„Süßes Brot wird nicht hart“


(Werbung da Namennennung)

Ehrlich, gerade habe ich das Gefühl mein Kopf, mein Hirn ist rechteckig – bildschirmverseucht-

Meine tägliche Augenpflege, Augentropfen sind zwingend.

Früher – vor Corona – bin ich oft spontan zum Bahnhof am Wochenende gefahren und habe in den riesigen Zeitungsshops gestöbert – dann mit einem Stapel – Die Zeit , Süddeutsche, Essen und Trinken , Spiegel, Mode, Wohnen, Radfahren….

Stundenlang konnte ich dann lesen, stöbern – Ideen sammeln ….

Der kleine Zigaretten und Zeitungskiosk war fast „ausgeraubt“ – viele Hefte waren nicht mehr da , leere Fächer – Offentsichtlich sind Handarbeitshefte – Kochzeitschriften…. gerade sehr gefragt.

Seit gefühlt 1 Jahr habe ich mich meist auf Online- Zeitungen beschränkt. Von den lästigen Aboverträgen habe ich mich schon seite Jahren verabschiedet.

Wie schön es sich anfühlt, das Zeitungspapier – im Bett lesen – Artikel rausreißen – Hochglanz war gestern, die Foodzeitschrift ist auf Ökopapier gedruckt – wow –

Der Trend geht zu kleineren, handlichen Formaten, sogar die bekannten online Seiten werben mit „Neuerscheinungen“.

Ja, ein kleiner Plausch mit dem Kioskinhaber war eigentlich auch ganz nett. Also wenn Euch total langweilig wird…

Zurück zu meinem „Süßen Brot“ wie es meine siebenköpfigen Raupen schon als kleine Knirpse genannt haben. Es ist leicht süß, saftig, aromatisch und manchmal, nach vielen „gesunden“ Müsli-Obst-Körner-Wochen, kommt die leise Sehnsucht nach dem „süßen Frühstück“ Selbstgemachte Marillen – Erdbeer-Orangen – Zwetschgenmarmelade , einen schönen kräftigen Tee oder dampfenden Kaffee, die Zeitung und schon fängt der Tag gut an.

Hier mein Rezept:

138 gramm Hefewasser (frisch aufgefrischt, heute mir pürierten Aprikosen)

275 gramm Weizenmehl Type 405 (auch Dinkelmehl 630 ist geeignet)

Diese Zutaten miteinander vermischen und mindestens 12 Stunden sich selbst überlassen, bzw. kann im Kühlschrank gelagert werden, um dann beliebig eingesetzt zu werden.

Zutaten für den Hauptteig:

30 gramm Livieto madre „Sophi“ (milder LM mit 550er Weizenmehl aufgefrischt) (s.Beitrag 11.1.2021 Teig….)

290 gramm lauwarme Milch

Tipp: Milch mit ein paar Safranfäden erwärmen (tolle Farbe, toller Geschmack)

80 gramm Zucker

80 gramm weiche Butter

280 gramm Weizenmehl Type 405 oder 550

1 Ei

Abrieb einer Zitrone

1 Prise Salz

Zutaten: für eine schöne Kruste

  • Salz, Puderzucker, 2 Eßlöffel Sahne und 1 Eigelb verquirlen

Zubereitung:

Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben

  • beginnend mit dem Vorteig und dem LM
  • Milch bis auf 40 ml zurückhalten
  • Butter, Zucker, Ei, Zitronenabrieb
  • Mehl am besten gesiebt
  • zum Schluß Prise Salz

Auf kleiner Stufe die Zutaten durchmischen und dann erst die Restmilch hinzufügen.

Nun auf der nächsten Stufe lassen wir die Maschine 12 Minuten den Teig kneten, bis er sich von der Schüssel löst.

An einem warmen Ort bzw. bei Zimmertemperatur lassen wir den Teig gehen. Es dauert einwenig, nur Geduld.

In der Zwischenzeit eine Kastenform einfetten, Zutaten für die Kruste mit dem Schneebesen in einer Tasse verquirlen.

Den weichen, aromatischen Teig in die Form geben und nochmals ca. eine 3/4 Stunde gehen lassen.

Dann mit der Ei-Sahne-Zucker-Salz-Mischung großzügig bepinseln.

Ofen auf 200 grad vorheizen.

Dann abfallend auf 170 grad ca. 50 Minuten fertig backen. Mit Alufolie nach 10-15 Minuten abdecken, damit die Kruste nicht verbrennt.

Heute am frühen Morgen kam ich in die Küche – Die Süß-Brot-Diebe waren schon da.

Die Ermittlungen laufen, wer hat das Süßbrot mitgenommen. Etwa der Gö-Ga (hat er genug von seiner Quark, Leinöl, Körnerpampe ?)

Das Brot ist leicht süß, duftet nach Aprikosen, hat eine wunderbare, leichte Konsistenz und läuft zur absoluten Hochform auf, wenn es leicht mit Puderzucker bestäubt wird und in der Grillpfanne leicht geröstet wird.

Ein Traum!

3 Gedanken zu „„Süßes Brot wird nicht hart“

  1. Das Brot sieht lecker aus und deine Gedankengänge kann ich sehr gut nachempfinden. (Augentropfen muss ich auch täglich nehmen). Ich habe noch sowohl Print- als auch Online-Ausgaben meiner Lieblingsesszeitschriften, weil ich eben doch gern darauf gucke – praktisch ist das natürlich nicht, ich sage mir allerdings auch, dass ich sie dadurch unterstütze (sie haben keine Anzeigen). Kochen und Backen ist ja momentan das Einzige, durch das sich die Tage unterscheiden…

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