„Rama dama….“

Nach dem Winter wird sichtbar, was der Mensch so alles in die Umwelt trägt. Insbesondere an den Waldrändern sammelt sich durch den Wind viel Abfall an. Wir wollen saubere Wälder, Wiesen und Felder haben!

So lautet das Motto vieler bayrischer Gemeinden. Diese Umweltaktionen erscheinen mir auch in Küche, Keller und sämtlichen Schränken sehr sinnvoll.

Rama dama ist ein im Jahr 1991 erschienener deutscher Spielfilm, der das harte Leben der alleingelassenen Ehefrauen und Mütter nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs s Wikipedia

Den Ausspruch „rama dama“ prägte der damalige Münchener Oberbürgermeister Thomas Wimmer („Wimmer Damerl“). Diese Aufforderung in bairischer Mundart bedeutet auf Hochdeutsch wörtlich „aufräumen tun wir“ bzw. sinngemäß „lasst uns aufräumen!“. OB Wimmer forderte damit die Bevölkerung auf, die Trümmer und Ruinen des Zweiten Weltkrieges wegzuräumen. Auch heute noch wird im bairischen Sprachraum eine öffentlich organisierte Veranstaltung, bei der (meist unter Mitwirkung der Bevölkerung) in der Natur Müll aufgesammelt wird, oft als „Ramadama“-Aktion bezeichnet. (Quelle Wikipedia)

Dieses ist mein Wochenmotto auch bei dem kleinen Speiseplan, den ich Euch einstellen werde.

Den Winter will ich vertreiben! Meine Wintergemüsevorräte verbrauchen, die riesige Gewürzschublade gilt es auszumisten, die winterlichen Backzutaten (Marzipan, Trockenobst..) gilt es zu verbrauchen. Es befreit ungemein! Nächste Woche kommt der Kleiderschrank dran…

Montag:

s Beitrag vom 6.12.2013

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/17267802

Ingwer-Walnuß-Wirsing

Dieses Gericht ist schnell gemacht! Ideal für unsere Homeofficegeplagten. Gleichzeitig können die Kartoffel aufgebraucht werden, die sich ebenfalls in der Wintergemüsekiste noch breit machen.

Dienstag:

Überlebenssuppe

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Nochmal einen großen Topf kochen, einfrieren und den Tafelspitz – soweit er in die Suppe darf – mit Kren genießen, bis die Tränen kommen – Alternative Griesnockerltraum !

Mittwoch:

Lammragout – intensiver Geschmack – raffiniert geschmort “ an Granatapfel- Bulgur – mit einer kühlenden , erfrischender Cumin-Joghurt-Creme an frischen Kräutern

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Donnerstag:

„rote Beete – Wasabi – Freundeabend“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20730825

s. Beitrag vom 25.1.2013

Bevor unser Ministerpräsident und „Möchtegernkanzler“ wieder alles vermiest – gönnen wir uns einen netten Abend mit Familie /Freunden…

Freitag:

Bärlauchauflauf

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/13415110

Bei meinen Streifzügen habe ich ihn schon gesehen, den geliebten Bärlauch

Er ist das sichere Zeichen, dass der Winter gehen muß.

Eine genußreiche, gesunde Woche wünsche ich Euch.

„Pasta, Nudeln Soulfood“

(Werbung, da Namensnennung)

Nein! Es hat wieder geschneit und es ist bitter kalt. Nur die kleine Orchidee auf meinem Küchenfenster erheitert meine Sinne. Jedes Jahr um die gleiche Zeit blüht sie ums Überleben, seit vielen, vielen Jahren.

Heute muß ich was Warmes, Schönes kochen.

Seelenfutter, Leibgericht so nennen wir ein Gericht, welches uns berührt, erinnert, guttut.

Eine regelrechte Sehnsucht nach dem Gericht der Kindheit. Dieses Gericht heilt allen Weltschmerz .

Der Geschmack, die Aromen sind abgespeichert in unserem Unterbewußtsein und können immer wieder abgerufen werden.

Oft sind es einfache Gerichte, wie süßer Milchreis mit Zimt und Zucker, Dampfnudeln mit Vanillesoße, Nudeln mit Tomatensoße, Fleischpflanzerl mit Kartoffelbrei, den nur meine Großmutter so genial konnte.

Die „Notfallspagetti“ (Parmesan, Knoblauch, Olivenöl) . Das Gericht rettete so manchen Studenten/in das Überleben.

Ich glaube, dass Pastagerichte bei vielen Menschen ganz oben auf der Liste stehen, wenn es um Soulfoodfavoriten geht

Eine solche Pasta wollte ich gestern kochen.

Selbstgemachte Pasta, ohne Nudelmaschine mit der Hand geschnitten, ausgerollt.

Ein Blick in das Gemüsefach. Da lag ja immer noch der Hokaidokürbis drin, ein Stück Bergkäse.

Ob der Hokaido meinen Anforderungen an Soulfoud standhalten kann, war fraglich.

Es entstand ein Rezept, mehr oder weniger zufällig. Mit dem beschriebenen Einkorn hatte ich beim Spätzleteig die besten Erfahrenungen gemacht, allerdings mußte ich hier einen Gegenpool zu dem geschmeidigen, weichen Einkorn setzen und es gelang auf Anhieb!

„EinkornTagliatelle mit Kürbis-Broccolie“

(für 4 Personen)

Zutaten:

  • 300 gramm Einkornmehl Type 630
  • 140 gramm Hartweizenmehl
  • 10 gramm Vollkornweizen
  • 4 Eigelb (Größe M)
  • 2 Volleier (Größe M)
  • kräftige Prise Meersalz
  • 2 Eßlöffel Olivenöl bester Güte
  • 90-100 ml lauwarmes Wasser

Die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Grundsätzlich geht dies auch mit den Händen – nützlich sind hier Handschuhe –

Wer es ganz dünn mag sollte eine Nudelmaschine benutzen. Ich mag es , wenn der Nudelteig nicht so perfekt hauchdünn ausgewalzt ist.

Meinen Teig habe ich in der Küchenmaschine hergestellt.

Kennwood: Stufe 1 ca. 6 Min. und es entstand ein glatter Teig. Den verfrachtete ich zunächst für 1-2 Stunden in den Kühlschrank.

Kürbis-Broccolie-Käse-Soße

  • einen kleinen Hokaido ca. 350 gramm
  • Schalotte, 1 Knoblauchzehe
  • einige Röschen Broccolie
  • Lorbeerblatt
  • 150 gramm Bergkäse grob gehobelt
  • einen Schuß Sahne oder Creme fraiche
  • Salz , Pfeffer Muskatnuss
  • Eßlöffel Olivenöl
  • klein gehackter frischer Petersilie
  • Gemüsefond ca. 3/4 Liter

Zubereitung:

  • den Kürbis in kleine Würfel schneiden
  • Schalotte und Knoblauch ganz klein hacken
  • Olivenöl in eine Wokpfanne geben
  • Schalotte und Knoblauch anschwitzen
  • Kürbis hinzugeben und mit einem Teil der Brühe ablöschen
  • Lorbeerblatt einreiße und hinzufügen
  • köcheln lassen, bis der Kürbis bißfest ist
  • Sahne, Creme fraiche angießen – Hitze zurücknehmen
  • Käse hinzugeben
  • abwürzen und nochmal etwas simmern lassen, bis der Käse sich aufgelöst hat
  • einen kleinen Schuß vom Nudelwasser zugeben
  • umrühren, mit Petersilie bestreuen

Die Nudeln garen nebenbei ca. 3-5 Minuten und schon ist der Seelenfrieden hergestellt.

Die Mühe hat sich gelohnt!

“ Braunes Kichererbsen-Curry mit Pfannenbrot“

(Werbung da Namensnennung)

Bei meinen Hamsterstreifzügen hatte ich braune Kichererbsen aus Österreich mitgenommen.

Wie ich nun recherchieren konnte sind diese braunen trockenen, dicken Perlen sehr gesund.

Kalorienarme Abnehmhelfer: 100 Gramm gekochte Kichererbsen besitzen nur rund 130 Kilokalorien und 3 Gramm Fett, dafür aber 15 Gramm komplexe Kohlenhydrate und satte 7 Gramm Eiweiß.Ideale Sattmacher: Kichererbsen warten mit fast 7 Gramm Ballaststoffen auf, die nicht nur eine gesunde Verdauung unterstützen, sondern auch lange satthalten. Gut fürs Blut: Der hohe Saponingehalt hält den Blutzuckerspiegel niedrig und hat einen positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem. Eine Studie zeigte, dass eine Ernährung reich an Hülsenfrüchten dabei helfen kann, die LDL-Cholesterinwerte im Blut zu senken.Eisen- und Kalziumgranaten: Ungekocht enthalten Kichererbsen 6 mg Eisen pro 100g und 124 mg Kalzium – das ist ungefähr ebenso viel Kalzium, wie auch in Milch enthalten ist. Kichererbsen stärken somit Zähne sowie Knochen und unterstützen den Sauerstofftransport im Körper.Folsäurelieferanten: Eine halbe Dose gekochter Kichererbsen deckt den täglichen Folsäurebedarf um 50 Prozent. Das B-Vitamin ist für gesunde Zellteilungs- und Wachstumsprozesse unverzichtbar.Bodybuilder: Die beiden essentiellen Aminosäuren Lysin undThreonin, die der Körper zum Aufbau von Proteinen benötigt, unterstützen das Muskelwachstum nach dem Training.unterstützen Nerven und Muskeln: Zink, Phosphor, Kalium und Magnesium stecken ebenfalls in der Hülsenfrucht und unterstützen u.a. Wachstum, die Blutbildung und das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln. (fit for fun: Fitness, Ernährung)

Wow – habe ich da gedacht.

Die Kichererbsen müssen eigentlich, wie alle Bohnen, Erbsen eingeweicht werden, damit sie gekocht werden können.

Allerdings bevorzuge ich den Schnellkochtopf, der das Einweichen erübrigt. Ohne Einweichen – über einen Tag – bzw. vorkochen sind diese so gesunden Perlen nicht zu verarbeiten.

Wichtig – nach dem Abkochen gut mit klarem kalten Wasser abspülen. Die braunen Kichererbsen sind zäh, obwohl mit dem Dampftopf vorgekocht, sind sie noch ziemlich hart.

Die 500 gramm habe ich aufgeteilt: 250 gramm für mein indisches Kichererbsencurry/250 gramm für meinen Humus, den ich mit den vorgekochten rote Beeteknollen pürieren will. Später dazu mehr.

Von meiner Gemüsepfanne(Lauch, Karotten Paprika, Sellerie, rote Zwiebeln ect) am Abend vorher war noch ein Rest übriggeblieben.

Hieraus entstand das nachfolgende Rezept.

Zutaten: (für 4 Personen)

  • 250 gramm braune Kichererbsen oder auch schwarze falls erhältlich
  • 3 Knoblauchzehen
  • haselnussgroßes Stück Ingwer
  • 3 Spitzpaprika (Blick in die Gemüsekiste oder das Gemüsefach , was weg muß kann hier verarbeitet werden)
  • 1 kleiner Spitzkohl
  • Abrieb einer Biozitrone – Saft einer halben Zitrone
  • Koreanderstile
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • grüne Currypaste
  • 1 Eßlöffel Butterschmalz
  • 3/4 Liter Gemüsebrühe
  • Gewürze: Dieses Gericht lebt hauptsächlich von den verschiedenen Gewürzen.
  • Hier habe ich weitgehend die nachfolgenden Gewürzmischungen verwendet:
  • jeweils einen 1/2 Teelöffel
  • die Gewürzmischungen beziehe ich -keine Werbung – sondern Erfahrungswerte
  • Aus dem Angebot „Gewürze der Welt“ (nicht zuletzt, weil der kleine Gewürzladen am Rindermarkt es mir angetan hat.
  • also: Bio Rosengewürz
  • Indisches Curry – gelb –
  • Ras el Hanout
  • Kreuzkümmel
  • Bio Garam Masala mild
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Meersalz aus der Mühle
  • Chiliflocken

Keine Sorge, hier sind auch andere oriantalische, indische Gewürze willkommen.

Zubereitung:

  • ansich ganz einfach die Kichererbsen lassen wir in einer Wokpfanne mit den Gemüseresten oder einer Gemüsebrühe, welche wir nach und nach angießen, ca. 1 1/2 Stunden vor sich hinsimmern.
  • in der Zwischenzeit hacken wir Ingwer, Knoblauch klein, Karotten, Paprika, Spitzkohl ebenfalls in Streifen schneiden und beiseite stellen.
  • in einer gesonderten Pfanne das Gemüse mit der grünen Currypaste und dem Butterschmalz anschwitzen und die Tomatendose hinzufügen.
  • auf ganz kleiner Pfanne simmern lassen – das Gemüse sollte knackig bleiben –
  • nun wenden wir uns dem Pfannenbrot zu.
  • hier benötigen wir folgendes:
  • 500 gramm Mehl Type 405 oder 550
  • 1 1/2 Teelöffel Trockenhefe
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1 1/2 Teelöffel Salz
  • 2 Eßlöffel Pflanzenöl
  • 60 ml Wasser – lauwarm
  • 180 ml Milch – lauwarm
  • 180 grann griechischer Joghurt
  • Zubereitung:
  • alle oben genannten Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben – bzw. mit dem Rührgerät oder von Hand einen glatten Teig herstellen
  • 30 Min. stehen lassen – der Teig ist aufgegangen –
  • den Teig locker zu einem Ballen formen und mit der Teigkarte Teilen
  • es sollten ca. 10 Stück sich ergeben
  • diese zu Bällchen formen und stehen lassen.
  • beschichtete Pfanne ganz leicht mit etwas neutralem Öl auspinseln
  • runde Fladen oder längliche ausrollen
  • auf mittlerer Hitze backen, bis sich Blasen bilden – eine leichte Bräunung entsteht
  • schwarzer Sesam über die Teiglinge ggfs. streuen – f
  • mit einer Gabel ein Butterstück über die Fladendrücken, kleingehackten Knoblauch u. frischen Koreander auf die fertigen Pfannenbrote geben

Finalezusammenführung:

  • prüfen , ob die Kichererbsen weich genug sind – sie sollten allerdings noch leicht nussig sein – nicht ganz verkochen
  • die Frischgemüsepfanne den Kichererbsen zufügen und unterheben
  • die genannten Gewürze hinzugeben und ggfs. mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken abschmecken
  • ganz leise vor sich hinsimmern lassen – während wir das Pfannenbrot zubereiten
  • mit kleingehackten Koreanderstilen bestreuen und servieren.

Laßt Euch nicht von der langwierigen Rezeptführung abschrecken. Im Grunde kochen die Kichererbsen vor sich hin und es bleibt somit genügend Zeit, das Pfannenbrot zuzubereiten, etwas zu schnippeln, ein Schlückchen zu nehmen…. vom Frühling zu träumen.

Das Gericht ist eine Offenbarung – ein Genuß pur – überzeugt auch Skeptiker. Die vielfältigen Gewürze verbinden sich zu einer wahren Geschmacksexplosion im Mund.

Nutzt die kalten Tage, die Pandemie gibt uns die Zeit.

„Simply The Best „

(Werbung da Namensnennung)

Wer denkt da nicht an Tina Turner….

Also Tina Turner auflegen und die Woche geht los!

Die Pandemie drückt auf die Stimmung – nach einem kleinen Hoffnungsschimmer – wieder diese grässlichen Zahlen und die Unsicherheit beginnt wieder in uns zu bohren.

Diese Woche leisten wir uns Geschmackexplosionen – die Seele braucht es !

Montag:

Spätzle – einfach – gut !

  • wie ich schon angekündigt hatte, habe das Rezept etwas variiert und zwar mit dem Einkornmehl Type 630 der Draxmühle
  • die Mehlmenge besteht aus 250 gramm Weizendunst und 250 gramm Einkornmehl Type 630

Es hat sich gelohnt !

Die goldgelben Spätzle sind weich, haben einen leichten nussigen Geschmack und sind bestens zum Einfrieren geeignet, wenn was übrig bleibt – bei mir leider wieder nicht.

Originalton Gö-Ga: “ das sind die besten Spätzle, die ich je gegessen habe…“

  • das will was heißen!

Siehe Beitrag vom 3.1.2016

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/10252235

Topfenspätzle

Dienstag: Suppenhuhn

siehe Beitrag vom 29.3.2013 https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/15689987

  • dieses einfache Rezept bietet die Basis für entspanntes Kochen (Brühe kann eingefroren oder in Twistgläser gefüllt werden.

– Tipp: Gemüse kleinschneiden, Chillisoße, Frühlingszwiebel – Gladnudeln – Hühnerbrühe –

Ein einfaches Suppenhuhn bzw. Hühnerteile (Keulen, Brust mit Knochen) tut es auch!

Mittwoch:

siehe Beitrag vom 26.4.2012

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/13582023

Lamacun – easy

Hier verwende ich ebenfalls den Blätterteig aus dem Supermarkt –

  • die Variante mit Lamm/Rinderhack ist die Offenbarung, Zitrone, Petersilie
  • auch hier kann man die Lamm/Hackfleisch -Soße auf Vorrat herstellen und so schnell eine leckere
  • „türkische Pizza“ servieren – die orientalischen Gewürze geben dem Gericht eine tolle Note
  • und ein Glas Wein lädt zu einem gemütlichen (Fernseh/Netflixabend) ein.

Donnerstag: Lust – Süße – Schokolade

s. Beitrag vom 11.11.2012

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/15192831

Heute – fast ist die Woche geschafft – unterstützen wir die notleidende Gastronomie und bestellen uns wonach wir gelüsten – mundwässrig – greifen wir zum Telefon und bestellen uns eine knusprige Ente beim Asiaten, eine kleine Auswahl von leckeren Köstlichkeiten – pünktlich geliefert… oder eine Spezialpizza…

oder die Box vom Sternekoch „Gabelspiel“ soo guuut !

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiGlIeO4a_vAhWGOuwKHY2QCnQQFjAAegQIARAD&url=https%3A%2F%2Fwww.restaurant-gabelspiel.de%2Fshop%2F&usg=AOvVaw2CMsnBaJGXKbEa1nBLJ7ns

Die Weinauswahl ist göttlich –

Wir leben noch und lassen es uns heute gutgehen.

Wer aber es sich nicht nehmen lassen will eine göttliche Nachspeise für seinen Liebsten/Lieben selbst zu gestalten

mousse au chocolat – Tranzsendenz der Schinkelnudel

Freitag: Kumquatsfeigenchutney an Ziegenrolle s. Beitrag vom 3.4.2011

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/10936002

Getreu dem Motto simply the best will ich Euch meine Lieblings Vorspeise – Hauptspeise – Zwischenspeise nicht vorenthalten. Die Zutaten sind austauschbar. Es sollte immer eine härtere Frucht und eine weiche Frucht vereint werden. Beispiel: Mango/Rhabarber , Nashi/Maracuja ……

Genießt die Woche – verwöhnt Euch !

„quick sweet f. homeoffice“

Es ist wieder kalt, naß und grau. Gegen Nachmittag befällt mich ein Gefühl in der Magengegend, es schreit nach Süße, Frucht nach etwas Wärme – andererseits muß es leicht und frisch sein.

Bei aller Backleidenschaft – verzeiht mir – ich habe es wieder getan.

Meine Quarktaschen sind so schnell gemacht, gebacken und auch verzehrt…

Mango-Quarktaschen

Zutaten:

1 Blätterteig aus dem Kühlregal des Supermarktes ihres Vertrauens

250 gramm Quark 20 %

1 Schuß frischgepressten Orangensaft

1/2 Mango frisch oder aus der Tiefkühlung

40 gramm Rohrzucker

1 Puddingpulverpackung

1 Eigelb, 1 Schuß Sahne, Prise Salz und einen Eßlöffel Puderzucker (zum Bestreichen)

oder Aprikosenmarmelade verflüssigen und hiermit bestreichen

Zubereitung:

  • den Blätterteig in Quadrate mit einem Messer oder Teigschaber aufteilen
  • Kreise ausstechen (mit Schnapsglas, Deckel oder ähnlichem)
  • die restlichen Zutaten zu einer Masse verrühren
  • Backofen auf 190 grad vorheizen
  • je ein Eßlöffel der Quarkmasse auf das Quadrat verteilen, dann kleine Kuverts falten und mit dem runden Teigstück verschließen
  • mit der verflüssigten Marmelade oder dem Ei/Zuckergemisch bestreichen
  • 2o-25 Min. goldgelb backen

Fruchtig, süß, leicht zerschmilzt die kleine süße Verführung auf der Zunge.

So läßt sich das Homeoffice versüßen!

Viel Spaß beim Genießen.

Quarktaschen easy going

„Wochenschmaus für Genießer“

Die Gartencenter haben geöffnet ! Nein, am Eröffnungstag bin ich nicht gleich hin, wo denkt ihr hin.

Ein paar Tage habe ich mich redlich gequält und bin dann doch zu meinem geliebten Gartencenter gefahren.

Viel mitnehmen konnte ich bei der Kälte ja noch nicht. Aber die spezielle Kräutererde , ein paar Primel für den Tisch und eine große Schale mit Hornveilchen mußten mit. Mit Spannung verfolge ich derzeit, ob meine mediteranen Kräuter diesen Winter überlebt haben. Der Schnittlauch ist schon da, auf ihn ist Verlaß.

Meinen obligatorischen Vorschläge für diese kalt-sonnige Woche lauten:

Montag: „gebackene Eier“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/11082908

geht sehr schnell, kein großer Aufwand die Zutaten dürften vorhanden sein oder können beliebig ausgetauscht werden.

Dienstag: „Emmer-Risotto“ Beitrag vom 25.6.2020

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729350

  • anstatt Spargel habe ich letzte Woche Schwarzwurzel verwendet – leider keine Fotos , da im Stress gekocht –
  • auch das Getreide ist beliebig austauschbar – ich werde diese Woche mit meinem beschriebenen Einkorn arbeiten
  • auch Graupen eignen sich hervorragend.
  • die Zugabe von aufgelösten Safranfäden (Safran ist nicht fettlöslich) gibt dem Gericht den besonderen Kick.

Tipp: bei Getreiderisotto empfehle ich es im Schnellkochtopf einwenig vorzukochen.

Mittwoch: „Quer durch den Garten“ s. Beitrag vom 30.3.19

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20728842

Jetzt haben wir das Bedürfnis, nach frischem Gemüse. Auf dem Markt finden wir schon Karotten, Kohlrabi, Broccoli, Blumenkohl… Die Fleischeinlage ist hier nicht zwingend.

Tipp: Tiefkühlgemüse ist ein guter Ersatz!

  • beschleunigt die Fertigstellung enorm.

Donnerstag: „sinnlicher Möhrensalat“ s. Beitrag vom 16.2.2014

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/17763445

Die Beilagen überlasse ich Eurer Fantasie – vielleicht ein cremiges Pastinakenpüree – oder Kartoffelselleriepüree

die Aufnahmen datieren vom Februar 2014, da war am Viktualienmarkt noch reges Treiben, was man derzeit nicht beobachten kann. Die Leere des Marktes, die maskenverhüllten Marktfrauen/männer – die jeden Tag ihre Stände aufbauen, haben mein Mitgefühl.

Am Samstag habe ich frischgemachlenen Mohn, Eier , besondere Asiakräuter schnell geholt.. Diese Vielfalt und Verfügbarkeit liebe ich und es macht mich tieftraurig zu sehen, wie der eigentliche Viktualienmarkt seine Kultur verliert.

Freitag: „Menschen vor Flußlandschaft“ s. Beitrag vom 18.10.20

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/20729699

Dieses Fischcurry liebe ich. Es vereint viele Aromen und ist ideal für einen schönen Familienabend.

Wochenende Highlight für ein Kochevent „Veggie-Menü“

https://wordpress.com/post/meggieskochstudio.wordpress.com/15618700

Fotos gibt es bei mir keine von diesem köstlichen Menü. Vielleicht aber von Euch?

Eine wunderschöne, vegetarische Woche – bleibt negativ und positiv im Denken.

M. Kuhl

„Lichtblick durch’s Pandemiegitter“

(Werbung – da Namensnennung)

Verschwommen gleitet mein Blick in den Wald. Die kleine Wallfahrtskirche am Hügel hinter der Drax-Mühle hatte ich heute mehr zufällig entdeckt, nachdem ich meinen Mehlvorrat aufgefrischt hatte.

Wie immer habe ich auch ein paar Besonderheiten mitgenommen, wie Einkornmehl. Dieses Mehl wird meist als ganzes Korn, bzw. Vollkornmehl angeboten, wenn es überhaupt erhältlich ist.

Es verfügt von allen Gereidearten über den höchsten Gehalt an Carotinoiden, viel Vitamin E und Aminosäuren, die für den Nervenstoffwechsel besonders wichtig sind. Der Geschmack ist fein, einwenig süßlich, aber auch nussig – läßt Vanillenoten ahnen.

Die gelbe Farbe wunderbar. Meine Vision : Spätzleteig aus einer Mischung von Einkornmehl und Dunst (Griessler).

Laßt Euch überraschen, die Ergebnisse meiner Erfolge oder Mißerfolge werde ich Euch mitteilen.

An diesem naßkalten Freitag, mit immer wieder wechselnden Schnee-regen-Schauern – habe ich eine kleine Wanderung gemacht und mir die Kraft für die Woche geholt, neue Kochideen schwirren mir durch den Kopf.

Das Wetter war schon einwenig „aprilig“, wenn ihr wißt , was ich damit meine. Schönes Restwochenende mit meinen kleinen Eindrücken… und meinem Alpenroggenbrot auf reiner Sauerteigbasis will ich Euch auch nicht verhehlen. Ich mag es so dunkel, die resche Kruste und der herzhafte Geschmack mit Butter und ein paar Radieserl vom Markt in meinem Stadtviertel – unglaublich gut –

Alpenroggen-Sauerteigbrot lechzt nach dem Ofen
Alpenroggen-Sauerteigbrot mit Roggenschrot, Brotgewürz und viel Liebe gebacken

„quick Lunch, homeofficefood…“

Für alle die meine „komplizierten Zutaten, Rezepte…“ nicht so mögen, habe ich heute ein schnelles Rezept.

Auch wenn Fasten angesagt ist, gibt es immer Ausnahmen: Schwerarbeiter, Schwangere, Leistungssportler, Kranke…

Sie gehören zu keiner dieser Gruppen? auch gut.

Speckflammkuchen

Zutaten:

  • einen Flammkuchenteig aus dem Supermarkt (hättet ihr nie von mir gedacht…, dass ich so was benutze)
  • 150 gramm saure Sahne oder Schmand
  • 1 schöne rote Zwiebel
  • ca. 100 gramm geräuchertes Wammerl (Bauchspeck geräuchert)
  • 1 handvoll Champignon
  • 1 Bund Frühlingszwiebel oder Petersilie
  • Gewürze Pfeffer aus der Mühle , Meersalz , Prise Muskatnuss, Tropfen Balsamico, sowie eine Spur Honig

so gehts:

  • den Flammkuchenteig mit der sauren Sahne/Schmand bestreichen
  • Speck, Zwiebel und Pilze daraufverteilen
  • Ofen auf 250 grad vorheizen
  • fallend bis auf 200/180 grad backen, bis die Ränder des Flammkuchenteig leicht gebräunt sind.
  • final mit einer Spur Balsamicocreme oder Balsamico – alt – beträufeln, eine kleine Spur Honig
  • und jetzt genießen oder mitnehmen auf die Parkbank

Schönen Tag!

„Fastenwochen „

Es ist 7:30 Montag, den 1.3.2021. Erbarmungslos scheinen die warmen Sonnenstrahlen in die Wohnung und lassen jedes Staubkorn, die nach Putzen schreienden Fenster , die allerletzten Fettspritzer in der Küche… sichtbar werden. Die Minusgrade der klaren, kalten Nacht sind vergessen. Nach meinem gestrigen kleinen Ausflug in die Natur – bin ich mehr den je – pandemiegeschädigt.

Eine kleine, schnelle Runde am Fluß, die stolzen Schwäne beim Landeanflug beobachten – auf einer Bank – die mitgenommenen Köstlichkeiten genießen. Dampfender Kaffee und „Fastekreppel“ (Hefegebäck), so hatte ich es mir vorgestellt.

Die wenigen Parkplätze sind derart überfüllt – selbst bei antizyklischer Vorgehensweise keine Chance – denn wir waren erst Mittags gegen 13.OO Uhr gestartet. (die übereifrigen Morgenläufer – sollten weg sein – die anderen noch beim Mittagessen – Fehldiagnose!)

Unser kleines Auto quetschten wir – allerdings nicht verkehrswidrig – an den Rand der Straße. Missmutig stieg ich aus- die Stimmung war gelinde gesagt – angespannt. Mein Gö-Gatte lernt es offentsichtlich nicht mehr – seinen Tag um 7.00 -8.00 beginnen zu lassen. Schnellen Schrittes lief ich auf der kleinen Straße Richtung Isar Damm. Plötzlich aus dem Nichts tauchte eine menschlische Furie auf! Sie schrie mich an: „Können Sie nicht lesen“ – in mir bildete sich schon der aufsteigende Kroll- Allerdings beschloß ich heute nicht! Keine Antwort geben, weitergehen – ignorieren – lächeln ….

Die menschliche Furie startete zum 75 Meterlauf – baute sich vor mir auf: „Können Sie nicht lesen?“

Ruhig bleiben, weitergehen…. ignorieren – lächeln. Dann faßte sie mich am Ärmel! Jeder wird verstehen, dass ich das nicht zulassen konnte in diesen Zeiten, wo gesetzliche Abstände vorgeschrieben sind.

Sehr leise aber unmissverständlich und scharf artikulierte ich ihr, dass sie sämtliche Grenzen der menschlichen Belastbarkeit überschritten habe. Die Zeiten der Wegezölle und die Verteidigung des Landrechts mit Axt und Mistgabel der Bauern gehörten auch in Bayern der Vergangenheit an, zumal ich ihren vermeintlichen Grund und Boden nicht betreten hatte, noch eines Blickes gewürdigt hatte. Mit weit aufgerissenen Augen – fassungslos mich -anstarrend- der Blick glich einer einer widerkäuenden Kuh – bewegte sie sich dann von dannen. Mein Gö-Ga war nicht in Sicht – ein Ritter war er noch nie!

„dass die Handlung und die Personen frei erfunden sind und Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen rein zufällig …“ sind, versteht sich von selbst.

So jetzt zu meiner Fastenwoche – auch hier gilt – man kann – muss nicht – aber es wirkt irgendwie befreiend und läßt nach überstandenen Fastenwochen/tagen, die Vorfreude auf die Köstlichkeiten steigern.

Es gibt keine Torten oder Kuchen , einfache Gerichte – kein Fleisch – und täglich , unabhängig vom Wetter einen ausgiebigen Spaziergang von mindestens 1 Stunde. Aber alles ohne Zwang !

Meine Wochen/Tagesgericht- Empfehlung :

Montag: Beitrag „vergessene Gerichte vom 20.1.11

Antonias Mehlklies ( große, fluffige Spätzle mit erlesenen „Beilagen“)

Das Gericht ist einfach, sättigend und bis heute in meiner Familie sehr beliebt.

Dienstag: „Eierkäs schafft Freiheit vom Herd“ s. Beitrag vom 8.3.2012

Wie ich mittlerweile feststellen konnte, kann man diese spezielle Eierkäsform sogar im Internet bei verschiedenen Anbietern erwerben. Allerdings geht es auch mit einem herkömmlichen Haushaltssieb, die Form ist dann nicht klassisch, aber der Geschmack ist der gleiche.


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Mittwoch: „Buchweizensalat“ s. Beitrag 17.4.2013

Hierzu ein selbstgebackenes Brot – wunderbares Geschmackserlebnis – Gefühl von Frühling und Frische kommt auf.

Donnerstag: Suppentag s. Beitrag vom 6.10.2016 „Kürbiszeit hat begonnen ….“

Hiermit möchte ich den Kürbis für dieses Jahr würdig verabschieden, mein letzter Hokaido muss weg. Die gewisse Schärfe und die abrundende Cocosmilch lassen ein ganz klein wenig Träume von Reisen zu…

Donnerstag: s. Beitrag „Kräutercrepes vom 8.5.2012“

Hierzu einen kleinen Salat je nach Geschmack, köstlich !

Freitag: „Gemüsepflanzerl“ s. Beitrag vom 31.7.2020

Diese Gemüsepflanzerl können aus verschiedenen Gemüsesorten hergestellt werden. Wie wäre es mit einer roten Variante unter Verwendung von rote Beete oder frisch und hell mit Kohlrabi…

Wer dennoch auf etwas Süßes nicht verzichten möchte empfehle ich

„Fastekreppel“ s. Beitrag vom 7.2.2016

Weniger ist mehr ! Gönnt Euch einen frischen Saft, eine kleine Lesepause in der Sonne am Fluß …

Sehr schnell kommt man dann auf andere Gedanken.

Schöne Woche!

M. Kuhl