“ Braunes Kichererbsen-Curry mit Pfannenbrot“

(Werbung da Namensnennung)

Bei meinen Hamsterstreifzügen hatte ich braune Kichererbsen aus Österreich mitgenommen.

Wie ich nun recherchieren konnte sind diese braunen trockenen, dicken Perlen sehr gesund.

Kalorienarme Abnehmhelfer: 100 Gramm gekochte Kichererbsen besitzen nur rund 130 Kilokalorien und 3 Gramm Fett, dafür aber 15 Gramm komplexe Kohlenhydrate und satte 7 Gramm Eiweiß.Ideale Sattmacher: Kichererbsen warten mit fast 7 Gramm Ballaststoffen auf, die nicht nur eine gesunde Verdauung unterstützen, sondern auch lange satthalten. Gut fürs Blut: Der hohe Saponingehalt hält den Blutzuckerspiegel niedrig und hat einen positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem. Eine Studie zeigte, dass eine Ernährung reich an Hülsenfrüchten dabei helfen kann, die LDL-Cholesterinwerte im Blut zu senken.Eisen- und Kalziumgranaten: Ungekocht enthalten Kichererbsen 6 mg Eisen pro 100g und 124 mg Kalzium – das ist ungefähr ebenso viel Kalzium, wie auch in Milch enthalten ist. Kichererbsen stärken somit Zähne sowie Knochen und unterstützen den Sauerstofftransport im Körper.Folsäurelieferanten: Eine halbe Dose gekochter Kichererbsen deckt den täglichen Folsäurebedarf um 50 Prozent. Das B-Vitamin ist für gesunde Zellteilungs- und Wachstumsprozesse unverzichtbar.Bodybuilder: Die beiden essentiellen Aminosäuren Lysin undThreonin, die der Körper zum Aufbau von Proteinen benötigt, unterstützen das Muskelwachstum nach dem Training.unterstützen Nerven und Muskeln: Zink, Phosphor, Kalium und Magnesium stecken ebenfalls in der Hülsenfrucht und unterstützen u.a. Wachstum, die Blutbildung und das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln. (fit for fun: Fitness, Ernährung)

Wow – habe ich da gedacht.

Die Kichererbsen müssen eigentlich, wie alle Bohnen, Erbsen eingeweicht werden, damit sie gekocht werden können.

Allerdings bevorzuge ich den Schnellkochtopf, der das Einweichen erübrigt. Ohne Einweichen – über einen Tag – bzw. vorkochen sind diese so gesunden Perlen nicht zu verarbeiten.

Wichtig – nach dem Abkochen gut mit klarem kalten Wasser abspülen. Die braunen Kichererbsen sind zäh, obwohl mit dem Dampftopf vorgekocht, sind sie noch ziemlich hart.

Die 500 gramm habe ich aufgeteilt: 250 gramm für mein indisches Kichererbsencurry/250 gramm für meinen Humus, den ich mit den vorgekochten rote Beeteknollen pürieren will. Später dazu mehr.

Von meiner Gemüsepfanne(Lauch, Karotten Paprika, Sellerie, rote Zwiebeln ect) am Abend vorher war noch ein Rest übriggeblieben.

Hieraus entstand das nachfolgende Rezept.

Zutaten: (für 4 Personen)

  • 250 gramm braune Kichererbsen oder auch schwarze falls erhältlich
  • 3 Knoblauchzehen
  • haselnussgroßes Stück Ingwer
  • 3 Spitzpaprika (Blick in die Gemüsekiste oder das Gemüsefach , was weg muß kann hier verarbeitet werden)
  • 1 kleiner Spitzkohl
  • Abrieb einer Biozitrone – Saft einer halben Zitrone
  • Koreanderstile
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • grüne Currypaste
  • 1 Eßlöffel Butterschmalz
  • 3/4 Liter Gemüsebrühe
  • Gewürze: Dieses Gericht lebt hauptsächlich von den verschiedenen Gewürzen.
  • Hier habe ich weitgehend die nachfolgenden Gewürzmischungen verwendet:
  • jeweils einen 1/2 Teelöffel
  • die Gewürzmischungen beziehe ich -keine Werbung – sondern Erfahrungswerte
  • Aus dem Angebot „Gewürze der Welt“ (nicht zuletzt, weil der kleine Gewürzladen am Rindermarkt es mir angetan hat.
  • also: Bio Rosengewürz
  • Indisches Curry – gelb –
  • Ras el Hanout
  • Kreuzkümmel
  • Bio Garam Masala mild
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Meersalz aus der Mühle
  • Chiliflocken

Keine Sorge, hier sind auch andere oriantalische, indische Gewürze willkommen.

Zubereitung:

  • ansich ganz einfach die Kichererbsen lassen wir in einer Wokpfanne mit den Gemüseresten oder einer Gemüsebrühe, welche wir nach und nach angießen, ca. 1 1/2 Stunden vor sich hinsimmern.
  • in der Zwischenzeit hacken wir Ingwer, Knoblauch klein, Karotten, Paprika, Spitzkohl ebenfalls in Streifen schneiden und beiseite stellen.
  • in einer gesonderten Pfanne das Gemüse mit der grünen Currypaste und dem Butterschmalz anschwitzen und die Tomatendose hinzufügen.
  • auf ganz kleiner Pfanne simmern lassen – das Gemüse sollte knackig bleiben –
  • nun wenden wir uns dem Pfannenbrot zu.
  • hier benötigen wir folgendes:
  • 500 gramm Mehl Type 405 oder 550
  • 1 1/2 Teelöffel Trockenhefe
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1 1/2 Teelöffel Salz
  • 2 Eßlöffel Pflanzenöl
  • 60 ml Wasser – lauwarm
  • 180 ml Milch – lauwarm
  • 180 grann griechischer Joghurt
  • Zubereitung:
  • alle oben genannten Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben – bzw. mit dem Rührgerät oder von Hand einen glatten Teig herstellen
  • 30 Min. stehen lassen – der Teig ist aufgegangen –
  • den Teig locker zu einem Ballen formen und mit der Teigkarte Teilen
  • es sollten ca. 10 Stück sich ergeben
  • diese zu Bällchen formen und stehen lassen.
  • beschichtete Pfanne ganz leicht mit etwas neutralem Öl auspinseln
  • runde Fladen oder längliche ausrollen
  • auf mittlerer Hitze backen, bis sich Blasen bilden – eine leichte Bräunung entsteht
  • schwarzer Sesam über die Teiglinge ggfs. streuen – f
  • mit einer Gabel ein Butterstück über die Fladendrücken, kleingehackten Knoblauch u. frischen Koreander auf die fertigen Pfannenbrote geben

Finalezusammenführung:

  • prüfen , ob die Kichererbsen weich genug sind – sie sollten allerdings noch leicht nussig sein – nicht ganz verkochen
  • die Frischgemüsepfanne den Kichererbsen zufügen und unterheben
  • die genannten Gewürze hinzugeben und ggfs. mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken abschmecken
  • ganz leise vor sich hinsimmern lassen – während wir das Pfannenbrot zubereiten
  • mit kleingehackten Koreanderstilen bestreuen und servieren.

Laßt Euch nicht von der langwierigen Rezeptführung abschrecken. Im Grunde kochen die Kichererbsen vor sich hin und es bleibt somit genügend Zeit, das Pfannenbrot zuzubereiten, etwas zu schnippeln, ein Schlückchen zu nehmen…. vom Frühling zu träumen.

Das Gericht ist eine Offenbarung – ein Genuß pur – überzeugt auch Skeptiker. Die vielfältigen Gewürze verbinden sich zu einer wahren Geschmacksexplosion im Mund.

Nutzt die kalten Tage, die Pandemie gibt uns die Zeit.