, Mohnspätzle aus guten Eier und dem wunderbaren Mehl auf Vorrat produzieren. An Weihnachten zum Wild sind sie immer willkommen und auch nach einem langen Spaziergang die geliebten Käsespätzle eine willkommene Mahlzeit.


Gute Lebensmittel sind kein Luxus, gezielt eingesetzt bereichern sie das Leben ungemein und wie heißt der Spruch: „Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken..“(Johann Wolfgang von Goethe) gilt auch für unsere Lebensmittel in der heutigen Zeit.
Es macht im übrigen riesigen Spaß, Abwechslung in die Küche zu bringen.
Ein schöner, kalter Dezembertag, bestimmt macht er mich hungrig –
Heute gehe ich zu Fuß, mir fehlt die Bewegung. Das Schwimmen ist beschwerlich geworden – trotz Impfmung ist ein weiter Test erforderlich.
Erst im Januar kann ich mich boostern lassen, vielleicht hat sich dann schon etwas geändert.
Mit einem kleinen winterlichen Eindruck wünsche ich Euch viel Spaß beim „Hamstern“ und Vorbereiten. Bleibt gesund bis bald.
