"Pafümerie und Haushalt"

Was heißt das ????? DSC01422
Dieses „alte“ Ladenschild fand ich im Josefsviertel in Wien. Was wird wohl hier mal verkauft worden sein, heute führt der kleine Laden flippige Mode. Doch Parmüerie und Haushalt ? War bestimmt so ein Drogeriemarkt, mit Giftecke, Putzmittel und Chanel Nr 5, Stilleinlagen, Monatsbinden, Messer oder ???

Parfümerie und Haushalt, ein guter Duft war in früheren Zeiten ganz wichtig, wo man sich doch seltener badete, sondern überpuderte, übersprühte

Die Hausfrau hatte immer schon die Drogerie/Parfümerie ihres Vertrauens, da bekam man Rattengift, die Haarfarbe zum Selbermanschen oder das Rosenwasser….
Diese Läden gibt es heute immer weniger, wäre das nicht wieder schön. Ausgesuchte kleine Seifen aus England, Frankreich, nette Tischwäsche, Wiener Kalk, Herdputz.

Duft fürs Bad, Duft für die Küche – wenn auch der Superkoch keine anderen Gerüche duldet –
nach einer Schnitzelbratarie, ein kleines unauffälliges Wässerchen in kleine stilvolle Gefäße
gefüllt. Einwenig Deko, Keramik aus Frankreich, Spanien

Alternative Reinigungsmethoden – Ökoecke – , kleine Gartenecke, kleine Leseecke,
über Haushalt, Kochen, Putzen, Garten

Vielleich noch eine Espressoecke für den persönlichen Austausch…..
Das wär schön oder ???

"Die Brotzeit wird erwachsen "

Gerade schreibt jeder über, für, und sogar mit Kindern… Ein Redakteur der Süddeutschen schildert, wie wunderbar es doch ist, noch einmal Vater zu werden und sich so ein kleinwenig Jugend zu bewahren, unsere Familienministerin bereitet sich auf ihr „Mutterwerden“ vor….. Ja, es ist  gerade „IN“, sich mit 4 Kindern zu schmücken, ich finde: Gut sooo !!!

Manchmal  – aber nur manchmal – wollte man uns arbeitenden Müttern schon mal einreden —  „ihr seid Rabenmütter“ —–, „das Kind den ganzen Tag in fremde Hände geben“ …. , aber Gott sei Dank klingen die Töne gerade etwas anders! Nur die Mütter haben sich jetzt grad mal wieder anders orientiert – schade drum! -. Passend zum Thema „KinderKinder“ fällt mir da noch eine kleine nette Schubladengeschichte ein:

Hier meine Brotzeit-Kinder-Schublade, von der ich mich nicht trennen kann, und auch nicht trennen will.
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Meine Kinder gingen schon sehr früh in den Kindergarten bzw. in die Kinderkrippe. Besonders wichtig war immer die Brotzeit: sie sollte gesund und gleichzeitig ansprechend sein und sie sollte ein kleines Stück Zuhause zum mitnehmen sein, denn manchmal gab es diese herzzereißenden Szenen, man will lieber mit der Mama … bis dann 5 Minuten später die kleinen Spielkameraden doch wichtiger waren.
Aus Vollkornbrot habe ich Blumen ausgestochen, diese dann mit Käseblumen oder Salamiblumen belegt, auf kleine, bunte stumpfe Spieße habe ich dazu Cherrytomaten, Paprika, Gurkenstückchen gesteckt; kleine Gesichter auf die Brote gezaubert: natürlich immer mit einem lachenden Mund. Je nach Saison hab ich Osterhasenohren aus Karotten an die lustigen Brote gebastelt, und auch mal kleine Eisanbahnzügeüge gestapelt. Ich hab mir gern etwas einfallen lassen, und so gab es im Standardsortiment: Rosinenaugen auf gesunden kleinen Muffins, spätabends oder nachts gebacken. Tolle Tees – selbstverständlich damals schon ohne Zucker – dafür zubereitet mit selbstgezogener Minze aus der bäuerlichen Heimat. Später dann, in der Grundschule steckte ich liebevolle Aufmerksamkeiten in Form von kleinen Nachrichten in die Brotzeit-Box : „Du schaffst das“, „hab Dich ganz doll lieb, Mama“ , oder auch mal kleine Aufkleber mit dem gerade aktuell schwierigsten Buchstaben, oder einfach was zum Freuen: kleinen Holzmarienkäferchen – konnte man später aufkleben – und zum Geniessen: Selbstgebackene bunte Kekse oder gesunde Müsliriegel und natürlich immer immer ganz coole bunte Boxen, Trinkflaschen, – das Auge isst ja schon bei den Kleinen mit! Und selbstredend das Obst immer kindermundgerecht geschnippelt und vorbereitet…

Den ersten Tiefschlag bekam ich ganz unerwartet schon im Kindergarten.
Freudestrahlend kam mein Sohn nach Hause: „Du Mama, heute habe ich meine Brotzeit getauscht, der Manuel wollte auch mal die tollen Käseblumen und den dicken Finnenbrotbär essen und auch meinen Früchtetee fand er „voll cool!!! Soll ich mich jetzt über das Lob vom kleinen Manuel freuen, oder entäuscht sein, dass der Filius so mir-nix-dir-nix die liebevoll gestaltete Brotzeit einfach vertickt? Also sag ich einfach: „Hmm, ja, schön, und was hast Du dafür bekommen?“ Auf das, was jetzt kam war ich nicht vorbereitet: „Ich hab die beste Brotzeit seit ewigen Zeiten dafür bekommen“ sprachs und erklärt mir eifrig: „echtes Kindercola und ganz tolles weisses, weiches Brot mit ganz ganz dick Nutella drauf“- und als ob das noch nicht genug wär um eine hingebungsvolle Brotzeitdesignerin sprachlos zu machen: „Mama, das war viel, viel besser als Deine Gemüsespieße und die Vollkornblumen. Aber sei nicht traurig Mama: Morgen nehm ich dann noch viel mehr von Deiner Brotzeit mit den Gemüsesachen und so mit, weil die Lena, die hat nämlich immer Wackelpudding dabei , so grün, wie eine Giftschlange….“ Das hat wehgetan 😉

Etwas später dann waren meine Brotzeiten total out – peinlich und schrecklich: sie wurden vergessen und verschimmelten einfach in diversen Schulranzen, Taschen und Kinder-Rucksäcken.
Ich musste die Kinder-Brotzeit retten und brauchte eine neue zündende Idee: Also ging ich los und erstand tolle, edel gestylte Edelstahlbehälter für Tee. Und als Brotzeit gabs nun passend für die kleinen „Erwachsenen“: Diverse Sandwiches, raffiniert belegt, Baguettes mit tollem Käse und Salat, oder Seranoschinken, Salami mit Nuß, etwas Kresse dazu … Der Design-Tick hat funktioniert. Zunächst jedenfalls!
Es ging also wieder eine kleine Weile gut, bis … , die nächste Abfuhr kam dann schon nicht mehr so unvermittelt:
“ Du Mama, das ist ein wenig peinlich: Deine Brotzeit! Weißt scho, wir gehen doch mittags immer nach der Schule in die Stadt und da kommt es voll blöd, wenn ich meine Brotzeitbrote, Salate, Snacks, egal was… auspacke, das ist gar nicht mehr cool, die Anderen lachen mich schon aus“. Batsch, das sass!

Die Brotzeitbehältnisse kamen jetzt nur noch selten zum Einsatz, wie zum Beispiel beim Radlausflug, auf Reisen… oder jedweden Outdooraktivitäten mit der Familie. Und als die dann auch immer mehr bestreikt wurden – „ist nicht cool, Mamma!“ – da waren die schönen Dosen nur noch gut für Pferdeleckerlies, Hundekuchen und als Gänsefutter. Es war ein Jammer!!!!

Aber auch ich hab gelernt draus, und liess es fortan bleiben, den Herrschaften meine „Brotzeiten“ aufzudrängen.

Jahre vergingen ohne Brotzeiten oder ihre coolen Behälter. Beim Sohn rückte nun der Abiturtermin näher und näher, und der sonst soo coole Filius hatte am Vorabend des ersten Prüfungstages eine ungewöhnliche Bitte: „Mama kannst Du mir Tee machen – einfach Deinen schwarzen Tee mit Milch – und bitte: Ganz viele Brote mit Käse, oder gekochtem Schinken, Salami, Salat, einfach so viel Du machen kannst – die brauche ich die nächsten Tage! Ach Du, Mamma: Und es wär ganz gut, wenn ich so viel hätte, dass ich auch meinem Freund was abgeben könnte“, weißt Du Mama, dann schaff ich die Prüfungstage mit links“… Tschaka!!! Hab ich mir gedacht. Und dann noch: „So grossartig fühlt sich dann also ein Comeback an!!!“

Gestern habe ich auch wieder eine klassische Brotzeit für meine Tochter gemacht. Denn auch beim Schifahren ist es voll cool, wenn man einen Couscous-Salat dabei hat, für danach noch frische Muffins…, und für die Nachmittags-Jause ein leckeres selbstgebackenes Walnußbrot mit Bergkäse.
Wir liegen wieder voll im Trend! Die Brotzeiten und ich!
Wohl bekomms!

Butter, Fett, Öle…..

Ein Butterbrot mit fleur de sel , wenn der „Urhunger“ dich packt muß sein!

Schnitzel brate ich in Butterschmalz – nur damit – Backen, hier verwende ich auch meist Butter, bis auf bestimmte Muffinrezepte. Dieses Fett am Stück weiß groß nehme ich eigentlich nie. Zum Gemüse, zur Suppenbasis arbeite ich mit einem guten Olivenöl. (immer wenn es nicht zu heiß werden soll). Beim guten Müsli, verwende ich Omega 3 Öle. Für meine Wokgerichte neutrale gut erhitzbare klass. Sonnenblumenöl, Erdnussöl, Sesamöl. Wenn ich es bekomme bringe ich mir vom Bauern einwenig Schmalz mit. Hieraus stelle ich ein Griebenschmalz her mit Äpfeln – aufs frische Sauerteigbrot – eine Sünde und Genuß gleichzeitig.

Für meine Salate verwende ich div. Öle, Wallnuß- , Kern-, … Öle. Mische verschiedene Öle… Gehärtete Fette braucht man so gut wie nie.

Weniger ist oft mehr, ach Palminfett brauche ich 1 mal im Jahr für meine Kuchenglausur, damit sie glänzt. Es geht nichts über den Buttergeschmack beim Backen und Braten. Wir essen ja nicht täglich ein Schnitzel in Faßbutter gebraten. Den Stich Butter am Gemüse können wir uns heute verkneifen, die Mehlbutter muß auch nicht immer sein, außer bei der klassischen Bechamel-Soße . Bevor ich auf mein Butterbrot verzichte, frühstücke ich mal nur mit Obst, Müsli und dann wieder ein leckeres Butterbrot mit der selbstgemachten Marmelade. Die Mischung machts!!

"Winterfrühstück"

Alle Ernährungspäpste sagen uns unmissverständlich, Frühstücken, Frühstücken, Frühstücken..Wir alle wissen, dass es wichtig ist, dass unsere Kinder mit leerem Magen nicht lernen können. Frühstückt Dein Kind nicht, – begehst Du „Kindesmisshandlung“ – Solche Eltern….., kein Wunder…… Der Vorsatz 2011 wir frühstücken, stehen eine 1/2 Stunde früher auf, genießen den Morgen, bei einem guten Kaffee, Tee, Obst, Saft, Tageszeitung. Können in Ruhe unsere Gedanken sortieren und der Arbeitstag wird ein Kinderspiel. Frisches Obst ist doch schnell zu bereitet, Saft schnell ausgepresst, wir haben doch alle technischen Hilfsmittel im Haushalt. Eine frische Blume, Kerze an. Guten Morgen, lieber Tag mit :

Spezialmüsli die Grundidee stammt von meinem Kochfreund Chaoskoch http://www.küchengötter.de . Auf diesem Weg möchte ich nochmal meinen Dank aussprechen für das einfachste, beste, preiswerteste, zuckerfrei Müsli.

Grundrezept a la Chaoskoch
Zutaten:
1 Packung Vollkornhaferflocken
ca. 180 ml Honig
2 Teelöffel Zimt
4 Eßlöffel guten Öl z. b. gutes Rapsöl
In einer Pfanne geben wir das Öl und lassen es warm werden, dann verrühren wir die zwei Teelöffel Zimt. Es bildet sich eine schlierige Schicht, einfach mit dem Kochlöffel oder Pfannengummi verrühren, bis alles homogen sich verbindet. Nun können wir den Honig einfließen lassen. Gut verrühren, nicht zu warm werden lassen.
Die Tüte mit den Vollkornflocken unterheben und gut durchmischen, das Öl muß gut verteilt sein.
Jetzt beginnt die persönliche Frühstücksvariante eines Jeden :

Sonnenblumenkerne, Nüsse, Mandel, Kürbiskerne, die Phantasie ist grenzenlos.
jeweils ca. 8o – 100 gramm abwiegen
Ein Backblech belegen wir mit Backpapier und geben die Vollkorn-Öl-Honigmasse auf das Blech, streuen Nüsse, ect. ein , gut durchmischen.
Den Ofen auf 170 grad vorheizen
und mit den Nüssen für ca. 35-4o Min. in den Backofen. Wie das duftet, lecker..

Zum Auskühlen auf dem Blech belassen und ggfs. etwas zerkrümeln. Nun können wir nach Belieben, Bananenchips, Kokoschips, Trockenobst, besonders lecker getrocknete Mangos oder Datteln, Rosinen, Cranberries…
Gut vermischen und in eine Blechdose füllen.

Nachteil: Diese Mischung ist bei einer 4 köpfigen Familie gleich weg, also für Vorratshaltung hinsichtlich der Zutaten sorgen.
Es ist auch nicht erforderlich die Markenvollkornhaferflocken zu nehmen, mit der billigeren Variante schmeckt das Müsli genauso gut.
Dazu frisches Obst, Joghurt.
Ein kleiner Einblick:Frühstück 001Frühstück 002Frühstück 003
Da hüpft das Frühstücksherz.
Die Vorsätze des neuen Jahres halten leider nicht lange. Der alltägliche Kampf, zwischen Bad, Wäschtrockner, das Styling dauert auch viel länger, wie noch vor ein paar Jahren. Wo ist meine dunkelblaue Hose, Mama “ Du mußt noch einen Termin beim… Friseur … ausmachen, wo ist meine Brille, Mama der Tee ist zu heiß, da habe ich jetzt keine Zeit mehr für, wieso machst Du den Tee immer so heiss, alle verlassen fluchtartig das Haus. Die Türe knallt, das Chaos ist für mich. N e i n !!!! Frühstücken will ich hier nicht, der Wäscheständer steht im Raum, ein Teil des Kleiderschranks…, die Bäder sind verwüstet, die Handtücher liegen auf dem Boden. „Hotel Mama“ schließt augenblicklich. Den besten Cappuccino gibt es eh bei meiner kleinen Italienerin auf dem Weg zur U-Bahn. Frühstück Ade!! Zurück zur alten guten, schnellen Butterbreze, Croissant oder im Notfall in der Firma am Kiosk, da gibt es auch Obst.
Aber am Sonntag, da machen wir wieder tolles Frühstück, die Betonung liegt hier auf W I R!!!