„Silvesterbrot – Neujahrsbrot“


Das  Jahr will gehen, halten wir es nicht auf…. , denn das nächste kommt bestimmt.

Der Weihnachtsmaraton  war sehr heftig für mich dieses Jahr.

Zeit für besinnliche Stunden –  eigentlich nicht.  Ehrlich gesagt, da wird es sicher noch Jahre geben wo man sich zurücklehnt und sagt: Weißt noch … Weihnachtsparty,  großes Essen , Besuch aus Brasilien, USA und  und……

Ein wenig Stress braucht jeder an diesen Tagen, sonst fehlt die Spannung  die uns am Leben hält.

Nach den vielen opulenten Menüs , wünschte ich mir ein Weissbrot – einwenig italienisches Landbrot, einwenig französisches Baguette stellt ich mir vor.

Leider hatte ich keinen Weizensauerteig bzw. Lievito madre mehr  und die frische Hefe wollte ich für meinen Neujahrszopf verwenden.

In meinem Backschub fand ich schließlich ein 1/2 Päckchen Trockenhefe von meiner Lieblingsmühle. So entstand ein wunderbares

Buchweizenschrotbrot

Z u t a t e n:

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„Zutaten… „

600 gramm Manitobamehl  (550)

7      gramm Trockenhefe

1/2 Teelöffel Thymianhonig

2     Eßlöffel Backmalz (Gerste)

1 1/2 Eßlöffel Steinsalz

100 gramm Buchweizenschrot

50  gramm ohne Fett geröstete Buchweizenkörner

1 Eßlöffel bestes Olivenöl

170 ml lauwarmes Wasser

und los:

  • Mehl abwiegen und mit Backmalz und Salz vermischen und in die Schlagschüssel geben
  • eine Mulde eindrücken und hier die Trockenhefe und darauf den Honig platzieren
  • etwas lauwarmes Wasser angießen
  • und auf kleiner Stufe ankneten
  • Buchweizenschrot nach und nach hinzufügen
  • dann das Olivenöl hinzufügen
  • und das restliche Wasser
  • dann ca. 10 Min. auf mittlerer Geschwindigkeit kneten lassen
  • bis sich der Teig vom Boden löst.

 

Die Schüssel in die Gärstufe geben und  für Stunden,  sich selbst überlassen. Inzwischen die Buchweizenkerne rösten – Vorsicht – schnell verbrennen sie – wenn es in der Pfanne knackt, dann sind sie perfekt.

Im übrigen mit guter Butter und Salz eine echte Delikatesse – natürlich mit dem entsprechenden Brot

Das Manitobamehl ist besonders für eine lange Teigführung geeignet. Am besten werden die Teige  z. B. Pizza, wenn sie drei Tage im Kühlschrank lagern.

So viel Zeit hatte ich gestern doch nicht, obwohl die Trockenhefe m. E. ganz schön zickte.

Wenn sich das Teigvolumen halbweges verdoppelt hat, nochmal kräftig durchwalken und dann in ein bemehltes Gärkörbchen geben und nochmals nicht beachten und an einem warmen Plätzchen sich selbst überlassen. Sobald das Brot aus dem Körbchen drängt – ist es bereit für den Ofen.

  • Backstein in den Ofen  einschieben
  • Ofen auf 275 grad vorheizen
  • eine Schale Wasser hinzufügen
  • dann das Brot auf den Stein stürzen
  • 15 Min. bei der hohen Temperatur backen
  • dann Backofentür öffnen,  eine Tasse Wasser auf den Backofenboden gießen
  • die Temperatur auf 210 grad verringern
  • und ca. 25 Min. backen
  • dann das Brot mit Wasser bestreichen und mit den gerösteten Buchweizenkörner bestreuen
  • nochmal 10 Min.  backen
  • langsam zunächst im Backofen, dann  auf dem Rost auskühlen lassen.

Wow  das Experiment hat sich gelohnt! Wenngleich ich das nächstemal versuche dieses Brot im alten Bräter zu backen. Das könnte super werden.img_2677

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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