„Kochideen für diese Woche gefällig?“

After Valentinsday…. Vielleicht möchte jemand sich diesem geschäftsträchtigen Unterfangen entgegenstemmen.

Wahre Liebe ist es nicht ein Menü zu kochen, den Tisch mit rosa Herzchen zu dekorieren und eine gute Flasche Wein zu öffnen, Blumen waren ja dieses Jahr ganz schwierig.

Eine sehr schöne Beschreibung von dem was Liebe sein kann habe ich bei https://wordpress.com/read/feeds/96444875

Blog: Carax&VanNuys gefunden. Happy Valentine’s Day! Oder einfach Happy Day? so lautet der Beitrag

Wer das ganze Jahr nicht aktiv liebt, der braucht auch an dem Tag keine Show abzuziehen, es sei denn man ist frisch verliebt, romantisch veranlagt und will das“Instrument“ nutzen.

Meine Kochideen für diese Woche berücksichtigen das verspätete Begehren ein kleines Menü zu zaubern.

Am Montag schlage ich vor:

Vorspeise: Kräutercrepes s. Beitrag vom 8.5.2012

Hauptgang: Rind-Kalb-Involtini mit Kräuterfüllung

Nachspeise: Mini-Mississippie-Pie s. Beitrag vom 18.4.2012

Kräutercrepes siehe Beitrag vom 8.5.2012

Nachspeise: s. Beitrag Mini-Mississippi-Pie vom 18.4.2012

Dienstag: Linseneintopf siehe Beitrag vom 9.10.2012

Mittwoch: Gnocchi- Trost vom 14.7.2016

Donnerstag: „scharfe Köfte – in Abwandlung des Beitrags vom 1.6.2012 hat sich ein Hack aus Rindfleisch und Lammfleisch bewährt!

übrigens ein „echtes“ Männeressen.

Freitag: siehe Beitrag vom 9.11.2014 – einwenig träumen von besseren Zeiten darf erlaubt sein …

„Frisch und Fruchtig meets Limoncello pur…“ weekly cake

Die Tage werden spürbar länger, die kalten Sonnentage bringen Energie und herrliche Landschaften. Der Himmel hat sein schönstes, strahlendes Stahlblau hervorgeholt und alles strahlt dem Frühling entgegen.

Mein kleiner Ausflug ins Voralpenland war traumhaft. Klirrende Kälte, die Nasenflügel kleben.

Ein dampfenden Tee, mit einem guten Stück Kuchen oder dem in der Gegend so beliebten Schmalzgebäck.

Es ist nicht möglich …. Die Pandemie wütet auch hier. Wie lange noch???

Die Wartezeit will ich Euch versüßen mit meinem lockeren, aromatischen, auf der Zunge zergehenden Zitronen-Limoncello-Kuchen. Er ist einfach zu backen und gelingt garantiert Jedem.

Nebenbei habe ich noch mit Hefeteig (Livieto madre) mich an den Mohnbeugerl von Gaumenschmaus versucht.

Ergebnis überwältigend, wenn sie auch optisch nicht so schön sind, wie die von dem blog Gaumenschmaus.Mohnbeugerl

mohnbeugerl

Das Rezept habe ich etwas abgewandelt. Die Mohnmischung selbst hergestellt (s. Rezept vom 6.2.2021 Mohn-Organgen -Kumquats-Marmeladen-Kuchen) , das Gebäck final mit einer Ei-Sahne-Salz-Puderzuckermischung bestrichen. Traumhaft gut.

Jetzt schnell zum Rezept für meinen Zitronen-Limoncello-Kuchen

Die Zutaten:

  • 5 Eier
  • 145 gramm Zucker
  • 200 gramm Butter (wachsweich)
  • 375 gramm Mehl (gesiebt, Type 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 5 Zitronen
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Limonello
  • Saft von 4 Zitronen, und Abrieb von 3 Zitronen
  • 30 ml Sahne

und so schnell geht es:

  • Eier schaumig aufschlagen
  • langsam den Zucker einrieseln lassen bis eine gelbliche, dicke Masse entsteht
  • weiche Butter nach und nach mitrühren
  • stop
  • Austausch jetzt weiterarbeiten mit dem elastischen Rührblatt (Kennwood)
  • Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen und eßlöffelweise zufügen
  • Form ausfetten, Ofen auf 170 grad Ober/Unterhitze vorheizen
  • Teig gleichmäßig in eine Kastenform verteilen
  • Backzeit: 50 -55 Min.
Zitronen-Limoncello-Kuchen

Nach Belieben mit einem Zitronenguss versehen oder wie bei mir meist – es kam nicht mehr dazu.-

Teetime, mit frischem Zitronenkuchen, Mohnbeugerl wer kann da widerstehen?

Zum Abendessen gab es einen asiatischen Nudelwok – grüne Currypaste – marinierte Hühnerbrust – frisches Taibasilikum, Koreander – angenehme Schärfe, gut abgeschmeckt.

grünes Curry – mit Gemüse u. Hühnerbrust

Die Sonntagssemmel sind auch angesetzt. Es reicht für heute.

„Kornspitz herzhaft und würzig“

(Werbung da Namensnennung)

Anfang der 80ziger lernte ich meine bis heute geliebten Frühstückszutaten kennen.

In München frühstückte man schnell, einfach.

Das Rezept: 1 Butterbreze vom Bäcker des Vertrauens und eine Abendzeitung, bzw. freitags die Süddeutsche mit Beilage.

Jeden Tag um die gleich Zeit begegnete man den gleichen Menschen, grüßte sich, sprach übers greislige, kalte Wetter und man war in Eile, die Tram, die U-bahn, der Bus warteten nicht. Im Büro wurde man meist von einem Kaffeeduft begrüßt, der Tag war gerettet. Latte, Espresso, Capuccino genoss mein höchstens in der Mittagspause beim Italiener ums Eck – aber nur manchmal – .

Nach einer „Münchner-Nacht“ und wenig Schlaf, liebte ich die kräftigen, knusprigen, nach Kümmel schmeckenden, dunklen Kornspitz, belegt mit Speck oder Bergkäse, die es beim Hindelang Käseladen gab. Zusammen mit der Buttermilch, mit den Flocken drin, war ich fit für den Tag.

Leider muss man heute lange suchen – wenn man überhaupt- eine gescheite Breze oder die überwiegend aus Roggenmehl bestehenden Kornspitz findet.

Ich konnte nachlesen, dass es diverse Streitigkeiten – auch international – gegeben hat, wer dieses köstliche Gebäck erfunden hat. Nach verschiedenen, meist gescheiterten Backaktionen ist es mir gelungen diese Köstlichkeit selbst zu backen.

Die etwas langwierige Herstellung solltet Ihr in kauf nehmen, ebenso die Verarbeitung des batzigen Roggenteigs.

Das Ergebnis entschädigt!

Kornspitz Rezept:

Zutaten:

Vorteig 1:

  • 50 gramm Alpenroggen Vollkorn
  • 50 gramm Weizenvollkorn bio
  • 100 gramm lauwarmes Wasser
  • 2,5 gramm Hefe

Vorteig 2:

  • 60 gramm Anstellgut Roggen aus dem Kühlschrank
  • 40 gramm LM Vollkorn (Franceska) Livieto madre
  • 100 gramm Roggenmehl 1150
  • 100 gramm lauwarmes Wasser

Vorteig 3:

  • 100 gramm Roggenschrot
  • 110 gramm kochendes Wasser

weitere Zutaten:

14 gramm Salz

20 ml Olivenöl

1 Teelöffel Roggenmalz

2 Eßlöffel Kümmel

Breznsalz

für den Hauptteig die nachfolgenden Zutaten verwenden

Hauptteig:

  • Vorteige 1-3 zusammenfügen
  • 100 gramm Alpenroggen-Vollkorn oder 1370 er Roggenmehl
  • 100 gramm Roggenmehl 1150
  • 320 gramm Dinkelmehl 630
  • 280-300 ml Wasser warm

Mehr bedarf es nicht.

Die wichtigste Zutat ist allerdings einwenig Zeit.

Die Vorteige am Morgen(8-9.00 Uhr) mischen und warm stellen, der Hefevorteig nach 1 Stunde in der Küche (bzw. etwas kühler) stehen lassen. Oder am Abend vorher ansetzen, wie es gerade paßt.

Beim Roggenschrotbrühstück empfiehlt es sich das Schrot über Nacht, abgedeckt stehen zu lassen. Es kann auch unabhängig von den Vorteigen angegossen werden.

Vorteig aus Anstellgut u. Alpenroggenvollkorn/Roggenmehl

Anstatt des Alpenroggenvollkornmehl kann man auch ein normales 1370 iger Roggenmehl verwenden. Es sollten gute Mehle verarbeitet werden.

und so geht es ganz einfach und schnell:

  • die Teige, das Schrot zusammen in die Rührschüssel oder Schüssel geben
  • 3/4 des Wassers angießen
  • die Zutaten für den Hauptteig, sowie Salz, Kümmel, Malz, Öl hinzufügen
  • und alles vermischen (Dauer ca. 3 Min. auf kleiner Rührstufe) hier benutze ich das Rührblatt meiner Kennwood
  • anschließend nochmal ca. 8 Min mit dem Knethaken durchkneten lassen.
  • der Teig löst sich nicht ganz von der Schüssel, sollte sich jedoch verbinden
  • ggfs. Wasser nachschenken, je nach Mehl
  • den Teig in eine geölte Teigwanne oder Schüssel geben
  • an einem warmen Ort „aufspringen“ lassen – (dauert meist 1-2 Stunden, je nach Temperatur)
  • dann für 10-24 Stunden in den Kühlschrank geben.

Den Teig könnte man auch nachdem Aufgehen verarbeiten. Allerdings finde ich, bei dem Roggenteig ist es einwenig einfacher, wenn er kalt ist, dann kann man ihn besser formen.

Die weiteren Schritte:

  • Den kalten Teig in ein Rechteck ausrollen und in 100-110 gramm Stücke teilen.
  • Dann die Stücke etwas ausrollen und zu „Kipferln“ zusammenrollen. Dies ist etwas schwierig
  • die Teiglinge auf ein mit Roggenmehl bestäubtes Tuch legen, leicht mit lauwarmen Wasser einpinseln und mit dem Breznsalz bestreuen
  • Den Ofen auf 250 grad mit dem Backstein vorheizen
  • gut bemehlte Einschubhilfen vorbereiten (Brett, Schieber )
  • die Teiglinge einschießen und 250 ml Wasser in den Ofen gießen
  • 10 Min. backen , Backofentüre öffnen, Dampf ablassen – Vorsicht Verbrennungsgefahr –
  • weiter 15 -20 min auf 220-200 grad backen
  • wie beim Brot sind sie fertig, wenn sie hohl klingen (Klopfprobe)
  • auskühlen lassen und nicht unbeaufsichtigt lassen , meine waren sooo schnell weg.

Würzig, knusprig, aromatisch und trotzdem locker …. Genau so hatte ich sie mir vorgestellt meine Kornspitz.

Der Aufwand lohnt sich! Warum nicht zum Valentinstag ein besonderes Frühstück zu bereiten

Ein Menü macht jeder. Viel Spaß und ein schönes sonniges Winterwochenende

M Kuhl

„morgens, mittags, abends…., übermorgen und überhaupt“

Strahlend begrüßt mich der Morgen, die Sonne wärmt einwenig, die Vögel zwitschern sanft und irgendwie schon fröhlich. Dabei soll doch der Wintereinbruch auch bei uns in München eintreffen.

Die Einkaufsliste, Mehlliste ist geschrieben . Ein schnelles Frühstück, bestehend aus Obstsalat – das einzige Gericht meines Gö-Ga – welches er beherrscht. Liebevoll geschnippelt, mit Nüssen versehen, dazu frischer Grapefruitsaft – dann geht es los aufs Land. Vielleicht finde ich ja, Nierchen, Leber oder ???. Bin gespannt.

Genussvorschläge für diese Woche:

Montag: Süßkartoffel -Linsen s. Beitrag 6.3.2016

Süßkartoffeln – Linsen – Schnellküche

Dienstag: Männeressen – der Winter soll eintreffen “ siehe Beitrag vo 2.3.2014

Mittwoch: Suppe reicht nach dem Männeressen

siehe Beitrag 6.10.20

Grießnockerlsuppe die Schnelle

Donnerstag: siehe Beitrag 3.1.2016 Spätzle satt

es empfiehlt sich das Rezept zu verdoppeln, denn diese fluffigen Spätzle lassen sich sehr gut einfrieren und bei Bedarf einfach in der Pfanne mit Butter schwenken …

Topfenspätzle

Freitag: Dorade asiatisch s. Beitrag vom 1.2.14

Ist doch gar nicht so schwer – und wenn mal kein Bedarf am Kochen ist, schnelle , gute Brotzeit geht immer.

Ich muß los, hoffe, dass ich gut durchkomme.

Habt Ihr es schon vernommen unser oberster Pandemiewächter hat verkündet:

„Wir haben die einzigste Millionenstadt unter 50…, aber immer schön vorsichtig , gell…“

Schöne Woche!

M Kuhl

„quickly weekly cake -Wochenkuchen“

Damit auch alle den täglichen Kuchen genießen können möchte ich meinen

Marmor-Amaretto-Kuchen

kurz vorstellen.

Die Zutaten:

375 gramm Mehl Type 405

2 1/2 TL Backpulver

1 Prise Salz

200 gramm Puderzucker

200 gramm gute Butter

5 Eier

Abrieb einer Orange

160 ml Amaretto

40 ml Sahne

2 Eßlöffel (schwach gehäuft) Salzkakao

1 Eßlöffel dunkler Kakao

Form: Kastenform oder Guglhufform

so einfach geht es:

Eier aus dem Kühlschrank nehmen und die Zutaten abwiegen, Mehl, Backpulver, Prise Salz vermischen

  • Puderzucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine oder auch Handmixer geben
  • nach und nach ein Ei unterrühren lassen – bei mittlerer Geschwindigkeit –
  • Geschwindigkeit etwas erhöhen
  • wenn sich eine hellgelbe fluffige Masse ergeben hat
  • nach und nach die weiche Butter unterrühren (Butter sollte wirklich weich sein!) damit sie sich schön mit der Eier-Zuckermasse verbindet.
  • dann das elastische Rührblatt (Kennwood) einspannen und eßlöffelweise das Mehl unterrühren
  • schluckweise den Amaretto und die Sahne zugeben
  • Kastenform leicht einfetten und mehlieren – oder Semmelbrösel durchlaufen lassen, damit der Kuchen gut aus der Form geht.
  • 3/4 des Teiges in die Form füllen
  • 1/4 des Teiges mit dem Kakao versehen u. ggfs. etwas Flüssigkeit hinzugeben und nochmals verrühren lassen.
  • final den Teig mit einer Gabel durchziehen, damit der Marmoreffekt sich bildet
  • 50 -55 Min. bei 170 – 150 grad backen
  • Stäbchenprobe und abkühlen lassen.

Schnell hatte ich den Kuchen gebacken – bevor ich das Abendessen zu kochen begann. (Putenschnitzel, Spitzkohlapfelsalat, Sesamchips (Kartoffelscheiben im Backofen gebräunt) –

Der sich plötzlich einstellende Hunger wurde erstmal mit der Glasnudelsuppe einwenig bearbeitet, die ich am Abend vorher vorbereitet hatte.

Den Saatensemmelteig – dazu später mehr – in den Kühlschrank verfrachtet.

Hier schon mal eine „Ahnung“ .

Wir wollten wieder einen Spieleabend machen und ich gönnte mir entspannt einen Gin-Tonic.

Der Wochenkuchen ….

war wunderbar aufgegangen , ließ sich sehr gut aus der Form entfernen.

Am nächsten Morgen, 8:00 Uhr begab ich mich in die Küche, um die Saatensemmel zu backen…

Schockstarre – von dem Marmorkuchen der Extraklasse war nur noch die Hälfte da. Vonwegen Wochenkuchen!!

So habe ich ihn kurzerhand eingeschlossen.

Schaut selbst

Kuchendiebe in der Nacht

Ehrlich er ist auch unwiderstehlich, das leichte Amaretto-Aroma, locker leicht kommt er daher und der“gute Kakao“ überzeugt.

Mir reicht es, der Wochenkuchen wird hier zum Tageskuchen.

Kurzerhand habe ich ihn heute morgen eingeschlossen in einen glänzenden Schokoguss aus weisser und schwarzer Schokolade.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen entspannten Pandemiesonntag, wenn auch die Wetterwarnungen nichts gutes verheißen.

Der Schnee fehlt in Süddeutschland! Laßt uns noch was übrig!

„Mohn-Orangen-Kumquats-Marmeladen-kuchen-Nachmittag“

Plötzlich, aus heiterem Himmel überfällt mich seit Neustem die schier unstillbare Gier nach Kuchen, Krapfen, Schokoladenkuchen….

Seit Sommer 2020 esse ich nämlich höchst selten Schokolade. Frisches Obst, ab und zu einen guten Esspresso mit einem Bällchen Vanilleeis genügten mir.

Auch in der Weihnachtszeit hielt ich das Süße weitgehend von mir fern.

Meine Favoriten in den letzten Wochen, Eierlikörkuchen, Schokoladenkuchen, Streusel., Käsekuchen.

Jede Woche muss ich schnell einen Kuchen rühren – backen und schwubs ist er weg.

Am Spätnachmittag eine gute Tasse Tee und ein Stück Kuchen, das ist Entspannung pur.

Ich backe eigentlich wenig nach Rezepten, sonderen habe meinen Standartteig.

  • einmal Hefeteig
  • oder den Rührteig für die Kastenkuchen

Diese Woche gab es Hefeteig, den ich mit Livieto Madra angesetzt hatte. Dies hat den Vorteil, dass man sich mit dem Backen ein variables Zeitfenster schaffen kann. Der Teig nimmt es nicht übel, wenn er 24 Stunden sich selbst überlassen bleibt.

Daher möchte ich kurz vor dem Wochenende meinen Easy-Mohn-Kuchen einstellen.

Zutaten:

500 gramm Mehl Type 405 oder 630er Dinkelmehl

1 Ei

250 ml Milch

100 gramm Butter

100 gramm Zucker

1 Prise Salz

Abrieb einer Biozitrone

1 Brise Salz

1 Ei

60 gram Livieto Madre oder 5,5 gramm Trockenhefe oder entsprechende Menge frische Hefe 30 gramm

für die Mohnfüllung :

250 gramm gemahlenen Mohn (bitte nicht selbst mahlen mit Blitzhacker oder ähnlichem, nur eine Mohnmühle ist hier geeignet, den der Mohn sollte gequetscht werden)

2 Päckchen Puddingpulver (oder selbstgemachten Pudding)

100 ml Eierlikör

650 ml Milch

100 Zucker

50 gramm Puderzucker

200 gramm Orangen-Kumquats-marmelade oder Aprikosenmarmelade

1 Eigelb, Puderzucker, eine Prise Salz in einer Tasse verquirlen

Zubereitung des Hefeteigs:

  • Mehl abwiegen, Trockenhefe einstreuen, bzw. Livieto madre
  • Milch mit der Butter leicht erwärmen (nicht mehr wie ca. 38 grad)
  • Zucker beifügen
  • die Zutaten in die Rührschüssel geben und ca 10 Min. zu einem glatten Teig kneten
  • wenn sich der Teig von der Schüssel löst – ist er meist genug geknetet.

an einem warmen , zufreien Ort gehen lassen, bis er sich gut vergrößert hat

mit dem LM dauert es meist etwas länger, bis der Teig anspringt.

Zubereitung der Mohnmasse:

  • Puddingpulver, Mohn, Zucker in einen Topf geben und vermischen
  • anschließend Milch und Eierlikör hinzufügen und unter ständigem Rühren aufkochen
  • die Masse ca. 25 Minuten quellen lassen
  • die Marmelade aufwärmen bis sie flüssig geworden ist.

Eine runde oder auch eckige Springform mit Backpapier ausgleiten und Hefeteig „damenzeigefingerdick“ in die Form geben. Den Restteig beiseite stellen.

Ein Stück Teig dünn ausrollen und in Streifen schneiden.

Restlichen Teig zu einem Rechteck ausrollen.

Die Mohnmasse nun auf die Form verteilen, mit der Flüssigen Marmelade bepinseln und die Streifen drauflegen.

Das Rechteck ebenfalls mit der Mohnmasse befüllen und zusammenrollen – Es entsteht ein größeres Hörnchen.

Final die Teigriemchen und das große Hörnchen mit der Ei-Salz-Puderzuckermischung bepinseln.

Ofen auf ca. 180 grad vorheizen und fallend bis ca. 160 grad 45 Min. backen.

Fotos konnte ich wieder keine erstellen, kaum war der Kuchen bzw. das Hörnchen aus dem Ofen, waren die Küchendiebe schon wieder tätig.

Gö-Ga war zunächst sehr zurückhaltend

„Es läuft wieder ein seltsames Mohn-projekt, sicher wieder für den Abfalleimer….“

Er konnte dann aber beim „Küchendiebstahl“ überrascht werden.

Wie immer: „Geht , kannst nochmal machen“

Ein Nachbacken ist lohnenswert, wenn man Mohn mag. Saftig, frisch kommt der Mohnkuchen daher und vermittelt einen ganz kleinen Hauch von südlichem Flair mit seinem Orangen- Kumquats-Toping.

Wer die Marmelade kochen will siehe Blogbeitrag 6.1.2011

„the game starts all over again – das Spiel beginnt von Neuem….“

(Werbung da Namensnennung)

Die C-Pandemie zwingt mich – uns – zu immer neuen Aktivitäten.

Mit Wonne hatte ich mir die Serie Gambit bei Netflix reingezogen. Das fast verstaubte Schachbrett kam wieder aus der Versenkung hervor. Sogar meinen Gö-Ga konnte ich begeistern so manche Partie bei einem guten Glas Rotwein zu spielen.

Ein kleines Schachturnier innerhalb der Familie und der Abend , was sage ich auch die halbe Nacht war gerettet.

Vor vielen Jahren hatten wir einmal leidenschaftlich Wizard gespielt. Ja, immer Donnerstags war unser Spieleabend. Lange vorbei – das Jungvolk hatte sich davon losgesagt- Langweilig – keine Zeit …..

Das Wizard-Spiel ist eigentlich ein einfaches Kartenspiel. Das Ziel ist es gewisse Voraussagen zu treffen, wie viele Stiche man macht – bestimmte Funktionskarten müssen geschickt eingesetzt werden und es müssen strategische, mathematische Überlegungen angestellt werden. Aber im Laufe des Spielens entwickelt sich eine interessante Dynamik und es ist schnell erlernt.

Diese Spielaktionen halten mich allerdings teilweise von meiner Lieblingsbeschäftigung – dem Kochen ab-

Das nachfolgende Rezept ist ideal, wenn keine Häppchen – oder fingerfood – die hungrigen Mägen stopfen.

„Lamm-Curry Issy“

Das Gericht, wärmt wohlig nach einem Winterspaziergang , die leichte Schärfe , gemildert mit den Tomaten und der Cocosmilch stimmt die Gemüter friedlich.

Zutaten:

  • 500-600 gramm ausgelöste Lammkeule
  • walnußgroßes Stück frischesn Ingwer
  • Chillischote –
  • 4 Knoblauchzehen
  • 8 cm Kurkumawurzel frisch
  • Zitronenabrieb (einer Frucht)
  • 100 gramm Zuckerschoten
  • 2 Spitzpaprika
  • 3 Karotten mittlerer Größe
  • ein Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Dose Toaten – passiert
  • 1 Dose Cokosmilch – cremig –
  • 1 Esslöffel Honig (mit laufwarmen Wasser in einer Tasse verrühren)
  • 1/2 rote Zwiebel, zwei Schalotten
  • 100 gramm Mandeln – gehobelt –
  • ca. 350 gramm indischer Reis oder Basmatireis

Gewürze:

  • Zimtstange
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 TL rote Pfefferbeeren
  • EL Sesam – schwarz –
  • Curry-Mischung grün/rot
  • Lorbeerblatt
  • 2 Peitschenpfeffer

und los geht es:

  • Fleisch parieren mit Zitronenabrieb versehen
  • Ingwer, Knoblauch, Kurkuma (am besten mit Handschuhen) Zwiebel , Gemüse kleinschneiden
  • Honig in laufwarmen Wasser auflösen und über das Fleisch geben – beiseite stellen , ca. 10-15 Min.
    • Gewürze,Ingwer, Knoblauch, Kurkuma, Tomatenmark andünsten
  • in den heißen Wok das marinierte Fleisch geben und unter ständigem Bewegen anbraten
  • nach und nach das Gemüse zufügen und ca. 5 Min köcheln lassen
  • Tomatenstücke aus der Dose hinzufügen
  • nach ca. 1O Min. die Cocosmilch angießen
  • jetzt können wir auf kleine- Flamme das Gericht 1 1/2 Stunde mit Deckel simmern lassen
  • die Aromen verbinden sich automatisch
  • final abschmecken mit Currypaste, Salz

Die Soße ist sämig, angenehm – ganz von selbst –

Den Reis derweil im Reiskocher mit einer handvoll getrockneter Cranbeeries garen und den Wok mit Koreander versehen und mit dem inzwischen ausgebackenen Naanbrot servieren. (kein Muss)

Rezept für Naanbrot folgt.

Während der Wok simmert hatten wir schon mehrere Runden gezockt, die Spielunterbrechnung war willkommen – einen kleinen indischen Einfluss hatte das Gericht – und es war nebenbei mit einer gewissen Leichtigkeit entstanden, wie man sich es wünscht.

Viel Spaß beim Spielen und Kochen.





„Plan, schedule , Essensvorbeitungen….“

Erstmal der gefühlt längste Monat des Jahres ist schon vorbei. Wow – ging das schnell.

Die Tage werden schon ein kleinwenig länger, heller und hier und da kann man morgens schon ein Vögelchen hören.

Der Januar:

Januar 2021 Köstlichkeiten und Highlights

Fällt Euch auf, welche Gerichte ich noch nicht eingestellt habe? Selbstverständlich werden diese demnächst kommen. Mit Naanbrot und dem Lammcurry verabschiede ich den Monat Januar 2021

Ein paar Anregungen für die Woche will ich nicht vorenthalten.

Montag: Spaghetti Vongole – ich liebe dieses Gericht sehr. Die Grundidee und das Rezept sind bei Witzigmann (Münchner Sternekoch) entliehen.

siehe Beitrag vom 22.4.2012

Dienstag:

„quickly, Kartoffeln, Romaneso , sie Beitrag vom 21.04.12 – Geht auch mit Blumenkohl – den gibt es schon wieder in guter Qualität – ein kleines Gericht, für alle die das Wintergemüse mal leid sind und einwenig Hoffnung auf den Frühling sich erträumen wollen

Mittwoch:

Spinatsalat an Speckpflaumen und gegrilltem Halloumi – leicht lecker und sättigend –

Die Erdbeeren ersetze ich in dieser Jahreszeit mit Mango bzw. Papaya (Kerne unbedingt trocknen u in eine Pfeffermühle geben)

s. Beitrag vom 11.06.2011

Donnerstag:

„Pfeffer-Mango-Wok“ s. Beitrag vom 2.03.2011

Vielleicht bittet Ihr im Rahmen der erlaubten Pandemievorschriften Euren Nachbarn, Kollegen/in, Freund zu Tisch. Ein wunderbarer Abend wird es mit dem köstlichen Wok-Gericht.

Freitag:

im Gedenken an den schönen Januar-Winter

Wintermärchen Karottensuppe und dann s. Beitrag vom 26.02.2012

Ein Süppchen ist heute eigentlich genug, bestimmt sind noch kleine Reste da. Das Wochenende immer entspannt angehen. Vielleicht mit einem schönen Cocktail , einer schönen Nachspeise, guter Musik den Einstieg ins Wochenende genießen.

Gutes Gelingen, beim Nachkochen oder auch nur zum Anschauen – was man kochen könnte, planen würde, wenn man Lust und Laune hätte.

„Urgetreide – erfüllt Brotträume“

(Werbung da Namensnennung)

Die Draxmühle beschreibt das Urgetreide wie folgt:

Was genau ist Urgetreide? Es handelt sich dabei um alte und wiederentdeckte Getreidesorten, die aus unterschiedlichen Gründen für den industriellen Anbau nie interessant waren. Meistens deswegen, weil ihre Erträge nicht hoch genug oder der Anbau zu aufwändig ist. Heute bringt uns das zahlreiche Vorteile: Denn die Sorten sind sehr vitamin- und mineralstoffreich, widerstandsfähig und urtümlich. Sie werden von vielen Menschen mit Nahrungsunverträglichkeiten besser vertragen als industriell gezüchtetes Hochleistungsgetreide.

Warum Urgetreide

Urgetreidesorten wie Dinkel, Einkorn, Emmer, Kamut, Rotkornweizen oder Lichtkornroggen sind seit tausenden Jahren unverändert geblieben. Sie verfügen über einen höheren Nährwert, sind echte Kraftpakete und haben weniger Reizstoffe als moderne Getreidesorten.

Immer wenn ich meine Mehlvorräte aufstockte, entdeckte ich Mehlsorten, die ich noch nie gehört hatte.

Viele Backversuche schlossen sich an, leider nicht immer erfolgreich.

Zuviel – zuwenig Wasser, mal stimmten die Temperaturen nicht.

  • wieder mal hatte ich meinen triebstarken Sauerteig unterschätzt
  • die Folge war eine sogenannte Übergare – das Brot war hart, platt , hatte keinen Ofentrieb mehr
  • der Vorteig ging schneller oder langsamer , wie gedacht
  • es schmeckte total sauer bis fad trotz aller Mühe
  • ich war besessen von dem perfekten Roggenbrot ohne Weizenmehl
  • meine Roggenbrote brauchten teilweise 3 Tage, bis sie backfähig waren
  • oder sie waren nach 2 Tagen trocken, insbesondere, wenn ich mit einem Dinkelmehlanteil gearbeitet hatte. Es war hart, nicht zu schneiden. „Zum Saufudern“ (für die Schweine)
  • mein Weihnachtsbrot (s. Beitrag) war schon sehr gut gelungen, aber sehr arbeitsaufwendig
  • immer wieder versuchte ich, die idealen Verhältnisse in den Griff zu bekommen
  • mein Ziel war es, ein 100%iges Roggenbrot innerhalb von 24 Stunden zu backen (die Auffrischung des Sauerteigs außen vorgelassen)

Am Abend vor dem Backtag frischte ich meinen in die Jahre gekommenen, flüssig geführten „Hermann“ mit Lichtroggen bio auf und stellte mit Roggenschrot ein sogenanntes Brühstück her.

  • 100 Gramm Roggenschrot werden 100 gramm kochendes Wasser hinzugeführt, abgedeckt und eine Nacht ruhen lassen.
  • Ansatz alt = 200 gramm , fügte ich 100 ml=Gramm Wasser 40 grad warm hinzu, sowie 100 Gramm Lichtroggen bio und gönnte ihm eine warme Nacht auf der Heizung (Temp. 27 grad) (auch mit Backofenlampe übernacht möglich)
  • Wow , das Ergebnis war überwältigend!
  • der Ansatz war wunderschön aufgegangen, hatte große Blasen gebildet und war richtig aktiv, duftete wunderbar. Aber soviel Sauerteig, hatte ich mich da nicht vergaloppiert?

Mein Vorteig

  • 200 gramm aufgefrischter Herrmann
  • Quellstück, bestehend aus dem Roggenschrot (100gramm Wasser/100 gramm Schrot)
  • 160 gramm Alpenroggen der Mühle Drax
  • 110 gramm Lichtroggen bio der Mühle Drax
  • empfehlenswert ist ein entsprechend große Schüssel in dem sich der Vorteig in ca. 5-8 Stunden an einem warmen Ort entwickeln kann. Er blubbert richtig ist sehr aktiv!

Mein Hauptteig

Reifer Vorteig – Sauerteig
400 g Roggenmehl Type 1150
140 g warmes Wasser
20-25 g Salz1 knapp gehäufter Teelöffel Bio Roggenmalz
20 g Olivenöl oder Kernöl
15 g Brotgewürz grobe Körner (Fenchel, Koreander, Kümmel)

Zusammenführung und Teigbearbeitung:

  • die Teige in die Rührschüssel der Küchemaschine geben und langsam auf kleinster Stufe ca. 6 Minuten gut vermischen. Hier arbeite ich nicht mit dem Knethaken, sondern mit dem breiten Rührblatt.
  • Teig ca. 15-20 stehen lassen bei Zimmertemperatur
  • auf eine mit Lichtroggen leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte zusammenschieben
  • der Teig ist batzig und schwer zu händeln! (Einmalhandschuhe sind hier sehr hilfreich)
  • ein Gärkörbchen mit einem Leinentuch auslegen und gut mit Lichtroggenmehl bestäuben
  • den batzigen, feuchten Teig in das Gärkörbchen geben, leicht mit Lichtroggen bestäuben und mit einem Küchetuch abdecken
  • an einen warmen Ort stellen und nach ca. 2-4 Stunden sollten sich auf dem Teig Risse bilden und sein Volumen hat sich wunderbar erweitert.
  • Den Ofen, mit dem Backstein auf 270 grad vorheizen
  • mit dem Zeigefinger leicht antippen, geht die kleine Delle wieder zurück , ist es der richtige Zeitpunkt da, um das Brot in den Ofen zu geben.
  • Temperatur auf 250 grad reduzieren und 250 ml Wasser in den Ofen schütten – oder auf ein unter dem Backstein eingefügtes Backblech gießen und 12 Min. backen
  • dann öffnen und die heißen Schwaden abziehen lassen.
  • Temperatur auf 220 – dann 200 absinken und ca.50 Minuten backen.
  • Klopfprobe ( tief und hohl) dann ist das wunderbare Brot fertig und gut auskühlen lassen
  • es erfordert schon eine gewisse Beherrschung das Brot nicht direkt anzuschneiden.
  • der Duft ist unwiderstehlich, die Brotgewürze …..

Tipp:

Das Brot in Viertel aufteilen und einfrieren. Es bleibt so wunderbar frisch. Das angeschnittene Brot hält sich leicht bis zu 8 Tagen ohne hart zu werden.

Das Ergebnis überzeugt, die Arbeit hat sich gelohnt! So ein Brot kann man nicht kaufen!

Es braucht wenige Zutaten und etwas Liebe und Zeit – die wir ja eigentlich gerade jetzt haben –

Schönes Wochenende!

„Veggie satt“

Flaucherbrücke – Isar

Der Winter hat sich breitgemacht. Ich habe Lust auf was Frisches mit Rohkost.

…. ja und was gibt es dazu? So schaute mich Gö-Ga fragend an. Einen gescheiten Hunger habe ich schon.

Ehrlich gesagt, es sind die Reste aus dem Gemüsefach: Karotten, Sellerie, eine Stück Kren (Meerettisch), die rote Beete, die von den roten Knödeln übrig war. Der kleine feste Spitzkohl hat so brav gewartet, die süßsauren Elsteräpfel , ja geht doch.

Ach, die Vinaigrette mit Olivenöl, Paprika und Halloumi (Käse aus Kuh-u. Schafsmilch) , die im Kühlschrank steht, muß auch weg.

Mein Gö-Ga hat das Leiden aller Rentner derzeit. Bewaffnet und getarnt mit der FFp 2-Maske kauft er ständig, vor allem Lebensmittel ein, in der sich immer wieder bestätigten Hoffnung, dass ich koche.

Was ich ja zwangsläufig tun muss!

Manchmal denke ich, die Lockdown in der Härte wird hier in Bayern verlängert, bis unser Ministerpräsident Bundeskanzler wird.

Mit vollem Elan begebe ich mich in die Küche.

Bewertung: 3.5 von 5.

Veggie-Hauptgericht

Zutaten:

4 mittlere Karotten

1 großer Sellerie

10 cm frischen Kren

2 feste Äpfel

1 gekochte rote Beete

1 Teelöffel Kapern aus dem Glas

2 Zitronen

1 Ei

Semmelbrösel

schwarzer Sesam

1/2 Babyspitzkohl

60 ml Kefir

Gewürze: Pfeffer, Salz, gemahlenen Anis, Kurkuma, Chilliflocken

Sonstige: Apfelessig, Walnußöl, Chilliöl, Limonenöl, Honig, Senf

mehr brauchts nicht.

und so geht es ganz schnell zwar nicht, denn man unterschätzt meist die vielen Arbeitsgänge

  • den Sellerie schälen und in Scheiben schneiden – etwa fingerdick –
  • und in kochendem Salzwasser unter Zugabe einer Zitronenscheibe blanchieren
  • er sollte nicht weich werden
  • Karotten schälen, restlichen Sellerie in Stücke schneiden, den Kren schälen
  • dann mit der Küchenmaschine die genanntenZutaten fein raspeln. (geht auch mit den haushaltsüblichen Reiben)
  • beiseite stellen und mit Zitronensaft beträufeln
  • den Spitzkohl halbieren und auf der Brotmaschine in ganz feine Streifen schneiden
  • genauso verfahren wir mit den entkernten Äpfel
  • den Sellerie aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen
  • Panade vorbereiten:
  • Ei in einer Tasse verquirlen
  • Semmelbrösel mit schwarzem Sesam vermischen.
  • Vinaigrette:
  • Senf, alle Öle, Apfelessig, Honig mit einem Schneebesen verrühren.
  • abschmecken
  • Vinaigrette über die geraspelten Karotten-Sellerie-Kren- Mischung geben und gut unterheben
  • die gleiche Vinaigrette über den geschnittenen Spitzkohl- Apfelmischung geben
  • und beiseite stellen.
  • die rote Beete auf der Brotmaschine ganz fein und hauchdünn aufschneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln
  • die „Restvinaigrette“ Olivenöl, winzigklein gehacktes Spitzpaprika, Halloumi in einer Tasse mischen, dann mit den Kapern auf die rote Beetescheiben verteilen
  • die abgekochten Selleriescheiben in Ei und dem Semmelbrösel-Sesam- wälzen
  • dann in heißem Butterschmalz ausbacken

Fast geschafft – nicht aufgeben

Teller am „Pass“ bereitstellen und anrichten. Gö-Ga murrt schon, wie lange dauert es denn noch….

Nein – fotografieren brauchst den Schmarrn heute nicht, wir haben Hunger.

Dann Stille , die geliebten Geräusche , Wow – das ist ja saugut :“ Kannst öfters machen…“