"Schwäbische Spezialitäten vereint mit süditalienischem Feuer"


Viele Freunde, Leser kennen meine besonderen Hang zum Hausschwein -Archiv „Die Sau ist tod“-
Das profame Hausschwein ist seit neuestem in aller Munde. Zurück zum gesunden, nicht gedopten glücklichen Schwein, das frei sich suhlen kann und das ganz „gesund“ gefüttert wird.
In Norddeutschland kann der Kunde seinem Schwein einen „Namen“ geben und es beobachten, bis es seiner natürlichen Bestimmung übergeben wird….

Gefragt sind wieder die alten Rassen, die Ende der 70iger kurz vor dem Aussterben waren, da sie zuviel Fettanteile hatten.
Mein Lieblingsschwein ist die „Hällische Sau“
Hier ein kurze Information durch die Erzeuger unmittelbar:
„Für „Sie“ werden von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall reinrassige Schwäbisch-Hällische Landschweine und veredelte Kreuzungen gemästet. Dabei müssen sich unsere Mitglieder an sehr strenge Regeln halten. Unsere Schweine bekommen während der Mast betriebseigenes Getreide mit vitaminiertem Futterkalk und Eiweißergänzung aus Erbsen- oder Bohnenschrot. Nur Futter aus der Region darf hinzugekauft werden. In jedem Fall sind Masthilfsstoffe verboten.

Das Schwäbisch-Hällische Landschwein ist ausschließlich von den Bauernhöfen, die sich zu der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall zusammengeschlossen haben, gezüchtet. Nach der Schlachtung kommt das Fleisch direkt in die partnerschaftlich verbundenen Fachgeschäfte oder unsere Bauernmärkte in Schwäbisch Hall- Hessental und in Stuttgart, damit die Herkunft direkt bis zu jedem Bauernhof nachvollziehbar ist.

Wir Hohenloher Bauern laden Sie zu einem Besuch auf unseren Höfen herzlich ein, damit Sie persönlich erleben können, wie verantwort-ungsbewußt wir Ihr Lebensmittel Fleisch erzeugen. Fragen Sie in Ihrem Fachgeschäft oder rufen Sie einfach an: (07904) 9797-0.“

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Hauptgang:
„schwäbische Sau meets italienische Kräuter und bettet sich wohlig auf schwäbische Linsen“

Diese herrlichen runden, Peperocini wachsen im Süden in jedem Vorgarten, Hinterhof einfach so –peperoncini rund
Zutaten: für 4 Personen

4 Koteletts von der hällischen Sau
4 Zweige Rosmarin
2-3 runde Peperoncini
Fenchelsamen
Meersalz aus der Mühle
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
250 gramm grüne Linsen von der schwäbischen Alp alp leisa1
Diese Linsen wachsen auf dem Getreidefeld wieder mit und sind Eiweißlieferant und liefern wichtige Ballaststoffe.
http://www.alb-leisa.de/
125 ml -150 ml beste Fleischbrühe
2 mittlere , fest Kartoffel
1-2 Karotten
1 walnuß-großes Stück Ingwer
1/4 Fenchelknolle
1/2 rote Spitzpaprika
1 Schalotte
1 kräftiger Schuß bester Balsamico
1 Zitrone
Gewürze: schwarzer Peffer, Muskatnuß, ggfs. etwas Salz
Linsengemüse in Vorbe
Zubereitung:

Linsen im Schnellkochtopf fingerbreit mit Wasser bedecken und 4-5 Minuten bißfest garen.
Das Gemüse , die Schalotten , den Ingwer klein schneiden .
1 1/2 Eßlöffel Olivenöl in eine Wokpfanne geben und das Gemüse anschwitzen,
Kartoffel in Würfel schneiden und ebenfalls hinzugeben.
Mit der Brüher ablöschen und bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Wenn das Gemüse bißfest gegart ist, die Linsen unterheben und nochmals kurz erhitzen, dann würzen und mit Zitrone und Balsmico ablöschen.

Während das Gemüse gart. Die Koteletts würzen und mit Fenchelsamen bestreuen, einen Rosmarinzweig und runde Peperocini auf das Kotlett geben und so scharf anbraten. Dann gar ziehen lassen.

Das Linsengemüse auf Teller anrichten und servieren.
Eine herrliche Mahlzeit für hungrige, heimkommende Männer, einwenig Heimat, einwenig Süden.
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