„Morgen Kinder wird’s was geben….“


Die Straßen, Plätze und Gassen sind leer,

das Christkind will dieses Jahr nicht mehr,

hetzen, jagen, kämpfen durch die Massen

und die vollen Fußgängerzonen hassen.

Was tun die Menschen bloß so einsam bei

Gans und Kloß

Gemütlich haben sie sich es doch schon lange gemacht,

mit der Schwiegermutter endlich für immer verkracht.

Essen, Trinken und mit dem Struppi ums Haus,

vergessen sind die langen Staus.

Schlange stehen wie im Krieg,

hamstern, schachern und erhaschen,

mühsam heimgeschleppt die schweren Taschen.

Was mag das Christkind den meinen siebenköpfigen Raupen bringen,

die fleißig backen und liebevoll basteln, putzen

Sicher Kinder wird’s was geben !

Eine geheimnisvolle Schüssel steht auf dem Balkon,

das Christkind wartet schon

viermal werden wir noch wach,

…. dann ist….

Ein Gedanke zu „„Morgen Kinder wird’s was geben….“

  1. Das Backen im Advent mit Oma ist eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen. Das ging ganz ohne Konsumterror und Einkaufsstress. Die Kinder bekommen heute vielleicht mehr Geschenke, doch wer von ihnen darf noch mit Oma backen? Das erinnert mich an den Adventskalender, den meine Oma nach dem Krieg für meine Mutter und meine Tante gebastelt hat – aus bemaltem Karton, mehr gab es nicht. Und man konnte trotzdem Weihnachten feiern. Vielleicht sollten wird das aus dem Corona-Winter mitnehmen. Es ginge auch ohne. Wenn man nur wollte…

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