„es ist vollbracht, vorbei die Weihnachtspracht….“


Dieses Jahr war irgendwie kulinarisch das Weihnachtsfest bei mir völlig anders.

Wie ihr in den vergangenen Jahren im Dezember lesen konntet , gab es immer aufwenidge Menüs, Gäste, Riesenvögel (Puten) und der Einkauf fand final am 24.12. ab 5.OO Uhr morgens statt.

Die Einkaufmöglichkeiten waren sehr beschränkt , es sei denn man war bereit mind. 1 Stunde Schlange zu stehen. Am Viktualienmarkt standen die Leute bis zum Marienplatz habe ich mir berichten lassen.

Die Folge – eine Woche vor Weihnachten, ebenfalls unter erschwerten Bedingungen war es meinem Gö-Gatte (Göttergatte) gelungen einen großen Rinderbraten zu ergattern.

Knapp 4 Kilo – wow – das ist für 4 Personen viel zu viel und wo sollte ich ihn lagern.

So entstand der spezielle Sauerbraten . Leider keine Fotos vorhanden, außer dem hier.

weihnachtlicher Sauerbraten wartet auf seinen Einsatz

Mit dem Herstellen der Beize will ich Euch nicht länger langweilen. Nur so viel:

guten Wein, guten Balsamico und „1000 Gewürze“ einschl. Zimt, Sternanis, Kardamon – weil doch Weihnachten, nach Weihnachten schmecken sollte.

Das Fleisch ruhte 7 Tage in der Beize – wurde täglich von mir getäschelt und gewendet.

Am 1. Weihnachtstag – angebraten – 5 Stunden im Ofen im alten „Freund“ Bräter aus dem 17. Jahrhundert gegart, zwischenzeitlich Knödelmassen, Blaukraut vorbereitet.

Die Soße aufwendig aufbereitet, mit Lebkuchen, Trockenobst bester Güte und dann war es still.

Mir erteilte man Fotoverbot und sie gaben sich hin, dem hemmungslosen Schlemmen, ein Knödel nach dem anderen – das Blaukraut ist dieses Jahr ganz besonders gut.

(wurde ja auch von mir massiert, mit Rotwein, Salz eine Nacht durfte es ruhen, bis es mit Quitten, div. Gewürzen und meinem Griebenschmalz…. )

Die Soße ein Gedicht, lobte Gö-Ga und das tut er selten – wenn er wüsste, dass da der Lebkuchenmann…

Für mich war es kein Weihnachtsessen!

Jetzt wisst ihr was es gegeben hat – s. Beitrag Kinder morgen wird’s was geben .….

Hoffe inständig, dass ich irgendwann wieder ein würdiges, schönes Weihnachtsmenü kochen kann und der Tisch ausgezogen wird für mind. 15 Leute, das ist Weihnachtsessen!

Wir haben uns dann davongeschlichen, heimlich und ganz leise sind wir in das Voralpenland gefahren und sind einfach gelaufen, gelaufen gelaufen. Ein kleines Foto will ich Euch gönnen, mehr nicht sonst kommt die Lockdown-Polizei.

2 Gedanken zu „„es ist vollbracht, vorbei die Weihnachtspracht….“

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