„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…“(Matthäus 4,4)

strahlender Novemberhimmel bietet dem Rathaus eine Kulisse

(Werbung, da Namensnennung)

Diese Ausführungen stellen eine reine persönliche Meinung dar. Ähnlichkeiten mit Aussagen lebender oder toten Personen sind rein zufällig

„Es dient hier als biblisches Motto, das aufrütteln soll, zum Einhalten bringen und zum Nachdenken darüber, dass die Sicherung der täglichen Bedürfnisse dem Lebensweg noch nicht Sinn, Orientierung und Halt im Leben gibt, dass man sich geradezu verlieren kann in der Hast nach dem vermeint-lich Wichtigen, das sich doch als Nebensache erweist, sobald man zur Besinnung kommt und zum Nachdenken darüber, was das Leben wirk-lich trägt. Der Verzicht auf das Brot, das wir zwar zum Leben brauchen – von dem wir aber alleine nicht leben können – eröffnet ganz neue Erfahrungswerte , die das Leben bereichern – neue Perspektiven eröffnen… “

Die Lockdownverordnungen könnte man als Fastenverordnung interpretieren und auf Neuerung, Offenbarung von neuen Werten, neuen Lebensformen, neuen Möglichkeiten werten.

Wie man diese zwingenden Erfordernisse umsetzt, darüber kann man wahrlich streiten. Teilweise kann man eine klassische Bevormundung feststellen. Schon in der Pädagogik hat man lange eingesehen, dass das Prinzip „Lohn und Strafe“ nicht tatsächlich zielführend ist.

Keine kreativen, innovativen Ansätze werden gesucht. Keine Linie wird sichtbar. Die Zahlen die politisch geprägt sind, sind nicht wissenschaftlich einwandfrei belegbar, wie viele verschiedene Stimmen kundtun.

In der Innenstadt in München hat sie dieses Jahr tatsächlich begonnen

„Die staade Zeit“ Keine hektische Betriebsamkeit macht sich breit, keine Touristen bevölkern die Straßen und Plätze. Gestern konnte ich meine Besorgungen schnell erledigen. Aber ehrlich, die kleine Einkehr hat mir schon sehr gefehlt. Einen guten Rotwein, bei der Kälte , das Treffen mit Kollegen an der Residenz, der Duft von Glühwein….

Der Christbaum kommt mir dieses Jahr auch einwenig kleiner vor.

Weihnachtsbaum 2020 Rathaus München

Das was eine Großstadt ausmacht, Theater, Konzerte, ein gepflegter Restaurant-Besuch vermisse ich ganz arg. Da hilft es auch nicht die Wohnung zu dekorieren, zu kochen oder sich ein Heimkino einzurichten.

Die Stadt lebt nicht mehr. Ich versuche , die staade Zeit zu nutzen…

Wenn wir alle brav sind, kann ich ja mit meinem Stollen, meinem selbstgemachten Glühwein in der Thermosflasche eine kleine Stadtwanderung arrangieren,-selbstverständlich nur im ganz kleinen genehmigten Kreis- bevor der bayrische Krampus uns wieder zum Daheimbleiben verdammt.

Schaut mal wie schick sich die Stadt gemacht hat.

Allen wünsche ich eine schöne, geruhsame Staade Zeit!

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