"Restevariationen – Kühlschrankkochen"

Keiner mag sie, die aufgewärmten Reste vom Vortag. Es sei denn es handelt sich um Linsensuppe, die aufgewärmt besser mundet.

Irgendwie schaffe ich es nie für die genaue Anzahl von Personen zu kochen.
Natürlich, kann man abwiegen, pro Person x gramm Reis, Nudeln…
Wer aber in einer Großfamilie aufgewachsen ist, dem wird es schwer gelingen sich an die vorgegebenen Gramm-Angaben exakt zu orientieren.
Wieder ist es soweit, Spargel, ein gegrilltes Steak, Rhabarbergrütze wären da noch übrig.

Wie wäre es mit einem Risotto, einer saftigen Quiche aus dem Backofen mit selbstgemachten Hefeteig, denn da finde ich auch noch einen Würfel frische Hefe, die am 7.5.2012 abläuft.
Ricotta ist auch noch da. Mmh, Kräuter, Frühlingszwiebel….
Mal sehen was draus wird.

Meine Kinder hassen Reste, denn eine meiner „Kinderfrauen“ wärmte immer bloß auf und es gab pampige Soßen. Aber in mir ist es noch drin, das Verwerten, nichts Wegwerfen nach dem Motto
„kein brot ist hart“

So entstehen bei mir oft Rezepte, weil die Eier, die gekochten Kartoffel… weg müssen.

Ich nenne es Kühlschrank auf – Reinschauen – und alles verbrauchen was weg muß.
Übrigens, heute gibt es Spargelrisotto in Safran-Weisswein-Brühe gegart.
Den Bärlauch muß ich auch noch verbrauchen – paßt das ?-
Meinen alten Peccorino habe ich auch schon gerieben. Bärlauch, vielleicht zu beherrschend – ich entschied mich für frisches Basilikum.

Ein Traum – das Risotto war schlunzig, trotzdem bißfest und ganz schnell gegessen – ehrlich- 20 Minuten mußte ich rühren, rühren. bilder von iphone issy 030bilder von iphone issy 031bilder von iphone issy 032bilder von iphone issy 033