„weiße Tulpen aus München….“


Wer kennt ihn nicht den eigentlich schnulzigen Song von Nana Mouskouri , ein Abschiedslied.

Es spiegelt, leidenschaftlich die Sehnsucht nach Athen, Griechenland wider.

So geht es mir gerade auch, die Tulpen, Narzissen möchte ich verabschieden – gerne können sie wiederkommen – im nächsten Frühling. Meine Pflanzgefäße warten schließlich auf den duftenden Jasmin, Verbenen…

Meine mediteranen Kräuter kommen nicht in die Gänge, meinen Basilikumpflänzchen möchte ich ein Mäntelchen verpassen.

Es hilft nichts das Wetter können wir nicht ändern !

Diese naßkalten Frühjahrsmonate sind doch in den hiesigen Breiten normal.

Genau! Nach den Eisheiligen kommt die Schafskälte und dann, wenn wir Glück haben – der Sommer, der spätestens Ende August, wenn die Tage kürzer werden vorbei ist.

Jetzt erinnere ich mich, früher fuhren wir an Pfingsten ans Meer, Ende August nach Süditalien und im November nochmal nach Zypern. Unsere Kinder liebten es.

Dieses spontane Reisen fehlt mir so sehr! Geimpft bin ich auch nicht!

Die Registrierung hatte ich gleich am ersten möglichen Tag veranlaßt, inzwischen mehrfach telef. nachgefragt.

Backen, Kochen, einen kleinen Hamsterlandausflug ins Alpenvorland kann doch nicht der Radius meines Ruhestandslebens sein!

Daher habe ich vor einigen Tagen beschlossen weniger ist mehr:

  • Schnellkochtopf mit Kartoffeln aufsetzen
  • Spargel ob grün oder weiß in den Pastatopf stellen (eine Prise Zucker, einen Schuß Weisswein, Butter, Salz)
  • hinzufügen und ca. 15-20 Min. kochen lassen
  • Spargelbrühe aufheben – wird am nächsten Tag zur Suppe verarbeitet (m Zitronengras angereichert u. ggfs. etwas Kurkuma)
  • wer will, kann sich ein Stück Fleisch, Fisch dazu braten, grillen – wie auch immer.
  • zum Bäcker laufen, radeln … :“ ne, das Brot, die Semmel, sind nicht gut…!“

Gerade hat mir meine Freundin Moon, eine kleine Auswahl wunderbarer Schmöker geschickt.

Manchmal kann man auch für 1-2 Stunden draußen lesen, den Vögel lauschen und sich des Lebens freuen.

Schöne Woche, bis bald.

M. Kuhl

P.S Vielleicht kann ich ja doch nach Kitzbühel – Freundinnentage – Berge, Wandern, Kaminfeuer….

Die Hoffnung stirbt…

7 Gedanken zu „„weiße Tulpen aus München….“

  1. Das sieht wieder alles so lecker aus bei Dir! Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit zum Kochen. Immerhin hatte ich auch schon Spargel, aber weißen. Mit Meischolle und Kartoffeln. Einfach, aber sehr lecker. Lieber Grüße aus NL. (Sei froh, dass du nicht hier lebst. Vom Essen verstehen die Holländer nun wirklich gar nichts.)

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    1. Danke! Allerdings muß ich Dir einwenig widersprechen: Es gibt auch Niederländer, die sehr viel vom Essen verstehen! Für mich gibt es im übrigen die besten Pommes in den Niederlanden. Sorry
      Dein Gericht ist im übrigen nicht zu verachten! Eine gute Scholle, womöglich noch mit einwenig Speck ,Spargel, Kartoffel schmeckt wunderbar und kann nicht jeder kochen.
      Erholsame Pfingsten, lg M. Kuhl

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      1. Dir auch! Ich habe das mit den Niederländern noch nicht so gut begriffen. Die meisten essen wirklich sehr bescheiden, andere wiederum kochen super kompliziert. Es scheint nicht so viel Mittelmaß zu geben. Die besten Pommes sind ja die Vlaamse Friet in der Tat. Pommes können sie. Und Atmosphäre im Restaurant können sie meiner Meinung nach auch sehr gut. Lg zurück!

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