Fortsetzung …


„Brotarie die -Unendliche…“

  • Werbung da Namensnennung

Dieses eingeengte Leben , das Gefühl eingesperrt in Dir selbst zu sein hält bei mir weiterhin an.

Aus diesem Grund habe ich auch bis auf einen Tag auf das empfohlene „homeoffice“ verzichtet.

Immer geschaut, dass keiner sich mir nähert, möglichst Abstand gehalten, zig mal am Tag Hände gewaschen

Hauptsache raus – aus der Wohnung. Ob es richtig oder falsch ist, kann man derzeit nicht mit Gewissheit sagen.

Es sind alle Kantinen geschlossen – die Semmelmahlzeit und ein Obst (wahlweise Apfel oder Birne) hellt die Stimmung auch nicht auf.

Fernsehen, Hörbücher, Neuerscheinungen, Filme…. ersetzen keine sozialen Kontakte, einen netten Abend beim Griechen, Italiener oder einen kleinen Plausch nach Feierabend in einer netten Bar. Theater, Oper, Kino…. braucht der Mensch! Schließlich lebt man nicht vom Brot allein.

..

Die Großstadt – dieses freie – bequeme Leben ist massiv gestört!

Daher zurück zu meinen Brotarien

Der Ansatz aus dem Kartoffelschalen (ital. Backbuch) gestaltete sich sehr zäh.

Brot und mehr...

Hier nochmal das aufwendige Verfahren – aus dem Original fotografiert –

Anleitungstext

Allerdings habe ich mich entschieden aus dem Ansatz unter Hinzugabe von meinem Hefewasser. .(geht ab- Wahnsinn!) schon die zweite Charge! – einen Hefezopf zu machen .

Der Teig „geht“ vor sich hin – werde berichten

So jetzt zu meinem

Roggen-Dinkel- Brot

Der Sauerteig – Ansatz hat mich nicht überzeugt. Mein „altes Rezept“ gefällt mir da viel besser – ist auch effektiver ( 100 gramm Mehl/100 gramm Wasser…)

Die Rahmenbedingungen während des Ausgehverbots sind auch nicht die besten. Der Ansatz kann nicht in Ruhe zugfrei stehen, immer wieder werden die Türen geöffnet. Die Garstufe im Backofen ist auch nicht das Wahre.

Daher hatte ich dem Ansatz zwei Tage lang nochmal 150 gramm bzw. 200 gramm Roggenmehl Type 1370 zugefügt. Sah ganz gut aus.

  • also gab ich 250 ml Hefewasser zum Ansatz
  • sowie700 gramm Dinkelmehl 1150
  • 1 Eßlöffel Meersalz
  • 2 Eßlöffel von meinem Brotgewürz (Kümmel, Koreander, einwenig Anis)
  • 1 Eßlöffel Kernöl aus der Steiermark

hinzu. Mit einer Teigkarte mischte ich alles durch und beförderte den Teig in ein kräftig bemehltes Gärkörbchen .

Über Nacht wollte ich den Teig in der kalten Küche stehen lassen und dann am nächsten Morgen backen.

Den Bräter legte ich sorgfältig mit einer Backpapierlage aus, welche ich mit Roggenschrot kräftig bestreute. ( Kruste unten – soll auch gescheit werden!)

Nach zwei Stunden sprang er förmlich aus dem Gärkörbchen.

Roggen-Dinkel-Brot

Leider waren es schon 22.OO Uhr – Vorheizen, Vorbereiten , Backen dauert mindestens 60 -80 Min. Viel zu müde – nach dem Stress des Alltags.

So beförderte ich den Teig auf einer Backpapierunterlage in meinen „alten Freund“, bemehlte ihn nochmal und überlies ihn der rabenschwarzen, kalten Nacht im März.

Um 6.OO in der Früh hielt ich es nicht mehr aus! Stürzte in die Küche.

Der Ofen braucht gut 10 – 15 Min. bis er auf 250 – 275 grad erhitzt ist.

Dann schob ich den gusseisernen Bräter in den Backofen .

Für ca. 15 Min.

Morgentoilette, Schminken – dauert in meinem Alter leider jeden Tag länger – Anziehen . Ok , sah ganz gut aus. – ich meine das Brot –

Eine Tasse (250 ml) kaltes Wasser in den Ofen gießen – es zischt und dampft!

Timer auf 50 min eingestellt – Temperatur auf 200 grad reduziert.

So überließ ich mein Werk einer ganzen Woche sich selbst, bzw. deligierte die Kontrolle und Finalbackaktion an meine Tochter . Sie murrte – so früh – – ja so schnell gewöhnt sich die verwöhnte Studentin an den Coronarhythmus.

Pünktlich nach einer Stunde erreicht mich das erste Foto .

Roggen-Dinkel-Brot  1000 gramm

Anweisung: Herd ausschalten – und abkühlen lassen – erst dann rausholen!

Wow !! Sah gut aus!

Gegen 19.OO traf ich zu Hause ein . Das halbe Brot war schon gegessen.

Selbst mein größter Kritiker (Eheman) „Quatsch – das Brot vom Bäcker ist genauso gut und die Arbeit“- war überzeugt.

Leider hatte ich vergessen einen Teil des Sauerteigansatz rauszunehmen und aufzubewahren (i. Kühlschrank).

So habe ich gestern – während meinem home office – einen neuen Sauerteig

Roggen 1370 angesetzt. Es wird also wieder dauern bis es das gute frische Roggen-Dinkelbrot gibt.

Verzweifelt nicht ! Es ist nun 16:51 Uhr

Zeit für meinen Sämmling 88 vom Weingut Hütter , Sta. Anna am Aigen.

Pst.— „heute abend koche ich

Lamm ossobuco mit gremolata

an Bio-Bulgur und mediteranem Gemüse.

Kann ich eigentlich gleich mit der Vorbereitung anfangen.

Schönen Sonntag

Ach und mein Hefewasserzopf ist auch schon am werden.

Schönen Sonntag

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