„the game starts all over again – das Spiel beginnt von Neuem….“

(Werbung da Namensnennung)

Die C-Pandemie zwingt mich – uns – zu immer neuen Aktivitäten.

Mit Wonne hatte ich mir die Serie Gambit bei Netflix reingezogen. Das fast verstaubte Schachbrett kam wieder aus der Versenkung hervor. Sogar meinen Gö-Ga konnte ich begeistern so manche Partie bei einem guten Glas Rotwein zu spielen.

Ein kleines Schachturnier innerhalb der Familie und der Abend , was sage ich auch die halbe Nacht war gerettet.

Vor vielen Jahren hatten wir einmal leidenschaftlich Wizard gespielt. Ja, immer Donnerstags war unser Spieleabend. Lange vorbei – das Jungvolk hatte sich davon losgesagt- Langweilig – keine Zeit …..

Das Wizard-Spiel ist eigentlich ein einfaches Kartenspiel. Das Ziel ist es gewisse Voraussagen zu treffen, wie viele Stiche man macht – bestimmte Funktionskarten müssen geschickt eingesetzt werden und es müssen strategische, mathematische Überlegungen angestellt werden. Aber im Laufe des Spielens entwickelt sich eine interessante Dynamik und es ist schnell erlernt.

Diese Spielaktionen halten mich allerdings teilweise von meiner Lieblingsbeschäftigung – dem Kochen ab-

Das nachfolgende Rezept ist ideal, wenn keine Häppchen – oder fingerfood – die hungrigen Mägen stopfen.

„Lamm-Curry Issy“

Das Gericht, wärmt wohlig nach einem Winterspaziergang , die leichte Schärfe , gemildert mit den Tomaten und der Cocosmilch stimmt die Gemüter friedlich.

Zutaten:

  • 500-600 gramm ausgelöste Lammkeule
  • walnußgroßes Stück frischesn Ingwer
  • Chillischote –
  • 4 Knoblauchzehen
  • 8 cm Kurkumawurzel frisch
  • Zitronenabrieb (einer Frucht)
  • 100 gramm Zuckerschoten
  • 2 Spitzpaprika
  • 3 Karotten mittlerer Größe
  • ein Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Dose Toaten – passiert
  • 1 Dose Cokosmilch – cremig –
  • 1 Esslöffel Honig (mit laufwarmen Wasser in einer Tasse verrühren)
  • 1/2 rote Zwiebel, zwei Schalotten
  • 100 gramm Mandeln – gehobelt –
  • ca. 350 gramm indischer Reis oder Basmatireis

Gewürze:

  • Zimtstange
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 TL rote Pfefferbeeren
  • EL Sesam – schwarz –
  • Curry-Mischung grün/rot
  • Lorbeerblatt
  • 2 Peitschenpfeffer

und los geht es:

  • Fleisch parieren mit Zitronenabrieb versehen
  • Ingwer, Knoblauch, Kurkuma (am besten mit Handschuhen) Zwiebel , Gemüse kleinschneiden
  • Honig in laufwarmen Wasser auflösen und über das Fleisch geben – beiseite stellen , ca. 10-15 Min.
    • Gewürze,Ingwer, Knoblauch, Kurkuma, Tomatenmark andünsten
  • in den heißen Wok das marinierte Fleisch geben und unter ständigem Bewegen anbraten
  • nach und nach das Gemüse zufügen und ca. 5 Min köcheln lassen
  • Tomatenstücke aus der Dose hinzufügen
  • nach ca. 1O Min. die Cocosmilch angießen
  • jetzt können wir auf kleine- Flamme das Gericht 1 1/2 Stunde mit Deckel simmern lassen
  • die Aromen verbinden sich automatisch
  • final abschmecken mit Currypaste, Salz

Die Soße ist sämig, angenehm – ganz von selbst –

Den Reis derweil im Reiskocher mit einer handvoll getrockneter Cranbeeries garen und den Wok mit Koreander versehen und mit dem inzwischen ausgebackenen Naanbrot servieren. (kein Muss)

Rezept für Naanbrot folgt.

Während der Wok simmert hatten wir schon mehrere Runden gezockt, die Spielunterbrechnung war willkommen – einen kleinen indischen Einfluss hatte das Gericht – und es war nebenbei mit einer gewissen Leichtigkeit entstanden, wie man sich es wünscht.

Viel Spaß beim Spielen und Kochen.