„Asiavielfalt in Perfektion“

die Vorspeise

-Werbung da Namensnennung –

Eine Vielzahl von asiatischen Restaurants, Garküchen, der verschiedenen Art begegnet einem mittlerweile in der Stadt.

Eine schnelle Mittagsalternative i. d. Stadt mit Freunden…

Oft, sehr oft wurde ich persönlich aber enttäuscht.

Schnell geschnippeltes – teils minderwertiges Gemüse – viel Cocosmilch, geschärft mit den Pasten – grün – rot – gelb – , wie sie in jedem Supermarkt erhältlich sind. Mit etwas Glück, gab es manchmal einwenig frisches Taibasilikum, frischen Koreander.

Dann gab es an jeder Ecke die Bowls , mal vegan, viel Brühe , Glasnudeln , Hühnchen .

Vor mehreren Jahrzehnten kannte ich zwei, drei gute Asiaten. Entweder hatten die Pächter gewechselt oder sie waren verschwunden, hatten Ihr arbeitsintensives Restaurant weiterverkauft.

Mein Göttergatte überredete mich es doch wieder mal mit dem Mangostin in der Nähe des Tierparks zu versuchen.

Ich hatte dieses Lokal fast vergessen, dann erinnerte ich mich an einen herrlichen Gastgarten und an die diversen Räumlichkeiten in einer alten Villa. Warum nicht!

Die Reservierung ist hier zwingend – daran konnte ich mich noch erinnern.

Perfekter Empfang, ein sehr schöner Tisch – ohne lästige Begleitmusik – oder eine Akustik – wo man sich praktisch anschreien muss – sind hier wunderbar gelöst.

Die Einrichtung ist klassisch , elegant, verzichtet auf Kitch und besticht durch dirverse, schöne Kunstwerke , die dem ganzen eine harmonische Atmosmpähre verleihen.

Soweit so gut!

Die Speise- bzw. Weinkarten sind schon etwas für „Geübte“

Die Auswahl ist grandios .

Wir wählten: selbstverständlich einen schönen Aperitif. Am liebsten hätte ich schon die wunderbare Cocktailkarte gewählt. Aber ich wollte meine Geschmacksnerven öffnen und entschied mich für einen

Crémant de Loire Brut Rosé

die weiteren Speisen ließen wir von einem

2017 Sauvignon Blanc Petit Bourgeois Domaine Bourgeois | Loire | Frankreich

begleiten.

V o r s p e i s en:

Wer schon mal asiatisch gekocht hat, weiss wie schwierig es ist. die grünen Papayas zu ergattern – vor allem im richtigen Reifegrad

  • f rische Jakobsmuscheln,Garnelen und Sepia,rohmariniertin Chili-Limetten-Dressing
  • das Dressing, hatte eine im Abgang kräftige Schärfe – trotzdem frisch und insoweit eine echte Offenbarung. (f. mich eine echte Herausforderung es nachzumachen)
  • bzw. Sechsgebackene Garnelen in knuspriger Panko-Panade mit grünem Papaya-Salat
  • auch hier , die Garnele ummantelt von dem knusprigen Panande ohne ihre Konsistenz ein zu büßen
  • der Papayasalat rundete die Vorspeise gekonnt ab
die Vorspeise

Für den Hauptgang hatten wir „Entenvariationen“ gewählt.

Einfach wunderbar:

Portion knusprig gebratene Aromaente mit Ingwer und Soja-Sesam-Dip

Die Ente war so aromatisch , leicht rosa, grosse Haut

Die Aromen vereinigten sich zu einem schmackhaften Traum.

Der aufmerksame, gleichzeitig unaufdringliche Service begleitete das kleine Menü des Abends sehr kompetent, freundlich mit gekonnter Souverenität.

So wünscht man es sich!

Eigentlich – war schon kein Platz mehr in unseren wohlig gefüllten Mägen.

Trotzdem entschieden wir uns für das

Duett von Tonkabohne mit Kokos und Nougat Crème Brûlée

Für mich war das die „kleine Schwachstelle“ des Menüs. Der Sesamkrokant perfekt gemacht, allerdings fehlte mir hier der Pfiff, die Harmonisierung der Zutaten zu einem würdigen Abschluß.

Vielleicht hatten wir die falsche Wahl getroffen .

Dennoch kommen wir wieder in das „altbewährte“ Mangostin , die Speisekarte animiert immer wieder aufs Neue.

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