„Hauben und Sterne fallen nicht vom Himmel“


Werbung, da Namensnennung

Welche Bedeutung haben diese Bezeichnungen in Österreich?

Alles nur Show oder berechtigte Gütesiegel für eine ausgezeichnete Küche?

Neben den Punkten werden Kochmützen (in ÖsterreichHauben“ genannt) vergeben; bei 13 und 14 Punkten erhält das Restaurant eine Mütze, bei 15 und 16 Punkten zwei, bei 17 und 18 Punkten drei und ab 19 Punkten vier Mützen. In Österreich wird ein im Gault-Millau ausgezeichneter Koch „Haubenkoch“ genannt.

Nach der beschriebenen MittagsJause wollten wir Sonne, Menschen und den Ausblick in Rosi’s Sonnbergstuben genießen.

Der Ausblick von dieser Terasse ist atemberaubend. Hier trifft man sich – um gesehen zu werden – Rosi’s Sonnbergstuben muß man gesehen haben – oder auch nicht –

Wenig Zeit blieb uns, um uns auf das Highlight des Tages vorzubereiten.

Beim Neuwirt hatten wir einen Tisch reserviert.

Wir beabsichtigten unsere Gaumen dem ehemals jüngsten Sternekoch Jürgen Kleinhappl, dem „Jungen Wilden“ Joachim Jaud und seinem Team anzuvertrauen .

Die Abendstimmung im kleinen Stadtkern war aufgekratzt, fröhlich überall gutgelaunte Menschen. Endlich konnte man wieder ausgehen – das Leben in vollen Zügen genießen .

Unser Außentisch befand sich unter den Arkaden der Terasse – mit wärmenden Fußstrahlern und Deckenstrahlern – geschützt in einer Niesche. Innen brannte der Kamin und das gleißende Abendlicht sorgte für eine charmante Kulisse.

Der Service war professionell und aufmerksam, gepaart mit einer guten Portion Tirolerhumor.

Trüffeltartar

Wir bestellten, Trüffeltartar — Vorspeise – ein wunderbares Fleisch –

Hier werden einheimische Zutaten und Produkte kombiniert mit Köstlichkeiten aus der ganzen Welt.

So die Philosophie des Hauses. Daher entschied ich mich für eine Maischolle.

Die Weinkarte läßt keine Wünsche offen, wir entschieden uns zunächst für einen frischen, Veltliner aus Weissenkirchen/Wachau. Das Weingut hatte ich bei meinen vielen Radtouren schätzen und kennengelernt.

Maischolle Neuwirt/Kitzbühel
  • meine Maischolle präsentierte sich frisch, leicht mediteran angehaucht, die Gurken verleihen eine frische Leichtigkeit, das heimische wohlausgewählte „grüne Gemüse“ rundete das Ganze perfekt ab.
  • allerdings war die in Butter gegarte Scholle eins zwei Minuten zu spät aus der Pfanne geholt worden
  • Schade

Doch die dann folglende Nachspeise war einfach unbeschreiblich gut.

Ein sogenannter Moosbeer-Schmarrn (kleine Heidelbeeren) übertraf alle Erwartungen.

Moosbeer-Schmarrn

Fluffiger Schmarrn mit köstlichen Moosbeeren – frischen Himbeeren und einem Moosbeereis, Buttermilcheis angereichert – perfekt –

Die Komponenten – Beeren, frische Kühle – fluffiger Schmarrn verbanden sich im Gaumen zur Genussexplosion –

Um 22.OO müssen auch derzeit die Lokale in Österreich schließen. Schade, gerne hätten wir an der Bar noch ein Glas genommen.

So schnell verging der erste Sonnentag des Jahres.

Freut Euch schon auf meinen nächsten Restaurantgang am Samstagabend.

Genießt die Sonne und die Lockerungen!

M Kuhl

8 Gedanken zu „„Hauben und Sterne fallen nicht vom Himmel“

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