„Hamstern, horten, vorsorgen, sammeln…“


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Das Jagen, Fischen, Sammeln ist die ist die älteste traditionelle Wirtschaftsform der Menschheit. (s. Wikipedia)

Es soll ja eine feste Zuständigkeit für diese Tätigkeiten der Geschlechter geben, die sich allerdings nicht bestätigen lassen.

Jedenfalls scheint es in meinen Genen ausgeprägt vorhanden zu sein, dass man sammelt, Vorräte schafft….

Beeren pflücken, Äpfel klauben, Pilze sammeln muss ich. Immer habe ich ein Messer, ein Sackerl dabei, sei es auch nur für einen Ast für die heimische Deko abzuzwicken.

Meine Bestände an Gewürzen, Ölen, div. Zutaten der besonderen Art, z. b. besondere Senfarten, Backzutaten und vieles mehr müssen ständig aufgefüllt werden.

Im Herbst benötige ich ganz andere Gewürze, wie immer Sommer.

Eine bunte, farbenfrohe Vielfalt an Obst, Gemüse findet man nur im Herbst.

Im Hinterkopf höre ich die Stimme: “ nur was in zwei Satteltaschen passt… !!!“ Dabei lacht mich der Wirsing, das Blaukraut, die Trauben, die Äpfelvielfalt, Zwetschgen, Kürbisse, Pilze, Salate so an, die schönen Kartoffel – was könnte ich damit alles machen – ….?

Sehr stark muss ich mich zusammenreißen, einen Handkarren könnte ich gebrauchen.

Während ich heim radele, überlege ich mir schon, was ich aus meinen Schätzen koche, backe.

Der Sellerie ist ganz besonders schön!

So entsteht dann ein Menü – ohne Fleisch – Wie immer höre ich: “ und was gibt es zur Hauptspeise?“

So entstehen die Gerichte in meiner Küche

Vorspeise:

Feine Broccoliesuppe (aus dem Strunk), aufgeschäumt mit Wein, etwas Sahne und dem schnell gezauberten Petersilienöl

Hauptspeise:

Sellerieschnitzel , mit in Butter geschwenkten Egerlingen und mit meinem besten Balsamico beträufelt, dazu ein Möhrenpüree mit Sahnekren angereichert.

Nachspeise: Buttermilcheis auf einem Zwetschgenrösterspiegel.

Fotos kann ich Euch nicht bieten, so schnell war alles verschlungen und auch die Männer verstummten. Der sich in der Speisefolge verankerter Jagdtrieb – die Fleischeslust- war besiegt!

Natürlich geht es viel schneller, ein Stück Fleisch in die Pfanne zu hauen, Kartoffelspalten aus dem Backofen und einwenig Pflücksalat zu servieren.

2 Gedanken zu „„Hamstern, horten, vorsorgen, sammeln…“

  1. Am Viktualien-Markt würde ich auch gerne etwas vom polierten Obst und Gemüse einkaufen. Aber dann gehe ich noch in den Fischmarkt und zum Metzger unter der Arkade beim Alten Peter. Ein paar Brezn müssen auch noch sein. Wer mit dem Pferd gekommen ist bringt das kaum in die Satteltaschen. Ein zweites Maultier wäre von Nutzen.

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